Niederländische Polyphonie

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Das Zeitalter der Franko-Flamen (auch: Niederländer Schule) bezeichnet in der Musikgeschichte die Zeit zwischen 1420 bis 1600. Sie wird in 5 Zeitabschnitte (Generationen) gegliedert. Die musikgeschichtliche Bedeutung der Niederländer Schule liegt in der Weiterentwicklung der mehrstimmigen Musik und der Entwicklung des Kontrapunktes, der von Giovanni Pierluigi da Palestrina zur Perfektion gebracht wird.

Das Zeitalter der Franko-Flamen beginnt mit der Wahrnehmung der Terz und Sext als Konsonanz. Dies wurde vor allem durch John Dunstable und den Fauxbourdon vorangetrieben und verbreitet.

Inhaltsverzeichnis

Abschnitte

Die Wegbereiter ca. 1380-1420

  • Hugo Boy Monachus
  • Johannes Ciconia
  • Martinus Fabri
  • Nicolas Grenon
  • Johannes de Limburgia
  • Mattheus Sanctus
  • Petrus Vinderhout

ca. 1420-1450

Motettenkompositionen werden wie schon im 14. Jahrhundert vom Verfahren der Isorhythmie bestimmt. Die Messe wird eine autonom musikalische Form. Die Vierstimmigkeit wird zur Norm. Es entwickeln sich die Discantusmesse und die Cantus firmus Messe.

ca. 1450-1490

ca. 1490-1520

In dieser Zeit wird eine Gleichberechtigung aller Stimmen angestrebt. Musiker kommen aus den Niederlanden nach Italien. Dadurch verbinden sich die Künste der Niederländer mit den italienischen "Volksliedern" Lauda und Frottola.

ca. 1520-1550

Ab dieser Zeit gibt es Regeln zur restriktiven Dissonanzenbehandlung. Fünf- und Sechsstimmigkeit werden zur Norm. Der cantus firmus verliert an Bedeutung. Es entsteht die Parodiemesse.

ca. 1550-1600

Während der Gegenreformation findet das Konzil von Trient statt, bei dem maßgeblich die Kirchenmusik und deren Verständlichkeit diskutiert werden.

Siehe auch: Kategorie:Franco-Flämischer Komponist

Gattungen des Zeitalters der Franko-Flamen

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