Die Muskete


Die Muskete
Die Muskete
Die Muskete.jpg
Beschreibung humoristische Zeitschrift
Sprache Deutsch
Erstausgabe 1905
Einstellung 1941
Erscheinungsweise wöchentlich

Die Muskete war eine humoristische Zeitschrift, die ab dem 5. Oktober 1905 in Wien herausgegeben wurde. 1941 wurde „Die Muskete“ eingestellt.

„Die Muskete“ verband wie andere zu dieser Zeit gegründete humoristische Zeitschriften die Werke junger, heimischer Künstler und Zeichner mit dem Schaffen junger österreichischer Literaten. Gleichzeitig legte die Zeitschrift großen Wert auf Ausstattung, künstlerische Gestaltung und den Inhalt. Zu Beginn des Erscheinens bis 1918 stand die satirische Behandlung der Beamtenschaft, des Militärs und des Klerus im Mittelpunkt der Zeitschrift, danach scheiterte sie daran, an die Vorkriegserfolge anzuknüpfen. Die Zeitschrift entwickelte sich zunächst zu einem „lustigen Soldatenblatt“ bzw. einer „vornehmen Kunstzeitschrift“ und wandelte sich in den späten 1920er Jahren zu einem Vorläufer der heutigen Männermagazine.

Literatur

  • Die Muskete: Kultur- und Sozialgeschichte im Spiegel einer satirisch-humoristischen Zeitschrift 1905-1941. Edition Tusch. Wien 1983

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  • Muskete, die — Die Muskēte, plur. die n, eigentlich eine veraltete Art Büchsen, welche ein Luntenschloß hatte, wo das Zündpulver vermittelst einer in den Hahn geschraubten Lunte angezündet wurde. Obgleich diese Art des Feuergewehres veraltet ist, so ist doch… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • Muskete — »Die Muskete laden und nicht Feuer geben.« …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • Muskete — Ein Musketier mit Gabelmuskete im 30 Jährigen Krieg Eine Muskete aus den Zeit …   Deutsch Wikipedia

  • Muskete — Mus|ke|te 〈f. 19〉 Gewehr großen Kalibers mit Luntenschloss [<frz. mousquet „Luntenflinte“] * * * Mus|ke|te, die; , n [frz. mousquet < ital. moschetto, eigtl. = wie mit Fliegen gesprenkelter Sperber (zu: mosca < lat. musca = Fliege), dann …   Universal-Lexikon

  • Muskēte — (franz. mousquet), zuerst 1521 von Alba eingeführte, 7–10 kg schwere Hakenbüchse mit Luntenschloß, von deren krummen Hahn der Name stammt (mittelalterlich muschettae, kleine Sperber). Die Verbreitung erfolgte allmählich über ganz Europa, in… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Muskēte — (v. ital.)., zu Anfang des 16 Jahrh. das kleinste Geschütz, welches 9 Loth Eisen od. 13 Loth Blei schoß, 39 Kaliber lang war u. seinen Namen, wie man bisweilen angenommen hat, von dem Meierhof Mochetta unweit Feltri erhielt, wo es zuerst in dem… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Muskete — Muskete: Der in dt. Texten seit dem 16. Jh. bezeugte Name der früher üblichen schweren Luntenflinte stammt aus dem Roman. Letzte Quelle des Wortes ist lat. musca »Fliege« (vgl. den Artikel ↑ Moskito). Zu dem daraus hervorgegangenen gleichbed. it …   Das Herkunftswörterbuch

  • Muskete — Sf (große Handfeuerwaffe) erw. obs. (16. Jh.) Entlehnung. Entlehnt aus span. mosquete m., nfrz. mousquet m. und it. moschetto m. (fachsprachlich älter Sperber ), einer Ableitung von l. musca Fliege (Moskito). Der Sperber heißt so wegen seiner… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • Muskete — Muskēte (vom ital. muschetta, einer kleinen Sperberart), Handfeuerwaffe mit Luntenschloß, die Anfang des 16. Jahrh. die Hakenbüchse verdrängte, konnte wegen ihrer Schwere nur auf einer Gabel (Fourchette, Musketengabel) abgefeuert werden [Tafel:… …   Kleines Konversations-Lexikon

  • Muskete — Muskete, schwere Hakenbüchse mit Luntenschloß und Stützgabel, mit welcher ab Mitte des 16. Jahrhunderts ein Teil des Fußvolks bewaffnet wurde. Diese Musketiere bildeten die Elite der Infanterie. Während des Weltkrieges stellte Deutschland… …   Lexikon der gesamten Technik


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