Nordamerika

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Nordamerika

NORDAMERIKA

Lage Nord- und Mittelamerikas auf einer Weltkarte

Fl√§che 24.930.000 km¬≤
Bev√∂lkerung √ľber 528.750.000
Bevölkerungsdichte 21 Einwohner/km²
Länder 23
Sprachen Englisch
Grönländisch
Spanisch
Französisch
Niederländisch
(und weitere)
Zeitzonen UTC-10 (USA) - UTC (Grönland)

Nordamerika ist der n√∂rdliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes, umgeben n√∂rdlich vom Arktischen Ozean, √∂stlich vom Atlantischen Ozean, s√ľdlich von der Karibik und westlich vom Pazifischen Ozean.

Es ist der drittgr√∂√üte Kontinent der Erde, nach Asien und Afrika, und umfasst einschlie√ülich Gr√∂nland, der zentralamerikanischen Landbr√ľcke und der Karibik eine Fl√§che von 24.930.000 km¬≤.

S√ľdamerika und Nordamerika wurden nach Amerigo Vespucci benannt. Er kam als Erster auf die Idee, dass das Land, das Christoph Kolumbus entdeckt und als Indien angesehen hatte, ein eigener Kontinent sei.

Die Verbindung von Nord- und S√ľdamerika ist die Landenge von Panama. Gelegentlich wird Zentralamerika als eigener Kontinent genannt, jedoch ist Zentralamerika nach vorherrschender Meinung h√∂chstens eine Region wie z. B. Westeuropa und geh√∂rt zu Nordamerika.

Inhaltsverzeichnis

Naturraum

NASA-Satellitenbild, ca. 2002
Geologische Karte Nordamerikas

Zu Nordamerika gehören Grönland, das autonom zu Dänemark gehört, Kanada, die USA, Mexiko, Zentralamerika und mehrere karibische Inselstaaten.

Fast die gesamte Fl√§che Nordamerikas befindet sich auf der Nordamerikanischen Platte, ein Teil liegt auf der Pazifischen Platte. Hierbei handelt es sich haupts√§chlich um die Halbinsel Niederkalifornien in Mexiko sowie den K√ľstenstreifen Kaliforniens von San Diego bis n√∂rdlich von San Francisco. Der Bruch zwischen der pazifischen und der nordamerikanischen Platte wird San-Andreas-Graben genannt. Beide Platten driften best√§ndig nach Norden, die pazifische Platte mit einer h√∂heren Geschwindigkeit. Dadurch gleiten beide Platten aneinander vorbei. Da dies nicht reibungslos passiert, verhaken sich beide Platten an verschiedenen Stellen und es kommt sehr h√§ufig zu Erdbeben in diesem Gebiet.

Im westlichen Teil befinden sich die Alaskakette, die Rocky Mountains, die westlichen Kordilleren und die Sierra Madre Occidental, die haupts√§chlich durch den Druck der pazifischen Platte auf die nordamerikanische Platte vor ca. 80 Millionen Jahren entstanden sind. H√∂chster Gipfel Nordamerikas ist der in der Alaskakette gelegene Mount McKinley (6194 m). Im Norden ist Gr√∂nland mit seinem Inlandeis und weiter s√ľdlich zwischen Kanada und den USA die gro√üen Seen erw√§hnenswert, die Hinterlassenschaften der letzten Eiszeit sind. Hier befindet sich der nach dem Kaspischen Meer zweitgr√∂√üte See der Welt, der Obere See mit einer Fl√§che von etwa 82.000 Quadratkilometern. Auf der √∂stlichen Seite finden sich die Appalachen, die mit einem Alter von ca. 400 Millionen Jahren zu den √§lteren Gebirgen der Welt geh√∂ren. Zwischen den Appalachen und den Rocky Mountains finden sich die Great Plains, eine zentrale Tiefebene, durch die der Missouri River und der Mississippi River flie√üen. Das Mississippital wird auch Tornado Alley genannt, da hier sehr h√§ufig Tornados entstehen.

Seit 1931 ist Rugby, North Dakota offiziell der geographische Mittelpunkt Nordamerikas. Die Position wurde mit einem 4,5 m hohen Steinobelisken markiert.


Klima

Die terrestrischen √∂kologischen Regionen Nordamerikas (ausf√ľhrliche Legende zu den Farben in der Kartenbeschreibung).

Klassifizierung

Durch seine gro√üe Nord-S√ľd-Ausdehnung ist das Klima des Nordamerikanischen Kontinents von starken Gegens√§tzen gepr√§gt. Im Bereich der Nordkanadischen Inseln und der Hudson Bay herrscht ein polares Tundrenklima vor, welches nach S√ľden und Westen von der borealen Zone begrenzt wird[1]. Die Hudson Bay als ‚ÄúAmerica's icebox‚ÄĚ und der kalte Labradorstrom an der atlantischen K√ľste bewirken dabei an der Ostk√ľste des Kontinents eine Ausdehnung der polaren Klimate nach S√ľden [2]. An diese polare Zone schlie√üen sich im S√ľden gem√§√üigte Klimate an, die jedoch haupts√§chlich auf dem Gebiet der USA liegen. Dies sind die zentralen, kontinentalen Steppen und Pr√§rien, sowie die humiden kontinentalen Klimate im Nordosten, welche sich nach S√ľden zu W√ľstenklimaten im S√ľdwesten bzw. humiden, subtropischen Klimaten im S√ľdosten wandeln[3]. F√ľr die Kordillerenregion ist in weiten Teilen ein Hochgebirgsklima charakteristisch. Sie hat einen entscheidenden Einfluss auf die klimatische Beschaffenheit der umliegenden Gebiete. W√§hrend an ihrer Luv-Seite im Westen ein ozeanisches Klima mit intensiven Regenf√§llen im Winter und trockenen, k√ľhlen Sommern (S√ľdwesten Kanada und Nordwesten USA) bzw. ein mediterranes bis w√ľstenhaftes Klima (Kalifornien und S√ľdkalifornien) herrscht, bewirkt sie auf der Lee-Seite durch ihre Funktion als Niederschlagsriegel ein arides Klima und beg√ľnstigt so in den S√ľdwest-Staaten der USA ein trocken-hei√ües W√ľstenklima[4].

Temperatur

Bei einem groben √úberblick √ľber den Verlauf der Isothermen in Nordamerika ergibt sich folgendes Bild: Im Zentrum des Kontinents steigt die Durchschnittstemperatur ‚Äď wie zu erwarten ‚Äď von Norden nach S√ľden relativ gleichm√§√üig an. Abweichungen von diesem Muster ergeben sich durch topographische Besonderheiten, beispielsweise durch die Hudson ‚Äď Bay oder die gro√üen Seen[2]. Die durch das kontinentale Klima bedingten, gro√üen Temperaturamplituden sind typisch ausgepr√§gt und erreichen im Norden Kanadas bis zu 45 K[5]. An der Pazifikk√ľste verhindert der maritime Einfluss solch extreme Unterschiede im Jahresverlauf[4] und die Jahresamplituden sinken auf niedrige zweistellige Werte wie in Vancouver mit 14,2 K bis hin zu einstelligen Werten in San Francisco mit 7,6 K[6].

An der Ostk√ľste des Kontinents, mit Ausnahme Floridas, ergibt sich jedoch ein v√∂llig anderes Bild. Hier ist der Jahresgang der Temperaturen trotz der N√§he zum Atlantischen Ozean kontinental charakterisiert. Dies liegt zum einen am kalten Labradorstrom, der bis 35¬į N f√ľr sehr niedrige Wintertemperaturen sorgt[7], zum anderen an der Lage des Nordamerikanischen Kontinents in der Westwindzone, was ebenfalls zu quasi-kontinentalen Bedingungen an der Ostk√ľste f√ľhrt[8].

Niederschlag

Der starke ozeanische Einfluss sorgt im Westen an der Pazifikk√ľste f√ľr sehr hohe Niederschl√§ge mit einem Sommermaximum. Die niederschlagsreichsten Gebiete sind an der Luv-Seite der Kordilleren British-Columbias zu finden[9]), nach S√ľden hin schw√§chen sich die Niederschl√§ge deutlich ab und erreichen im semi-ariden Klima S√ľd-Kaliforniens ihr relatives Minimum[4]. Innerhalb der Kordilleren ist die Niederschlagsverteilung stark von der regionalen Topographie gepr√§gt, dennoch ist auch hier ein deutliches Gef√§lle von Luv- zu Leelagen zu erkennen[10]. Der Westen des Kontinents au√üerhalb der Kordillerenregion ist relativ niederschlagsarm, das Spektrum reicht von ariden Regionen in den S√ľdweststaaten der USA bis zu den semi-ariden Steppen und der kontinentalen borealen Zone in Kanada mit maximal 500 mm Jahresniederschlag[4][11]. Im Osten macht sich der maritime Einfluss deutlich bemerkbar. An der gesamten Ostk√ľste des nordamerikanischen Kontinents sind relativ hohe Jahressummen zu verzeichnen, die Intensit√§t nimmt von Norden nach S√ľden zu. Insbesondere an der K√ľste des Golf von Mexiko sind Jahressummen deutlich √ľber 1000 mm √ľblich. Die tropisch-maritimen Luftmassen, die diese Niederschl√§ge ausl√∂sen, wirken sich auf die Niederschlagsintensit√§t des gesamten S√ľdostens der USA aus[12]. Im Bereich der Great Lakes gibt es aufgrund deren Gr√∂√üe ebenfalls einen maritimen Einfluss, den sogenannten lake effect[13].

Luftmassen und Windsysteme

Das Wettergeschehen des Nordamerikanischen Kontinents wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Zum einen ist seine Lage im Bereich der Westwindzone bedeutsam, deren Hauptachse in etwa entlang des 48. Breitengrades verl√§uft und bis in gro√üe H√∂hen reicht [14]. Durch die Barrierenwirkung der Kordilleren werden diese Luftmassen dem Aleuten-Tief im Norden und dem pazifischen Hoch im S√ľden zugef√ľhrt[15]. Auf der Ostseite des Kontinents wird das Wettergeschehen vom Island-Tief und dem Azoren-Hoch beeinflusst[16]. Von gro√üer Bedeutung ist au√üerdem die topographische Situation des Kontinents. Das Fehlen einer Gebirgsbarriere in West-Ost-Richtung erm√∂glicht einen ungehinderten meridionalen Luftmassenaustausch[8]. Beim Aufeinandertreffen der tropisch-warmen und der polar-kalten Luftmassen mit jeweils unterschiedlicher Feuchte kommt es zur Ausbildung von Zyklonen, die dem Westwindeinfluss folgend von West nach Ost √ľber den Kontinent ziehen[8]. Das ungehinderte Aufeinandertreffen dieser gegens√§tzlichen Luftmassen ist auch die wichtigste Voraussetzung f√ľr die meisten klimatischen Extremereignisse und bedingt die gro√üe Gef√§hrdung des Nordamerikanischen Kontinents durch sogenannte climatic hazards (engl. f√ľr Klimagefahren).

Klimaextreme

(Hauptartikel: Klimaextreme in Nordamerika)

Die bereits erw√§hnte topographische Gliederung mit den Rocky Mountains entlang der Westk√ľste und den Appalachen an der Ostk√ľste, die den Kontinent s√ľdw√§rts trichterf√∂rmig begrenzt, sowie der angrenzende Pazifische Ozean im Westen, der Atlantische Ozean im Osten und das Karibische Meer bzw. der Golf von Mexiko im S√ľden bedingen das gro√ür√§umige und h√§ufige Auftreten von extremen Wetterereignissen, das den Nordamerikanischen Kontinent auch in dieser Hinsicht als "Land der unbegrenzten M√∂glichkeiten" erscheinen l√§sst[17]). Das Auftreten dieser climatic hazards konzentriert sich dabei in erster Linie auf das kontinentale Staatsgebiet der Vereinigten Staaten von Amerika und betrifft nur in Ausnahmef√§llen auch den S√ľden Kanadas und im Falle der Hurrikans den gesamten Karibischen Raum und Zentralamerika. Alle Extremereignisse sind dabei saisonal begrenzt, variieren jedoch stark im Hinblick auf ihr Verbreitungsgebiet bzw. die Gr√∂√üe der betroffenen Region. So treten im Fr√ľhjahr Tornados in den Zentralen Vereinigten Staaten und Telekonnektionen von El-Ni√Īo-Ereignissen, im Sommer Schw√ľle und Hitzewellen, Trockenheit und Starkregen, im Sp√§tsommer und Herbst Hurrikans und im Winter Blizzards, Schneef√§lle und Frosteinbr√ľche auf.

Hurrikan "Katrina" √ľber dem Golf von Mexiko, 28. August 2005

Die Sch√§den, die durch diese klimatisch induzierten Ereignisse in den USA verursacht werden, unterliegen von Jahr zu Jahr gro√üen Schwankungen und beliefen sich im Zeitraum zwischen 1975 und 1998 auf durchschnittlich 10,47 Milliarden US-Dollar pro Jahr. Au√üerdem forderten climatic hazards √ľber den gesamten Zeitraum etwa 8200 Menschenleben[18]. Dazu kommen jedoch spektakul√§re Einzelereignisse, die nicht im oben genannten Zeitraum inkludiert sind und den langj√§hrigen Durchschnitt um ein Vielfaches √ľbertreffen k√∂nnen. Dazu z√§hlen beispielsweise der Tri-State-Tornado vom 18. M√§rz 1925, der 695 Menschen das Leben kostete[19], die Joneston Flash Flood, die im Mai 1889 im Bundesstaat Pennsylvania ca. 2200 Opfer forderte[20] oder als j√ľngstes Beispiel der Hurrikan Katrina, der in dieser Hinsicht v√∂llig neue Ma√üst√§be setzte und 1833 Tote forderte sowie finanzielle Sch√§den in H√∂he von √ľber 100 Milliarden US-Dollar verursachte[21]. Die Schadensermittlung ist aber mit vielen Unsicherheiten behaftet und Sch√§tzungen insbesondere in Bezug auf den finanziellen Schaden weichen oft deutlich voneinander ab. Dies trifft vor allem dann zu, wenn neben dem direkten Schaden durch tats√§chliche Zerst√∂rungen auch der indirekte und volkswirtschaftliche Schaden in Betracht gezogen wird. Hierbei gilt, dass gro√üfl√§chige Ereignisse wie D√ľrren, √úberschwemmungen und Hurrikans bez√ľglich des Schadens schwerer zu analysieren sind als eher kleinr√§umige Ereignisse wie Tornados oder Flash Floods. Auch bei der Bestimmung der Opferzahl kommt es bei gro√ür√§umigen Ereignissen zu deutlichen Abweichungen. Hier sind vor allem K√§lteeinbr√ľche und Hitzewellen zu nennen, bei denen die Unterscheidung von direkten Opfern und nat√ľrlichen Todesf√§llen komplizierte statistische Berechnungen erfordern[22]. Prinzipiell l√§sst sich jedoch festhalten, dass √úberflutungen als schadenstr√§chtigste Folge von Klimaextremen zu nennen ist, gefolgt von Hurrikans und Tornados[23]. √úberraschend ist aber beispielsweise, dass im Zeitraum von 1975 bis 1998 das zweitgef√§hrlichste Wetterereignis f√ľr Leib und Leben in Blitzschl√§gen bestand[23].

Wirtschaft

Die Wirtschaft Nordamerikas umfasst mehr als 440 Millionen Menschen in 23 Staaten und ist gepr√§gt von den starken Unterschieden zwischen den reichen L√§ndern USA und Kanada, welche zu den wohlhabendsten Staaten der Welt gez√§hlt werden, und den armen L√§ndern Zentralamerikas und der Karibik. Mexiko, die Bahamas und Costa Rica liegen irgendwo dazwischen. Obwohl Mexiko Teil der NAFTA und der OECD ist, ist es trotzdem um einiges √§rmer als die n√∂rdlichen Nachbarn. Die zentralamerikanischen Staaten sind √ľber das Freihandelsabkommen DR-CAFTA an Nordamerika gebunden.

Handelsvereinigungen in Nordamerika:

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Nordamerikas

Historische Karte des bekannten Nord- und Mittelamerika, 16./17. Jahrhundert

Viele nordamerikanische Urv√∂lker waren bei der Entdeckung durch die Europ√§er sesshaft und betrieben bereits ausgiebig Ackerbau und Viehzucht, einige waren J√§ger und Sammler. Nachdem sich die Bev√∂lkerungszahl der Ureinwohner aufgrund von fehlender Resistenz gegen√ľber aus Europa eingeschleppten Krankheiten, und Massaker durch Kolonisten an den Ureinwohnern, um etwa 90 % dezimiert hatte, waren diese zahlenm√§√üig so stark unterlegen, dass sie kaum noch Widerstand leisten konnten. So gr√ľndeten viele Urv√∂lker neue St√§mme und Vereinigungen als Reaktion zur Europ√§ischen Besiedlung. Bekannte Gruppen sind Wyandot, Mohawk, Apachen, Cherokee, Sioux, Mohegan, Irokesen und Inuit.

Nach heutigem Wissensstand waren die ersten Europäer, die Nordamerika erreichten (Neufundland), die Grænlendingar, welche es als Vinland bezeichneten. Sie erreichten es um das Jahr 1000. Obwohl sie einige Siedlungen errichteten, hinterließen sie nur wenige Spuren auf dem Kontinent, wie bei L’Anse aux Meadows auf Neufundland.

Nachdem Christoph Columbus 1492 Amerika entdeckte, waren die Spanier die ersten Europ√§er, die im s√ľdlichen Nordamerika blieben. Sie kontrollierten bald die gro√üen Inseln der Karibik, besiegten die Azteken und erhielten auch die Kontrolle √ľber Zentralamerika und Mexiko.

Die Entdeckung Nordamerikas, genauer gesagt des späteren Kanada, gelang in englischem Auftrag dem Italiener Giovanni Caboto (John Cabot) im Jahr 1497. Während einige kleinere Länder wie die Niederlande oder Schweden nur kleinere Besitzungen auf dem Kontinent hatten, wurde der Kontinent zwischen den Spaniern, den Franzosen und den Engländern aufgeteilt.

Die ersten englischen Siedlungen waren Jamestown und Plymouth Rock, welche jetzt Virginia und Massachusetts heißen. Die ersten französischen Siedlungen waren Port Royal und Québec in den jetzigen kanadischen Provinzen Nova Scotia und Québec.

Regionale und politische Unterteilung

Karte von Nordamerika

Auf der Hauptlandmasse befinden sich drei große und relativ bevölkerungsreiche Staaten:

Staat Hauptstadt Details
KanadaKanada Kanada Ottawa viele kleine Inseln am Ufer von Nordamerika geh√∂ren zu Kanada, inklusive der Vancouver Island und der Queen Charlotte Islands im Westen, Prince Edward Island, Neufundland und der Kap-Breton-Insel im Osten, sowie der Ellesmere Insel, Baffininsel und der Victoria Insel im Norden.
MexikoMexiko Mexiko Mexiko-Stadt die Revillagigedo-Inseln und unz√§hlige kleinere Inseln geh√∂ren zu Mexiko.
Flag of the United States.svg USA Washington, D.C. Die 48 zusammenhängenden Staaten und Flag of Alaska.svg Alaska bilden den Großteil der USA. Zu ihnen gehört noch Flag of Hawaii.svg Hawaii, welches weitab vom Kontinent im Pazifischen Ozean liegt.

und die abhängigen Inseln:

Insel Hauptstadt Details
BermudaBermuda Bermuda Hamilton ein britisches √úberseegebiet des Vereinigten K√∂nigreichs

(Etwa 1.072 km s√ľd√∂stlich von New York City).

GronlandGr√∂nland Gr√∂nland Nuuk

(dän.: Godthåb)

die größte Insel der Welt ist ein weitgehend autonomer Bestandteil des Königreichs Dänemark.
Saint-Pierre und MiquelonSankt Pierre und Miquelon Saint-Pierre und Miquelon Saint-Pierre ist eine franz√∂sische Gebietsk√∂rperschaft bestehend aus mehreren Inseln an der S√ľdk√ľste von Neufundland (Kanada).

Am S√ľdende des Kontinents, in dem relativ kleinen Bereich Zentralamerika, befinden sich folgende Staaten:

Staat Hauptstadt
BelizeBelize Belize Belmopan
Costa RicaCosta Rica Costa Rica San Jos√©
El SalvadorEl Salvador El Salvador San Salvador
GuatemalaGuatemala Guatemala Guatemala-Stadt
HondurasHonduras Honduras Tegucigalpa
NicaraguaNicaragua Nicaragua Managua
PanamaPanama Panama 1 Panama-Stadt

Am S√ľdostende des Kontinentes, in der Karibik, befinden sich viele Inselstaaten:

Staat Hauptstadt
Flag of Antigua and Barbuda.svg Antigua und Barbuda Saint John's
BahamasBahamas Bahamas Nassau
BarbadosBarbados Barbados Bridgetown
KubaKuba Kuba Havanna
DominicaDominica Dominica Roseau
Dominikanische RepublikDominikanische Republik Dominikanische Republik Santo Domingo
GrenadaGrenada Grenada St. George‚Äôs
HaitiHaiti Haiti Port-au-Prince
JamaikaJamaika Jamaika Kingston
St. Kitts und NevisSt. Kitts und Nevis St. Kitts und Nevis Basseterre
St. LuciaSt. Lucia St. Lucia Castries
Sankt Vinzent GrenadinenSt. Vincent und die Grenadinen St. Vincent und die Grenadinen Kingstown
Trinidad und TobagoTrinidad und Tobago Trinidad und Tobago 2 Port-of-Spain

und die abhängigen Inseln und Inselteile:

Insel/Inselteil Hauptstadt Staatsteil
Flag of Anguilla.svg Anguilla The Valley britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
ArubaAruba Aruba 2 Oranjestad Teil des K√∂nigreiches der Niederlande
Flag of the Netherlands.svg Besondere Gemeinden der Niederlande

(Bonaire 2, Sint Eustatius, Saba)

Besondere Gemeinden der Niederlande
Cura√ßaoCura√ßao Cura√ßao 2 Willemstad Teil des K√∂nigreiches der Niederlande
Flag of the Cayman Islands.svg Kaimaninseln George Town britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
GuadeloupeGuadeloupe Guadeloupe Basse-Terre √úberseed√©partement und eine Region Frankreichs
MartiniqueMartinique Martinique Fort-de-France √úberseed√©partement und eine Region Frankreichs
Flag of Montserrat.svg Montserrat Plymouth britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Flag of the United States.svg Navassa nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA
Puerto RicoPuerto Rico Puerto Rico San Juan nichtinkorporiertes amerikanisches Au√üengebiet der USA
SaintbarthelemySaint-Barth√©lemy Saint-Barth√©lemy Gustavia Collectivit√© d'outre-mer Frankreichs
Saint-MartinSaint-Martin Saint-Martin (Nordteil der Insel St. Martin) Marigot Collectivit√© d'outre-mer Frankreichs
Flag of Sint Maarten.svg Sint Maarten (S√ľdteil der Insel St. Martin) Philipsburg Teil des K√∂nigreiches der Niederlande
Flag of the Turks and Caicos Islands.svg Turks- und Caicosinseln Cockburn Town britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Flag of the British Virgin Islands.svg Britische Jungferninseln Road Town britisches Überseegebiet des Vereinigten Königreichs
Flag of the United States Virgin Islands.svg Amerikanische Jungferninseln Charlotte Amalie nichtinkorporiertes amerikanisches Außengebiet der USA

1 Diese Staaten befinden sich sowohl in Nord- als auch S√ľdamerika.
2 Diese abh√§ngigen Inseln befinden sich in S√ľdamerika, werden aber wegen historischer und kultureller Gr√ľnde trotzdem zu Nordamerika gez√§hlt.

Die USA und andere englischsprachige Nationen Amerikas werden als Angloamerika bezeichnet. Kanada gliedert sich in einen anglokanadischen und einen frankokanadischen Bereich. Die anderen nord- und s√ľdamerikanischen Nationen werden unter den Begriffen Lateinamerika oder Iberoamerika zusammengefasst.

Die Bezeichnung ‚ÄěNordamerika‚Äú hat meist verschiedene Bedeutung f√ľr verschiedene Menschen. Im Alltagsgebrauch in Kanada und den USA bezeichnet Nordamerika manchmal nur die USA und Kanada. Die Menschen in Mexiko sehen sich selbst aber sehr wohl als Teil Nordamerikas.

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Nordamerika ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiatlas Wikimedia-Atlas: Nordamerika ‚Äď geographische und historische Karten
Wiktionary Wiktionary: Nordamerika ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Lenz, Karl (1988): Kanada: eine geographische Landeskunde. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.: 39f
  2. ‚ÜĎ a b LENZ 1988: 40
  3. ‚ÜĎ Schneider-Sliwa, Rita (2005): USA. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.: 37
  4. ‚ÜĎ a b c d SCHNEIDER-SLIWA 2005: 37
  5. ‚ÜĎ LENZ 1988: 49
  6. ‚ÜĎ Haack Weltatlas 2007, S. 182
  7. ‚ÜĎ SCHNEIDER-SLIWA 2005: 35
  8. ‚ÜĎ a b c SCHNEIDER-SLIWA 2005: 36
  9. ‚ÜĎ LENZ 1988: 51f
  10. ‚ÜĎ LENZ 1988: 52
  11. ‚ÜĎ LENZ 1988: 53
  12. ‚ÜĎ SCHNEIDER-SLIWA 2005: 36f
  13. ‚ÜĎ Glaser, R√ľdiger und Klaus Kremb (2006): (Hrsg.): Nord- und S√ľdamerika. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft.: 34
  14. ‚ÜĎ LENZ 1988: 46
  15. ‚ÜĎ LENZ 1988: 46f
  16. ‚ÜĎ LENZ 1988: 47
  17. ‚ÜĎ GLASER & KREMB 2006: 28
  18. ‚ÜĎ Cutter, Susan L. (2001): American hazardscapes: the regionalization of hazards and disasters. Washington: Joseph Henry Press.: 80
  19. ‚ÜĎ Burt, Christopher C. (2004): Extreme weather: a guide & record book. New York: W. W. Norton & Company.: 194
  20. ‚ÜĎ BURT 2004: 130f
  21. ‚ÜĎ ANNUAL SUMMARY Atlantic Hurricane Season of 2005 vom Atlantic Oceanographic and Meteorological Laboratory (AOML) der NOAA: http://www.aoml.noaa.gov/general/lib/lib1/nhclib/mwreviews/2005.pdf, und http://www.nhc.noaa.gov/pdf/TCR-AL122005_Katrina.pdf , Seite 11
  22. ‚ÜĎ Davis, Robert E. ,Paul C. Knappenberger et al. (2004): Seasonality of climate‚Äďhuman mortality relationships in US cities and impacts of climate change. In:Climate Change, Vol. 26: 61‚Äď76, 2004: S. 61f
  23. ‚ÜĎ a b CUTTER 2001: 79f

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