Kiau-tschou


Kiau-tschou
Deutsches Pachtgebiet Kiautschou
Lage Deutsches Pachtgebiet Kiautschou
Bundeswappen_(Deutschland)#Deutscher_Bund
(Details)
Hauptstadt: Berlin, Deutsches Reich
Verwaltungssitz: Tsingtau
Verwaltungsorganisation: durch das Reichsmarineamt
Oberhaupt der Kolonie: Kaiser Wilhelm II.,
vertreten durch den Gouverneur
Gouverneur der Kolonie: Carl Rosendahl (1898-1899)
Paul Jaeschke (1899-1901)
Max Rollmann (1901)
Oskar von Truppel (1901-1911)
Alfred Meyer-Waldeck (1911-1914)
Einwohner: 200.000, ca. 400 deutsche (beides 1912)
Währung: Silberwährung, gängigste Kurantmünze: mexikanischer Peso („Dollar“), daneben lokale Tael
Besitzergreifung: 18971914
Heutige Gebiete: Teil der Volksrepublik China

Kiautschou (chin. 膠州 / 胶州, Jiāozhōu) war ein 1898 vom Kaiserreich China an das Deutsche Reich verpachtetes Gebiet im Süden der Shandong-Halbinsel an der chinesischen Ostküste. Hauptstadt war Tsingtau (heute Qingdao geschrieben – zu deutsch „grüne Insel“), die Stadt Kiautschou nordwestlich der Bucht war nicht Teil der Kolonie. Grund für den Erwerb der Kolonie durch die Erzwingung eines Pachtvertrages mit China war der Wunsch nach einem Flottenstützpunkt für die kaiserliche Marine in Ostasien. Nach der Kapitulation der deutschen Schutztruppe 1914 kam Kiautschou unter Verwaltung des Japanischen Kaiserreichs.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Pachtgebiet

Das Pachtgebiet umfasste die Kiautschou-Bucht und die beiden die Bucht abschließenden Halbinseln. Es hatte eine Größe von 552 km². Dazu gehören auch 25 Inseln, wobei die zwei größten Inseln in der Bucht heute Teil des Festlandes sind.

Nach der Besetzung der Bucht ordnete Otto von Diederichs ein Vorkaufsrecht für alles Land im Pachtgebiet an und erwarb so das Land auf dem die Stadt Tsingtau erbaut werden sollte. In der Stadt gab es einen Stadtteil, wo nur Europäer und deren Angestellte wohnen durften, während die anderen Stadtteile für Chinesen vorgesehen waren. Der „europäische“ Stadtteil wurde im wilhelminischen Baustil erbaut, während die „chinesischen“ Viertel im lokalen Stil bebaut wurden. Des Weiteren baute man einen Hafen mit einer Werft, einen Bahnhof, eine Universität und verschiedene Fabriken. Es entstanden Kasernen und weitere militärische Infrastruktur, ein Lazarett, ein Gericht, mehrere Schulen, eine evangelische Kirche, eine Post, ein Elektrizitätswerk und das Gouvernementsgebäude.

Neben der Stadt Tsingtau gab es im Pachtgebiet noch einige hundert chinesische Dörfer. Insgesamt lebten etwa 200.000 Chinesen und 2.000 Europäer in Kiautschou.

Hinterland

Um das Pachtgebiet herum gab es eine sogenannte Neutrale Zone von 50 km um die Bucht, wo sich deutsche Truppen frei bewegen durften und chinesische Anordnungen mit deutscher Zustimmung gegeben werden durfte. Im Osten liegt das Lao-Shan-Gebirge, das damals weitgehend entwaldet war und unter Erosion litt.

Eine Eisenbahnverbindung (Schantung-Bahn) wurde von Tsingtau zur Provinzhauptstadt Jinan gebaut. Da 15 km beiderseits der Bahnlinie Bergbau betrieben werden durfte, wurde die Linienführung nach Tsingtau so gelegt, dass mehrere Kohlengebiete und ein Eisenerzgebiet erschlossen werden konnten.

Politik

Besuch Gouverneuers Sun Pao-Chi in Tsingtau, 1910

Die Organisation des Schutzgebietes

Aufgrund seiner Hauptfunktion als Flottenstützpunkt für die kaiserliche Marine wurde das Schutzgebiet nicht vom Reichskolonialamt, sondern vom Reichsmarineamt verwaltet. An der Spitze der Kolonie stand der Gouverneur (stets ein Marineoffizier), der direkt dem Staatssekretär des RMA, Großadmiral Alfred Freiherr von Tirpitz, verantwortlich war. Innerhalb des Schutzgebietes gab es neben der Militär- die Zivilverwaltung. Erstere wurde vom Stabschef (dem Stellvertreter des Gouverneurs), letztere vom Zivilkommissar geleitet, die beide dem Gouverneur untergeordnet waren. Weitere wichtige Funktionäre der Kolonie waren der Hafenbaubeamte und ab 1900 der Kaiserliche Richter und der Kommissar für chinesische Angelegenheiten. Als Beratungsorgane des Gouverneurs fungierten der Gouvernementsrat und ab 1902 das Chinesenkomitee. Die Abteilungen Finanzen, Bauwesen und Lazarett unterstanden dem Gouverneur direkt, da diese im Hinblick auf das Konzept der Musterkolonie die wichtigsten waren. Da die Kolonie vor allem der Flottenpropaganda dienen sollte, wurde auf die wirtschaftliche (später auch die kulturelle) Entwicklung größter Wert gelegt. Der erste Gouverneur, Carl Rosendahl, vernachlässigte diese Aspekte jedoch und kümmerte sich allein um militärische Belange des Stützpunktes. Im Jahre 1899 wurde er deshalb durch Paul Jaeschke ersetzt, während dessen Amtszeit die Entwicklung der Kolonie rasch voranschritt. Während der deutschen Kolonialzeit wurden 26 Grundschulen, eine Gouvernementsschule, 10 Missionsschulen, eine Spezialhochschule und 4 Berufsschulen gegründet. Die Stadt Tsingtau teilte man in ein Europäer- und ein Chinesenviertel auf. Für die Chinesen in Tsingtau galt seit Juli 1900 die „Verordnung betreffend Chinesenordnung für das Stadtgebiet Tsingtau“[1], während für die Europäer deutsches Recht galt.

Geschichte

Hintergründe der Expansion nach China

Buchtitel, 1912

Im Zuge der Weiterentwicklung des Kolonialismus zum Imperialismus entstand auch im Deutschen Reich ein zivilisatorisches Sendungsbewusstsein. Dieses war bei dem Aufbau einer deutschen Kolonie in China von ganz besonderem Einfluss und bildete einen der wichtigsten Impulse hierfür. Dazu trat die kolonialistische Sichtweise, dass die Errichtung von Kolonien die beste Methode sei, die Wirtschaft im Mutterland zu unterstützen. Damit geriet das dichtbesiedelte China als potenzieller Absatzmarkt ins Blickfeld der deutschen Kolonialagitation. So forderten Denker wie Max Weber den Staat zur aktiven Kolonialpolitik in der Welt auf. Insbesondere die Erschließung Chinas wurde zur Überlebensfrage stilisiert, da es als wichtigstes außereuropäisches Handelsgebiet galt. Eine Weltpolitik ohne globale militärische Macht schien jedoch undurchführbar, weshalb eine Flotte, deren erste Anfänge das Ostasiatische Geschwader und die in Europa stationierte Hochseeflotte waren, aufgebaut wurde. Diese Flotte sollte im Frieden den deutschen Interessen Nachdruck verleihen (Kanonenbootdiplomatie) und im Krieg die deutschen Handelswege schützen bzw. die gegnerischen stören (Kreuzerkriegskonzept). Ein Netz globaler Stützpunkte war für diese Pläne jedoch erste Bedingung. Der Erwerb eines Hafens in China sollte allerdings noch einen weiteren Punkt erfüllen: In Anbetracht der schweren Belastungen durch die Flottenpläne sollte eine chinesische Kolonie auch für die deutsche Flotte im Reich Reklame machen. Deshalb wurde Kiautschou von Anfang an dem Konzept einer Musterkolonie unterworfen: Alle Einrichtungen, die Verwaltung, die Nutzung und dergleichen mehr sollten den Chinesen, den Deutschen und der Welt die besonders effektive deutsche Kolonialpolitik vor Augen führen.

Die Besetzung der Bucht

Briefmarke der Kolonie Kiautschou, 1905

Bereits 1860 gelangte eine preußische Expeditionsflotte nach Asien und erkundete die Gegend um die Kiautschou-Bucht. Im Jahr darauf wurde ein chinesisch-preußischer Handelsvertrag unterzeichnet. Nach seinen Reisen nach China zwischen 1868 und 1871 empfahl Freiherr Ferdinand von Richthofen die Bucht von Kiautschou als möglichen deutschen Marinestützpunkt. 1896 untersuchte Admiral von Tirpitz, damals Chef des Ostasiatischen Geschwaders, persönlich die Region.

Briefmarke der Kolonie Kiautschou

Als am 1. November 1897 zwei deutsche Missionare der Steyler Mission, deren Schutz das Reich bereits 1890 übernommen hatte, in China ermordet wurden, war dies für Kaiser Wilhelm II. der willkommene Vorwand, die Bucht zu besetzen. Noch bevor die chinesische Regierung von dem Mord erfuhr, erging am 7. November an den Chef des Ostasiatischen Geschwaders, Vizeadmiral von Diederichs, Befehl, die Besetzung durchzuführen. Am 14. November landete deutsche Marineinfanterie in der Bucht und besetzte sie kampflos. China versuchte erfolglos, einen Abzug der Truppen zu erwirken. Am 20. November begannen die deutsch-chinesischen Verhandlungen, welche in der Beilegung des Missionszwischenfalls am 15. Januar 1898 resultierten. Wenige Monate darauf, am 6. März 1898, pachtete das Deutsche Reich die Bucht für 99 Jahre von der chinesischen Regierung. Knapp sechs Wochen später, am 27. April 1898, wurde sie offiziell unter deutschen Schutz gestellt. Zu dieser Zeit zählte die Region ca. 83.000 Einwohner. Als Ergebnis des deutsch-chinesischen Pachtvertrages gab die chinesische Regierung alle Hoheitsrechte innerhalb des Pachtgebietes (zu dem die Stadt Kiautschou nicht gehörte) sowie einer 50 km breiten Sicherheitszone auf. Das Gouvernement Kiautschou blieb zwar Teil Chinas, ging aber in deutschen Besitz über. Zudem erteilte die chinesische Regierung dem Deutschen Reich Konzessionen zum Bau zweier Eisenbahnlinien und dem Abbau örtlicher Kohlevorkommen. Auch die außerhalb des Schutzgebietes liegenden Teile Shandongs wurden so zum deutschen Einflussbereich. Obwohl der Pachtvertrag der deutschen Expansion Grenzen setzte, wurde er zum Ausgangspunkt für die folgende Abtretung Port Arthurs an Russland, Weihais an Großbritannien und Kwangtschouwans an Frankreich.

Kiautschou als deutscher Pachthafen

Zeitgenössische Postkarte: Die Panzerfregatte SMS Deutschland (1876) und der Kleine Kreuzer SMS Gefion (1893). Unten links die Hafeneinfahrt nach Kiautschou

Die Verwaltung unterlag nicht dem deutschen Kolonialamt, sondern dem Reichsmarineamt. 1898 wurde eine deutsche Postagentur eingerichtet. 1899 bestand eine 14-tägige Postdampfer-Verbindung nach Shanghai. Die Kolonie wurde zu einem Vorzeigebeispiel deutscher Kolonialpolitik: 1914 zählte die Hauptstadt der Kolonie, das ehemalige Fischerdorf Tsiantao, über 200.000 Einwohner, verfügte über einen Naturhafen, Trinkwasseranlagen, die Brauerei Tsingtao, seit 1909 eine Universität und war an das Telegraphen- und Eisenbahnnetz angeschlossen. Seit Fertigstellung der Eisenbahnlinie Tsingtao–Tsinan 1904 war Kiautschou über die Transsibirische Eisenbahn von Deutschland aus zu erreichen, die Reisezeit betrug ca. 13 Tage.

In weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit waren große Erwartungen an den Erwerb Kiautschous geknüpft worden. Sie reichten von der Öffnung des riesigen chinesischen Marktes für den deutschen Handel über die maritime Weltgeltung bis hin zur Entstehung eines glanzvollen Kolonialreiches. In der Realität konnten diese Erwartungen in der kurzen Zeit des Bestehens der Kolonie 1898-1914 nicht erfüllt werden. Kiautschou selbst erwies sich sehr schnell als ein finanzielles Fass ohne Boden: in den ersten zehn Jahren nach 1897 beliefen sich die Reichszuschüsse auf 100 Millionen Reichsmark, die Einnahmen erreichten nicht einmal ein Zehntel.

Kiautschou zu Beginn des Ersten Weltkriegs

Hauptartikel: Belagerung von Tsingtau

Kiatschou war zu Beginn des Ersten Weltkriegs durch das III. Seebataillon besetzt (1.400 Mann), das bei Kriegsbeginn durch 3.400 Mann verstärkt wurde. Am 10. August 1914 stellte Japan ein Ultimatum, in dem die vollständige Übergabe des Gebietes verlangt wurde. Am 15. August wiederholten sie ihre Forderung. Der Gouverneur, Kapitän zur See Alfred Meyer-Waldeck, ließ das Ultimatum unbeantwortet und war fest entschlossen, das Pachtgebiet „bis zum Äußersten zu verteidigen“.

Am 27. August eröffneten japanische und britische Kriegsschiffe eine Blockade, und bereits am 2. September landeten die ersten Alliierten (4.300 Mann) in China. Am 26. September begannen Sturmangriffe auf die deutschen Stellungen, die jedoch erfolgreich zurückgeschlagen werden konnten. Nach den erfolglosen Angriffen zogen die Alliierten einen Belagerungsring um die Festung, so dass das Pachtgebiet bis zum 28. September komplett eingeschlossen war. Seit Oktober wurden die alliierten Truppen ständig verstärkt bis auf schließlich über 60.000 Mann. Am 31. Oktober, nach einem neuntägigen Artillerie-Dauerbeschuss, begannen die Alliierten einen großangelegten Angriff auf die Festung, der wiederum abgewehrt werden konnte. Die zunächst erfolgreiche Verteidigung basierte zum Teil auf der erfolgreichen Luftaufklärung durch den Marineflieger Gunther Plüschow, der als Der Flieger von Tsingtau bekannt wurde.

Anfang November ging der eingeschlossenen deutschen Schutztruppe die Munition aus, worauf man sich entschloss, sämtliche Artillerie und Kampfboote zu vernichten. Am 7. November 1914 erfolgte schließlich die Kapitulation und die Besetzung durch Japan.

Die deutschen Verteidiger wurden nach Japan in Kriegsgefangenschaft verbracht. Sie lebten dort in mehreren Lagern und wurden teilweise erst 1920 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Die bekanntesten Lager hießen Matsuyama und das Kriegsgefangenenlager Bandō.

Kiautschou nach dem Ersten Weltkrieg

Durch den Versailler Vertrag wurde bestimmt, dass Deutschland alle Kolonien und damit auch Kiautschou abzutreten hatte. Bis 1922 blieb das Gebiet unter japanischer Verwaltung, bevor es auf Drängen der USA an China zurückgegeben wurde. Die Bestimmungen des Versailler Vertrages hatten im Jahr 1919 heftige Studentenproteste in China zur Folge. Diese Proteste sind als Bewegung des 4. Mai bekannt und hatten weit reichende Folgen für die chinesische Kultur und Gesellschaft.

Wirtschaft

Gebäude im Hafen von Tsingtau

Zitat aus KOLONIE UND HEIMAT

„Unsere ostasiatische Kolonie ist, wie wir gesehen haben, kein selbständiges Wirtschaftsgebiet. Das Land, das wir von den Chinesen gepachtet haben, hat in seiner Kleinheit an sich einen geringen Wert. Wertvoll ist es erst dadurch geworden, dass wir es durch unsere Verkehrsanlagen zum Ein- und Ausfuhrhafen des Hinterlands, der Provinz Schantung, gemacht haben. Tsingtau ist also - abgesehen von seiner Eigenschaft als Flottenstation - zunächst Handelsplatz, wird aber voraussichtlich mit der Zeit, wenn sich die Provinz Schantung mehr entwickelt hat, auch Industrieplatz werden. Dieser Entwicklung sucht man schon heute durch geeignete Massnahmen den Boden zu bereiten. In erster Linie dadurch, dass man das Pachtgebiet am 1. Januar 1906 an das chinesische Zollgebiet angegliedert hat. Früher fand die Verzollung der Einfuhrwaren erst an der Landesgrenze statt. Jetzt ist nur noch das engere Gebiet des Grossen Hafens Freihafenbezirk, und die Verzollung erfolgt schon am Hafen. Damit wird bezweckt, industriellen Unternehmungen in unserer Kolonie, welche die Rohstoffe des Hinterlandes verarbeiten und ihre Produkte auch dort wieder absetzen wollen, den Zoll zu ersparen. “

– KOLONIE UND HEIMAT. Eine Reise durch die Deutschen Kolonien, VI. Band - Kiautschou. Herausgegeben von der illustrierten Zeitschrift „Kolonie und Heimat“. BERLIN,, ,KOLONIE UND HEIMAT“ Verlagsgesellschaft m.b.H, 1912


Kiautschou, der "Platz an der Sonne", kostete das Deutsche Reich jährlich Millionensummen. Ein positive Handelsbilanz erreichte das Gebiet nie.

Anmerkungen

In Worms gibt es eine alte Arbeitersiedlung, Kiautschau, die ihren Namen nach dieser Kolonie erhalten hat.

Im sächsischen Kamenz ist auch eine Gaststätte „Kiautschau“ benannt, obwohl das in Kamenz stationierte 13. Königlich-Sächsische Infanterieregiment Nr. 178 keinen Bezug zu China hatte.

In Berliner Ortsteil Wedding gibt es eine Kiautschoustraße.

Die Tsingtao-Brauerei, die heute noch Bier nach deutscher Brauart herstellt, wurde 1903 gegründet.

In München (Trudering) gibt es verschiedene Straßennamen mit Bezug auf die Kolonialzeit, u. a. die Tsingtauer Straße.

In Esslingen am Neckar gibt es eine "Marinekameradschaft Tsingtau".

Einzelnachweise

  1. Klaus Mühlhahn, Herrschaft und Widerstand in der 'Musterkolonie' Kiautschou, Seiten 229-235, ISBN 3-486-56465-X

Literatur

  • Heiko Herold: Deutsche Kolonial- und Wirtschaftspolitik in China 1840 bis 1914. Unter besonderer Berücksichtigung der Marinekolonie Kiautschou, 2. Auflage, Köln 2006, ISBN 3-939424-00-5
  • Mechthild Leutner: Kiautschou – Deutsche „Musterkolonie“ in China? In: Ulrich van der Heyden, Joachim Zeller (Hg.) „… Macht und Anteil an der Weltherrschaft.“ Berlin und der deutsche Kolonialismus. Unrast-Verlag. Münster 2005, ISBN 3-89771-024-2
  • Vorschrift D.E. 12 - Organisatorische Bestimmungen für die Besatzung des Schutzgebiets Kiautschou und deren Stammarineteile - 1911
  • Deutsche Kolonialgesellschaft: Kleiner Deutscher Kolonialatlas, Verlag Dietrich Reimer, Berlin 1899
  • Torsten Warner: Deutsche Architektur in China - Architekturtransfer, Berlin 1994, Verlag Ernst & Sohn, 328 Seiten, deutsch, englisch, chinesisch, ISBN 3-433-02429-4
  • Torsten Warner: Die Planung und Entwicklung der deutschen Stadtgründung Qingdao (Tsingtau) in China. Der Umgang mit dem Fremden. Dissertation an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Hamburg 1996.
  • Chun-Shik Kim: Deutscher Kulturimperialismus in China. Deutsches Kolonialschulwesen in Kiautschou(China) 1898-1914, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-515-08570-X

Weblinks

36.123333333333120.245555555567Koordinaten: 36° N, 120° O


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