Liste der Kulturdenkmäler in Alzey


Liste der Kulturdenkmäler in Alzey

In der Liste der Kulturdenkmäler in Alzey sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Kreisstadt Alzey und deren Stadtteile aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 11. Juni 2010).

Inhaltsverzeichnis

Alzey

Alzey, Denkmalzone ehemaliges Schloss

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Älterer Jüdischer Friedhof (Berliner Straße, am christlichen Friedhof): etwa 200 Grabsteine, 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts
  • Denkmalzone ehemaliges Schloss (Schlossgasse 32): In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Reichsburg gegründet, 1260 zerstört, Wiederaufbau seit 1305, später Umbau zum Schloss in den Formen der Spätgotik und der Renaissance. Nordflügel (Saalbau), drittes Viertel des 15. Jahrhunderts. Wendeltreppe zwischen Torturm (13. Jahrhundert) und Saalbau, bezeichnet 1481. Bollwerksturm, bezeichnet 1476. Nach Zerstörung 1504 Erweiterung des Nordflügels, bezeichnet 1527 und 1528. Südflügel, ehemals bezeichnet 1546/49. 1689 niedergebrannt, 1902 teilweise (in weitgehend neugotischen Formen) über alten Kellern als Bruchsteinbau mit Fachwerkelementen wiederaufgebaut als Behördengebäude (Amtsgericht, Finanzkasse, Gefängnis) unter Leitung des Wormser Stadtbaumeisters Professor Karl Hofmann. Einfahrt von Osten, 1809. Schlossbrückentor (Schlossgasse), spätgotisch, um 1460/70. Türen bezeichnet 1769 und 1780. Spätgotischer Torbogen (Hellgasse), um 1460/70. 1906 teilweise abgetragen und wiederaufgebaut. Gewölbte Schlosskeller (Kästrich 2–10, gerade Nummern). Ehemalige Schlossscheune, bezeichnet 1468 (Kästrich 10). Wohnbebauung des 19. Jahrhunderts innerhalb des ehemaligen Schlossbezirks.
  • Denkmalzone ehemaliges Hessisches Lehrerseminar (Ernst-Ludwig-Straße 47–51): ehemaliges Großherzogliches Schullehrer-Seminar, heute städtisches Aufbaugymnasium; vierteilige gründerzeitliche Baugruppe, spätklassizistische Sandsteinquaderbauten, 1879–82; ursprünglich axialsymmetrisch um einen zentralen Platz gruppiert, nach Verlust mehrerer Gebäude nur noch teilweise nachvollziehbar
  • Denkmalzone Stadtbefestigung: von der wohl seit 1277 errichteten Stadtmauer Reste, oft in Gebäude verbaut: zwischen Selzgasse und Antoniterstraße, Amtsgasse 13, An der Hexenbleiche/Löwengasse 20/22/Distelhof 3–15, Bleichstraße, Distelhof 15; Dr.-Wilhelm-Paeseler-Anlage (Rekonstruktion), Klosterstraße, Lohgasse 56, 58, Ostdeutsche Straße 4/Am Wall, Schießgraben 9, Spießgasse 48, 58, 64, 75, St. Georgenstraße 37, Weberstube 15, 22; Zwingermauern: beim Metzgerturm mit Schalenturm, St. Georgenstraße 39; Vorstadtmauern: Blauer Hut 41, Hinkelgasse 15, 17, 21, Rodensteiner Straße 7, 9, Wächterspfad, Wall 3, Zehnbrückerstraße 22/24; Wehrtürme: Amtsgasse 13, Schloßgasse 35; sogenannter Hexenturm (Metzgerturm), Bleichstraße, gotisch; Taubenturm (Dr.-Wilhelm-Paeseler-Anlage/Amtsgasse 13); Ruprechtstraße/Am alten Judenfriedhof; sog. Blauer Hut (Untere Schanzenstraße 11), Hellgassenturm (1906 wiederaufgebaut); Pulverturm (Neugasse 15, 17); untertägige Anlagen: Schießgraben 37/39 (gewölbter Gang, Gewölbekeller), Kaiserstraße (Wasserkanal mit Brunnen)
  • Denkmalzone Neuer Jüdischer Friedhof (Berliner Straße, am Christlichen Friedhof): etwa 100 Grabsteine, vom Ende des 19. Jahrhunderts bis etwa 1940
  • Denkmalzone Nibelungenstraße 2–6: villenartige Wohnhäuser mit gotisierenden und Renaissancemotiven, um 1907/08
  • Denkmalzone Schlossgasse 18-22 (gerade Nummern): kennzeichnendes Straßenbild, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Denkmalzone Spießgasse: Wohn- und Geschäftshäuser des 18.-19. Jahrhundert
  • Denkmalzone St. Georgenstraße 6–36, 9–29: Wohn- und Geschäftshäuser des 17. bis 19. Jahrhunderts

Einzeldenkmäler

Alzey, Amtsgasse 27/29: Kleine evangelischer Kirche
Alzey, Obermarkt 19: Evangelische Pfarrkirche
  • Amtsgasse 6: ehemals Amtshaus; Renaissancebau, Krüppelwalmdach, wohl vom Ende des 16. Jahrhunderts
  • Amtsgasse 28: barockes Wohnhaus, um 1750
  • Amtsgasse 27/29: Kleine evangelischer Kirche; ehemals lutherische Pfarrkirche, barocker Bruchsteinsaal, 1730/31; romanische Spolie
  • An der Hexenbleiche 31: Krüppelwalmdach-Villa, gotisierender Landhausstil, 1898
  • An der Hexenbleiche 34: ehemaliges Kreisgesundheits- und Veterinäramt; dreigeschossiger klassizierender Walmdachbau, 1926–28
  • An der Rechenmühle 1–8: ehemalige Rechenmühle; Vierflügelanlage aus Bruchsteinbauten um 1868/69; Einfriedung; Gesamtanlage
  • Antoniterstraße 2: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, verputzt, 18. Jahrhundert
  • Antoniterstraße 17: barockisierende Fassade und Treppenhaus, 1928; gotischer Torbogen
  • Antoniterstraße 37: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, abgewalmtes Mansarddach, 18. Jahrhundert
  • Antoniterstraße 41: ehemaliges Hospital; dreigeschossiger Renaissancebau, Walmdach, Treppenturm, bezeichnet 1580, barock überformt 1747 bezeichnet
  • Antoniterstraße 51: ehemalige Brauerei und Mälzerei des Gasthauses „Germania“; fünfgeschossiger Klinker- und Bruchsteinbau, 1884/85
  • Antoniterstraße 53: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Antoniterstraße 74: dreigeschossiges spätklassizistisches ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus
  • Atzel 3: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1686 und 1770
  • Atzel 12: spätbarockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1796
  • Augustinerstraße 3: Wohn- und Geschäftshaus; spätbarocker Mansarddachbau, teilweise Fachwerk, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Badeweg: Selztalbrücke; fünfbogiges Eisenbahnviadukt (für die Rheinhessenbahn und Donnersbergbahn), Sandsteinquader, bezeichnet 1870
  • Berliner Straße, auf dem Friedhof: Leichenhalle - Friedhofskapelle, Rundsbogenstil, bezeichnet 1867; Vorplatz mit Mosaikpflaster; Kriegerdenkmal 1870/71, Galvanoplastik, 1893, Bildhauer Cauer, Bad Kreuznach; neuklassizistisch geprägtes Kriegerdenkmal 1914/18, 1928; Grabmäler, Dietz, um 1870, Erckmann, um 1861, Familie Braig, um 1910, Eheleute Baab, um 1889, Familie Rhumbler, um 1890; Veteranenstein, bezeichnet 1845
  • Bleichstraße 1: stattliches spätklassizistisches Wohnhaus, 1869–72; städtebaulich wichtig
  • Bleichstraße 3: spätklassizistisches Wohnhaus, um 1850/60
  • Bleichstraße 5: spätklassizistisches Wohnhaus, Mitte des 19. Jahrhunderts; städtebaulich wichtig
  • Bleichstraße 15: ehemaliges Realgymnasium; stattlicher Mansarddachbau, klassizierender Heimatstil, 1910–13
  • Bleichstraße 21: dreiflügeliges Wohn- und Bankgebäude; Sandsteinquaderbau, Walmdach, gotisierende Neurenaissance, 1896
  • Dautenheimer Landstraße 5, 7: neubarocke Wohnhäuser für Kreisbeamte, 1927; Gesamtanlage
  • Dautenheimer Landstraße 64/66: Rheinhessen-Fachklinik Alzey, ehemals Landesheil- und Pflegeanstalt (Landesnervenklinik), 1906-1908, Ensemble in barockisierendem Heimatstil aus eingeschossigen Putzbauten (Krankenabteilungen, Kapelle, Versorgungseinrichtungen, Wirtschaftshof, Verwalterbau, um 1914 von Heckmann, Großherzogliches Hochbauamt Mainz); Gesamtanlage
  • Donnersbergstraße 7: spätgründerzeitliche Villa, bezeichnet 1905
  • Donnersbergstraße 18: Hofanlage, um 1910/14; Fachwerkscheune; Gesamtanlage
  • Dr.-Georg-Durst-Straße 16: Reste eines römischen Mauerturms, um 365
  • Ernst-Ludwig-Straße 42: ehemaliges Kreisamtsgebäude; Klinkerbau, Walmdach, Neurenaissance, 1894–96
  • Fischmarkt: Volkerbrunnen, Basalttuff, romanisierend, 19. Jahrhundert
  • Fischmarkt 1: Gasthaus „Deutsches Haus“; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1699
  • Fischmarkt 2: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • Fischmarkt 3: Rathaus; stattlicher dreigeschossiger Renaissancebau, Treppenturm, bezeichnet 1586
  • Fischmarkt 4: ehemals „Haus zum Karpfen“; dreigeschossiges barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, Walmdach, um 1700, Rest eines Renaissance-Treppenturms, Ende des 16. Jahrhunderts
  • Flonheimer Straße 20/22: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts (bezeichnet 1798)
  • Flonheimer Straße 52: Hofanlage; spätgotisches Wohnhaus, um 1600
  • Friedrichstraße 17: Villa; spätgründerzeitlicher Quader- und Klinkerbau, 1893; Geburtshaus der Schriftstellerin Elisabeth Langgässer
  • Hellgasse 13: spätklassizistisches Wohnhaus, um 1874; Rückgebäude bezeichnet 1712
  • Hellgasse 14: spätbarocker Mansardwalmdachbau, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Hellgasse 19/21: ehemalige Schweizerei; barocke Hofanlage, 18. Jahrhundert; eingeschossige Mansarddachbauten
  • Hellgasse 23: gründerzeitlicher Klinkerbau, 1874/75
  • Jean-Braun-Straße: Grundmauern des Römerkastells, um 365
  • Judengasse 17: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, Mansarddach, 18. Jahrhundert, im Kern eventuell mittelalterlich
  • Kaiserstraße: Wasserbehälter der Landesheil- und Pflegeanstalt; neuklassizistischer Sandsteinquader-Typenbau, bezeichnet 1915
  • Kaiserstraße: Wasserbehälter; Alzeyer Wasserversorgung, bezeichnet 1890; verschiefertes Wärterhäuschen, Heimatstil, um 1910/20
  • Kaiserstraße: Wasserbehälter; neuromanischer Sandsteinquaderbau, bez. 1907
  • Kaiserstraße 1: repräsentatives Wohnhaus, Maximilianstil, um 1865/70
  • Kaiserstraße 6: Fachwerkhaus, teilweise massiv, erste Hälfte des 19. Jahrhunderts; städtebaulich wichtig
  • Kirchenplatz 7/8, Schulgäßchen 7, an der katholischer Pfarrkirche St. Joseph: barocke Kreuzigungsgruppe, um 1740; heiliger Michael, um 1750; barocke Skulptur des heiligen Franziskus, Anfang des 18. Jahrhunderts
  • Klosterstraße 9–13: Gasthaus Weinzinken; Barockbau, teilweise Fachwerk, Skulpturennische mit Madonna
  • Kreuznacher Straße: Gedenkstein für den Straßenbau Alzey-Bad Kreuznach; klassizistischer Pfeiler, um 1831
  • Kreuznacher Straße: Lokomotivenremise; Sandsteinquaderhalle, um 1875
  • Kreuznacher Straße 6: Villa; eingeschossiger spätgründerzeitlicher Sandsteinquaderbau, Krüppelwalmdach, 1898/99
  • Kreuznacher Straße 8: eingeschossige Villa, Heimatstil, 1908
  • Löwengasse 4: ehemalige Unterpräfektur des Departements Donnersberg; klassizistischer Bau, um 1800
  • Löwengasse 8: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • Löwengasse 9: villenartiges Wohnhaus, Jugendstil, wohl von 1908
  • Neugasse 10: spätbarockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1776
  • Nibelungenstraße 2: villenartiges Wohnhaus, teilweise Fachwerk
  • Nibelungenstraße 14: Nibelungenschule; zwei- bis dreigeschossige neuklassizistische Baugruppe, 1909–14, Erweiterungen 1939 und 1951, Hofmauer mit Torbogen wohl aus den 1930er Jahren
  • Nibelungenstraße 25: verschiefertes Wohnhaus, 1913
  • Obermarkt: klassizistischer Laufbrunnen, um 1820
  • Obermarkt 9: ehemalige Engel-Apotheke; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, abgewalmtes Mansarddach, 18. Jahrhundert
  • Obermarkt 10/11: Wohn- und Geschäftshaus; reicher barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, um 1700
  • Obermarkt 19: Evangelische Pfarrkirche (Nikolaikirche), ehemals Stiftskirche St. Nikolaus; spätgotische dreischiffige Halle, Langhaus um 1420, Chor 1476 ff., Westturm 1485–99
  • Obermarkt 20: evangelisches Pfarrhaus; barocker Walmdachbau, 18. Jahrhundert
  • Obermarkt 28: im Kern barockes Fachwerkhaus, verputzt, Anfang 18. Jahrhundert, Umbau in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
  • Obermarkt 31: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger Fachwerkbau, teilweise massiv, um 1800 (?)
  • Ochslergasse 28: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • Römerstraße 18: ehemalige Freimaurerloge; spätklassizistische Baugruppe, Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Römerstraße 21: villenartiges gotisierendes Wohnhaus, um 1900; städtebaulich wichtig
  • Römerstraße 33: Finanzamt; städtebaulich exponierter dreigeschossiger Walmdachbau, um 1930
  • Rossmarkt 2: Wohn- und Geschäftshaus; im Kern barockes dreigeschossiges Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • Rossmarkt 3: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • Rossmarkt 4: Engelapotheke; dreigeschossiger barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1741 und 1751
  • Rossmarkt 8: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, Mansardwalmdach, bezeichnet 1733
  • Rossmarkt 10: ehemaliges Gasthaus „Zum Raben“; dreigeschossiger Fachwerkbau, teilweise massiv, 17. Jahrhundert (im Kern aus dem 15. Jahrhundert?)
  • Rossmarkt 13: Gasthaus „Zur alten Post“, ehemalige Thurn und Taxis’sche Poststation; barocker Walmdachbau, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Rossmarkt 14: ehemaliges Gasthaus „Zum Hirschen“; dreigeschossiger Fachwerkbau, teilweise massiv, 17. Jahrhundert
  • Rossmarkt 18: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger gründerzeitlicher Klinkerbau, Mansarddach, 1895
  • Rossmarkt 20: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, 18. oder 19. Jahrhundert
  • Schiessgraben 10: repräsentative neugotische Wohnhaus, um 1895
  • Schillerplatz 2: spätgründerzeitlicher Klinkerbau, um 1890/95, Fachwerkkniestock 1909
  • Schlossgasse 8: spätklassizistisches Wohn und Geschäftshaus; Ladeneinbau mit Gusseisenstützen (Gienanth)
  • Schlossgasse 11: ehemaliges Burggrafiat; barocke Dreiflügelanlage, um 1740
  • Schlossgasse 12–16: Städtisches Weingut; repräsentative klassizistische Dreiflügelanlage, um 1850, Kelterhaus, barockes Wirtschaftsgebäude, 18. Jahrhundert, Löwenfiguren, 1861
  • Schlossgasse 15: ehemaliges Gasthaus „Zum Elefanten“; Fachwerkbau, teilweise massiv, Krüppelwalmdach, bezeichnet 1579, Erweiterung um 1750/60
  • Schlossgasse 21: ehemalige Schloßkellerei; stattlicher barocker Walmdachbau, bezeichnet 1718, Umbau 1812 und 1890
  • Selzgasse 7: barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, Mansardwalmdach, 18. Jahrhundert; Fachwerkscheune
  • Selzgasse 11: dreiteiliges Wohnhaus; spätgotisches Hinterhaus, bezeichnet 1589, Mittelteil aus dem 18. Jahrhundert, Vorderhaus, teilweise Fachwerk, Ende des 19. Jahrhunderts
  • (an) Spießgasse 4: Türsturz mit Hauszeichen, bezeichnet 1699
  • Spießgasse 10: Löwenapotheke; dreigeschossiger Barockbau, im Kern aus dem 18. Jahrhundert, Neurenaissancefassade vor 1925
  • Spießgasse 20: ehemaliges Gasthaus; dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, im Kern um 1600, im 18. Jahrhundert und um 1900 überformt
  • Spießgasse 22: dreigeschossiges spätklassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, um 1860
  • Spießgasse 24: dreigeschossiges barockes Wohn- und Geschäftshaus, 18. Jahrhundert
  • Spießgasse 26: Wohn- und Geschäftshaus; dreigeschossiger Barockbau, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • Spießgasse 28: klassizistisches Woh- und Geschäftshaus, teilweise Fachwerk, Mitte des 19. Jahrhunderts
  • Spießgasse 40: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, Mansardwalmdach, 18. Jahrhundert
  • Spießgasse 48: ehemaliges Zunft- oder Amtshaus; stattlicher Renaissancebau, Treppenturm, bezeichnet 1570, Rollwerkgiebel bezeichnet 1669; Zehntscheune, 18. Jahrhundert; barocke Nebengebäude.
  • Spießgasse 49: ehemaliges Gasthaus „Zum Goldenen Lamm“; Fachwerkbau, teilweise massiv, spätes 17. Jahrhundert
  • Spießgasse 51: barockes Wohnhaus, 18. Jahrhundert
  • Spießgasse 58: ehemaliger Gasthof „Zur Kanne“; Wohn- und Geschäftshaus, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1674
  • Spießgasse 61: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • Spießgasse 67: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv oder verschiefert, 18. Jahrhundert
  • Spießgasse 85: klassizistisches Eckwohnhaus mit Walmdach, 1834–36; Ausstattung, darunter hervorragendes Treppenhaus
  • Spießgasse 95: eineinhalbgeschossiges villenartiges Wohnhaus, Landhausstil, Ende des 19. Jahrhunderts
  • St. Georgenstraße 9: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, 17. oder 18. Jahrhundert
  • St. Georgenstraße 13: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • St. Georgenstraße 14: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, Mitte des 18. Jahrhunderts
  • St. Georgenstraße 15: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, bezeichnet 1767
  • St. Georgenstraße 18: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, Anfang 18. Jahrhundert
  • St. Georgenstraße 19/21: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, Krüppelwalmdach, 17. oder erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, im Kern älter
  • St. Georgenstraße 26/28: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • St. Georgenstraße 27: ehemaliges Gasthaus „Zum Schwanen“; Mansarddachbau, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1703
  • St. Georgenstraße 29: Wohn- und Geschäftshaus; barocker Fachwerkbau, teilweise massiv, 18. Jahrhundert
  • St. Georgenstraße 30: dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus, teilweise Fachwerk, um 1600, im 18. Jahrhundert überformt
  • Theodor-Heuss-Ring: Brunnenhaus, um 1800
  • Theodor-Heuss-Ring 2: ehemalige Kreishaushaltungs-Schule; Sandsteinquaderbau, um 1860/70
  • Volkerstraße 12: eineinhalbgeschossiges villenartiges Wohnhaus, Landhausstil, um 1898
  • (an )Wächterspfad 11: barocker Neidkopf, bezeichnet 1704
  • Weberstube 15: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, abgewalmtes Mansarddach, 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert überformt; Kellerbrunnen; Stadtmauerrest
  • Weberstube 18: zwei Wohnhäuser, im Kern aus dem 18. Jahrhundert, überformt um 1900 und 1924
  • Weinrufstraße 13: ehemaliges Gasthaus „Zur Krone“; gründerzeitlicher Klinkerbau, um 1900
  • Weinrufstraße 24: spätgründerzeitlicher Sandsteinquaderbau mit Fachwerk-Kniestock, bezeichnet 1895
  • Weinrufstraße 26: Wohnhaus mit Fachwerk-Kniestock, Neurenaissance, nach 1900
  • Weinrufstraße 28: Bruchsteinbau, Neurenaissance, bezeichnet 1903
  • Weinrufstraße 44: Wohnhaus, Landhausstil, 1906
  • Weinrufstraße 48: historisierender Klinkerbau, 1911
  • Wormser Straße: Gedenkstein für den Straßenbau; klassizistischer Pfeiler, um 1830

Gemarkung

  • auf der Staffel, zwischen Alzey und Heimersheim: Weinbergsturm; gotisierender Quaderbau, um 1895/1905
  • Leimenhohl: Weinbergshaus; Ziegelbau, teilweise gotisierendes Fachwerk, um 1900

Dautenheim

Einzeldenkmäler

  • Brunnenstraße 27: barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, Mansarddach, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Brunnenstraße 29: stattliches Fachwerkhaus, um 1800, Toranlage bezeichnet 1806
  • Brunnenstraße 43/45: evangelischer Kirche; spätbarocker Saalbau, 1787/88
  • Weidasser Straße 14: ehemalige Brückenwaage, um 1910/20; alte Bürgermeisterei und Feuerwehr

Gemarkung

  • Am Hinkelstein: Menhir, Kalkstein
  • auf dem Friedhof: Kriegerdenkmal 1914/18; reliefierte Stele, erste Hälfte der 1920er Jahre
  • In den Böllen: Wasserbehälter; Bossenquader-Typenbau, bezeichnet 1926

Heimersheim

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Freier Platz 1–14, Sonnenbergstraße 27, 29, 33, 50: Platzbild kennzeichnende Hofanlagen, Rathaus, evangelische Kirche (18. und 19. Jahrhundert), ehemaliges Pumpwerk (Heimatstilbau von 1914) sowie Kleinhaus (Sonnenbergstraße 33)
  • Denkmalzone Sonnenbergstraße 60[1]: Vierseithof, 18. bis 20. Jahrhundert; zweigeschossiges Fachwerkwohnhaus, erste Hälfte des 18. Jahrhunderts; Gesindehäuser, um 1800; Gewölbeställe, Kelterhaus, Mitte des 19. Jahrhunderts; ummauerter Garten

Einzeldenkmäler

  • Am Ehrenmal: Kriegerdenkmal 1914/18, Brunnenanlage mit reliefierter Stele, um 1930
  • Am Kirchgarten 5: Katholische Pfarrkirche St. Mauritius; spätgotische Seitschiffostjoche und Sakristei, Chor bezeichnet 1479; barocker Saal, bezeichnet 1726–1729, Nordportal bezeichnet 1816/17; Turmuntergeschosse bezeichnet 1522, Oberbau 1897; im Kern spätmittelalterliche Reste der ehemaligen Friedhofsbefestigung mit Schalenturm, Torbogen; eingeschossiges ehemaliges Küsterhaus, teilweise Fachwerk, 18. Jahrhundert; zwei Keller, 17. und 18. Jahrhundert; Pfarrgarten mit Ziehbrunnen, 18. Jahrhundert, und ehemaliger Pforte, bezeichnet 1765 (?); Heiligenhäuschen mit Kreuzigungsgruppe, Holz, um 1900; Sandstein-Kruzifix, bezeichnet 1871; zwei neugotische Heiligenhäuschen, Backstein, um 1900; Grabsteine, 18. und 19. Jahrhundert
  • Am Kirchgarten 7: ehemalige katholische Schule; eingeschossiger Barockbau, 18. Jahrhundert
  • Freier Platz 10: spätbarockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, abgewalmtes Mansarddach, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts
  • Freier Platz 12: Rathaus; spätklassizistischer Walmdachbau, um 1840
  • Im Woog 2: Hofanlage aus Bruchsteinbauten, drittes Viertel des 19. Jahrhunderts; Umfassungsmauer; barockes Altarkruzifix, 18. Jahrhundert; Gesamtanlage
  • Im Woog 8: barocke Fachwerkscheune, Mansarddach, 18. Jahrhundert
  • Klappergasse 2: Hofanlage; barockes Einfirsthaus, teilweise Fachwerk, bezeichnet 1757, Torhaus bezeichnet 1873 (?)
  • Lochgasse 1: Hofanlage; barockes Fachwerkhaus, teilweise massiv, bezeichnet 1704, Torbogen bezeichnet 1716, Scheunenkeller bezeichnet 1803
  • Sonnenbergstraße 7: Vierseithof; spätklassizistische Bruchsteinbauten, drittes Viertel des 19. Jahrhunderts
  • Sonnenbergstraße 27: ehemaliges Schulhaus mit Lehrerwohnungen; spätgründerzeitlicher Klinkerbau, um 1900
  • Sonnenbergstraße 29: Evangelische Kirche; barocker Saalbau, bezeichnet 1726
  • Sonnenbergstraße 50: Vierseithof: spätklassizistischer Bruchsteinbau, drittes Viertel des 19. Jahrhunderts; platzbildprägend
  • Sonnenbergstraße 55: Hofanlage; barockes Wohnhaus, teilweise Fachwerk, im Kern eventuell um 1700, ehemalige Gewölbeställe, bezeichnet 1842
  • Sonnenbergstraße 56: Hofanlage; stattlicher spätbarocker Mansardwalmdachbau, um 1770, Mansarddach-Scheune, 18. Jahrhundert

Gemarkung

  • Hinter Hausen: Weg mit Weinbergs- und Gartenmauern mit Pforten und Erdkeller, 18. und 19. Jahrhundert
  • Im Schoß: Wasserbehälter; Bossenquader-Typenbau, Jugendstil, bezeichnet 1914

Schafhausen

Einzeldenkmäler

  • Katharina-Mauer-Straße 3: barockes Fachwerkhaus, bezeichnet 1701

Weinheim

Denkmalzonen

  • Denkmalzone Villa Heiligenblut[2] (Hauptstraße 114): spätklassizistischer Putzbau mit Belevedereturm, 1887, mit Parkanlage; neugotischer Weinbergsturm, 1887, und Kapelle zum Heiligen Blut, 1889/90; Weinberge mit Stütz- und Einfriedungsmauern mit Portalen

Einzeldenkmäler

  • auf dem Friedhof: Grabmal Familie Georg Neidlinger, neuklassizistisch, um 1910; Kriegerdenkmal 1870/71, Sandstein-Obelisk, bezeichnet 1888; Ehrengräberfeld 1870/71, zwischen 1900 und 1930; Friedhofsportal, dreiteiliger neugotischer Torbogen, bez. 1899
  • Georg-Neidlinger-Straße: Gewölbekeller, mit Neurenaissance-Portal, um 1900
  • Großer Spitzenberg 5: Vierseithof; stattlicher spätgründerzeitlicher Krüppelwalmdachbau, teilweise Fachwerk, 1898
  • Hauptstraße 3–7: ehemaliger Deutschherrenhof; dreiteiliger, eingeschossiger Mansardwalmdachbau, im Kern wohl aus dem 17. Jahrhundert (bezeichnet 1613), teilweise spätbarock überformt, 1765 bezeichnet; Ofenfuß, bezeichnet 1769, Torfahrt bezeichnet 1754, Zehntscheune, 18. Jahrhundert
  • Hauptstraße 32: evangelischer Kirche; barocker Saalbau, 1747, Westturm um 1910
  • Hauptstraße 34: ehemalige evangelischer Kinderschule; eineinhalbgeschossiger spätklassizistischer Putzbau, um 1850
  • Offenheimer Straße 2: ehemaliges Pumpwerk; neuklassizistisch gefärbter Heimatstilbau, bezeichnet 1909
  • Offenheimer Straße 40: ehemalige Obermühle; spätklassizistisches Wohnhaus, Wirtschaftsgebäude bezeichnet 1784 und 1796, Keller bezeichnet 1794
  • Rathausstraße 5: Dreiseithof; im Kern spätbarockes Fachwerkhaus, Toranlage bezeichnet 1759, im 19. Jahrhundert überformt
  • Rathausstraße 23: katholischer Pfarrhof; spätbarocker Krüppelwalmdachbau, Sonnenuhr, bezeichnet 1773, Scheune 18. Jahrhundert; spätgotische Muttergottes, um 1410
  • Rathausstraße 34: Schul- und Rathaus; spätklassizistischer Sandsteinquaderbau, Walmdach, bezeichnet 1887
  • St. Gallus-Ring 37: Katholische Pfarrkirche St. Gallus; romanischer Westturm, 11. Jahrhundert; spätgotisches Langhaus 1740 barock überformt; gotischer Chor um 1300; Sakristei bezeichnet 1483; an der Kirche: Torbogen bezeichnet 1738, neugotischer Grabstein Laubenheimer, um 1875

Gemarkung

  • Windberg: Wasserbehälter; Sandsteinquaderbau, Pyramidendach, um 1910

Literatur

Weblinks

 Commons: Kulturdenkmäler in Alzey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Rechtsverordnung zur Unterschutzstellung einer Denkmalzone in der Stadt Alzey, Stadtteil Heimersheim, abgerufen am 1. November 2011
  2. Rechtsverordnung zur Unterschutzstellung einer Denkmalzone in der Stadt Alzey, Stadtteil Weinheim, abgerufen am 1. November 2011

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