Blackjack
/ˈblækdʒæk/ Substantiv, NeutrumGeschichte des Blackjack
Die Wurzeln des Blackjack liegen im französischen Kartenspiel Vingt-et-un (Einundzwanzig), das im 18. Jahrhundert in Pariser Casinos gespielt wurde. Bereits im Roman Don Quixote von Cervantes (ca. 1601) wird ein ähnliches Spiel namens Veintiuna erwähnt.
Im 19. Jahrhundert gelangte das Spiel nach Nordamerika. Amerikanische Spielhäuser führten die Blackjack-Sonderprämie ein. 1962 veröffentlichte Edward O. Thorp das Buch „Beat the Dealer“, das erstmals mathematisch fundierte Strategien vorstellte und das Glücksspiel revolutionierte.
Spielregeln
Ziel ist es, mit zwei oder mehr Karten näher an 21 Punkte heranzukommen als der Dealer, ohne zu „überkaufen“ (bust). Bildkarten zählen 10, das Ass wahlweise 1 oder 11.
Hit: Eine weitere Karte verlangen.
Stand: Keine weitere Karte nehmen.
Double Down: Einsatz verdoppeln und genau eine weitere Karte erhalten.
Split: Bei zwei gleichwertigen Karten in zwei Hände aufteilen und jeweils einen separaten Einsatz spielen.
Insurance: Seitenwette bei Dealer-Ass, die 2:1 zahlt, wenn der Dealer einen Blackjack hat. Statistisch ungünstig.
Die Auszahlung für einen natürlichen Blackjack beträgt in der Regel 3:2.
Basisstrategie und Kartenzählen
Die Basisstrategie (Basic Strategy) definiert für jede Kombination aus Spielerhand und sichtbarer Dealerkarte die mathematisch optimale Entscheidung. Bei korrekter Anwendung sinkt der Hausvorteil auf etwa 0,5 %.
Das Kartenzählen (Card Counting) ist eine Technik, bei der der Spieler im Kopf mitverfolgt, welche Karten bereits gespielt wurden. Das Hi-Lo-System weist kleinen Karten +1, mittleren 0 und hohen Karten −1 zu. Ein hoher „True Count“ signalisiert einen Spielervorteil.
Kartenzählen ist legal, wird jedoch von Casinos nicht geduldet. Bei Online-Spielen mit RNG ist es wirkungslos.
Blackjack-Varianten
Classic Blackjack: Standardregeln mit 6–8 Decks.
European Blackjack: Dealer erhält die zweite Karte erst, wenn alle Spieler fertig sind (No Hole Card).
Spanish 21: Alle 10er-Karten entfernt, dafür liberalere Regeln und Bonusauszahlungen.
Blackjack Switch: Spieler erhält zwei Hände und darf die oberen Karten tauschen.
Live Dealer Blackjack: Via Video-Stream mit echtem Croupier. Besonders bei Anbietern ohne OASIS verfügbar, da der GlüStV Live-Tischspiele online einschränkt.
Ein attraktiver Willkommensbonus kann das Blackjack-Erlebnis zusätzlich bereichern.
Eine aktuelle Bestenliste und detaillierte Testberichte zu Anbietern außerhalb des deutschen OASIS-Sperrsystems finden Sie auf unserer Seite Casino ohne OASIS.