Neckar

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Neckar
Neckar
Verlauf des Neckars

Verlauf des Neckars

Daten
Gew√§sserkennzahl DE: 238
Lage Deutschland, Baden-W√ľrttemberg, Hessen
Flusssystem Rhein
Abfluss √ľber Rhein ‚Üí Nordsee
Quellgebiet ‚ÄěOffiziell‚Äú: Stadtpark M√∂glingsh√∂he in Schwenningen
48¬į 2‚Ä≤ 41,9‚Ä≥ N, 8¬į 31‚Ä≤ 41,7‚Ä≥ O48.0449611111118.52825706
Quellh√∂he 706 m √ľ. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
M√ľndung Bei Mannheim in den Rhein
49.5116666666678.437595

49¬į 30‚Ä≤ 42‚Ä≥ N, 8¬į 26‚Ä≤ 15‚Ä≥ O49.5116666666678.437595
M√ľndungsh√∂he 95 m √ľ. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
H√∂henunterschied 611 m
L√§nge 367 km

384 km mit W√ľrttembergischer Eschachdep1Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Einzugsgebiet 13.900 km¬≤Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussmengeVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ: 5,36 m¬≥/s am Pegel Rottweil
15,60 m¬≥/s Horb
46,40 m¬≥/s Plochingen
88,20 m¬≥/s Lauffen
132 m¬≥/s Gundelsheim
145 m¬≥/s Mannheimdep1
Großstädte Stuttgart, Heilbronn, Heidelberg, Mannheim
Häfen Plochingen, Stuttgart, Heilbronn, Mannheim
Schiffbar 203 km[1] von der M√ľndung bis Plochingen f√ľr Gro√ümotorg√ľterschiffe (10 km k√ľrzer als die Flie√ül√§nge)
Der Neckar bei Heidelberg

Der Neckar bei Heidelberg

Der Neckar ist ein 367 km (mit Eschach 384 km) langer Nebenfluss des Rheins in Deutschland, der mit seinem ann√§hernd 14.000 km¬≤ gro√üen Einzugsgebiet den zentralen Teil Baden-W√ľrttembergs entw√§ssert. Der mittlere Abfluss an der M√ľndung betr√§gt 145 m¬≥/s. Hydrologisch ist der Neckar damit nach Aare, Mosel und Main der viertgr√∂√üte Nebenfluss des Rheins und nach L√§nge wie auch nach Wasserf√ľhrung der zw√∂lftgr√∂√üte Fluss Deutschlands.

Der Neckar entspringt auf der Baar bei Villingen-Schwenningen auf 706 m Meeresh√∂he. Zun√§chst flie√üt er zwischen Schwarzwald und Schw√§bischer Alb nach Nordosten, ab dem ‚ÄěNeckarknie‚Äú bei Plochingen nordwestw√§rts bis nordw√§rts durch die Ballungsr√§ume von Stuttgart und Heilbronn, dann ab Eberbach im Odenwald westw√§rts bis Heidelberg und schlie√ülich durch das Oberrheinische Tiefland nordwestw√§rts bis Mannheim. Hier m√ľndet er auf 95 m Meeresh√∂he in den Rhein. Seine drei gr√∂√üten Nebenfl√ľsse sind die Enz, der Kocher und die Jagst.

Der Neckar ist von Plochingen abwärts mittels Stauhaltungen zum Großschifffahrtsweg (Bundeswasserstraße) ausgebaut mit bedeutenden Häfen in Stuttgart, Heilbronn und Mannheim.

Durch Begradigungen, Eindeichungen und anderes haben die Gewässerstruktur und die Fließdynamik des vormaligen Naturflusses sehr gelitten und die strukturreichen Auenlandschaften sind oft verschwunden. Inzwischen wurden einige Altwasserabschnitte (Altneckar) renaturiert, die Wasserqualität hat sich seit den 1970er Jahren erheblich verbessert.

Der Neckar flie√üt fast nur durch Baden-W√ľrttemberg. Allein im Odenwald bei Neckarsteinach und bei Hirschhorn ist er abschnittsweise Grenze zu Hessen. Der Stadtteil Ersheim von Hirschhorn, in einer engen n√∂rdlichen Neckarschlinge gelegen, und ein flussabw√§rtiger Abschnitt des linken Ufers sind die einzigen Landesteile Hessens im S√ľden des Flusses.

Inhaltsverzeichnis

Namensursprung

Der Name Neckar ist keltischen Ursprungs und bedeutet wildes Wasser oder wilder Geselle. Er stammt dem ureurop√§ischen Wort nik ab, welches losst√ľrmen bedeutet. Die Entwicklung des Namens beginnt zu vorchristlicher Zeit mit der Bezeichnung Nikros, welche √ľber Nicarus und Neccarus zu Necker und letztendlich zum heutigen Neckar wurde.

Geographie

Flusslauf

Quellgebiet des Neckars im Schwenninger Moos
Kinder an der Neckarquelle im Schwenninger Stadtpark Möglingshöhe

Das Quellgebiet des Neckars liegt im Schwenninger Moos zwischen Schwenningen und Bad D√ľrrheim. Die traditionell ausgewiesene Quelle des Flusses liegt im Stadtpark M√∂glingsh√∂he in Schwenningen. Vor der Landesgartenschau Villingen-Schwenningen 2010 war der Neckar innerhalb des Stadtgebiets Schwenningen weitestgehend verdolt. Um die Stadt besser gegen zuletzt geh√§uft auftretende Hochwasser durch √úberf√ľllung der Dole zu sch√ľtzen, wurde im Zuge der Landesgartenschau dem Fluss ab der Quelle mehr Stauraum und ein zumeist neues offenes Bachbett geschaffen, das weithin im neu angelegten Gartenschaugel√§nde verl√§uft. Noch bis kurz vor Rottweil ist der Neckar nur ein kleiner Bach auf der Hochebene der Baar. In Dei√ülingen-Lauffen hatte er seinen einzigen, 4 m hohen Wasserfall, der heute trockengelegt ist. Danach flie√üt der Neckar mit der von der Schwarzwald-Ostabdachung herziehenden und erheblich mehr Wasser f√ľhrenden Eschach zusammen; deren am Brogen entspringender Hauptquellast Glasbach ist, hydrografisch betrachtet, der Hauptfluss des Neckar-Flusssystems.

Mit diesem Zusammenfluss oberhalb von Rottweil tritt der Neckar in ein enges, waldreiches Tal ein und bahnt sich dann f√ľr die n√§chsten 80 km seinen Weg nach Norden zwischen den H√∂henz√ľgen des Schwarzwalds und der Schw√§bischen Alb. N√∂rdlich von Rottweil hat er bei der Neckarburg zwei Umlaufberge geschaffen, zwischen denen ihn die A81 auf der Neckarburgbr√ľcke √ľberspannt. Weiter flussab liegt hoch √ľber dem Neckar die Altstadt von Oberndorf auf einer Kalksinterterrasse, die eines der kesselartigen Nebent√§ler ausf√ľllt. Bei Horb wendet er sich vor der G√§uplatte nach Nordosten und flie√üt dann in dessen Richtung vor dem Albtrauf. Bei Weitingen wird das Tal von der 127 m hohen Neckartalbr√ľcke der A 81 √ľberspannt. Bei Rottenburg tritt er in die T√ľbinger Talweitung ein. Hinter T√ľbingen verengt sich das Tal wieder. Ab hier sind die umliegenden Hochfl√§chen wesentlich st√§rker besiedelt.

Bei Plochingen knickt der Neckar am dortigen Neckarknie bei der M√ľndung der rechts von der Alb her zuflie√üenden Fils scharf nach Nordwesten (‚ÄěNeckarknie‚Äú). Ab hier ist er als Schifffahrtsstra√üe ausgebaut und verl√§uft bis Stuttgart in weiter, verst√§dterter, von Verkehrsbauten durchzogener und mit Industrie √ľberbauter Flussaue, die erst im Bereich des Cannstatter Talknickes kurz von gro√üen Parkanlagen unterbrochen wird. Auch hier wieder zeigen die Talr√§nder Kalksinterbildungen.

Hinter Stuttgart schl√§gt er wieder die Generalrichtung nach Norden ein. In einem kurvenreichen und engen Talabschnitt durch den Landkreis Ludwigsburg flie√üen ihm von rechts bei Remseck die Rems, dann ebenfalls von rechts n√∂rdlich von Marbach die Murr zu, nach Passieren der Hessigheimer Felseng√§rten erreicht ihn danach von links bei Besigheim die wasserreiche Enz. Die einstige Stromschnelle am Lauffener M√§anderhalsdurchbruch ist heute √ľberstaut. Im Unterland um Heilbronn durchl√§uft der Neckar dann in wieder breiter Aue eine offene Landschaft. Bei Bad Friedrichshall nimmt der Neckar auf nur zwei Kilometern Flie√üstrecke nacheinander von rechts die zwei anderen seiner gro√üen Nebenfl√ľsse auf, erst seinen wasserreichsten Nebenfluss Kocher und kurz darauf seinen offiziell l√§ngsten, die Jagst, was zusammen seine Wasserf√ľhrung ungef√§hr verdoppelt.

Zwischen Bad Wimpfen mit seiner Stauferpfalz und Mosbach tritt der Neckar in den Odenwald ein, wo erneut in einem schluchtartigen Tal hohe, bewaldete H√§nge seine Ufer s√§umen und vor allem rechtsseitig tief eingeschnittene T√§ler m√ľnden. Am letzten seiner markanten Knie bei Eberbach biegt er dabei nach Westen, tritt bei Hirschhorn kurz auf hessisches Gebiet √ľber und ist anschlie√üend bis nach Neckarsteinach auf langen Strecken die Landesgrenze zwischen Baden-W√ľrttemberg und Hessen. Bei Neckargem√ľnd m√ľndet von links die Elsenz, ihr Unterlauf nutzt den abw√§rtigen Teil der sich weit nach S√ľden ziehenden ehemaligen Maurer Talschlinge, die der Neckar nach einem M√§anderdurchbruch hinterlassen hatte. Bei der Stadt Heidelberg, die im Norden an den Odenwald und im S√ľden an das K√∂nigstuhlmassiv grenzt, ist das Neckartal zwischen beidseits √ľber 400 Meter h√∂heren Bergen am tiefsten eingeschnitten. Nach Passieren der Heidelberger Altstadt tritt der Strom in die weite Oberrheinische Tiefebene ein und m√ľndet nach weiteren rund 25 Kilometern in Mannheim etwa in deren Mitte von rechts in den Rhein.

Nebenfl√ľsse

Eschachm√ľndung in Rottweil
Starzelm√ľndung in Bieringen
Steinlachm√ľndung in T√ľbingen
Aichm√ľndung bei N√ľrtingen-Oberensingen
M√ľndung der K√∂rsch rechts bei Deizisau
Letzter der gro√üen Zufl√ľsse und l√§ngster √ľberhaupt ist die Jagst bei Bad Friedrichshall-Jagstfeld
Alle L√§ngenangaben in diesem Abschnitt nach dem Geodatenviewer des Landesamtes f√ľr Geoinformation und Landentwicklung Baden-W√ľrttemberg.

Die gr√∂√üten unter den Zufl√ľssen des Neckars sind die Enz mit dem gr√∂√üten Einzugsgebiet, der Kocher mit der h√∂chsten mittleren Wasserf√ľhrung und die Jagst mit der gr√∂√üten L√§nge. Der Kocher-Nebenfluss Lein ist am Zusammenfluss nicht nur l√§nger als der dortige Oberlauf des Kochers, sondern auch wasserreicher; nach hydrografischer Konvention w√§re damit die Lein als Hauptfluss des Kochersystems anzusehen, das mit dann 201 Kilometern l√§ngstem Flie√üweg das der Jagst noch √ľbertrifft.

L√§nge der Zufl√ľsse ab 50 km

Zufl√ľsse des Neckars (von der Quelle zur M√ľndung).

Städte und Gemeinden am Neckar

Blick auf die Neckarfront von T√ľbingen
Blick vom Philosophenweg auf die Altstadt Heidelbergs mit Schloss und Alter Br√ľcke
Neckar in Mannheim

Der Neckar ber√ľhrt die nachfolgend in der Reihenfolge von der Quelle zur M√ľndung genannten Landkreise, St√§dte und Gemeinden:

Flussgeschichte

Historische Neckarl√§ufe an der M√ľndung

Der Ur-Neckar entstand als Stufenrand-Gerinne infolge der allm√§hlichen Heraushebung des Schwarzwaldes und der damit verbundenen erosiven R√ľckverlegung der Stufen des s√ľdwestdeutschen Schichtstufenlandes. Er floss lange Zeit auf der durch die harten Kalke des Muschelkalks bedingten Hochfl√§che der verschiedenen G√§ulandschaften. Bei Horb wurde der Flusslauf durch die Grabenstruktur des sogenannten Schw√§bischen Lineaments, das in etwa parallel zum Stufenrand der Schw√§bischen Alb verl√§uft, nach Nordosten abgelenkt. In der Folge tiefte sich der Neckar in die Muschelkalk-Hochfl√§chen zwischen Rottweil und Rottenburg sowie in die j√ľngeren Keuper- und Juraschichten im Nordosten ein und schuf im Bereich der morphologisch harten Kalke und Sandsteine enge Durchbruchst√§ler. Die Flussvertiefung wurde noch durch das weitere Aufdringen des Schwarzwaldes sowie durch r√ľckschreitende Erosion des von Norden angreifenden j√ľngeren Neckarlaufs vorangetrieben, der bei Plochingen das Urneckar-System anzapfte (daher das Neckarknie), das √ľber die Urlone zur Urdonau floss. Beg√ľnstigend in diesem Flussabschnitt wirkte auch der Schurwaldgraben, eine Randverwerfung des Fildergrabens, die sich als Gew√§sserleitlinie auswirkte.

Der heutige Unterlauf des Neckars war ehemals die Ur-Enz, bevor durch r√ľckschreitende Erosion eines bei Besigheim in die Ur-Enz flie√üenden Nebenflusses das Fluss-System des Ur-Neckars angezapft wurde. Die Enz wurde dadurch zum Nebenfluss des Neckars[2].

Bis noch etwa vor 2000 Jahren floss der Neckar im Bereich der Oberrheinischen Tiefebene durch eine Auenlandschaft mit einem Gewirr von M√§andern, Schlingen, Altw√§ssern und verlandeten Armen zwischen Rhein im Westen und Odenwaldfu√ü im Osten nach Norden und m√ľndete erst n√∂rdlich von Darmstadt bei Trebur in den Rhein, also ungef√§hr 50 Kilometer n√∂rdlich der heutigen M√ľndung in Mannheim.

Flusslandschaft

Naturlandschaft

Bemerkenswert ist der Wechsel zwischen Engtalabschnitten und Talweitungen. Die Engt√§ler sind √ľberwiegend durch die Eintiefung des Neckars in die Muschelkalkhochfl√§che und den darunter liegenden Buntsandstein entstanden. Talweitungen bildete der Fluss im Bereich morphologisch weicher Tone und Mergel. Breite Talauen entstanden auch durch die starke Auff√ľllung mit Auelehmen seit Beginn der Besiedlung in der Jungsteinzeit und die damit einhergehende Entwaldung und Bodenerosion. Im Bereich der Engt√§ler fallen die Talm√§ander und Umlaufberge auf. Die M√§ander wurden vom Ur-Neckar gebildet, der auf der fast ebenen Muschelkalk-Hochebene tr√§ge dahinfloss. Sie bildeten w√§hrend der Eintiefungsphasen die morphologischen Grundstrukturen und sind im harten Muschelkalkgestein als Talm√§ander vom Fluss herausgearbeitet worden. Der bekannteste Umlaufberg ist der von Lauffen, dessen M√§anderhals noch in historischer Zeit durchbrach und einen Wasserfall, ein Laufen, entstehen lie√ü. An den Prallh√§ngen finden sich h√§ufig Felsen, die von den Kalken des oberen Muschelkalks gebildet werden, wie beispielsweise die Felseng√§rten bei Hessigheim. Sie lagern auf den Mergeln und Tonen des mittleren Muschelkalks und k√∂nnen in ganzen Gesteinspaketen, sogenannten Schollen, hangabw√§rts zum Neckar hin absackten. Im Odenwald laufen von beiden Seiten enge Schluchten und Klingen auf den Neckar zu, so zum Beispiel die Wolfschlucht und die Margarethenschlucht.

Kulturlandschaft

Blick von den Hessigheimer Felsengärten ins Neckartal
Am Neckar gelegene Mauerterrassen des Cannstatter Zuckerle in Stuttgart
Der Neckar in Neckarsulm, im Hintergrund das Heilbronner Kohlekraftwerk.
Die Neckarschleife um den Dilsberg, von der Hinterburg aus gesehen
Neckarwiese in Heidelberg

√úber die Landnutzung der ebenen Talniederungen bestehen Konflikte. Es befinden sich dort n√§hrstoffreiche und auf Grund ihres g√ľnstigen Gef√ľges f√ľr den Ackerbau sehr gut geeignete B√∂den. Im stark reliefierten Neckarraum stellt das Neckartal aber die einzige M√∂glichkeit zum Bau von Verkehrsinfrastruktur dar. Gro√üe ebene Fl√§chen sind allerdings auch f√ľr die Anlage von Gewerbe- und Industrieanlagen gesucht. Des Weiteren unterliegen die Tallagen der Dynamik des Neckars und seiner Nebenfl√ľsse. Hochw√§sser k√∂nnen menschliche Nutzungen einschr√§nken oder gef√§hrden. Der Fluss selbst erf√ľllt schlie√ülich auch eine Funktion als Lebensraum f√ľr zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Die Tallagen blieben auf Grund der Hochwassergef√§hrdung lange Zeit unbesiedelt, wurden aber intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die Wegeverbindungen verliefen meist √ľber die H√∂hen und querten die T√§ler nur, wo Furten √ľber den Neckar f√ľhrten. Erst die einsetzende Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte einen grundlegenden Nutzungswandel. Der Neckar wurde weitgehend begradigt, um der Hochwasser Herr zu werden und Fl√§chen f√ľr Industriebauten zu gewinnen. Gleichzeitig erfolgte der Bau von Bahnstrecken und Chausseen auch im Neckartal. In weiten Teilen wandelte sich die Landschaft des Neckartals von einer Kultur- in eine Industrielandschaft. Ein Beispiel daf√ľr ist das Neckartal zwischen Plochingen und Bad Cannstatt, das von gro√üen Verkehrsadern durchzogen ist. Auch Freizeiteinrichtungen mit gro√üem Fl√§chenbedarf wie die Mercedes-Benz Arena, die Hanns-Martin-Schleyer-Halle oder der Cannstatter Wasen, Austragungsort des zweitgr√∂√üten Volksfests Deutschlands, haben dort ihren Platz gefunden. Der Begriff Wasen gibt einen Hinweis darauf, dass sich dort ehedem eine Auenwiese befand, auf der das Fest ausgetragen wurde. Markante Punkte der Industrielandschaft im Neckartal sind die hohen Schornsteine der Kohlekraftwerke Altbach/Deizisau und Heilbronn sowie die Montagehallen des Daimler-Motorenwerks in Untert√ľrkheim und das Audi-Werk in Neckarsulm.

Zum gro√üen Teil werden die Tallagen aber auch heute noch ackerbaulich genutzt. H√§ufig erlauben sie den Anbau lukrativer Sonderkulturen wie Gem√ľse oder Hopfen, beispielsweise zwischen Rottenburg und T√ľbingen.

Ein Reibungspunkt ist der Kiesabbau in den Talniederungen. Einerseits werden dadurch landwirtschaftliche Flächen der Nutzung entzogen. Andererseits entstanden dadurch große Seen, die heute als Freizeiteinrichtungen gerne genutzt werden, zum Baden, Windsurfen und Angeln. Diese Baggerseen wurden auch zum Lebensraum von Vögeln, Amphibien und anderen Wasserlebewesen. Solche großen Baggerseen befinden sich beispielsweise im Neckartal bei Kirchentellinsfurt und zwischen Freiberg am Neckar und Pleidelsheim. Die Schotterkörper des Neckars haben aber auch eine bedeutende Rolle als Wasserspeicher. Sie werden vielerorts zur Trinkwassergewinnung genutzt.

Mit den Tallagen kontrastieren die meist steilen H√§nge, die √ľberwiegend bewaldet sind und daher unter forstwirtschaftlicher Nutzung stehen. Die sonnenexponierten S√ľdlagen sind h√§ufig mit Wein bebaut und durch Trockenmauern terrassiert. Dort werden die regionalen Rotwein-Rebsorten Trollinger, Schwarzriesling und Lemberger angebaut, die traditionell in W√ľrttemberg auch am meisten getrunken werden. Besonders der mittlere Neckar um Besigheim und Lauffen ist durch teils extreme Steillagen gepr√§gt, die nur in Handarbeit bewirtschaftet werden k√∂nnen.

Die Weinterrassen am Neckar liefern mit den Einzugsgebieten der Nebenfl√ľsse den gr√∂√üten Teil der Anbaufl√§che des Weinbaugebietes W√ľrttemberg. Die Weinlagen im Unterlauf von Heinsheim bis Heidelberg z√§hlen zum Anbaugebiet Baden. Bis Ende des 19. Jahrhunderts war der Weinbau im Neckartal noch weiter verbreitet. Von der Aufgabe fr√ľherer Weinberge k√ľnden heute noch die vielen Weinbergsbrachen insbesondere in ung√ľnstigen Anbaulagen. Dort hat sich oft eine artenreiche Vegetation und Tierwelt wieder eingefunden. Ein Beispiel sind die S√ľdhanglagen des oberhalb des Neckars gelegenen Spitzbergs bei T√ľbingen.

Die Hanglagen des Neckartals sind oft auch bevorzugte Gebiete f√ľr Wohnbebauung gehobener Anspr√ľche, da sie weite und unverbaubare Ausblicke erm√∂glichen.

Der Fluss selbst wurde aufgrund seiner gro√üen Bedeutung f√ľr die Binnenschifffahrt (siehe unten) √ľber Jahrhunderte hinweg immer weiter ausgebaut. Mit dem Ausbau zur Gro√üschifffahrtsstra√üe im 20. Jahrhundert verschwanden zwischen Plochingen und der M√ľndung auch die letzten freiflie√üenden Abschnitte, der ganze Fluss ab Plochingen besteht heute nur noch aus staugepr√§gten Bereichen.

Renaturierung

Der nicht staugeregelte Altneckar bei Freiberg am Neckar

Die vielf√§ltige Nutzung als Brauchwasserressource und Wasserstra√üe, sowie zur Wasserkraftgewinnung brachte erhebliche Eingriffe in das √∂kologische Gef√ľge des Flusses mit sich. Mehrere Initiativen setzen sich f√ľr die Renaturierung des Neckars, die √∂kologische Aufwertung des Flusssystems, die Verbesserung der Wasserqualit√§t, verbesserten Hochwasserschutz und die Schaffung attraktiver Naherholungsgebiete entlang des Flusses ein. Auch wenn erst unl√§ngst damit begonnen wurde, den Neckar im Rahmen der bundesweiten Kampagne Lebendige Fl√ľsse und der Aktion Lebendiger Neckar von seinem teilweise vorhandenen Betonkorsett zu befreien, so konnte der Fluss doch schon als Naherholungsgebiet und als Lebensraum f√ľr Tiere und Pflanzen streckenweise neu entwickelt werden. Der Neckar gilt zwar weithin als Symbol bedrohter Natur ‚Äď nirgendwo in Deutschland findet sich etwa eine h√∂here Kraftwerksdichte ‚Äď, doch wurden inzwischen zahlreiche Naturschutzgebiete ausgewiesen und einzelne Uferabschnitte beispielhaft renaturiert.

Klima

Das Neckartal wirkt als Kaltluftsenke, das hei√üt bei Strahlungswetterlage flie√üt die schwerere n√§chtliche Kaltluft, die sich auf wenig bewachsenen Hochfl√§chen und Kuppen gebildet hat, in die Tallagen ab und sammelt sich dort. Derartige ‚ÄěKaltluftseen‚Äú k√∂nnen besonders in der kalten Jahreszeit zur Nebelbildung beitragen, w√§hrend auf den H√∂hen ringsum die Sonne scheint. Die Orographie des Neckartales beg√ľnstigt solche Inversionswetterlagen.

Andererseits ist das Neckartal ber√ľhmt f√ľr sein Weinbauklima. Der Anbau des W√ľrttemberger Weins ist im Wesentlichen auf die s√ľdexponierten Hanglagen mit hohem Strahlungsgewinn im Neckartal und seinen Nebent√§lern beschr√§nkt. Zu fr√ľheren Zeiten war der Weinbau im Neckarraum weiter verbreitet. Der Weinbau ist sehr arbeitsintensiv und in W√ľrttemberg heute nur noch in den besten Lagen gegen das Ausland konkurrenzf√§hig.

Der Neckar ist mit 16 Grad Durchschnittstemperatur der w√§rmste Fluss in Deutschland[3] dank der √úberschussw√§rme der zahlreichen hier angesiedelten W√§rmekraftwerke, die in den Neckar abgef√ľhrt wird. Die Erw√§rmung f√ľhrt zu Wasserverlusten durch Verdunstung, so dass in Niedrigwasserzeiten die Leistung der Kraftwerke h√§ufig gedrosselt werden muss.

Schifffahrt

Zahlreiche Ausgrabungen von Hafenanlagen und Funde lassen darauf schlie√üen, dass bereits zur R√∂merzeit seit Mitte des 1. Jahrhunderts, besonders auf dem unteren Neckar, eine Neckarschifffahrt zu Tal existierte, vornehmlich wohl zum Transport von Baumaterial f√ľr den Limes und Proviant. Danach d√ľrften die Franken die Neckarschifffahrt wieder in Gang gebracht haben.

Geschichtliche Entwicklung

Flößerei ab 1100

Ab etwa 1100 ist die Nutzung des Neckars als Wasserstra√üe mit Treidelk√§hnen und Holzfl√∂√üen belegt. Der Fluss war schon im Hochmittelalter im Bereich einiger St√§dte durch Stauwehre gesperrt. In Heilbronn wird im Jahr 1146 ein Hafen erstmals erw√§hnt. Das Neckarprivileg Kaiser Ludwigs des Bayern gew√§hrte 1333 der Reichstadt das Recht auf den Bau eines Stauwehres, nach dessen Bau hier der durchgehende Verkehr auf dem Fluss blockiert war, ein mehrhundertj√§hriges √Ąrgernis f√ľr andere Anrainer. Das Durchfahrtsrecht f√ľr Fl√∂√üer musste daher vertraglich festgelegt werden. 1342 schlossen W√ľrttemberg, die Markgrafschaft Baden und die Reichsstadt Heilbronn einen Flo√üvertrag zur √Ėffnung des Neckars f√ľr Fl√∂√üe zwischen Besigheim und Heilbronn. Ein Vertrag von 1476 zwischen der Reichsstadt Esslingen, W√ľrttemberg und √Ėsterreich vereinbarte ebenfalls freien Flo√ühandel. Das letzte Flo√ü fuhr am 26. Oktober 1899 durch T√ľbingen den Neckar hinab.[4]

Das Holz aus dem √∂stlichen Nordschwarzwald verbrachte man √ľber den Neckar und dann √ľber den Rhein bis nach Holland; wegen der dort aufbl√ľhenden Seefahrt fragte der Schiffbau viel Holz nach. Das Brennholz aus dem Schurwald wurde in Plochingen zu bis zu 260 Meter langen Fl√∂√üen zusammengestellt.

In T√ľbingen wurden die Neckarfl√∂√üer von den Studenten mit dem Spottruf ‚ÄěJockele sperr, sonscht gibt's an saum√§√üige Elleboge‚Äú geneckt, was so viel hei√üt wie ‚ÄěJockele brems, sonst gibt es einen schlimmen Ellenbogen‚Äú, ein durch Unachtsamkeit entstandenes klappmesserartiges Verklemmen der miteinander vertauten Fl√∂√üe im Fluss.[5]

Schifffahrt ab dem 16. Jahrhundert

In der Mitte des 16. Jahrhunderts gewann der Neckar mit dem einsetzenden oberdeutschen Handel als Schifffahrtsweg an Bedeutung. Trotz vieler Eingriffe in den Flusslauf zur Verbesserung der Schifffahrt konnte der von einem Leinpfad begleitete Fluss wegen gefährlicher Stromschnellen und Untiefen nur von kleineren Treidelschiffen befahren werden, die meist auch nur bis Heilbronn verkehrten.

Die Schiffbarmachung des oberen Neckars betrieb dann Herzog Christoph von W√ľrttemberg, der 1553 von Kaiser Karl V. die n√∂tige Erlaubnis erhielt. Die Stadt Heilbronn beharrte jedoch weiterhin auf ihren Rechten, so dass der Fluss bei Heilbronn versperrt und der obere Neckar und damit auch W√ľrttemberg vom Schiffsverkehr vom Rhein her abgeschnitten blieben. Alle verschifften G√ľter unterlagen dem Heilbronner Stapelrecht. Im sp√§ten 16. Jahrhundert verfolgte Herzog Friedrich von W√ľrttemberg ebenfalls Pl√§ne zur Schiffsdurchfahrt, verwarf diese jedoch 1598 und plante stattdessen, in Kochendorf einen w√ľrttembergischen Handelshafen aufzubauen ‚ÄĒ ebenso erfolglos wie sein Nachfolger Eberhard III., der einen w√ľrttembergischen Hafen in Untereisesheim anstrebte. In den Notzeiten des 17. Jahrhunderts war die Schifffahrt unbedeutend.

Stift Neuburg und das Neckartal, Ernst Fries, um 1830

Nach Konsolidierung der Verh√§ltnisse im fr√ľhen 18. Jahrhundert verkehrten auf dem unteren Neckar regelm√§√üig kurpf√§lzische Marktschiffe. Auf dem oberen Neckar fuhren um 1720 f√ľr einige Jahre regelm√§√üig Schiffe zwischen Heilbronn und Cannstatt; die Ausdehnung der Neckarschifffahrt auf das w√ľrttembergische Plochingen und den Flusslauf oberhalb scheiterte an der Reichsstadt Esslingen. W√§hrend der kurpf√§lzische Schiffsverkehr auf dem unteren Neckar recht erfolgreich war, wurde derjenige auf dem oberen Neckar rasch wieder eingestellt, da der Fluss hier noch nicht zureichend f√ľr eine Schifffahrt ausgebaut war und auch keine Mittel f√ľr den weiteren Ausbau zur Verf√ľgung standen. W√§hrend einer Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs im sp√§ten 18. Jahrhundert schlossen W√ľrttemberg und die Kurpfalz einen Handelsvertrag, um die Neckarschifffahrt zwischen Mannheim und Cannstatt in Gang zu bringen. 1782 einigten sich W√ľrttemberg, die Kurpfalz und die Reichsstadt Heilbronn bei einer Konferenz in Heidelberg auf Erleichterungen im Neckarhandel, die jedoch nur administrativer Natur waren. Der Neckar bei Heilbronn blieb weiterhin durch das dortige Wehr versperrt.

Die Zeiten Napoleons um 1800 brachten in S√ľdwestdeutschland der Neckarschifffahrt einen Niedergang. Zwar behinderten nun ‚Äď weil weite Teile des unteren Neckargebiets an Baden gefallen waren und die Reichsst√§dte Heilbronn und Esslingen an W√ľrttemberg ‚Äď die vielen Streitigkeiten und Hindernisse der vorigen Kleinstaaten nicht mehr den Handel. Doch wurden w√§hrend der Kontinentalsperre die Schifffahrt beschr√§nkt und Schiffe und Schiffsger√§t beschlagnahmt. Die Einrichtung des Mannheimer Stapels im Jahre 1808 verschaffte Mannheimer Kaufleuten die Kontrolle √ľber nahezu den gesamten Neckarhandel. W√§hrend der Befreiungskriege verkehrten lediglich noch kleine Schiffe auf dem Neckar, √ľberwiegend f√ľr milit√§rische Transporte. Der Wiener Kongress forderte 1814/15 die Freiheit des Verkehrs auf Neckar und Rhein.

Durchgängige Schiffbarkeit mit dem Wilhelmskanal 1821
Einm√ľndung des Heilbronner Wilhelmskanals (rechts) in den Nebenarm Heilbronn (Altneckar) (links).

Der Kanal machte den Neckar 1821 durchg√§ngig schiffbar. Br√ľckenschleuse von 1884.

1819-1821 wurde in Heilbronn der 550 Meter lange Wilhelmskanal zur Umgehung des gesamten Wehrbereichs mit den vielen M√ľhlen gebaut, der so den Neckar vom Rhein und nach weiteren Flussbauma√ünahmen bis hinauf nach Cannstatt durchg√§ngig schiffbar machte. Ein Sperrtor am oberen Ende des Kanals konnte ihn bei Hochwasser zum Schutzhafen machen, der schon 1829 zu einem Umschlaghafen ausgebaut wurde. 1827 wurde der Mannheimer Stapel aufgehoben, wodurch die Neckarschiffer wieder freien Zugang zum Rhein erhielten. Die ''Rheinschiffahrtsakte'' von 1831 und in deren Folge die Neckarschiffahrtsordnung von 1832 brachten durch vereinfachte Regelungen und Z√∂lle einen erheblichen Aufschwung f√ľr die Schifffahrt. Doch galt der Fluss wegen seiner Untiefen und Stromschnellen als einer der gef√§hrlichsten in Deutschland. 1836 wurde die Neckarschiffergilde aufgel√∂st, die seit 1810 versucht hatte, ein Monopol auf den Neckarhandel zu gewinnen. Mit der Ratifizierung der Neckarschiffahrtsordnung 1842 wurden alle Gilden und Z√ľnfte aufgehoben und damit Gewerbefreiheit auf dem Neckar geschaffen.

Kettenschleppschiff auf dem Neckar bei Heilbronn
Die Neckargartacher Br√ľcke war 1905 die gr√∂√üte Neckarbr√ľcke

Ab 1841/42 betrieb die Heilbronner Neckar-Dampfschifffahrt einen regelm√§√üigen Personen- und St√ľckgutverkehr auf dem Neckar von Heilbronn bis Mannheim. W√§hrend man hierf√ľr die modernen Dampfschiffe einsetzte, zogen weiterhin Pferde auf dem Leinpfad die schwereren Lastk√§hne flussaufw√§rts, weil die Dampfschiffe daf√ľr noch nicht stark genug waren.

Die Konkurrenz der Eisenbahn machte Dampfer wie Treidelkähne in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach und nach unwirtschaftlich. Ihre Bedeutung behielt dagegen die Neckarflößerei, die sich jedoch auch an die Eisenbahnzeit anpasste. Weil die Stämme aus dem Schwarzwald mehr und mehr mit der Bahn nach Heilbronn gelangten und erst von dort ihre Weiterreise auf dem Wasser antraten, wurde in Heilbronn noch 1875 ein neuer Floßhafen errichtet. Oberhalb Esslingens hatte die Flößerei nur noch geringe Bedeutung, das letzte Floß passierte die Stadt am 28. Oktober 1899.

Einen neuen Aufschwung, trotz des Baus der Bahnlinie am Neckar entlang, brachte der Neckarschifffahrt die 1878 begonnene Neckar-Kettenschleppschifffahrt. Zwischen Mannheim und Heilbronn konnten sich Dampfschlepper mit angeh√§ngten K√§hnen nun an einer 115 km langen, im Fluss verlegten Kette flussaufw√§rts ziehen. Die Dauer der Fahrt von Mannheim nach Heilbronn verk√ľrzte sich dadurch auf zwei bis drei Tage; auf den von Pferden gezogenen Schiffen hatte sie vorher f√ľnf bis acht Tage gedauert. Oft mangelte es aber an der notwendigen Wassertiefe. Der Volksmund nannte die Kettenschlepper Neckaresel. Die letzte Kettenschifffahrt wurde noch 1933-1935 zwischen Neckargerach und der Schleuse Kochendorf betrieben.

Ausbau zur Großschifffahrtsstraße ab 1921 bis 1968
Neckar-Staustufe Hirschhorn mit Wehr und Doppelschleuse
Schiffsverkehr auf dem Neckar bei Bad Wimpfen, 1988

Um besonders dem aufstrebenden Industrierevier um Stuttgart einen vollschiffigen Wasserstra√üenanschluss zu verschaffen, begannen erste Planungen zur Stauregelung (fr√ľher: Kanalisierung) des Neckars zwischen Mannheim und Plochingen bereits 1904 mit dem Ziel, weitgehend unabh√§ngig von Natureinfl√ľssen wie Niedrigwasser und Treibeis verkehren zu k√∂nnen. Mit dem w√ľrttembergischen Beitrag wurde 1905 Otto Konz (1875-1965) beauftragt, der dem Neckarausbau zeitlebens verbunden blieb. Eine Denkschrift von 1910 sah die Auslegung f√ľr Schiffe bis zu 1000 Tonnen vor; nach Pl√§nen von 1919 wurde der Verkehr f√ľr das 1200-t-Schiff vorgesehen.

Da in der Weimarer Reichsverfassung 1919 der Neckar als Reichswasserstra√üe vorgesehen war (offiziell ab 1. April 1921), wurde 1920 eine reichsunmittelbare Neckarbaudirektion errichtet, deren Leiter Otto Konz wurde. 1921 vereinbarten das Reich, die Neckaruferstaaten W√ľrttemberg, Baden und Hessen in einem Staatsvertrag den Ausbau des Neckars zur Gro√üschifffahrtsstra√üe. Im selben Jahr gr√ľndeten sie zur Finanzierung der Bauvorhaben die Neckar AG mit Darlehen vom Reich, den drei L√§ndern und einigen Kommunen. Als Gegenleistung erhielt die AG das Recht, die von ihr zugleich ausgebauten Wasserkr√§fte bis 2034 auszunutzen und mit dem Gewinn die Baudarlehen zu tilgen; dies Recht geht dann auf die Bundesrepublik Deutschland √ľber. Zum Vorstand der Neckar AG wurden Otto Hirsch aus dem w√ľrttembergischen Innenministerium und Otto Konz gew√§hlt. F√ľr die Gestaltung der Staustufe Heidelberg mit R√ľcksicht auf das weltber√ľhmte Stadtbild und um die weiteren Staustufen bis Heilbronn mit Natur und Landschaft in Einklang zu bringen, fungierte als Architekt Paul Bonatz (1877-1956).

1921 begannen umgehend die Bauarbeiten auf der ganzen Strecke. 1935 waren auf 113 km L√§nge die ersten elf Staustufen zwischen Mannheim und dem neuen Kanalhafen in Heilbronn vollendet; der Kanalhafen wurde beim sp√§teren Weiterbau zum Schleusenkanal Heilbronn.

W√§hrend der Fluss ausgebaut und die Staustufen am Neckar errichtet wurden, entstand von 1935 bis 1938 die Neckar-Enz-Stellung, eine aus rund 450 Bunkern bestehende Verteidigungsanlage gegen von Westen anr√ľckende Feinde, die sich zwischen Eberbach und Besigheim auf das nat√ľrliche Hindernis des Neckars st√ľtzte und dann von Besigheim bis Enzweihingen dem Lauf der Enz folgte.

Auch bei Plochingen am oberen Ende der vorgesehenen Schifffahrtsstra√üe begann man mit Ausbauarbeiten, und es gab dar√ľber hinausgehende Pl√§ne, auch noch die Fils zwischen Plochingen und G√∂ppingen schiffbar zu machen. Das Gel√§nde f√ľr einen Hafen bei G√∂ppingen blieb bis 1978 raumplanerisch reserviert. Neckar-Baudirektor Konz lie√ü auch eine Untertunnelung der Schw√§bischen Alb f√ľr eine Schifffahrtsverbindung nach Ulm an der Donau planen, um so insgesamt eine Wasserstra√üe als Bindeglied zwischen Rhein und oberer Donau zu schaffen, wie es der Staatsvertrag von 1921 vorsah. Diese Pl√§ne wurden aber ab 1968 nicht weiter verfolgt.

Doch nach 1935 ging der Ausbau nur zögerlich weiter; bis 1943 wurden noch 6 Staustufen oberhalb Heilbronn ohne Schleusen gebaut. Hirsch wurde aus dem Amt gedrängt und 1941 im KZ Mauthausen ermordet, Konz ging aufgrund nationalsozialistischer Repressionen 1938 freiwillig in einstweiligen Ruhestand. Die Bauarbeiten waren während des Zweiten Weltkrieges weitgehend eingestellt.

Erst ab 1948 wurde die Stauregelung des Neckars oberhalb Heilbronn fortgef√ľhrt, bis 1952 abermals durch Otto Konz. Der Abschnitt bis Stuttgart war 1958 vollendet, und der Hafen Stuttgart wurde durch den Bundespr√§sidenten Theodor Heuss gemeinsam mit Otto Konz er√∂ffnet. Nach Er√∂ffnung des Hafens Plochingen 1968 war das Ausbauziel f√ľr den Neckar nach 47-j√§hriger Bauzeit erreicht. Der Fluss war an insgesamt 27 Stufen aufgestaut und damit von Mannheim bis Plochingen zur Gro√üschifffahrtsstra√üe geworden.

Jede Staustufe besteht aus einem Wehr mit 2 bis 6 √Ėffnungen und unterschiedlichen Verschlussk√∂rpern, einer Doppelschleuse und einem ferngesteuerten Wasserkraftwerk nebeneinander im Fluss. An 7 Staustufen, wo ein gr√∂√üerer Aufstau vom Gel√§nde her nicht m√∂glich war, gibt es einen parallelen Schleusen- und Kraftwerkskanal von 1,5 bis 7,5 km L√§nge und das Flussbett dient als Wehrarm. An weiteren 2 Stufen gibt es einen Durchstich zum Abschneiden einer Flusskr√ľmmung. Insgesamt sind vom Rhein bis zur Remsm√ľndung lediglich 17% der Strecke ein k√ľnstliches Gew√§sserbett, ansonsten dominiert der Flusscharakter. Bei den letzten 32 km, dem wasserarmen Oberlauf bei gleichzeitiger starker wirtschaftlicher Beanspruchung, zeigte sich aber eine Grenze, so dass dieser Abschnitt fast vollst√§ndig k√ľnstlich angelegt werden musste.

Heutige Nutzung

Der Neckar (Ne) wird nach abschnittsweiser √úbernahme von der Neckar AG nunmehr seit 1970 von Mannheim bis Plochingen als Bundeswasserstra√üe[6] von den Wasser- und Schifffahrts√§mtern Stuttgart und Heidelberg verwaltet. Der Bund ist Eigent√ľmer der Wasserstra√üe. Auch Sportboote einschlie√ülich Paddel- und Ruderboote unterliegen der auf dem Neckar geltenden Binnenschifffahrtsstra√üen-Ordnung, die beispielsweise die Kennzeichnungspflicht und die Vorfahrtsregeln enth√§lt. Die wasserwirtschaftliche Nutzung zeigt sich an 159 Wasserentnahmen und 628 Wassereinleitungen.

Auf dem Neckar, der vom km 201,5 bis zur M√ľndung heute der Wasserstra√üenklasse Va entspricht, transportierten im Jahr 2007 8.100 Binnenschiffe insgesamt 7,5 Mio t. Den gr√∂√üten Ladungsanteil hatten Baustoffe und mineralische Brennstoffe mit je 20 Prozent sowie Salz mit 19 Prozent. Es wurden 32.500 TEU Container transportiert.[7] F√ľr Touristen verkehren Ausflugsschiffe verschiedener Unternehmen. Auf dem Oberen Neckar wird die Personenschifffahrt durch das Unternehmen Neckar-K√§pt'n abgewickelt.

Stuttgarter Neckarhafen
√úberblick Hafen Stuttgart
Kanalhafen Heilbronn

Hafenanlagen

Hafen Plochingen

Am 8. Dezember 1954 wurde die Neckarhafen Plochingen GmbH gegr√ľndet. Von 1960 bis 1963 wurde die letzte Staustufe bei Deizisau gebaut. Der Bau des Neckarhafens Plochingen begann am 29. April 1964. Das erste Schiff legte am 12. Juli 1968 in Plochingen an, nachdem es zuvor von Gertrud Hartung, der Frau des B√ľrgermeisters, auf den Namen Plochingen getauft worden war. Im Hafen erwirtschafteten 2004 etwa 15 Firmen einen summierten Jahresumsatz von etwa 500 bis 600 Millionen Euro.

Hafen Stuttgart

Der Neckarhafen Stuttgart wurde in zwei Abschnitten erbaut, von 1954 bis 1958 und von 1966 bis 1968. Das Hafengebiet erstreckt sich √ľber eine Gesamtfl√§che von 100 ha, seine drei Becken bedecken einschlie√ülich der Bundeswasserstra√üe eine Wasserfl√§che von 30,7 ha.

Hafen Cannstatt

Den ersten Cannstatter Hafen am M√ľhlgr√ľn weihte Herzog Eberhard Ludwig im Jahre 1713 ein. Er blieb unbedeutend.

Hafen Heilbronn
‚Üí Hauptartikel: Hafen Heilbronn

Der Hafen Heilbronn ist mit einer Betriebsfl√§che von 78 Hektar und einer Kail√§nge von 7,2 Kilometern der nach dem Umschlag siebtgr√∂√üte Binnenhafen Deutschlands (Stand 2010) und der gr√∂√üte Hafen am Neckar. √úber 50 % des Umschlags am Neckar erfolgen hier, das sind rund 4 Millionen Tonnen pro Jahr. Etwa 60 % des Umschlags fallen auf den Binnenhandel, der Rest auf internationale G√ľter und Waren. Neben Roh- und Baustoffen (Kohle, Salz) werden unter anderem Getreide, Eisen, Stahl und Holz verladen.[8]

Hafen Mannheim
‚Üí Hauptartikel: Hafen Mannheim

Der Mannheimer Hafen ist einer der bedeutendsten Binnenh√§fen Europas und der zweitgr√∂√üte in Deutschland. Der Hafen hat eine Wasserfl√§che von 267,9 ha, dazu kommen 863,5 ha Landfl√§che. Knapp 500 Unternehmen mit 20.000 Arbeitspl√§tzen haben sich im Hafengebiet niedergelassen. 1968 wurde das erste Container-Terminal in einem Binnenhafen er√∂ffnet. Hinzu kommt eine RoRo-Anlage und seit 1991 ein KLV-Terminal. 2008 wurden wasserseitig 8,75 Mio. t G√ľter umgeschlagen.[9] Den gr√∂√üten Anteil daran hatten Steinkohle mit 2,7 Mio. t, Nahrungs- und Futtermittel mit 1,9 Mio. t und chemische Erzeugnisse mit 1,3 Mio. t. Am Containerterminal wurden wasserseitig 118.051 Einheiten umgeschlagen.[10]

Die Hafenbecken verteilen sich rund um die Neckarm√ľndung an Rhein und Neckar. Den Gesamtkomplex erg√§nzt der Ludwigshafener Rheinhafen, der sich direkt gegen√ľber auf der linksrheinischen Seite befindet.

Schleusen

Die maximale Gr√∂√üe der auf dem Neckar fahrenden Binnenschiffe ist durch die Abmessungen der Schleusenkammern der 27 Staustufen begrenzt, die in der Regel 110 m lang und 12 m breit sind; die zul√§ssigen Fahrzeugabmessungen sind deshalb 105 x 11,45 m. Seit 1952 erhielten fast alle Schleusen eine 2. Kammer und wurden so zu Doppelschleusen. An 23 von ihnen wird zur Wasserersparnis im Verbund geschleust, d.h. fast 50% des Wassers aus der jeweils vollen Kammer wird zum F√ľllen der leeren Kammer verwendet (sog. Zwillingsschleusen). Zur Vermeidung von Schiffsstau an der Neckarm√ľndung erhielt die Eingangstaustufe Feudenheim 1973 eine weitere Schleuse mit den Abmessungen 190 x 12 m. Die Staustufen folgen einander im mittleren Abstand von gut 7 km (zwischen 0,9 und 13,7 km, siehe Tabelle) und dienen der √úberwindung eines H√∂henunterschieds von 160,70 m bis zum Rhein bei Niedrigwasser. Die Fahrrinnentiefe betr√§gt seit 2000 durchgehend 2,80 m, so dass etwa der Hafen Stuttgart von Gro√ümotorschiffen des Rheins angelaufen werden kann, die bei einem Tiefgang von 2,60 m eine Tragf√§higkeit von rund 2.200 t haben. In den n√§chsten Jahren sollen die Schleusen renoviert und teilweise erweitert werden. Insgesamt investiert der Bund 575 Millionen Euro f√ľr dieses Projekt. F√ľr die Umsetzung des Projekts wurde 2007 das Amt f√ľr Neckarausbau Heidelberg gegr√ľndet. Um den Neckar f√ľr 135 m lange Schiffe befahrbar zu machen, wird an jeder Doppelschleuse eine Kammer ausreichend verl√§ngert. Dar√ľber hinaus werden die alten Kammern saniert sowie einzelne Streckenabschnitte und Wendestellen ausgebaut. Die Schleusen sollen in den Jahren 2012 bis 2024 verl√§ngert werden.[11]

Tabelle der Schleusen am Neckar mit Flusskilometern und Stauzielen in Metern √ľber Normalnull (NN) und Fallh√∂hen in Metern[12].
Die Doppelschleuse Cannstatt
Die Staustufe Hofen
Die Staustufe Aldingen
Die Staustufe Poppenweiler
Die Schleuse Feudenheim

Im Gegensatz zu anderen Wasserstra√üen wie Mosel oder Main gibt es au√üer in Bad Cannstatt keine Bootsschleusen. Deshalb werden normalerweise Motoryachten und Segelboote in den Schiffsschleusen mitgeschleust. Die an den anderen 26 Staustufen eingerichteten Bootsschleppen (Bootswagen f√ľr Kanus) sind oft in schlechtem Zustand oder sogar unbenutzbar. Mancherorts k√∂nnen Kanus bei Erlaubnis durch das Schleusenpersonal ebenfalls die Schleusen mitnutzen, insbesondere bei Gruppenfahrten.

Seit 2004 steuert und √ľberwacht die Fernbedienzentrale in Stuttgart-Obert√ľrkheim (FBZ) die Schleusen von Deizisau bis Stuttgart-Hofen am oberen Neckar.

Pegel und Hochwasser

F√ľr die Berufs- wie die Freizeitschifffahrt sind die Wasserst√§nde des Neckars entscheidend f√ľr seine Befahrbarkeit. Laut Hochwassermeldeordnung (HMO) des Landes Baden-W√ľrttemberg gelten folgende Hochwassermeldeh√∂hen an den Pegeln.

Pegel Wasserstand Abfluss Telefonansage
Rottweil[13] 230 cm ‚Äá77 m¬≥/s ‚Äá0741-8730
Horb[14] 270 cm 108 m¬≥/s 07451-19700
Kirchentellinsfurt[15] 330 cm ‚Äď 07121-19700
Plochingen[16] 300 cm 290 m¬≥/s 07153-19429
Lauffen[17] 500 cm 600 m¬≥/s 07133-19429
Gundelsheim[18] 340 cm ‚Äď 06269-19429
Pegel Plochingen

Der Pegel Plochingen (seit 1905) lag als einziger Pegel an der Wasserstra√üe Neckar im freien Gef√§lle. Im Jahre 1962 wurde das bewegliche Wehr Deizisau errichtet. Um die Stauschwankungen fernzuhalten, baute man eine Schwelle rund 100 m unterhalb der Stra√üenbr√ľcke Plochingen und verlegte den Pegel dorthin. Das gro√üe Hochwasser im Februar 1970 zerst√∂rte diese Schwelle aus Sch√ľttsteinen. Da die Kosten f√ľr den Neubau einer Schwelle aus Beton zu hoch erschienen, fand man eine wirtschaftlichere L√∂sung. Aus den Wasserst√§nden und Abflussmengen an den Pegeln Wendlingen (Neckar-km 206,5 ‚Äď f√ľr den Neckar-Oberlauf) und Reichenbach (Fils-km 2,5 ‚Äď f√ľr die zulaufende Fils) werden algorithmisch Wasserst√§nde und Abflussmengen f√ľr den alten Pegel Plochingen berechnet und ver√∂ffentlicht.

Bauwerke

M√ľhlen

Alte Neckarm√ľhle unterhalb von Schloss Horneck in Gundelsheim

Die Wasserkraft des Neckars trieb eine Vielzahl von M√ľhlen an, die teilweise heute noch erhalten sind:

  • In T√ľbingen gibt es neben der Eberhardsbr√ľcke die Neckarm√ľllerei. Dies war allerdings keine M√ľhle, sondern der Name erinnert an den Vorg√§ngerbau, die historische Gastst√§tte "Neckarm√ľllerei", die nach deren ersten Besitzer namens M√ľller benannt ist. Sie wurde 1971 abgerissen und durch eine neue Gastst√§tte ersetzt.[19][20][21]
  • In Gundelsheim gibt es das Geb√§ude der Alten Neckarm√ľhle von 1604. Der M√ľhlenbetrieb wurde nach der Neckarregulierung eingestellt. Der letzte M√ľller war Meister Batz um 1935/36. Technik ist dort keine mehr vorhanden, stattdessen wird das Geb√§ude gastronomisch genutzt. Sehenswert am Geb√§ude sind noch ein gro√üer Wappenstein und alte Inschriften.[22]

Kraftwerke

Zumindest seit Beginn des 20. Jahrhunderts, als Kraftwerke die historischen M√ľhlen verdr√§ngten, wird am Neckar gro√ütechnisch Strom aus Wasserkraft gewonnen. Es gibt mehrere √ľberregional bekannte Wasserkraftwerke am Neckar:

  • In Horb wurde an der Inselspitze auf H√∂he der Schillerstra√üe im Februar 2010 mit dem Bau eines Wasserkraftwerks begonnen, das seit 13. April 2011 offiziell Strom aus Wasserkraft liefert. Rund 2,3 Mio. Kilowattstunden pro Jahr soll das Wasserkraftwerk k√ľnftig produzieren. Dies reicht aus, um rund 600 Vier-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen. Zusammen mit den beiden bereits bestehenden, sanierten Anlagen verf√ľgt es √ľber eine durchschnittliche Gesamtleistung von 437 kW . Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf rund 5,5 Mio. Euro.[23][24]
Kombiniertes Wasser- und Kohlekraftwerk in Kiebingen im Jahr 1910
  • In Kiebingen betrieb die Rottenburger Uhrenfabrik Junghans seit 1903 ein eigenes Kraftwerk, das auch heute noch Strom produziert. F√ľr die Uhrenfabrik war das durch Wasser und Dampf angetriebene Kraftwerk √ľberdimensioniert, so dass der √ľbersch√ľssige Strom verkauft wurde.[25] Heute steht das historische Maschinenhaus unter Denkmalschutz. Trotz seines Alters ist das Kraftwerk eine hochmoderne Anlage mit drei Besonderheiten: Es hat eine innovative Schaufelform der Turbinen, die mithilfe von Computersimulationen entwickelt wurde, spezielle Thordon-Turbinenlager sowie ein luftgef√ľlltes Schlauchwehr. Ein Fischpass stellt seit der Modernisierung die Durchg√§ngigkeit an der Stauanlage f√ľr Fischwanderungen wieder her.[26]
‚Üí Hauptartikel: Industrialisierung in Rottenburg
  • Zwischen Hirschau und T√ľbingen steht das im Jahr 1930 erbaute Wasserkraftwerk Rappenberghalde. Es wurde 1999 generalsaniert, und heute erzeugen zwei Kaplan-Turbinen zusammen mit der Restwasserturbine am vorgelagerten Wehr in Hirschau zusammen etwa 7 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr. Pro Sekunde flie√üen √ľber einen 1,7 Kilometer langen Zuleitungskanal 22 Kubikmeter Wasser in das Kraftwerk. Das Kraftwerk nutzt das Flussgef√§lle des Neckars von 7,5 Metern.[27]
T√ľbingen
  • In T√ľbingen wurde im Rahmen der Neckarregulierung das Stauwehr in den Jahren 1910/1911 als eine der ersten Walzenwehrkonstruktionen in Deutschland errichtet. Es dient der Stromerzeugung und der Kontrolle des Flusses. Durch das Stauwehr kann die Wasserf√ľhrung des Neckars im T√ľbinger Zentrum gut reguliert werden. Vor dem Bau des Wehrs war der Neckar voller Kiesb√§nke und hatte eine sehr flache Uferzone. Dieses sieht man auf vielen Aufnahmen und Zeichnungen vor dem Bau. Auch die Hochwasser, die immer wieder die damals wenigen Geb√§ude im W√∂hrd √ľberschwemmten und teilweise die Neckarbr√ľcke gef√§hrdeten, wurden mit diesem Wehr und den anderen Wehren des Neckars (z. B. in Rottenburg) verhindert. F√ľr Fische gibt es eine nachtr√§glich hinzugef√ľgte Fischtreppe. Die Fu√üg√§ngerbr√ľcke √ľber das Wehr ist eine wichtige Verbindung der beiden Neckarufer zwischen Lustnau und der zentralen Eberhards- oder Neckarbr√ľcke. Von hier aus hat man eine sch√∂ne Sicht auf Neckar, Altstadt, Stiftskirche und Schloss.[28]
Das Kraftwerk Oberesslingen
  • In Esslingen wurden etwa 5,2 Mio. Euro in neues Laufwasserkraftwerk auf dem Hechtkopf investiert. Mit einer Leistung von 1,25 MW und einer j√§hrlichen Stromproduktion von 7,1 GWh k√∂nnen √ľber 4.000 Menschen mit Strom versorgt werden. Mit dem Bau diess neuen Wasserkraftwerks wurde auch die letzte Staustufe am Neckar mit Turbinen ausger√ľstet. Es wird eingerahmt von der Wehranlage im Neckar auf der einen und dem historischen Br√ľckenhaus √ľber dem Hammerkanal auf der anderen Seite.[26]
  • Das Wasserkraftwerk Heilbronn liegt am Altneckar in der Innenstadt und nicht am Verkehrsweg des Kanals, deshalb gibt es hier keine Schleuse.
Wehrsteg √ľber den Neckar am Wehr Wieblingen in Heidelberg (Baujahr 1925)
  • Am Heidelberger Karlstor gibt es ein weiteres Wehr mit Schleusenanlage; das zugeh√∂rige Kraftwerk ist das einzige Unterwasserkraftwerk am Neckar. Die Baugenehmigung, die der Neckar AG 1994 f√ľr das Laufwasserkraftwerk am Standort erteilt wurde, enthielt einige Auflagen. Es durften weder sichtbare Ver√§nderungen an dem bestehenden und unter Denkmalschutz stehenden Wehr vorgenommen werden noch sollte das neue Kraftwerk das historische Stadtbild Heidelbergs ver√§ndern. Die technische L√∂sung war ein unterm Flusswasser unsichtbar in der Flusssohle versenktes Kraftwerk.[26]
  • Am Wehr in Heidelberg verbindet der Wehrsteg die Stadtteile Wieblingen und Neuenheim. 2006 wurde mit dringend erforderlichen Instandsetzungsarbeiten begonnen, die 2014 abgeschlossen werden sollen.

Dar√ľber hinaus ist und war der Neckar auch K√ľhlwasserquelle f√ľr Kohle- und Atomkraftwerke. Bei Esslingen-Zell k√ľhlt das Neckarwasser das Kraftwerk Altbach/Deizisau, eines der modernsten Steinkohlekraftwerke in Europa. Es umfasst zwei Bl√∂cke und steht auf den Gemarkungen der beiden Gemeinden Altbach und Deizisau. Es kann einschlie√ülich der Gasturbinen und des Kombiblocks 4 maximal etwa 1270 MW elektrische Leistung ins Netz einspeisen.

Das Heizkraftwerk Stuttgart-Gaisburg, die M√ľllverbrennungsanlage des Kraftwerks Stuttgart-M√ľnster, das Kraftwerk Marbach, das Kraftwerk Walheim, das Kernkraftwerk Neckarwestheim, das Kraftwerk Heilbronn und das stillgelegte Kernkraftwerk Obrigheim beziehen ebenfalls ihr K√ľhlwasser aus dem Neckar.

Kreuzungsbauwerke

√úber den Neckar f√ľhren einige teils sehr alte Br√ľcken. Zu den bekanntesten historischen Neckarbr√ľcken z√§hlt die Alte Br√ľcke in Heidelberg, die bereits im hohen Mittelalter bestand und 1788 in ihrer heutigen Gestalt errichtet wurde. Weitere historische Neckarbr√ľcken sind die im Kern auf 1532 datierende Neckarbr√ľcke in Lauffen am Neckar, die 1742 erbaute Neckarbr√ľcke in Sulz, die Pliensaubr√ľcke, die Alte Agnesbr√ľcke sowie die Innere Br√ľcke in Esslingen und die Ulrichsbr√ľcke in K√∂ngen.

Im Jahr 1905 gab es bereits 119 Br√ľcken √ľber den Neckar, deren gr√∂√üte die von 1903 bis 1905 erbaute Neckargartacher Neckarbr√ľcke mit einer Gesamtl√§nge von 230 Metern war.

1985 f√ľhrten √ľber die Gro√üschifffahrtsstra√üe 159 Eisenbahn-, Stra√üen- und Wegebr√ľcken. Hinzu kamen 126 Freileitungskreuzungen und 67 D√ľker

Burgen und Schlösser

Von Mannheim √ľber Heidelberg, Eberbach, Mosbach bis Heilbronn verl√§uft die Burgenstra√üe nahezu parallel zum Neckar und f√ľhrt auf diesem rund 100 km langen Abschnitt des unteren Neckars an zahlreichen Burgen und Schl√∂ssern vorbei. Zuallererst ist nat√ľrlich das Heidelberger Schloss zu nennen. Unter den Neckarburgen sind aber auch die vier Burgen in Neckarsteinach, Bergfeste Dilsberg, Burg Eberbach, Burg Hirschhorn, Burg Zwingenberg, Burg Stolzeneck, die Minneburg, Burg Dauchstein, Schloss Neuburg (Baden), die Burg Hornberg (die Burg des G√∂tz von Berlichingen) und die Burg Guttenberg (Deutsche Greifenwarte), Schloss Horneck, Burg Ehrenberg.

Im weiteren Verlauf flussaufw√§rts bis Stuttgart und weiter am oberen Neckar stehen die Burg Horkheim und das Neippergsche Schloss Klingenberg, Schloss Lichtenegg, die Esslinger Burg, Burg Remseck, Schloss Liebenstein, die Weiler Burg, die Ruine Herrenzimmern, das Schloss Hohent√ľbingen, die Ruine Neckarburg, Ruine Albeck bei Sulz am Neckar und Schloss Weitenburg.

Neckartal bei Gundelsheim. Im Bildmittelgrund Schloss Horneck in Gundelsheim, rechts im Hintergrund Burg Guttenberg in Haßmersheim, links im Hintergrund Burg Ehrenberg in Bad Rappenau
Neckartal bei Gundelsheim. Im Bildmittelgrund Schloss Horneck in Gundelsheim, rechts im Hintergrund Burg Guttenberg in Haßmersheim, links im Hintergrund Burg Ehrenberg in Bad Rappenau

Der Neckar in der Literatur

‚ÄěDeutschland ist im Sommer der Gipfel der Sch√∂nheit, aber niemand hat das h√∂chste Ausma√ü dieser sanften und friedvollen Sch√∂nheit begriffen, wirklich wahrgenommen und genossen, der nicht auf einem Flo√ü den Neckar hinab gefahren ist.‚Äú

‚Äď Mark Twain in A Tramp Abroad

Literatur

  • Der Neckar. Das Land und sein Fluss, hrsg. von der Landesanstalt f√ľr Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-W√ľrttemberg. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2007. ISBN 978-3-89735-286-5.
  • Franz X. Bogner: Das Land des Neckars. Thorbecke, Stuttgart 2004, ISBN 3-7995-0152-5.
  • Walter Hailer (Hrsg.): Der Neckar ‚Äď unser Lebensraum. Ministerium f√ľr Umwelt und Verkehr, Stuttgart; Gesch√§ftsstelle IKoNE, Besigheim 2003.
  • J√∂rg Bischoff, Norbert Kustos: Der Neckar von der Quelle bis zur M√ľndung. Ellert und Richter, Hamburg 2001, ISBN 3-89234-989-4 (Bildband).
  • Hartmut M√ľller: Der Neckar. (= Literaturreisen). Klett, Stuttgart 1994, ISBN 3-12-895250-7.
  • Wolf-Ingo Seidelmann: Der Neckar-Donau-Kanal. 200 Jahre Planung f√ľr eine Wasserstrasse quer √ľber die Alb. (= Beitr√§ge zur s√ľdwestdeutschen Wirtschafts- und Sozialgeschichte; Bd. 6). Scripta-Mercaturae-Verlag, St. Katharinen 1988, ISBN 3-922661-41-6.
  • Andrea Wehr (Hrsg.): Neckar-Lesebuch. Geschichten und Gedichte dem Neckar entlang. Silberburg, T√ľbingen und Stuttgart 1994, ISBN 3-87407-198-7.
  • Willi Zimmermann: Der Neckar. Schicksalsfluss der Stadt [Heilbronn]. Heilbronner Stimme, Heilbronn 1985, ISBN 3-921923-02-6.
  • Willi Zimmermann: Heilbronn und sein Neckar im Lauf der Geschichte. In: Historischer Verein Heilbronn. 21. Ver√∂ffentlichung, Heilbronn 1954.
  • S√ľdwestdeutscher Kanalverein f√ľr Rhein, Donau und Neckar: Neckarkanal 1935, Verlag Julius Hoffmann ca. 1935, Broschur ca. 21x21 cm, 109 Seiten.
  • Dr.-Ing. Martin Eckoldt: Zur Gew√§sserkunde des kanalisierten Neckars, Mitteilung Nr. 62, Koblenz, 1955, Hrsg. Bundesanstalt f√ľr Gew√§sserkunde, Koblenz.
  • Behrendt: Hydrologie am Neckar, aus Zeitschrift f√ľr Binnenschifffahrt und Wasserstrassen Nr. 9, 1973.
  • M. Eckoldt (Hrsg.), Fl√ľsse und Kan√§le, Die Geschichte der deutschen Wasserstra√üen, DSV-Verlag 1998
  • Wasser- und Schifffahrtsdirektion S√ľdwest: Kompendium der Wasser- und Schifffahrtsdirektion S√ľdwest. Organisatorische und technische Daten, Binnenschifffahrt, Aufgaben, Wasserstra√üen. Eigenverlag, Mainz Juni 2007

Karten

  • Landesvermessungsamt Baden-W√ľrttemberg: Freizeitkarte F513 Mannheim Heidelberg ‚Äď Naturpark Neckartal-Odenwald (Westblatt). Stuttgart, 2006, ISBN 3-89021-606-4.
  • Landesvermessungsamt Baden-W√ľrttemberg: Freizeitkarte F514 Mosbach ‚Äď Naturpark Neckartal-Odenwald (Ostblatt). Stuttgart, 2006, ISBN 3-89021-607-2.
  • Erhard J√ľbermann: Wassersport-Wanderkarten, Blatt 3, Deutschland-S√ľdwest. Geocenter, 2004, ISBN 3-929540-13-4.
  • Gerhard R√∂mer (Hrsg.), Irene-Annette Bergs (Bearb.): Der Neckar in alten Landkarten. Ausstellungskatalog. Badische Landesbibliothek, Karlsruhe 1988, ISBN 3-88705-022-3.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Neckar ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Neckar ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ L√§ngen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstra√üen des Bundes, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  2. ‚ÜĎ Zum alten Flussnetz siehe Abb. 22 dieser Ver√∂ffentlichung des LGRB zum alten Flusssystem; zum dargestellten Zeitpunkt entw√§sserte demnach auch die Enz noch zur Donau.
  3. ‚ÜĎ www2.lubw.baden-wuerttemberg.de
  4. ‚ÜĎ Das Jockele der Narrenzunft Ammerdaal Hexa T√ľbingen e.V.
  5. ‚ÜĎ Ursula Wegner: Die Schwarzwald-Fl√∂√üer SWR2 Wissen - Manuskriptdienst.
  6. ‚ÜĎ Verzeichnis E, Lfd. Nr. 37 der Chronik, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  7. ‚ÜĎ Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg 2. Januar 2008
  8. ‚ÜĎ Heilbronner Hafen Offizielle Hafendarstellung
  9. ‚ÜĎ Hafen Mannheim ‚Äď Wasserseitiger G√ľterumschlag
  10. ‚ÜĎ Mannheimer Morgen vom 24. Januar 2009
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  12. ‚ÜĎ Neckar AG und Wasser- und Schifffahrtsdirektion S√ľdwest: Gro√üschifffahrtsstra√üe Neckar, 50j√§hriges Jubil√§um 1935-1985 Teilstrecke Mannheim-Heilbronn
  13. ‚ÜĎ Pegel Rottweil
  14. ‚ÜĎ Pegel Horb
  15. ‚ÜĎ Pegel Kirchentellinsfurt
  16. ‚ÜĎ Pegel Plochingen
  17. ‚ÜĎ Pegel Lauffen
  18. ‚ÜĎ Pegel Gundelsheim
  19. ‚ÜĎ Neckarm√ľller in T√ľbingen auf T√úpedia.
  20. ‚ÜĎ ‚ÄěAlt T√ľbingen, Bilder einer schw√§bischen Stadt‚Äú, Gebr. Metz, 1987, S. 87
  21. ‚ÜĎ Die ‚ÄěNeckarm√ľllerei‚Äú erweitert auf eigenem Boden / Kritik an Pacht und parkenden Autos. Stadt verkauft Filetst√ľck. Tagblatt, 23. Juli 2009.
  22. ‚ÜĎ Alte Neckarm√ľhle Gundelsheim
  23. ‚ÜĎ Stadt T√ľbingen: Wasserkraftwerk in Horb am Neckar gestartet
  24. ‚ÜĎ Pressemitteilung der Stadtwerke T√ľbingen vom 9. Februar 2010: Wasserkraftwerk in Horb: Stadtwerke T√ľbingen und Stadt Horb haben mit dem Neubau begonnen.
  25. ‚ÜĎ Private Internetseiten √ľber Kiebingen: Kraftwerk Kiebingen: Nun Kulturdenkmal als Zeugnis der Elektrifizierung des Landes Baden W√ľrttemberg.
  26. ‚ÜĎ a b c EnBw: Wasserkraftwerke am Neckar
  27. ‚ÜĎ Projekt ‚ÄěVon Fischen und Frachtern‚Äú: Wasserkraftwerk Rappenhalde.
  28. ‚ÜĎ T√ľpedia: T√ľbinger Stauwehr

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  • NECKAR ‚ÄĒ Affluent de rive droite du Rhin dont le bassin versant de 14 000 kilom√®tres carr√©s constitue une grande partie du Land de Bade Wurtemberg en Allemagne. La configuration de ce bassin et le cours de ses rivi√®res r√©v√®lent les annexions faites par le ‚Ķ   Encyclop√©die Universelle

  • Neckar (A 56) ‚ÄĒ Neckar Das Schwesterschiff Donau p1 ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Neckar ‚ÄĒ Neckar, 1) (Nicer), Flu√ü im s√ľdwestlichen Deutschland, entspringt in der sogenannten Baar in dem Winkel zwischen der Alp u. dem Schwarzwald bei dem Dorfe Schwenningen im Oberamte Rottweil des w√ľrttembergischen Schwarzwaldkreises, 2146 F. √ľber dem ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Neckar ‚ÄĒ (bei den R√∂mern Nicer, Nicarus und Nicerus), rechtsseitiger Nebenflu√ü des Rheins im s√ľdwestlichen Deutschland, entspringt bei Schwenningen im w√ľrttembergischen Schwarzwaldkreis in der sogen. Baar, 697 √ľ. M., flie√üt zuerst in n√∂rdlicher Richtung… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

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  • Neckar ‚ÄĒ Neckar, der Hauptflu√ü W√ľrtemberg s, entspringt bei dem Dorfe Schwenningen auf dem Schwarzwalde, nimmt eine Menge Fl√ľ√üchen und B√§che auf, bildet das reizende und fruchtbare Neckarthal, in welchem der beliebte Neckarwein gebaut wird, und m√ľndet bei ‚Ķ   Damen Conversations Lexikon

  • Neckar ‚ÄĒ (den sp√§teren R√∂mern als Nicer bekannt), rechter Nebenflu√ü des Rheins, entspringt 2150 √ľber dem Meere auf einer Hochfl√§che bei dem w√ľrttemb. Dorfe Schwenningen, wird bei Kannstadt schiffbar, von Heilbronn an f√ľr Dampfschiffe, m√ľndet bei Mannheim ‚Ķ   Herders Conversations-Lexikon

  • Neckar ‚ÄĒ For other uses, see Neckar (disambiguation). Neckar Neckar river near Heidelberg. Origin Black Forest Mouth ‚Ķ   Wikipedia

  • Neckar ‚ÄĒ 48¬į 02‚Ä≤ 42‚Ä≥ N 8¬į 31‚Ä≤ 42‚Ä≥ E / 48.045, 8.52825 ‚Ķ   Wikip√©dia en Fran√ßais

  • Neck√°Ňô ‚ÄĒ V√°clav Neck√°Ňô (* 23. Oktober 1943 in Prag) ist ein tschechischer S√§nger und Schauspieler. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Diskografie (Auswahl) 2.1 Singles 2.2 LPs 2.3 Sonstige Lieder ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


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