Personenkult


Personenkult

Personenkult bezeichnet die übergebührliche Verehrung und Glorifizierung einer in der Regel noch lebenden Person, die eine Vorbildfunktion einnimmt. Er tritt in allen gesellschaftlichen Bereichen auf, sehr häufig in Politik, Unterhaltungsindustrie, Sport und Kultur. In seiner modernen Ausprägung gleicht er häufiger dem Starkult, mit dem wesentlichen Unterschied allerdings, dass an einen Star oder an einen Prominenten geringere moralische Ansprüchen gestellt werden. Vom Personenkult zu unterscheiden sind die klassische Heiligen-, Toten- und Heldenverehrung.

Da im Personenkult (vor allem in der Geschichte seit den Pharaonen bis zur Säkularisierung) oft ein politischer Herrscher glorifiziert wird, der seine Herrschaft häufig aus der Nähe zum Göttlichen (Gottesgnadentum) begründet, zeigt sich der Personenkult phänomenologisch in quasireligiösen Ritualen; gelegentlich ersetzt die Verehrung gar die Religion wie beim „Hitlerkult“.

Der Personenkult leitet sich meistens aus den spezifischen Eigenschaften einer konkreten Person ab; er kann aber auch aus dem Innehaben eines Amtes resultieren wie beispielsweise beim Papst, bei Kaisern oder in der Gegenwart bei der englischen Königin. Entscheidend ist, dass eine Charismatisierung stattfindet. Max Weber unterscheidet vom persönlichen Charisma das Amtscharisma und das Erbcharisma.[1]

Da sich der Personenkult propagandistisch instrumentalisieren lässt, ist er häufig ein Merkmal vieler Diktaturen.

Ausgeprägten Personenkult gab es zum Beispiel um Josef Stalin im Stalinismus, um Benito Mussolini im Faschismus, um Adolf Hitler im Nationalsozialismus ("Führerkult"), um Mao Zedong (China) und um Nicolae Ceaușescu (Rumänien). In Nordkorea gibt es einen dynastischen Personenkult, also Erbcharisma (siehe unten).

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Geprägt wurde der Begriff historisch durch den sowjetischen Politiker Chruschtschow im Jahre 1956 durch seine Rede auf dem 20. Parteitag der KPdSU, in der er den Personenkult um Josef Stalin und den Stalinismus verurteilte. Dazu berief sich Chruschtschow auch auf Schriften von Karl Marx, welcher bereits Tendenzen zum Personenkult in Gesellschaften kritisierte. Chruschtschow erklärte in seiner Rede hierzu[2]:

„Wir haben uns mit der jetzt und zukünftig für die Partei überaus wichtigen Frage zu befassen, wie der Kult mit der Person Stalins sich allmählich entfalten konnte, dieser Kult, der in einer ganz bestimmten, konkreten Phase zur Quelle einer Reihe außerordentlich ernster und schwerwiegender Verfälschungen der Parteigrundsätze, der innerparteilichen Demokratie und der revolutionären Gesetzlichkeit wurde.“

Der Begriff wird zumeist pejorativ verwendet. Der französische Philosoph Alain Badiou (*1937) sieht dagegen eine positive Funktion des Personenkults. Da revolutionäre Bewegungen stets von Minderheiten getragen würden, könne er fruchtbar für die Aktionen dieser Minoritäten sein. Dementsprechend kritisch fällt sein Urteil über den 20. Parteitag der KPdSU aus:

„Die Verurteilung des Personenkults Stalins durch Chruschtschow war unangebracht und annoncierte, unter dem Deckmantel der Demokratie, den Niedergang der Idee des Kommunismus.“[3]

Merkmale

Merkmale von Personenkult können sein:

  • übertrieben devote Haltung aller öffentlich auftretenden Personen zum Führer
  • unkritische Rezeption aller Äußerungen der gehuldigten Person in der Öffentlichkeit
  • Verfolgung kritischer Haltungen gegenüber der gehuldigten Person, teilweise mit Gefahr für Leben und Gesundheit des Kritikers, Verhaftung oder Verschwindenlassen von Regimekritikern
  • übertriebene Präsenz von Bildnissen und Losungen (Huldigungen an diese Person oder Aussprüche derselben), zum Beispiel in Privathäusern, Schulen oder Betrieben, sowie in sämtlichen Medien
  • Benennung von Betrieben, öffentlichen Gebäuden, Schulen, Bibliotheken, Straßen, Plätzen, Sportstätten, Städten nach dem Führer (zum Beispiel Stalinstadt)
  • Herstellung von (bei kritischer Betrachtung oft absurden) Zusammenhängen zwischen der Person des Führers und sämtlichen Lebensbereichen.

Nach Ende der Herrschaft des Diktators setzt in der Regel eine Umkehrung ein: Umbenennungen werden rückgängig gemacht, öffentliche Bildnisse entfernt, mit dem Personenkult verbundene Schriften und Kunstwerke aus dem öffentlichen Raum (Büchereien, Galerien) entfernt. Siehe auch als Beispiel: Entstalinisierung.

Beispiele

Reiterstandbild Francos in Santander

Faschistische Diktaturen

Da in faschistischen Regimen das Führerprinzip von elementarer Bedeutung ist, kommt es auch hier zu ausgeprägten Personenkulten, so geschehen in Italien unter Benito Mussolini, in Deutschland unter Adolf Hitler, in Spanien unter Francisco Franco und in der Ersten Slowakischen Republik unter Jozef Tiso.

Sozialismus

Vom Ende des Stalinismus unbeeindruckt, hielt sich die kultische Verehrung des Staats- und Parteichefs in der Volksrepublik China unter Mao Zedong bis zu seinem Tod 1976.

Nordkorea das weltweit letzte verbliebene "sozialistische Land", in dem sich dieses Phänomen beobachten lässt: Der bis heute (2011) anhaltende Personenkult um Kim Il-Sung wurde auf dessen Sohn Kim Jong-Il bzw. seit 2010 auf Kim Jong-un erweitert.

Honecker bei einer propagandistischen Kundgebung zur Wiedereröffnung der Wartburg, 1983

Nach dem Vorbild der Verherrlichung Stalins, die in der Sowjetunion und im gesamten frühen Ostblock obligatorisch war, kennzeichnete ein ausgeprägter Personenkult zeitweilig auch andere realsozialistische Diktaturen des „sozialistischen Weltsystems“. Beispiele:

Nach dem Tod Stalins 1953 rückte man in der Tauwetterperiode offiziell von übertriebenen Formen des Personenkults ab. Er lebte in der Sowjetunion um Leonid Breschnew wieder etwas auf, auch in der Ära Erich Honeckers fand man einen abgeschwächten Personenkult.

In Albanien und Rumänien betrieb man um Enver Hoxha bzw. Nicolae Ceaușescu bis in die 1980er Jahre hinein einen extremen Personenkult. So zierte der Schriftzug ENVER in Albanien ganze Berghänge.[4]

In Jugoslawien wurde Marschall Josip Broz Tito als Held gefeiert, wobei auch kleinere Schönungen in seiner Biographie vorgenommen wurden. Eine besondere Rolle spielte dabei der 25. Mai, an dem er 1944 dem Zugriff deutscher Fallschirmjäger knapp entkommen war. Dieser Tag wurde im Titoismus als der angebliche Geburtstag des Marschalls, als ein Siegestag der Partisanen und als Tag der Jugend in hochritualisierter Form begangen.[5]

In Vietnam entstand eine (andere) Art des Personenkultes um Ho Chi Minh.

In Kuba wird um den Revolutionär und Gründer des sozialistischen Staates Fidel Castro ein Personenkult betrieben, so sieht man sein Bildnis und einige seiner politischen Grundsätze meist in Verbindung mit Ernesto Che Guevara bzw. José Martí an vielen Häuserfassaden und Plakatwänden.

Turkmenistan unter Nyýazow

In Turkmenistan wurde um dessen 2006 verstorbenen Präsidenten Saparmyrat Nyýazow, der sich selber den Beinamen Türkmenbaşy („Führer aller Turkmenen“) gegeben hatte, ein ausgeprägter Personenkult betrieben. Nach Nyýazow wurden u.a. die Stadt Türkmenbaşy, Schulen und Flughäfen benannt, und er wird in der Nationalhymne glorifiziert. Bilder und (teilweise goldene) Statuen des Präsidenten finden sich überall in Turkmenistan.[6] Sogar die Monate und die Wochentage wurden zu Ehren von Nyýazow umbenannt. Der Monat Januar wurde in "Türkmenbaşy" umbenannt, der April nach dem Namen seiner Mutter. Das angeblich von Nyýazow verfasste Buch Ruhnama stellt für Bildungseinrichtungen in Turkmenistan eine Pflichtlektüre dar und liegt in den Moscheen neben dem Koran aus.

Nordkorea

In Nordkorea entwickelte sich seit Beginn der 1960er Jahre ein Personenkult um den Gründer des Staates und „Ewigen Präsidenten“ Kim Il Sung. Seine Schriften, die in 79 Bänden gesammelt sind[7], genießen eine religionsähnliche Verehrung. Sie müssen an Schulen und Universitäten studiert und Teile davon auswendig gelernt werden. Auch Statuen und Gedenkmonumente wurden im ganzen Land aufgestellt, die den „Ewigen Präsidenten“ verherrlichen.
Nach dem Tode Kims 1994 wurde der Personenkult auf seinen Sohn Kim Jong Il übertragen, dem der Titel „Geliebter Führer“ verliehen wurde, in Anlehnung an seinem Vater, der mit „Großer Führer“ angesprochen wurde. Erstmals in der Geschichte des Marxismus-Leninismus wurde so eine Dynastie geschaffen. Im Juni 2009 berichteten verschiedene Medien von Gerüchten, denen zufolge Kim Jong-un, ein bis dahin kaum bekannter Sohn des erkrankten Kim Jong Il, wiederum als dessen Nachfolger aufgebaut werde. Im August 2010 berichtete Südkorea, Nordkorea beginne einen Personenkult um Kim Jong-un: Erstmalig würden Plakate und Abzeichen mit seinem Konterfei hergestellt.[8]

Arabische Diktaturen

In arabischen Diktaturen wie zum Beispiel Libyen (Muammar al-Gaddafi) ist die Bezeichnung Personenkult problematisch, da der strikte Monotheismus und das Bilderverbot des Islam einem allzu ausgeprägten Personenkult Grenzen setzen. Gleichwohl gab es im Irak und in Syrien unter den Diktaturen Saddam Husseins bzw. Hafiz al-Assads, die aus dem nichtreligiösen Panarabismus (Baathismus) hervorgingen, eine Form des Personenkultes.

Iran

Auch im Iran wurde um den islamischen Revolutionsführer Ruhollah Chomeini eine besondere Art des Personenkults betrieben, der bis heute ungebrochen scheint. Er genießt sakrale Verehrung und wird sogar im ersten Artikel der Iranischen Verfassung genannt. So wurde er unter anderem als "Unser heiliger Imam" oder als "Seele" bezeichnet, die das iranische Volk "frei gemacht hat".

Afrikanische Diktaturen

Simbabwe

In Simbabwe lässt Robert Mugabe einen an afrikanischen Traditionen orientierten Personenkult um sich selbst betreiben. So wird seine Herkunft unter anderem auf die Könige von Groß-Simbabwe zurückgeführt, daher wird er auch als Our King tituliert. Gedichte und Lobeshymnen, die auch an Schulen gelernt werden müssen, preisen seine Verdienste um das Land und seine Heldentaten während des Befreiungskrieges. Außerdem werden ihm zahlreiche Ehrentitel, die zu früheren Zeiten die Könige der Shona getragen hatten, verliehen. Dies soll seinen Machtanspruch im Land festigen.

Somalia

Auch in Somalia entwickelte sich in den 1970er einen an realsozialistischen Vorgaben orientierter Personenkult um den damaligen Präsidenten Siad Barre. Im ganzen Land wurden so genannte "Ordnungszentren" aufgebaut, die die Begeisterung für die sozialistische Revolution Barres am Leben erhalten sollte und die weitgehend das öffentliche Leben bestimmten. Auch seine "Leistung" für den Weltkommunismus wurde besonders hervorgehoben, so bildete man ihn meist in einer Reihe mit Marx und Lenin ab.

Argentinien

In Argentinien entstand um Eva Perón (genannt Evita), die Ehefrau des ehemaligen Präsidenten Juan Perón, eine besondere Art des Personenkults, der teilweise bis heute anhält. Überall im Land wurde ihr Bildnis angebracht oder ihr Namen bei jeder Gelegenheit erwähnt, selbst Statuen wurden von ihr angefertigt.

Papsttum

Durch die starke Stellung des Papstes innerhalb der Katholischen Kirche entwickelte sich auch um ihn ein Personenkult, so werden Gebrauchsgegenstände wie Tassen, Gläser, CDs, T-Shirts und Christbaumkugeln mit dem Bildnis des Papstes im Vatikan zum Verkauf angeboten, besonders ausgeprägt war dies bei Johannes Paul II.. in Polen, dem Herkunftsland Johannes Pauls II., genießt er sakrale Verehrung, so wollte man nach dem Tod des Papstes dessen Herz dorthin überführen. Auch in anderen Ländern wurden Statuen von ihm aufgestellt sowie Flughäfen, Plätze, Straßen, Parks und andere öffentliche Einrichtungen nach ihm benannt.

Siehe auch: Liste der nach Johannes Paul II. benannten öffentlichen Einrichtungen und Plätze (Englische Wikipedia)

Illustrationen

Sonstige Formen

Besonders die Führer von Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaften weisen Züge eines Personenkults auf, beispielsweise der Dalai Lama, L. Ron Hubbard oder Osho.

Eine andere Form ist der Star-Rummel oder -Kult um verstorbene (Marilyn Monroe, Elvis Presley, James Dean, Michael Jackson) oder lebende (Madonna, Paris Hilton) Künstler. Dieser hat wohl den früheren Kult um Genies wie Goethe oder Shakespeare abgelöst.

Auch einzelne Erfinder, Forscher oder Wissenschaftler werden so hoch verehrt, dass man von Personenkult sprechen mag, etwa Thomas Alva Edison, Albert Einstein, Stephen Hawking oder Nikola Tesla.

Totenverehrung

Allgemein entsteht in vielen Nationalstaaten, häufig aber auch unbemerkt, ein Kult um die Ahnen der Nation (Hermannsdenkmal), deren Gründer (Bismarck-Kult, Lenin-Kult, Mustafa Kemal Atatürk in der Türkei, Hlinka-Kult in der Ersten Slowakischen Republik), oder sogenannte Nationalhelden wie z. B. der Vorkriegskult um Nogi Maresuke in Japan. Auf Kuba wird ebenfalls ein Kult um den argentinischen Revolutionär Ernesto Che Guevara betrieben. So wird in Schulen, öffentlichen Ämtern, Universitäten, usw. stets Guevara neben Castro angebracht. Dies erreichte seinen Höhepunkt, als 1997 die Gebeine Guevaras von Bolivien nach Kuba überführt wurden und eigens dafür ein Mausoleum mit einer riesigen Statue in Santa Clara errichtet wurde.

Obwohl auch diese Verehrung bereits verstorbener Personen teilweise als Personenkult bezeichnet wird, unterscheidet sie sich aber in einigen Grundzügen von der Definition des Personenkultes, welche sich auf eine lebende Person bezieht.


Siehe auch

Literatur

  • Balázs Ápor, Jan C. Behrends u.a. (Hrsg.): The Leader Cult in Communist Dictatorships. Stalin and the Eastern Bloc. Palgrave, New York 2004
  • Heidi Hein: Historische Kultforschung. In: Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa, Digitales Handbuch zur Geschichte und Kultur Russlands und Osteuropas, Band 13
  • Klaus Heller, Jan Plamper (Hrsg.): Personality Cults in Stalinism – Personenkulte im Stalinismus. V&R unipress, Göttingen 2004, ISBN 3-89971-191-2
  • Jan C. Behrends: Drei Gesichter des Führerkults. Eine vergleichende Skizze zu Bolschewismus, Faschismus und Nationalsozialismus. In: Benno Ennker, Heidi Hein-Kirchner (Hrsg.): Der Führer im Europa des 20. Jahrhunderts. Herder-Institut, Marburg 2010, S. 325–346, ISBN 978-3-87969-359-7

Weblink

Einzelnachweise

  1. Max Weber, Wirtschaft und Gesellschaft, Tübingen 1980, S. 144.
  2. zitiert aus: Radiobeitrag des Deutschlandfunks zur Rede von Chruschtschow
  3. Alain Badiou, Die kommunistische Hypothese, Merve, Berlin 2010, zit. nach Johannes Thumfart, Der eiserne Maoist, in: taz vom 1. August 2011, S. 15
  4. Rainer Mayerhofer: Albanien vor der Wende. In: Adolph Stiller (Hrsg.): Tirana. Architektur im Ringturm XXII, Müry Salzmann Verlag, Salzburg/Wien 2010, ISBN 978-3-99014-030-7, S. 58-64.
  5. Elmir Camic, Tito als politischer Held, in: Peter Tepe, Thorsten Bachmann et al. (Hrsg.), Mythos No. 2. Politische Mythen, Königshausen & Neumann, Würzburg 2006, S. 194-213
  6. vgl. Artikel zum Tod von Nyýazow, BBC, 21. Dezember 2006 (englisch)
  7. Pyongyang Times, 28. Februar 2009, p.3
  8. focus.de 18. August 2010: Personenkult um Kim Jong Ils Sohn wird angefacht

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