New York (New York)

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New York (New York)
New York City
Spitzname: The Big Apple
Satellitenbild New York Citys
Satellitenbild New York Citys
Siegel von New York City
Siegel
Flagge von New York City
Flagge
Lage New York Citys in New York
Basisdaten
GrĂŒndung: 1624
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: New York
County: Bronx (Bronx)
New York (Manhattan)
Queens (Queens)
Kings (Brooklyn)
Richmond (Staten Island)
Koordinaten: 40° 43â€Č N, 74° 0â€Č W40.712777777778-74.0058333333336Koordinaten: 40° 43â€Č N, 74° 0â€Č W
Zeitzone: Eastern Standard Time (UTC−5)
Einwohner:
- Metropolregion:
8.274.527 (Stand: 2007)
18.815.988 (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte: 10.532,7 Einwohner je kmÂČ
FlĂ€che: 1.214,4 kmÂČ
davon 785,6 kmÂČ Land
Höhe: 6 m
Gliederung: 5 Stadtbezirke
Postleitzahlen: 10001–10292
Vorwahl: +1 212, 718, 917, 347, 646
WebprÀsenz: www.nyc.gov
BĂŒrgermeister: Michael Bloomberg (unabhĂ€ngig)
Die 5 boroughs von New York: ██ (1) Manhattan ██ (2) Brooklyn ██ (3) Queens ██ (4) The Bronx ██ (5) Staten Island
Die 5 boroughs von New York:
██ (1) Manhattan
██ (2) Brooklyn
██ (3) Queens
██ (4) The Bronx
██ (5) Staten Island

New York [nuːˈjɔːÉčk] (offiziell The City of New York) ist eine Weltstadt an der OstkĂŒste der Vereinigten Staaten. Die Stadt liegt im Bundesstaat New York und ist mit mehr als acht Millionen Einwohnern die grĂ¶ĂŸte Stadt der USA. Um sie vom gleichnamigen Bundesstaat zu unterscheiden, wird sie im Englischen New York City oder kurz NYC genannt.

Ihr Gebiet umfasst die fĂŒnf Boroughs genannten Stadtbezirke Manhattan, Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Diese sind in weitere Stadtteile gegliedert. Die Metropolregion New York mit 18,8 Mio. Einwohnern[1] ist einer der bedeutendsten WirtschaftsrĂ€ume und HandelsplĂ€tze der Welt, Sitz vieler internationaler Konzerne und Organisationen (so auch der Vereinten Nationen) und wichtiger Hafen an der amerikanischen OstkĂŒste. Die Stadt genießt mit ihrer großen Anzahl an SehenswĂŒrdigkeiten, den 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theatern und mehr als 18.000 Restaurants Weltruf in den Bereichen Kunst und Kultur.

Der Spitzname der Stadt lautet Big Apple.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

New York liegt an der OstkĂŒste der USA in der New York Bay an den MĂŒndungen des Hudson Rivers und des East Rivers in den Atlantik. Die Stadt mit den geographischen Koordinaten 40,42 Grad nördlicher Breite und 74,00 Grad westlicher LĂ€nge liegt durchschnittlich sechs Meter ĂŒber dem Meeresspiegel, in direkter Nachbarschaft zu Jersey City.

Das Stadtzentrum befindet sich auf der Insel Manhattan, die als spitze Felszunge zwischen Hudson und East River liegt. Von den Flussufern greift die Bebauung der Stadt mit einer FĂŒlle von VorstĂ€dten auf andere GroßstĂ€dte ĂŒber und reicht weit ins Land hinein. Die FlĂŒsse trennen das Zentrum New Yorks von den Gemeinden Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island (ursprĂŒnglich: Richmond). Das Stadtgebiet hat eine LandflĂ€che von 785,6 kmÂČ (vgl. Berlin 891,85 kmÂČ). Die New York Metropolitan Area besitzt eine Ausdehnung von 27.084 kmÂČ (vgl. das Bundesland Brandenburg 29.478,61 kmÂČ).

Geologie

Das Gebiet um die Stadt New York ist ein Teil der atlantischen KĂŒstenebene. Weiter ins Land hinein verwandelt sich die Landschaft allmĂ€hlich in sanfte HĂŒgel. Auf Long Island und entlang der KĂŒste von New Jersey nach SĂŒden befinden sich SandstrĂ€nde.

Die KĂŒstenebene, in der New York liegt, reicht als Vorland der sĂŒdlichen Appalachen bis Jacksonville. Sie besteht aus Sanden und Tonen, die hauptsĂ€chlich von MorĂ€nen und fluviatilen Ablagerungen stammen. Langgezogene Nehrungen und Haken sind den seichten, reichgegliederten Ästuaren (Delaware Bay) und den FlussmĂŒndungen vorgelagert; im Hinterland folgt ein breiter GezeitenmarschgĂŒrtel. Etwa auf der geographischen Breite von New York, in Long Island, taucht die KĂŒstenebene unter den Meeresspiegel ab.

Stadtgliederung

Siehe auch: Verwaltungsgliederung von New York City

Das Stadtgebiet ist in fĂŒnf Gemeinden (Boroughs) geteilt, von denen jede einem Kreis (County) des Staates New York entspricht. Jedes Borough untersteht einem Borough President.

Manhattan (New York County) hat 1.564.798 Einwohner (Stand 1. Juli 2003) und eine LandflĂ€che von 59,5 kmÂČ. Die Gemeinde besteht hauptsĂ€chlich aus der Insel Manhattan Island, die vom Hudson River im Westen, vom East River im Osten und vom Harlem River im Nordosten umflossen wird sowie aus weiteren kleineren Inseln, darunter Roosevelt Island, Belmont Island, Governors Island und einem kleinen StĂŒck vom Festland, Marble Hill. Marble Hill war bis zum Bau des Harlem River Ship Canal im 19. Jahrhundert noch Teil von Manhattan Island.

Brooklyn (Kings County) hat 2.472.523 Einwohner und ist damit die bevölkerungsreichste Gemeinde New Yorks. Sie liegt im SĂŒdosten der Stadt, am westlichen Ende Long Islands und hat eine Ausdehnung von 182,9 kmÂČ. Die Stadt Brooklyn wurde nach der niederlĂ€ndischen Stadt Breukelen benannt und 1898 nach New York City eingemeindet.

Lage der Stadt New York an der OstkĂŒste der USA

Queens (Queens County) hat 2.225.486 Einwohner und ist mit einer FlĂ€che von 282,9 kmÂČ der grĂ¶ĂŸte der fĂŒnf Stadtteile von New York. Er liegt im Westen der Insel Long Island. Queens wurde am 1. November 1683 gegrĂŒndet, als die Kolonie New York in Countys eingeteilt wurde. 1898 wurde der Stadtteil nach New York eingemeindet. Dort liegen auch zwei der grĂ¶ĂŸten FlughĂ€fen New Yorks, der John F. Kennedy International Airport und der LaGuardia Airport.

Die Bronx (Bronx County) hat 1.363.198 Einwohner und eine Ausdehnung von 108,9 kmÂČ. Die frĂŒher eigenstĂ€ndige Stadt ist seit dem 1. Januar 1874 die nördlichste der fĂŒnf Gemeinden von New York. Sie wurde nach Jonas Bronck, einem Auswanderer aus dem heutigen Schweden und erstem Siedler in diesem Gebiet, benannt. Darauf geht auch die Tatsache zurĂŒck, dass bei diesem Stadtteil von New York City immer der Artikel voransteht, also „The Bronx“. Zur damaligen Zeit wurde nĂ€mlich, um einen Besuch auf der Farm von Jonas Bronck anzukĂŒndigen, gesagt: „We are going to the Broncks“. Heute wird der Name zwar anders geschrieben, aber das Voranstellen des Artikels wurde beibehalten. Außerdem ist die Bronx der einzige Stadtteil New Yorks, der auf dem Festland liegt.

Staten Island (Richmond County) hat 459.737 Einwohner und eine LandflĂ€che von 151,5 kmÂČ. Sie liegt sĂŒdwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Mit Brooklyn ist die Insel ĂŒber die mautpflichtige Verrazano-Narrows-BrĂŒcke verbunden. Im Westen und Norden wird die Insel durch den schmalen Arthur Kill und den Kill van Kull vom Bundesstaat New Jersey getrennt. Nach New Jersey fĂŒhren die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing. Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York. FrĂŒher wurde der gesamte StadtmĂŒll nach Staten Island transportiert und gelagert, da es noch keine Verbrennungsanlagen gab. Diese MĂŒllberge wurden spĂ€ter mit Erde zugeschaufelt und Verbrennungsanlagen eingefĂŒhrt, doch eine GeruchsbelĂ€stigung besteht bis heute. Auch die TrĂŒmmer des World Trade Centers wurden nach Staten Island gebracht.

Klima

Klimadiagramm von New York

Die Stadt befindet sich in der gemĂ€ĂŸigten Klimazone. Das Wetter von New York wird ĂŒberwiegend von den kontinentalen Landmassen im Westen beeinflusst. Die Sommer sind im allgemeinen tropisch warm und die Winter kalt.

Die Temperatur steigt im Juli und August oft ĂŒber 30 °C, dazu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit mit teils heftigen NiederschlĂ€gen, oft auch Gewittern, was das Sommerwetter oft recht unangenehm macht. Im Januar können die Werte auf unter −20 °C fallen, wobei es oft sonnig ist. Gelegentlich bringt Meeresluft (the Northeasters – der Nordostwind) Feuchtigkeit vom Atlantischen Ozean sowie starke Winde und heftige Regen- oder SchneefĂ€lle.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur betrĂ€gt 12,5 °C und die mittlere jĂ€hrliche Niederschlagsmenge 1.071 Millimeter. Der wĂ€rmste Monat ist der Juli mit durchschnittlich 24,7 °C und der kĂ€lteste der Januar mit −0,4 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fĂ€llt im Monat Juli mit 104 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Januar mit 81 Millimeter im Mittel.

Die tiefste je gemessene Temperatur liegt bei −26 °C im Januar und die höchste bei 41 °C im Juli.

Die Wassertemperaturen an der New Yorker KĂŒste schwanken zwischen durchschnittlich 3 °C und 23 °C.

Geschichte

17. Jahrhundert

Schagen-Brief, 1626
Plan von Neu-Amsterdam 1660
New York 1847
Ansicht von 1865
New York, 5th Avenue am Ostersonntag 1900
New York City, Hester Street in Manhattan um 1903 (Little Italy)
New Yorker Stadtteil Manhattan 1942
Blick von Queens auf die Skyline mit dem World Trade Center, 1997
Chinatown in Manhattan

Erste Entdeckungsreisen in das Gebiet des heutigen New York fanden schon 1524 durch Giovanni da Verrazano und 1609 durch Henry Hudson statt. Ab 1610 begannen niederlĂ€ndische Kaufleute einen lukrativen Fellhandel mit den dort lebenden Indianern. Am 27. MĂ€rz 1614 erhielt die neu gegrĂŒndete Compagnie van Nieuwnederlant (Neuniederland-Kompanie) von den Generalstaaten ein Monopol fĂŒr den Handel in dem Gebiet.

Im Oktober 1618, zehn Monate nach Ablauf des Handelsmonopols, bewarb sich die Kompanie um eine neue Charter. Zu diesem Zeitpunkt wurde von den Generalstaaten aber bereits die GrĂŒndung einer neuen Kompanie, der NiederlĂ€ndischen Westindien-Kompanie (WIC), erwogen. Am 3. Juni 1621 erhielt die WIC von der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande einen Freibrief fĂŒr den alleinigen Handel in Amerika. Die Kolonisation begann 1624, als sich 30 niederlĂ€ndische Familien auf der Insel Manhattan und in der Gegend des Delaware ansiedelten.

1626 kaufte Peter Minuit den Einheimischen, wahrscheinlich ein Zweig der Lenni-Lenape-Indianer, die die Insel „Manna-hatta“ nannten, das Eiland fĂŒr 60 Gulden ab. Die neu gegrĂŒndete Siedlung erhielt den Namen Nieuw Amsterdam und wurde zur Hauptstadt der Kolonie Nieuw Nederland. In der Siedlung herrschten bald chaotische VerhĂ€ltnisse. Unter der Herrschaft von korrupten Gouverneuren nahm die KriminalitĂ€t enorm zu.

1647 entschloss sich die NiederlĂ€ndische Westindien-Kompanie, wieder fĂŒr Ordnung zu sorgen. Diese Aufgabe sollte Petrus Stuyvesant ĂŒbernehmen. WĂ€hrend seiner 17-jĂ€hrigen Amtszeit als Gouverneur wurden das erste Krankenhaus, das erste GefĂ€ngnis und die erste Schule gebaut. Als Schutz vor ÜberfĂ€llen ließ er 1652 im Norden der Stadt quer ĂŒber die Insel eine Mauer errichten, die spĂ€ter der dort verlaufenden Straße ihren Namen geben sollte, der Wall Street. Am 2. Februar 1653 erhielt Nieuw Amsterdam die Stadtrechte.

Im Verlauf des Zweiten Englisch-NiederlĂ€ndischen Seekriegs ergab sich die Stadt am 27. August 1664 kampflos einer von Richard Nicolls gefĂŒhrten Flotte der Royal Navy. Die EnglĂ€nder benannten die Stadt und die Kolonie Newe York nach deren damaligem Befehlshaber James, Herzog von York, dem Bruder Charles’ II. von England, der spĂ€ter selbst König werden sollte. 1667 gaben die NiederlĂ€nder alle AnsprĂŒche auf die Kolonie im Frieden von Breda auf, in dem ihnen dafĂŒr die Rechte an Suriname zugesichert wurden. Im folgenden Dritten Englisch-NiederlĂ€ndischen Krieg nahmen die NiederlĂ€nder 1673 die Kolonie kurzzeitig wieder ein, bevor sie das Land endgĂŒltig durch die Unterzeichnung des Vertrags von Westminster am 19. Februar 1674 abgeben mussten.

18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert war New York aktiv an der UnabhĂ€ngigkeitsbewegung beteiligt. 1776 war sie fĂŒr kurze Zeit das Hauptquartier George Washingtons, wurde dann aber von den Briten besetzt. Letztere verließen die Stadt erst 1783, nachdem die amerikanische UnabhĂ€ngigkeit auch von europĂ€ischen Staaten einschließlich Großbritannien anerkannt wurde. Im gleichen Jahr zerstörte ein Feuer große Teile New Yorks. 1785 verwĂŒstete eine weitere Brandkatastrophe weitere Bereiche der Stadt.

Von 1788 bis 1790 war New York Hauptstadt der USA. George Washington wurde hier 1789 als erster PrĂ€sident vereidigt. In den wirtschaftlich schwierigen Zeiten nach dem Krieg grĂŒndeten WertpapierhĂ€ndler am 17. Mai 1792 die New York Stock Exchange. 1797 wurde Albany anstelle von New York zur Hauptstadt des Bundesstaates New York bestimmt und ist es bis heute geblieben.

19. Jahrhundert

Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner, die ganze Insel Manhattan, von der nur die SĂŒdspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu ĂŒberziehen. Die einzige Ausnahme war und ist bis heute der Broadway.

Ein Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825. Durch ihn wurde eine Verbindung zwischen New York, den Großen Seen und damit dem Mittleren Westen geschaffen. Über Nacht wurde die Stadt zum grĂ¶ĂŸten Warenumschlagsplatz an der amerikanischen OstkĂŒste.

Gleichzeitig verĂ€nderte sich das stĂ€dtebauliche Bild. Bisher prĂ€gten so genannte „brownstone houses“ (meist zwei- bis viergeschossige HĂ€user aus Backsteinen) das Stadtbild. Mit der Expansion und dem trotzdem knapp werdenden Wohnungsraum fĂŒhrte man große mehrstöckige ApartmenthĂ€user ein. Diese opulent gestalteten WohnhĂ€user, wie man sie noch heute unter anderem in der Upper West Side am Broadway Ecke 70. bis 74. Straße sehen kann, verfĂŒgten ĂŒber luxuriöse Ausstattung, bis hin zu zentralen DinnerrĂ€umen, in denen sich die Bewohner auch zu gesellschaftlichen AnlĂ€ssen trafen. Um das Vertrauen in den neuen Standort zu stĂ€rken, siedelten die StĂ€dteplaner bewusst beeindruckende Institutionen in den neuen StadtrĂ€umen an, von denen heute viele zu den National Historic Landmarks von New York gehören. Ein Beispiel dafĂŒr ist das monumentale BankgebĂ€ude Broadway Ecke 73. Straße oder die Carnegie Hall an der Ecke 57. Straße und 7. Avenue.

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen fĂŒr einen großen Stadtpark, den so genannten Central Park. Die Bauarbeiten dafĂŒr begannen 1858 und waren 1866 grĂ¶ĂŸtenteils abgeschlossen. In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Elendsquartieren (Slums) wie Five Points und der Bowery. Konflikte entluden sich teilweise gewaltsam wie in den Draft Riots, die die Stadt in das grĂ¶ĂŸte Chaos ihrer Geschichte stĂŒrzten. Durch das starke Wachstum musste die Verwaltung geĂ€ndert werden.

1898 schlossen sich die fĂŒnf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Richmond (heute Staten Island), Queens und Bronx zu Greater New York zusammen. Die Bronx gehörte teilweise schon ab 1874 zum Stadtgebiet von New York. Brooklyn war vor dem Zusammenschluss bereits eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte des Landes. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile sowohl in der Verwaltung als auch im SelbstverstĂ€ndnis ihrer Bewohner eine gewisse EigenstĂ€ndigkeit bewahrt. So ist beispielsweise Little Italy die Bezeichnung fĂŒr einen Stadtteil, der in erster Linie von italienisch-stĂ€mmigen Amerikanern bewohnt wird.

20. Jahrhundert

In der ersten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einem Zentrum der Industrie und des Handels. In den „wilden Zwanzigern“ geriet New York in einen Börsenrausch, der am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag, ein jĂ€hes Ende fand. Die Wirtschaftskrise traf New York hart und die unfĂ€hige, korrupte Stadtregierung von BĂŒrgermeister Jimmy Walker war völlig ĂŒberfordert und die Stadt ĂŒberschuldet.

Die Arbeitslosenquote stieg auf ĂŒber 25 %. Die Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Wohnungen. Die Wende kam durch die von BĂŒrgermeister Fiorello LaGuardia nach seiner Wahl 1933 aufgelegten Hilfs- und Bauprogramme. Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch die ersten Wolkenkratzer, zum Beispiel das Woolworth Building, das Empire State Building und das Chrysler Building, die zu Wahrzeichen der Stadt wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es nach einer kurzen optimistischen Phase schnell bergab. Die Mittelschicht zog in die Vororte und die Industrie wanderte ab. Wie viele andere US-StĂ€dte litt auch New York in den 1960er Jahren unter Rassenunruhen. In den 1970er Jahren nahm die KriminalitĂ€t ĂŒberhand, und 1975 musste die Stadt ihren Bankrott erklĂ€ren. 1977 kam es zu einem 25-stĂŒndigen Stromausfall, wobei es zu PlĂŒnderungen und BrĂ€nden kam. Dieser Stromausfall machte den heruntergekommenen Zustand der Stadt fĂŒr alle deutlich sichtbar[1]. Edward I. Koch sanierte wĂ€hrend seiner Amtszeit als BĂŒrgermeister (1978–1989) das stĂ€dtische Budget. Im Wirtschaftsaufschwung der 1980er Jahre nahm die Wall Street wieder eine fĂŒhrende Rolle in der Finanzwelt ein. In den 1990er Jahren erzielte der populĂ€re BĂŒrgermeister Rudolph Giuliani mit der so genannten Nulltoleranzstrategie einigen Erfolg, die KriminalitĂ€tsrate fiel drastisch, auch unter Beteiligung der zivilen Schutzorganisation Guardian Angels. Insgesamt ging die Zahl der Verbrechen zwischen 1990 und 2007 um 77% zurĂŒck[2]. Aufgrund der verbesserten Sicherheit und der wirtschaftlichen Erholung wurde es wieder modern, in der Stadt zu leben. Dadurch stieg allein in den 1990er Jahren die Bevölkerung von 7,3 Millionen auf 8 Millionen.

21. Jahrhundert

Am 11. September 2001 wurde das World Trade Center (WTC) durch TerroranschlĂ€ge zerstört. An Stelle des WTCs soll eine GedenkstĂ€tte und der Freedom Tower – nach Vorlagen des amerikanisch-polnischen Architekten Daniel Libeskind – gebaut werden. Im Mai 2002 waren die AufrĂ€umarbeiten auf Ground Zero beendet.

Das Zahlungsdefizit der Stadt betrug mehr als sieben Milliarden Dollar. Ende des Jahres 2002 kamen mehr Touristen nach New York als in den Jahren vor den TerroranschlÀgen.

Ein Stromausfall im Jahre 2003 legte große Teile des amerikanischen Nordens inklusive New York lahm.

Der Parteitag der Republikanischen Partei fand 2004 im Madison Square Garden in New York statt. 2004 fiel auch die Entscheidung fĂŒr das Memorial – die GedenkstĂ€tte fĂŒr die Opfer der TerroranschlĂ€ge im Jahre 2001 – am Ground Zero. Den Zuschlag erhielten die Architekten Michael Arad und Max Bond sowie der Landschaftsplaner Peter Walkers mit ihrem Entwurf „Reflecting Absence“ (Die Reflexion der Abwesenheit). Die GedenkstĂ€tte wird aus mehreren Wasserbassins, einem gepflasterten Steinfeld und verschiedenen Baumgruppen bestehen, die das weitergehende Leben nach der Zerstörung des WTCs symbolisieren sollen. Unterirdisch wird ein Museum eingerichtet werden, das an die Opfer und die Zerstörung erinnern soll. An den letzten GebĂ€uderesten des WTCs vorbei werden die Besucher in das Museum gelangen können.

Einwohnerentwicklung

New York ist mit 8,2 Millionen Menschen eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Seit 1825 war die Stadt durch die Lage am Atlantischen Ozean und den Wasserweg des Hudson Rivers ins Inland der Anlaufpunkt fĂŒr Einwanderer aus der ganzen Welt. Die weitere Entwicklung machte New York zur grĂ¶ĂŸten Industriestadt und zur Finanzmetropole.

Die bedeutendsten Institutionen sind hierbei die grĂ¶ĂŸte Börse der Welt, die New York Stock Exchange, und zahlreiche Banken, auch aus dem Ausland, durch die sehr viele ArbeitsplĂ€tze (ĂŒberwiegend fĂŒr Spezialisten) entstanden sind. Andere ArbeitsplĂ€tze, vor allem Dienste in Kleinbetrieben, werden meist von Geringverdienern ausgefĂŒllt.

Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt ĂŒberwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise im teuren Stadtteil Manhattan. FĂŒr sozial schwache Menschen und Familien verwaltet die stĂ€dtische Wohnungsbaugesellschaft NYCHA insgesamt 178.000 Sozialwohnungen, in denen rund 400.000 Menschen leben[3].

In der Stadt New York leben 8.214.426 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte betrĂ€gt 10.456 Einwohner pro kmÂČ. In der erweiterten Metropolregion leben 21.976.224 Menschen (1. Juli 2006) [4]. Die Bevölkerungsdichte der erweiterten Metropolregion New York betrĂ€gt 720 Einwohner pro kmÂČ. Im dichtbesiedelten Nordrhein-Westfalen sind es zum Vergleich 530, im Ruhrgebiet 1.200.

Nach Hautfarbe aufgeteilt ergibt sich folgendes Bild (VolkszĂ€hlung 2000): Weiße (44,66 %), Afro-Amerikaner (26,59 %), Asiaten (9,83 %), Indianer (0,52 %), Pazifische Insulaner (0,07 %), Menschen anderer Hautfarbe (13,42 %) und Mischlinge (4,92 %). 26,98 % der Bevölkerung sind Lateinamerikaner (Hispanics oder Latinos). 35,9 % der Einwohner sind außerhalb der USA geboren (18,9 % in Lateinamerika, 8,6 % in Asien und 7,0 % in Europa). Die grĂ¶ĂŸten ethnischen Gruppen in der Stadt sind: Afro-Amerikaner (11,5 %), Puertoricaner (9,8 %), Italiener (8,7 %), Iren (5,3 %), Dominikaner (5,1 %) und Chinesen (4,5 %). New York ist auch die Stadt mit der grĂ¶ĂŸten jĂŒdischen Gemeinde in den USA. SchĂ€tzungsweise 972.000 (11,8 %) Menschen jĂŒdischen Glaubens leben in der Stadt.

Die folgenden Übersichten zeigen die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1775 handelt es sich um SchĂ€tzungen, von 1790 bis 2000 um VolkszĂ€hlungsergebnisse und 2006 um eine Berechnung.

Woolworth Building
Jahr Einwohner
1630 300
1640 400
1650 1.000
1660 1.500
1680 3.000
1690 3.900
1700 5.000
1710 5.700
1720 7.000
1730 8.600
1740 11.000
1760 18.000
1775 25.000
1. August 1790 57.500
1. August 1800 87.685
1. August 1810 129.359
1. August 1820 162.547
1. Juni 1830 252.666
Jahr Einwohner
1. Juni 1840 401.612
1. Juni 1850 706.323
1. Juni 1860 1.175.674
1. Juni 1870 1.469.045
1. Juni 1880 1.935.359
1. Juni 1890 2.533.600
1. Juni 1900 3.437.202
15. April 1910 4.766.883
1. Januar 1920 5.620.048
1. April 1930 6.930.446
1. April 1940 7.454.995
1. April 1950 7.891.957
1. April 1960 7.781.984
1. April 1970 7.895.563
1. April 1980 7.071.639
1. April 1990 7.322.564
1. April 2000 8.008.278
1. Juli 2006 8.214.426
Jahr Brooklyn Queens Manhattan Bronx Staten Island
1900 1.166.582 152.999 2.050.600 200.507 67.021
1910 1.634.351 284.041 2.762.522 430.980 85.969
1920 2.018.356 469.042 2.284.103 732.016 116.531
1930 2.560.401 1.079.129 1.867.312 1.265.258 158.346
1940 2.698.285 1.297.634 1.889.924 1.394.711 174.441
1950 2.738.175 1.550.849 1.960.101 1.451.277 191.555
1960 2.627.319 1.809.578 1.698.281 1.424.815 221.991
1970 2.602.012 1.987.174 1.539.233 1.471.701 295.443
1980 2.310.028 1.891.325 1.428.285 1.168.972 352.029
1990 2.300.664 1.951.598 1.487.536 1.203.789 378.977
2000 2.465.326 2.229.379 1.537.195 1.332.650 443.728

Politik

Die New York City Hall ist das Ă€lteste Rathaus der USA, das immer noch seine Ursprungsaufgabe erfĂŒllt.
Das Manhattan Municipal Building wurde nach der Vereinigung der Stadtteile 1898 zu New York City gebaut
Blick vom Rockefeller Center auf Midtown- und Lower-Manhattan
Manhattan

An der Spitze der Stadtverwaltung von New York steht der BĂŒrgermeister (Mayor), der von der Bevölkerung fĂŒr eine Amtszeit von vier Jahren gewĂ€hlt wird und maximal einmal wiedergewĂ€hlt werden kann. Er ernennt ihm verantwortliche Commissoners als Leiter der Verwaltungsteile (Beigeordnete fĂŒr die Departements). Die Stadtverordnetenversammlung (City Council) besteht aus 51 Mitgliedern und wird ebenfalls alle vier Jahre gewĂ€hlt. New York City hat eigene ZustĂ€ndigkeiten fĂŒr Schulen, Strafvollzug, Bibliotheken, Öffentl. Sicherheit, Erholungsangebote, Wasserver- und -entsorgung und öffentl. Wohlfahrt.[5] Die nĂ€chsten Kommunalwahlen finden 2009 statt.

Seit 1. Januar 2002 ist Michael Bloomberg der 108. BĂŒrgermeister von New York. Er ist bekannt als GrĂŒnder des Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmens Bloomberg L.P. mit Hauptsitz in New York. Im Jahre 2001 gewann er die BĂŒrgermeisterwahl und trat die Nachfolge von Rudolph Giuliani an. Um nicht in den Vorwahlen antreten zu mĂŒssen, wechselte der Demokrat Bloomberg vor der Wahl die Partei und trat den Republikanern bei. 2005 wurde er mit 58,5 % der abgegebenen Stimmen wiedergewĂ€hlt. Sein Herausforderer Fernando Ferrer von der Demokratischen Partei erhielt 38,7 %. Bloombergs Amtszeit endet am 31. Dezember 2009.

Rudolph Giuliani war der 107. BĂŒrgermeister von New York vom 1. Januar 1994 bis 31. Dezember 2001 und bewĂ€hrte sich durch umsichtiges Handeln nach den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in seiner Stadt. Im Wettbewerb um die Nachfolge des scheidenden Stadtoberhaupts Ed Koch unterlag Giuliani 1989 als Kandidat der Republikanischen Partei und der Liberalen Partei dem Demokraten David Dinkins, der als erster Schwarzer New Yorker BĂŒrgermeister wurde.

FĂŒnf Jahre spĂ€ter kandidierte Giuliani erfolgreich gegen Amtsinhaber Dinkins in einer Wahl, die die Stadt nach ihren rassischen Gruppierungen teilte. Giuliani profitierte dabei auch von der UnterstĂŒtzung des US-PrĂ€sidenten Bill Clinton zu Gunsten des Demokraten Dinkins. 1997 wurde Giuliani von den WĂ€hlern mit großer Mehrheit im Amt bestĂ€tigt. In seiner ersten Wahlperiode (1994–1997) ging Giuliani das Problem der KriminalitĂ€t durch eine strikte „Law and Order“-Politik an. Er fĂŒhrte eine offensive und erfolgreiche PolizeiĂŒberwachung ein, die zu einer Abnahme der Fallzahlen in fast allen Verbrechenskategorien fĂŒhrte. Giuliani setzte in New York die sogenannte Nulltoleranzstrategie um.

Durch die wirkungsvolle Politik wandelte sich das Bild New Yorks in den Augen der Touristen und der BĂŒrger. Der Eindruck einer verbrechensgeplagten Metropole, wie er in den Jahren vor seiner Amtszeit existierte, wich dem einer pulsierenden, sicheren Großstadt. Es gab weniger Graffiti in den U-Bahnen und einen Wirtschaftsaufschwung, weil sich die Menschen auch nachts im Freien wieder sicher fĂŒhlten. Kritiker bemĂ€ngelten, dass die verstĂ€rkte PolizeiprĂ€senz zu mehr Misstrauen bei den Schwarzen und anderen Minderheiten gegenĂŒber den OrdnungshĂŒtern gefĂŒhrt habe. Zu den bekannten ZwischenfĂ€llen mit PolizeibrutalitĂ€t wĂ€hrend Giulianis Amtszeit zĂ€hlen der Tod des unbewaffneten Amadou Diallo und die Gewaltanwendung in Polizeigewahrsam gegenĂŒber Abner Louima.

Nach den TerroranschlĂ€gen zum nahen Ende seiner zweiten Amtszeit (1998–2001) zeigten sich Giulianis FĂŒhrungseigenschaften in einer nationalen Katastrophe. Er behielt nach dem Einsturz der beiden TĂŒrme des World Trade Centers 2001 Ruhe und Übersicht, steuerte die notwendigen Maßnahmen der Stadtverwaltung wirkungsvoll und spendete den Hinterbliebenen der Opfer, besonders auch jenen der New Yorker Feuerwehr, Trost. In beiden Amtsperioden wurde ĂŒber Giulianis Maßnahmen kontrovers diskutiert. Er schaffte es, in diesen acht Jahren die KriminalitĂ€tsrate in der Stadt um etwa 57 % zu verringern, senkte die lokalen Steuern um rund 2,3 Milliarden US-Dollar und bemĂŒhte sich um die Schaffung von ArbeitsplĂ€tzen.

Siehe auch: Liste der BĂŒrgermeister der Stadt New York

Stadtstaat New York City

In der Vergangenheit gab es, wie auch heute noch, Überlegungen, New York City aus dem Staat New York auszugliedern und in einen eigenstĂ€ndigen Stadtstaat umzuwandeln. Bei einer Trennung von NYC und Upstate New York hĂ€tten die USA 51 Bundesstaaten.

StÀdtepartnerschaften

New York unterhÀlt mit folgenden StÀdten Partnerschaften.

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

Überblick

Die Rockefeller Plaza zur Weihnachtszeit
33rd Street - Blick nach Westen

New York besitzt zahlreiche architektonische SehenswĂŒrdigkeiten, 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theater, zahlreiche KaufhĂ€user und ĂŒber 18.000 Restaurants. Die Stadt gilt als kulturelles und kĂŒnstlerisches Zentrum der amerikanischen OstkĂŒste und darĂŒber hinaus in diesen Bereichen als weltweit prĂ€gend. Fast alle kulturellen SehenswĂŒrdigkeiten befinden sich in Manhattan. Hier bestimmen vor allem in Midtown Wolkenkratzer das Stadtbild. Das im Jahre 1902 eröffnete dreieckige Flatiron Building war der erste Wolkenkratzer der Stadt. Weitere sind unter anderem das Woolworth Building von 1915, das im Art-Deco Stil erbaute Chrysler Building von 1930 und der 1939 fertiggestellte GebĂ€udekomplex des Rockefeller Centers mit dem NBC-Studio. Zu den meistbesuchten Monumenten der Welt zĂ€hlt das Empire State Building von 1931, das seit der Zerstörung des World Trade Centers im September 2001 wieder das höchste GebĂ€ude der Stadt ist. Etwa 3,5 Millionen Besucher blicken jedes Jahr von dessen Aussichtsplattform auf New York hinunter.

Das Stadtbild zeichnen auch viele Kirchen mit, zum Beispiel die 1879 fertiggestellte Saint Patrick’s Cathedral, die Cathedral Church of Saint John the Divine (Baubeginn 1892), die Trinity Church am Ende der Wall Street, die „United Synagogue of Conservative Judaism“ und die „Armenian Apostolic Church of America Eastern Prelacy“.

Eines der Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue aus dem Jahre 1886 auf Liberty Island, sĂŒdlich von Manhattan. Weitere bedeutende Bauwerke sind der wichtigste Bahnhof von New York, der 1913 eröffnete Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, die Manhattan und Brooklyn verbindet, die Arena Madison Square Garden und die Carnegie Hall, eine Konzerthalle. Am East River in Manhattan liegt der GebĂ€udekomplex der Vereinten Nationen.

Zu den touristischen Attraktionen zĂ€hlen weiterhin Brooklyn Heights, ein altes Wohnviertel, sowie Greenwich Village mit seinem Triumphbogen und dem Jefferson Market Courthouse, in dem sich eine Bibliothek befindet, Ground Zero, der Platz an dem das World Trade Center stand – es war bei seiner Fertigstellung im Jahre 1973 mit 417 Metern fĂŒr kurze Zeit das höchste GebĂ€ude der Welt – und Ellis Island, die ehemalige Einwanderer-Aufnahmestelle im Hudson River.

Bekannte Hotels sind unter anderem das „Regent“ in der Wall Street (eröffnet 1842), das „Peninsula“ an der Ecke 5th Avenue & 55th Street (eröffnet 1900), „The Plaza“ an der Ecke 5th Avenue & Central Park (eröffnet 1907 und mittlerweile in Eigentumswohnungen umgewandelt), das Waldorf-Astoria in der Park Avenue (eröffnet 1930), das „Carlyle“ in der 76th Street (eröffnet 1931) und das „Four Seasons“ in der 57th Street (eröffnet 1993).

Theater

Das Zentrum des Theaterlebens in New York ist der Broadway mit MusicalauffĂŒhrungen fĂŒr jeden Geschmack. Unter dem Broadway versteht man das Theaterviertel am Times Square zwischen der 41ten und 53ten Straße und zwischen der Sixth und Ninth Avenue. In diesem Viertel gibt es etwa 40 große Theater und ungefĂ€hr 1.500 so genannte „Off-Broadway“ und „Off-off-Broadway“-AuffĂŒhrungen pro Jahr in kleineren Theatern.

Das erste Theater, welches vom vorherigen Theaterviertel am Herald Square zum Times Square umzog, war das Empire Theater. Charles Frohman ließ das GebĂ€ude 1893 mit etwa 1.000 SitzplĂ€tzen erbauen. Es lag direkt gegenĂŒber dem 1883 eröffneten Opernhaus der „Metropolitan Opera“, an dessen altem Standort zwischen der 39ten und 40ten Straße, Ecke Broadway.

Lyceum, das Àlteste im Betrieb befindliche Theater am Broadway.

Der Broadway erlebte zwischen den Jahren 1910 und 1930 eine Vielzahl von Theater-NeugrĂŒndungen. Das Ă€lteste, ununterbrochen bespielte Theater aus dieser Zeit ist das am 2. November 1903 eröffnete „Lyceum“. Es hieß ursprĂŒnglich: „New Lyceum Theatre“, da das vorherige Lyceum Theater aus dem Jahre 1885 auf der 45ten Straße, Ecke Broadway, wegen des Neubaus abgerissen wurde. Es war auch das erste Theater, das elektrisches Licht im gesamten GebĂ€ude besaß, eingebaut von Thomas Alva Edison.

In den 1980er Jahren gab es ein „Theatersterben“ am Broadway, aber durch stĂ€dtebauliche Maßnahmen, Einsparmaßnahmen und die Verpflichtung großer Namen ist die Krise heute ĂŒberwunden. Im Jahr 1988 entschied die New York Landmarks Preservation Commission, den meisten historischen TheatergebĂ€uden den Status historic sites zu verleihen. Große Broadwayerfolge waren Cats, 42nd Street, Les MisĂ©rables, The Lion King und The Producers.

In der NĂ€he des Central Parks liegt unter anderem das „Metropolitan Opera House“, kurz MET, das Zuhause der Metropolitan Opera Company und des American Ballet Theatre. Es gehört zum Komplex des „Lincoln Center for the Performing Arts“, wie auch unter anderem die „Avery Fisher Hall“, SpielstĂ€tte des New York Philharmonic Orchestra, das „New York State Theater“, welches AuffĂŒhrungen der New York City Opera und des New York City Ballets zeigt, die „Carnegie Hall“ und die „Juilliard School“. Die „Radio City Music Hall“ wartet mit wechselnden Veranstaltungen auf.

Musik

Metropolitan Opera bei Nacht

New York ist neben Los Angeles, New Orleans und Chicago eines der bedeutendsten Zentren der Musik in den USA. Neben zahlreichen AuffĂŒhrungsorten fĂŒr klassische Musik u. a. in der Metropolitan Opera befinden sich dort zahllose Jazz- und Rockclubs. New York ist seit den spĂ€ten 1920er Jahren immer wieder Ausgangspunkt und Zentrum verschiedenster musikalischer Entwicklungen gewesen. Mit dem vor allem von Afro-Amerikanern bewohnten Stadtteil Harlem ist New York seit den 1920er Jahren ein Brennpunkt afro-amerikanischer Kultur. Nicht nur der Swing, Bebop und Free Jazz hatten hier ihren Ausgangspunkt. Auch Disco, Punkrock, und New Wave sind mit New York verbunden. Bis heute ist New York die unumstrittene „Hauptstadt“ des Jazz. DarĂŒber hinaus hat die Hip-Hop-Kultur hier ihren Ursprung, die inzwischen zu einem der wichtigsten kulturellen Exportartikel des Landes geworden ist und 2005 zum New Yorker Kulturerbe erklĂ€rt wurde.

Museen

Museum of Natural History mit Theodore Roosevelt Denkmal
Pierpont Morgan Library
Guggenheim-Museum

Zu den bekannten naturwissenschaftlichen, historischen und technischen Museen in New York gehören das „American Craft Museum“, das „Brooklyn Museum“ und das „Intrepid Sea-Air-Space Museum“. Das „American Museum of Natural History“ (an der Ecke Central Park West und 79. Straße) ist eines der grĂ¶ĂŸten Naturkundemuseen der Welt. Auf fĂŒnf Stockwerken wird nahezu die komplette Geschichte der Menschheit abgedeckt, von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Die Sammlung ist derart umfangreich, dass ein Tag fĂŒr den Besuch des Museums kaum ausreichend ist. Über 30 Millionen Muster und Exponate hĂ€lt es fĂŒr seine Besucher bereit. Dazu gehören der 563 Karat schwere „Stern von Indien“, der grĂ¶ĂŸte jemals gefundene Saphir, ein lebensgroßer Blauwal, das 19,2 Meter lange einstĂ€mmige Zedern-Kriegskanu der Haida-Indianer und viele Dinosaurierskelette, um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Zum Komplex gehört auch das „Rose Center for Earth and Space“ mit dem „Hayden Planetarium“. Das „American Museum of Natural History“ verfĂŒgt ĂŒber ein eigenes IMAX-Kino und eine eigene U-Bahn-Haltestelle. Vor dem Haupteingang in Richtung Central Park befindet sich ein Theodore-Roosevelt-Denkmal.

Zu den bekannteren Museen fĂŒr Bildende Kunst und Design gehören das „Metropolitan Museum of Art“ (Exponate vom altĂ€gyptischen Tempel bis zur modernen Kunst, eröffnet 1880), das „Museum of Modern Art“ (Museum fĂŒr moderne Kunst, kurz: MoMA, eröffnet 1929) und seine Außenstelle P.S.1 in Queens, die „Frick Collection“ (eröffnet 1935) und das „Whitney Museum of American Art“ (eröffnet 1966), des Weiteren eine Zweigstelle des „National Museum of the American Indian“[6], das „Cooper-Hewitt National Design Museum“, das „American Museum of the Moving Image“, das „International Center of Photography“, die „Pierpont Morgan Library“ und das „New Museum of Contemporary Art“. Das „MoMA“ gilt als das weltweit bedeutendste Museum fĂŒr die Gegenwartskunst der westlichen Welt und wurde 2004 nach umfangreichen Erweiterungen in einem neuen GebĂ€ude wiedereröffnet.

Der Spiralbau des „Solomon R. Guggenheim Museum“ (1071 Fifth Ave.) wurde nach PlĂ€nen des berĂŒhmten Architekten Frank Lloyd Wright entworfen und Ă€hnelt im Aufbau einem Schneckenhaus. Es ist Lloyd Wrights einziges GebĂ€ude in New York, wurde im Jahre 1959 eröffnet und beherbergt eine Sammlung zeitgenössischer Malerei und Bildhauerei, darunter Klassiker von Wassily Kandinsky, Pablo Picasso und Paul Klee.

Nicht weit entfernt von Liberty Island mit der Freiheitsstatue liegt Ellis Island, einst die erste Kontrollstelle fĂŒr ĂŒber zwölf Millionen Einwanderer. Unter dem Namen Gibbert Island diente die Insel den EnglĂ€ndern als Straflager fĂŒr Piraten. 1892 errichtete man dort einen Vorposten der Einwanderungsbehörde, der vor allem den gewaltigen Zustrom von Immigranten aus SĂŒd- und Osteuropa bewĂ€ltigen sollte. Als der Vorposten 1954 geschlossen wurde, stand auf der Insel, die durch LandaufschĂŒttung vergrĂ¶ĂŸert worden war, ein gewaltiger Komplex. In dem mit TĂŒrmen versehenen ZentralgebĂ€ude befindet sich heute das „Ellis Island Immigration Museum“.

Bauwerke

New York City bei Nacht

New York ist mit rund 5.500 GebĂ€uden mit mehr als zwölf Etagen eine Stadt der HochhĂ€user und Wolkenkratzer. Nur Hongkong besitzt mit rund 7.600 dieser GebĂ€ude mehr als New York. Das fĂŒnfzigsthöchste GebĂ€ude New Yorks misst immerhin noch circa 190 Meter, womit es in Europa bereits zu den höchsten zĂ€hlen wĂŒrde. Die höchsten GebĂ€ude der Stadt waren die ZwillingstĂŒrme des World Trade Centers: der etwas höhere Nordturm maß 417 Meter (mit Antenne 521 Meter), der SĂŒdturm 415 Meter. Sie wurden aber bei den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001 völlig zerstört. Nun ist das Empire State Building mit 381 Meter (inklusive Antenne 449 Meter) wieder das höchste GebĂ€ude der Stadt.

Freiheitsstatue und Liberty Island

Freiheitsstatue

Die Freiheitsstatue (Statue of Liberty), umgangssprachlich auch „Miss Liberty“ oder „Lady Liberty“ genannt, wurde am 28. Oktober 1886 vor dem New Yorker Hafen zur BegrĂŒĂŸung von Heimkehrern und Neuankömmlingen eingeweiht. Sie ist ein Geschenk Frankreichs an die USA und sollte ursprĂŒnglich 1876 zur Hundertjahrfeier der amerikanischen UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung von 1776 vollendet werden. Die Statue steht auf Liberty Island und gehört zusammen mit Ellis Island zum Statue of Liberty National Monument. Von der UNESCO wurde sie zum Weltkulturerbe erklĂ€rt.

Die Statue wurde von FrĂ©dĂ©ric Auguste Bartholdi entworfen und Gustave Eiffel, der Konstrukteur des Eiffelturms, konzipierte das innere Eisenskelett. Die Statue hat eine Höhe von 46 Meter ohne Sockel, mit Sockel erreicht ihre Höhe 93 Meter. Ihr Äußeres besteht aus einem Kupfermantel, der von einem inneren EisengerĂŒst gestĂŒtzt wird. Im Laufe der Zeit hat das Kupfer eine grĂŒne Patinaschicht gebildet. Der steinerne Sockel beherbergt ein Museum und wurde auf einem sternförmigen Fort errichtet, das der ehemaligen Befestigungsanlage am gleichen Ort nachempfunden wurde.

Die Freiheitsgöttin steht mit einem Fuß auf zerbrochenen Ketten, die die Sklaverei symbolisieren. Sie hĂ€lt in ihrer linken Hand eine Tafel mit der Inschrift „JULY IV MDCCLXXVI“ – 4. Juli 1776 –, das Datum der amerikanischen UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung. Mit ihrer rechten Hand hĂ€lt sie eine Fackel mit einer goldbeschichteten Flamme in die Höhe. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmĂŒckt, in der sich 25 Fenster befinden. Die sieben Strahlen symbolisieren die sieben Meere und Kontinente und die 25 Fenster symbolisieren die 25 Edelsteine der Welt. In das Podest ist das Gedicht The New Colossus von Emma Lazarus, eine Anspielung auf den Koloss von Rhodos, eingraviert.

Liberty Island („Freiheitsinsel“) ist eine kleine, unbewohnte Insel in der Upper New York Bay, der ursprĂŒngliche Name lautete Bedloe’s Island. Am 3. August 1956 benannte Eisenhower die Insel um. Sie gehört nicht, wie vielfach angenommen, zum Bundesstaat New Jersey, sondern ist Territorium der Bundesregierung der USA und wird vom National Park Service gepflegt. Die Insel liegt 600 Meter entfernt vom Liberty State Park in Jersey City, New Jersey. Vom Battery Park in Manhattan ist die Insel 2,6 Kilometer entfernt. Obwohl die Insel nicht Territorium von New Jersey ist, befindet sie sich auf der Seite New Jerseys, der Grenzlinie zwischen den Bundesstaaten New Jersey und New York. Die Entfernung von der nahe gelegenen Insel Ellis Island betrĂ€gt ungefĂ€hr 1,6 Kilometer.

Flatiron Building

Flatiron Building

Das im Jahre 1902 fertiggestellte „Flatiron Building“ in 175 5th Avenue war mit 91 Metern Höhe zwar nie das höchste GebĂ€ude der Stadt, doch war es von Anfang an ein Touristenziel. Es wurde nach PlĂ€nen des Architekten Daniel Burnham gebaut. Der eigenwillige dreieckige Grundriss gab dem GebĂ€ude den Namen „Flatiron Building“ (= „BĂŒgeleisen-GebĂ€ude“).

Die Form des Ă€ltesten noch erhaltenen Wolkenkratzers New Yorks hat zur Folge, dass starke Winde auf der Straße entstehen. Auf Grund seiner GrĂ¶ĂŸe fĂ€llt das GebĂ€ude heute nicht mehr auf, obwohl es nach seinem Bau mit den zwanzig Stockwerken alles Umliegende ĂŒberragte. Bereits kurz nach seiner Fertigstellung diente das GebĂ€ude als Motiv fĂŒr eine der bekanntesten Aufnahmen des amerikanischen Fotografen Alfred Stieglitz.

Chrysler Building

Eines der markantesten Bauwerke der Stadt ist das „Chrysler Building“ in 405 Lexington Ave. Das Art-DĂ©co-GebĂ€ude besitzt eine glĂ€nzende, abgesetzte Turmspitze aus rostfreiem Stahl mit Bögen und Dreiecksfenstern und hat einschließlich der Turmspitze eine Höhe von 319 Metern. Bis zum Dach misst es 292 Meter.

Es wurde vom Architekten William van Alen im Jahre 1930 im Auftrag des Automobilfabrikanten Walter Percy Chrysler (1875–1940) entworfen. FĂŒr ein Jahr war es das höchste GebĂ€ude der Welt, dann wurde das Empire State Building fertig gestellt.

Empire State Building

Empire State Building

Das Empire State Building, ein Art-DĂ©co-GebĂ€ude in 350 Fifth Ave. ragt 381 Meter, einschließlich der Antenne sogar 449 Meter, in den Himmel. Seit 1931 haben etwa 110 Millionen Besucher das Panorama der Stadt von der Besucherplattform im 86. Stock aus besichtigt.

Zahlreiche Hochzeitspaare schließen auf dem Empire State Building den Bund fĂŒrs Leben. Im zweiten Stock des GebĂ€udes kann sich der Besucher im „New York Skyride“, mit Hilfe der Simulation eines Hubschrauberfluges, auf eine virtuelle Reise durch die Wolkenkratzer-Schluchten von New York begeben. Zu besonderen Feiertagen und AnlĂ€ssen erstrahlt die Fassade in verschiedenfarbigem Lichterglanz.

Das GebĂ€ude spielte auch in mehreren bekannten Kinofilmen eine bedeutende Rolle, darunter King Kong und die weiße Frau, Independence Day und Die große Liebe meines Lebens.

World Financial Center

Das „World Financial Center“ in 200 Liberty Street befindet sich in Lower Manhattan in Battery Park City am Hudson River in direkter Nachbarschaft zum finanziellen Zentrum der Metropole. Entworfen wurde dieser Komplex von Cesar Pelli & Associates. In den vier TĂŒrmen haben „American Express“, „CIBC World Markets“, „Dow Jones“, „Merrill Lynch“ und weitere bedeutende Firmen ihren Hauptsitz.

Den Mittelpunkt bildet ein Wintergarten, in dem hohe Palmen aus der Sonora-WĂŒste in Arizona stehen. Des Weiteren befinden sich im Komplex Restaurants, GeschĂ€fte und eine Piazza, die eine Aussicht zum Yachthafen am Hudson River bietet. Die verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und VorfĂŒhrungen sind kostenlos. Der Wintergarten und andere Teile wurden durch den Terroranschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Reparaturarbeiten im Wintergarten sind im September 2002 abgeschlossen worden.

Das frĂŒhere WTC bestand bis 2001 aus sechs einzelnen GebĂ€uden, die vom japanischen Architekten Yamasaki entworfen wurden. Fertig gestellt wurde es im Jahre 1973. Von der Erde, die fĂŒr den Bau ausgehoben wurde, entstand „Battery Park City“. Die ZwillingstĂŒrme waren 417 Meter (Nordturm) beziehungsweise 415 Meter (SĂŒdturm) hoch, nach dem 443 Meter (mit Antenne 527 Meter) hohen Sears Tower die zweithöchsten GebĂ€ude der USA. Der Nordturm maß mit Antenne 527 Meter. Insgesamt waren hier 1.200 BĂŒros und Organisationen, Ticket-Center und Börsen untergebracht.

Weitere Wolkenkratzer

Das von der GeschossflĂ€che grĂ¶ĂŸte BĂŒrogebĂ€ude der Welt war 1915 das Equitable Building.

Der Hearst Tower, von Norman Foster entworfen, mit einer eigenwilligen Fassade ist das erste Hochhaus, bei dessen Bau besonders ökologische Gesichtspunkte im Vordergrund standen.

Das 1986 fertig gestellte Lipstick Building von Philip Johnson – im Hintergrund das Citicorp-Center

Kennzeichnend am GebĂ€ude der „New York Life Insurance Company“ in 51 Madison Avenue. ist das goldene Pyramidendach. Der Architekt Cass Gilbert entwarf das neugotische GebĂ€ude 1928.

Das „Paramount Building“ in 1501 Broadway wurde im Jahre 1927 von Rapp & Rapp entworfen. AuffĂ€llig ist die nach oben gestufte Spitze, die eine Uhr und ein Globus krönen.

Das im internationalen Stil errichtete „Seagram Building“ in 375 Park Avenue. wurde 1958 eröffnet. Der Block aus bronzenem Glas und Stahl ist nach PlĂ€nen des Architekten Mies van der Rohe errichtet worden. Das Nobel-Restaurant „Four Seasons“ befindet sich ebenfalls in diesem GebĂ€ude.


Das Time Warner Center in 10 Columbus Circle besteht wie einst das World Trade Center aus ZwillingstĂŒrmen. Mit seiner Fertigstellung anno 2004 ist es der erste GebĂ€udekomplex, dessen Bauarbeiten nach den TerroranschlĂ€gen 2001 abgeschlossen wurden und eines der modernsten Zentren. So befinden sich im Time Warner Center BĂŒros, ein Einkaufszentrum, Fernsehstudios, eine Konzerthalle, ein Theater sowie ein Hotel und Eigentumswohnungen.

Trump Tower

Der MultimillionĂ€r Donald Trump ließ in 725 Fifth Avenue einen BĂŒro- und Apartmentturm der Luxusklasse errichten. Der „Trump Tower“ ist im Stil der Postmoderne erbaut. Über sechs Stockwerke hoch erstreckt sich das prunkvolle Atrium. In den unteren Stockwerken des GebĂ€udes befinden sich verschiedene Boutiquen, Juweliere und weitere exklusive GeschĂ€fte fĂŒr die gehobenen AnsprĂŒche, in den oberen Etagen liegen die Apartments.

Das „UN-Hauptquartier“ in der 1st Avenue / 46th Street besteht aus mehreren GebĂ€uden, Straßen und Parks. Im Jahre 1952 konnten die Vereinten Nationen ihren Hauptsitz beziehen, nachdem John D. Rockefeller II. (1874–1960) 8,5 Millionen US-Dollar fĂŒr den Kauf des GrundstĂŒckes spendete und die USA zinsfrei Geld liehen. Die Verwaltung befindet sich im 39-stöckigen grĂŒnen Glashochhaus und im geschwungenen „General Assembly Building“ sind der Saal der Vollversammlung und der Besuchereingang zu finden.

Seit 1931 zĂ€hlt das im Art-DĂ©co-Stil errichtete „Waldorf-Astoria“ in 301 Park Avenue zu den großen Luxushotels in New York. In den ZwillingstĂŒrmen befinden sich pompöse Zimmer fĂŒr Wohlhabende und berĂŒhmte Persönlichkeiten. Die Lobby des GebĂ€udes ist mit MarmorsĂ€ulen, Bronze und Mahagoni ausgestattet.

Das Woolworth Building in 322 Broadway wurde 1913 vollendet und war bis 1930 das höchste GebĂ€ude der Welt. Der vom Architekten Cass Gilbert entworfene elegante gotische Wolkenkratzer wird von einem Pyramidendach gekrönt und weist viele Tierornamente auf. Neben dem Hauptquartier der „F.W. Woolworth Company“ befanden sich GeschĂ€fte und ein Restaurant im Hochhaus.

Brooklyn Bridge

Brooklyn Bridge

Die „Brooklyn Bridge“ wurde 1883 vollendet und war zur damaligen Zeit die lĂ€ngste HĂ€ngebrĂŒcke der Welt. Der Ingenieur John August Roebling (1806–1869) konstruierte dieses Wunder der Technik, ĂŒberlebte jedoch die Fertigstellung nicht. Sein Sohn vollendete das Werk. Um zu prĂŒfen, ob die BrĂŒcke große Gewichte tragen kann, wurde der Zirkus Barnum mit zahlreichen Elefanten hinĂŒber geschickt.

Vom höher gelegenen Gehweg ist die Skyline von Manhattan in der Ferne und die gotischen Bögen der BrĂŒckenpfeiler aus nĂ€chster NĂ€he zu sehen. Fast direkt unter der BrĂŒcke befindet sich das edle „River CafĂ©â€œ im Stadtteil Brooklyn.

GebÀude in SoHo

Die Green Street in SoHo

Im Stadtviertel SoHo (South of Houston Street) befinden sich zahlreiche Galerien, AntiquitĂ€tengeschĂ€fte, CafĂ©s und Museen, zu denen die Außenstelle des „Guggenheim Museum“, das „New Museum of Contemporary Art“ und das „Museum of African Art“ gehören.

Sehenswert sind die LagerhĂ€user aus den Jahren 1860 bis 1890 mit ihren schön verzierten gusseisernen Fassaden. Das Viertel „Cast-Iron Historic District“ wurde unter Denkmalschutz gestellt. Zahlreiche von diesen GebĂ€uden werden heute als Lofts oder Ateliers genutzt. SoHo hat sich in New York inzwischen zu einem angesagten Bezirk entwickelt. Es beherbergt die weltweit grĂ¶ĂŸte Ansammlung an Gusseisenarchitektur.

Das Gusseisen entdeckte man auf der Suche nach Möglichkeiten, GebĂ€ude schnell und ohne großen Kostenaufwand zu konstruieren. So benutzte man anstelle von schwerem Mauerwerk EisentrĂ€ger zum AbstĂŒtzen der Stockwerke und gewann dadurch Raum fĂŒr grĂ¶ĂŸere Fenster und vor allem fĂŒr Fassaden. Fast jede Idee eines Architekten ließ sich mit Gusseisen verwirklichen. Die Baumeister gestalteten SoHos Fabriken mit barocken Balustraden und Renaissance-SĂ€ulen.

Kirchen

St. Patrick’s Cathedral
Trinity Church

Auch die Religion spielt in der Architektur der Weltstadt New York eine große Rolle. In Uptown befinden sich der „Biblische Garten“, verschiedene Skulpturen und vor allem die „Cathedral of St. John the Divine“. Die unvollendete Kirche ist eine Mischung aus romanischen und gotischen Stilelementen.

Die Bauarbeiten begannen 1892, wurden bei Kriegsausbruch 1939 unterbrochen und Anfang der 1990er Jahre trotz zahlreicher Kontroversen und Geldsorgen sporadisch wieder aufgenommen. Erst zwei Drittel der Kathedrale sind fertiggestellt. Bei ihrer Vollendung, voraussichtlich im Jahre 2050, wird die St. John die grĂ¶ĂŸte Kirche der Welt sein – groß genug, um Notre-Dame de Paris und die Kathedrale von Chartres in sich aufzunehmen.

In Uptown steht auch die „Riverside Church“ mit dem 120 Meter hohen Glockenturm, der ein 22-stöckiges Hochhaus beherbergt. Die Architekten waren Charles Collens und Henry C. Pelton, die Bauzeit dauerte von 1927 bis 1930 und Geldgeber war John D. Rockefeller II..

Die Konstruktionsarbeiten an der neogotischen „St. Patrick’s Cathedral“ in Fifth Avenue und 50th Street wurden 1888 beendet. Ihr Erbauer James Renwick hat alle Details der gotischen Stilrichtung sorgfĂ€ltig zusammengetragen.

Am westlichen Ende der Wall Street, am Broadway zwischen Rector und Church Street, steht die „Trinity Church“ im neugotischen Stil, deren Friedhof vielen KoryphĂ€en vergangener Tage als letzte RuhestĂ€tte dient. 1846 nach PlĂ€nen des Architekten Richard Upjohn errichtet, war sie 50 Jahre lang das höchste Bauwerk der Stadt.

Grand Central Terminal

In E. 42nd St. Park Ave., im Zentrum von Midtown, wurde zwischen 1903 und 1913 vom Architektenteam Warren & Wetmore aus Minnesota der „Grand Central Terminal“ errichtet. Das Bauwerk verbindet einerseits die Romantik des Reisens und andererseits die Historie eines prĂ€chtigen BahnhofsgebĂ€udes aus der damaligen Zeit.

Dank des Einsatzes berĂŒhmter Persönlichkeiten New Yorks wie Jacqueline Kennedy Onassis wurde der Bahnhof vor dem Abriss gerettet und zu einem Wahrzeichen der Stadt ernannt. Nachdem der „Grand Central Terminal“ lange nur zur Durchreise genutzt wurde, prĂ€sentiert er sich nach umfangreicher Renovierung in den 1990er Jahren heute mit vielen exklusiven GeschĂ€ften und Restaurants. Die Kosten fĂŒr die Renovierung beliefen sich auf ĂŒber 200 Millionen Dollar.

Die zwölfstöckige Bahnhofshalle ist 142 Meter lang, 50 Meter breit und 46 Meter hoch. An der Gewölbedecke funkeln ĂŒber 2.500 Sterne in Tierkreiskonstellationen und die riesigen Fenster sorgen fĂŒr sonnendurchflutete Hallen.

New York Public Library

New York Public Library

Die New York Public Library ist eine der fĂŒhrenden Bibliotheken der USA und eine der drei öffentlichen Bibliotheken in New York. Der Entwurf der New York Public Library in der Fifth Avenue, zwischen 40th und 42nd Sts., erfolgte 1897 von den Architekten CarrĂšre & Hastings.

1911 im Beaux-Arts-Stil errichtet, bietet die Bibliothek Platz fĂŒr mehr als sieben Millionen BĂŒcher und 10.000 Zeitschriften. Ihr Status als einer der weltweit fĂŒhrenden Bibliotheken wird belegt durch den Besitz von beispielsweise einer Gutenberg-Bibel, einer Ausgabe der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica und der handgeschriebenen UnabhĂ€ngigkeitserklĂ€rung von Thomas Jefferson. Die ersten BĂŒcher stammen von Johann Jakob Astor (1763–1848).

Dakota-Apartmenthaus

The Dakota

Das Luxus-Apartmenthaus The Dakota (auch Dakota-Building genannt) an der Ecke 72nd Street und Central Park West wurde von Henry J. Hardenbergh zwischen 1880 und 1884 entworfen und in einer damals noch Ă€rmlichen Gegend gebaut. Es ist eines der wenigen noch erhaltenen Beispiele des neugotischen Baustils in New York. Hardenbergh war auch der Architekt des berĂŒhmten New York Plaza Hotels. Bauherr des „Dakota“ war Edward Clark, der Inhaber des Singer NĂ€hmaschinen-Konzerns, der jedoch die Fertigstellung nicht mehr erlebte.

Der Name soll angeblich wĂ€hrend der Bauphase entstanden sein, weil das GrundstĂŒck damals so weit außerhalb des bebauten Stadtgebietes lag, dass man scherzhaft behauptete, es befĂ€nde sich bereits im Stammesgebiet der Dakota, einem Indianervolk, dessen Siedlungsgebiet im Norden der USA lag. Als Signum ist ĂŒber dem Haupteingang die Natursteinplastik eines Indianerkopfes eingelassen.

Insgesamt gibt es im Wohnhaus 65 Luxus-Suiten, in denen KĂŒnstler wie Judy Garland, Leonard Bernstein, Boris Karloff und John Lennon gelebt haben. Das ehemalige Mitglied der Beatles wurde 1980 direkt vor dem „Dakota“ erschossen. Seine Witwe Yoko Ono wohnt dort noch heute. Das GebĂ€ude kann nur von außen besichtigt werden.

Parks

Central Park
John Lennon-GedenkstÀtte, Central Park West
John-Ericsson-Denkmal im Battery Park

Central Park

Der Central Park wurde 1853 als Landschaftspark eingerichtet und wird seitdem auch als Volkspark genutzt. Er erstreckt sich heute auf einer LĂ€nge von vier Kilometern von der 59th bis zur 110th Straße und 750 Meter Breite zwischen der 5th und der 8th Avenue, und wird auch die grĂŒne Lunge New Yorks genannt. Mit circa 340 Hektar nimmt er etwa fĂŒnf Prozent der BodenflĂ€che Manhattans ein. Er ist der grĂ¶ĂŸte Park der Stadt und einer der grĂ¶ĂŸten der Welt.

In den vergangenen Jahrzehnten ist der Central Park zu einer imposanten Parkanlage angewachsen. Zahlreiche Jogger und Inline-Skater nutzen die asphaltierten Straßen im Park zum Sporttreiben. Im Sommer gehen viele New Yorker an den Wochenenden in den Central Park, um sich bei einem ausgiebigen Picknick zu erholen.

Im SĂŒden des Parks befinden sich unter anderem ein Zoo und ein Baseballplatz und in der Mitte ein großer See, das „Jacqueline-Kennedy-Reservoir“, sowie das „Metropolitan Museum of Art“. In den 1990er Jahren noch sollte das Gebiet oberhalb der 110th Street aufgrund der NĂ€he zum Stadtteil Harlem und dessen ehemals hoher KriminalitĂ€tsrate gemieden werden. Inzwischen zĂ€hlt New York allerdings zu den sichersten GroßstĂ€dten der USA.

Battery Park

Der Battery Park ist eine Parkanlage auf der SĂŒdspitze Manhattans. Der am Battery Park gelegene Hafen dient als Ausgangspunkt fĂŒr die FĂ€hren nach Ellis Island, zur Freiheitsstatue, nach Staten Island sowie im Sommer auch nach Governors Island. In der Parkanlage selbst befinden sich neben dem Denkmal des schwedischen Ingenieurs und Erfinders John Ericsson noch zahlreiche weitere DenkmĂ€ler. Der Park hat seinen Namen von den GeschĂŒtzen, die einst hier postiert waren, um den Hafen zu verteidigen. Durch Verlandung und AufschĂŒttung ist die heutige KĂŒstenlinie jedoch etwas vorgerĂŒckt. Die LandaufschĂŒttung ist durch den Aushub fĂŒr das 2001 zerstörte World Trade Center entstanden.

Bronx Zoo

Der Bronx Zoo entstand 1899. Mit mehr als 300 Hektar FlĂ€che ist er der grĂ¶ĂŸte Zoo von New York und der grĂ¶ĂŸte in einer Stadt befindliche Zoo in den USA. Zum Zoo wird auch der New York Botanical Garden gezĂ€hlt, der nördlich anschließt. Im Bronx Zoo findet man viele Tierarten, die in freier Wildbahn schon ausgestorben sind.

Poe Cottage

Poe-Cottage in Fordham, heute Bronx

Edgar Allan Poes letztes Wohnhaus ist heute eine liebevoll restaurierte und allgemein zugĂ€ngliche GedenkstĂ€tte. Er lebte hier im damaligen Vorort Fordham von 1846 bis 1849. Hier starb seine Frau und Cousine Virginia Clemm Poe, das Vorbild seiner Annabel Lee. Poe Cottage wurde 1913 um 140 Meter von seinem ursprĂŒnglichen Platz verschoben. Es liegt dem Poe Park gegenĂŒber an der Kingsbridge Road in der Bronx.

Governors Island

Das sĂŒdlich von Manhattan gelegene Governors Island wird in den nĂ€chsten Jahren vom National Park Service zu einem neuen Freizeitpark im Herzen New Yorks ausgebaut. Der historische nördliche Teil mit dem Castle Williams und dem Fort Jay ist bereits seit einigen Jahren in den Sommermonaten fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich (die FĂ€hre liegt unmittelbar neben der Staten Island Ferry). Von der Insel hat man einen guten Blick auf die Freiheitsstatue, Ellis Island, New Jersey, die SĂŒdspitze Manhattans und die Hafenanlagen von Brooklyn.

High Line

Auf der ehemaligen Hochbahntrasse „High Line“ im Westen von Manhattan entsteht seit 2006 eine Parkanlage. Die Stadt New York investierte 50 Mio. $ in das Projekt. Der Park soll im FrĂŒhjahr 2009 der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht werden.

Sport

Yankee Stadium

Zu den bekannteren der zahlreichen professionellen Sportmannschaften in New York City zÀhlen unter anderem:

Die 1901 gegrĂŒndeten New York Yankees, deren Stadion (Yankee Stadium) im Stadtteil Bronx liegt, gelten seit den 1920er Jahren als der berĂŒhmteste und erfolgreichste Klub des gesamten amerikanischen Profisports. Die Yankees gewannen die World Series, die höchste TrophĂ€e des amerikanischen Baseballs, bisher 26 Mal, zuletzt im Jahr 2000. Damit hat der Klub die meisten Titel aller Mannschaften in den vier großen Profiligen MLB, NFL, NBA und NHL gesammelt. LegendĂ€r sind besonders die Meisterschaftswettbewerbe gegen die damaligen Brooklyn Dodgers, die man ‘Subway Series’ nannte.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

Blick vom Empire State Building Richtung Norden
Blick vom Empire State Building auf New York bei Nacht

Zu den vielen jĂ€hrlichen FestivitĂ€ten in New York gehört das Chinesisches Neujahrsfest, es beginnt im Januar oder Februar und dauert zehn Tage. St. Patrick’s Day, der irische Nationalfeiertag, wird jedes Jahr am 17. MĂ€rz mit einem großen Festumzug auf der Fifth Avenue gefeiert. Christopher Street Day, die Festtage der Schwulen und Lesben, die hier ihren Ursprung haben, werden jeden Sommer in New York und rund um die Welt gefeiert, und die Steubenparade zieht jedes Jahr am letzten Samstag im September durch die Fifth Avenue bis zum Central Park.

Weitere Veranstaltungen sind der Columbus Day, ein großer Festumzug jedes Jahr am zweiten Montag im Oktober, die Macy's Thanksgiving Day Parade, die seit 1924 jedes Jahr zehntausende Besucher anzieht und seit einigen Jahren live im Fernsehen ĂŒbertragen wird, die US Open Tennis Championships in Flushing Meadows, Queens, der New-York-City-Marathon von Staten Island bis zum Central Park und die Silvesternacht am Times Square.

Kulinarische SpezialitÀten

Die Vielzahl und Verschiedenheit ihrer Bewohner spiegelt sich auch in der KĂŒche New Yorks wider. Die Stadt besitzt etwa 17.300 Restaurants, die Speisen aus aller Welt anbieten. Die Restaurants der verschiedenen Bevölkerungsgruppen warten unter anderem mit italienischen, koscheren, asiatischen und indischen Speisen auf. Die sogenannten Delis sind eine New Yorker Institution und bieten ein reichhaltiges Angebot; ihr zentrales Element ist ein heißes und kaltes Buffet.

Zu den typischen New Yorker Speisen gehören Bagels, Pancakes (Pfannkuchen), Cheesecake (KĂ€sekuchen), Waldorfsalat, Pizza, Hotdogs und Burger, aber auch Soul food und Sushi. Eine besondere SpezialitĂ€t aus der jĂŒdischen Tradition ist das so genannte Knisch (in etwa Kartoffeltasche), das an fast jedem Kiosk erstanden werden kann.

Einige international bekannte Köche und Gastronomen wie Mario Batali, David Bouley, Daniel Boulud, Alain Ducasse, Thomas Keller, Nobu Matsuhisa, Danny Meyer und Jean-Georges Vongerichten betreiben Restaurants in New York. Der renommierte RestaurantfĂŒhrer Guide Michelin, von dem eine Ausgabe eigens fĂŒr New York vorliegt, vergibt darin mehr Auszeichnungen als in jeder anderen getesteten Stadt außer Paris.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

New York Stock Exchange
Das Chrysler Building mit Hochhauszeile

Die Metropolregion New York ist einer der bedeutendsten WirtschaftsrĂ€ume der Erde und gehört mit London und Tokio zu den grĂ¶ĂŸten FinanzplĂ€tzen der Welt. Zu den wichtigsten Wirtschaftsbereichen zĂ€hlen unter anderem die chemische und die elektrotechnische Industrie, die Druckindustrie, die Textilindustrie sowie der Dienstleistungsbereich.

Im SĂŒden von Manhattan (Lower Manhattan, Downtown) liegt das HauptgeschĂ€ftszentrum mit dem Finanzbezirk um Wall Street und Broad Street. Hier befindet sich auch die New York Stock Exchange (NYSE), die grĂ¶ĂŸte Wertpapierbörse der Welt. Ihr Grundstein wurde am 17. Mai 1792 gelegt, als 24 Broker und HĂ€ndler das Buttonwood-Abkommen unterzeichneten. Damals wurden gerade einmal fĂŒnf Wertpapiere in New York gehandelt: die Aktien von zwei Banken und drei Staatsanleihen, die im Jahr 1790 ausgegeben worden waren. Heute sind an der NYSE circa 2.800 Firmen gelistet (460 davon haben ihren Sitz außerhalb der Vereinigten Staaten) und das Handelsvolumen betrĂ€gt im Durchschnitt etwa 45 Milliarden US-Dollar pro Tag (Stand: November 2004). Weitere wichtige Börsen in New York City sind NASDAQ, New York Mercantile Exchange (grĂ¶ĂŸte Warenterminbörse der Welt), American Stock Exchange und New York Board of Trade.

Zahlreiche Weltkonzerne haben ihren Hauptsitz in New York. Dazu gehören unter anderem die Altria Group (weltweit einer der grĂ¶ĂŸten Hersteller von Tabak, Nahrung und GetrĂ€nken), American International Group (grĂ¶ĂŸter Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern der Welt), Pfizer (weltweit grĂ¶ĂŸtes Pharmaunternehmen), Sony Music (zweitgrĂ¶ĂŸte Plattenfirma der Welt), Bristol-Myers Squibb (Pharmakonzern), JetBlue Airways (Fluggesellschaft), DC Comics (Comicverlag) und EstĂ©e Lauder (Kosmetikkonzern) sowie Steinway & Sons (FlĂŒgelfabrikant).

New York ist ein bedeutender Medienstandort. Die Stadt ist Sitz der globalen Medienkonzerne Time Warner und Viacom, mehrerer Großverlage, Musikfirmen, Produktionsstudios und der Zentralen oder Teilzentralen von vier großen amerikanischen Fernseh-, Film-, und Radionetzwerken: ABC, CBS, NBC und Fox.

In Brooklyn und der Bronx befinden sich ausgedehnte Hafenanlagen, LagerhĂ€user und Betriebe der verarbeitenden Industrie. Die Hafenanlagen (Waterfront) im Stadtteil Bronx haben eine LĂ€nge von etwa 130 Kilometern. Über den Flughafen John F. Kennedy International im New Yorker Stadtteil Queens werden ĂŒber 50 % der Luftfracht in andere Staaten abgewickelt, die FlughĂ€fen La Guardia und Newark dienen ĂŒberwiegend dem Inlandverkehr. Da der Hafen im Bundesstaat New Jersey einen großen Teil des Frachtverkehrs von New York ĂŒbernommen hat, verliert der Passagier- und Frachtverkehr im gesamten Stadtgebiet immer mehr an Bedeutung.

New York ist auch Sitz vieler Anwaltskanzleien von internationalem Renommee.

Der Tourismus spielt fĂŒr die Weltstadt gleichfalls eine sehr bedeutende Rolle. So registrierte New York City im Jahr 2006 rund 44 Millionen GĂ€ste, davon rund 7 Millionen aus dem Ausland. Durch den Tourismus profitierte die Stadt durch Ausgaben der Urlauber in Höhe von rund 24 Milliarden US-Dollar.


Fernverkehr

Straßen

New York ist durch zahlreiche Autobahnen mit dem Rest des Landes verbunden. FĂŒr die Anfahrt mit dem Auto gibt es verschiedene Möglichkeiten: Route 495, die in New York zur Interstate 495, fĂŒhrt von New Jersey kommend durch den Lincoln Tunnel und aus Richtung Osten durch den Queens-Midtown Tunnel nach Midtown Manhattan.

Aus Richtung SĂŒdwesten fĂŒhren die Interstate Highways I-95 (New Jersey Turnpike) und die I-78 durch den Holland Tunnel zur Canal Street beziehungsweise Spring Street in der NĂ€he von SoHo und TriBeCa. Aus Richtung Norden erreichen der I-87 (New York State Thruway) und der I-95 die Ringstraßen Manhattans. Besonders an den Tunneln und BrĂŒcken kommt es immer wieder zu Staus, auch weil dort in der Regel Maut kassiert wird.

FlughÀfen

In New York befinden sich zwei FlughĂ€fen: John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport. Außerdem gibt es noch den Newark Liberty International Airport, der zwar am nĂ€chsten an Manhattan liegt und der Ă€lteste Flughafen in der Region New York ist, sich jedoch in Newark, New Jersey befindet. La Guardia wird ĂŒberwiegend fĂŒr InlandsflĂŒge benutzt. Die beiden FlughĂ€fen liegen in Queens. Die FlughĂ€fen befördern pro Jahr insgesamt ĂŒber 90 Millionen FluggĂ€ste mit ĂŒber einer Million FlĂŒgen.

Zugverbindungen

Grand Central Terminal

In New York befinden sich zwei wichtige Bahnhöfe fĂŒr den Zugverkehr: Grand Central Terminal und Pennsylvania Station. Grand Central liegt auf der East Side in Midtown, Penn Station dagegen auf der West Side. Beide Bahnhöfe besitzen Umsteigemöglichkeiten zu zahlreichen Bus- und U-Bahnlinien.

Im Grand Central Terminal (oft auch Grand Central Station genannt) enden gegenwĂ€rtig die PendlerzĂŒge der „Metro-North Commuter Railroad“ in Richtung Westchester County, Putnam County, Dutchess County, Fairfield County und New Haven County. Der Grand Central Terminal wurde am 2. Februar 1913 als Kopfbahnhof eingeweiht und ist seitdem der grĂ¶ĂŸte Bahnhof der Welt – er verfĂŒgt ĂŒber 44 Bahnsteige, an denen 67 Gleise enden. Der Bahnhof liegt auf zwei Ebenen, 41 Gleise enden auf der oberen, 26 auf der unteren Ebene.

An der „Penn Station“ halten die FernzĂŒge mehrerer Eisenbahngesellschaften, unter ihnen auch die ZĂŒge der Amtrak. Pennsylvania Station ist wie die Überland-Busbahnhöfe „Port Authority Bus Terminal“ und „George Washington Bus Station“ ein Knotenpunkt fĂŒr mehrere U-Bahnlinien.

Nahverkehr

Taxis am Murray Hill Tunnel
U-Bahn-Zug

Straßen, Taxis

Die Straßen von New York haben eine LĂ€nge von 10.200 Kilometern. Das gitterförmige Straßennetz in Manhattan ist nummeriert und unterteilt in Ost und West (mit der Trennung an der 5th Avenue). Die Ausnahme bildet hier das unterste Downtown, wo dieses Gittersystem endet. In Brooklyn und Queens gibt es Ă€hnliche Gitternetze, die aber historisch bedingt eine eher unregelmĂ€ĂŸige und von BrĂŒchen gekennzeichnete Struktur aufweisen.

BezĂŒglich der benutzten Verkehrsmittel ist New York eine sehr unamerikanische Stadt, denn die meisten Bewohner benutzen öffentliche Verkehrsmittel. Auf den Straßen Manhattans fahren nur etwa 50 Prozent Privatfahrzeuge – das Bild wird vor allem durch die zahlreichen Taxis geprĂ€gt. Die Ursache sind unter anderem hohe ParkgebĂŒhren sowie hohe GebĂŒhren fĂŒr BrĂŒcken und Tunnel.

New York besitzt insgesamt ĂŒber 12.000 „Licensed medallion taxis“, die so genannten „Yellow Cabs“. Die Farbe gelb wurde von John Daniel Hertz (1879–1961) ausgewĂ€hlt, der im Jahre 1907 die „Yellow Cab Company“ grĂŒndete. Eine Untersuchung der UniversitĂ€t von Chicago hatte ergeben, dass gelb die am leichtesten zu erkennende Farbe ist. Neben den „Yellow Cabs“, die auf Handzeichen halten, gibt es noch zahlreiche andere Taxiunternehmen. Ein klassisches New Yorker Taxi verbraucht durchschnittlich 17 Liter auf hundert Kilometern, deshalb erhalten ab 2009 nur noch Hybrid-Taxis Zulassungen.[7]

Öffentlicher Nahverkehr

Verrazano-Narrows Bridge
Blick von der Freiheitsstatue nach Downtown Manhattan

Das New Yorker U-Bahn-Netz, das in weiten Streckengebieten einen 24-Stunden-Service bietet, ist eines der grĂ¶ĂŸten der Welt. Der erste Tunnelabschnitt wurde am 28. Oktober 1904 von der Interborough Rapid Transit (IRT) eröffnet. Rund 6.000 Wagen der U-Bahn verkehren auf 27 Linien mit 476 Bahnhöfen. Das Netz hat eine LĂ€nge von 407,2 Kilometer – davon sind 393,3 Kilometer fĂŒr den öffentlichen Verkehr bestimmt. 371,1 Kilometer werden von der New York City Transit Authority (NYCTA) betrieben und 22,2 Kilometer von der Port Authority Trans-Hudson (PATH). Letztere verkehrt zwischen Manhattan und New Jersey. Die Subway befördert wochentĂ€glich 4,5 Millionen und jĂ€hrlich 1,5 Milliarden FahrgĂ€ste. TĂ€glich werden 7.400 Zugfahrten durchgefĂŒhrt.

FĂŒr den Pendlerverkehr in Richtung Long Island ist die Long Island Railroad (LIRR) zustĂ€ndig. Die VorortszĂŒge von New Jersey Transit transportieren Pendler von New Jersey nach New York. Auf Staten Island verkehrt die Staten Island Railway; die Insel ist durch die Verrazano-Narrows-BrĂŒcke mit Brooklyn und durch die Staten Island Ferry mit Manhattan verbunden.

ZusĂ€tzlich existiert ein gut ausgebautes Bus-Netz. In der Stadt verkehren ĂŒber 4.000 Busse auf 235 Linien mit ĂŒber zwei Millionen FahrgĂ€sten an Wochentagen (jĂ€hrlich 666 Millionen). Zwischen dem 8. Oktober 1921 und dem 26. Juli 1960 fuhren Trolleybusse in New York.

Am 26. November 1832 eröffnete die New York and Harlem Railroad die erste Pferdestraßenbahn der Welt in der Stadt. Ab 1893 wurde das Straßenbahnnetz teilweise elektrifiziert, das Verbot von Oberleitungen und die technisch aufwendigeren Unterleitungen sorgten dafĂŒr, dass New York einen der letzten Pferdebahnbetriebe der USA hatte. Der Großteil des Netzes wurde so schon vor 1922 eingestellt. 1956 fuhr ĂŒber die Georg-Washington-BrĂŒcke die letzte Straßenbahn aus Jersey City, wo sie seit 15. April 2000 wieder verkehrt, nach Manhattan.

FĂ€hren und BrĂŒcken

In New York werden 29 stĂ€ndige und saisonale FĂ€hrlinien betrieben. Die kostenlose Staten Island Ferry verbindet Manhattan und Staten Island. ZusĂ€tzlich verkehren zahlreiche kommerzielle FĂ€hren ĂŒber den Hudson sowie verschiedene FĂ€hren, die Brooklyn mit Manhattan verbinden.

In New York City gibt es 2.027 BrĂŒcken. Die lĂ€ngste BrĂŒcke ist die Verrazano-Narrows-BrĂŒcke zwischen Staten Island und Brooklyn. Die BrĂŒcken nach Manhattan am Nordostufer heißen (von Nord nach SĂŒd) ĂŒber den East River: Throgs Neck Bridge, Bronx Whitsstone Bridge, die EisenbahnbrĂŒcke von der Randalls Wards bzw. Park Ave, Third Ave Bridge, Willis Ave Bridge, Triborough Bridge, Queensboro Bridge, Williamsburg Bridge, Manhattan Bridge und Brooklyn Bridge. Am Westufer gibt es ganz im Norden die Bear Mountain Bridge, dann die Zappan Zee Bridge (Dewey Thruway) und im Zentrum die George Washington Bridge ĂŒber den Hudson River. Außer diesen HauptbrĂŒcken von/nach Manhattan gibt es in ganz New York neben vielen normalen auch 25 bewegliche BrĂŒcken: zwei EinziehbrĂŒcken, sieben SchwenkbrĂŒcken, vier HebebrĂŒcken und zwölf ZugbrĂŒcken.

Medien

Printmedien

Zentrale der New York Times

In New York erscheint eine Vielzahl von Tages- und Wochenzeitungen. Zu den grĂ¶ĂŸten Tageszeitungen gehören die „New York Times“, „Post“, „Daily News“ und das „Wall Street Journal“.

Die Times erscheint ĂŒberregional. Sie gilt als seriös und politisch liberal bis linksliberal. GegrĂŒndet 1851 von Henry J. Raymond und George Jones als The New-York Daily Times, erschien ihre erste Ausgabe am 18. September 1851. Die Absicht der GrĂŒnder war es, eine seriöse Alternative zu den damals in New York vorherrschenden Boulevardzeitungen anzubieten. Adolph Ochs ĂŒbernahm die Zeitung 1896. Unter ihm erlangte sie internationale Verbreitung und Beachtung. Das Blatt wurde seither mit 91 Pulitzer-Preisen ausgezeichnet, weit mehr als jede andere Tageszeitung. Die „Times“ wird bewundernd auch „The Gray Lady“ genannt. Heute gehört sie, zusammen mit 17 weiteren BlĂ€ttern, neun Fernsehsendern und zwei Radiostationen zur New York Times Company, die immer noch von den Nachfahren Ochs’ kontrolliert wird.

Das erstmals 1889 erschienene Wall Street Journal, das sich insbesondere Wirtschaftsthemen widmet, gilt politisch als konservativ, ist eine der auflagenstÀrksten Zeitungen der Vereinigten Staaten und bietet eigene europÀische und asiatische Ausgaben.

Weitere regional erscheinende Tageszeitungen sind „Newsday“, „AM New York“, „New York Metro“, „New York Sun“ und „Staten Island Advance“. Außerdem gibt es eine große Zahl von BlĂ€ttern, deren Berichterstattung sich beispielsweise auf Bevölkerungsgruppen, Bezirke oder Viertel der Stadt konzentriert oder in den Sprachen der ursprĂŒnglichen HerkunftslĂ€nder der Einwohnergruppen erscheint.

Zu den wichtigsten regionalen Wochenzeitungen und -zeitschriften gehören insbesondere „New York Observer“, „New York Press“, „Village Voice“ und „Time Out NY“. Alle sechs Tage erscheint „Street News“ und einmal im Monat „BIGNew“.

The Village Voice, gegrĂŒndet 1955 von Dan Wolf, Ed Fancher und Norman Mailer, bietet investigative Artikel, Analysen aktueller lokaler und nationaler politischer Entwicklungen und Kultur-, Kunstkritiken sowie Veranstaltungshinweise fĂŒr New York. Sie war die erste und ist die bekannteste der als alternative weeklies bezeichneten Publikationen.

Zu den in New York verlegten landesweiten Zeitschriften zĂ€hlen insbesondere „Time“, „Newsweek“, „The New Yorker“, „Vogue“, „Vanity Fair“ und „Architectural Digest“.

Rundfunk und Fernsehen

Die NBC Studios befinden sich im Rockefeller Center

New York ist Sitz globaler Medienkonzerne (Time Warner, Viacom) sowie großer Fernseh- und Radionetzwerke (ABC, CBS, Fox Network, NBC). Dutzende New Yorker und unzĂ€hlige nationale sowie internationale Radio- und Fernsehstationen sind ĂŒber Kabel und Satellit zu empfangen. Rund 10.000 Journalisten berichten aus der Stadt in alle Welt ĂŒber Politik, Wirtschaft und Kultur.

Über 3.000 Film- und Serienproduktionen, darunter Dutzende Blockbuster, wurden bisher im „Hollywood der OstkĂŒste“ gedreht. Viele bekannte Unterhaltungssendungen und Talkshows werden in der Stadt aufgezeichnet. David Letterman empfĂ€ngt seine GĂ€ste in der „Late Show“ und Conan O’Brien in der Show „Late Night“ (in den NBC-Studios im Rockefeller Center). Die Sender MTV und Comedy Central sind ebenfalls in der Stadt beheimatet.

Bildung

Low Memorial Library, Columbia University

Zu den vielen hervorragenden Hochschuleinrichtungen zĂ€hlen unter anderem die Columbia University (eröffnet 1754), die Cooper Union for the Advancement of Science and Art, die City University of New York, das Barnard College, die New York University, das 1887 eröffnete Pratt Institute, die Fordham University, die Rockefeller University, die Manhattan School of Music (eröffnet 1917) sowie das Culinary Institute of America (eröffnet 1946). Die Stadt New York betreibt auch eine Reihe von weiterfĂŒhrenden Schulen zur Förderung von hochbegabten SchĂŒlern. Zu den Ă€ltesten und renommiertesten dieser Schulen zĂ€hlen dabei die Bronx High School of Science, die Stuyvesant High School und die Brooklyn Technical High School.

Die Columbia-UniversitĂ€t liegt in Morningside Heights, gleich nördlich von der Upper West Side, im Stadtteil Manhattan und gehört zu der sogenannten „Ivy League“, den Elite-UniversitĂ€ten im Nordosten der USA (wie Yale, Princeton, Harvard und andere). Sie wurde 1754 als King’s College unter königlichem Erlass von König Georg II. gegrĂŒndet und ist die Ă€lteste Höhere Schule im Staat New York sowie die fĂŒnftĂ€lteste des Landes. Columbia gilt als eine der angesehensten UniversitĂ€ten der Welt.

Die New York University (NYU) ist eine weltbekannte Elite-UniversitĂ€t. Sie ist die grĂ¶ĂŸte private UniversitĂ€t der Vereinigten Staaten mit insgesamt 39.408 Studenten (Herbst 2004) – davon 20.212 im Grundstudium, 15.884 im Hauptstudium und 3.312 Doktoranden. 4.000 der Studenten kommen aus ĂŒber 100 LĂ€ndern. Der Campus der UniversitĂ€t liegt im Greenwich Village in Manhattan. Die UniversitĂ€t besteht aus 14 FakultĂ€ten und Colleges. Sie wurde am 21. April 1831 von einer Gruppe prominenter New Yorker, unter ihnen der ehemalige U.S.-Finanzminister Albert Gallatin, gegrĂŒndet und ist renommiert fĂŒr ihre FakultĂ€ten der Wirtschaftswissenschaften, Volkswirtschaft, Jura, Medizin, Informatik, Mathematik, Philosophie, Politikwissenschaften und der Neurowissenschaften.

In den Rankings des U.S. News and World Report und anderen Publikationen sind die FakultĂ€ten der UniversitĂ€t regelmĂ€ĂŸig unter den Top 25 zu finden, so beispielsweise die NYU Stern School of Business die School of Law, die Robert F. Wagner School of Public Service. Die Tisch School of the Arts ist eines der berĂŒhmtesten Zentren fĂŒr Musik-, Theater-, Regie- und BĂŒhnenausbildung. Die FakultĂ€t fĂŒr Philosophie ist weithin als eine der besten des Landes bekannt. Die Aufnahme an der UniversitĂ€t ist, abhĂ€ngig von der FakultĂ€t, sehr selektiv. Sie wurde in Umfragen des Princeton Report unter College-Bewerbern als die „Nr. 1-Traumschule“ bezeichnet und hat 2004 und 2005 unter allen Nordamerikanischen UniversitĂ€ten den grĂ¶ĂŸten Bewerbungsandrang bewĂ€ltigt.

Zu den bedeutendsten Bibliotheken der Stadt gehören die New York Public Library mit etwa zehn Millionen BĂŒchern und das Schomburg Center for Research in Black Culture.

Panoramen

Skyline von New York City von der Staten Island FĂ€hre
Blick vom Rockefeller Center nach SĂŒden
180°-Panorama, Manhattan vom Empire State Building bei Nacht
360°-Panorama, Manhattan vom Empire State Building bei Tag


Siehe auch

Portal
 Portal: New York City – Artikel, Bilder und mehr zu New York City

Literatur

Deutsch

  • Ric Burns, James Sanders, Lisa Ades: New York – Die illustrierte Geschichte von 1609 bis heute, Frederking & Thaler, 2002, ISBN 3-89405-612-6
  • Geo Special: New York, Mairdumont, 2003, ISBN 3-570-19399-3
  • Russell Shorto: New York – Insel in der Mitte der Welt. Wie die Stadt der StĂ€dte entstand. Hamburg 2004 (Rowohlt), ISBN 3-498-06360-X
  • Kathrin Wildner: New York City: Kulturelle IdentitĂ€ten in einer westlichen Metropole, LIT Verlag Dr. Wilhelm Hopf, 1994, ISBN 3-89473-861-8

Englisch

  • Kenneth T. Jackson, David S. Dunbar (Hg.): Empire City: New York Through the Centuries. Columbia University Press, New York 2005. ISBN 0-231-10908-3
  • Kenneth T. Jackson (Hg.): The Encyclopedia of New York City. New Haven: Yale University Press 1995. ISBN 0-300-05536-6
  • Norval White: New York: A Physical History. New York: Atheneum, 1988. ISBN 0-689-11658-6
  • John A. Kouwenhoven: The Columbia Historical Portrait of New York. Garden City: Doubleday & Company 1953.
  • Kolb, Eva: The Evolution of New York City’s Multiculturalism: Melting Pot or Salad Bowl. BOD, 2009. ISBN 978-3-8370-9303-2

Einzelnachweise

  1. ↑ U.S. Census Bureau, „Population Estimates for the 100 Most Populous Metropolitan Statistical Areas Based on July 1, 2006 Population Estimates: April 1, 2000 to July 1, 2006“
  2. ↑ Kriminalstatistik des NYPD
  3. ↑ Informationsseite der New York Housing Authority
  4. ↑ U.S. Census Bureau, „Metropolitan and Micropolitan Statistical Area Estimates“
  5. ↑ nyccouncil.info: About the Council (Accessdate=2007-06-06)
  6. ↑ Es handelt sich um das George Gustav Heye Center. Der Hauptsitz befindet sich in der Hauptstadt Washington.
  7. ↑ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 16. November 2008, Seite V1: Reise

Weblinks


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  • New York, New Haven and Hartford Railroad — Reporting mark NH Locale New York, NY to Boston, MA Dates of operation 1872–1968 
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  • New Jersey locations by per capita income — New Jersey is one of the wealthiest states in the United States of America, with a per capita income of $27,006 (2000) and a personal per capita income of $40,427 (2003). Its median household income is $55,146 (2000), ranked first in the country 
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