Tadschikistan


Tadschikistan
Ҷумҳурии Тоҷикистон (kyrillisch)

Dschumhurii Todschikiston
Republik Tadschikistan

Flagge Tadschikistans
Wappen Tadschikistans
Flagge Wappen
Amtssprache Tadschikisch
Hauptstadt Duschanbe
Staatsform Präsidialrepublik
Staatsoberhaupt Präsident Emomalii Rahmon
Regierungschef Oqil Oqilow
Fläche 143.100 km²
Einwohnerzahl 7.648.350 (Juli 2011)
Bevölkerungsdichte 53,4 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] 3.712 Mio. US$ (143.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 578 US$ (154.)
Human Development Index 0,688 (112.) [2]
Währung 1 Somoni = 100 Diram
Unabhängigkeit von der Sowjetunion am 9. September 1991
Nationalhymne Surudi Milli
Zeitzone UTC+5
Kfz-Kennzeichen TJ
Internet-TLD .tj
Telefonvorwahl +992
Tajikistan on the globe (Eurasia centered).svg
Tadschikistan.png

Tadschikistan (kyrillisch: Тоҷикистон, perso-arabisch: ‏تاجیکستان‎ tājikestān; amtlich Republik Tadschikistan, kyrillisch: Ҷумҳурии Тоҷикистон, perso-arabisch: ‏جمهوری تاجیکستان‎) ist ein Binnenstaat in Zentralasien. Hauptstadt Tadschikistans ist Duschanbe.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Tadschikistan ist ein Hochgebirgsland, das an Usbekistan, Kirgisistan, die Volksrepublik China und Afghanistan grenzt. Mehr als zwei Drittel der Fläche sind Hochgebirge. Fast die Hälfte des Staatsgebietes liegt auf einer Höhe von 3.000 m über NN oder noch höher. Der Osten des Landes wird vom Pamir-Gebirge und dem größten Teil des Pamir-Hochlandes geprägt. Dort befindet sich auch der höchste Berg des Landes, der 7.495 m hohe Pik Ismoil Somoni (früher Pik Kommunismus). Im Norden des Landes erstreckt sich die Gebirgskette des Alai. Nur im äußersten Norden besitzt Tadschikistan mit einem Teil des Ferghanatals Tiefland, welches durch den größten Fluss des Landes, den Syrdarja, bewässert und intensiv ackerbaulich genutzt werden kann. Der größte Teil des Landes kann wegen der Höhenlage und des Reliefs nur extensiv viehwirtschaftlich genutzt werden. Der größte See ist der Karakul (380 km²) im Osten des Landes; weitere große Seen sind der Saressee (~ 80 km²) und der Zorkulsee 38,9 km². Der größte Stausee ist der Kairakkum-Stausee (520 km²) am eben genannten Syrdarja.

Klima

Klimadiagramm Duschanbe
Klimadiagramm Chorugh

Tadschikistan befindet sich in der trockenen subtropischen Klimazone. Das Klima ist ein extrem kontinentales mit kalten Wintern und heißen Sommern. Außer in den Tal- und Beckenländern, wo ein subtropisches feuchtes Klima herrscht, werden in den Sommermonaten Temperaturen von bis zu 45 °C erreicht. Es bestehen große Temperaturunterschiede zwischen den tiefer und den höher gelegenen Regionen des Landes. Die Jahresniederschlagsmengen sind relativ niedrig, so dass Steppenvegetation vorherrscht. Im Ferganabecken beträgt die Niederschlagsmenge gerade einmal 140 mm Niederschlag im Jahr. Nur die Südhänge des Hissargebirges sind mit 1700 mm im Jahr sehr niederschlagsreich.

Bevölkerung

Die Farsi und andere iranische Sprachen sprechenden Tadschiken bilden 80 % der Bevölkerung. Im Ferghanatal leben verschiedene Minderheiten von Usbeken (15,3 % der Bevölkerung) und Kirgisen, ebenso im Osten des Landes. Weitere Minderheiten sind Russen (1,1 %), Tataren (0,3 %), Ukrainer, Deutsche und andere. Viele Nicht-Tadschiken, insbesondere ethnische Russen, haben das Land inzwischen verlassen. Lebten 1989 noch fast 400.000 Russen in Tadschikistan, so waren es 2005 noch knapp 140.000. Der Anteil der Tadschiken stieg von 62% im Jahr 1989 auf fast 80% im Jahr 2000.[3][4]

Religionen

Die Einwohner Tadschikistans sind zu über 90 % Anhänger des Islams, vorwiegend sunnitisch. Lediglich im Osten gibt es einige Anhänger des schiitischen Islams, vor allem Ismailiten. Daneben leben auch ungefähr 230.000 (3,1 %) Christen im Land (Russisch-Orthodoxe, Evangeliumschristen-Baptisten, Tadschikische Katholiken, Siebenten-Tags-Adventisten, Koreanische Protestanten, Tadschikische Lutheraner sowie Zeugen Jehovas)

Außerdem leben in Tadschikistan noch Bahais, Zoroastrier, Anhänger von Hare Krishna und Juden (0,014%), darunter sowohl Aschkenasim als auch Bucharische Juden. Die Siebenten-Tags-Adventisten und vor allem die Baptisten zeichnen sich durch beständige Missionierung und durch Katastrophenhilfen aus.

Es besteht keine Religionsfreiheit in Tadschikistan. Dass oppositionelle Islamisten die Errichtung eines islamischen Gottesstaates anstreben, dient der Regierung als Vorwand, um seit 2007 Moscheen zu schließen. Im gleichen Jahr verbot das Kulturministerium die Zeugen Jehovas wegen ihrer Wehrdienstverweigerung (es gibt in Tadschikistan keinen zivilen Ersatzdienst) und ihrer öffentlichen Missionstätigkeit.[5]

2009 trat ein neues, restriktives Religionsgesetz in Kraft. Gemäß diesem „Gesetz über die Gewissensfreiheit und religiöse Vereinigungen“ ist jede religiöse Betätigung ohne staatliche Registrierung verboten. Alle bestehenden Religionsgemeinschaften mussten um neue Registrierung ansuchen. Mangels erfolgter Registrierung ist derzeit die Tätigkeit zahlreicher Moscheen, der einzigen Synagoge des Landes und einiger protestantischer Gruppen wie der Baptisten verboten, Gotteshäuser wurden vom Staat konfisziert.[6]

2011 wurde ein neues Gesetz beschlossen, das Minderjährigen jegliche Teilnahme an Gottesdiensten, religiösen Veranstaltungen und Religionsunterricht nichtregistrierter Glaubensgemeinschaften verbietet. Eltern, die ihren Kindern trotzdem religiöse Werte und Überzeugungen zu vermitteln versuchen, werden mit mehrjährigen Haftstrafen bedroht.[7]

Sprache

Die Tadschiken sind ein iranisches Volk in Zentralasien und gehören damit der indoeuropäischen Sprachfamilie an.

Die Amtssprache Tadschikistans ist Tadschikisch, das eng mit dem Persischen verwandt ist. Weitere wichtige Umgangssprachen sind Russisch, als Sprache der internationalen Politik und Wirtschaft, und Usbekisch. In den Seitentälern des Pjandsch und im Pamir existieren noch viele kleine iranische Sprachen, wie z.B. Jaghnobi.

Deutsche Minderheit

In Tadschikistan lebt auch heute noch eine kleine Minderheit von Deutschstämmigen. Ihre Zahl ist jedoch stark zurückgegangen, insbesondere nach dem Zerfall der Sowjetunion:

Jahr Angehörigenzahl
1979 39.000
1989 20.000
2006 ca 1.700

Größtenteils lebten die Deutschen in eigenen Dörfern (z. B. Thälmann), die im ganzen Land verstreut waren, oder in der Hauptstadt Duschanbe. Inzwischen werden ehemalige deutsche Siedlungen von Tadschiken bewohnt. Die deutsch-tadschikische Stiftung „Wiedergeburt“ kümmert sich um den Erhalt von deutschen Gotteshäusern und Friedhöfen, die teilweise von den Tadschiken nicht gepflegt werden oder in miserablem Zustand sind. Selten werden auch Veranstaltungen der Deutschen Botschaft in Duschanbe für die deutsche Bevölkerung organisiert; so wurde z.B. vor einigen Jahren eine Weihnachtsfeier ausgerichtet.

Die Deutschen gehören heute zur ärmsten Bevölkerungsschicht Tadschikistans.

Soziales

Bildung

Öffentliche Bildungsausgaben lagen im Zeitraum 2002–2005 bei 3,5 % des BIP. [8] Etwa ein Viertel der Mädchen in Tadschikistan vollendet die Grundschule, die an sich Pflicht ist, wegen Armut und geschlechtsspezifischer Diskriminierung nicht. [9] Das Land hat Universitäten.

Gesundheit

2004 betrugen die öffentlichen Gesundheitsausgaben 1 % des BIP. [10] In den frühen 2000er Jahren waren etwa 200 Ärzte pro 100 000 Einwohner vorhanden. [11] 2005 lag die Säuglingssterblichkeit bei 5,9 % der Lebendgeburten. [12]

2010 kam es zu einem vermehrten Auftreten von schlaffen Lähmungen ("Kinderlähmung"), bis Ende Juni 2010 wurden 643 Fälle gemeldet. In 334 Fällen konnte das Poliowildvirus Typ 1 (WPV Typ 1) nachgewiesen werden, darunter 14 Todesfälle. Es handelt sich hierbei um 75 % der Poliomyelitis-Fälle weltweit für 2010. Tadschikistan war bislang als poliofrei von der WHO deklariert. In Tadschikistan wurde eine großangelegte Impfaktion durchgeführt, auch in den benachbarten Ländern Afghanistan und Usbekistan wurden Impfkampagnen gestartet. [13]

Geschichte

Das Gebiet Tadschikistans war abwechselnd unter der Herrschaft der Perser, Hunnen und gehörte auch zum Reich Alexanders des Großen. Im 8. Jahrhundert erreichte der Islam die Region. Während des Mittelalters gehörte Tadschikistan zum Kaiserreich Persien. 1868 wurde Tadschikistan Kolonie Russlands, später Sowjetrepublik.

Zentralasien am Ende des 19. Jahrhunderts

1991 erklärte sich Tadschikistan für unabhängig und versank sofort im Bürgerkrieg zwischen islamischen Fundamentalisten und der Regierung von Emomalii Rahmon. Bucharische Juden und Aschkenasen, 1989 noch ca. 15.000 Menschen, verließen das Land aufgrund von Verfolgungen, so dass sich die Anzahl der Juden Tadschikistans auf rund 1.000 reduzierte. Der Bürgerkrieg endete mit einer Regierungsbeteiligung der Fundamentalisten.

Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 wurden US-Truppen in Chorugh und Duschanbe sowie Soldaten Frankreichs in Duschanbe stationiert. Trotzdem spielt Russland nach wie vor durch seine Truppenpräsenz die Rolle einer wichtigen Ordnungsmacht der Region (die Grenzsicherung nach Afghanistan erfolgte bis zum Sommer 2005 durch russische Truppen).

Politik

Tadschikistans Präsident Emomalii Rahmon
Palast der Nation, das Parlament

Tadschikistan ist laut seiner Verfassung eine demokratische Präsidialrepublik. Nationalfeiertag ist der 9. September (Tag der Unabhängigkeit). Zu Tadschikistan gehört die Autonome Provinz Berg-Badachschan im Osten des Landes, die 44,5 % der Fläche des Landes umfasst.

Präsident Tadschikistans ist der 2006 wiedergewählte Emomalii Rahmon, der bei der Wahl im November 79,3 % aller Stimmen erhielt. Das demokratische Zustandekommen des Ergebnisses wird angezweifelt, da drei ernsthafte Gegenkandidaten ihre Kandidatur zurückzogen, was nicht zuletzt daran liegt, dass Rahmon rigoros gegen die Opposition vorgeht.

Parlament

Das Parlament, die Oberste Versammlung Tadschikistans, ist ein bikamerales Parlament, das sich aus der Repräsentantenversammlung und dem Nationalrat (Senat) zusammensetzt. Die Repräsentantenversammlung hat 63 Abgeordnete.

Diese verteilten sich ab 2010 auf die folgenden Parteien:

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sah in der Wahl die Verletzung demokratischer Wahlstandards. Hierzu wurde die Verfolgung der Opposition, die Fehlerhaftigkeit der Wahlzettel und die Tatsache, dass einige Familienoberhäupter für ihre komplette Familie abstimmten angeführt.[14]

Der Nationalrat hat 33 Mitglieder, von denen 25 durch lokale Parlamente gewählt und weitere acht vom Präsidenten ernannt werden.

Außenpolitik

Tadschikistan ist Mitglied der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO), der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), der GUS, der Economic Cooperation Organization (ECO), der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) und des Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Verwaltung

Politische Gliederung

Provinzen von Tadschikistan. Zur Nummerierung siehe die nebenstehende Tabelle.

Tadschikistan gliedert sich in zwei Provinzen (вилоятҳо/wilojatho bzw. ‏ولایتها‎; in Klammern die Hauptstädte):

eine Autonome Provinz (вилояти мухтор/wilojati muchtor bzw. ‏ولایت مختار‎):

einen direkt von der Zentralregierung verwalteten Distrikt (Ноҳияҳои тобеъи ҷумҳурӣ bzw. ‏ناحیه‌های تابع جمهوری‎):

sowie die Hauptstadt Duschanbe, die einen Sonderstatus (шаҳр/schahr bzw. ‏شهر‎) besitzt.

Verwaltungseinheit ISO 3166-2 Hauptstadt Fläche (km2) Einwohner (2011) Nr.
Sughd TJ-SU Khujand 26.100 2.228.000 1
Nohijahoi tobei Dschumhurij TJ-RR Dushanbe 28.400 1.710.000 2
Chatlon TJ-KT Qurghonteppa  24.600 2.766.000 3
Berg-Badachschan TJ-BG Chorugh 63.700 226.000 4
Dushanbe Dushanbe  300 720.300

Quelle: Statistisches Jahrbuch, Dushanbe, 2006 (Russisch)

Städte

Die 6 größten Städte (Stand 1. Januar 2010):

  1. Duschanbe 720.300 Einwohner
  2. Chudjand 142.838 Einwohner
  3. Kulob (russ. Kuljab) 85.960 Einwohner
  4. Qŭrghonteppa (russ. Kurgan-Tjube) 64.963 Einwohner
  5. Konibodom 59.243 Einwohner.
  6. Uroteppa (russ. Ura-Tjube) 57.361 Einwohner

Wirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) belief sich im Jahr 2001 auf 880 Mio. Euro. Mit einem BIP pro Kopf von 141 Euro gehört Tadschikistan zu den ärmsten Ländern der Erde. Eine zusätzliche Erschwernis ist, dass es sich um einen Binnenstaat handelt, also ein LLDC. Die Anteile der Industrie beim BIP und bei der Beschäftigung beliefen sich auf 29 % und 9,6 %, die des Dienstleistungssektors auf 41 % und 23,1 %.

Landwirtschaft

Nach wie vor ist die Bedeutung der Landwirtschaft sehr groß. Sie trug 2001 mit 29 % zum BIP bei, während 67,2 % der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft arbeiteten. Nur etwa 7 % des Landes sind landwirtschaftlich intensiv nutzbar. Einen Schwerpunkt bildet der Anbau von Baumwolle. Die Anpflanzung von Getreide, Gemüse, Obst und Tabak ist sekundär. Die extensive Bewässerung trägt dabei massiv zur Bodenversalzung und zum Austrocknen des Flusses Pjandsch bei. Daneben werden Rinder, Schafe und Ziegen gehalten sowie Seidenraupen gezüchtet.

Bodenschätze

Das Land verfügt über Reserven an Erdöl, Erdgas und Braunkohle. Wichtigstes Exportgut mit einem Anteil von 50 % an den Exporterlösen ist Aluminium; 23 % werden durch den Export von Elektrizität, die durch Wasserkraft erzeugt wird, erzielt. Derzeit sind weitere Wasserkraftwerke u.a. mit russischer und chinesischer Unterstützung in Bau oder in Planung.

Zusätzlich kommen in Tadschikistan weitere Erze einschließlich Zinn, Blei, Antimon, Seltene Erden, Quecksilber, Silber, Gold und Uran vor, die zum Teil noch abgebaut und verhüttet werden.

Die Hinterlassenschaften des Uranbergbaus, der im Norden des Landes bis Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts stattfand, führen mit Abraumhalden, Absetzseen und technischen Einrichtungen zu einer Gefährdung der Bevölkerung und der Umwelt in diesen Regionen durch radioaktive Stoffe[15].

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 1,20 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 1,22 Mrd. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsüberschuss in Höhe von 0,4 % des BIP.[16]
Die Staatsverschuldung betrug 2008 1,55 Mrd. US-Dollar oder 30,3 % des BIP.[17]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in Prozent des BIP) folgender Bereiche:

Infrastruktur

M34 nahe Anzob-Pass

Die Verkehrserschließung Tadschikistans ist aufgrund der Oberflächengestalt des Landes sehr schwierig. Der Verkehr stützt sich vor allem auf das nur mangelhaft ausgebaute Straßennetz. Das Land verfügt über nicht miteinander verbundene Eisenbahnstrecken von insgesamt 470 km Länge. Die Hauptstadt Duschanbe ist durch die Transkaspische Eisenbahn an das internationale Eisenbahnnetz angeschlossen; Verbindungen bestehen über Taschkent nach Moskau.

Seit 2007 gibt es bei Nischnij Pjandsch an der Grenze zwischen Afghanistan und Tadschikistan eine weitere Brücke über den Grenzfluss Pjandsch. Die 670 m lange Konstruktion wurde von den USA mit Beteiligung Norwegens finanziert. Die Brücke verkürzt die Transportwege in der Region erheblich. Seitdem können bei diesem Übergang um ein Vielfaches mehr Fahrzeuge den Fluss überqueren.[19][20]

Kultur

Die Tadschiken sind sprachlich, kulturell und ethnisch sehr eng mit den Persern verwandt und stellen auch im Nachbarland Afghanistan einen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent.

Zu den ältesten wichtigsten Bräuchen des Landes gehört das traditionelle Neujahrsfest, Nauroz, das am Frühlingsanfang feierlich begangen wird.

Das Wappen Tadschikistans ist eine Reinterpretation des Wappens aus der Zeit vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991.

Sport

Bei den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking gewann der Judoka Rassul Boqijew Bronze und damit die erste Medaille für Tadschikistan überhaupt.

Einzelnachweise

  1. International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  2. Human Development Index
  3. http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/4420922.stm
  4. http://www.demoscope.ru/weekly/2005/0191/analit05.php
  5. Authorized Site of the Office of Public Information of Jehovah’s Witnesses
  6. Nachricht auf Homepage der Evangelischen Allianz in Deutschland
  7. Nachricht auf Homepage Katholisches Magazin für Kirche und Kultur
  8. http://hdrstats.undp.org/en/countries/data_sheets/cty_ds_TJK.html
  9. http://www.unicef.org/media/media_27308.html
  10. http://hdrstats.undp.org/en/countries/data_sheets/cty_ds_TJK.html
  11. http://hdrstats.undp.org/en/countries/data_sheets/cty_ds_TJK.html
  12. http://hdrstats.undp.org/en/countries/data_sheets/cty_ds_TJK.html
  13. http://www.rki.de/cln_178/nn_1759378/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2010/27__10,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/27_10.pdf
  14. [1]
  15. Heuel-Fabianek, B., Schläger, M. (2010): Das Erbe der Urangewinnung in Tadschikistan, in: StrahlenschutzPRAXIS 4/2010, S. 53–59.
  16. a b c The World Factbook
  17. IWFPublic Debt Management
  18. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  19. Pressemeldung: Secretary Gutierrez Opened Afghanistan - Tajikistan Bridge with Presidents Karzai and Rahmon, auf: Webseite der US-Botschaft in Kabul, 26. August 2007, abgerufen am 4. Februar 2009
  20. Bureau of International Information Programs, U.S. Department of State: Afghanistan-Tajikistan Bridge Links Central, South Asia, auf: Webseite america.gov, 29. August 2007, abgerufen am 4. Februar 2009

Weblinks

Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Tadschikistan – geographische und historische Karten
 Commons: Tadschikistan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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