Junge Europäische Föderalisten Deutschland


Junge Europäische Föderalisten Deutschland
Junge Europäische Föderalisten Deutschland e.V.
Gründung 2.-4. September 1949
Personen

Lars Becker

Aktionsraum Deutschland
Schwerpunkt proeuropäische überparteiliche Jugendorganisation
Methode Information und Politik
Angestellte 2
Mitglieder 4.000
Website http://www.jef.de

Die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. (JEF-Deutschland auch JEF-D, französisch Jeunes Européens Fédéralistes en Allemagne, englisch Young European Federalists Germany) sind die Jugendorganisation der Europa-Union Deutschland[1] für junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren. Gegründet wurde der Verein 1949 unter dem Namen Bund Europäischer Jugend. Die JEF Deutschland ist Teil des supranationalen überparteilichen Jugendverbandes Junge Europäische Föderalisten Europa mit über 25.000 Mitgliedern. In Deutschland hat der Verband nach eigenen Angaben rund 4.000 Mitglieder und ist in 14 weitgehend unabhängige Landesverbände gegliedert. Bundesvorsitzender ist Lars Becker. Die JEF ist Anschlussverband des Deutschen Bundesjugendringes[2] und Mitgliedsorganisation im Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland[3].

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründungszeit

In der Gründungsphase der Europa-Union bildeten sich verschiedene Jugendringe beziehungsweise Jugendgruppen. Auf dem ersten Kongress der Europa-Union in Eutin vom 21. bis 23. Juni 1947 wurde mit Heinz Kosfeld ein Jugendbeauftragter ernannt. Im Oktober 1947 fand in Göttingen eine Konferenz unter Vorsitz von Erwin Buchmeister statt, auf der sich Jugendgruppen des Europa-Bundes und der Europa-Union zur Union Junges Europa (UJE) vereinigten. Diese Verselbständigung der Jugend gefiel nicht allen, insbesondere der damalige Präsident der Europa-Union, Wilhelm Hermes (der auch erheblichen Widerstand gegen die Vereinigung der föderalistischen Gruppen in Deutschland leistete und schließlich Mitte 1948 seines Amtes enthoben wurde), stand einem selbständigen Jugendverband ablehnend gegenüber.

Vom 2. bis 4. September 1949 kamen auf der Wachenburg bei Weinheim rund 40 junge Menschen zusammen und gründeten den Bund Europäischer Jugend (BEJ) als junge Gemeinschaft der Europa-Union, der sich auf seinem sechsten Kongress Anfang 1957 in Berlin in Junge Europäische Föderalisten (JEF) umbenannte. Hinter der Gründung des Jugendverbandes stand der Wunsch, sich von der Erwachsenenorganisation zu emanzipieren, um genügend Freiraum für die eigene Arbeit zu erhalten und umgekehrt auch wirksamen Einfluss auf den Verband der Erwachsenen ausüben zu können. Erwin von Bressendorf wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt.

Zu den Gründungsmitgliedern zählten unter anderem: Friedrich von Friedeburg und Walter Steinrücke aus Hamburg, Margot Rothe aus Bremen, H. Fickerment aus Nordrhein-Westfalen, Adolf Kanter aus Rheinland-Pfalz, I. Stenger, H. Lang und H.J. Kasperczik aus Hessen, Erwin von Bressendorf, Burkhard Holzner, Heinz Hahn und Ingrid Friedrichsen aus Bayern.

Die frühen Jahre

Schon auf der Wachenburg und danach traten verstärkt Spannungen über die Ausrichtung der praktischen Arbeit auf. So wollte eine Gruppe unter Führung von Erwin von Bressendorf einen möglichst unabhängigen Verband junger Leute, um aktiv in die Politik einzugreifen, andere legten mehr Wert auf europäische Aktionen, Bildung und Information für und über Europa. Als Erwin von Bressendorf mit den Vorsitzenden der parteipolitischen Jugendverbände ebenfalls auf der Wachenburg am 13. Juni 1950 den Deutschen Jungen Rat der Europäischen Bewegung gründete, kam es zu Auseinandersetzungen, die dazu führten, dass auf dem zweiten Kongress des BEJ vom 1. bis 3. Juni 1951 anstelle von Erwin von Bressendorf Rüdiger Proske (Mitarbeiter der Zeitschrift Frankfurter Hefte, herausgegeben von Eugen Kogon, dem damaligen Präsidenten der Europa-Union) gewählt wurde.

Die ersten Jahre waren trotz aller Spannungen voller Aktivitität. Die internationale JEF Europe hielt ihren ersten Kongress am 18. und 19. November 1950 in Straßburg ab. Am 6. August 1950 verbrannten 300 Junge Europäer am Grenzübergang Sankt Germanshof (Südpfalz) die Grenzpfähle[4] – ein Bild das um die Welt ging. Drei Monate später demonstrierten 5000 Junge Europäer vor dem Europarat in Straßburg, die ohne Pass und Visum über die Grenze gekommen waren. Im September 1950 fand die sogenannte E-Aktion statt, in der in vielen Städten Deutschlands über Nacht große grüne E (das Emblem der Europa-Union) an die Wände gemalt wurden. Am 20. Dezember 1950 besetzten die zwei Heidelberger Studenten und Jungen Europäer René Leudesdorff und Georg von Hatzfeld zusammen mit dem Publizisten Hubertus zu Löwenstein die Insel Helgoland um gegen britische Bombenabwürfe zu protestieren. Sie hissten die deutsche Flagge, die Flagge der Europäischen Bewegung und die Flagge Helgolands. Aus dem Landesverband Rheinland-Pfalz heraus wurde gemeinsam mit dem Bundesverband des BEJ die Gründung des Europa-Hauses Marienberg vorangetrieben, das am 21. Oktober 1951 als Ort der Begegnung und der Europäischen Bildung offiziell eröffnet wurde.

Schließlich gründeten Mitglieder des BEJ 1953 die Europäische Aktionsgemeinschaft (die heutige EBAG - Europäische Bildungs- und Aktionsgemeinschaft), die unzählige Aktionen und Europa-Wochen veranstaltete und die vor allem in den ersten Jahren die Bücher und Broschüren, die der BEJ herausgab, betreute bzw. verlegte. Diese frühe "Hochzeit" des BEJ erlitt einen jähen Rückschlag, als die französische Nationalversammlung Ende August 1954 den Vertrag über die Gründung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft und der mit ihr verbundenen Europäische Politischen Gemeinschaft ablehnte. Auch für den BEJ war dies ein harter Schlag, denn viele Mitglieder verloren das Interesse und traten aus.

Bundesvorstände

Mitglieder der Bundesvorstände der JEF waren (chronologisch seit 1949):

Zeitraum Bundesvorstand
1949-1951 Vorsitz: Erwin von Bressendorf[5]
Stellvertreter: Rüdiger Proske, Hans-Wolf Kanngiesser
1. Bundessekretär: Rolf E. Burmeister
1951-1952 Vorsitz: Rüdiger Proske
Stellvertreter: Hans-Wolf Kanngiesser
1952-1953 Vorsitz: Hans-Wolf Kanngiesser
Stellvertreter: Klaus Günther Wöhler, Eberhard von Brauchitsch, Paul Arnold Nelles
1953-1955 Vorsitz: Hans-Wolf Kanngiesser
Stellvertreter: Burkart Holzner, Gerd Jans
Besonderheit: Errichtung der Satzung
1955-1957 Vorsitz: Dr. Heinrich Schneider
Stellvertreter: Edwin Kolender, Burkhart Holzner
1957-1959 Vorsitz: Dr. Heinrich Schneider
Stellvertreter: Rudi Woller, Arno Krause, Hubert Mischler
Besonderheit: Namensänderung zu „Junge Europäische Föderalisten“
1959-1961 Vorsitz: Dr. Heinrich Schneider
Stellvertreter: Rudi Woller, Arno Krause
1961-1962 Vorsitz: Rudolf Woller
Stellvertreter: Gerhard Eickhorn, Herbert Scheffler, Axel N. Zarges
1962-1965 Vorsitz: Herbert Scheffler
Stellvertreter: Freya von Enckevort, Eberhard Grabitz, Heinrich Schneider
1965-1967 Vorsitz: Herrmann da Fonseca-Wollheim
Stellvertreter: Freya von Enckevort, Helmut Hanses, Wolfgang D. Kramer
1967-1969 Vorsitz: Hagen Frost
Stellvertreter: Helmut Hanses, Helmut Hertsch (Rücktritt 9. Februar 1968), Roland von Hunnius (nachgerückt), Dieter Reichel
1969-1971 Vorsitz: Heinz Kramer
Stellvertreter: Manfred Lauer, Holger Balke, Hendrik Otten
1971-1973 Vorsitz: Hartmut Rabich
Stellvertreter: Manfred Lauer, Bernd Geiger, Peter Osten
1973-1975 Vorsitz: Franz-Josef Klein
Stellvertreter: Wolfgang Iden, Josef Leinen
1975-1977 Vorsitz: Gerhard Fiedler
Stellvertreter: Konrad Hummel, Sofia Vogt (Rücktritt 15. November 1975), Gisela Kröhne
1977-1979 Vorsitz: Josef Leinen
Stellvertreter: Armin Wettengel, Erhard Erdmann, Gerhard Brand
1979-1981 Vorsitz: Lutz Peterscheck
Stellvertreter: Eckard Fischer, Axel Detert, Ulf-Peter Voß
1981-1983 Vorsitz: Lutz Peterscheck
Stellvertreter: Eckhard Fischer, Jutta Müller, Heinz-Ulrich Schulz
1983-1984 Vorsitz: Lutz Peterscheck
Stellvertreter: Eckard Fischer, Hans-Peter Barten, Hans-Peter Panzer
1984-1985 Vorsitz: Hans-Peter Barten
Stellvertreter: Martin Hofmann, Eckhard Fischer, Hans-Peter Panzer
1985-1986 Vorsitz: Hans-Peter Barten
Stellvertreter: Roland Kruse, Eckhard Fischer, Martin Hofmann
1986-1988 Vorsitz: Hans-Peter Barten
Stellvertreter: Ulrike Adler, Sebastian-Justus Schmidt, Klaus-Peter Jürgens
1988-1989 Vorsitz: Ralf Bingel
Stellvertreter: Claudia Kraft, Bianka Lichtenberg, Ivo Jäger, Andreas Christian Brandt
1989-1991 Vorsitz: Ralf Bingel
Stellvertreter: Andreas Christian Brandt, Andrea Brennies, Claudia Kraft, Sabine Hübner
1991-1992 Vorsitz: Markus Obenland
Stellvertreter: Andreas Christian Brandt, Markus Reiter, Stefan Trutschler, Thorsten Baumann
1992-1993 Vorsitz: Markus Obenland
Stellvertreter: Roland Becher, Constanze Wirth, Markus Reiter, Thorsten Baumann
1993-1994 Vorsitz: Markus Obenland
Stellvertreter: Markus Scholl, Markus Reiter, Jutta Hergenhan, Hanno Thewes
Schatzmeisterin: Constanze Wirth
1994-1995 Vorsitz: Markus Obenland
Stellvertreter: Michael Kraupa, Simon Paulenz, Hanno Thewes, Markus Scholl
Schatzmeisterin: Constanze Wirth
1995-1996 Vorsitz: Heinz-Wilhelm Schaumann
Stellvertreter: Klaus Marbold, Michael Kraupa, Markus Obenland, Jan Köhler
Schatzmeisterin: Ursula Knecht
1996-1997 Vorsitz: Heinz-Wilhelm Schaumann
Stellvertreter: Hans-Jörg-Diehl, Michael Kraupa, Susanne Wiedemann, Jan Köhler
Schatzmeisterin: Ursula Knecht
1997-1998 Vorsitz: Heinz-Wilhelm Schaumann
Stellvertreter: Hans-Jörg-Diehl, Jan Köhler, Christoph Morck, Michael Ohnesorge
Schatzmeisterin: Susanne Wiedemann
Bundessekretär: Bernd Hüttemann
1998-1999 Vorsitz: Jörg Diehl
Stellvertreter: Felix Schulz, Björn Lampe, Olivia Omassi, Anja Wischer
Schatzmeister: Ingo Linsenmann
1999-2000 Vorsitz: Marc-Oliver Pahl
Stellvertreter: Olivia Omassi, Christian Schläger, Jan Kreutz, David Schneider-Addae-Mensah
Schatzmeister: Ingo Linsenmann
Bundessekretär: Christoph Morck
2000-2001 Vorsitz: David Schneider-Addae-Mensah
Stellvertreter: Lutz Hager, Anja Hübner, Jan Kreutz, Michael (Micky) Peters
Schatzmeister: Florian Rodeit
Bundessekretär: Leo Hruschka
2001-2002 Vorsitz: David Schneider-Addae-Mensah
Stellvertreter: Lutz Hager, Anja Hübner, Holger Grefrath, Jan Seifert
Schatzmeister: Florian Rodeit
Bundessekretärin: Florence Duchene-Lacroix
2002-2003 Vorsitz: Jan Seifert
Stellvertreter: Lutz Hager, Christian Wenning, Sebastian Pönsgen, Jessika Hazrat
Schatzmeister: Florian Rodeit
Bundessekretärin: Florence Duchene-Lacroix
2003-2004 Vorsitz: Lutz Hager
Stellvertreter: Christian Wenning, Thomas Heißmeyer, Silke Gebel, Nicole Meßmer
Schatzmeister: Florian Rodeit
Bundessekretärin: Anja Hübner
2004-2006 Vorsitz: Christian Wenning
Stellvertreter: Silke Gebel, Luise Papcke (bis 2005), Johannes Schmid, Florian Ziegenbalg, Nina Busemann (ab 2005)
Schatzmeister: Jan Schubert
Bundessekretärin: Anja Hübner, Jana Schröder
2006-2008 Vorsitz: Jan Schubert
Stellvertreter: Karen Matzke, Helmut Kienle, Florian Pertenbreiter, Thomas Heißmeyer
Schatzmeister: Henner Führer
Bundessekretär: Lutz Gude
2008-10 Vorsitz: Yvonne Nasshoven (schied 2010 aus)
Stellvertreter: Laura Korbmacher, Martin T. Teubner, Karola Erbstößer, Thomas Heimstädt (seit 2010 kommissarischer Vorsitzender)
Schatzmeister: Volker Lindenthal
Bundessekretär: Lutz Gude
2010- Vorsitz: Lars Becker
Stellvertreter: Michael Dollinger, Thomas Wittmann, Daniel Matteo, Manja Jacob
Beisitzer: Vincent Venus, Linn Selle, Inga Wachsmann, Ole Hübner, Christian Beck
Schatzmeister: André Berberich
Bundessekretär: Lutz Gude[6]

Prominente Mitglieder

Zu den Mitgliedern der JEF Deutschland zählten unter anderem: Emily Büning, Jo Leinen, Arno Krause, Michael Panse, Petra Kelly, Christine Lieberknecht, Anna Lührmann, Manuel Sarrazin, Roland Vogt, Wolfgang Wulf, Nils Wiechmann, Roland Heintze, Rudolf Seiters, Jan Philipp Albrecht, Eberhard von Brauchitsch, Lasse Becker.

Grundsätze

Die JEF engagiert sich für ein friedliches, demokratisches, bürgernahes, solidarisches, nachhaltiges und föderales Europa. Sie begreift Europa als einen Platz der Begegnung und des Kennenlernens. In der JEF kommen junge Menschen zusammen, die die Vielfalt von Europa entdecken wollen. Die JEF versteht sich als politische Bewegung – überparteilich und demokratisch. Sie tritt ein für eine Europäische Föderation als erster Schritt hin zu einer friedlicheren, freieren und demokratischeren föderalen Gesellschaft.

Forderungen

Die Forderung nach einer föderalen Verfassung für Europa ist ein Hauptanliegen der JEF. Im Mittelpunkt der europäischen Föderation sollen die Bürger stehen. Ein Zweikammerparlament (mit je einer Kammer für die Bürger und einer für die Staaten und Regionen) soll die bisherige Regelung ersetzen. Nach dem Subsidiaritätsprinzip muss die Kompetenzverteilung dezentral geregelt sein, um den unteren Ebenen genügend Spielraum für eigene Lösungen zu lassen. Die Europäische Föderation soll auf den gemeinsamen europäischen freiheitlich-demokratischen Grundwerten beruhen. Die JEF setzt sich zudem für den Ausbau der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) ein, sodass Europa nach außen hin mit einer Stimme spricht.

Aktivitäten

Die JEF Deutschland bringt junge Menschen auf lokaler, regionaler, nationaler und europäischer Ebene zusammen, um über ein vereintes Europa zu diskutieren. Dazu organisiert sie Seminare und Kongresse, Straßenaktionen, Podiumsveranstaltungen und Bildungsreisen. Oft werden Resolutionen von Diskussionen an Politiker in Landtagen, im Bundestag oder im Europäischen Parlament herangetragen. Innerhalb der JEF gibt es verschiedene Arbeitsgemeinschaften.

PFEZ

Das Parlamentarische Forum Europas Zukunft (PFEZ) ist ein Diskussionsforum von Bundestagsabgeordneten und jungen, an europapolitischen Fragen interessierten Menschen, in dem aktuelle Fragen der europäischen Integration debattiert werden. Es wird von der Europa-Union Deutschland Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag und der JEF Deutschland getragen. Die Treffen finden regelmäßig im Bundestag statt und stehen Abgeordneten bzw. Vertretern von Bundesregierung, Ländern und Wissenschaft sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Die PFEZ-Mitglieder der 16. Legislaturperiode waren die Mitglieder der Europa-Union: Günter Krings MdB (CDU/CSU), Michael Link MdB (FDP), Johannes Jung MdB (SPD) sowie Rainder Steenblock MdB (BÜNDNIS 90/GRÜNE). Im 17. Bundestag: Eva Högl für Johannes Jung, Manuel Sarrazin für Rainder Steenblock.

Europatermine

Europatermine ist der offizielle Veranstaltungskalender der Aktion Europa, einer Initiative der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland und dem Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland, mit aktuellen Terminen für europapolitische Veranstaltungen. Das nichtkommerzielle Kooperationsprojekt der Jungen Europäischen Föderalisten, des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland und der Europa-Union Deutschland wird unterstützt vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland. Gestartet wurde europatermine.de im März 2001 als Veranstaltungskalender und Newsletter-Service für Berlin und Brandenburg von der Jungen Europäischen Bewegung, der JEF-Sektion für Berlin und Brandenburg. Dank der Kooperation mit vielen Organisationen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft sowie der finanziellen Unterstützung des Centre International de Formation Européenne konnte im Januar 2006 der bundesweite Dienst gestartet werden.

Treffpunkt Europa

Der Treffpunkt Europa ist das Mitgliedermagazin der JEF-Deutschland und erscheint quartalsweise mit einer Auflage von 3000 Stück [7]. Seit November 2009 gibt es auch ein Onlinemagazin[8] mit gleichem Namen.

Organisation

Die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland werden durch den Bundesvorstand vertreten, der für eine Amtszeit von zwei Jahren von Delegierten der Landesverbände auf dem jährlich stattfindenden Bundeskongress gewählt wird. Der Bundesausschuss ist das höchste politische Gremium zwischen den Bundeskongressen. Ihm gehören pro Landesverband zwei Delegierte an. Der Bundesausschuss kontrolliert die Arbeit des Bundesvorstandes und trifft Beschlüsse zur politischen Ausrichtung der JEF.

In den Landesverbänden finden diese Organe ihre Entsprechung in Landesvorstand, Landesversammlung und Landesausschuss.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Darstellung des Erwachsenenverbandes: http://www.europa-union.de/index.php?id=1074
  2. Profil beim DBJR http://www.jugendserver.de/index.php?m=1&id=22&type=ANV&mgo=44
  3. Profildarstellung im Netzwerk Europäische Bewegung http://www.europaeische-bewegung.de/index.php?id=1322
  4. http://www.neuland.brandeins.de/magazin/archiv/magazin/die-suedpfalz/artikel/international-befreite-zone-germanshof
  5. Vgl. http://www2.munzinger.de/search/portrait/Erwin+von+Bressendorf/0/3938.html
  6. Vgl. http://jeb-bb.de/aktionen/verbandsleben/buko/2010/3/
  7. laut der offiziellen Webseite http://www.jef.de/magazin/startseite/
  8. Vgl. [1]

Wikimedia Foundation.

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