Kreissparkasse Heilbronn


Kreissparkasse Heilbronn
Logo der Sparkassen  Kreissparkasse Heilbronn
Hauptgeschäftsstelle der KSK Heilbronn, Blick auf die Straßenfront zur WollhausstraßeHauptgeschäftsstelle der KSK Heilbronn
Blick auf die Straßenfront zur Wollhausstraße
Staat Deutschland
Sitz Am Wollhaus 14
74072 Heilbronn
Rechtsform Anstalt öffentlichen Rechts
Bankleitzahl 620 500 00[1]
BIC HEIS DE66 XXX[1]
Verband Sparkassenverband Baden-Württemberg
Website www.sparkasse-heilbronn.de
Geschäftsdaten 2009
Bilanzsumme 7.536 Mio. €
Einlagen 4.480 Mio. €
Mitarbeiter 1.647
Leitung
Vorstand Ralf Peter Beitner (Vorsitzender)
Liste der Sparkassen in Deutschland

Die Kreissparkasse Heilbronn ist eine öffentlich-rechtliche Sparkasse mit Sitz in Heilbronn in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

Organisationsstruktur

Die Kreissparkasse Heilbronn ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Rechtsgrundlagen sind das Sparkassengesetz für Baden-Württemberg und die durch den Verwaltungsrat der Sparkasse erlassene Satzung. Organe der Sparkasse sind der Vorstand, der Verwaltungsrat und der Kreditausschuss.

Geschichte

Oberamtssparkasse ab 1856

Das achtgeschossige, im Gebäudekomplex der KSK Heilbronn aufgegangene frühere Landratsamtsgebäude

Die Kreissparkasse Heilbronn geht auf die am 4. Juli 1856 gegründete Oberamtssparkasse zurück, die von 1871 bis 1887 ihr Kassenlokal im ehemaligen Post- und städtischen Kanzleigebäude am Hafenmarkt in der Heilbronner Sülmerstraße hatte. 1882 erfolgte die Gründung eines Pfennig-Sparvereins „zur Erfassung der kleinsten Beträge“. 1887 zog die Oberamtssparkasse ins erste eigene Gebäude in der Klarastraße 15. Im Jahr 1906 ging die Verwaltung der Oberamtssparkasse auf den Bezirksrat über. 1912 wurden die ersten Nebenzweigstellen als Oberamstssparpflegen eröffnet. 1917 erhielt die Sparkasse Heilbronn die Ermächtigung zur Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren jeder Art sowie die passive Scheckfähigkeit. Nach der Inflation 1923 entwickelte sich die Kasse zur größten Oberamtssparkasse in Württemberg, die 1927 ihre Geschäftsräume ins Hochparterre des neuen, aus Stahlbeton errichteten Kreisverbandshauses in der Klarastraße 23 verlegte.

Durch ein neues Sparkassengesetz wurden die Sparkassen 1932 mit einer neuen Satzung zu Anstalten des öffentlichen Rechts mit eigener Rechtspersönlichkeit.

Kreissparkasse ab 1934

Die neue Kreisordnung von 1934, welche die Amtskörperschaften in „Kreisverbände“ umbenannte, brachte auch die neue Bezeichnung „Kreissparkasse Heilbronn, öffentliche Sparkasse der Stadt und des Landkreises Heilbronn“. Die bis dahin selbstständigen Sparkassen in Brackenheim und Neckarsulm und die Zweigstellen in Lauffen, Neuenstadt, Bad Friedrichshall und Möckmühl wurden 1938 als Hauptzweigstellen der Heilbronner Kreissparkasse angegliedert. Im selben Jahr erwarb die Sparkasse das Anwesen „Adlerkeller“ in der benachbarten Klarastraße 30 und verlegte einige Abteilungen dorthin. 1939 mietet die Sparkasse außerdem den Parterrestock des Gebäudes Klarastraße 20 (ehemaliges Reichsbankgebäude) an.

Beim Luftangriff auf Heilbronn am 4. Dezember 1944 wurde das eigene Haus der Kreissparkasse total zerstört, das Kreisverbandshaus und das angemietete Haus der Kreissparkasse brannten bis auf die Grundmauern nieder. Auch die Gebäude der Hauptzweigstellen in Weinsberg, in Neuenstadt und das Rathaus in Böckingen fielen dem Bombenkrieg zum Opfer.

Der Kassenbetrieb konnte provisorisch aufrechterhalten werden. Im Juni 1945 nahm die Sparkasse eine behelfsmäßige Buchhaltung in der Bismarckstr. 67 auf. Im Mai 1947 nahm die Sparkasse wieder den vollen Bankbetrieb im wiederhergestellten Kreisverbandsgebäude an der Klarastraße auf.

Schmettau-Skulptur vor der Hauptstelle

Im Jahr 1958 wurde der heute noch als Hauptstelle genutzte Neubau beim Wollhauszentrum bezogen, der 1978 um einen Mittelbau erweitert wurde. In diesem Gebäudekomplex ist das ehemalige Landratsamtsgebäude an der Urbanstraße (früher Klarastraße) aufgegangen, das früher nach dem bis 1989 amtierenden Landrat Otto Widmaier auch Langer Otto genannt wurde. Es ist ein achtgeschossiges Hochhaus, das nach Entwürfen des Architekten Rolf Winter aus Heilbronn ab 1968 erbaut und am 1. Oktober 1971 eingeweiht wurde. In der Hauptstelle wurden 1983 die ersten beiden Geldautomaten des Instituts aufgestellt. 1990/1991 wurde der Mittelbau der Hauptstelle aufgestockt und mit der markanten Glaspyramide versehen. Nach einem vorangegangenen engeren Künstlerwettbewerb wurde 1996 vor der Hauptstelle die überlebensgroße bemalte Bronzeskulptur Frau, sich die Maske abnehmend des Künstlers Joachim Schmettau aufgestellt.

2002 erfolgte die Fusion mit der Bezirkssparkasse Eppingen, deshalb reicht das Geschäftsgebiet in westlicher Richtung bis nach Sulzfeld im Landkreis Karlsruhe.

Die Hauptstelle wurde 2004 durch einen abermaligen Erweiterungsbau an der Ecke Wollhaus-/Uhlandstraße vergrößert. Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums des Instituts, 2006, wurde die neue Kundenhalle eröffnet.

Weblinks

49.13866896759.2216343005556

Einzelnachweise

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank

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