Gottfried August Bürger


Gottfried August Bürger
Gottfried August Bürger, Gemälde von Johann Heinrich Tischbein dem Jüngeren, 1771
Porträt Gottfried August Bürgers. Kupferstich von Rosmäsler, 1827
Grab in Göttingen, Bartholomäusfriedhof

Gottfried August Bürger (* 31. Dezember 1747 in Molmerswende; † 8. Juni 1794 in Göttingen) war ein deutscher Dichter in der Zeit der Aufklärung, der dem Sturm und Drang zugerechnet wird. Bekannt geworden sind vor allem seine Balladen sowie die Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Bürger war der Sohn eines Landpfarrers. Sein Vater war an seiner Ausbildung nicht sonderlich interessiert, so dass er es der Initiative des Großvaters mütterlicherseits verdankte, dass ihm der Weg zur höheren Bildung eröffnet wurde. Ab 1760 ging er auf die Stadtschule von Aschersleben, wo er jedoch wegen einer Schlägerei der Schule verwiesen wurde. Das Pädagogium in Halle nahm ihn als Schüler auf; dort freundete er sich mit dem Lyriker von Goeckingk an. 1764 begann er auf Druck seines Großvaters ein Studium der Theologie an der dortigen Universität. Erst 1768 wurde ihm erlaubt, an die Universität Göttingen zu gehen, um dort Rechtswissenschaften zu studieren.

Zu seinen Freunden in Göttingen zählte Heinrich Christian Boie, der ihm 1772 die Stelle eines Amtmanns in Altengleichen mit Sitz in Gelliehausen verschaffte. Er arbeitete 1772 bis 1784 im Amtshaus in Gelliehausen und wohnte ab 1772 in Gelliehausen und 1774 bis 1784 in Wöllmarshausen. Boie brachte ihn auch mit dem Göttinger Hainbund in Kontakt, den Johann Heinrich Voß, Ludwig Christoph Heinrich Hölty und Graf Stolberg im selben Jahre gründeten. Eine besonders enge Studien-Freundschaft verband ihn mit dem nach 1777 in Berlin wirkenden Aufklärer und Publizisten Johann Erich Biester (1749-1816). Mit ihm trieb er in Göttingen Shakespeare-Studien. Bürger widmete Biester seine Übersetzung des „Macbeth“.

Bürgers Wohnung in Wöllmarshausen. Aus: Die Gartenlaube, 1873

Mit dem Amtsantritt war der Konflikt mit dem Großvater beigelegt. Im Herbst 1774 heiratete Bürger eine Tochter des Justizamtmanns Leonhart zu Niedeck und lebte mit ihr in Wöllmarshausen, einem Dorf seines Gerichtssprengels. Seine Ehe war nicht glücklich: Er verliebte sich in Auguste, die jüngere Schwester seiner Frau, die er in Gedichten als „Molly“ besang. Das Verhältnis zu Auguste, die nach dem Tod von Bürgers Schwiegervater 1777 einige Zeit im Haus der Eheleute lebte, war Anlass zu innerer Verzweiflung.

Dazu kamen mancherlei durch geringe Einkünfte, häufige Krankheitsfälle und eine 1780 übernommene Pachtung zu Appenrode verursachte häusliche Sorgen. Von seinen Vorgesetzten obendrein wegen nachlässiger Geschäftsführung angeklagt, wurde Bürger in der angeordneten Untersuchung zwar freigesprochen; doch entschloss er sich, sein Amt freiwillig niederzulegen.

Nach dem Tod seiner Frau 1784 siedelte er nach Göttingen über, um sich durch Privatvorlesungen über Ästhetik, deutschen Stil und ähnliche Themen eine neue Existenz aufzubauen. Im Juni 1785 heiratete er endlich seine geliebte Molly. Ihr früher Tod am 9. Januar 1786 stürzte ihn von neuem in eine tiefe Krise und raubte ihm für lange Zeit die Lust an der dichterischen Arbeit. Das Liebesverhältnis wurde im 19. Jahrhundert sogar Stoff für ein Drama: Salomon Hermann Mosenthals Bürger und Molly, oder ein deutsches Dichterleben: Schauspiel in 5 Aufzügen (Freiberg 1851)

1775 wurde Bürger in die Freimaurerloge Zum goldenen Zirkel in Göttingen aufgenommen; von 1777 an bis zu seinem Tode war er Redner der Loge.

Denkmal für Gottfried August Bürger (Göttingen, 1956 abgerissen)

Die Universität erteilte ihm bei ihrem 50-jährigen Jubiläum die philosophische Doktorwürde und ernannte ihn im November 1789 zum außerordentlichen Professor, jedoch ohne Gehalt. Der Wunsch nach einem geordneten Hausstand veranlasste Bürger zu einer dritten Heirat, der unglücklichsten von allen. Man hatte ihm ein eigentlich scherzhaft gemeintes, ein Eheansinnen enthaltendes Gedicht zugeschickt. Er antwortete mit einem förmlichen Antrag und war, bevor ihn die höfliche Ablehnung noch erreichte, bereits bei der Verfasserin in Stuttgart eingetroffen.

Am 29. September 1790 verband er sich mit Elise Hahn, und am 1. August 1791 wurde ein Sohn geboren, Agathon, ein kränkliches und anscheinend auch geistig behindertes Kind. Bald schon war klar, dass die Ehe scheitern würde. Ursache war Untreue und Liederlichkeit, die Bürger Elise vorwarf. Sie hätte stets bis in die Nacht gefeiert, dadurch sei frühzeitig ihre Milch versiegt, und dadurch die Behinderung des Sohnes entstanden. Weiter ertappte er sie in flagranti mit einem Philosophiestudenten, fand bei ihr kompromittierende Briefe eines Grafen Friedrich August von Hardenberg, belauerte sie und beobachtete sie durch in die Wand gebohrte Löcher beim Techtelmechtel etc. Schließlich begnügte er sich nicht damit, dass dergleichen Geschichten von Dienstboten ohnehin in Göttingen gestreut wurden, sondern sandte eine selten peinliche Klageschrift an die Mutter von Elise, in der er die Resultate seiner Wandlochbeobachtungen im Detail schilderte. Am 31. März 1792 wurde die Elise vom Universitätsgericht schuldig geschieden, wodurch sie auch ihre Mitgift von 1177 Talern verlor.[1]

Die heftige Kritik Schillers, die am 15. und 17. Januar 1791 anonym in der Allgemeinen Literatur-Zeitung erschien, schwächte weiter sein Selbstbewusstsein. Um Geld zu verdienen, lieferte er Übersetzungen für auswärtige Buchhändler. Dazu kam eine Erkrankung an Schwindsucht.

Erst als Bürger dadurch die Stimme verloren hatte, keine Vorlesungen mehr halten konnte und so auch keine Kollegiengelder mehr erhielt, bewilligte ihm das Universitätskuratorium, statt des erbetenen Gehalts, eine einmalige Unterstützung von 50 Talern.

Bürger starb am 8. Juni 1794 und wurde auf dem Bartholomäusfriedhof beigesetzt. Er hinterließ zwei Töchter und zwei Söhne.

Werke

Leonardo und Blandine von Wilhelm Volkhart nach Bürgers gleichnamiger Ballade

Das Organ, in dem Bürger seine zahlreichen Gedichte veröffentlichte, war der Göttinger Musenalmanach, gegründet 1770 von Bürgers Freund Heinrich Christian Boie und Friedrich Wilhelm Gotter. Im Jahre 1778 übernahm Bürger die Redaktion der Zeitschrift und gab die erste Sammlung seiner Gedichte heraus. Elf Jahre später erschien eine zweite, erweiterte Auflage in zwei Bänden.

1782 schlug Bürger einen Rechtschreibungskompromiss vor, mit dem er „dem Gräuel unserer allgemeinen Schreibverwüstung“ Abhilfe schaffen wollte. Seine Vorschläge blieben allerdings ungehört und wurden erst mit seinem Nachlass 1824 veröffentlicht.

Bürger ist heute hauptsächlich wegen seiner Feldzüge und Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen (1786/1789) in Erinnerung. Diese gehören in die Tradition der Lügengeschichten, die weit ins klassische Altertum und in die Erzähltradition des Judentums zurückgeht. Die Lügenerzählungen des historischen Karl Friedrich Hieronymus Freiherr von Münchhausen wurden von einem anonymen Autor niedergeschrieben und 1781 veröffentlicht. In Form einer englischen Übersetzung, die Rudolf Erich Raspe angefertigt hatte, gelangten sie zu Bürger, der sie zurück ins Deutsche übersetzte und frei bearbeitete. Er übernahm dabei Raspes Erweiterungen und dessen Aufteilung in Land- und Seeabenteuer. Obwohl zahlreiche Bearbeitungen des Stoffes folgten, bleibt Bürgers Version, die drei Jahre später noch in einer erweiterten Ausgabe erschien, wohl bis heute die bekannteste. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach illustriert, u. a. von Daniel Chodowiecki und Johann Christian Ruhl.

Bürgers zahlreiche Gedichte umfassen Balladen tragisch-dramatischen Inhalts, aber auch politische, satirische, komische und didaktische Gedichte und Liebeslyrik in der Tradition der Empfindsamkeit und der Anakreontik. Seine berühmteste Dichtung blieb für lange Zeit die Ballade Lenore, die mit allgemeiner Begeisterung begrüßt wurde. Nachdem sie gemäß der Kritik des Göttinger Dichterbundes mehrfach umgearbeitet worden war, erschien sie im Musenalmanach für 1774.

Besonders wichtig war ihm dabei, dass seine Dichtung volkstümlich bleiben sollte: „Alle Poesie soll volkstümlich sein, denn das ist das Siegel ihrer Vollkommenheit.“ Bürger wendete sich damit gegen die artifizielle und gelehrte Dichtung der Poetae docti. Lyrik sollte kollektiv rezipiert werden, das heißt im Kreis von Zuhörern laut gelesen. So sollte sie auch zur Bildung des Gemeinsinns beitragen. Ihre Eigenschaften sollten sein: „Klarheit, Bestimmtheit, Abrundung, Ordnung und Zusammenklang der Gedanken und Bilder; nach Wahrheit, Natur und Einfalt der Empfindungen; nach dem eigentümlichsten und treffendsten, nicht eben aus der toten Schrift-, sondern mitten aus der lebendigen Mundsprache aufgegriffenen Ausdrucke derselben; nach der pünktlichsten grammatischen Richtigkeit, nach einem leichten ungezwungenen, wohlklingenden Reim- und Versbau.“

Friedrich Schiller tadelte diese Auffassung in seiner Rezension über Bürgers Gedichte (1791). Er warf Bürger vor, dass seine Gedichte keinen reinen Genuss böten, dass ihm der ideale Begriff von Liebe und Schönheit fehle. Seine Gedichte sänken zu oft in die Gemeinheit des Volkes hinab, statt dieses zu sich hinauf zu erheben. Schiller warf ihm sogar den persönlichen Mangel vor, dass der Geist, der sich in Bürgers Gedichten ausspreche, „kein gereifter, kein vollendeter Geist sei, daß seinen Produkten nur deßwegen die letzte Hand fehlen möchte, weil sie – ihm selbst fehlte“. Nach Schillers Programmschrift Über die ästhetische Erziehung des Menschen war dies nur eine logische Konsequenz für ihn selbst. Bürger beharrte jedoch auf seinem Grundsatz der „Popularität“ und litt unter Schillers Kritik, die ihn in der literarischen Elite zunächst isolierte.

Meyers Konversationslexikon von 1888 urteilt jedoch versöhnlich über ihn: „Dies wenn auch strenge Urteil mag bestehen, wenn man das Gegengewicht der Vorzüge Bürgers gelten läßt. Denn die Wärme seiner Empfindung, die unmittelbaren und ergreifenden Naturtöne der Innerlichkeit, die Weichheit und zugleich die Kraft des Ausdrucks, die Mannigfaltigkeit der Formen, die er beherrschte, werden ihm unter den deutschen Lyrikern immer einen bedeutenden Platz sichern.“

Nachwirkung

Bürgers Büste in Göttingen

Walter Scott schätzte die Balladen Bürgers sehr. Die nachdichtenden Übersetzungen von Lenore (William and Helen) und Der wilde Jäger (The Chase) waren Scotts erste veröffentlichte Werke (1796).

1799 wurde auf Veranlassung von Dr. Althof, Bürgers Arzt, von den beiden hessischen Hofbildhauern Ludwig Daniel Heyd und Johann Wolfgang Heyd, Brüdern aus Kassel, ein Denkmal für Bürger geschaffen, zu dem auch Friedrich Schiller 1 Taler 12 Groschen spendete. Es wurde 1956 im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen abgerissen und aus Geringschätzung zerstört.

In Göttingen wurde eine vielbefahrene Ringstraße, die Bürgerstraße, nach ihm benannt. Dort befindet sich auch eine Büste Bürgers. 1874 wurde die Bürgergasse in Wien-Favoriten nach ihm benannt.

Bürger gehört zu den berühmten Deutschen, die von Ludwig I. mit einer Büste in der Walhalla geehrt wurden.

Sein Ruhm war in den Jahrzehnten nach 1800 wesentlich größer als heute. Auch wenn die Lenore als seine bekannteste Ballade in keiner Anthologie fehlt, so ist sein heute noch bestehender Beitrag zur Populärkultur die gültige Formung der Gestalt des Lügenbarons Münchhausen.

Ansonsten hat er die deutsche Sprache um drei Worte bereichert, nämlich „querfeldein“, „sattelfest“ und „Lausejunge“.[2]

Werke

Lyrik

Erzählungen

  • Wunderbare Reisen zu Wasser und zu Lande, Feldzüge und lustige Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen: wie er dieselben bei der Flasche im Zirkel seiner Freunde selbst zu erzählen pflegt, 1786 (erw. Ausgabe 1789)
  • Des Freiherrn von Münchhausen einzig wahre Erlebnisse zu Wasser und zu Land, zu Pferd und zu Fuß, im Krieg und Frieden, in der Luft sowie in mehrerer Herren Länder / In diesem Jahre ganz neu verfaßt von Ihm selbst. Und versehen mit sehr wunderlichen Zeichnunggen nach der Natur aufgenommen von dem Maler August von Wille. Düsseldorf 1856 Digitalisat des Exemplars der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf

Theoretische Schriften

  • Über Volkspoesie. Aus Daniel Wunderlichs Buch, 1776
  • Lehrbuch des Deutschen Styles, hrsg. von Karl von Reinhard, 1826
  • Aesthetische Schriften: Supplement zu allen Ausgaben von Buergers Werken. hrsg. Karl von Reinhard. 1832
  • Akademie der schönen Redekünste, hrsg. von G. A. Bürger. Bd. 1 1790/97, Bd. 2.1798 (?)

Literatur

  • Hermann Kinder: Bürgers Liebe. Frankfurt/Main 1981
  • Günter Häntzschel: Gottfried August Bürger. München 1988
  • Hermann Hettner: Bürger, Gottfried August. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 3, Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 595–600.
  • Helmut Scherer: Gottfried August Bürger. Eine Biographie. Berlin 1995
  • Walter Schübler: Gottfried August Bürger. Biografie, Verlag Arsenal 2008.
  • Adolf Strodtmann: Briefe von und an Gottfried August Bürger. Ein Beitrag zur Literaturgeschichte seiner Zeit. Aus dem Nachlasse Bürger's und anderen, meist handschriftlichen Quellen. In 4 Bänden, Berlin. Verlag von Gebrüder Paetel, 1874.
  • Bernhard Wiebel: Münchhausens Kugelritt ins 20. Jahrhundert - ein Aufklärungsflug. In: Kertscher, Hans-Joachim, Hrsg. G.A. Bürger und J.W.L. Gleim. Tübingen 1996. Niemeyer Verlag, S. 159-183. (Text online siehe Münchhausen-Bibliothek (PDF; 364 kB)
  • Bernhard Wiebel: Münchhausens Zopf und die Dialektik der Aufklärung. In: Donnert, Erich (Hrsg.): Europa in der Frühen Neuzeit. Wien, Köln, Weimar 1997. Böhlau Verlag. Band 3, S. 779–801 (Text online siehe: Münchhausen-Bibliothek (PDF; 385 kB)
  • Bernhard Wiebel: Münchhausen - Raspe - Bürger: ein phantastisches Triumvirat. Einblick in die Münchhausen-Szene und die Münchhausen-Forschung mit einem besonderen Blick auf R. E. Raspe. In: Münchhausen - Vom Jägerlatein zum Weltbestseller. Herausgegeben vom Münchhausen-Museum Bodenwerder. Göttingen 1998. Arkana Verlag. S. 13–55

Weblinks

 Wikisource: Gottfried August Bürger – Quellen und Volltexte
 Commons: Gottfried August Bürger – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Eckart Kleßmann: Universitätsmamsellen. Frankfurt am Main 2008, S. 133f
  2. Eckart Kleßmann: Universitätsmamsellen. Frankfurt am Main 2008, S. 139f

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