Network Manager

NetworkManager

Das Standard-Frontend des NetworkManager
Basisdaten
Entwickler: Red Hat
Aktuelle Version: 0.7.1
(14. April 2009)
Betriebssystem: Linux
Lizenz: GNU GPL (Freie Software)
gnome.org/projects/NetworkManager

NetworkManager ist eine Anwendung zur Verwaltung von Netzwerkverbindungen für Linux und andere unixähnliche Systeme. Es soll den Umgang mit Rechnernetzen, insbesondere mit drahtlosen Netzwerken, unter unixähnlich Systemen erleichtern.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

NetworkManager stellt über unterschiedliche Zugangstechnologien nach Möglichkeit automatisch eine Netzwerkverbindung her. Er unterstützt

Im Rahmen eines Förderprogrammes wird im Sommer 2008 auch ein Assistent für das Verbinden über Mobilfunk-Geräte entwickelt, mit dem sich Verbindungen über Technologien wie GPRS, EDGE, UMTS, CDMA einrichten lassen.[1]

Funktion

Soweit nicht anders verordnet stellt NetworkManager möglichst automatisch eine Netzwerkverbindung her. Er verfährt dazu nach einem opportunistischen Ansatz, indem er versucht, die beste verfügbare Verbindung zu benutzen, sobald Unterbrechungen auftreten oder der Benutzer sich zwischen verschiedenen drahtlosen Netzwerken umherbewegt. Dabei werden kabelgebundene Verbindungen (Ethernet) gegenüber schon einmal benutzten drahtlosen Netzen bevorzugt, welche wiederum Netzen vorgezogen werden, zu denen der Benutzer noch nie verbunden war. Wenn nötig wird der Benutzer nach WEP- oder WPA-Schlüsseln gefragt.

Technik

NetworkManager besteht aus zwei Komponenten: einem Daemon, der Netzwerkverbindungen verwaltet und Informationen über Veränderungen bereitstellt, und einem Desktop-Applet als grafische Oberfläche, über die der Benutzer eingreifen kann. Als eine der ersten größeren Komponenten des Linux-Desktop wird beim NetworkManager ausgiebiger Gebrauch von D-Bus und der Hardwareabstraktionsschicht (HAL) des freedesktop.org-Projektes gemacht. Das Applet benutzt das System Tray Protocol von freedesktop.org und funktioniert mit allen Desktop-Umgebungen, die dieses befolgen, darunter GNOME, KDE und Xfce. Beide Teile sollen weitgehend portabel sein. Da die Komponenten über D-Bus kommunizieren, können andere Anwendungen mit Informationen über den Online-Status versorgt werden oder auch das ursprüngliche Applet vollständig ersetzt werden, wie bei dem KDE-Frontend KNetworkManager, das Novell für openSUSE entwickelt hat.

Geschichte

Das Projekt wurde 2004 von Red Hat ins Leben gerufen.

Jenseits von Linux ist NetworkManager in Ermangelung einer passenden Hardwareabstraktionsschicht auf vielen Betriebssystemen nicht verfügbar, doch es gibt Fortschritte bei der Portierung auf FreeBSD[2] und andere (es gibt die freedesktop-HAL nun auch für FreeBSD).

Benutzerschnittstellen

KNetworkManager
das von Novell entwickelte KDE-Frontend
nm-applet
ist das GNOME-Applet für NetworkManager.
cnetworkmanager
Benutzerschnittstelle für die Kommandozeile.[3]

Weblinks

Quellen

  1. Ankündigung eines „mobile broadband configuration assistant“ auf der networkmanager-list
  2. Nachricht aus der Mailingliste freebsd-gnome zu NetworkManager unter FreeBSD
  3. Homepage von cnetworkmanager

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Network manager — may refer to: Network administrator, profession NetworkManager, software utility for Linux and other Unix like operating systems This disambiguation page lists articles associated with the same title. If an …   Wikipedia

  • Wicd (Linux Network Manager) — Infobox Software developer = Adam Blackburn, Dan O Reilly latest release version = 1.5.3 latest release date = September 2008 working state = Stable operating system = Linux genre = license = GNU General Public License website =… …   Wikipedia

  • Network monitoring — The term network monitoring describes the use of a system that constantly monitors a computer network for slow or failing components and that notifies the network administrator (via email, pager or other alarms) in case of outages. It is a subset …   Wikipedia

  • Network Access Protection — (NAP) is a Microsoft technology for controlling network access of a computer host based on the system health of the host, first introduced in Windows Server 2008. With Network Access Protection, system administrators of an organization s computer …   Wikipedia

  • Network-Attached Secure Disks — (NASD) is 1997 2001 research project of Carnegie Mellon University, with the goal of providing cost effective scalable storage bandwidth. Overview NASD reduces the overhead on the file server (file manager) by allowing storage devices to transfer …   Wikipedia

  • Network File System — (NFS)  протокол сетевого доступа к файловым системам, первоначально разработан Sun Microsystems в 1984 году. Основан на протоколе вызова удалённых процедур (ONC RPC, Open Network Computing Remote Procedure Call, RFC 1057, RFC 1831).… …   Википедия

  • Network Installation Manager — is a system management framework on the IBM AIX operating system that installs and manages systems over a network. External links IBM Systems Information Center Network Installation Management …   Wikipedia

  • Network Security Toolkit — NST WUI: Multi Tap Network Packet Capture Developer(s) …   Wikipedia

  • Network Admission Control — (NAC) se réfère à la version de Cisco de Network Access Control, qui permet de restreindre l accès à un réseau informatique. Lorsqu un équipement réseau est configuré avec NAC, il peut forcer l utilisateur ou la machine à s authentifier afin d… …   Wikipédia en Français

  • Network Load Balancing Services — (NLBS) is a Microsoft implementation of clustering and load balancing that is intended to provide high availability and high reliability, as well as high scalability. NLBS is intended for applications with relatively small data sets that rarely… …   Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.