Fouqué, Karoline de la Motte


Fouqué, Karoline de la Motte

Fouqué, Karoline de la Motte, geborne von Briest, die Gemahlin des Barons Friedrich de la Motte Fouqué (s. d.), hat einige gelungene Romane geschrieben, bei denen ihr vorzüglich W. Scott zum Vorbilde gedient hat. Unter der Anleitung ihres Gatten gelang es ihr, ein vielversprechendes Talent erfreulich auszubilden, so daß die Produkte ihrer Feder sich durch Phantasie und Gewandtheit in der Darstellung vortheilhaft auszeichnen. Dieß gilt hauptsächlich von ihren zahlreichen Romanen, unter denen »Feodora,« »Eduards Wege und Irrwege,« »Frauenliebe,« Lodoiska« und »die Vertriebenen« als die vorzüglichern zu nennen sind. Die »Briefe über die griechische Mythologie« haben Anerkennung gefunden, und um die Theorie der Erziehung hat sich die geistreiche Frau durch ihre »Briefe über Zweck und Richtung weiblicher Bildung« ein namhaftes Verdienst erworben. Frau von Fouqué war 1773 zu Nennhausen bei Rathenau geboren und starb am 21. Juli 1831.

B.


http://www.zeno.org/DamenConvLex-1834.


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