Nordafrika

ÔĽŅ
Nordafrika
Karte Nordafrikas. Dunkelgr√ľn: UN-Subregion. Hellgr√ľn: Geographisch ebenfalls zu Nordafrika geh√∂rende Staaten.

Nordafrika ist die am genauesten umrissene multinationale geographische Einheit Afrikas. Ihr haupts√§chlicher Bestimmungsfaktor ist die mancherorts bis fast an die K√ľsten reichende W√ľste Sahara. Da die Arabische Platte bzw. die Arabische Halbinsel geologisch zu Afrika geh√∂rt, ist sie geographisch ein Teil Nordafrikas. Die kulturelle Einheit wird haupts√§chlich durch den Islam bestimmt, die ethnische durch Araber, Mauren und Berber, im s√ľdlichsten Bereich auch Nubier, Amharen und schwarzafrikanische Ethnien. Zu den Kernstaaten Nordafrikas z√§hlen Marokko mit der Westsahara, Algerien, Tunesien (kleiner Maghreb), Libyen (gro√üer Maghreb), √Ągypten sowie der Sudan (nur der Norden). Mauretanien, Niger, Mali, Tschad sowie Eritrea sind hingegen Randzonen und nur in den notwendigen Zusammenh√§ngen (z. B. Geologie, Klima, √Ėkologie, Sahel-Zone) relevant.

Inhaltsverzeichnis

Geographie und Topographie

Topographie des westlichen und zentralen Nordafrika.
Verlauf der Nordafrika nach S√ľden begrenzenden Sahelzone.

Als Nordafrika im weiteren geographischen Sinne bezeichnet man das Gebiet des Kontinents Afrika, das die W√ľste Sahara und den n√∂rdlich, westlich und √∂stlich davon liegenden K√ľstenstreifen zum Mittelmeer, zum Atlantik und zum Roten Meer bzw. zum Suez-Kanal etwa zwischen dem 19. und 38. Breitengrad und dem 13. Grad westlicher und 25. Grad √∂stlicher L√§nge umfasst (Definition der Encyclopedia Britannica). Es hat eine Fl√§che von 4,75 Millionen Quadratkilometern. Vier F√ľnftel davon sind gegenw√§rtig W√ľste. Im Westen, Norden und Osten wird Nordafrika durch die R√§nder der afrikanischen Platte begrenzt, die gleichzeitig die K√ľstenlinien zum mittleren Atlantik, zum s√ľdlichen Mittelmeer und zum Roten Meer bilden. Im S√ľden gilt die west-√∂stlich verlaufende Sahelzone als Grenze. Die S√ľdgrenze Nordafrikas ist somit im Unterschied zu den anderen keine geologisch-geographische Grenze, sondern eine landschafts√∂kologische und damit weniger genau definierbar.

Es gibt sehr gro√üe flache Sandw√ľsten, deren Ausdehnung von Ost nach West zunimmt. Die gr√∂√üten sind im Westen der Grand Erg Oriental und der Grand Erg Occidental, beide in Algerien, im Osten ist es die Libysche W√ľste, die sich von West√§gypten nach Libyen erstreckt, wo sie auch Calancio Desert hei√üt. Dazwischen liegen unter anderem in Libyen die Rebianah- und Murzuk-W√ľste und im Norden des Sudan das Selima Sandsheet. An den W√ľstenbereich der Sahara grenzt im S√ľden als √úbergangszone die Halbw√ľsten und Trockensavannen der Sahelzone.

Mehrere gro√üe Hochplateaus und Gebirge befinden sich im s√ľdlichen Bereich der Sahara, im Norden zieht sich ein gro√ües, stark gefaltetes K√ľstengebirge, das Atlas-Gebirge am √§u√üersten westlichen Ende der Mittelmeerk√ľste, √ľber mehr als 2000 km von S√ľdwest-Marokko bis zum nord√∂stlichen Tunesien parallel zur K√ľste hin und ist Ursache f√ľr das Fehlen nat√ľrlicher H√§fen dort. Dort befindet sich auch mit dem Toubkal der h√∂chste Berg Nordafrikas (4165 m). Das Rif-Gebirge im Nordwestzipfel Marokkos ist geologisch wiederum Teil der Kordilleren auf den Iberischen Halbinsel. Die wesentlichsten Gebirgs- und Hochlandformationen Nordafrikas sind (von Ost nach West): das ostnilotische Bergland bis nach √Ąthiopien, Gilf Kebir, Uwaynat, Ennedi-Massiv, Tibesti, Fezzan, Tadrart Acacus, T√©n√©r√©, Tassili, Hoggar, A√Įr, Ahaggar, Adrar des Iforas, Tadema√Įt-Plateau, Atlas-Gebirge.

Neben den das Atlas-Gebirge entw√§ssernden Fl√ľssen, der gr√∂√üte von ihnen ist der Sebou, im Nordwesten ist der Nil, der mit seinem Tal und Delta eine eigene topographisch-geographische Region bildet, der einzige ganzj√§hrig wasserf√ľhrende Fluss der gesamten Region, und vom algerischen Ounianga Serir abgesehen ist der Tschad-See neben einigen kleineren wie dem Qarun-See im Fayum und einigen artesisch gespeisten kleineren Seen wie im Wadi Rajan in √Ągypten das einzige gr√∂√üere, allerdings stark verlandende Binnengew√§sser. Der relativ dicht besiedelte K√ľstenstreifen ist meist nur wenige Kilometer breit, und die W√ľste reicht oft bis direkt ans Meer. Die Entw√§sserungszonen des Niger und Benue, an die fr√ľher auch der Tschadsee angeschlossen war, sowie des Senegal werden nicht mehr zu Nordafrika gerechnet.

Die K√ľste zum Mittelmeer verl√§uft ziemlich genau ost-westlich zwischen Gibraltar und Tunis etwa zwischen dem 35. und 37. Breitengrad, von wo aus sie im Bereich von Tunesien die Kleine Syrte, im Bereich von Libyen die Gro√üe Syrte bildet, einen weit nach S√ľden ausschwingenden, bis zum 30. Breitengrad reichenden Golf und s√ľdlichsten Punkt des Mittelmeeres. An der √∂stlichsten Stelle der Syrte steigt dann die Halbinsel Cyrenaika wieder bis etwa zum 33. Breitengrad auf, von wo die K√ľste dann leicht abfallend etwa am 32. Breitengrad Nildelta und Suezkanal erreicht.

Die Grenzen der einzelnen Staaten sind einst von den Kolonialm√§chten mit dem Lineal gezogen worden und nehmen auf ethnische Aspekte oder die Traditionen der altafrikanischen Staaten vor allem der Subsahara (Bornu, Kanem, Songhay, Darfur, Tarkur, das Sultanat von Sannar, Kordofan oder Nubien) keine R√ľcksicht, was inzwischen √ľberall vom Sudan bis zur Westsahara f√ľr Konflikte sorgt, zumal die teils tausende Kilometer langen Grenzen (Algerien f√ľnfeinhalbtausend km zu Land) gr√∂√ütenteils durch W√ľsten f√ľhren und in ihrem Verlauf unpr√§zise und kaum zu √ľberwachen sind. Die vorgelagerten, geologisch allerdings nicht mehr zum nordafrikanischen kristallinen Grundschild geh√∂renden, sondern vulkanisch entstandenen Kanarischen Inseln geh√∂ren zu Spanien, das zudem an der marokkanischen K√ľste mit den Hafenst√§dten Ceuta und Melilla zwei Exklaven besitzt.

Geologie und Geomorphologie

Das Taoudeni-Becken, eines der größten innerhalb der Becken-Schwellen-Struktur Nordafrikas.

Geologisch und geomorphologisch ist Nordafrika und hier insbesondere die Sahara relativ einfach strukturiert und ihre Formationen sind vorwiegend das Ergebnis mariner Phasen und √úberflutungen. Auf einem kristallinen Sockel wechseln sich Becken und Schwellen ab. Die Becken sind dabei mit mehreren tausend Metern (bis zu 7000 m) dicken marinen und kontinentalen Ablagerungen verf√ľllt, wobei die marinen Sedimente den mehrfachen √úberflutungen vor allem der n√∂rdlichen und westlichen Sahara entstammen, die kontinentalen den Abtragungs- und Ablagerungsvorg√§ngen der Trockenzeiten, als von den Gebirgen Material heruntergesp√ľlt wurde. Entstanden sind die Becken vor allem durch das Tethys-Meer in der Kreidezeit sowie im Terti√§r, doch reicht die Entstehung des Taoudeni-Beckens bis vor das Kambrium zur√ľck. Auch die verschiedenen hydrogeologischen, durch unterschiedliche Salinit√§tsgrade charakterisierten Schichtungen des Grundwassermeeres entstammen diesen Phasen. Die √§ltesten sind √ľber 400 Millionen Jahre alt. Die Chotts bzw. Sebkhas genannten Salzpfannen und Salzw√ľsten sind ebenfalls Zeugen sowohl der marinen √úberflutungen wie der Sedimentierungen aus dem salzhaltigen Gesteinsmaterial der umliegenden Gebirge und Plateaus, und vor allem die Versickerung abflussloser Gew√§sser war auch an den hydrogeologischen Schichtungen der fossilen Grundwasserseen beteiligt. Die f√ľr die √∂stliche Libysche W√ľste typischen Depressionen vor allem des √∂stlichen Nordafrika sind ebenfalls Ergebnis von Auswaschungsvorg√§ngen weicherer Gesteinsschichten. Insgesamt gibt es in der Sahara und Nordafrika 11 derartige Becken, in die teils Wasser, am Kontinentalschelf aber auch Erd√∂l und Erdgas eingelagert sind: Von Westen nach Osten und Norden nach S√ľden:

  • Das Tindouf- und Taoudeni-Becken
  • Das s√ľdalgerische und das Niger-Becken
  • Das Homra-Becken (nach der nordlibyschen Steinw√ľste Hamadat al-Hamrah), Syrte-, Murzuk- und Tschadbecken
  • Das nord√§gyptische, Dachla- und Kufra-Becken

Das Niger- und das Tschad-Becken gehören nicht mehr zur Sahara und nur teilweise zu Nordafrika.

Dem stehen mehrere aufgebogene Schwellen gegen√ľber, die die Becken trennen und bei denen der kristalline Untergrund an die Oberfl√§che tritt. Es sind dies:

  • Die Eglab-Schwelle (nach den H√ľgeln von El Eglab in der s√ľd√∂stlichsten Ecke Algeriens)
  • Die Nefusa-Schwelle (nach dem gebirgigen, bis 968 m hohen Schichtstufenland Jabal Nafusah s√ľdlich von Tripolis)
  • Die Gargaf-Schwelle (nach dem Gabal Al Qarqaf, der das Murzuk-Bassin n√∂rdlich vom Ghadames-Bassin bogenf√∂rmig trennt)
  • Die Tibesti-Syrte-Schwelle
Die geomorphologische Formenvielfalt des Tassili.

√úbergangsstrukturen zwischen Becken und Schwellen zeigt die Formenvielfalt des Tassili-Plateaus, das sowohl Material des kristallinen Grundschildes, also Granit, Gneis, Kristallinschiefer und Quarzite enth√§lt, wie auch alte, teils stark verwitterte Sandsteinschichten und Bereiche mit vulkanischem Gestein, die ein komplexes und stark zerrissenes Relief mit Regs, Serir und Hammadas bilden sowie mit auffallenden Felst√ľrmen und Inselbergen, sog. Gara-Berge, die vor allem durch Wasser (w√§hrend der semiariden Phasen) und Wind geformt wurden.

Die n√∂rdliche tektonische Grenze dieser Becken-Schwellen-Struktur verl√§uft entlang des S√ľdrandes des Atlas-Gebirges. In der mittleren zentralen Sahara sind die Schwellen besonders hoch aufgew√∂lbt und von vulkanischen Schichten √ľberlagert, die die saharischen Hochgebirge Hoggar, Tibesti und des Air ausbilden sowie die Hochplateaus des Adrar des Iforas, des Eglab, Djado und Ennedi. Die westliche Sahara ist allerdings geomorphologisch im Vergleich zum s√ľdlichen, √∂stlichen und zentralen Bereich relativ einf√∂rmig. Das ostnilotische Bergland ist ebenfalls eine f√ľr tektonische Auffaltungen an Plattenr√§ndern typische Formation, aber nicht mehr Teil der eigentlichen Becken-Schwellen-Struktur.

Der n√∂rdlichste Bereich Nordafrikas jenseits der Becken-Schwellen-Struktur wird durch die Charakteristika bestimmt, wie sie der Rand einer Kontinentalplatte, hier der afrikanischen Platte zeigt, also stark aufgefaltete Zonen, wie sie beim Zusammenprall zweier Platten entstehen. Das Atlas-Gebirge ist so aufgefaltet worden, so wie auf der anderen Seite Alpen und Pyren√§en. Die Erd√∂lvorkommen im Bereich der libyschen Cyrenaika sowie an den K√ľsten Algeriens und Tunesiens sowie in geringerem Ma√üe √Ągyptens sind nach Vermutungen der Geologen ebenfalls Folge dieser Situation, da hier an den Schelfr√§ndern einst vermehrt biologisches Material absank und schlie√ülich durch den Druck des Deckgebirges unter Luftabschluss zu Erd√∂l und Erdgas transformiert wurde.

Klima, Vor- und Fr√ľhgeschichte

In Nordafrika waren und sind die Zusammenh√§nge zwischen Klima und Geschichte besonders ausgepr√§gt, da sich hier schon vor dem Holoz√§n unter dem Einfluss der europ√§ischen Eiszeiten insbesondere im Bereich der Sahara immer wieder feuchte und trockene Phasen abwechselten. Besondere Bedeutung hatte diese Tatsache aber nach dem Ende der W√ľrm-Eiszeit im Holoz√§n selbst, wobei nach einer ausgepr√§gt feuchteren Periode, in deren Verlauf sich regional ein Neolithikum dort etablierte (das Sahara-Sudan-NBeolthikum), im letztem Drittel die Entwicklung zu einem immer arideren Klima einsetzte, die letztlich zur Entstehung der ersten Hochkultur der Geschichte f√ľhrte, als sich die Menschen aus der immer unwirtlicheren Sahara nach und nach in die wenigen Oasen, an die K√ľsten, vor allem aber in das Niltal zur√ľckzogen und so zwischen 3500 und 3000 v. Chr. die ersten organisatorischen Grundlagen f√ľr das schufen, was einmal das Alte √Ągypten sein w√ľrde.

‚Üí Zum genaueren Ablauf der nordafrikanischen Klimaphasen siehe Libysche W√ľste; zu den pr√§historischen und historischen Bez√ľgen siehe Geschichte Nordafrikas.

Gegenwärtiges Klima

Typisches Klimadiagramm f√ľr ein Mittelmeerklima, hier Oran, Algerien.
Typisches Klimadiagramm f√ľr das W√ľstenklima der Sahara. Hier In Salah, Zentralalgerien.
Typisches Klimadiagramm der Sahelzone, hier Abéché, Tschad.
Typisches Hochgebirgs-Steppenklima auf der Windschattenseite des Hohen Atlas, hier Quarzazate, Marokko.
Grundlagen

Auch hier sind verschiedene klimatische Zonen zu unterscheiden:

  • Mittelmeerk√ľste und Nildelta mit einem subtropischen Mittelmeerklima. Dabei ist diese Zone an der westlichen Mittelmeerk√ľste breiter, umfasst aber nicht mehr den Bereich des Atlas-Gebirges.
  • Im Atlasgebirge herrscht ein Hochgebirgs-Steppenklima.
  • Das Niltal mit einem halbariden Oasenklima.
  • Die Atlantikk√ľste hat ein atlantisches und subatlantisches W√ľstenklima.
  • Die Ostk√ľste jenseits des Niltales hin zum Roten Meer hat ein vollarides W√ľstenklima.
  • In der Sahara selbst herrscht ein typisches voll- bis hyperarides W√ľstenklima, am ausgepr√§gtesten in der Libyschen W√ľste, wo der Jahresniederschlag teils auf unter 5  mm sinkt, vor allem im Murzuk-, Kufra- und Kharga-Becken.
  • Am S√ľdrand der Sahara findet sich ein randtropisches vollarides bis arides W√ľstenklima.
  • Weiter s√ľdlich beginnt dann mit dem Sahel die Zone des semiariden und tropisch-monsunalen Klimas mit Dornstrauch- und Trockensavannen.

Definitionen nach Monod[1]: (jeweils langj√§hrige Mittelwerte). Die Werte f√ľr die Aridit√§tsgrade schwanken allerdings in der Literatur stark[2].

  • hyperarid: < 70 mm Jahresniederschlag, teilweise unter 5 mm.
  • (voll-)arid: 70‚Äď130 mm Jahresniederschlag. Vollarid ist ein Klima, wenn die m√∂gliche Verdunstung ganzj√§hrig gr√∂√üer ist als der Niederschlag.
  • halb- bzw. semiarid: 300‚Äď130 mm Jahresniederschlag, wenn w√§hrend des gr√∂√üeren Teils des Jahres aride Bedingungen herrschen. Trockensavannenklima (z. B. Sahel).
Merkmale

Nordafrika mit der Wendekreisw√ľste Sahara als ihrem hyperariden Zentrum ist ein Bereich klimatischer Extreme, der sich von den milden und winterfeuchten, sommertrockenen Zonen der Mittelmeer- und teilweise auch der Atlantikk√ľste √ľber die trockenen W√ľstenklimata der Sahara bis zu den Steppenzonen und schneebedeckten Gipfeln Hohen Atlas und die feuchten Niederungen des Tschad-Sees erstreckt. Besonderen Einfluss √ľben dabei das Azorenhoch und die Passatwinde aus, hier vor allem der kontinentale, sehr trockene, nur an der marokkanisch-mauretanischen Atlantikk√ľste k√ľhle und feuchte, Harmattan genannte Nordostpassat, der 7 bis 8 Monate im Jahr weht; dazu tritt im S√ľden der Einfluss der tropische Monsung√ľrtels. Im Winterhalbjahr bekommt der n√∂rdliche Sahararand wie das gesamte Mittelmeergebiet Regen aus der weit nach S√ľden verlagerten Polarfront, im Sommerhalbjahr fallen hingegen am s√ľdlichen Sahararand Niederschl√§ge aus der dann weit nach Norden verschobenen Tropikfront. Entsprechend sind auch die jahreszeitlichen Unterschiede besonders ausgepr√§gt, wobei im Sommer praktisch in ganz Nordafrika w√ľstenartige Bedingungen mit h√§ufigen Einbr√ľchen extrem austrocknender Winde herrschen, w√§hrend die Winter vom Norden her feuchter und milder sind, allerdings nur in den Randbereichen der Sahara. Die Linie, die die mediterrane Zone von der Steppenzone trennt ist die 400-mm-Isohyete (Linie gleichen Niederschlags); sie ist in etwa identisch mit der Niederschlagslinie, die den Anbau von Weizen und Gerste ohne Bew√§sserung eingrenzt. Als Trennlinie zwischen Steppe und W√ľste gilt die 100-mm-Isohyete.

  • Mediterranes Klima herrscht vor allem im Norden Marokkos bis zu den n√∂rdlichen und westlichen Abh√§ngen des Atlas bis nach Tunesien. und die Cyrenaica. Dabei wechseln sich allerdings wegen des unterschiedlichen Reliefs mancherorts kontinentale, maritime und f√ľr Bergl√§nder typische Klimazonen ab. Am meisten Niederschlag f√§llt w√§hrend der drei Wintermonate.
  • Steppenklima herrscht in zwei Dritteln des Atlasbereiches, vor allem auf dem Plateau und den Ebenen des √∂stlichen Marokko, die im Regenschatten des Mittleren Atlas liegen, im algerischen Atlas sowie auf der libysch-tunesischen Al-Jifarah-Ebene und in den nordostlibyschen Al-Akhdar-Bergen.
  • Zum W√ľsten- und Oasenklima der Sahara s. dort sowie unter Libysche W√ľste.
  • Zum Niltalklima s. unter √Ągypten.
  • Zum Klima der Sahel-Zone sowie zum Klima des Tschad-Bassins siehe unter den jeweiligen Hauptartikeln.

Hauptursachen dieser enormen klimatischen Differenzierung ist die Gr√∂√üe und geringe Gliederung des afrikanischen Kontinentalblocks im Bereich des n√∂rdlichen Wendekreises in Verbindung mit einer regionalen Vielfalt der Landschaftsformen und den klimatischen Auswirkungen der saisonal unterschiedlichen Luftmassen- und Frontensysteme, die jeweils zu regional unterschiedlichen Niederschl√§gen und Temperaturen f√ľhren, also Winterregen im Norden und Sommerregen im S√ľden Nordafrikas. Die Hochl√§nder und Gebirge fallen teilweise aus diesem Muster heraus und bilden ihre eigenen klimatischen Kleinr√§ume aus. So haben etwa die zentralsaharischen Gebirge Hoggar und Tibesti √ľber 100 mm Niederschlag. Bildet sich zudem im Sommer ein Hitzetief √ľber der Sahara, dringen vor allem √ľber dem √∂stlichen Nordafrika kontinentale, trockene Polarluftmassen ein, die sog. Etesien, die zus√§tzlich austrocknend wirken. Insgesamt ist es daher in Nordafrika nur an wenigen Tagen windstill (8‚Äď10). Dabei weist die Zentralsahara relativ wenige Sandst√ľrme auf, die auch mit ihrer r√∂tlichen Sandlast bis nach Mittel- und S√ľdeuropa wehenden, hei√üen und trockenen Sandst√ľrme (z. B. der Scirocco) entstammen allesamt dem Nordrand der Sahara. Auch der Chamsin im Nordosten Afrikas und in Pal√§stina entstammt dieser Region.
Inwieweit der globale Klimawandel das Klima Nordafrikas, vor allem das der Sahara, längerfristig wieder in die Richtung eines eher feuchtere Zustandes verschieben wird, wie er zuletzt während des mittleren Holozäns dort geherrscht hat, ist Gegenstand wissenschaftlicher Debatten.[3]

Historisches Klima und Besiedelungsgeschichte

Siehe auch: Libysche W√ľste
Felsgravur im Tadrart Acacus, einem kleinen Gebirge im S√ľdwesten Libyens. Hier aus der bis ca. 6000 v. Chr. dauernden Wildtier- bzw. J√§gerperiode.

Das Maximum der Vereisung (Pleniglazial) w√§hrend der W√ľrm-Eiszeit vor 18.000 Jahren war in Nordafrika durch extrem trockene Bedingungen gekennzeichnet. Man geht davon aus, dass die mittlere Temperatur um 5 ‚Äď 6 ¬įC niedriger war als heute.[4] Die Sahara erstreckte sich zudem ca. 1000 km weiter nach S√ľden[5]. Das Innere der W√ľste wurde unbewohnbar, und die dort lebenden J√§ger und Sammler zogen in feuchtere Gegenden, wie etwa ins Niltal oder an die K√ľste. Am √úbergang zum Holoz√§n wanderte der Monsun-G√ľrtel wieder nach Norden. Dadurch wurde das Klima in Nordafrika wieder deutlich feuchter, die Seespiegel waren wesentlich h√∂her als gegenw√§rtig, und der Tschad-See bedeckte ebenfalls eine weitaus gr√∂√üere Fl√§che als vergleichsweise das jetzige Kaspische Meer. Dazu stieg der Spiegel des Mittelmeeres zwischen 8000 und 5000 um ca. 40 m an (13.000 ‚Äď 8000 v. Chr. + 30 m, 8000 ‚Äď ca. 7000 + 20 m, 6700 bis heute + 20 m) und bedeckte weite, bisher besiedelte K√ľstenfl√§chen (durchschnittlich etwa 10 km landeinw√§rts).[6]. Um 5000 ‚Äď 4500 v. Chr. gab es ein erstes Klimaoptimum, ab 3700 ‚ąí 3400 ein zweites. Die Umwelt jener Zeit ist durch zahlreiche Felsbilder quer √ľber die Sahara belegt, die auf einen savannenartige Umgebung mit entsprechendem Wild schlie√üen lassen. Anschlie√üend wurde das Klima wieder zunehmend trockener. Ab etwa 2800 v. Chr. begann schlie√ülich die letzte aride Klimaphase, und um etwa 1300 v. Chr. war der heutige hocharides Zustand in etwa erreicht.[7] Folge war abermals der R√ľckzug der Bev√∂lkerung an die K√ľsten und ins nun bewohnbare Niltal, wo sie ihre bereits im Sahara-Sudan-Neolithikum und den neolithischen Zentren Unter√§gyptens entwickelten Fertigkeiten wie Domestizierung von Tieren und Pflanzen und Keramik nutzten, sich schlie√ülich sogar unter der Druck klimatischer Verh√§ltnisse zur Regelung der Bew√§sserung ihrer Felder gezwungen sahen. Nach und nach entstanden so Bew√§sserungssysteme und damit Kerne staatlicher Ordnungen, die letztlich auch in der mythologisch als Kampf zwischen den √§gyptischen Hauptgottheiten Isis, Osiris und Horus auf der einen und Seth auf der anderen Seite √ľberlieferten Auseinandersetzung zwischen W√ľstennomaden und Niltal- bzw. Oasenbauern zur Entstehung des Alten √Ągypten f√ľhrten.

Fr√ľhe Geschichte

‚Üí Hauptartikel: Geschichte Nordafrikas

Die Geschichte Nordafrikas ist eine relative Einheit. Nur hier gab es das dem europ√§ischen Mesolithikum entsprechende Epipal√§olithikum und ein Neolithikum, und in historischen Zeiten lag die nun hocharide Sahara wie ein gewaltiger Sperrriegel zwischen dem Norden Afrikas und dem subsaharischen Bereich, so dass neolithische Techniken sich letztlich nur entlang der K√ľste und des Niltales ausbreiten konnten. Nur dort erreichten sie die kulturellen Impulse Pal√§stinas, wo der Fruchtbare Halbmond als wichtigstes neolithisches Entstehungsgebiet gilt, obwohl es auch andere Zentren wie das Sahara-Sudan-Neolithikum mit m√∂glicherweise eigenst√§ndigen Traditionen gegeben hat (eine der gro√üen und bis heute offenen Fragen der nordafrikanischen Vorgeschichte). Auch die Metallbearbeitung ist daher als Kulturtechnik mit gro√üer Versp√§tung in der Subsahara √ľbernommen worden, teilweise erst mit der Expansion der Bantu um die Zeitenwende, ja bis in die Kolonialzeit im 19. Jahrhundert, so dass die dortigen V√∂lker sofort von steinzeitliche Produktionsweisen der J√§ger und Sammler in die Eisenzeit √ľberwechselten, deren namengebenden Technik die Bantu mitbrachten, wobei allerdings ‚Äď eine weitere ungel√∂ste Frage der Wissenschaft ‚Äď strittig ist, ob die Eisengewinnung autochthon in Afrika entstand und wenn ja, wo (die Nok-Kultur in Nigeria, der mittlere Nil mit Meroe und Ostafrika im Bereich der Urewe-Kultur des Victoria-Sees stehen hier vor allem zur Auswahl[8][9][10]). Nur das Niltal bildet hier als nord-s√ľdlicher bis tief in den Sudan (Nubien) reichender Verbindungsweg eine gewisse Ausnahme. Auch die fr√ľhen ostafrikanischen Reiche entstanden daher erst nach dieser Zeit, vor allem mit der Ausbreitung des Islam. Fr√ľher gab es nur die nubischen Reiche Kusch und Meroe und die √§thiopischen Reiche, beginnend mit dem im 3. vorchristlichen Jahrhundert gegr√ľndeten Aksum, die aber teilweise noch im Ausstrahlungsbereich der √§gyptischen Kultur lagen. Die Rolle der kaum erforschten Nok-Kultur im Nordwesten Afrikas in diesem Zusammenhang ist allerdings unklar.

‚Üí Einzelheiten siehe die Hauptartikel Geschichte Nordafrikas, Geschichte des Alten √Ągypten sowie die Hauptartikel zu den einzelnen L√§ndern.

√Ėkosystem

F√ľr das √Ėkosystem Nordafrikas sind sowohl aus klimatischen wie geologisch-topographischen Gr√ľnden mehrere Gro√übereiche zu unterscheiden:

Entsprechend unterschiedlich gestalten sich auch Flora und Fauna Nordafrikas, obwohl sie beide stark durch die alle anderen Faktoren relativierenden √ľberm√§chtigen Einfl√ľsse der Sahara bestimmt werden, so dass nur ihre Randbereiche sowie das Niltal von der W√ľstensituation abweichen. Allerdings bietet sich auch hier durch die Einfl√ľsse der dortigen dichten Besiedelung und den Import von Domestikationen sowie durch andere menschliche Eingriffe l√§ngst kein originales Bild mehr, wie es etwa noch die Felsmalereien und -gravuren der Sahara zeigen, auf denen allerlei Savannentiere wie Elefanten, L√∂wen, B√ľffel, Antilopen usw. reichlich zu finden sind. Andererseits ist gerade der Verlauf der Domestizierung in Nordafrika ein interessantes Kapitel der dortigen Kulturgeschichte und ihrer auch klimatologisch fixierbaren Abl√§ufe.

Flora

Neben den genannten Faktoren spielen hier vor allem die Art, Dicke, Feuchte und Mineralhaltigkeit der B√∂den und das Vorhandensein von Wasser eine zentrale Rolle, desgleichen Aspekte der landwirtschaftlichen Nutzbarkeit und Nutzung, etwa durch Abbrennen der Pflanzendecke, was hitzeresistente Pflanzen vor allem in den Savannen vorherrschend werden lie√ü, dazu das Vorkommen von Nachtfr√∂sten, die im Winter auch in der W√ľste durchaus nicht selten sind.

Die mediterrane Vegetation folgt dem typischen Muster von Sommerruhe und Winterregen, wobei die st√§rksten Wachstumsphasen im Fr√ľhjahr und Herbst liegen. W√§lder sind hier selten und bestehen meist aus Koniferen und trockenliebenden Eichen. Steineichen und Korkeichen kommen auf sauren B√∂den vor allem in den feuchteren Regionen des Atlas-Gebirges vor; sie weichen dann in trockeneren Gebieten Aleppo-Kiefern (Pinus halepensis), Wacholder und Atlas-Zedern. Die beiden letzten findet man auch in den h√∂heren Lagen Marokkos wie dem Rif-Gebirge oder dem Mittleren und Hohen Atlas. Es hat allerdings im Laufe der Geschichte eine massive Entwaldung zugunsten von Ackerland sowie f√ľr den Schiffsbau und zur Gewinnung von Holzkohle stattgefunden, insbesondere w√§hrend des R√∂merreiches und in der Kolonialphase. Infolgedessen ist Buschland weit h√§ufiger als Wald. H√§ufig ist auch die Macchie mit den daf√ľr typischen Gew√§chsen. Auf mageren, felsigen B√∂den gedeihen oft nur noch kleine B√ľsche und Zwergstrauchheiden mit einer recht geringen Artenvielfalt. Typisch sind f√ľr diese Garigue genannten Vegetationszonen vor allem Stechginster und Lavendel.

Steppenvegetation des Hohen Atlas.
Nördlicher Tschadsee: Sommer- und Wintersituation des Bewuchses.

Die Steppenvegetation, die au√üer im Atlasgebirge in unterschiedlichen Auspr√§gungen auch in den Gebirgen und Hochl√§ndern der westlichen, zentralen und Ostsahara vorkommt, ist dann noch karger. B√ľsche ersetzen hier mehr und mehr die B√§ume, au√üer in langen Wadis, wo man besonders in Marokko und Westalgerien Zwergpalmen und den Judendorn, die Jujube findet. Weiter √∂stlich sieht man als Nutzgeh√∂lze eher den wilden Olivenbaum, die Terpentin liefernde atlantische Kiefer und den wilden Mandelbaum sowie die s√ľ√üe Lotuspflaume (Diospyros lotus). Die R√ľckbildung zur Steppe f√ľhrt zudem zu einem √úberwiegen von Dornstr√§uchern und gen√ľgsamen Grasarten wie Espartogras und Halfagras, vor allem auf sandigem Untergrund in den Hochsteppen von Algerien und Tunesien. Auf Lehm- und Tonb√∂den kommen auch Artemisia und Zwergsalbei vor, w√§hrend der Opuntia ficus-indica die besseren B√∂den der Wadis vorzieht. Auf salzigen Fl√§chen halten sich gew√∂hnlich nur Salzb√ľsche.

Zu den w√ľstentypischen Pflanzen siehe: Libysche W√ľste.

Die Sahel-Zone ist eine semiaride Trockensavanne und Dornbuschsavanne mit niederem, sch√ľtteren Grasland, das beweidet wird (und teilweise √ľberweidet ist), Dornstr√§uchern und relativ hochw√ľchsig krautigem, ganzj√§hrigem Bewuchs. Dazu sieht man vereinzelt verschiedene Arten von Akazien, Tamarisken sowie Baobab-B√§ume, besser als Affenbrotbaum bekannt, der bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Manche Bereiche werden wie im Tschad, im Bereich des Niger oder des Senegal regelm√§√üig √ľberflutet. Dort ist auch Bew√§sserungsfeldbau m√∂glich. In einigen Bereichen wird Hirse angebaut. Charakteristisch f√ľr die meist laubabwerfenden B√§ume sind tiefe und ausgedehnte Wurzelsystem wie man sie auch bei W√ľstenpflanzen findet sowie die F√§higkeit, auch salziges Wasser zu verwerten, desgleichen Dornen und Kleinw√ľchsigkeit. An Stellen mit nicht allzu niedrigem Grundwasser findet sich neben dem Baobab auch die Doumpalme sowie im feuchteren Westen Malis der Kapok und wilde Feigen, im √úbergang zum Sudan wachsen Schibutter-B√§ume (Vitellaria paradoxa). Viele dieser B√§ume sind Nutzb√§ume wie die ebenfalls vorkommende Dattelpalme, desgleichen manche zum Hausbau oder f√ľr handwerkliche Zwecke verwendete Grasarten wie das Elefantengras oder Panicum turgidum, das Afezu-Gras der Tuareg.

Siehe auch: Sahel-Zone

‚Üí Zur Pflanzenwelt √Ągyptens, insbesondere des √§gyptischen und sudanesischen Niltals, siehe dort sowie unter Libysche W√ľste.

Fauna

Wilder Berberaffe, das Symboltier des Maghreb (und Gibraltars), hier in der algerischen Kabylei
Allgemeine Situation

F√ľr die Fauna Nordafrikas gelten grunds√§tzlich dieselben √∂kologischen Rahmenbedingungen wie f√ľr die Flora, doch ist ihre urspr√ľngliche Zusammensetzung noch st√§rker vermindert und verzerrt durch √úberjagung und Ausrottung einerseits und Import von Domestizierungen andererseits. Biogeographisch ist Nordafrika Teil der Pal√§arktischen Region und √§hnelt der des Mittleren Ostens, abgesehen von der Vogelwelt, die mehr der des s√ľdlichen Mittelmeerraumes gleicht. Die Artenvielfalt ist aber weitaus geringer als die des subsaharischen Bereichs. Auch hier zeigt die Felsbildkunst des Holoz√§ns, wie sehr menschliche Eingriffe diese Vielfalt reduziert haben, und zwar bis in die j√ľngste Zeit, denn allzu lange ist es noch nicht her, da gab es in Nordafrika durchaus Elefanten, L√∂wen, Leoparden, Hy√§nen, Strau√üe, B√§ren oder Geparden. Wildschweine, Rotwild, Schakale, Wildschafe, Luchse oder M√§hnenschafe gibt es noch in den Bergw√§ldern, Gazellen und Oryxantilopen leben noch in den W√ľsten. Auch Reptilien und Insekten sind in Nordafrika seltener als in der Subsahara, obwohl Wanderheuschrecken gelegentlich in gewaltigen Schw√§rmen √ľber die Pflanzenwelt und vor allem landwirtschaftliche Gebiete herfallen und dabei gro√üe Sch√§den anrichten.

Einzelne Vorkommen

Der Maghreb: Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen: In den nördlichen Bergen Marokkos, Algeriens und auch noch Tunesiens vor allem Mufflons, der in den Bergen Marokkos und im Gebiet zwischen Algier und Constantine lebende schwanzlose Berberaffen (Macaca sylvanus), Rotwild und Wildschweine. Zahlreiche Zugvögel wie Störche und Flamingos ziehen hier durch. In der Sahara sieht man Fenneks, Hyänen und Schakale sowie zahlreiche kleinere Tiere wie Kaphasen, Sandkatzen, Rohrkatzen, Libysche Streifenwiesel und Rennmäuse in häufig allerdings nur noch isolierten Vorkommen. Insekten sind zahlreich, am eindrucksvollsten abermals die Wanderheuschrecken.
Je weiter √∂stlich man kommt, desto w√ľstentypischer wird die Fauna, vermehrt vor allem in Tunesien mit Skorpionen, Giftschlangen wie der Kobra und der Hornviper. In Libyen und der Westk√ľste √Ągyptens verst√§rkt sich dieser Trend noch. Geh√§ufter finden sich nun auch w√ľsten- und oasentypische V√∂gel wie die Felsentaube, Rebh√ľhner, H√ľhnerv√∂gel, Lerchen, Adler, Falken und Geier. Vereinzelt kommen in der s√ľdlichen Sahara insbesondere in Felsregionen Klippschliefer, Steppenpaviane, Flederm√§use und W√ľstenigel vor.

‚Üí Zu √Ągypten, Sudan und den anderen W√ľstenl√§ndern siehe auch: Libysche W√ľste.

Staaten, Wirtschaft und Kultur

Die Staaten Nordafrikas

Historisch ist der Begriff Nordafrika eine Sch√∂pfung der franz√∂sischen Kolonialverwaltung, die damit ihren rein geographischen Machtbereich umschreiben wollte, der auf lokale Traditionen keine R√ľcksicht nahm. Die einheimische Bev√∂lkerung hat ihr Gebiet jedoch stets ‚ÄěMaghreb‚Äú genannt (Al Maghrib hei√üt: der Westen). Nach heutigem Verst√§ndnis umfasst Nordafrika jedoch nicht nur die Staaten des kleinen (Marokko, Algerien und Tunesien) oder gro√üen (mit Libyen) Maghreb, sondern auch √Ągypten sowie die n√∂rdlichen Teile des Sudan. Einige nordafrikanische L√§nder, vor allem √Ągypten und Libyen, werden zudem politisch oft zum Nahen Osten gez√§hlt. Zudem geh√∂rt die Sinai-Halbinsel (Teil √Ągyptens) zu Vorderasien und ist Teil des Nahen Ostens, und die Kanarischen Inseln geh√∂ren zu Spanien. Da die Sahara bestimmendes Element Nordafrikas ist, z√§hlen geographisch, nicht jedoch UN-politisch auch die s√ľdlicheren und westlichen Saharastaaten Mauretanien, Mali, Niger und Tschad bis hin zur Sahelzone noch zu Nordafrika, von √Ąthiopien jedoch allenfalls der n√∂rdlichste Zipfel. Politisch werden alle diese Staaten mehr oder weniger autokratisch regiert, teils mit einem Monarchen (Marokko), teils pr√§sidial als pseudodemokratische, mitunter religi√∂s, h√§ufig milit√§risch oder √ľber Parteien definierte Diktaturen.

UN-Regionen

Geographisch zu Nordafrika zu rechnen, aber anderen UN-Subregionen angehörend:

Bei √Ąthiopien und Sudan werden nur die n√∂rdlichen Landesteile geographisch noch zu Nordafrika gerechnet.

Wirtschaft

‚Üí Zu den spezifischen √Ėkonomien der einzelnen Staaten siehe die jeweiligen Artikel.

Karte der mittelalterlichen Karawanenstra√üen um 1400 n. Chr. mit dem Zentrum Niger

Die √∂konomische Potenz der einzelnen Staaten dieser Region ist extrem unterschiedlich. Einige geh√∂ren wie Mali zu den √§rmsten Staaten weltweit, andere wie Libyen und potentiell auch der Sudan aufgrund ihrer Bodensch√§tze zu den reichsten. Bev√∂lkerungsdruck und strukturelle Unterentwicklung vor allem in den zentralen Staaten der Sahara ohne Zugang zur K√ľste sind in den meisten die bestimmenden Faktoren. In vielen wird die wirtschaftliche Entwicklung zudem durch innere Konflikte gebremst, zumal die kolonialen Grenzziehungen oft Ethnien durchschneiden und die klassischen Karawanenwege nun blockieren und zudem die √ľberkommenen Br√§uche nomadisierender V√∂lker wie der Tuareg massiv behindern. Die wirtschaftlichen Zentren liegen auch fast ausschlie√ülich an der K√ľste.

Die klassischen Waren des Transsaharahandels waren Salz, Sklaven sowie die Produkte der subsaharischen Zone, also Elfenbein, Edelh√∂lzer, Gold und Metallwaren, wertvolle Minerale, Gew√ľrze, Tee, Datteln, Getreide, Zucker usw., Dinge, die den weiten und gef√§hrlichen Weg lohnten. Legend√§r sind die Salzkarawanen von Bilma und Fachi. Dazu gab es zentralsaharische Handelknotenpunkte (s. Karte). Die Wege f√ľhrten gew√∂hnlich zwischen den Hochl√§ndern hindurch und mieden die gro√üen Sandw√ľsten, zumal sie auf regelm√§√üige Wasserstellen angewiesen waren. Auch wurde ein solch weitr√§umiger, lange Zeit von Arabern beherrschter Handel erst nach der Einf√ľhrung des einh√∂ckrigen Kamels (Dromedar) etwa um die Zeitenwende √ľberhaupt m√∂glich (s. Domestizierung in Nordafrika).

Heute spielt der Tourismus vor allem in den politisch einigerma√üen stabilen L√§ndern wie √Ągypten, Libyen, Tunesien und Marokko eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Libyen ist vor allem Exporteur von Erd√∂l und nutzt zudem seine gewaltigen Vorkommen an fossilem Wasser f√ľr die Landwirtschaft. In einigen L√§nder wie Algerien wirkt der Terrorismus bremsend, in anderen wie Marokko geschieht dasselbe aufgrund innerer Konflikten etwa mit den Rifkabylen und Tuaregs (Aufst√§nde in den 90ern vor allem in Mali und Niger), und den Streitigkeiten um die Westsahara; im Sudan wirkt sich der Darfur-Konflikt negativ aus, desgleichen die extrem muslimisch orientierte Staatsordnung. L√§nder ohne Zugang zum Meer wie Mali und Niger oder der Tschad sind ohnehin im Nachteil, zumal sie ebenfalls nicht sehr stabil sind und daher vom Massentourismus auch wegen der fehlenden Infrastruktur gemieden werden.

Grundlagen von Kultur und Geschichte

‚Üí Hauptartikel: Geschichte Nordafrikas

Kontakte zwischen saharischem und subsaharischem Afrika beschr√§nkten und beschr√§nken sich wegen der Schwierigkeiten, die W√ľste zu durchqueren, fast ausschlie√ülich auf den Handel entlang der Nord-, Ost- und Westk√ľste des Kontinents und das Niltal, sowie fr√ľher auf den transsaharischen Karawanenhandel. Wie heikel solche Wege durch die Sahara waren zeigen Bezeichnungen wie Tanezrouft (Land der Furcht) oder T√©n√©r√© (Land da drau√üen).

Obwohl sich in der nordafrikanischen Kultur wie auch bei den Einwohnern der Gro√üregion sowohl afrikanische als auch mittel√∂stliche Wurzeln nachweisen lassen, sind die meisten Nordafrikaner entweder arabisch oder berberisch sprechende Moslems. Die christlichen Kopten sind dabei eine Ausnahme und werden zunehmend von der sie umgebenden muslimischen Mehrheit bedr√§ngt. Ein weiterer Hinderungsgrund f√ľr kulturellen Austausch in der Region war zudem rassistischer Natur, insbesondere was die Verachtung der Araber, Mauren und Berber f√ľr die dunkelh√§utigen, fr√ľher absch√§tzig als ‚Äěnegroid‚Äú bezeichneten V√∂lker weiter s√ľdlich angeht, die lange nur als Objekte des arabischen und kolonialen Sklavenhandels von Interesse waren.

Ethnien und Sprachen sind in diesem Zusammenhang ein besonders interessantes Ph√§nomen der im Vergleich zur subsaharischen Situation relativ gro√üen nordafrikanischen Homogenit√§t, was die Ethnien angeht. Sprachlich herrscht im Gesamtraum die bis nach √Ąthiopien reichende afroasiatische Sprachgruppe nach Joseph Greenberg vor, die vor allem das Arabische mit seinen Varianten umfasst ‚Äď auch das Alt√§gyptische geh√∂rte zu dieser Gruppe ‚Äď, eine sicher auf der Ausbreitung des Islam beruhende Situation. Nur im Bereich von Niger und Tschad ist die allerdings extrem zersplitterte nilosaharische Sprachgruppe st√§rker vertreten. Neben den dynamischen Vorg√§ngen der Islamisierung ist f√ľr diese Situation vor allem die Homogenit√§t der Naturr√§ume verantwortlich, die zudem aufgrund ihres W√ľstencharakters ethnische Durchmischungen oder Wanderungen, wie wir sie zum Beispiel in Europa mit den V√∂lkerwanderungen oder dem Einbruch zentralasiatischer Steppenv√∂lker immer wieder beobachten k√∂nnen, stark erschwerte, ja verhinderte.

Wichtig sowohl in politisch-historischer Hinsicht wie auch in √∂konomischer und kultureller ist dabei eine von europ√§ischen Konzepten v√∂llig unterschiedliche Auffassung vom Wert des Bodens einerseits und vom Wert des Menschen andererseits. Die Vorstellung vom Grundbesitz etwa ist von den Europ√§ern in Afrika erst eingef√ľhrt worden. Das lag an der relativ d√ľnnen Besiedelung innerhalb riesiger R√§ume, aber vor allem auch an den klimatischen Voraussetzungen und der Tatsache, dass es in Afrika sehr wenig Humusb√∂den gibt, deren Wert sich zu erhalten (durch D√ľngung etc.) und zu verteidigen lohnte. Daher hatten alle fr√ľhen afrikanischen Imperien auch keine festen Grenzen wie etwa in den L√§ndern Europas des Mittelalters, und es gab zwar Machtzentren, aber kaum feste Hauptst√§dte, da man von altersher gewohnt war, nach Ersch√∂pfung des Bodens weiterzuwandern. Folge dieser Auffassung von der Wertlosigkeit des Bodens war andererseits, dass der Wert des Menschen und seiner Arbeitskraft im Zentrum stand. Besitz bedeutete daher in Europa Grundbesitz, in Afrika hingegen Menschenbesitz. Handel war somit Handel mit menschlicher Arbeitskraft, Politik zielte auf der Gewinnung dieser Arbeitskraft durch Kriege und Unterwerfung ab, in ihrem Zentrum stand die Kunst der Menschenf√ľhrung.[11] Lediglich dort, wo fruchtbare B√∂den eine feste und unbewegliche Gr√∂√üen waren, die von menschenfeindlichen Regionen wie der Sahara umgrenzt wurden, konnte es daher √ľberhaupt zur Entstehung von Staaten in unserem Sinne kommen. Nicht umsonst entstand daher die erste Hochkultur genau in einem solchen Gebiet, dem von W√ľste umzingelten Niltal: √Ągypten.

Siehe auch

Literatur

  • Baumann, H. (Hrsg.): Die V√∂lker Afrikas und ihre traditionellen Kulturen. 2 Bde. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1975, ISBN 3-515-01968-5
  • Bertaux, P.: Fischer Weltgeschichte Bd. 32: Afrika. Von der Vorgeschichte bis zu den Staaten der Gegenwart. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a.M. 1993, ISBN 3-596-60032-4
  • Clark, J. D.: The Cambridge History of Africa. Vol 1. Cambridge University Press, Cambridge 1989, ISBN 0-521-22215-X
  • Dittrich, P. et al.: Biologie der Sahara. Ein F√ľhrer durch die Tier- und Pflanzenwelt der Sahara mit Bestimmungstabellen und 170 Abb. 2. Aufl. Eigenverlag Prof. Dr. P. Dittrich, M√ľnchen 1983, ISBN 3-9800794-0-6
  • Faath. S. (Hrsg.): Demokratie und Menschenrechte in Nordafrika, Hamburg 1992.
  • Geo Special 6/92: Sahara. Wasser-Report ‚Äď Das Meer im Verborgenen, S. 92‚Äď103, ISBN 3-570-01089-9
  • G√∂ttler, G. (Hrsg.): DuMont Landschaftsf√ľhrer: Die Sahara, 4. Aufl. DuMont Buchverlag, K√∂ln 1992, ISBN 3-7701-1422-1
  • Heine, B., Th.C. Schadeberg, E. Wolff: Die Sprachen Afrikas. Helmut Buske Verlag, Hamburg 1981, ISBN 3-87118-433-0
  • Herder Lexikon der Biologie, 10 Bde. Spektrum Akad. Verlag, Heidelberg 1994, ISBN 3-86025-156-2
  • Kuper, R. (Hrsg.): Forschungen zur Umweltgeschichte der Ostsahara. Mit Beitr√§gen von Katharina Neumann, St. Kr√∂pelin, W. Van Neer und H.-P. Uerpmann. Heinrich-Barth-Institut, K√∂ln 1989, ISBN 3-927688-02-9
  • Lamb, H. H.: Klima und Kulturgeschichte. Der Einfluss des Wetters auf den Gang der Geschichte. S. 125ff. Rowohlt Taschenb. Verlag, Reinbek 1994, ISBN 3-499-55478-X
  • Monod, Th.: D√©sert libyque. Editions Arthaud, Paris 1994, ISBN 2-7003-1023-3
  • Monod, Th.: W√ľsten der Welt. S. 33‚Äď46, 55‚Äď118, 163‚Äď172. C.J. Bucher, M√ľnchen 1992, ISBN 3-7658-0792-3
  • Neumann, Katharina: Vegetationsgeschichte der Ostsahara im Holoz√§n. Holzkohlen aus pr√§historischen Fundstellen. In: Kuper (Hrsg.): Forschungen zur Umweltgeschichte der Ostsahara. S. 13‚Äď182.
  • Schild, R., F. Wendorf, Angela E. Close: Northern and Eastern Africa Climate Changes Between 140 and 12 Thousand Years Ago. In: Klees/Kuper (Hrsg.): New Light on the Northeast African Past. S. 81‚Äď98.
  • Schwarzbach, M.: Das Klima der Vorgeschichte. Eine Einf√ľhrung in die Pal√§oklimatologie. S. 222‚Äď226, 241‚Äď255. Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-432-87355-7
  • Sheratt, A. (Hrsg.): Die Cambridge Enzyklop√§die der Arch√§ologie. S. 179‚Äď184. Christian Verlag, M√ľnchen 1980, ISBN 3-88472-035-X
  • The New Encyclopedia Britannica: North Africa, 15. Aufl. Vol. 24, S. 939‚Äď996. Encyclopedia Britannica Inc., Chicago 1993, ISBN 0-85229-571-5
  • Tourneau, R. le: ‚ÄěEvolution politique de l'Afrique du Nord muselmane 1920-1961‚Äú, Paris 1962.
  • Wagner, H.-G.: Siedlungsgeographie ‚Äď Nordafrika, Stuttgart 1983, 96 S. = Afrika-Kartenwerk, Beiheft N 9,ISBN 3-443-28337-3, mit Karte 1:1 Mio: Siedlungsgeographie, Stuttgart 1981.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Monod, D√©sert Libyque, S. 16.
  2. ‚ÜĎ Monod, W√ľsten der Welt, S. 48.
  3. ‚ÜĎ Climate Change Research Centre: The Copenhagen Diagnosis 2009 - Updating the World on the Latest Climate Science (PDF 3,3MB)
  4. ‚ÜĎ Encyclopedia Britannica, Vol. 16, S. 490f.
  5. ‚ÜĎ Schwarzbach: Klima der Vorzeit, S. 224
  6. ‚ÜĎ Lamb: Klima und Kulturgeschichte, S. 129 ‚Äď131
  7. ‚ÜĎ Neumann: Vegetationsgeschichte der Ostsahara im Holoz√§n. S. 142 ‚Äď 153.
  8. ‚ÜĎ Murray, Weltatlas der alten Kulture: Afrika, S. 47.
  9. ‚ÜĎ Fischer Weltgeschichte, Afrika, S. 35f.
  10. ‚ÜĎ Clark, Cambridge History of Africa, Vol 1., S. 810ff.
  11. ‚ÜĎ Fischer Weltgeschichte: Afrika, S. 27‚Äď30.

Weblinks

 Commons: Nordafrika ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Nordafrika ‚ÄĒ Nordafrika ‚Ķ   Deutsch W√∂rterbuch

  • Nordafrika ‚ÄĒ NoŐ£rd|af|ri|ka; s: n√∂rdlicher Teil Afrikas. * * * NoŐ£rd|afrika, ¬† der n√∂rdliche Teil des afrikanischen Kontinents; im weiteren Sinn das n√∂rdlich der Sudanzone gelegene Gebiet (einschlie√ülich der Sahara), im engeren Sinn die s√ľdlichen Randgebiete… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Nordafrika ‚ÄĒ Nord|af|ri|ka Nord|af|ri|ka ‚Ķ   Dansk ordbog

  • Nordafrika ‚ÄĒ NoŐ£rd|af|ri|ka ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung

  • Nordafrika in der fr√ľhen Neuzeit: Zwischen Europ√§ern und Osmanen ‚ÄĒ ¬† Der Maghreb bis zum 17. Jahrhundert ¬† Mit dem 15. Jahrhundert k√ľndigte sich f√ľr den ¬Ľ√Ąu√üersten (Westlichsten) Maghreb¬ę bereits die Neuzeit an, die hier das Auftreten und Eingreifen der Portugiesen bedeutete. Zwar brachte bereits das 16.… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Nordafrika unter dem Islam bis zur osmanischen Eroberung: Eroberte und Eroberer ‚ÄĒ ¬† Von dem Zeitpunkt an, da der islamische Feldherr Amr ibn al As √Ągypten und sein Vorfeld, die Cyrenaica (Barka) erobert hatte (642/643), erhob sich die Frage, ob man weiter nach Westen ausgreifen oder sich mit diesem reichsten aller bisher… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Nordafrika-Feldzug ‚ÄĒ Bedeutende Milit√§roperationen w√§hrend Afrikafeldzuges (1940‚Äď1943) der Achsenm√§chte 1940: Operation Compass 1941: Unternehmen Sonnenblume ‚Äď Operation Crusader 1942: Unternehmen Theseus Erste Schlacht von El Alamein ‚Äď Zweite Schlacht von El Alamein ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Nordafrika und Mittelost Initiative der deutschen Wirtschaft ‚ÄĒ Logo des NMI Die Nordafrika und Mittelostinitiative der deutschen Wirtschaft (kurz NMI) hat die Aufgabe die Interessen deutscher Unternehmen gegen√ľber der Politik in der Region Nordafrika/Mittelost und in Deutschland mit einer Stimme zu vertreten ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Nordafrika und Mittelost Initiative der Deutschen Wirtschaft ‚ÄĒ Selbstverst√§ndnis und Ziele: Die Initiative sieht sich als Sachverwalter der Interessen deutscher Unternehmen in den MENA L√§ndern. Die Arbeit zielt auf die Mobilisierung zus√§tzlicher/neuer Potenziale in dieser strategisch wichtigen und… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Franz√∂sisch-Nordafrika im Zweiten Weltkrieg ‚ÄĒ Nach dem deutschen Sieg √ľber Frankreich 1940 geh√∂rten Algerien, Tunesien und Marokko zun√§chst zu Vichy Frankreich. Nach der Operation Torch √ľbernahmen die Alliierten die milit√§rische Macht in diesen L√§ndern, lie√üen die zivile Verwaltung aber in… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.