Driver (Spieleserie)

Driver (Spieleserie)
Eine PlayStation mit dem Spiel Driver (links oben)

Driver ist der Name einer Computerspiel-Serie, die dem Spieler Missionen mit hohem Fahranteil anbietet. In den ersten beiden Spielen der Reihe ist der Spieler damit beschäftigt – häufig auch unter Zeitdruck – von Punkt A nach Punkt B zu fahren. Ab dem dritten Teil wurden Third-Person-Shooter-Elemente ins Spielgeschehen aufgenommen, welche jedoch bei dem fünften Teil der Serie, Driver San Francisco, wieder entfernt wurden. Große Städte, die in 3D modelliert sind, bilden dabei die Spielumgebung.

Entwickelt wurden die Spiele jeweils von Reflections Interactive. Nach mehreren Wechseln ist jetzt Ubisoft der Herausgeber, der die Rechte an der Marke Driver für 19 Millionen Euro von Atari zusammen mit dem Entwicklerstudio Reflections Interactive erworben hat.[1] Bis zu diesem Zeitpunkt (Juli 2006) wurden von der Spielereihe 14 Millionen Stück verkauft.

Inhaltsverzeichnis

Driver

Das erste Spiel der Driver-Reihe wurde im Oktober 1999 für die PlayStation unter dem Titel Driver - You are the wheelman veröffentlicht. Später folgten Versionen für PC, Game Boy und Apple Macintosh. Im Dezember 2009 setzte Gameloft das Spiel für Apple iPhone und iPod touch um.

Erstmalig in der Videospielgeschichte wurden Autoverfolgungsjagden in einer dreidimensionalen frei befahrbaren Stadt als Spielwelt geboten. Das Fahrverhalten der 1970er-Jahre-Wagen ist dabei eher auf Realismus ausgelegt und es existiert ein Schadensmodell für die Fahrzeuge.

Das Spiel ist unterteilt in einen sogenannten „Undercover-Modus“, „Freie Fahrt“ und mehrere „Fahrspiele“. Der Undercover-Modus ist das Kernstück und erzählt eine Geschichte rund um den Undercover-Cop Tanner. In einem Motelzimmer nimmt der Spieler per Anrufbeantworter unterschiedliche Aufträge an. Mit dem zu Missionsbeginn zur Verfügung gestelltem Auto muss die vorgegebene Aufgabe erfüllt werden, wobei es im Spiel prinzipiell nicht möglich ist, das Fahrzeug zu verlassen. Insgesamt beinhaltet die mittels vorgerenderten Zwischensequenzen erzählte Geschichte 35 Missionen in vier verschiedenen Großstädten, wobei sich die Grundstruktur der zweigeteilten Aufgaben immer ähnelt: Im ersten Teil muss der Spieler unter Zeitdruck ein bestimmtes Ziel in der Spielumgebung erreichen, im zweiten Teil gilt es, unbemerkt von der Polizei und mit funktionstüchtigem Auto die Mission abzuschließen.

Im Modus „Freie Fahrt“ kann sich der Spieler ohne Zielaufgaben frei durch eine der vier wählbaren Metropolen bewegen. Dabei ist es, wie im Undercover-Modus, nicht möglich, das Fahrzeug zu verlassen oder zu wechseln. Auch hier gibt es auf den Straßen neben dem normalen Zivilverkehr patroullierende Streifenwagen der Polizei, die bei einem Verkehrsdelikt die Verfolgung des Spielers aufnehmen und diesen so lange rammen, bis das Spielerauto einen Totalschaden aufweist. „Freie Fahrt“ eignet sich zum Kennenlernen einer Stadt oder um sich mit der Polizei rasante Verfolgungsjagden zu liefern.

Im Modus „Fahrspiele“ stehen mehrere Varianten zur Auswahl, wie z. B. „Flucht“, „Verfolgung“ oder „Survival“. So wird man bei „Flucht“ in einer ausgewählten Stadt mit einem verfolgenden Polizeiwagen ausgesetzt und Ziel des Spiels ist es, innerhalb kürzester Zeit den Verfolger abzuschütteln. Bei "Verfolgung" muss der Spieler ein anderes Fahrzeug so lange verfolgen, bis entweder eine bestimmte Zeit abgelaufen, oder das zu verfolgende Fahrzeug zu Schrott gefahren ist.

Ein weiteres Novum in der Historie der Videospiele war der in Driver enthaltene Filmregisseur. Somit war es möglich, eine absolvierte Mission, freie Fahrt oder ein Fahrspiel aufzuzeichnen und mit einem internen Editor Kameraposition, -winkel, und -schwenks festzulegen und somit seine persönliche Verfolgungsjagd filmisch festzuhalten.

Das Setting des Spieles in den 1970er Jahren mit entsprechenden Fahrzeugen auf den Straßen und die hauptsächlich aus Funk und Soul bestehende Hintergrundmusik sind weitere Charakteristika und gleichzeitig Verweise auf die geistigen Vorbilder des Spieles. Zu diesen zählen vor allem Filme wie Bullitt, Die Straßen von San Francisco, Gone in 60 Seconds oder French Connection die allesamt spektakuläre Autoverfolgungsjagden boten. Die meisten Gemeinsamkeiten weist das Spiel mit dem Spielfilm The Driver aus dem Jahre 1978 auf.

Städte

Das Spiel beinhaltet vier amerikanische Großstädte: Miami, San Francisco, Los Angeles und New York. Alle sind ihren realen Vorbildern nachempfunden und weisen originale Sehenswürdigkeiten auf, sind aber aufgrund technischer Machbarkeit Abstraktionen der Wirklichkeit. Am deutlichsten wird dies am orthogonalen Straßenraster und der ebenen Modellierung der Städte. Zum Testen gibt es noch die Stadt Newcastle-upon-Tyne, in der man durch ein paar Straßen mit einem Rolls-Royce fahren kann.

Handlung

Lieutenant McKenzie des New York Police Department hat Informationen von kriminellen Aktivitäten rund um den mutmaßlichen Mörder Rufus aus Miami erhalten und sieht im Cop Tanner, einem ehemaligen Rennfahrer, aufgrund seiner fahrerischen Qualitäten den geeigneten Mann für Undercover-Ermittlungen. Daraufhin begibt sich Tanner nach Miami und heuert bei örtlichen Kleinkriminellen als Fluchtwagenfahrer an. Sein Talent spricht sich schnell herum und er kommt auch relativ bald an den berüchtigten Rufus heran. Das Verbrecherkartell ist jedoch größer als erwartet. Die Ermittlungen führen Tanner schließlich an die Westküste nach San Francisco. Immer tiefer gerät er in ein Netzwerk aus Verbrechen und Korruption. An der Spitze wird der Verbrecherboss Castaldi vermutet. Ständig mit der Angst im Nacken, als verdeckter Ermittler auffliegen zu können, bewegt sich Tanner auf schmalem Grat am Rande des Gesetzes. Die Spuren führen ihn schließlich weiter nach Los Angeles. Dort macht er Bekanntschaft mit Castaldis Tochter. Tanner schafft es, sich in den Kreisen von Castaldi zu festigen und kann sich an ihn immer weiter annähern. Letztendlich kehrt er nach New York zurück, wo der große Coup stattfinden soll: ein Anschlag auf den Präsidenten. Mit größter Mühe und unter höchstem Einsatz seines fahrerischen Könnens, gelingt es Tanner schließlich den Präsidenten in Sicherheit zu bringen und Castaldi der Polizei auszuliefern.

Driver 2

Driver 2: Back on the Streets
Entwickler Reflections Interactive
Publisher Infogrames
Erstveröffent-
lichung
November 2000
Plattform(en) PlayStation, Game Boy Advance
Genre Actionspiel und Rennspiel
Spielmodi Singleplayer
Steuerung Joypad, u. a.
Medien 2 CD
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 6 freigegeben
PEGI ab 12+ Jahren empfohlen

Der zweite Teil erschien im November 2000 für die PlayStation und den Game Boy Advance unter dem Titel Driver 2 - Back on the streets und Driver 2 - The wheelman is back. Die Grundstruktur des Spiels entspricht der des Vorgängers mit einem „Undercover-Modus“, „Freier Fahrt“ und „Fahrspielen“. Hauptfigur ist wieder der Cop Tanner und abermals bilden vier dreidimensional modellierte Städte die Spielkulisse.

Neuerungen

Die Spielumgebung umfasst nun die vier Metropolen Chicago, Havanna, Las Vegas und Rio de Janeiro. Das Verlassen und Wechseln der Fahrzeuge während des Spielens ist möglich, indem die Spielfigur jederzeit aus einem Auto aussteigen, zu Fuß durch die Stadt laufen und in jedes beliebige Zivilfahrzeug einsteigen kann. Während der Missionen spielt die neu hinzugekommende Möglichkeit, den Wagen verlassen zu können, keine große Rolle. Der "Undercover-Modus" folgt einer durch vorgerenderte Zwischensequenzen erzählten Geschichte, die 37 Missionen beinhaltet, wobei es jedoch das Motelzimmer mit Anrufbeantworter nicht mehr gibt. Folglich kann auch nicht mehr aus mehreren Aufträgen ausgewählt werden, der Spielablauf ist somit linearer. Die Missionen haben einen Zeitlimit, jedoch ist die Zweiteilung entfernt worden. Die KI der Polizei wurde im Vergleich zum ersten Teil verbessert, dafür die Häufigkeit der Streifenwagen reduziert.

Städte

Der Aufbau der Städte Chicago, Havanna, Las Vegas und Rio de Janeiro folgt denselben Grundsätzen wie im Vorgänger. Der Abstraktionsgrad wurde etwas verfeinert, sodass kein rein orthogonaler Straßenraster, sondern auch Schrägverbindungen und kurvige Straßenabschnitte vorhanden sind.

Handlung

Alvaro Vasquez, der nur schwer zu fassende Anführer einer brasilianischen Verbrecherbande aus Rio, weitet erstmals seine Geschäfte auf das amerikanische Festland aus. Der Bandenkrieg in Amerika droht zu eskalieren, als der Buchhalter eines amerikanischen Gangsterbosses einen Deal mit Vasquez, dessen größtem Rivalen macht. Zusammen mit seinem Partner Tobias Jones geht John Tanner erneut undercover um den bevorstehenden Gewaltausbruch noch rechtzeitig abzuwenden. Vom nördlichen Chicago, über Castros Havanna führt es Tanner in die Glitzerwelt von Las Vegas und schlussendlich bis zum finalen Showdown an der brasilianischen Küste nach Rio de Janeiro.

Driv3r

Driv3r
Entwickler Reflections Interactive
Publisher Atari
Erstveröffent-
lichung
Juni 2004 / März 2005 (PC)
Plattform(en) PC, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance
Genre Actionspiel und Rennspiel
Spielmodi Singleplayer
Steuerung Joypad, u. a.
Medien DVD
Sprache Deutsch, Englisch (Englisch Wählbar)
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 16+ Jahren empfohlen

Der dritte Teil der Serie erschien im Juni 2004 für PlayStation 2 und Xbox und im März 2005 auch für den PC. Des Weiteren erschien wieder eine Version für den Gameboy Advance. Laut Publisher Atari (ehemals Infogrames) soll die Entwicklung 30 Millionen Dollar gekostet haben. Das Grundkonzept der vorangegangenen Teile wurde auch in Driv3r beibehalten, sodass sich das Spiel wieder in den „Undercover-Modus“, „Freie Fahrt“ und „Fahrspiele“ gliedert. Ebenfalls gleich geblieben ist die Spielwelt in Form von Großstädten, sowie der Hauptcharakter Tanner.

Neuerungen

Da das Spiel im Unterschied zu den Vorgängern für die darauffolgende Konsolengeneration entwickelt worden ist, sind die Unterschiede zu einem großen Teil in der Technik zu finden. Zwar gibt es in Driv3r nicht mehr vier, sondern drei Großstädte, doch der Detailgrad der Ausarbeitung ist weitaus höher als bisher. So finden sich nun Seitenstraßen, verwinkelte Gassen und eine generell abwechslungsreichere Topografie im Spiel. Auch die Autos sind detaillierter gestaltet und besitzen ein differenzierteres Schadensmodell als bisher. Der „Undercover-Modus“ bietet zwar wieder eine durchgängige Geschichte, erzählt durch vorgerenderte Zwischensequenzen und mit 25 zu absolvierenden Missionen, die zu meist nicht mehr unter Zeitdruck zu absolvieren sind. Gänzlich neu in Driv3r ist der Einsatz von Waffen. Im Unterschied zu den ersten beiden Teilen, kann Tanner nun nicht nur das Auto verlassen, sondern auch Gebrauch von Pistolen, Gewehren und Granatwerfern machen. Bestand bisher sowohl im „Undercover-Modus“ als auch im Modus „Freie Fahrt“ das Gameplay lediglich aus Fahren, so beträgt der Zu-Fuß-Anteil in der Story von Driv3r laut Entwickler ein knappes Drittel. Der Fuhrpark im Spiel wurde erhöht und umfasst nun 70 unterschiedliche Fahrzeuge, erstmals auch Motorräder und Boote. Des Weiteren kann die Spielfigur nun auch schwimmen.

Die Konzeptänderung (Waffeneinsatz und weitere Fortbewegungsmittel) ist unter anderem auf den Erfolg der Spieleserie Grand Theft Auto zurückzuführen, welche ein ähnliches Gameplay verwendet.[2][3]

Städte

Die Spielumgebung von Driv3r besteht aus den drei Metropolen Miami, Nizza und Istanbul. Alle verfügen über einen deutlich höheren Detailgrad als bisher und können nicht nur mit dem Auto, sondern auch zu Fuß, schwimmend und per Boot erkundet werden. Aufgrund der Größe der Städte, ist es möglich, vier verschiedene Startpunkte im Modus „Freie Fahrt“ auszuwählen.

Produktionsdetails

Die Entwicklungszeit für das Spiel, an dem bis zu 80 Personen beteiligt waren, betrug mehr als drei Jahre.[4] Insgesamt wurden 90.000 Bilder von den modellierten Städten gemacht, 70 Wagen und ca 250.000 km Straßen modelliert.[5]

Zusätzlich wurde der Kurzfilm „Run to the Gauntlet“ gedreht. Der Kurzfilm beschreibt die Abholung einer der 40 Sportwagen, was wiederum in einer Verfolgungsjagd endet. Der Dreh des Films war laut Martin Edmondson genauso aufwändig wie das Spiel selbst. Der Film ist auf der Bonus-DVD von Driv3r erhältlich.[6]

In der englischsprachigen Orginialversion wurden erstmals auch bekannte Sprecher für die Hauptfiguren des Spieles verpflichtet. Michael Madsen lieh Tanner die Stimme, Tobias Jones wird von Ving Rhames gesprochen, Calita von Michelle Rodriguez, Jericho von Mickey Rourke und eine Nebenrolle vertonte Iggy Pop.

Für das Spiel wurde nicht nur ein eigener Soundtrack komponiert, sondern auch Songs von namhaften Künstlern verwendet. Der Soundtrack von Driv3r erschien 2004 als CD. Darauf fanden sich unter anderem Songs von The Stooges, The Raveonettes, Syntax, Phantom Planet oder von The Bellrays. Kommentiert wurde der Soundtrack von Iggy Pop.

Handlung

Istanbul, Türkei: Eine Straßenschlacht zwischen Gangstern und der Polizei ist im Gange. Im Kugelhagel fallen auf beiden Seiten Leute, unter ihnen auch Tanner. Er wird daraufhin ins Krankenhaus gebracht und nach Anschluss ans Herzfrequenzgerät ist nur noch die Nulllinie zu sehen.

Sechs Monate früher, Miami, USA: Tanners und Tobias Jones Polizeialltag wird jäh unterbrochen, als eine Geiselnahme zum dramatischen Polizeieinsatz wird, der in einer Verfolgungsjagd endet. Der gefasste Gangster Baccus entpuppt sich als Fahrer der lokalen Gang „South Beach“, die offensichtlich einen großen Plan ausgearbeitet hat. Tanner gelingt es undercover als Fahrer in die Gang einzusteigen und erfährt, dass 40 der teuersten Wagen der Welt an einen internationalen Käufer geliefert werden sollen. Kopf der Gang ist Calita, die von Lomaz und Gator unterstützt wird. Nachdem letzterer jedoch in der Vergangenheit versucht hatte, Calita zu betrügen, wird Tanner angesetzt, Gators Yacht in die Luft zu sprengen. Gator lässt sich nicht einschüchtern und händigt Informationen über „South Beach“ der Polizei aus, woraufhin Calita die Order erteilt, ihn umzubringen. Lomaz und Tanner tun, was von ihnen verlangt wird, spüren den Gator auf und erschießen ihn.

Die Wagen gehen an die Côte d'Azur. Tanner reist mit Calitas Gang nach Nizza. Dort angekommen sucht Tanner die Zusammenarbeit mit Kollegen der französischen Polizei, Henri Vauban und Didier Dubois. Diese wollen die eintreffende Wagenladung sicherstellen, Tanner jedoch ist an den Hintermännern interessiert. Dubois dringt in Calitas Versteck ein, versucht einen Peilsender an einem Auto anzubringen, wird jedoch von einer Überwachungskamera ertappt und von den Gangstern gefangengenommen. Offensichtlich droht Tanners Tarnung aufzufliegen, denn Calitas Leute unterziehen ihn einem Loyalitätstest, indem sie von ihm verlangen Dubois zu erschießen: Die Waffe erweist sich im Nachhinein als ungeladen, Tanner hatte jedoch zuvor berechnend abgedrückt. Im Clinch mit einer örtlichen Verbrecherorganisation handelt sich Tanner weitere Probleme ein, bis schließlich Henri Vauban verlangt, Dubois aus Calitas Fängen zu befreien. Dies gelingt in einer spektakulären Befreiungsaktion mit anschließender Verfolgungsjagd, in einem Versteck werden Tanner und Dubois jedoch von Calita entdeckt. An ihrer Seite ist Jericho, dem Tanner schon in Driver 2 begegnet war und der ihn nun wiedererkennt. Dubois wird mit Tanners Waffe erschossen, diesem gelingt jedoch die Flucht.

Calitas Team reist weiter nach Istanbul. Hier soll die Übergabe der Wagen und die Bezahlung erfolgen. Tanner folgt gemeinsam mit Tobias Jones in die türkische Metropole. Auch Henri Vauban folgt den beiden und versucht zusammen mit der türkischen Polizei Tanner festzunehmen. Sie glauben, er hätte Dubois in Frankreich umgebracht. Tanner flüchtet mit Jones aus der Polizeizentrale und taucht unter. Vom Gator, der den Anschlag in Miami überlebt hat, erhalten sie nützliche Informationen über einen gewissen Bagman, einem Geldkurier der Russen. Über einen lokalen Waffenhändler gelingt es Tanner schließlich an Lomaz und dann auch an Calita heranzukommen. Tanner liefert sie der Polizei aus und kann seine Unschuld am Tod Dubois beweisen. Die Lieferung der Wagen an die Russen ist unterdessen bereits vonstatten gegangen, lediglich die Bezahlung steht noch aus. Von Calita erhalten Tanner und Jones den Hinweis, wo der Deal stattfinden soll. Am Übergabeort treffen Jericho und der Bagman aufeinander, die anders abläuft als geplant. Jericho tötet den Bagman und flieht mit dem Geld. Tanner nimmt die Verfolgung auf und es kommt schlussendlich zur finalen Straßenschlacht. Tanner gelingt es, Jericho zu verletzen, wendet sich dann ab, was sich jedoch als fataler Fehler erweist. Jericho greift nach seiner Pistole und schießt auf Tanner. Beide werden ins Krankenhaus gebracht, wobei Tanners Lebenszeichen schwinden. Das Spiel endet mit dem Versuch der Ärzte, mittels Defibrilator einen der beiden zu reanimieren. Ob es gelingt und wer von beiden wiederbelebt wird, ist nicht ersichtlich.

Driver: Vegas & Driver: L.A. Undercover

Driver: Vegas (2006) und Driver: L.A. Undercover (2007) sind zwei Spiele für Mobiltelefone, die von Gameloft entwickelt wurden. Driver: Vegas[7] setzt die Handlung von Driv3r fort, und zeigt, dass sowohl Tanner als auch Jericho überlebt haben. Tanner macht sich in Las Vegas auf die Suche nach Jericho, um ihn zu töten.

Driver: L.A. Undercover[8] spielt zwei Jahre nach Driver: Vegas, wo Tanner als Rennfahrer arbeitet. Er wird zurück in den Polizeidienst geholt, um gegen die Mafia in Los Angeles zu kämpfen.

Driver: Parallel Lines

Driver: Parallel Lines
Entwickler Reflections Interactive
Publisher Atari/Ubisoft
Erstveröffent-
lichung
März 2006 / Juni 2007 (PC, Wii)
Plattform(en) PC, PlayStation 2, Xbox, Wii
Genre Actionspiel und Rennspiel
Spielmodi Singleplayer
Steuerung Joypad, u. a.
Medien DVD
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 18+ Jahren empfohlen

Im März 2006 erschien, zunächst für die PlayStation 2 und Xbox, der vierte Teil der Reihe. Die PC- und Wii-Version erschien im Juni 2007. Der Titel „Parallel Lines“ bezieht sich dabei nicht nur auf den in zwei unterschiedlichen Epochen spielenden Handlungsstrang, sondern auch auf die Doppellinie als typische Straßenmarkierung. Des Weiteren ist der Titel „Parallel Lines“ eine Anspielung auf das 1978 erschienene Album Parallel Lines von Blondie.

Neuerungen

Driver - Parallel Lines weist zu den bis dahin erschienen Teilen die größten Unterschiede bzw. Neuerungen auf. Die bisherige Hauptfigur der Spieleserie, den Undercover-Cop John Tanner, gibt es nicht mehr. Stattdessen schlüpft der Spieler nun in die Rolle eines 18-jährigen Kleinkriminellen, der von allen nur T.K. (The Kid) genannt wird. Weiters ist die Spielumgebung zwar nach wie vor in einer Großstadt angesiedelt, im Unterschied zu den Vorgängern erstreckt sich die Spielwelt jedoch nicht mehr über mehrere Städte, sondern besteht aus dem New York des Jahres 1978 und 2006.

Erstmals ist auch die Gliederung des Spieles anders aufgebaut. Anstelle die verschiedenen Spielmodi wie bisher im Hauptmenü anzuwählen, wurde mit Parallel Lines versucht, Open-World-Spielprinzipien einzuführen. So kann man nun entweder ein „Neues Spiel“ starten oder einen gespeicherten Spielstand laden. Danach beginnt man an der entsprechenden Stelle in der Spielwelt New York und findet die einzelnen Spielvarianten an verschiedenen Orten der Karte. Aufgrund der geänderten Handlung gibt es nun keinen „Undercover-Modus“ mehr, die Haupthandlung bestehend aus 32 Missionen wird aber wie bisher in Form von vorgerenderten Zwischensequenzen erzählt, die eine kontinuierliche Geschichte erzählen. Die bisherigen „Fahrspiele“ wurden in „Nebenmissionen“ gewandelt, die wie die Missionen der Haupthandlung über die Spielwelt verteilt sind und jederzeit angefahren und absolviert werden können. Die verschiedenen Aufgaben der Nebenmissionen wurden an die geänderte Rahmenhandlung angepasst und umfassen das Stehlen und Abliefern von Fahrzeugen, Rennen auf eigenen Rennstrecken sowie illegale Straßenrennen, Verfolgungsjagden, Abschleppdienste oder das Eintreiben von Schutzgeld.

Entsprechend dem Open-World-Prinzip wurde auch ein Tagesablauf in das Spiel integriert, sodass erstmalig in der Spieleserie Tag und Nacht ineinander übergehen, Wettereffekte wurden jedoch weggelassen. Neu sind auch Werkstätten, in denen man Fahrzeuge reparieren, tunen oder den Fahndungslevel löschen kann. Dazu wurde ein Geldsystem eingeführt, wonach der Spieler nach Erledigung von Missionen Geld erhält, das er in die Werkstatt oder für den Kauf von Munition investieren kann.

Der Schwierigkeitsgrad der Vorgänger wurde etwas entschärft. Schwierige Missionen müssen nicht komplett wiederholt werden, da sie in mehrere Etappen aufgeteilt sind. Schlägt eine Mission fehl, so muss immer nur die aktuelle Etappe und nicht die gesamte Mission wiederholt werden. Das Fahndungssystem unterscheidet sich ebenfalls von den bisherigen Teilen der Serie. Erstmals gibt es einen auf Fahrzeuge und Personen orientierten Verbrechensindikator. Das bedeutet, dass mit einem Auto begangene Vergehen auf das jeweils gesteuerte Fahrzeug bezogen werden und man als Spieler wieder neutral von der Polizei angesehen wird, wenn man unbemerkt das Auto verlassen kann. Umgekehrt beziehen sich zu Fuß begangene Verbrechen auf die Spielfigur, man kann jedoch in Fahrzeugen zeitlich begrenzt untertauchen. Mitunter zu den größte Neuerungen gehört die Entfernung des bisher serientypischen Filmregisseur-Modus. Es können Replays weder aufgezeichnet, gespeichert noch bearbeitet werden.

Driver: Parallel Lines verwendet eine modifizierte Version der Grafikengine von Driv3r. Im Vergleich zum Vorgänger wurden störende Pop-ups entfernt und die Verkehrsdichte erhöht.

Das Spiel enthält mehr als siebzig lizenzierte Songs, die während des Fahrens abgespielt werden. Passend zur jeweiligen Epoche konnten zahlreiche namhafte Künstler verpflichtet werden. Ein Teil der Songs stammt aus den 1970er Jahren, u.a. Stücke von Iggy Pop, War, David Bowie, und Blondie. Der Soundtrack aus dem Jahr 2006 beinhaltet Lieder von Public Enemy, The Secret Machines, Kaiser Chiefs, und den Yeah Yeah Yeahs.

Städte

Driver: Parallel Lines beinhaltet im Unterschied zu den Vorgängerspielen nur noch eine Stadt, jedoch in zwei unterschiedlichen Zeitepochen: New York im Jahre 1978 und 2006. Die Differenzen beziehen sich dabei hauptsächlich auf die Fahrzeuge, Fußgänger und die verwendete Musik. Auch einige Häuserfassaden sind je nach Zeitepoche unterschiedlich. Zu den markantesten städtebaulichen Änderungen zählen die Twin Towers des World Trade Centers, welche im Jahr 1978 die Skyline prägen, 2006 aber verschwunden sind. Ein Farbfilter verstärkt die optischen Unterschiede und taucht das New York der 1970er Jahre in Brauntöne, während die 2006er Version kühlere Blautöne aufweist. Das Straßennetz bleibt jedoch unverändert.

Handlung

New York 1978: Der 18-jährige T.K. (The Kid), verdient sich als begabter Fahrer durch kleine Rennen und schließlich als Fluchtwagenfahrer für Kleinkriminelle etwas Geld. Sein bester Kumpel Ray steht ihm vor allem als Mechaniker stets zur Seite. Als sich T.K.s Talent herumspricht, wird er schließlich von Slink, einem Bordellbesitzer, angeheuert. Nachdem er bei kleineren Aufgaben (z. B. für „den Mexikaner“) seine Fähigkeiten unter Beweis stellen konnte, verhilft er bei einem Gefängnisausbruch Candy zur Freiheit. Dieser komplettiert eine Gruppe Krimineller, zu der auch Slink, „der Mexikaner“, ein Söldner namens Bishop und Corrigan gehören. Es wird der Plan gefasst, in den von Kolumbianern dominierten Kokainhandel einzusteigen. In einer groß angelegten Aktion entführen sie den Anführer der Kolumbianer und fordern ein Lösegeld. Der Deal klappt, T.K. überbringt das Lösegeld an Corrigan, doch der erschießt den Drogenboss der Kolumbianer, gibt sich als Polizist zu erkennen und streckt T.K. nieder. Dieser überlebt zwar, wird jedoch des Mordes an dem Kolumbianer beschuldigt und landet im Knast.

New York 2006: T.K., der 28 Jahre unschuldig im Gefängnis verbringen musste, wird entlassen. Einiges hat sich in der Zwischenzeit verändert: Corrigan ist mittlerweile Polizeipräsident, Candy führt ein Unternehmen, Bishop handelt mit Heroin, Slink führt zahlreiche Nachtklubs in der Stadt, nur der Mexikaner hat es nicht weit gebracht. Er arbeitet als Kassierer in einer Spielhalle. Gesteuert vom Hass über den Verrat seiner ehemaligen Verbrecher-Kollegen begibt sich T.K. auf einen persönlichen Rachefeldzug. Unterstützt wird er dabei von seinem treuen Kumpel Ray und Maria, die sich als Tochter des ehemaligen kolumbianischen Drogenbosses entpuppt. T.K. knüpft sich einen nach dem anderen vor, bis schließlich nur noch Corrigan übrig bleibt. Der treibt ein ausgeklügeltes Spiel mit T.K., wickelt sogar Ray um seine Finger, doch mithilfe Marias gelingt es T.K. auf Corrigans Fersen zu bleiben. In der finalen Verfolgungsjagd flieht Corrigan mit einem Helikopter und wird von T.K. verfolgt. Er schafft es, den Hubschrauber unter Beschuss zu nehmen, der letztendlich abstürzt und Corrigan schwer verletzt. Als T.K. die Waffe zum alles beendenden Schuss ansetzt, taucht Maria auf und bittet um die Aushändigung von Corrigan. Der fürchtet die Rache der Kolumbianer mehr, als seinen eigenen Tod und fleht T.K. an, endlich abzudrücken. Nach einer kurzen Überlegung entschließt sich T.K. jedoch, Corrigan Maria zu überlassen, die ihn in ihren SUV verfrachtet und mit ihm verschwindet. T.K. bleibt zurück.

Driver 76

Im Mai 2007 erschien Driver 76 für die PlayStation Portable. Der PSP-Ableger des vierten Teils konzentriert sich jedoch im Gegensatz zu seinem großen „Konsolenbruder“ nur auf die erste Spielepoche. Das Spiel erzählt die Vorgeschichte der beiden aus Parallel Lines bekannten Charaktere Ray und Slink und spielt im Jahr 1976. Auf der Suche nach Rays Traumfrau kommen die beiden in mächtige Schwierigkeiten, denn Rays Auserwählte ist ausgerechnet die Tochter des größten Triadenbosses der Stadt.

Diverses

  • Der PSP-Ableger ist nicht nur eine einfache Portierung der Konsolenfassung. Stattdessen erhält der Spieler 27 komplett neu designte Missionen.
  • Als Schauplatz dient die Stadt New York, die ihrem Konsolen-Vorbild ähnelt.
  • Es gibt unterschiedliche Fahrzeuge, die alle in einer Garage gesammelt und dort modifiziert werden können. Neu ist die Möglichkeit über eine Online-Verbindung neue Speziallackierungen herunterladen zu können.
  • Driver 76 enthält einen Online-Mehrspieler-Modus. Diverse Mini-Spiele können nun auch gegen menschliche Mitspieler ausgetragen werden.

Driver San Francisco

Driver San Francisco
Entwickler Ubisoft Reflections
Publisher Ubisoft
Erstveröffent-
lichung
3. Quartal 2011
Plattform(en) PC, PlayStation 3, Xbox 360, Mac OS
Genre Rennspiel
Spielmodi Singleplayer & Multiplayer
Steuerung Joypad, u. a.
Medien DVD
Sprache Deutsch, Englisch (Englisch Wählbar)
Altersfreigabe
USK ab 12 freigegeben
PEGI ab 12 Jahren empfohlen

Der fünfte Teil der Serie ist am 1. September 2011 für PlayStation 3, Xbox 360, PC und Mac OS erschienen. Ein Ableger für die Nintendo Wii befindet sich ebenfalls in Entwicklung. Es handelt sich um das erste Driver-Spiel, das von Grund auf unter dem Publisher Ubisoft von Reflections entwickelt worden ist.

Neuerungen

Driver San Francisco ist der erste Ableger der Serie in der Konsolengeneration von PlayStation 3 und Xbox 360.

Das Grundkonzept nähert sich an das Original von 1999 an, indem der Fokus auf das Fahr-Element gelegt wurde und es sich erstmals seit dem ersten Teil wieder um ein reines Rennspiel handelt. Gleich geblieben ist die Spielwelt in Form einer Großstadt, sowie der Hauptcharakter der ersten drei Teile John Tanner. Der Spieler kann daher nicht mehr das Fahrzeug verlassen und die Stadt zu Fuß erkunden, weshalb auch der Einsatz von Waffen nicht mehr vorhanden ist. Genauso können auch Fußgänger nicht mehr überfahren werden, sondern bringen sich mit Sprüngen und dergleichen in Sicherheit.

Neu eingeführt wurde ein auf den Titel SHIFT getauftes Gameplay-Element, das es dem Spieler ermöglicht, zwischen unterschiedlichen Fahrzeugen der Spielumgebung zu wechseln und deren Steuerung zu übernehmen. Je nach Fortschritt im Spiel, wird der Auswahlrahmen dafür immer größer. Ein Novum in der Spieleserie ist auch die Implementierung von lizenzierten Fahrzeugen. Mehr als 120 verschiedene Autos von realen Herstellern wurden in Driver San Francisco integriert. Des Weiteren wurde erstmals seit Driver 2 wieder ein Multiplayer-Modus eingeführt. Sowohl offline in Form von Split-Screen als auch online ist es möglich in verschiedenen Modi gegeneinander anzutreten, wobei auch hier das SHIFT-Feature eine bedeutende Rolle spielt.

Städte

Die Spielumgebung von Driver San Francisco besteht aus der bereits aus Teil 1 bekannten Metropole San Francisco. Die Stadt verfügt über einen deutlich höheren Detailgrad als alle Städte bisher und weist ein Straßennetz von über 250 km Gesamtlänge auf.

Handlung

Driver San Francisco folgt der Geschichte des Undercover-Cops John Tanner und setzt unmittelbar nach den Ereignissen aus Driv3r an. So erfährt man, dass der Erzbösewicht Charles Jericho aus 'Driver 2' und 'Driv3r' sowie Tanner überlebt haben. Jericho wird daraufhin verhaftet und soll zu Beginn des neuen Teiles verurteilt werden. Jedoch flieht er mit dem Gefängnistransporter mithilfe eines Aufsehers und einer Komplizin, die die Eskorte ausschaltet. Aufgrund eines Unfalls bei der Verfolgung Jerichos fällt Tanner ins Koma und erlebt daraufhin einen Großteil des Geschehens nur in seinen Gedanken, wodurch SHIFT erklärt wird.

Produktionshintergründe

Schon 2007 kommt das Gerücht auf, dass Ubisoft möglicherweise an einem neuen "Driver"-Spiel arbeite. Ein Bericht des Nachrichtenmagazins BBC-NEWS über die Entwicklung von Computerspielen zeigte im Juli 2008 Einblicke in das Studio von Ubisoft-Reflections, in dem auch erste Bilder des neuen Driver-Teils zu sehen waren. Eine offizielle Stellungnahme bzw. die namentliche Nennung blieben aus. Ein Jahr darauf waren weitere Hinweise aus einem Eintrag im US Marketing zu entnehmen, als sich der französische Publisher den Namen „Driver: The Recruit“ schützen hat lassen.

Tatsächlich erschien im November 2009 von Ubisoft ein Videospiel mit dem Titel „C.O.P - The Recruit“ für den Nintendo-DS, welches in Grundzügen der Driver-Reihe ähnelt und als Spielumgebung eine modifizierte Version New-Yorks aus Driver - Parallel Lines verwendet. Am 20. April 2010 sicherte sich Ubisoft unter anderem die Domain driversanfranciscogame.com, was darauf hindeuten lässt, dass der sich aktuell in Entwicklung befindliche neue Teil der Driver-Reihe den Beinamen San Francisco tragen könnte. [9][10][11][12]

Wissenswertes

  • Bis 2007 wurden ca. 14 Millionen Stück aller Spiele verkauft[13]. Der erste Teil verkaufte sich fünf Millionen mal, der zweite sieben Millionen mal. Das dritte Spiel Driv3r erreichte zwei Millionen verkaufte Einheiten.
  • Martin Edmondson ist Chefentwickler bei Reflections und war damit maßgeblich an Entwicklung der Reihe beteiligt.[4]
  • Die Hauptfigur Tanner der ersten drei Teile, sowie die Inszenierung der Verfolgungsszenen sind von den Filmen Driver, Bullitt und French Connection beeinflusst. Weitere Inspirationsquellen seien Die Blechpiraten (Gone in 60 Seconds, 1974) und Starsky & Hutch.[4]
  • Die Zug-Verfolgungsjagd, die im ersten Teil vorkommt, ist eine Anspielung auf dem Film French Connection – Brennpunkt Brooklyn.[4] Eine Zugverfolgungsjagd ist seitdem in fast jedem Teil der Reihe vorhanden.
  • Driv3r erschien erst im Jahr 2005, obwohl die "Rückkehr von Tanner und Jones" im Abspann von Driver 2 schon für 2002 angekündigt war
  • Eine hämische Anspielung auf die Driver-Reihe findet sich in dem Spiel Grand Theft Auto III, wo es eine Mission mit dem Namen V-Mann Tanner gibt. In dieser muss man einen Undercover-Cop, der Tanner heißt, ermorden, der „ohne sein Auto nichts“ ist. Hier macht man sich lustig darüber, dass Tanner im ersten Teil nicht aus dem Auto aussteigen kann.
  • In Driv3r wurde im Gegenzug auch eine Anspielung auf Grand Theft Auto: Vice City gemacht. An einigen Stellen im Spiel findet man einen Mann, der Schwimmflügel trägt und dessen Name stark an den Protagonisten aus GTA Vice City erinnert. Hier hat sich Atari darüber lustig gemacht, dass man in GTA bis dato nicht schwimmen konnte, ironischerweise konnte man im Nachfolger Driver: Parallel Lines auch nicht schwimmen.
  • In Grand Theft Auto: San Andreas wiederum nimmt der Entwickler Rockstar Driv3r aufs Korn. In einer Sequenz sieht man einen Wachmann ein Videospiel spielen. Dazu sagt er lachend: „This sucks. I mean, how could Refractions mess up so bad? Tanner, you suck ass!“ (dt. „Unglaublich. Wie konnte Refractions das so vermasseln? Tanner, du bist so Scheiße!“).

Einzelnachweise

  1. Heise.de Ubisoft übernimmt Ataris "Driver"
  2. spiegel.de: Immer schön Gas geben
  3. golem.de: Spieletest: Driv3r - Action-Rennspiel mit Macken
  4. a b c d GEE Magazin Der Driv3r
  5. Making-Of Driv3r (im Spiel mitgeliefert)
  6. Ridley Scott Associates working on DRIV3R short
  7. Driver: Vegas Review von IGN
  8. Driver: L.A. Undercove Review von IGN
  9. PC Games.de: Driver: The Recruit - Arbeitet Ubisoft an einem neuen Driver-Spiel?
  10. Gameswelt.de: Neues Driver erhält Namenszusatz
  11. Golem.de: [1]
  12. BBC-NEWS: How a videogame is made
  13. develop-online.net: IP profile: Driver

Weblinks


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