Pfund Sterling

ÔĽŅ
Pfund Sterling
Pfund Sterling
Staat: Vereinigtes Königreich
Unterteilung: 100 Pence (seit 1971)
ISO-4217-Code: GBP
Abk√ľrzung: ¬£
Wechselkurs:
(18. November 2011)

EUR = 0,858 GBP
1 GBP = 1,165 EUR

CHF = 0,693 GBP
1 GBP = 1,443 CHF

Das Pfund (englisch Pound) Sterling (auch Britisches Pfund) ist die offizielle W√§hrung des Vereinigten K√∂nigreichs einschlie√ülich der Kanalinseln und der Isle of Man. Das W√§hrungssymbol ¬£ leitet sich von dem lateinischen Wort ‚Äělibra‚Äú (Pfund) ab und wird dem Geldbetrag vorangestellt. Der Standard ISO-4217-W√§hrungscode lautet GBP (Great Britain Pound). Das Pfund Sterling wird von vielen Staaten als W√§hrungsreserve gehalten und gilt neben dem US-Dollar und dem Euro als eine der wichtigsten W√§hrungen der Welt.

Inhaltsverzeichnis

Währungsraum des Pfund Sterling

Au√üerhalb des Vereinigten K√∂nigreichs, der Kanalinseln und der Isle of Man gilt das Pfund Sterling in den britischen √úberseegebieten Gibraltar, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha und Falklandinseln. Formal handelt es sich hierbei um eigene W√§hrungen (dementsprechend geben diese Gebiete auch eigene M√ľnzen heraus), die jedoch zum britischen Pfund in Wechselkursparit√§t stehen.[1]

In den anderen britischen Überseegebieten, also auf den Bermudas, einigen westindischen Inseln und auf den Pitcairninseln, gelten Dollar-Währungen.

Geschichtliche Entwicklung

Entstehung des Namens

Adam Smith

√úber die Entstehung des Namens ‚ÄěPfund Sterling‚Äú gibt es verschiedene Ansichten:

  • Der Name Sterling taucht das erste Mal in einem franz√∂sischen Dokument im 11. Jahrhundert auf. Er beschreibt eine bestimmte Qualit√§t von Silber und so wurde diese Bezeichnung auch in die Benennung der ersten Silberm√ľnzen als Pfund Sterling √ľbernommen. Dies war aus der damaligen Sicht notwendig, damit die Menschen Vertrauen in das M√ľnzgeld und dessen Einheitlichkeit bekamen oder um es mit Adam Smiths Worten zu sagen: ‚ÄěDie ersten √∂ffentlichen Stempel dieser Art, die auf die umlaufenden Metalle gedr√ľckt wurden, sollten anscheinend in vielen F√§llen dasjenige verb√ľrgen, was zu verb√ľrgen am schwierigsten und zugleich am wichtigsten ist, n√§mlich die G√ľte oder Feinheit des Metalls; sie m√∂gen wohl der Sterlingmarke √§hnlich gewesen sein, die man jetzt (Anm.: Ende des 18. Jahrhunderts) auf Silbergeschirr und Silberbarren pr√§gt, ‚Ķ‚Äú[2].
  • Das Wort ‚ÄěSterling‚Äú kommt von dem sp√§taltenglischen Ausdruck ‚Äěsteorling‚Äú (Bedeutung: ‚ÄěM√ľnze mit einem Stern‚Äú), da auf manchen anglo-normannischen Pfennigen ein Stern auf der R√ľckseite zu finden ist. Der Begriff ‚ÄěPfund‚Äú stammt von ‚ÄěEasterling‚Äú (Ostling). ‚ÄěEasterling‚Äú bezog sich auf die M√ľnzen der von England aus √∂stlich gelegenen norddeutschen Hansest√§dte. Durch st√§ndige Konflikte wurde das sogenannte Danegeld eingef√ľhrt (Schutzgeld f√ľr die D√§nen gegen√ľber den Wikingern) und in diesem Zuge auch die M√ľnzproduktion vereinheitlicht. In diesem Konflikt wurde eine st√§ndig gro√üe Anzahl an einheitlichen Pennys ben√∂tigt. √úbersichtshalber wurden dann 240 Pennys zu einem Pfund zusammengefasst. Somit entstand die Bezeichnung ‚ÄěPfund der Osterlinge‚Äú oder ‚ÄěPfund f√ľr die Osterlinge‚Äú.
  • Eine zweite m√∂gliche Herkunft bezieht sich wieder auf den logischen Gebrauch der W√§hrung. Schon im alten Rom wurde die W√§hrung als ein r√∂misches As bezeichnet, wobei As auch f√ľr Pfund stand. Damit wurde angezeigt, um welche Menge Kupfer es sich bei einer Einheit handelt. Dazu auch Adam Smith: ‚ÄěDie Unbequemlichkeit und Schwierigkeit, jene Metalle mit Genauigkeit zu w√§gen, gab die Veranlassung zur Verfertigung der M√ľnzen, deren Stempel, ‚Ķ, f√ľr gen√ľgend erachtet wurde, nicht nur die Feinheit, sondern auch das Gewicht des Metalles zu verb√ľrgen. ‚Ķ Die Namen dieser M√ľnzen scheinen urspr√ľnglich das Gewicht oder die in ihnen enthaltene Metallmenge ausgedr√ľckt zu haben.‚Äú

Folglich kann der Name ‚ÄěPfund Sterling‚Äú als die √úberlieferung der Bew√§ltigung der beiden gr√∂√üten Probleme bei der Einf√ľhrung einer einheitlichen W√§hrung gesehen werden. N√§mlich durch Qualit√§t und Menge des Metalls einen einheitlichen Wert f√ľr die M√ľnzen zu erzeugen.[3] Heute bezeichnet man die W√§hrung in der Regel nur noch als ‚ÄěPfund‚Äú oder ‚ÄěBritisches Pfund‚Äú, der Name ‚ÄěSterling‚Äú geriet in den Hintergrund. In offiziellen Angelegenheiten und zur Unterscheidung von W√§hrungen wird heute noch vom ‚ÄěPfund Sterling‚Äú gesprochen.

Die Entstehung der Währung

Das Pfund ist etwa 1200 Jahre alt und damit wahrscheinlich die √§lteste W√§hrung der Welt, welche immer noch in Gebrauch ist.[4]

Einf√ľhrung des Silberpennys

Im K√∂nigreich Kent wurden seit etwa 765 n. Chr. die leichten Sceattas (Bezeichnung einer fr√ľhmittelalterlichen M√ľnzsorte) durch schwerere Silberst√ľcke abgel√∂st. Um 775 n. Chr. gaben die angels√§chsischen K√∂nige zum ersten Mal Silberm√ľnzen nach dem Vorbild des karolingischen Denars heraus.

Eingef√ľhrt wurde der Silberpenny von K√∂nig Offa von Mercia (757‚Äď796), dem ersten angels√§chsischen K√∂nig. Dabei orientierte man sich in Gewicht und Feinsilbergehalt an den karolingischen Pfennigen auf dem Festland, wie sie im Frankenreich seit etwa 755 n. Chr. geschlagen wurden. Aus einem Pfund Silber wurden genau 240 Silber-Sterlinge gepr√§gt. Zu dieser Zeit gab es noch unterschiedliche Pfund-Bemessungen:

  • das r√∂mische Pfund
  • das Troyes-Pfund
  • das Tower-Pfund

792 n. Chr. wurde das Gewicht des Silberpenny auf knapp √ľber 1,3 g erh√∂ht, um es an den karolingischen Denar anzupassen. Durch die Bemessung wurde das Pfund Sterling zu einer Z√§hleinheit. Musste eine hohe Summe geleistet werden, b√ľrgerte sich der Begriff ‚ÄěPounds of Sterling‚Äú ein. Dieser wurde sp√§ter auf das noch heute gel√§ufige Pound Sterling (Pfund Sterling) abgek√ľrzt.

Einf√ľhrung der M√ľnzreform

  • Heinrich II. (1133‚Äď1189): Einf√ľhrung einer M√ľnzreform, damit trotz Herrscherwechsel das Gewicht (1,3‚Äď1,45 g) und der Feingehalt (925/1000) der Silberm√ľnze Bestand hatte.
    • Dieser M√ľnztyp nannte sich Short-Cross-Penny. Er zeigt auf der Vorderseite das Zepter tragende Brustbild des Herrschers und ein kurzes Zwillingsfadenkreuz auf der R√ľckseite. Gepr√§gt wurde dieser Typ von 1180 bis 1247.
    • Abgel√∂st wurde dieser vom Long-Cross-Penny, welcher ein bis zum M√ľnzrand reichendes Langkreuz auf der R√ľckseite aufwies. Dieser Typ wurde von 1247 bis 1279 gepr√§gt. Zur Zeit der Einf√ľhrung des Long-Cross-Penny wurden die Pr√§gest√§tten auf drei geistliche und eine weltliche M√ľnzanstalt reduziert (zu Beginn des 11. Jh. gab es √ľber 70 Pr√§gest√§tten auf der Insel), welche f√ľr das ganze Mittelalter Bestand hatten. Die Best√§ndigkeit des Penny machte ihn zu einer der bedeutendsten Handelsm√ľnzen. Der Penny war auch in Schottland, den Niederlanden, Skandinavien und im Rheinland weit verbreitet. Durch die Champagne-Messen konnte er sogar bis nach Italien und das √∂stliche Mittelmeer vordringen. Der Name Sterlingsilber begann sich im Laufe des 13. Jh. als Standard-Feinsilbergehaltsangabe (925/1000) zu etablieren. Von Italien ausgehend verbreitete sich der Name im Laufe der Jahre in ganz Westeuropa.[5]
  • Eduard I. (1239‚Äď1307): Ein Pfund Sterling wurde nach dem Tower-Gewicht bemessen, welches etwas weniger war als das Troyes-Pfund heute.

Einf√ľhrung des Troyes-Pfundes

  • Heinrich VIII. (1491‚Äď1547) f√ľhrte das Troyes-Pfund ein. Ab diesem Zeitpunkt wurde ein Pfund Sterling nach diesem Ma√ü bemessen, welches unserem heutigen Troyes-Pfund (benannt nach einem beliebten franz√∂sischen Handelsort) √§hnlich ist.

Die ‚ÄěBank of England‚Äú und die Einf√ľhrung des Papiergeldes

Die Finanzlage Englands war 1688, als K√∂nig William und K√∂nigin Mary den Thron bestiegen, "j√§mmerlich". Gro√übritannien stand im Krieg mit Frankreich und ben√∂tigte neue Geldquellen zur Bezahlung seiner Truppen und der Kriegsflotte. Um das zerr√ľttete Geld- und Kreditsystem wieder aufzubauen, wurde eine Nationalbank ben√∂tigt. Diese sollte nationale Reserven mobilisieren. William Paterson, ein schottischer Kaufmann, bot der Regierung 1694 einen Kredit in H√∂he von 1,2 Millionen Pfund zu einem Zinssatz von 8 Prozent an. Er schlug die Bildung einer Gl√§ubigergemeinschaft vor und verlangte als Gegenleistung die Einsetzung der Geldgeber als Direktoren der neuen Gesellschaft ‚ÄěBank of England‚Äú. Au√üerdem verlangte Paterson das Recht, Banknoten in H√∂he des Darlehens auszugeben und Bankgesch√§fte zu betreiben. Im Jahr 1694 begann die Bank of England erstmals handgeschriebene Banknoten auszugeben. Erst sp√§ter wurden sie durch gedruckte Noten ersetzt. Sie waren nummeriert und mit dem Namen der Bank und der Aufschrift ‚ÄěI promise to pay the bearer on demand the sum of‚Ķ‚Äú (Ich gelobe, dem Inhaber auf Verlangen einen Betrag in H√∂he von ‚Ķ auszuzahlen) versehen. Geldf√§lscher bereiteten der Bank of England gro√üe Probleme. Da die handgeschriebenen Noten leicht zu f√§lschen waren, wurde 1697 ein Wasserzeichen eingef√ľhrt, das durch das Papier hindurch schimmerte. Diese Wasserzeichen zeigten eine Schriftrolle und eine Tafel mit der Aufschrift ‚ÄěBank of England‚Äú. Die Banknoten waren bis 1928 wei√üe Noten, die nur auf der Vorderseite mit schwarzer Farbe bedruckt wurden, die R√ľckseite blieb wei√ü.[6] Auch musste die Bank of England in den ersten 150 Jahren bei der Kreditvergabe an den englischen Staat mit anderen privaten Notenbanken konkurrieren. Sie hielt der Konkurrenz stand und war die erste Zentralbank mit strengen Regeln f√ľr die Golddeckung der umlaufenden Banknoten.[7]

Goldstandard

Zwei Guineen aus der Zeit König Georgs II.

Der englische M√ľnzmeister Sir Isaac Newton berechnete 1717[8] den Gold-Silber-Wechselkurs falsch. Denn er legte fest, dass die britische Goldm√ľnze Guinea 21 Shillings wert war. Newton legte damit einen zu niedrigen Silberpreis in Gold fest. Im Vergleich zu den Weltmarktpreisen war Gold jetzt in England √ľberbewertet. Nun lohnte es sich Gold nach England einzuf√ľhren, dort in Silber einzutauschen und dieses dann zu exportieren. Die Konsequenz daraus war, dass in England vollhaltige Silberm√ľnzen allm√§hlich aus dem Zahlungsverkehr verschwanden und Kleingeldmangel herrschte, der die Ausbringung privater kupferner Penny- und Farthing-Token bef√∂rderte. Goldm√ľnzen wurden daraus folgend zum dominierenden Zahlungsmittel. Die Folge war, dass nicht Silber, sondern Gold zum Standard aufstieg.[7] Damit hatte Newton den ‚ÄěGrundstein‚Äú des Goldstandards gelegt. England f√ľhrte so als erster Staat offiziell eine vollst√§ndige Goldw√§hrung. Viele Staaten, zun√§chst in Europa und dann weltweit, √ľbernahmen den von England 1816 offiziell eingef√ľhrten Goldstandard. Die Anpassung erfolgte insbesondere aufgrund der zunehmenden Dominanz Englands in den internationalen Finanz-, Wirtschafts- und Handelsbeziehungen.[9]

Entstehung des Wechselkurses

Das Papiergeld, also die Banknoten, entsprachen gewisserma√üen ‚ÄěGold-Forderungen‚Äú, das hei√üt sie konnten jederzeit bei der Zentralbank zu einem festgelegten Tauschverh√§ltnis in die entsprechende Menge Gold eingetauscht werden. Ende des 19. Jh. entstand zum ersten Mal mit Ausbreitung des Goldstandards ein internationales System fester Wechselkurse. Jedoch beruhte dieses System nicht auf offiziellen internationalen Regelungen und Vereinbarungen.[10]

Krise der Bank of England

Die Kriege gegen Napoleon (1793‚Äď1815) stellten f√ľr die britische Finanzwirtschaft eine gro√üe Belastung dar. Diese und eine Konkurswelle n√∂tigten die ‚ÄěBank of England‚Äú dazu 1793 die erste 5-Pfund-Note herauszugeben. 1797 l√∂ste die Landung franz√∂sischer Truppen in Wales eine Panikwelle unter der Bev√∂lkerung aus. Die √Ėffentlichkeit verlangte Goldm√ľnzen, statt des als wertlos erachteten Papiergeldes. In k√ľrzester Zeit schrumpften die Goldreserven der Bank. Sie stellte alle Zahlungen von Goldm√ľnzen gegen Banknoten ein und gab 1- und 2-Pfund-Noten heraus.[11]

Der Sovereign

Sovereign, 1558

Der Nachfolger der Guinee war der moderne Sovereign im Wert von 20 Shilling. Er wurde im 19. Jh. zur Hauptgoldm√ľnze Gro√übritanniens. Die M√ľnze wog rund 7,98 g und hatte einen Feingehalt von 916/1000. Der Sovereign wurde kurze Zeit sp√§ter dem Goldwert angepasst und entsprach bis zur Dezimal-Pence-Einf√ľhrung folgenden M√ľnznominalen:

1 Sovereign = 4 Crown = 8 Half Crown = 10 Florin = 20 Schilling = 60 Groat = 240 Penny = 960 Farthing = 1 Pfund Sterling.

Viele Preise (insbesondere f√ľr Kleidung) wurden bis zur W√§hrungsumstellung 1971 sehr oft in ‚ÄěGuineas‚Äú angegeben, dabei entsprach 1 Guinea = 1 Pfund und 1 Schilling, also 21 Schilling, oder, in alter Schreibweise ¬£1 1s 0d. Eine Preisangabe von 58 Guineas entsprach demnach also ¬£60 18s 0d, der Preis sah so niedriger aus. Eine M√ľnze oder einen Schein als Guinea gab es jedoch nicht.

Der Sovereign wurde ab 1855 in Australien, ab 1908 auch in Kanada (Ottawa), S√ľdafrika und Indien gepr√§gt.


Das Ende des Goldstandards

Das Ende des internationalen Goldstandards erfolgte mit Beginn des ersten Weltkrieges. Die Bindungen der W√§hrungen an Gold wurden aufgehoben. Die beteiligten L√§nder des W√§hrungssystems gaben die Deckung der W√§hrungen durch Gold nach und nach auf. Das System fester Wechselkurse wurde so durch ein System flexibler Wechselkurse abgel√∂st. 1925 beschloss Winston Churchill, ungeachtet der Folgen des ersten Weltkrieges, zum Goldstandard zur√ľckzukehren. Der Wechselkurs, wie er vor dem Krieg aktuell war (4,86 US-Dollar zu einem Pfund), wurde √ľbernommen. Damit war das Pfund jedoch ca. 10 Prozent √ľberbewertet. Die Goldkonvertibilit√§t des britischen Pfunds wurde im September 1931 aufgehoben. Dieses Datum markiert somit das Ende des Versuchs der Wiedereinf√ľhrung des Goldstandards.

Der Sterlingblock (1930‚Äď1950)

Beim Sterlingblock (Sterling-Gebiet) handelt es sich um einen Verbund von Staaten, die ihre W√§hrung am Pfund Sterling ausrichteten. Er wurde 1931 begr√ľndet, als die Pfundl√§nder ihre W√§hrung vom Gold l√∂sten und stellt eine der ersten W√§hrungsunionen[12] nach Beginn der Weltwirtschaftskrise dar.[13][14]

Teil des Zusammenschlusses waren die britischen Kolonien, die von Gro√übritannien politisch abh√§ngigen Staaten (√Ągypten, Irak, Transjordanien) und zwei wirtschaftlich abh√§ngige Staaten, die Dominions Australien, Neuseeland, Irischer Freistaat und Neufundland. Nur die Dominions Kanada und die s√ľdafrikanischen Union traten dem Sterlingblock im Jahr 1931 nicht bei. Bereits in der ersten H√§lfte des 19. Jh. begann das Empire zu einer W√§hrungsunion zusammenzuwachsen. Mit der Einf√ľhrung des Silberschilling 1825 wurde eine Art ‚ÄěEmpire-M√ľnze‚Äú geschaffen. Sie sollte die f√ľhrende M√ľnze in allen Teilen des Empire werden. Unterst√ľtzt wurde dies auch durch die Auszahlung der in den Kolonien stationierten Soldaten in Silberschillingen. Die Bindung an das Pfund Sterling erfolgte auch durch die Verpflichtung der Banken in den Kolonien, die das Recht der M√ľnzpr√§gung und der Notenemission aus√ľben wollten, gewisse Mindestreserven sowie √∂ffentliche Schuldtitel in Sterling zu unterhalten.[15]

Dem Block schlossen sich 1932 Thailand, 1933 Schweden, Norwegen, Finnland, D√§nemark und Estland und 1936 Lettland, der Iran und die S√ľdafrikanische Union an. Es bestanden bis 1939 keine vertraglich festgelegten Regeln f√ľr den Sterlingblock. Au√üer den britischen Kolonien und politisch abh√§ngigen Gebieten konnten sich die Staaten nach eigenem Ermessen der W√§hrungsunion anschlie√üen oder auch nicht. Erst mit Beginn des zweiten Weltkriegs wurde die ‚ÄěSterling Area‚Äú mit festen Regeln und Bindungen begr√ľndet. Aus dieser Sterling Area bezog Gro√übritannien einen gro√üen Teil seiner Kriegslieferungen. Eine Verschuldung Gro√übritanniens in H√∂he von 2,7 Mrd. Pfund gegen√ľber den Lieferl√§ndern entstand dadurch, dass Gro√übritannien die anderen L√§nder der Sterling Area nur mit Sterling-Gutschriften bezahlte. In den Nachkriegsjahren verlie√üen nach und nach viele Mitglieder die Sterling Area aus politischen Gr√ľnden, wie z. B. √Ągypten (1947), Israel (1948) und Irak (1959).[16]

Bretton Woods (1944‚Äď1967)

Harry Dexter White (links) mit John Maynard Keynes

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wurde das Pfund Sterling endg√ľltig vom US-Dollar als Leitw√§hrung abgel√∂st. Offiziell anerkannt wurde der US-Dollar als Leitw√§hrung durch das Bretton-Woods-System im Jahr 1944. An der Bretton-Woods-Konferenz beteiligten sich 44 Staaten. Dabei wurden insbesondere zwei Vorschl√§ge, auf der einen Seite von John M. Keynes, der f√ľr die britische Variante eintrat, und auf der anderen Seite von Harry D. White aus Amerika diskutiert. England befand sich durch den Krieg und die anfallenden Kosten in der ung√ľnstigen Lage, hohe Schulden und ein enormes Au√üenhandelsdefizit zu besitzen. Mit der Durchsetzung von Whites Plan wurde der US-Dollar als Ankerw√§hrung an Gold gebunden (35 US-Dollar/Unze). Au√üerdem legte er fixe Wechselkurse zu anderen W√§hrungen fest.[17]

1967 wurde das Pfund Sterling abgewertet. In Gro√übritannien verlief das Wachstum der Produktion im europ√§ischen Vergleich eher langsam. Am 18. November 1967 verlor das Pfund Sterling 17 Prozent an Wert, da die britische Regierung deflation√§re Ma√ünahmen, die der Internationale W√§hrungsfonds f√ľr eine Ausweitung der Kreditvergabe verlangte, nicht akzeptieren wollte. Die Abwertung des Pfund Sterling und der enorme Wertverlust des US-Dollars gegen√ľber dem Goldstandard f√ľhrten Anfang der 1970er Jahre zum endg√ľltigen Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems.[18]

Umstellung auf das Dezimalsystem (1971)

Am 15. Februar 1971 wurde das seit dem 9. Jh. bestehende englische M√ľnzsystem durch das international √ľbliche Dezimalsystem ersetzt. Ein Pfund Sterling unterteilt sich seitdem in 100 Pence. Zuvor wurde ein Pfund Sterling in 20 Schilling (Abk√ľrzung: s) und jeder Schilling in 12 Pence (Abk√ľrzung: d; Abk√ľrzung heute: p) unterteilt, sodass ein Pfund 240 Pence entsprach. In einer √úbergangsphase von 18 Monaten wurden die alten Penny-M√ľnzen durch den sogenannten ‚ÄěNew Penny‚Äú oder auch ‚ÄěDezimal-Penny‚Äú ersetzt. Es wurden Bronzem√ľnzen (sp√§ter kupferplatierte Stahlm√ľnzen) im Wert von ¬Ĺ Penny, 1 Penny und 2 Pence ausgegeben. Die 5-, 10- und 50-Penny-M√ľnzen bestanden aus Kupfernickel. Anf√§nglich wurden die alten M√ľnzen noch im Umlauf belassen und zun√§chst den neuen M√ľnzen gleichgesetzt. Demnach entsprach 1 Schilling nun 5 New Pence und 1 Florin 10 New Pence. In sp√§teren Jahren wurde die St√ľckelung erneuert, wobei die ¬Ĺ-Penny-M√ľnze abgeschafft, daf√ľr aber neue M√ľnzen zu 20 Pence sowie Ein- und Zwei-Pfund-M√ľnzen eingef√ľhrt wurden. In den 1990er Jahren wurde eine weitere √§u√üerliche √Ąnderung vorgenommen, indem die 5-, 10- und 50-Pence-M√ľnzen durch kleinere Exemplare ersetzt wurden.[19]

Die Sterlingkrise (1976)

Das Pfund Sterling blieb nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems relativ stabil. Die Regierung musste weder deflation√§re Ma√ünahmen ergreifen noch Zinsen erh√∂hen, um die Reserven zu sch√ľtzen. Unter Premierminister James Callaghan zeigte sich jedoch wie anf√§llig die britische Wirtschaftspolitik war. In der W√§hrungskrise von M√§rz bis November 1976 fiel das Pfund trotz hoher Standby-Kredite der anderen Zentralbanken an die ‚ÄěBank of England‚Äú bis auf 1,56 US-Dollar. Trotz gro√üer Bem√ľhungen des Premierministers musste Gro√übritannien Hilfe des IWF in Anspruch nehmen und die Erf√ľllung der Auflagen zusagen.[20]

Schwarzer Mittwoch (1992)

Im Oktober 1990 schloss sich Gro√übritannien zeitweilig dem Europ√§ischen W√§hrungssystem (EWS) an. Viele Investoren, insbesondere George Soros hielten das Pfund Sterling f√ľr √ľberbewertet. Soros setzte Hedgefonds gegen das britische Pfund und trat eine Spekulationswelle los. Die ‚ÄěBank of England‚Äú geriet unter einen enormen Abwertungsdruck. Anf√§nglich versuchte die Bank noch durch St√ľtzungsk√§ufe ihre W√§hrung zu stabilisieren, jedoch blieb ihr letztendlich keine andere Wahl, als das Pfund am 16. September 1992 aus dem EWS herauszunehmen. Seither wird dieser Tag als Schwarzer Mittwoch (englisch: Black Wednesday) bezeichnet. Das Pfund war enorm geschw√§cht und fiel in den darauffolgenden Wochen um fast 15 Prozent gegen√ľber der Deutschen Mark und um 25 Prozent gegen√ľber dem US-Dollar. Es zeigte sich jedoch schon im folgenden Jahr, dass die Abwertung der britischen Wirtschaft eher gut getan hat. Innerhalb von zwei Jahren legte das Pfund gegen√ľber der Deutschen Mark um mehr als 25 Prozent zu.[21]

Großbritannien als Mitglied der Europäischen Union

Tony Blair

Gro√übritannien k√∂nnte als Mitglied der Europ√§ischen Union den Euro als W√§hrung im Vereinigten K√∂nigreich einf√ľhren. Die politischen Meinungen gehen bei diesem Thema jedoch weit auseinander. Grunds√§tzlich mussten die EU-Staaten, welche die Konvergenzkriterien erf√ľllten, den Euro zum 1. Januar 1999 einf√ľhren. Festgelegt ist diese Regelung im Vertrag von Maastricht. Gro√übritannien hat jedoch eine Sonderregelung ausgehandelt, die sogenannte Opting-out-Klausel. Diese h√§lt Gro√übritannien die Option offen, selbst √ľber den Beitritt zur W√§hrungsunion zu entscheiden, auch wenn die Konvergenzkriterien erf√ľllt werden. Der damalige Premierminister Tony Blair k√ľndigte an, den Euro einf√ľhren zu wollen, wenn 5 wirtschaftliche Kriterien erf√ľllt seien und die Bev√∂lkerung in einem Referendum der Einf√ľhrung zustimmen w√ľrde. Bisher sind diese Kriterien nicht erf√ľllt worden; auch sprach sich Blairs Nachfolger Gordon Brown nicht f√ľr eine solche Einf√ľhrung aus, nicht zuletzt, weil Umfragen darauf hindeuten, dass eine Mehrheit der Bev√∂lkerung gegen die Aufgabe des Pfundes sei. Gro√übritannien nimmt bisher auch noch nicht am Europ√§ischen Wechselkursmechanismus II (EWM II) teil. Eine zweij√§hrige Teilnahme ist jedoch Voraussetzung f√ľr die Einf√ľhrung des Euros.[22]

Eine Umfrage der BBC im Dezember 2008 ergab, dass 71 Prozent der Briten bei einem Referendum erneut gegen die Einf√ľhrung des Euros stimmen w√ľrden. Diese Befragung von 1000 Erwachsenen ergab au√üerdem, dass 23 Prozent der Befragten f√ľr den Beitritt zur W√§hrungsunion stimmen w√ľrden und 6 Prozent unentschlossen sind. √Ąhnliche Umfragen von BBC der letzten Jahre zeigen, wie sich das Meinungsbild der Briten entwickelt hat: Im November 2000 stimmten noch 71 Prozent gegen die Euroeinf√ľhrung und nur 18 Prozent daf√ľr. Gr√∂√üte Zustimmung erhielt der Euro im Januar 2002. 56 Prozent stimmten dagegen und 31 Prozent daf√ľr.[23]

Im Jahr 2008 bekamen die Briten neue M√ľnzen. Sie zeigen Ausz√ľge des k√∂niglichen Wappenschildes (englisch: Royal Shield of Arms), wobei die 1 Pfund M√ľnze als einzige den kompletten Schild zeigt. Die britische Regierung setzte damit wohl nochmals ein deutliches Zeichen gegen den Euro auf der Insel.[24]

Wirtschaftliche Entwicklung Großbritanniens

Bereits heute ist das britische Pfund als Reservew√§hrung im internationalen Industriegesch√§ft und Warenhandel weitgehend bedeutungslos[25]. Lediglich in spekulativen Finanztransaktionen hat die W√§hrung eine Bedeutung. Die derzeit prognostizierten Kursentwicklungen sind ausschlie√ülich auf die Erfolge der britischen Finanzwirtschaft gest√ľtzt und entbehren fundamentaler St√§rke durch produktiven Aussto√ü der britischen Wirtschaft.

Ab 2012 wird Großbritannien die Stabilitätskriterien der Europäischen Union aufgrund der eintretenden Konjunkturabschwächung der Euroländer wiederholt verletzen[26]. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wechselkurs der Währung zum Euro einen Stand von 1:1 erreichen wird[27]. Spätestens nach mehrmaliger Verletzung der Stabilitätskriterien wird sich die Einschätzung des Euro in der Wahrnehmung der britischen Politik ändern.

Regionale Unterschiede des Pfund Sterling

Im Britischen Empire gab es vor der Dezimalisierung zahlreiche landesspezifische bzw. koloniale M√ľnzpr√§gungen. Allein zwischen den vier Landesteilen Schottland, Nordirland, Wales und England gab es gro√üe Unterschiede. Schottland pr√§gte bis zum Jahr 1603 eigene M√ľnzen. Im Jahr 1709 wurden die letzten echten schottischen M√ľnzen in Edinburgh gepr√§gt. England pr√§gte seitdem eigene M√ľnzen f√ľr den Landesteil Schottland. Sowohl die schottischen, als auch die englischen M√ľnzen waren offiziell in ganz Gro√übritannien g√ľltig. Die Schotten weigerten sich jedoch oft aus Stolz, die englischen M√ľnzen zu akzeptieren. Heutzutage sind die M√ľnzen in ganz Gro√übritannien g√ľltig, und es gibt keine regionalen Unterschiede mehr.

Bei Banknoten gibt es jedoch auch heute noch regionale Unterschiede. Grund daf√ľr ist, dass es einigen Privatbanken erlaubt ist, eigene Geldscheine herauszugeben. Oft werden diese jedoch wegen ihres Aussehens nicht √ľberall akzeptiert, obwohl sie in ganz Gro√übritannien G√ľltigkeit haben. Meist werden die Banknoten nur in dem Landesteil akzeptiert, in dem die herausgebende Bank ihren Sitz hat.

Englische Banknoten

Die englische Zentralbank ‚ÄěBank of England‚Äú gibt Banknoten f√ľr England und Wales heraus. Diese Banknoten sind gesetzliches Zahlungsmittel (‚Äělegal tender‚Äú), jedoch nur in England und Wales. Dieses Institut gibt es in den anderen Teilen Gro√übritanniens nicht, dort kann der Empf√§nger entscheiden, welche Banknoten er akzeptiert und welche nicht. Offiziell sind sie aber in ganz Gro√übritannien g√ľltig.[28] Die ‚ÄěBank of England‚Äú gibt Banknoten im Wert von 5, 10, 20 und 50 Pfund heraus.

Schottische Banknoten

Schottische Banknoten werden von der Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und der Clydesdale Bank herausgegeben. Sie sind kein gesetzliches Zahlungsmittel. Herausgegeben werden von den drei Banken Noten im Wert von 5, 10, 20, 50 und 100 Pfund. Die Royal Bank of Scotland gibt zus√§tzlich noch Banknoten im Wert von 1 Pfund heraus.[29]

Die schottischen Banken haben eine Vereinbarung geschlossen, die jeweiligen Banknoten desselben Wertes in gleichen Farben zu gestalten. Dabei einigte man sich f√ľr die 5-Pfund-Noten auf Blau, f√ľr die 10-Pfund-Noten auf Braun, f√ľr die 20-Pfund-Noten auf Violett, f√ľr die 50-Pfund-Noten auf Gr√ľn und f√ľr die 100-Pfund-Noten auf Rot.[30]

Nordirische Banknoten

In Nordirland werden Banknoten von folgenden Banken herausgegeben: Bank of Ireland, First Trust Bank, Northern Bank, Ulster Bank. Auch diese Banknoten sind kein gesetzliches Zahlungsmittel. Oft kommt es vor, dass die Banknoten Nordirlands in Wales und England nicht akzeptiert werden. Man kann sie jedoch auch dort in Banknoten der ‚ÄěBank of England‚Äú eins zu eins umtauschen.[31]

Banknoten der mit dem Vereinigten Königreich verbundenen Gebiete

Isle of Man
Isle of Man Penny von 1839

Die Isle of Man gibt ihre eigenen Banknoten heraus. Der Isle-of-Man-Pfund (auch: Manx-Pfund) entspricht genau einem Pfund Sterling. Die Währung der Insel ist jedoch kein offizielles Zahlungsmittel im Vereinigten Königreich und wird in Großbritannien meist nicht akzeptiert.[32]

Kanalinseln

Auch die Kanalinseln geben ihre eigenen Banknoten heraus. Die W√§hrung der Kanalinsel Guernsey ist das Guernsey-Pfund und die der Insel Jersey das Jersey-Pfund. Beide W√§hrungen sind g√ľltiges Zahlungsmittel der Kanalinseln und wertm√§√üig an das britische Pfund gebunden. Sie entsprechen genau einem Pfund Sterling.

Banknoten der Bank of England

Die Pfund-Noten unterliegen einem stetigen Wandel. Seit Ausgabe der ersten Banknoten im Jahr 1694 √§nderten sich Beschaffenheit und das Design der Noten regelm√§√üig.[33] Mit der Einf√ľhrung der Serie C im Jahr 1960 zeigen seitdem alle Banknoten auf der Vorderseite K√∂nigin Elisabeth II. Das Abbilden historischer Pers√∂nlichkeiten auf der R√ľckseite der Banknoten begann mit William Shakespeare im Jahr 1970, als die Serie D eingef√ľhrt wurde. Seitdem werden immer wieder andere Pers√∂nlichkeiten auf den Geldscheinr√ľckseiten abgebildet. Aktuell sind Banknoten der Serie E und der Serie F im Umlauf.[34]

Aktuelle Banknoten der ‚ÄěBank of England‚Äú[35]
Wert der Banknote Abbildungen auf der R√ľckseite
5-Pfund-Note
  • Portr√§t von Elizabeth Fry
  • Darstellung einer Szene, in der Elizabeth Fry den Gefangenen von Newgate vorliest
10-Pfund-Note
20-Pfund-Note
  • Portr√§t von Adam Smith
  • Illustration einer Szene von Arbeitern in einer Nadelfabrik
50-Pfund-Note
  • Portr√§t von Sir John Houblon
  • Abbildung des Hauses von Houblon in der Threadneedle Street
Banknoten der Bank von England, Serie D bis Serie F[36]
Wert Portr√§t auf R√ľckseite Einf√ľhrungsdatum Ung√ľltig seit
Serie D
£1 Sir Isaac Newton 9. Februar 1978 11. März 1988
£5 Duke of Wellington 11. November 1971 29. November 1991
£10 Florence Nightingale 20. Februar 1975 20. Mai 1994
£20 William Shakespeare 9. Juli 1970 19. Mai 1993
£50 Sir Christopher Wren 20. März 1981 20. September 1996
Serie E
£5 George Stephenson 7. Juni 1990 21. November 2003
£10 Charles Dickens 29. April 1992 31. Juli 2003
£20 Michael Faraday 5. Juni 1991 28. Februar 2001
£50 Sir John Houblon 20. April 1991 noch in Gebrauch
Serie E (Neuauflage)
£5 Elizabeth Fry 21. Mai 2002 noch in Gebrauch
£10 Charles Darwin 7. November 2000 noch in Gebrauch
£20 Sir Edward Elgar 22. Juni 1999 30. Juni 2010
Serie F
£20 Adam Smith 13. März 2007 noch in Gebrauch

Aktuelle M√ľnzen

Die aktuellen Pfund-M√ľnzen zeigen auf der Vorderseite das Portr√§t der britischen K√∂nigin Elisabeth II. Ihrem Alter entsprechend wurden die Kopfbilder jeweils in den Jahren 1952, 1968, 1985 und 1998 ge√§ndert. Die M√ľnzen zeigten bis zum Jahr 2008 auf der R√ľckseite die Embleme Gro√übritanniens. Im Rahmen eines √∂ffentlichen Designer-Wettbewerbes zur Gestaltung der neuen britischen M√ľnzen setzte sich der Entwurf von Metthew Dent gegen die Konkurrenz durch. Das M√ľnzgeld mit seinem Design wurde im Jahr 2008 eingef√ľhrt. Auf allen M√ľnzen sind Ausz√ľge des k√∂niglichen Wappenschildes (englisch: Royal Shield of Arms) abgebildet. Nur die 1-Pfund-M√ľnze zeigt den Wappenschild komplett.[37]

Derzeit in Umlauf befindliche Penny-M√ľnzen von 20 Pence bis 1 Penny. Der ¬Ĺ Penny ist au√üer Kurs gesetzt.

Das alte Design zeigt folgende Abbildungen:

  • 1 Penny: gekr√∂ntes Fallgitter mit Ketten (Symbol f√ľr ‚ÄěHouses of Parliament‚Äú)
  • 2 Pence: Strau√üenfedern auf einer Krone (Federn des Prince of Wales)
  • 5 Pence: gekr√∂nte Distel (schottische Nationalblume)
  • 10 Pence: gekr√∂nter L√∂we (Teil des Wappens Englands)
  • 20 Pence: gekr√∂nte Tudor-Rose
  • 50 Pence: Britannia und L√∂we
  • 1 Pfund: verschiedene j√§hrlich wechselnde Abbildungen, die jeweils repr√§sentativ f√ľr das Vereinigte K√∂nigreich stehen
  • 2 Pfund: Abbildung von drei konzentrischen Kreisen, die die technische Entwicklung repr√§sentieren

W√§hrungsk√ľrzel

Das offizielle W√§hrungsk√ľrzel lautet wie oben angegeben GBP und wird generell verwendet au√üer bei Aktienkursen f√ľr den Handelsplatz London Stock Exchange. Diese Kurse werden in GBp (Pence), der 1/100 Einheit angezeigt. Zu beachten ist, dass evtl. Orderlimits trotzdem in Pfund eingestellt werden m√ľssen.

Fälschungen

In der Geschichte des Geldes wurde schon fr√ľh mit Geldf√§lschung begonnen, oft auch in staatlichem Auftrag. Bereits in den Jahren 1790 bis 1796 schleuste Gro√übritannien gro√üe Mengen Falschgeld (‚ÄěAssignaten‚Äú) nach Frankreich, um die Franz√∂sische Revolution zu schw√§chen.[38]

Die wohl gr√∂√üte Geldf√§lscheraktion ist jedoch die der Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg. Sie wollten mit Millionen gef√§lschten britischen Pfund Gro√übritannien besiegen, indem sie das Vereinigte K√∂nigreich in eine enorme Inflation st√ľrzten. Die Nazis investierten viel Zeit, um die genaue Beschaffenheit des Britischen Geldes und seine Sicherheitsmerkmale zu analysieren. Erst etwa zwei Jahre nach Beginn der sogenannten Operation Andreas erschienen die ersten, vom Sicherheitsdienst produzierten, falschen Pfund-Noten. Nach Erprobung der gef√§lschten Banknoten in einer Schweizer Bank konnte die Massenproduktion beginnen. Das Unternehmen wurde nach dem Verantwortlichen f√ľr die F√§lscheraktion, dem SS-Sturmbannf√ľhrer Bernhard Kr√ľger benannt: Das Unternehmen Bernhard. H√§ftlinge mit Fachwissen im grafischen Bereich wurden aus den Konzentrationslagern Buchenwald, Ravensbr√ľck, Mauthausen, Theresienstadt und Auschwitz in das KZ Sachsenhausen gebracht, um dort als Geldf√§lscher eingesetzt zu werden. Ab Anfang 1943 wurden so knapp 9 Millionen falsche Geldscheine im Wert von √ľber 134 Millionen Pfund gedruckt.[39]

Sicherheitsmerkmale

Zum Schutz gegen Fälschungen weisen die Banknoten der Bank of England unter anderem folgende Sicherheitsmerkmale auf:[40]

  • Wasserzeichen mit dem Portr√§t der K√∂nigin
  • Sicherheitsfaden
  • fluoreszierende Wertziffern
  • Hologramm; je nach Betrachtungswinkel ist ein farbiges Bild der Britannia, oder die jeweilige Wertziffer zu sehen; bei der 50-Pfund-Note sind eine Rose und ein Medaillon zu sehen

Außenwert des Pfund Sterling

Wechselkurs zum Euro (in Pfund je Euro)

Das britische Pfund wird insbesondere gegen den US-Dollar, Euro und den Yen gehandelt. Bis zur Einf√ľhrung des Euro als Buchgeld (1. Januar 1999) wurde er auch gegen andere konvertible W√§hrungen wie DM und Franz√∂sischen Franc gehandelt. Vor einigen Jahren lag der britische Leitzins bei 6 Prozent, der japanische lag zur gleichen Zeit bei nur etwa 0,5 Prozent. W√§hrend der Finanzkrise ab 2007 wurde der Leitzins in Gro√übritannien mehrfach gesenkt; 2010 lag er nur noch bei etwa 0,5 Prozent. Das Pfund Sterling ist nach dem US-Dollar, Euro und dem Yen die am vierth√§ufigsten gehandelte W√§hrung der Welt.

Der Wert des Pfund wurde 1940 in einer Vereinbarung auf 4,03 Dollar festgelegt. 1949 musste es aufgrund der starken Entwicklung des Dollar abgewertet werden: Am 19. September 1949 wurde es auf einen Schlag von 4,03 auf 2,80 abgewertet[41] ; dann begann das Bretton-Woods-System.

1967 war es noch 2,40 Dollar wert; in den darauffolgenden Jahren legte es wieder an Wert zu (der Kurs des Dollar stand trotz Bretton Woods wegen der enormen Defizite der USA v.a. durch den Vietnamkrieg unter Druck, bis im August 1971 (siehe Nixon-Schock) die USA die Goldbindung des Dollar aufhoben.

Im Januar 2009 fiel das Pfund auf ein 23-Jahr-Tief. Am 29. Dezember 2008 war ein Euro 0,9801 Pfund wert, ein historischer Tiefstand gegen√ľber dem Euro (kurz nach Einf√ľhrung des Euro als Buchgeld (1. Januar 1999) erhielt man f√ľr einen Euro nur etwa 0,568 Pfund). Auch im Jahr 2009 machte der Tiefstand des britischen Pfund immer wieder Schlagzeilen.[42]

Durchschnittliche historische Jahres-Wechselkurse zum US-Dollar
Jahr $1 Jahr $1 Jahr $1 Jahr $1
1995 £0,6337 2000 £0,6609 2005 £0,5500 2010 £0,6471
1996 £0,6410 2001 £0,6947 2006 £0,5435 2011
1997 £0,6108 2002 £0,6672 2007 £0,4998 2012
1998 £0,6038 2003 £0,6125 2008 £0,5412 2013
1999 £0,6181 2004 £0,5462 2009 £0,6388 2014
Durchschnittliche historische Jahres-Wechselkurse zum Euro
Jahr 1 ‚ā¨ Jahr 1 ‚ā¨ Jahr 1 ‚ā¨
1999 £0,6587 2003 £0,6920 2007 £0,6843
2000 £0,6095 2004 £0,6787 2008 £0,7963
2001 £0,6219 2005 £0,6838 2009 £0,8909
2002 £0,6288 2006 £0,6817 2010 £0,8578
Quelle: UNECE Statistical Division Database

Pfund Sterling als Reservewährung

Pfund Sterling wird in vielen Ländern der Welt als Reservewährung gehalten. Im 18. und 19. Jahrhundert galt das Pfund als wichtigste Reservewährung der Welt.[43] Während des 20. Jahrhunderts verlor es diese Stellung, stattdessen wurde der US-Dollar zur wichtigsten Reservewährung, gefolgt vom Euro. Seit 2006 steht das britische Pfund an dritter Stelle und macht momentan ca. 4% der weltweit gehaltenen Reserven aus. Insbesondere in den Entwicklungsländern mit historischem Bezug zu Großbritannien und den Commonwealth-Staaten wird die Währung als Reserve gehalten.[44]

International gebräuchliche Reservewährungen
Währung 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010
US-Dollar 59,0 % 62,1 % 65,2 % 69,3 % 70,9 % 70,5 % 70,7 % 66,5 % 65,8 % 65,9 % 66,4 % 65,5 % 64,1 % 64,1 % 62,1 % 61,4 %
Euro ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď 17,9 % 18,8 % 19,8 % 24,2 % 25,3 % 24,9 % 24,3 % 25,1 % 26,3 % 26,4 % 27,6 % 26,3 %
Deutsche Mark 15,8 % 14,7 % 14,5 % 13,8 % ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď
Pfund Sterling 2,1 % 2,7 % 2,6 % 2,7 % 2,9 % 2,8 % 2,7 % 2,9 % 2,6 % 3,3 % 3,6 % 4,4 % 4,7 % 4,0 % 4,3 % 4,0 %
Yen 6,8 % 6,7 % 5,8 % 6,2 % 6,4 % 6,3 % 5,2 % 4,5 % 4,1 % 3,9 % 3,7 % 3,1 % 2,9 % 3,1 % 2,9 % 3,8 %
Franz√∂sischer Franc 2,4 % 1,8 % 1,4 % 1,6 % ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď ‚Äď
Schweizer Franken 0,3 % 0,2 % 0,4 % 0,3 % 0,2 % 0,3 % 0,3 % 0,4 % 0,2 % 0,2 % 0,1 % 0,2 % 0,2 % 0,1 % 0,1 % 0,1 %
Sonstige 13,6 % 11,7 % 10,2 % 6,1 % 1,6 % 1,4 % 1,2 % 1,4 % 1,9 % 1,8 % 1,9 % 1,8 % 1,8 % 2,2 % 3,1 % 4,4 %

Quellen:
1995‚Äď2010: IWF (Internationaler W√§hrungsfonds): Currency Composition of Official Foreign Exchange Reserves
1999‚Äď2005, EZB (Europ√§ische Zentralbank): The Accumulation of Foreign Reserves, Occasional Paper Series, Nr. 43

Binnenwert des Pfundes

Der Binnenwert des Pfundes unterlag in der Zeit seiner Existenz zahlreichen Schwankungen, die aber vor allem durch seine Anbindung an Edelmetallwerte begrenzt wurden. Die Bibliothek des Britischen Unterhauses hat hierzu ein Dokument veröffentlicht, welches diese Schwankungen seit 1750 dokumentiert.[45]

Das Dokument trifft die Aussage, dass zwischen 1750 und 1914 der Wert der Währung, vor allem bedingt durch Ereignisse wie Krieg und Ernteerträge, von Jahr zu Jahr zwar erheblich schwankte, aber im langjährigen Verlauf relativ stabil war. So betrug der Index-Wert des Pfundes 1750 5,1 und erreichte 1813 einen Höhepunkt von 16,3. Die allgemeine Schwankungsbreite war bis 1914, als der Wert 9,8 betrug, zwischen 8,5 und 10,0. 1920 wurde mit 25,3 ein neuer Höhepunkt erreicht, was sich bis Mitte der 1930er wieder auf 15,8 stabilisierte.

Regelmäßige, alljährliche Entwertung etablierte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem der Index 1940 20,2 erreichte, stieg er seither an. Die Indizes betrugen beispielsweise 33,0 im Jahr 1950, 49,1 im Jahr 1960, 73,1 im Jahr 1970, 263,7 im Jahr 1980, 497,5 im Jahr 1990, 671,8 im Jahr 2000 und 757,3 im Jahr 2005.

Literatur

  • Europ√§ische Zentralbank: Review of the International Role of the Euro. Frankfurt 2005, (PDF, 900 KB)
  • Willi Albers (Hrsg.): Handw√∂rterbuch der Wirtschaftswissenschaft. Band 8: Terminm√§rkte bis Wirtschaft der DDR, Die. Fischer, Stuttgart 1980, ISBN 3-525-10257-7.
  • Rudolf Kaulla: Rechtsstaat und W√§hrung. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart u. a. 1948.
  • MONEY! M√ľnzen und Banknoten aus aller Welt. Eine Qualit√§tssammlung von De Agostini. DeAgostini Deutschland, Hamburg 1997-2000, ZDB-ID 2579955-1.
  • Peter Czada, Michael Tolksdorf, Alparslan Yenal: Internationale W√§hrungsprobleme. Zur Geschichte, Funktion und Krise des internationalen W√§hrungssystems. Leske u. Budrich, Opladen 1988, ISBN 3-8100-0737-4.
  • Adam Smith: Der Wohlstand der Nationen. FinanzBuch-Verlag, M√ľnchen 2006, ISBN 3-89879-140-8 (Bibliothek der Wirtschaftsklassiker 2), Erstes Buch, Viertes Kapitel.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ http:/www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6629420/Sterling-Pfund-Muenze-mit-Stern-oder-Osterling.html
  2. ‚ÜĎ Adam Smith, Wohlstand der Nationen, Erstes Buch, Viertes Kapitel: 1. Auflage 2006, ISBN 3-89879-140-8
  3. ‚ÜĎ ‚ÄěPfund Sterling‚Äú Informationsseite Gro√übritannien.de der Very British GmbH. Abgerufen am 24. November 2009
  4. ‚ÜĎ ‚ÄěGBP History‚Äú Artikel auf economywatch.com. Abgerufen am 24. November 2009
  5. ‚ÜĎ ‚ÄěBank of England: History‚Äú Geschichte der Bank von England. Abgerufen am 24. November 2009
  6. ‚ÜĎ ‚ÄěErste Europ√§ische Banknoten‚Äú moneymuseum.com. Abgerufen am 24. November 2009
  7. ‚ÜĎ a b [1]
  8. ‚ÜĎ http://www.pierre-marteau.com/editions/1701-25-mint-reports/report-1717-09-25.html
  9. ‚ÜĎ [Vgl. Eichengreen, Vom Goldstandard zum Euro, 2000, S. 24ff]
  10. ‚ÜĎ [Vgl. Czada, Internationale W√§hrungsprobleme, 1988, S. 54ff]
  11. ‚ÜĎ ‚ÄěWenn der Peso purzelt‚Äú Ausarbeitung von Phillipp Hersel, Daniel Craffonara blue21.de. Abgerufen am 24. November 2009
  12. ‚ÜĎ Vorher bestanden bereits der S√ľddeutsche M√ľnzverein (ab 1837, 1857 auf den Deutschen Zollverein ausgeweitet und abgel√∂st durch die Mark-W√§hrung (‚Ą≥) im Jahre 1873), die Lateinische W√§hrungsunion (1865‚Äď1914 de facto/1926) und die Skandinavische W√§hrungsunion (1872‚Äď1924).
  13. ‚ÜĎ B√∂rsenlexikon: Sterling-Gebiet von dirctbroker.de. Abgerufen am 24. November 2009
  14. ‚ÜĎ [2]
  15. ‚ÜĎ UK Money. Abgerufen am 24. November 2009
  16. ‚ÜĎ [Vgl. Gustav Fischer, Stuttgart und New York/ J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), T√ľbingen/ Vandenhoeck & Ruprecht, G√∂ttingen und Z√ľrich, Handw√∂rterbuch der Wirtschaftswissenschaft, Band 8, 1980, S.542ff]
  17. ‚ÜĎ ‚ÄěAls das System von Bretton Woods zusammenbrach‚Äú Artikel von Nick Beams, 18. August 2001. Abgerufen am 24. November 2009
  18. ‚ÜĎ ‚ÄěA brief History of Bretton Woods System‚Äú Artikel von M.J. Stephey, 21. Oktober 2008 auf time.com. Abgerufen am 24. November 2009
  19. ‚ÜĎ M√ľnzsammlung Gro√übritannien moneymuseum.com. Abgerufen am 24. November 2009
  20. ‚ÜĎ [Vgl. G. Schmidt, Gro√übritanniens Position nach dem Zweiten Weltkrieg, L√§nderbericht Gro√übritannien (Bundeszentrale f√ľr politische Bildung, 1994), S. 7ff]
  21. ‚ÜĎ ‚ÄěEuroreferendum l√§sst das Pfund kalt‚Äú Artikel von Felix Sch√∂nhauer und Handelsblatt, 28. August 2002. Abgerufen am 24. November 2009
  22. ‚ÜĎ Euro-Informationen Abgerufen am 24. November 2009
  23. ‚ÜĎ ‚ÄěMost Britains still oppose Euro‚Äú Artikel von BBC UK. Abgerufen am 24. November 2009
  24. ‚ÜĎ ‚ÄěDer Anti-Euro von der Insel‚Äú Artikel von Stefan Marx auf Spiegel Online. Abgerufen am 24. November 2009
  25. ‚ÜĎ Beudeutungsverlust
  26. ‚ÜĎ Konjunktureinbruch in Gro√übritannien erwartet
  27. ‚ÜĎ Prognose Pfundkurs
  28. ‚ÜĎ ‚ÄěBritisches Pfund-Stolz der Inselbewohner‚Äú Artikel von Wallstreet Online. Abgerufen am 24. November 2009
  29. ‚ÜĎ Informationen zur G√ľltigkeit britischer Banknoten von der Bank von England. Abgerufen am 24. November 2009
  30. ‚ÜĎ Aktuelle Banknoten, Committee of Scottish Clearing Bankers. Abgerufen am 24. November 2009.
  31. ‚ÜĎ Other British Islands‚Äô Notes. Infos der Bank von England. Abgerufen am 24. November 2009
  32. ‚ÜĎ Die W√§hrung der Isle of Man. Abgerufen am 24. November 2009
  33. ‚ÜĎ Verschiedene Serien der englischen Banknoten Abgerufen am 24.November 2009
  34. ‚ÜĎ ‚ÄěAusgerechnet ein Schotte‚Äú Artikel von Claudia Br√∂ll der F.A.Z. Abgerufen am 24. November 2009
  35. ‚ÜĎ Aktuelle Banknoten der ‚ÄěBank of England‚Äú Abgerufen am 24. November 2009
  36. ‚ÜĎ Banknoten der Bank von England. Abgerufen am 24. November 2009
  37. ‚ÜĎ Neues Design der britischen M√ľnzen. Abgerufen am 31. Januar 2011
  38. ‚ÜĎ ‚ÄěDie gr√∂sste Geldf√§lscheraktion der Geschichte‚Äú Artikel auf Money Museum.com. Abgerufen am 23. November 2009
  39. ‚ÜĎ ‚ÄěBl√ľten als Waffe‚Äú Artikel auf Spiegel Online. Abgerufen am 23. November 2009
  40. ‚ÜĎ Sicherheitsmerkmale englischer Banknoten, Bank of England
  41. ‚ÜĎ guardian.co.uk
  42. ‚ÜĎ Britisches Pfund von ForexSeminar.de Abgerufen am 23. November 2009
  43. ‚ÜĎ Die wichtigsten Reservew√§hrungen nach Canadabanks.net
  44. ‚ÜĎ COFER Database von IMF Abgerufen am 23. November 2009
  45. ‚ÜĎ [3]

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ Pfund Sterling ‚Ķ   Deutsch W√∂rterbuch

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ (Pound Sterling, auch Livre Sterling, abgek√ľrzt ¬£), Name der engl. Goldeinheit, als gepr√§gtes Goldst√ľck Sovereign genannt, zu 20 Schilling zu 12 Pence = 20,4295 M ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ (Pound St., meist abgek√ľrzt. ¬£), die Einheit des engl. M√ľnzwesens (vgl. Sterling), seit Februar 1817 dargestellt durch den Sovereign (s. d. und Tafel ¬ĽM√ľnzen V¬ę, Fig. 8) ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ (abgek√ľrzt £), englische M√ľnzeinheit = 20 Schilling (sh) zu 12 Pence = 20,4295 ℳ ‚Ķ   Lexikon der gesamten Technik

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ Pfund Ster|ling [ st…ô:liŇč] das; , <zu ‚ÜĎSterling> W√§hrungseinheit in Gro√übritannien; Abk.: L. ST., Lstr. (eigtl. Livre Sterling), Pfd. St.; Zeichen ¬£ ‚Ķ   Das gro√üe Fremdw√∂rterbuch

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ PfuŐ£nd SteŐ£r|ling: ‚ÜĎ Pfund (2) (Zeichen: ¬£). * * * PfuŐ£nd SteŐ£r|ling: ‚ÜĎPfund (2); Zeichen: ¬£; ¬£Stg ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Pfund Sterling ‚ÄĒ PfuŐ£nd SteŐ£r|ling [ st...,  Ét..., auch stŇď:(r)...], das; , (britische W√§hrungseinheit; Zeichen ¬£, W√§hrungscode GBP) ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung

  • Sterling ‚ÄĒ ist der Name folgender Personen: Alexandre Sterling (* 1966), franz√∂sischer Schauspieler Anne Fausto Sterling (* 1944), US amerikanische Biowissenschaftlerin Ansel Sterling (1782‚Äď1853), US amerikanischer Politiker Brett Sterling (* 1984), US… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Sterling [1] ‚ÄĒ Sterling (Easterling), im Mittelalter eine englische Silberm√ľnze, welche unter Richard I. von England um 1190 aufkam. Der Name soll nach Ein. von dem Schlosse dieses Namens herkommen, nach And. aus Easterling, M√ľnze von Osten, abgek√ľrzt sein,… ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Pfund [1] ‚ÄĒ Pfund (v. lat. pondo, das oft allein f√ľr pondo libra [¬Ľ1 Pfund schwer¬ę] stand, abgek√ľrzt ‚ĄĒ, entstanden aus lb. = libra), in den germanischen und slawischen L√§ndern die jetzt gro√üenteils vom Kilogramm ersetzte Gewichtseinheit, wurde urspr√ľnglich… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.