Daniel Webster Jones

Daniel Webster Jones

Daniel Webster Jones (* 15. Dezember 1839 im Bowie County, Texas; † 25. Dezember 1918 in Little Rock, Arkansas) war ein US-amerikanischer Politiker und zwischen 1897 und 1901 Gouverneur von Arkansas.

Inhaltsverzeichnis

Frühe Jahre

Bereits im Jahr 1840 kam Jones mit seinen Eltern nach Washington in Arkansas. Dort besuchte der junge Daniels die Washington Academy. Später studierte er Jura. Beim Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs trat er der Armee der Konföderation bei. Im Verlauf des Krieges wurde er verwundet, geriet in Kriegsgefangenschaft, wurde wieder ausgetauscht und stieg bis zum Oberst (Colonel) auf. Er sollte später der letzte Gouverneur von Arkansas sein, der noch im Bürgerkrieg gekämpft hat.

Politischer Aufstieg

Im Jahr 1874 wurde Jones Staatsanwalt im Neunten Gerichtsbezirk von Arkansas. In den Jahren 1876 und 1880 war er für die Demokratischen Partei Wahlmann bei den Präsidentschaftswahlen. Zwischen 1884 und 1886 war Jones Justizminister (Attorney General) von Arkansas. In diesem Amt hat er laut der Arkansas Encyclopedia die Interessen der Eisenbahngesellschaften vertreten. Nach seiner Zeit als Justizminister war er als Anwalt tätig ehe er 1890 in das Repräsentantenhaus von Arkansas gewählt wurde. Im Jahr 1895 wurde er Anwalt einer Eisenbahngesellschaft, deren Interessen er nun vertrat. Er schloss sich bewusst nicht der populistischen Bewegung jener Jahre an. Trotzdem wurde er im Jahr 1896 von seiner Demokratischen Partei zum Spitzenkandidaten für die Gouverneurswahlen nominiert.

Gouverneur von Arkansas

Jones trat sein neues Amt am 18. Januar 1897 an. Nach seiner Wiederwahl im Jahr 1898 konnte er insgesamt vier Jahre amtieren. In seiner Amtszeit wurden die Gelder für den Bau eines neuen Kapitols in der Hauptstadt zur Verfügung gestellt. Die Schulbücher in Arkansas wurden damals vereinheitlicht. Andere Pläne blieben in der Legislative hängen. Auch die Forderung der Industrie und der Farmer nach niedrigeren Eisenbahntarifen blieben unerhört.

Weiterer Lebensweg

Bereits vor Ablauf seiner Amtszeit hat Jones einen erfolglosen Versuch unternommen in den US-Kongress gewählt zu werden. Danach war er wieder als Anwalt tätig. Im Jahr 1914 wurde er nochmals in das Abgeordnetenhaus von Arkansas gewählt. Daniel Jones starb an Weihnachten 1918. Er war mit Maggie P. Hadley verheiratet, mit der er fünf Kinder hatte.

Literatur

  • Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 1, Meckler Books, Westport, 1978. 4 Bände.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Daniel Webster Jones — may refer to:* Daniel Webster Jones (governor), (1839 1918) Governor of Arkansas * Daniel Webster Jones (Mormon), (1830 1915) Mormon pioneer, colonizer, translator, and author …   Wikipedia

  • Daniel Webster Jones (governor) — Daniel Webster Jones (December 15, 1839 – December 25, 1918) was the 19th Governor of the U.S. state of Arkansas. Biography Daniel Webster Jones was born in Bowie County, Texas. His family moved to Washington, Arkansas in 1840. Jones… …   Wikipedia

  • Daniel Webster Jones (Mormon) — Daniel Webster Jones This article is about the American Latter day Saint pioneer and missionary. For the Arkansas governor of the same name, see Daniel Webster Jones (governor). For the Welsh American Latter day Saint missionary and pioneer, see… …   Wikipedia

  • Daniel Webster Memorial — Webster, Daniel, Memorial U.S. National Register of Historic Places …   Wikipedia

  • Daniel Webster — For other people named Daniel Webster, see Daniel Webster (disambiguation). Daniel Webster 14th and 19th United States Secretary of State In office …   Wikipedia

  • Daniel Jones — is the name of: Daniel Jones (phonetician) (1881–1967), phonetician, author of The Pronunciation of English Daniel Jones (chancellor), chancellor of the University of Mississippi Daniel Jones (composer) (1912–1993), Welsh composer Daniel Jones… …   Wikipedia

  • Jones (Familienname) — Jones ist ein englischer Familienname. Herkunft und Bedeutung Der patronymische Name bedeutet „Sohn des John“ (englisch) oder „Sohn des Ioan“ (walisisch). Varianten Johns Johnson, Jonson Bekannte Namensträger Inhaltsverzeichnis A …   Deutsch Wikipedia

  • Daniel Jones — ist der Name folgender Personen Daniel Jones (Sprachwissenschaftler) (1881–1967), britischer Sprachwissenschaftler Daniel Jones (Komponist) (1912–1993), walisischer Komponist Daniel Jones (Musiker) (* 1973), australischer Rockmusiker Daniel Jones …   Deutsch Wikipedia

  • Daniel (name) — Daniele redirects here. For the Polish village, see Daniele, Warmian Masurian Voivodeship. For other uses, see Daniel (disambiguation). Contents 1 Background 2 Given name …   Wikipedia

  • Webster County (Iowa) — Vor 1900[1] Webster County Courthouse in Fort Dodge, gelistet im NRHP Nr. 81000274[2] …   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.