DFB-Pokal 1955


DFB-Pokal 1955

DFB-Pokalsieger 1955 wurde der Karlsruher SC. Das Finale fand am 21. Mai 1955 im Städtischen Stadion in Braunschweig statt.

Inhaltsverzeichnis

Vorrunde

Achtelfinale

  • FC Schalke 04 - FC Schweinfurt 05 1:1 n.V. und 1:0 (Wiederholungsspiel)
  • VfB Stuttgart - VfB Lübeck 5:1
  • FC Altona 93 - Eintracht Frankfurt 2:1
  • Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg 1:0
  • TuS Bremerhaven 1893 - Hamburger SV 3:1
  • 1. FC Kaiserslautern - 1. FC Köln 7:0
  • Alemannia Aachen - BV Union 05 Krefeld 4:2 n.V.
  • Kickers Offenbach - FC St. Pauli 2:0

Viertelfinale

  • FC Altona 93 - Alemannia Aachen 2:0
  • VfB Stuttgart - Karlsruher SC 2:5
  • Kickers Offenbach - 1. FC Kaiserslautern 4:1
  • FC Schalke 04 - TuS Bremerhaven 1893 2:0

Halbfinale

  • FC Schalke 04 - Kickers Offenbach 2:1
  • FC Altona 93 - Karlsruher SC 3:3 n.V. und 0:3 (Wiederholungsspiel)

Finale

Paarung Karlsruher SC Karlsruher SCFC Schalke 04 FC Schalke 04
Ergebnis 3:2
Datum 21. Mai 1955
Stadion Städtisches Stadion an der Hamburger Straße, Braunschweig
Zuschauer 25.000
Schiedsrichter Werner Treichel (Berlin)
Tore 1:0 Kunkel (20. Minute), 1:1 Sadlowski (44. Minute), 1:2 Sadlowski (70. Minute), 2:2 Sommerlatt (83. Minute), 3:2 Traub (86. Minute)
Karlsruher SC R. Fischer, M. Fischer, Baureis, Roth, Geesmann,Dannenmeier, Traub, Sommerlatt, Kohn, Kunkel, Strittmatter
Trainer: Adolf Patek
FC Schalke 04 Orzessek, Garten, Brocker, Eppenhoff, Zwickhöfer, Harkener, Klodt, Laszig, Sadlowski, Piontek, Hans Krämer
Trainer: Eduard Frühwirth


Spielbericht

Die Karlsruher gingen als klarer Favorit in ihr erstes Pokalendspiel. Die unerfahrenen Schalker lieferten sich aber mit dem KSC vor 25.000 Zuschauern in Braunschweig einen offenen Schlagabtausch, den die Badener erst in den Schlussminuten für sich entscheiden konnten. Der KSC ging durch einen Kopfball von Kunkel in Führung, nachdem Schiedsrichter Treichel auf indirekten Freistoß im Schalker Strafraum entschieden hatte, weil Torhüter Orzessek den Ball zu lange festgehalten hatte. Die Gelsenkirchener antworteten mit wütenden Angriffen und kamen kurz vor der Pause durch Sadlowski zum verdienten Ausgleich. Nach der Pause setzte sich das muntere Spiel fort und es traf erneut Mittelstürmer Sadlowski für Schalke und brachte den Außenseiter in Führung. Die Schalker zogen sich darauf zurück, um die Führung über die Zeit zu retten, doch die Karlsruher konnten das Spiel in den letzten zehn Minuten durch eine Direktabnahme des Regisseurs Sommerlatt sowie einen sehenswerten Treffer durch Traub aus „unmöglichem“ Winkel nahe der Eckfahne noch einmal wenden.


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