World Vision

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World Vision ist ein internationales christliches Hilfswerk ursprünglich mit Sitz in Monrovia, Kalifornien, heute dezentral organisiert, mit den Schwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe sowie entwicklungspolitische Anwaltschaft- und Bildungsarbeit. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Unterstützung von Kindern, Familien und Kommunen im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Die Projekte werden in den Einsatzländern über einheimische World-Vision-Landesbüros und nationale Mitarbeiter umgesetzt. Die überkonfessionelle Organisation hat eine föderale Struktur, bei der über 90 Landesbüros ihm Rahmen der sogenannten „World Vision-Partnerschaft“ kooperieren.

Inhaltsverzeichnis

World Vision International

Geschichte

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World Vision wurde als überkonfessionelles christlich-humanitäres Hilfswerk am 22. September 1950 von dem Journalisten und baptistischen Evangelisten Bob Pierce gegründet. Ziel der christlichen Organisation waren anfangs die Versorgung koreanischer Kriegswaisen. Bald entstanden nationale Dependenzen in Kanada (1957) und Australien (1962), die Überseearbeit wurde schrittweise weltweit ausgedehnt. Ab 1962 trat neben die Arbeit mit Kindern auch Katastrophenhilfe (World Vision Relief Organization).

Nach eigenen Angaben hat sich World Vision seit seiner Entstehung durch Patenschaften finanziert: regelmäßige Spendenbeiträge zur Förderung von Kindern, ihren Familien und deren kommunalem Umfeld in sogenannten „Regional-Entwicklungsprojekten“. Andere Projekte, vor allem im Bereich der humanitären Hilfe, werden überwiegend durch Kooperationen mit öffentlichen Gebern oder UN-Organisationen abgewickelt (v.a. mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, WFP).

World Vision International unterhält offizielle Beziehungen zu (oder hat Beraterstatus bei) mehreren UN-Organisationen wie der WHO, UNICEF, UNCTAD, und UNAIDS. Die Organisation hat Beraterstatus beim Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen und ist vom Weltkirchenrat (ÖRK) als internationale ökumenische Organisation anerkannt.

World Vision erreichte zwischen 1998 und 2006 fast eine Vervierfachung des Jahresbudgets. Mit einem Budget von 2,1 Milliarden US$ (Finanzjahr 2006) ist die Organisation eines der weltweit größten nichtstaatlichen Entwicklungshilfewerke. Strukturell ist es ein internationales Netzwerk weitgehend autonomer Nationalbüros (u.a. Deutschland 1979; Großbritannien 1982), für die World Vision International als Dachorganisation fungiert. World Vision operiert in 99 Ländern, Spenden kommen überwiegend aus dem Westen, erhebliche Teile außerdem auch aus Taiwan, Südkorea und Hongkong.

2005 waren für World Vision International mehr als 22.500 Mitarbeiter in 96 Ländern tätig.

World Vision hat sich im Laufe von über 55 Jahren seiner Existenz in mehrfacher Hinsicht verändert. Aus einem rein amerikanischen Werk wurde im Laufe der Zeit eine weltweite Organisation, bei der World Vision USA den übrigen nationalen Büros gleichgestellt wurde. Arbeitete die Organisation in den ersten Jahren fast nur über lokale Kirchen, Verbände und Institute, so wurde sie später weitgehend selbst „operational“, d.h. es formierten sich in den Einsatzländern eigene World Vision-Büros, welche die Projektdurchführung verantworteten. Aus einer zunächst zentralistisch geführten Organisation entwickelte sich eine föderale, nach dem Subsidiaritätsprinzip organisierte globale Struktur, bei der die Büros des Südens denen des Nordens gleichgestellt wurden. Die NGO war anfangs christlich-konservativ ausgerichtet. Nach eigenen Aussagen ist sie heute ein allen großen christlichen Strömungen gegenüber offenes Hilfswerk. Das Patenschaftskonzept änderte sich: Wurden anfangs vorwiegend Waisenheime und Schulen, später kleine Dorfentwicklungsprojekte gefördert, so werden heute großflächig angelegte Regionalentwicklungsprogramme durchgeführt, bei denen die Patenschaftsbeiträge zur Finanzierung von multisektoralen Hilfsmaßnahmen herangezogen werden.[1]

Langfristige Entwicklungszusammenarbeit

Seit dem Zusammenbruch der Arbeit in SO-Asien durch das Ende amerikanischen Einflusses mit dem Ende des Vietnamkrieges fand eine langsame Umorientierung der Arbeit statt: langfristige Programme statt karitativer Hilfe; Gemeinwesenorientierung statt individueller Kinderförderung, Internationalisierung statt zentralistischer Leitung. Zunehmend ergänzen heute Lobbyarbeit und entwicklungspolitische Bildung die humanitäre Hilfe. Dies alles hat World Vision zunehmend zur Kooperation mit anderen Entwicklungsorganisationen geführt. Der Kern der Arbeit von World Vision ist heute vor allem die langfristige Entwicklungszusammenarbeit. Projekte werden zusammen mit der Bevölkerung in Entwicklungsländern entwickelt und durchgeführt. Um Synergieeffekte zu nutzen, werden die Projekte für größere Regionen - häufig mit mehr als 100.000 Einwohnern - konzipiert. Die Nachhaltigkeit der Entwicklung wird durch lange Projektlaufzeiten (>12 Jahre) und durch parallele Verbesserungen in unterschiedlichen Bereichen (Bildung, Gesundheitsversorgung, Nahrungssicherung, Einkommensförderung, Aids-Bekämpfung) sichergestellt.

Humanitäre Hilfe

Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit von World Vision bildet mit der Versorgung von Katastrophenopfern sowie Kriegs- und Hungerflüchtlingen die humanitäre Hilfe. Weitere Aktivitäten in diesem Bereich sind Frieden fördernde Maßnahmen und Katastrophen-Prävention.

Entwicklungspolitische Anwaltschafts- und Bildungsarbeit

Neben der langfristigen Entwicklungshilfe und der humanitären Nothilfe engagiert sich World Vision auch im Bereich der entwicklungspolitischen Anwaltschaftsarbeit, die das Ziel hat, ungerechte Verhältnisse und Strukturen zu ändern, die eine Verbesserung der Lebenssituation armer, benachteiligter und unterdrückter Menschen verhindern. Anwaltschaftsarbeit bedeutet Lobbyarbeit mit politischen Entscheidungsträgern sowie Kampagnenarbeit für die breite Öffentlichkeit. So ist World Vision Deutschland Teil der Erlassjahrkampagne zur Entschuldung hoch verschuldeter Länder, Mitglied der VENRO-Kampagne Deine Stimme gegen Armut, des Aktionsbündnisses gegen AIDS, der Deutschen Koordination Kindersoldaten, des Deutschen Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen (DAKS), der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und von Gemeinsam für Afrika (GfA).

Ziel der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit von World Vision ist es, die Umsetzung gerechter und nachhaltiger Strukturen zu fördern und zur Reflexion über das eigene Verhalten zu anzuregen. Beispiele für entwicklungspolitische Bildungsarbeit sind die deutsche TROTZ-AIDS-Kampagne, WVConnect, Challenging Injustice und Education and Justice.

Deutschland

World Vision Deutschland e.V. ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk und seit 1979 von Deutschland aus tätig. Sitz ist das hessische Friedrichsdorf. Im Finanzjahr 2006 wurden mit einem Finanzvolumen von mehr als 90 Millionen Euro insgesamt 229 Hilfsprojekte in 46 Ländern durchgeführt. Im Mittelpunkt standen dabei über Kinderpatenschaften geförderte Regional-Entwicklungsprojekte, die neben der Nahrungsmittelsicherung auch medizinische Versorgung, Bildung, Aids-Bekämpfung und Gewerbeförderung umfassen.

World Vision Deutschland hat im Jahr 2006 insgesamt 69 Projekte der Humanitären Hilfe durchgeführt. Die Finanzierung dieser Projekte erfolgte überwiegend über Kooperationen mit dem Auswärtigen Amt, der Europäischen Union und dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP). World Vision Deutschland ist außerdem Mitglied von „Aktion Deutschland Hilft e.V.“, einem Bündnis, in dem sich unter Schirmherrschaft von Richard von Weizsäcker zehn Hilfswerke zusammengeschlossen haben, um gemeinsam noch effizienter humanitäre Hilfe zu leisten.

Neben langfristiger Entwicklungszusammenarbeit und humanitärer Hilfe engagiert sich World Vision Deutschland im Bereich entwicklungspolitischer Anwaltschaft. So wurde 2006 in der Hauptstadt das Berliner Büro eröffnet mit dem Ziel, politische Entscheidungsträger verstärkt für die Bekämpfung der Armut und gerechtere Strukturen zu gewinnen.

Die Organisation hat sich vor 2005 nur wenig in der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit engagiert.[2] Inzwischen arbeitet World Vision Deutschland stärker in diesem Bereich. Ziel dieser Arbeit ist es nicht nur, auf Not und ungerechte Strukturen in den armen Ländern aufmerksam zu machen, sondern Menschen hierzulande zum Reflektieren über das eigene Verhalten anzuregen. Ein Beispiel für dieses Engagement ist eine Informationskampagne über die rund 15 Millionen durch HIV und AIDS verwaisten Kinder vor allem in Afrika (TROTZ AIDS-Kampagne). Ein weiteres Beispiel ist das online-Spiel für Schüler „Ein Dorf entsteht“.

World Vision Deutschland ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, Mitglied im Deutschen Spendenrat sowie im Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) und trägt das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI). In der aktuellen Einzelauskunft des DZI heißt es zu World Vision:

"Der Verein leistet satzungsgemäße Arbeit. Werbung und Information sind wahr, eindeutig und überwiegend sachlich. Der Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben ist nach DZI-Maßstab angemessen ('angemessen'= 10% bis unter 20%). Mittelbeschaffung und -verwendung sowie Vermögenslage werden nachvollziehbar dokumentiert. Eine Kontrolle des Vereins und seiner Organe ist gegeben. Das Auskunftsverhalten gegenüber dem DZI ist offen. 'World Vision Deutschland e.V.', Friedrichsdorf, wurde das DZI Spenden-Siegel zuerkannt. Der Verein ist förderungswürdig." [3]

Österreich

World Vision ist seit 1976 in Österreich tätig. Dem ersten in Österreich aktiven Verein World Vision Österreich - Christliches Hilfswerk wurden nach einem Skandal aufgrund krimineller Machenschaften der Geschäftsführerin seitens World Vision International die Namensrechte entzogen. Die neue Nachfolgeorganisation World Vision - Gesellschaft für Entwicklungshilfe und Völkerverständigung ist seit 1998 aktiv.

World Vision Österreich - Christliches Hilfswerk (bis 1998)

Ein Antrag von World Vision um Aufnahme in die die österreichische Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) wurde 1996 ablehnend beschieden. Die Begründung lautete: „World Vision Österreich erfüllt weder unsere Kriterien von Transparenz und Offenlegung der Einnahmen noch entspricht ihre Arbeit unseren Anforderungen an Entwicklungszusammenarbeit.“ (Südwind-Magazin[4])

Der ursprüngliche Verein „World Vision Österreich – Christliches Hilfswerk“ wurde im November 1998 aufgelöst, nachdem bei einer internen Überprüfung durch World Vision International Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung und in der Dokumentation der Patenschaften auftauchten.[5]

Der Spendenskandal hatte eine sehr hohe mediale Präsenz in Österreich, unter anderem da der Kaiser-Enkel und damalige Europaabgeordnete Karl Habsburg-Lothringen eine Zeit lang im Vorstand von World Vision Österreich gewesen war. Bei zwei Überprüfungen (peer reviews) durch die internationale World Vision Partnerschaft zeigten sich Unregelmäßigkeiten, die sich zum Verdacht der Veruntreuung seitens der damaligen Geschäftsführung verdichteten. Da sich die Geschäftsführung jedoch konsequent einer Aufklärung verweigerte, schaltete das World Vision-Vereinsmitglied Josef Stiegler die österreichischen Behörden ein, die eine gründliche Untersuchung veranlasste. Diese ergab schließlich eine umfangreiche Veruntreuung von Spendengeldern durch die damalige Geschäftsführerin Martina Krones-Taurer. Parallel zu den angelaufenen Untersuchungen dazu gründete Stiegler noch im selben Jahr einen neuen Spendenverein, während World Vision International rechtliche Schritte unternahm, um dem alten Verein die Namensrechte zu entziehen.[6]

Wirtschaftsprüfer der KPMG bestätigten Geldflüsse von der Organisation zur Paneuropa-Union, hierbei flossen Spendengelder in den EU-Wahlkampf 1996.[7] In Folge wurde gegen die damalige Präsidentin und Geschäftsführerin Martina Taurer-Krones[8] und ihren Ehemann Wolfgang Krones Anzeige erstattet. Unter anderen wurde ihnen vorgeworfen, Spendengelder in der Höhe von insgesamt 1,1 Millionen Euro veruntreut und für private Zwecke wie z. B. Reisen ausgegeben zu haben. Nach einem langwierigen gerichtlichen Vorverfahren wurde im November 2003 der Prozess eröffnet. Im September 2004 wurde sie zu drei Jahren unbedingt (ohne Bewährung) und ihr Ehemann als Mittäter zu zwei Jahren bedingt (mit Bewährung) verurteilt. Die des „Mitwissens“ angeklagte ehemalige Finanzreferentin von „World Vision Österreich - Christliches Hilfswerk“ wurde wegen Beweismangels freigesprochen. Erst 2004 zahlte Karl Habsburg jene 36.899 Euro an den Nachfolgeverein von World Vision zurück, die - laut Habsburg ohne sein Wissen - in die Finanzierung seines Wahlkampf geflossen waren.[9]

World Vision Österreich (seit 1998)

Im Dezember 1998 wurde der eigenständige, gemeinnützige, österreichische Verein „World Vision - Gesellschaft für Entwicklungshilfe und Völkerverständigung“ (World Vision GEV) gegründet. Dieser ist seit Mitte 1999 wieder offiziell Partner in der internationalen World Vision Partnerschaft. Im neuen Verein wird besonders auf verantwortungsvollen Umgang mit den Spendengeldern und öffentliche Nachvollziehbarkeit geachtet, und Wert darauf gelegt, dass keine Verbindung zum Vorgänger „World Vision Österreich - Christliches Hilfswerk“ besteht. Seit Anfang 2007 wird vereinsrechtlich die vereinfachte Bezeichnung "World Vision Österreich" verwendet. Im Untertitel bleibt es bei der erklärenden Bezeichnung "Gesellschaft für Entwicklungshilfe und Völkerverständigung".

World Vision GEV gehörte am 14. November 2001 zu den ersten 44 Organisationen, die das Österreichische Spendengütesiegel verliehen bekamen.

World Vision GEV betreut derzeit (Stand 2006) zehn Entwicklungsprojekte in den acht Ländern Chile, Ghana, Indien, Indonesien, Malawi, Mosambik, Swasiland, Sierra Leone und Vietnam. Etwa 9.500 Paten haben über 10.000 Kinderpatenschaften übernommen. Der Verein finanziert sich zu circa zwei Dittel aus privaten Spenden aber auch durch öffentliche Unterstützungen der österreichischen Bundesregierung und der Europäischen Union sowie der Vereinten Nationen.

Seit 2004 ist World Vision GEV Mitglied der österreichischen Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ). World Vision GEV engagiert sich in den letzten Jahren verstärkt in der Anwaltschaftsarbeit und ist in verschiedenen thematischen Netzwerken tätig, die in engem Zusammenhang mit den Regionalentwicklungsprojekten in den Ländern des Südens stehen. Diese Mitgliedschaften sind unter anderem: seit 2005 Mitglied der EU Plattform , seit 2003 beim Aktionsbündnis gegen HIV/Aids, seit 2001 bei der Sudan-Plattform und Gründungsmitglied des Vereins Netzwerk für soziale Verantwortung (Nesove).

Schweiz

World Vision Schweiz ist ein anerkannter gemeinnütziger Verein und wurde 1982 gegründet. Das christlich-humanitäre Hilfswerk ist ein eigenständiger Teil der internationalen „World Vision-Partnerschaft“. Präsidentin des Vorstandes ist Annemarie Pfeifer.

World Vision Schweiz finanzierte im Jahre 2006 in 19 Ländern insgesamt 42 Regionale Entwicklungsprojekte, unterhielt in 16 Ländern 34 Sektorielle Projekte und leistete in den Krisenregionen der Welt Not- und Katastrophenhilfe. Das Spendenvolumen lag 2006 bei 44,3 Millionen Schweizer Franken.

Ziel ist immer die Hilfe zur Selbsthilfe. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Kinder. Die Regionalen Entwicklungsprojekte entstehen zusammen mit der Dorfbevölkerung, sind langfristig angelegt und werden durch Patenschaften finanziert. Somit entsteht ein Beziehungsgeflecht zwischen Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern. Indem das Kind, die Familie und das ganze Dorf unterstützt werden, können sich Regionen nachhaltig entwickeln.

Die Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit liegen bei den Themen Gesundheit, Ausbildung, Wasser, Landwirtschaft und Einkommensförderung. Sektorielle Projekte führt World Vision Schweiz unter anderem in den Bereichen Strassenkinder, Traumaverarbeitung, HIV/Aids und Mädchenbeschneidung durch.

World Vision Schweiz verfügt über das NPO-Label für Management Excellence und ist ISO 9001 zertifiziert.

Das Gütesiegel der Stiftung ZEWO, die Hilfswerke überprüft, hat World Vision jedoch nicht erhalten. [10]

Kritik

World Vision ist wiederholt kritisiert worden. Kritikpunkte waren unter anderem der Ursprung der Organisation im Umfeld der amerikanischen Evangelikalenbewegung und ihre Etablierung in Deutschland, die Werbung und das Patenschaftskonzept, die Verwendung von Spendengeldern und die, im Vergleich zu anderen Hilfsorganisationen, ausgesprochen ausgeprägte sichtbare Präsenz von World Vision in den Einsatzländern.

Amerikanischer Ursprung

Die ursprünglich rein amerikanische Organisation wurde 1950 während des Kalten Krieges, unmittelbar nach dem Ausbruch des Koreakrieges gegründet, um sich um koreanische Kriegswaisen zu kümmern. Ihr Gründer war unmittelbar zuvor im Auftrag der evangelikalen Organisation Youth for Christ als Evangelist in China und Südkorea tätig. Mehrere Autoren sehen konkrete Hinweise für Verbindungen der Organisation in die US-amerikanische Außenpolitik bis zumindest in die 1970er Jahre hinein.[11][12]

Nachdem sie aufgrund ihrer anglozentristischen Ausrichtung verschiedentlich kritisiert wurde, gab sich World Vision schließlich 1995 eine föderale Struktur, wodurch die amerikanische Mutter-Organisation ihre bevorzugte Stellung verlor und den anderen nationalen Büros gleichgestellt wurde. Damit wurden auch die Büros des Nordens den südlichen Landesbüros gleichgestellt. Die föderale Struktur zeigt sich u.a. in der multinationalen Besetzung des International Board und des International Council sowie darin, dass die internationalen Büros in Bangkok, Genf, Larnaka, Los Angeles, Nairobi und San José nicht unter der Bezeichnung "headquarters" firmieren, sondern als „Partnerschaftsbüros“ bezeichnet werden. [13]

Evangelikale Bezüge

Robert Pierce, der Gründer von World Vision, war neben seiner Tätigkeit als Journalist auch als Evangelist für die von ihm mitbegründete evangelistische Youth for Christ in China und Südkorea tätig. Nachdem es später zu Auseinandersetzungen um den christlichen Missionsauftrag der Organisation kam, verließ Pierce diese und gründete 1970 ein neues internationales christliches Hilfswerk namens Samaritan’s Purse. Aktueller Präsident dieser Organisation ist seit 1979 William Franklin Graham, Sohn des baptistischen Predigers Billy Graham. World Vision steht nach wie vor in der Kritik, die sich u.a. gegen die Vermischung von Entwicklungshilfe mit Evangelisation[14] und die evangelikale Ausrichtung der Organisation[15] richtet. Die Organisation bestreitet dies. Sie bezeichnet heute die Vermischung zwischen Hilfeleistung und Missionierung als einen Verstoß gegen anerkannte internationale Gepflogenheiten. Die deutsche Organisation hat sich dazu wie folgt geäußert:

„Für eine Hilfsorganisation … gilt, dass — entsprechend internationaler Standards — Notsituationen nicht dahingehend ausgenutzt werden dürfen, um nicht-christliche Menschen zu missionieren. World Vision ist ein … Anwender des Verhaltenskodex des Roten Kreuzes, in dem festgeschrieben ist, dass Hilfe ungeachtet der Rasse, Religion oder Nationalität und allein auf Grund der Not geleistet wird … “

Günther Bitzer: [16]

In Deutschland war von 1991 bis Februar 2008 der evangelische Pfarrer Wilfried Reuter Vorsitzender von World Vision Deutschland e.V.. Reuter war bis zum Jahr 2005 10 Jahre lang Leiter der evangelischen theologischen Ausbildungsstätte „Geistlichen Rüstzentrum Krelingen", das in der evangelischen Landeskirche arbeitet[17] und vom Evangelischen Pressedienst wiederholt als "evangelikal" und "evangelikal-konservatives Zentrum in Deutschland" bezeichnet worden war.[18] Er ist Vorsitzender der deutschen Billy-Graham-Gesellschaft und Mitglied der Lausanner Bewegung. Er wurde von Pastor Wilfried Bohlen, Dienstbereichsleiter Mission im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), abgelöst.[19]

Nach ihren eigenen Angaben arbeitet sie auf nationaler und lokaler Ebene mit einheimischen Kirchen und kirchlichen Gruppen zusammen, um deren diakonische Arbeit zu stärken. Obwohl sich World Vision anfangs eher dem christlich-konservativen Lager zugehörig wusste, zeigte sich die Organisation im Laufe der letzten Jahre allen Konfessionen gegenüber aufgeschlossen. In einem Statement zu „The Church and World Vision“ hieß es im Jahr 2002:

„Today, we are Christians from a variety of church traditions including Anglican, Anabaptist, Evangelical, Historic Protestant, Orthodox, Pentacostal, Roman Catholic, Wesleyan and other Trinitarian churches. These differences in tradition are increasingly sources of dialogue and mutual enrichment.“

„Heute verstehen wir uns als Christen unterschiedlicher kirchlicher Traditionen, einschließlich der Anglikaner, Anabaptisten, Evangelischen, Historische Protestanten (Lutheraner), Orthodoxen, Pfingstler, Römischen Katholiken, Wesleyaner (Methodisten) und anderer trinitarischer Kirchen. Diese Unterschiede sind eine Quelle des Dialogs und der gegenseitigen Bereicherung.“

"The Church and World Vision".[20]

Der amerikanische Baptist Bob Seiple war elf Jahre lang (bis 1998), der „President of World Vision USA“, d.h. Leiter des amerikanischen Landesbüros. Das von ihm gegründete World Visions Institute for Global Engagement (IGE) auf dem Campus der wiederholt als programmatisch „evangelikal“ kritisierten Eastern University in St. Davids Pennsylvania gilt als internationale Denkfabrik der Organisation. Diese Unterorganisation bietet seit den 1990er Jahren mit der „Eastern School of International Leadership and Development“ Absolventen den Weg zum „Global MBA in partnership with World Vision“ an und gilt ebenfalls als evangelikal.[21]

World Vision International organisierte und sponserte zusammen mit dem US-Komitee des „Lausanner Komitees für Weltevangelisation" vom 15. bis zum 21. Oktober 1978 in Glen Eyrie, Colorado Springs die „Nordamerikanischen Konferenz über Evangelisation unter Moslems". [22]

Präsenz vor Ort

World Vision wurde wiederholt für das sehr dominante und werbewirksame Auftreten in Krisengebieten kritisiert, das einem „soft colonialism“ (medico international) entsprechen soll. Der Grund dafür ist, dass World Vision seit 1994 seine Hilfe nicht mehr - wie viele andere Hilfswerke - über einheimische Partner (Kirchen und Verbände) abwickelt, sondern mit eigenen World-Vision-Landesbüros, eigenen Projekten und eigenen Mitarbeitern vor Ort. Dadurch ist World Vision im Katastrophenfall zwar mit eigenen Hilfs- und Fachkräften schnell präsent, um Hilfe zu leisten, aber in den jeweiligen Einsatzländern als einheimische NGO auch sehr sichtbar. Die Kritik an dieser sichtbaren Präsenz kommt von anderen deutschen Hilfsorganisationen, so schreibt beispielsweise medico international e.V.:

„Tatsache ist, dass manche dieser NGO zum Quasi-Souveraen, zum Quasi-Staat werden – „soft colonialism“ nennen das gleich mehrere unserer Gespraechspartner. In Kattankudy koennte der NGO „World Vision“ diese Rolle zufallen: an jeder Strassenecke prangt deren Logo, wird darauf verwiesen, dass hier ein Wassertank, ein Kindergarten, ein Siedlungsprojekt von World Vision realisiert wird. Trennt man den Nordosten Sri Lankas gewoehnlich nach „Government-controlled-“ und „LTTE-controlled-Areas“ auf, faellt uns beim soundsovielsten Logo schliesslich eine dritte Kategorie ein: „World Vision-controlled-Area“.“

medico international e.V.[23]

Patenschaften

Die Werbung für Patenschaften stand wiederholt in der Kritik, die sich u. a. gegen die von einigen Kritikern als paternalistisch bezeichneten Züge der Hilfsform „Kinderpatenschaft“ richtete. Heute ist die Patenschaft eine weitgehend akzeptierte Form der Spende. Zu den Patenschaften äußert sich das DZI aktuell wie folgt:

„Die Dauerspende, sei es in Form von einer Patenschaft, Partnerschaft oder auch ganz ohne besondere Zweckbindung, hat gegenüber Einzelspenden den Vorteil, dass nicht für jeden einzelnen Spendenvorgang gesondert und kostenträchtig geworben werden muss.“

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)[24]

Das DZI weist aber auch darauf hin, dass Patenschaften einen höheren Verwaltungsaufwand erfordern und dass es unterschiedliche Formen von Patenschaften gibt. Das DZI bevorzugt die Form, bei der mit den Patenschaftsbeiträgen Projekte finanziert werden, „die der ganzen Gemeinschaft, in der das Kind lebt, zukommen“. Laut DZI können Spender „der Werbung der jeweiligen Organisation entnehmen …, in welcher Form ihre Patenschaftsbeiträge Verwendung finden.“

Das Schweizer Pendant des DZI, die ZEWO, lehnt die Unterstützung von Einzelkinderpatenschaften ab, ist mit dieser Haltung aber weltweit die einzige Spendenzertifizierungsbehörde.

In Österreich können auch Patenschaftsorganisationen das Österreichische Spendengütesiegel beantragen.

In einer Untersuchung hat die Annette Scheunpflug die Werbung der Organisationen untersucht. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, „dass die Darstellung von Kinderpatenschaften in der Öffentlichkeitsarbeit die Spannung zwischen der Kommunikation von Pate zum Kind und einer fachlich angemessenen Kommunikation über Entwicklungszusammenarbeit ausbalancieren muss. Diese Herausforderung gelingt den untersuchten Organisationen unterschiedlich.“[25]

Scheunpflug untersuchte vor allem die Patenschaftswerbung und kommt zu dem Schluss: „Einige Materialien vermitteln den Eindruck, dass sich die Spender Wunschkinder aussuchen könnten.“ Die Studie stellt aber die Legitimität von Kinderpatenschaften nicht grundsätzlich in Frage.[25] Kritisch anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die Studie von Annette Scheunpflug von "Terre des Hommes" und der "Deutschen Welthungerhilfe" finanziert wurde (siehe Seite 4 der Studie), also von Mitbewerbern, die selbst keine Kinderpatenschaften vermitteln.

In einer weiteren Studie befassen sich Angelika Hagen und Ernst Gehmacher mit dem Patenschaftskonzept. In einer breit angelegten Sozialkapitalstudie bei Paten von World Vision Österreich GEV im Jahr 2004 zur „Erforschung von Glück und Zufriedenheit“ im Rahmen des Programms der OECD „Measuring Social Capital“ (Messung von Sozialkapital) kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die meisten Patenschaften über persönliche Gespräche zustande kommen. In einem Interview betont Gehmacher zudem: „… an Patenschaften ist — sofern sie so achtsam betrieben werden wie die durchgeführte Studie zeigt — nichts Ausbeuterisches, Unethisches; und die Unterstützung kommt nachhaltig der gesamten Gemeinschaft zugute“.[26]

PR- und Marketingaktivitäten

World Vision ist verschiedentlich für seine mediale Arbeit kritisiert worden. Die Organisation setzt in ihrer Öffentlichkeitsarbeit neben TV, Funk und Presse und Events auch und sogenannte "World Vision-Botschafter" als Multiplikatoren ein. Zu den Prominenten, die sich für World Vision Deutschland einsetzen, gehören Peter Maffay, Sky du Mont, Susanne Uhlen, Francis Fulton-Smith, Gerald Asamoah, Vera Int-Veen und Caroline Link. [27] World Vision hat sich im Rahmen seiner Öffentlichskeitsarbeit an diversen Events wie dem christlichen Gospel Award beteiligt.

Das Adolf-Grimme-Institut verwendete PR-Praktiken der Organisation als Beispiel für zunehmende Vermengung seriöser Berichterstattung und gekaufter Presseberichte im Rahmen einer in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung ausgerichteten Tagung. Die Organisation hatte beispielsweise 2004 zusammen mit anderen Hilfswerken (SOS, CBM u.a.) ein Dutzend Auslandsreportagen des Nachrichtensenders n-tv aus seinem PR-Etat teilfinanziert. In den Filmen wurden die jeweiligen Hilfsprojekte der NGOs (z.B. für ehemalige Kindersoldaten oder gg. Mädchenbeschneidung) positiv dargestellt. [28] Dieses Vorgehen wurde auch von dem Deutschen Journalisten-Verband ausdrücklich kritisiert. Der Verband forderte die Medienanstalt Berlin Brandenburg auf, die Vorgänge zu untersuchen.[29] Die Deutsche Public Relations Gesellschaft sah in diesem Vorgang keine Unzulässigkeit.[30] Im Jahr 2005 bekräftigte die ARD-Clearingstelle gegen Schleichwerbung ihre Darstellung, nach der die Organisation ihre Botschaften in der Fernsehserie „Marienhof“ gegen Bezahlung unterbringen ließ, diese dementierte die Vorwürfe.[31]

Die Organisation beteiligt sich immer wieder auch an christlich geprägten Aktivitäten die auf den ersten Blick nichts mit Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe und entwicklungspolitischer Anwaltschaftsarbeit zu tun haben. So initiierte sie beispielsweise 2005 und 2006 mit der EKD, dem Fernsehsender RTL Television und der Programmzeitschrift Gong einen Wettbewerb namens „Message Music Contest“ 2006 der sich ausdrücklich an die die christliche Musikszene richtet. Ziel der sogenannten „Initiative Message Music“ ist eine breit angelegte christliche „Werte-Offensive“. Weitere Partner des Projektes sind Bibel TV, Promikon und popwert – Büro für werteorientierte Künstlerförderung. Peter Maffay erhielt im Rahmen des Finales den sogenannten „World Vision Charity Award“.[32]

Problematisch erweisen sich zudem die marketingtechnisch emotionalen Botschaften von World Vision, welche eine direkte Hilfe für das Patenkind suggerieren.[33]

Literatur

  • Kurt Bangert: Der Traum von einer besseren Welt - Warum die Bekämpfung der Armut neue Wege gehen muss. johannis-Verlag Lahr, 2006, ISBN 3501015380.
  • Günther Bitzer: Christliche Grundwerte und ihre Bedeutung für die Armutsbekämpfung, in: Entwicklungspolitik Information Nord-Süd (eins), 7/8/2006
  • Josef Braml, Karsten D. Voigt: Amerika, Gott und die Welt. George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basis, Matthes&Seitz Berlin; 2005, ISBN 3882218541
  • Annette Scheunpflug: Die öffentliche Darstellung von Kinderpatenschaften - Eine kritische Bestandsaufnahme aus entwicklungspädagogischer Sicht. 10. Juni 2005. (PDF; 366kb)
  • Richard Ziegert, Hilfswerke als verdeckte Mission - Die Rezeption des US-Religionskonzepts auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe, in: Entwicklungspolitik Information Nord-Süd,7/8/2006
  • Webster Griffin Tarpley, Anton Chaitkin, George Bush: The Unauthorized Biography, Progressive Press, 2004, ISBN 0930852923 (engl.)

Siehe auch

Weblinks

Quellen

  1. Vgl. „Der Traum von einer besseren Welt“, S. 15-16.
  2. Annette Scheunpflug: Die öffentliche Darstellung von Kinderpatenschaften - Eine kritische Bestandsaufnahme aus entwicklungspädagogischer Sicht. 10. Juni 2005 (PDF; 366kb)
  3. Einzelauskunft des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen zu "World Vision Deutschland e.V.", Stand Februar 2007. Die vollständige Einzelauskunft ist nicht online verfügbar, kann aber gegen eine Gebühr von drei 55-Cent-Briefmarken beim DZI bestellt werden (DZI-Einzelauskunft).
  4. Südwind-Magazin: Umstrittene Kinderpatenschaften - World Visions Methoden waren der "Szene" von Anfang an suspekt. Ausgabe 01/1999, Seite 8.
  5. Austrian Development Agency: World Vision Österreich: Kofinanzierte Projekte in Afrika. Archiv 04/1999.
  6. Vgl. Rückblick der Zeitschrift "Datum"
  7. hagalil.com: „Unkorrekte Geldflüsse“ - Nach Prüfbericht steigt Druck auf Habsburg
  8. Die Presse: Betrugsprozess: Krones-Taurer erneut angeklagt. 26.01.2007
  9. Rückblick der Zeitschrift "Datum"
  10. [1]
  11. Webster Griffin Tarpley, Anton Chaitkin, George Bush: The Unauthorized Biography, Progressive Press, 2004, ISBN 0930852923
  12. vgl. die ausführliche Darstellung in Josef Braml, Karsten D. Voigt, Amerika, Gott und die Welt. George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basis, Matthes&Seitz Berlin; 2005, ISBN 3882218541.
  13. World Vision: Dokumentation „Who We Are“, S. 12 (englisch)
  14. vgl. Braml, Voigt, Amerika, Gott und die Welt., sowie Richard Ziegert, Hilfswerke als verdeckte Mission - Die Rezeption des US-Religionskonzepts auf dem Gebiet der Entwicklungshilfein Entwicklungspolitik Information Nord-Süd,7/8/2006
  15. vgl. Le Monde diplomatique, Europe Resists American Religious Cults - Secular society at stake, online unter Le Monde diplomatique
  16. Günther Bitzer: Christliche Grundwerte und ihre Bedeutung für die Armutsbekämpfung. In: Entwicklungspolitik. 7-8-2006, S. 52ff.
  17. Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover: Kai-Uwe Schroeter wird neuer Leiter des Rüstzentrums Krelingen. 27. Februar 2004.
  18. vgl. z.B. epd-Pressemitteilung vom 14.03.1995 Evangelikales Rüstzentrum: VW fördert Satanskult - Kritik an Rolling Stones-Sponsoring zur "Voodoo Lounge"-Tour, sowie die epd-Pressemeldung vom 16.03.1995, "Kritik an "Voodoo Lounge"-Tournee "völlig überzogen" - Musik-Pfarrer: Satansvorwurf "macht die Kirche lächerlich", sowie Evangelische Kirche in Deutschland
  19. WORLD VISION Deutschland e.V.: Personalwechsel bei World Vision. 05. Februar 2008.
  20. The Church and World Vision. – Partnership Policy vom Sept. 2002.
  21. Ausführliche Darstellung mit umfangreichen weiteren Quellen bei Richard Ziegert Das protestantische Schisma online, unter Pfälzisches Pfarrersblatt, Organ des Vereins pfälzischer Pfarrerinnen und Pfarrer.
  22. The Lausanne Committee for World Evangelization, die Ergebnisse der Konferenz wurden von Arthur Glasser, Direktor der "School of World Mission" unter der Bezeichnung The Glen Eyrie Report zusammengefasst
  23. medico international e.V.: „Soft Colonialism“ und eine Bitte zwischen den Feuern.
  24. DZI: Spendertips zu Patenschaften
  25. a b Uni Erlangen-Nürnberg: Verlautbarung Zu einer Kinderpaten-Studie
  26. Sigrid Kroismayr: „Arme Hascherl“ oder Zukunft für Kinder: Wer profitiert von einer Patenschaft? (PDF; 28kb) − Interview mit Angelika Hagen und Ernst Gehmacher, März 2006.
  27. World Vision: Prominente Unterstützer
  28. vgl.Adolf-Grimme-Institut, Volker Lilienthal,Political Placement-Seilschaften, Journalistenbetreuung und Verführungsversuche-Einige Unsitten im Überblick und ihre mögliche Verhinderung, Online unter Political Placement: Seilschaften, Journalistenbetreuung und Verführungsversuche
  29. vgl. n-tv riskiert seine Unabhängigkeit
  30. Vgl. Urteil Deutscher Rat für Public Relations, der DPRG
  31. vgl. epd medien, Nr. 75 vom 24. September 2005, online unter Evangelischen Pressedienst
  32. vgl.AREF-Medien-News, online unter „Opposition of One“ gewinnt den „Message Music Contest“ 2006
  33. World Vision: Fragwürdige Kinder-Patenschaften SF1 Kassensturz Sendung vom 11.12.2007

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  • World Vision — Infobox Non profit Non profit name = World Vision International Non profit Non profit type = Non governmental organization founded date = 1951 founder = Bob Pierce location = Monrovia, CA U.S. (Partnership Office/Global Centre), Federal Way, WA U …   Wikipedia

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  • World Vision Österreich — Verein für Entwicklungszusammenarbeit und Völkerverständigung (World Vision Österreich, World Vision, WVÖ, international: World Vision Austria, WVA) …   Deutsch Wikipedia

  • World Vision (Vereinigte Staaten) — World Vision inc. Gründer Robert Pierce Typ Corporation …   Deutsch Wikipedia

  • World Vision Australien — World Vision Australia (WV AUS) Gründer World Vision (Vereinigte Staaten) Typ Nichtregierungsorganisation …   Deutsch Wikipedia


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