Aufbau und Organisation der √Ėsterreichisch-Ungarischen Landstreitkr√§fte

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Aufbau und Organisation der √Ėsterreichisch-Ungarischen Landstreitkr√§fte
Militär-Bauingenieur im Hauptmannsrang in Dienstadjustierung

Die Landstreitkr√§fte √Ėsterreich-Ungarns bestanden aus der kaiserlich und k√∂niglichen Armee, der kaiserlich-k√∂niglichen Landwehr und der k√∂niglich ungarischen Landwehr.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Aufgaben

Regimentsfahne der Honvéd

Der in diesem Artikel behandelte Themenbereich bezieht sich auf die österreichisch-ungarischen Landstreitkräfte im Zeitraum zwischen 1866 und 1914.

Bis zum Jahre 1866 geh√∂rte √Ėsterreich-Ungarn zum Deutschen Bund und lag mit Truppen in den Bundesfestungen Ulm, Rastatt, Mainz und Luxemburg in Garnison. Es war dies auch das zweite geschichtstr√§chtige Jahr f√ľr die Armee (nach der Aufl√∂sung des Heiligen R√∂mischen Reiches Deutscher Nation 1806 und der damit verbundenen Proklamation von Franz I. als Kaiser von √Ėsterreich). Geschw√§cht durch den verlorenen Krieg gegen Preu√üen, war man in Wien gezwungen, Ungarn mit dem sog. Ausgleich vom 15. M√§rz 1867 praktisch die Autonomie zu gew√§hren. Das f√ľhrte dazu, dass man in der ungarischen Reichsh√§lfte sofort begann eine eigene Armee aufzustellen, die k.u. Landwehr ‚ÄěKir√°ly Honv√©ds√©g‚Äú. Die Gefahr einer Schw√§chung der gemeinsamen Armee wurde bewusst in Kauf genommen. Konsequenterweise begann auch die cisleithanische Reichsh√§lfte eine Landwehr zu errichten, die k.k. Landwehr. Somit bestanden also in √Ėsterreich-Ungarn praktisch drei, zumindest teilweise selbstst√§ndige Heere nebeneinander.
Das Wehrgesetz von 1889 regelte die Aufgaben der Streitkräfte:

  • Die gemeinsame Armee und die Kriegsmarine dienten zur Verteidigung der Monarchie sowohl nach au√üen als auch im Inneren.
  • Die Landwehr unterst√ľtzte im Krieg das Heer innerhalb und au√üerhalb der Reichsgrenzen, sorgte (allerdings nur in Ausnahmef√§llen) im Frieden f√ľr die innere Sicherheit und Ordnung.
  • Der Landsturm diente im Kriegsfalle der Unterst√ľtzung von Land- und Seestreitkr√§ften.

Dem Kaiser als Oberbefehlshaber stand eine Milit√§rkanzlei zur Verf√ľgung, deren Aufgabe die Aufrechterhaltung der Verbindung zu den Zentralbeh√∂rden war - dem Reichskriegsministerium, dem k.k. Ministerium f√ľr Landesverteidigung (k.k. Landwehr) und dem k.u. Landesverteidigungsministerium (k.u. Honv√©d)

Korpsbereiche √Ėsterreich-Ungarns 1906

Chef des Reichskriegsministerium war ein h√∂herer General als Reichskriegsminister, der √ľber eine Reihe von Hilfsorganen verf√ľgte:

  • Chef des Generalstabes
  • Generalkavallerieinspektor
  • Generalartillerieinspektor
  • Inspektor der Festungsartillerie
  • Generalgenieinspektor
  • Generaltraininspektor
  • Generalinspektor der Milit√§rerziehungs- und Bildungsanstalten
  • Generalmontierungsinspektor
  • Sanit√§tstruppenkommandant
  • Chef des milit√§r√§rztlichen Offizierskorps
  • Generalbauingenieur
  • Milit√§rsanit√§tskomitee
  • Apostolisches Feldvikariat
  • Technisches Milit√§rkomitee
  • Fachrechnungsabteilung

Dem Reichskriegsministerium unmittelbar unterstellt waren die Militärterritorialkommanden mit einem höheren General an der Spitze. Das Personal der Militärterritorialkommanden gliederte sich in die Militärabteilung, die Korpsintendanz, die Militärbauabteilung und die Hilfsorgane.

Die Milit√§rabteilung mit dem Generalstabschefs des betreffenden Korps oder Milit√§rkommandos an der Spitze war f√ľr die F√ľhrung der milit√§rischen Gesch√§fte zust√§ndig.
Die Milit√§rbauabteilung war zust√§ndig f√ľr die nichtfortifikatorischen Bauten:
Die Korps- bzw. Milit√§rkommando Intendanz f√ľr die √∂konomisch-administrativen Gesch√§fte.
Die Hilfsorgane der Korps- bzw. Militärkommandos umfassten den Artilleriebrigadier, den Justizreferenten, den Sanitätschef, und die Militärgeistlichen der verschiedenen Konfessionen (soweit vorhanden).

Beschreibung

Der Oberbefehlshaber - Kaiser Franz Joseph I.

Die k.u.k. Armee (offizieller Name: ‚ÄěBewaffnete Macht‚Äú oder auch ‚ÄěWehrmacht‚Äú) bestand als solche nur aus den gemeinsamen Verb√§nden der beiden Reichsh√§lften. Hierbei ist zu beachten, dass es √∂sterreichische (deutsche Kommandosprache) und ungarische (ungarische Kommandosprache) Regimenter gab. Alle Truppenteile, die nicht nach Ungarn bzw. in die von Ungarn beanspruchten Gebiete geh√∂rten, waren ‚Äědeutsche Regimenter‚Äú, egal ob es sich um Polen oder Kroaten handelte. Bereits in der Uniformierung unterschieden sich die ‚ÄěDeutschen‚Äú und die ‚ÄěUngarn‚Äú.
Daneben existierte noch die jeweilige Landwehr, die die Bezeichnung k.k. (kaiserlich √∂sterreichisch - k√∂niglich b√∂hmisch) f√ľr die nichtungarischen Landesteile bzw. k.u. (k√∂niglich ungarisch - oder auch nur Honv√©d) f√ľr Ungarn und die bis 1918 zu Ungarn geh√∂renden Teile von Kroatien, Serbien, der Slowakei (Oberungarn) und Rum√§nien (Siebenb√ľrgen und Banat) f√ľhrte und die wiederum eine andere Uniform trug. Die k√∂nigliche Landwehr Honv√©d war geteilt in die ungarische Landwehr und die kroatisch-slawonische Landwehr. Wobei es das im "kleinen Ausgleich" von 1868 verb√ľrgte Recht der Kroaten war kroatisch als Dienst- und Kommandosprache in ihren Honv√©d-Einheiten einzuf√ľhren. Au√üerdem unterstanden die kroatisch-slawonischen Honv√©d-Einheiten dem Ban in Agram und nicht dem Landesverteidigungsminister in Ofen-Pest. Die Landwehr wurden vom √∂sterreichischen Landwehrminister und seinem ungarischen Pendant getrennt verwaltet.

Alarm im Feldquartier

Das besondere an den Streitkr√§ften √Ėsterreich-Ungarns war die etwas ungew√∂hnlich Aufteilung in f√ľnf Gliederungen, die sich teilweise organisatorisch, traditionell und Uniformm√§√üig voneinander unterschieden:

  • die k.u.k. Armee mit
den "deutschen" Regimentern
den "ungarischen" Regimentern
  • der "deutschen" Landwehr (k.k.)
  • der "ungarischen" Landwehr (k.u.) mit
der "kroatisch-slawonischen" Landwehr

Im Jahre 1915 verloren alle Einheiten die bis dahin gef√ľhrten Ehrennamen und Zusatzbezeichnungen. Sie wurden von da an nur noch unter ihrer Stammnummer gef√ľhrt. (Diese Praxis hat sich allerdings in der Geschichtsschreibung nicht durchsetzen k√∂nnen.)

Aufbau der Landstreitkräfte

k.u.k Armee

Nach dem Ausgleich von 1867 wurde die bisherige österreichische Armee in die neue k. u. k. Armee umgewandelt (zuvor k.k. Armee) und unter Leitung eines gemeinsamen Kriegsministeriums gestellt. Da die Außenpolitik weiterhin in Wien entschieden wurde (was letztendlich auch die kriegerischen Handlungen einschloss) und der Kaiser unbestritten der militärische Oberbefehlshaber war, endete die wie auch immer geartete Selbstständigkeit mit der allgemeinen Mobilmachung.

Das k.u.k. Kriegsministerium war lediglich f√ľr Verwaltungsaufgaben des Heeres und der Flotte zust√§ndig.

Milit√§rische F√ľhrungskr√§fte wurden an der k. u. k. Kriegsschule, an der Theresianischen Milit√§rakademie, an der k.k. Franz-Joseph-Milit√§rakademie sowie der Technischen Milit√§rakademie ausgebildet. Reitlehrer wurden im Milit√§r-Reitlehrer-Institut ausgebildet. Als vorbereitende Schule f√ľr die Milit√§rakademien existierten die Kadettenschulen. Die gr√∂√üte befand sich im heutigen Kommandogeb√§ude Theodor K√∂rner in Breitensee in Wien.

An Medikamenten und Heilmitteln f√ľr Soldaten wurde in der Milit√§r-Medikamenten-Direktion in Wien geforscht. Die Verpflegung des Heeres wurde aus dem Milit√§rverpflegungsetablissement gesteuert.

Da die Armee eine St√ľtze der Doppelmonarchie bilden sollte, wurde auf nationale und religi√∂se Besonderheiten bei der Einberufung keine R√ľcksicht genommen, wiewohl jedoch beim Dienst die religi√∂sen Vorschriften der verschiedenen Glaubensgemeinschaften peinlichst genau beachtet wurden. Auch waren religi√∂se Zwistigkeiten zwischen z.B. serbischen (orthodoxen) und bosnisch-hercegowinischen (muslimischen) Soldaten im Gegensatz zu heute unbekannt. F√ľr die Soldaten j√ľdischen Glaubens gab es im Kriegsfalle eigene Feldrabbiner, f√ľr die islamischen Glaubens Feldimame.

Oberst der Ulanen

Eine Besonderheit der √∂sterreichisch-ungarischen Armee waren die in fr√ľheren Jahren h√§ufigen Wechsel der Standorte. Die Bataillone der einzelnen Regimenter wurden sehr h√§ufig zu anderen Standorten verlegt und m√∂glichst fl√§chendeckend √ľber gr√∂√üere Gebiete verteilt. (1914 waren nur drei Infanterieregimenter der k.u.k. Armee komplett in einer Garnison stationiert - das IR 14 in Linz, das IR 30 in Lemberg und das IR 41 in Czernowitz) So konnte sich einerseits kein traditionelles Verh√§ltnis der Regimenter zu bestimmten Orten und deren Bev√∂lkerung bilden (wie es z. B. in der Preu√üischen Armee durchaus gef√∂rdert wurde - das InfRgt. 115 lag seit seiner Gr√ľndung 1622 bis zu seiner Aufl√∂sung 1919 nur in Darmstadt). Andererseits dienten die verlegten Soldaten oft am anderen Ende des Reiches. Hintergrund dieser Praxis war, dass die Armee durch eine nicht m√∂gliche Fraternisierung der Soldaten mit Teilen der Bev√∂lkerung im Falle innerer Unruhen ein zuverl√§ssiges Instrument der Monarchie sein sollte, um Ruhe und Ordnung aufrecht zu erhalten.
Diese Praxis wurde jedoch in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg stark eingeschränkt.

Landwehr

Die Landwehr war wesentlich anders organisiert als in Deutschland. Zu Landwehr gehörten hier nicht nur Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die ihre Dienstpflicht im aktiven Heer bereits abgeleistet hatten, sondern ein Teil der Rekruten wurden sofort der Landwehr zugewiesen. Diese Mannschaften dienten in der Landwehr meist zwei Jahre aktiv und gehörten dann zehn Jahre lang zum Beurlaubtenstand der Landwehr.

Es handelte sich nicht um eine Miliz, sondern um eine reguläre Kampftruppe, zwar mit verminderter Truppenstärke- nur drei Bataillone pro Regiment, jedoch mit etatmäßigem Sollbestand der einzelnen Einheiten. D.h. die Regimenter waren nicht nur teilmobil oder gekadert.

Friedenspräsenz

Infanterie

k.u.k. Infanterie

Ein Infanterie-Regiment der k.u.k. Armee wies vor Kriegsbeginn 1914 die folgende Stellenbesetzung auf:

  • Stab

Ein Oberst als Regimentskommandant / vier Bataillonskommandanten / ein Stabsoffizier und zwei Hauptleute z.b.V. / ein Regimentsadjutant (subaltern) / ein Pionieroffizier (subaltern) / ein Proviantoffizier (subaltern) / vier Bataillonsadjutanten (subaltern) / f√ľnf Regiments- bzw. Ober√§rzte / ein Rechnungsf√ľhrer (Oberoffizier) / zwei Rechnungshilfsarbeiter im Korporalsrang / (Regimentsmusik: ein Stabsf√ľhrer, ein Regimentstambour, ein Feldwebel, vier Korporale, f√ľnf Gefreite, 30 Infanteristen, zwei Eleven) ein Bataillonstambour / vier Bataillonshornisten / ein B√ľchsenmacher / 21 Offiziersdiener
Gesamt: 21 Offiziere / 73 Unteroffiziere und Mannschaften

  • Bei den Kompanien

16 Haupleute / 48 Subalternoffiziere / 16 Kadetten / 16 Feldwebel / 16 Rechnungsunteroffiziere / 32 Zugsf√ľhrer / 96 Korporale / 96 Gefreite / 1.120 Infanteristen / 16 Kompaniehornisten / 16 Kompanietamboure / 64 Offiziersdiener

Sollbestand demnach: 64 Offiziere und 1.488 Unteroffiziere und Mannschaften

(Das gleiche galt f√ľr die vier Tiroler J√§ger-Regimenter (Kaiserj√§ger), jedoch mit nur 4 Regiments-Ober√§rzten und bei dem Kompanien statt der 16 Kompanietamboure weitere 16 Kompaniehornisten.)

  • Ersatzbataillonskader

Ein Kommandant (Oberstleutnant oder Major) / zwei Erg√§nzungsbezirksoffiziere / ein Regiments- bzw. Oberarzt / ein Rechnungsf√ľhrer (Oberoffizier) / 3 Hilfsarbeiter im Korporalsrang / 3 Rechnungshilfsarbeiter im Korporalsrang / ein Stabsf√ľhrer / ein B√ľchsenmacher / 5 Offiziersdiener
Gesamt: 5 Offiziere, 13 Unteroffiziere und Mannschaften

Bei der Unterabteilung: ein Hauptmann / ein Subalternoffizier / 2 Rechnungsunteroffiziere / ein Korporal / 6 Infanteristen / 2 Offiziersdiener
Gesamt: 2 Offiziere, 11 Unteroffiziere und Mannschaften.

Dem Ersatzbataillonskader oblag die F√ľhrung der Evidenz der sich im nichtaktiven Stande befindlichen Personen des Regiments.
(Will hei√üen - √úberwachung der Reservisten, der Beurlaubten und der aus sonstigen Gr√ľnden abwesenden Milit√§rpersonen.)

Jedes Infanterie-Regiment hatte 2 Korporale und 16 Soldaten mit Pionierausbildung (Regimentspioniere)

Kavallerie

k.u.k. Kavallerie

Die Kavallerie bestand aus Ulanen, Husaren und Dragonern.
Es gab keinen Unterschied zwischen schwerer (Dragoner) und leichter (Husaren,Ulanen) Kavallerie. Die Namen basierten auf rein traditionellen Gr√ľnden.

Ein Kavallerieregiment wird 1914 mit folgender Stellenbesetzung gef√ľhrt:

  • Stab

Stab samt zwei Divisionsst√§ben (mit Division ist ein Verband in Bataillonsst√§rke gemeint, die Division als solche wird mit Truppen-Division bezeichnet.) Ein Oberst als Regimentskommandant / ein Oberstleutnant und ein Major als Divisionskommandanten / ein Oberleutnant als Regimentsadjutant / ein Oberleutnant als Pionierzugskommandant / ein Oberleutnant als Proviantofffizier / 3 Regiments- bzw. Ober√§rzte / ein Hauptmann- oder Oberleutnantrechnungsf√ľhrer / ein tier√§rztlicher Beamter / 2 Wachtmeister / 2 Zugsf√ľhrer als Telegraphisten / 2 Sanit√§tsgehilfen / 2 Rechnungshilfsarbeiter (Korporale) / ein Stabsf√ľhrer / ein Regimentstrompeter / 2 Divisionstrompeter / ein B√ľchsenmacher / 10 Offiziersdiener
Gesamt: 11 Offiziere (incl. ein Beamter, 23 Unteroffiziere und Mannschaften

6 Rittmeister 1. Klasse / 4 Rittmeister 2. Klasse / 8 Oberleutnants / 12 Leutnants. Berittene Unteroffiziere und Mannschaften: ein Kadett / 12 Wachtmeister / 24 Zugsf√ľhrer / 72 Korporale / 6 Eskadronstrompeter / 24 Patrouillef√ľhrer / 732 Dragoner (Husaren,Ulanen) Unberittene Mannschaft: 6 Rechnungsunteroffiziere / 78 Dragoner (Husaren,Ulanen) 30 Offiziersdiener / 6 Kurschmiede / 6 Eskadronsriemer
Gesamt: 30 Offiziere, 997 Unteroffizier und Mannschaften

Sollbestand demnach: 41 Offiziere, 1.020 Unteroffiziere und Mannschaften

  • Ersatzkader

Ein Rittmeister 1. Klasse / ein Oberleutnant / zwei Leutnants / ein berittener Wachtmeister / ein berittener Zugsf√ľhrer. Unberitten: ein Rechnungsunteroffizier / 3 Korporale / 2 Patrouillef√ľhrer / 11 Mannschaftsdienstgrade
Gesamt: 4 Offiziere, 23 Unteroffiziere und Mannschaften

Personalverluste bei Kriegshandlungen wurden durch die Marschbataillone ersetzt. (Das System der Reserve Regimenter wie bei der deutschen Armee gab es nicht.)

Sprachprobleme

Da die k. u. k. Monarchie ein Vielv√∂lkerstaat war, wurde Deutsch als gemeinsame Kommandosprache festgesetzt. Letzteres bedeutete, dass der Rekrut aus Lemberg oder Riva die etwa 100 wichtigsten Kommandos in Deutsch erlernen musste, um seinen Pflichten innerhalb des Dienstbetriebes nachkommen zu k√∂nnen. Nur ein kleiner Teil der Armeeverb√§nde sprach ausschlie√ülich Deutsch. Allerdings gab es daneben noch die ‚ÄěDienstsprache‚Äú, die zum Verkehr der Dienststellen untereinander benutzt wurde. Sie war beim k.u.k. Heer und der Flotte sowie der k.k. Landwehr Deutsch, bei der k.u. Honv√©d jedoch ungarisch, teilweise kroatisch. Zus√§tzlich existierte noch die ‚ÄěRegimentssprache‚Äú. Das war die Sprache, die von der Mannschaft mehrheitlich gesprochen wurde. Sollte, wie bei dem Infanterie Regiment Nr. 100 in Krakau, die Mannschaft sich aus 27% Deutschen, 33% Tschechen und 37% Polen zusammensetzen, so gab es eben 3 Regimentssprachen. Jeder Offizier hatte die Regimentssprache(n) innerhalb von 3 Jahren zu erlernen.

Rein deutschsprachige Infanterie Regimenter waren z.B. nur:

Signum Laudis mit Kriegsdekoration (Offiziere)
Nationalitäten: 95% Deutsche - 5% Andere
(Stab/II./III. Bataillon: Wien ; I. Btl.: Wöllersdorf ; IV. Btl.: Konjic)
Regimentskommandant: Oberst Rudolf Sterz Edler von Ponteguerra
Nationalitäten: 98% Deutsche - 2% Andere
Regimentskommandant: Oberst Friedrich Edler von Löw
Nationalitäten: 94% Deutsche - 6% Andere
(Stab/I./II./IV. Bataillon: Laibach; III. Btl.: Graz)
Regimentskommandant: Oberst Carl Weber
Nationalitäten: 98% Deutsche - 2% Andere
(Stab/I./II. Bataillon: Br√ľnn¬†; III. Btl.: Sarajevo¬†; IV. Btl.: St. P√∂lten)
Regimentskommandant: Oberst Eduard Hentke
Nationalitäten: 97% Deutsch - 3% Sonstige
(Stab/I. Bataillon: Bregenz ; II. Btl.: Innsbruck ; III. Btl.: Schwaz ; IV. Btl.: Salzburg)
Regimentskommandant: Oberst Gustav Fischer
Nationalitäten: 97% Deutsche - 3% Andere
(Stab/I./II./III. Bataillon: Prag ; IV. Btl.: Eger (Böhmen))
Regimentskommandant: Oberst Adolf Brunswik von Korompa
k.k. Infanterie während des Feldzuges gegen Dänemark 1864

Gliederung zu Kriegsbeginn 1914

Sollbestand der gesamten Streitkräfte im Jahre 1914

etwa:

  • 25 000 Offiziere (√Ąrzte, Tier√§rzte und Rechnungsf√ľhrer nicht eingerechnet.)
  • 410 000 Unteroffiziere und Mannschaften
  • 87 000 Pferde (hier schwanken die Angaben)
  • 1200 Gesch√ľtze (nur aktive, feldbewegliche Gesch√ľtze - Festungsgesch√ľtze und Reservebest√§nde nicht eingerechnet)

Diese wurde unter Miteinbeziehung des Rekrutenjahrganges 1914 (Geburtsjahrgang 1893) auf 3,35 Millionen Mann Mobilmachungsstand gebracht. Dazu kamen erste Marschbataillone und zusätzliche Landsturmformationen.

Gemeinsame Armee (k.u.k. - kaiserlich und königlich)

  • 16 Korpskommandos
  • 49 Infanterie-Truppendivisionen - 76 Infanteriebrigaden - 14 Gebirgsbrigaden
  • 8 Kavallerie-Truppendivisionen - 16 Kavalleriebrigaden
  • 102 Infanterie-Regimenter zu je vier Bataillonen - 4 Bosnisch-Hercegowinische Infanterie-Regimenter zu je vier Bataillonen
  • 4 Tiroler J√§ger-Regimenter (Kaiserj√§ger) zu je vier Bataillonen
  • 32 Feldj√§ger-Bataillone - 1 Bosnisch-Hercegowinisches Feldj√§ger-Bataillon
  • 42 Feldkanonen-Regimenter - 14 Feldhaubitz-Regimenter
  • 11 Reitende Artillerie-Divisionen - 14 schwere Haubitz-Divisionen
  • 11 Gebirgsartillerie-Regimenter
  • 6 Festungsartillerie-Regimenter - 10 selbst. Festungsartillerie-Bataillone
  • 15 Dragoner-Regimenter - 16 Husaren-Regimenter - 11 Ulanen-Regimenter
  • 16 Train-Divisionen
  • 14 Sappeur-Bataillone - 9 Pionier-Bataillone - 1 Br√ľcken-Bataillon - 1 Eisenbahn-Regiment - 1 Telegraphen-Regiment
Tschapka eines Subalternoffiziers des k.k. Landwehr Ulanenregiments Nr.2

k.k. Landwehr (kaiserlich österreichisch/königlich böhmisch)

  • 35 Landwehr Infanterie-Regimenter zu je drei Bataillonen
  • 2 Landwehr Gebirgsinfanterie-Regimenter
  • 3 Tiroler Landessch√ľtzen Regimenter - 1 Reitende Tiroler Landessch√ľtzen Division (Btl.) - 1 Reitende Dalmatiner Landessch√ľtzen Division (Btl.)
  • 6 Landwehr Ulanen-Regimenter
  • 8 Landwehr Feldkanonen Divisionen - 8 Landwehr Feldhaubitz Divisionen

k.u. Honvéd (königlich ungarische Landwehr)

  • 6 k.u. Honv√©d Landwehr Distrikte
  • 2 k.u. Honv√©d Infanterie Truppendivisionen
  • 2 k.u. Honv√©d Kavallerie Truppendivisionen
  • 4 k.u. Honv√©d Infanteriebrigaden - 12 Selbstst√§ndige k.u. Honv√©d Infanteriebrigaden
  • 4 k.u. Honv√©d Kavalleriebrigaden
  • 32 Honv√©d Infanterie-Regimenter
  • 10 Honv√©d Husaren-Regimenter
  • 8 Honv√©d Feldkanonen Regimenter - 1 Honv√©d Reitende Artillerie Abteilung
Orden eines Kaiserjägers

Orden und Auszeichnungen

Auf dem Bild sind die Orden eines Zugsf√ľhrers (etwa Stabsunteroffizier) des 2. Regiments der Tiroler Kaiserj√§ger (sp√§ter Hochgebirgskompanie Nr. 30) zu sehen.

Einsatzorte:

Daf√ľr wurden ihm die folgenden Auszeichnungen verliehen:

  • die gro√üe silberne Tapferkeitsmedaille (Kaiser Karl I. / verliehen nach J√§nner 1917)
  • die kleine silberne Tapferkeitsmedaille (Kaiser Karl / verliehen nach J√§nner 1917)
  • die bronzene Tapferkeitsmedaille (Kaiser Franz-Josef / verliehen vor J√§nner 1917)
  • das Karl-Truppenkreuz (f√ľr mind. 12 Wochen Fronteinsatz und Teilnahme an mind. einer Schlacht)
  • die Verwundetenmedaille (Blessierten-Medaille) f√ľr einmalige Verwundung (nach J√§nner 1917)
  • die Erinnerungsmedaille des Landes Tirol an seine Verteidiger

Distinktionen und Dienstränge

Anmerkungen:

  1. Die Bezeichnung Kadett (ung. Hadapr√≥d) l√∂ste seit 1908 die Bezeichnung Kadett-Feldwebel f√ľr einen im aktiven Truppendienst stehenden Offiziersanw√§rter (Tisztjel√∂lt) ab. Davon zu unterscheiden ist der junge, noch in Ausbildung befindliche Kadett an einer Milit√§ranstalt, der ‚ÄěZ√∂gling‚Äú (Novend√©k) tituliert wurde. Innerhalb des Kadettenkorps konnte ein Z√∂gling den Rang eines Kadett-Unteroffiziers (Novend√©kaltiszt; kein wirklicher Milit√§rsdienstgrad!) erreichen.
  2. Der Dienstgrad Kadett-Offiziersstellvertreter wurde 1908 umbenannt in Fähnrich.
  3. Stabsfeldwebel/Stabswachtmeister und Offiziersstellvertreter wurden seit 1915 in der neuen Dienstgradgruppe der Höheren Unteroffiziere zusammengefasst.


Die Rangabzeichen befanden sich links und rechts auf dem Kragen.

Mannschaften, Unteroffiziere, Offiziersanwärter, Offiziersstellvertreter

Infanterist (Honvéd) / Jäger / Dragoner / Ulan / Husar Kanonier / Pionier / Trainsoldat / Sanitätssoldat keine Abzeichen
Gefreiter (ŇźrvezetŇĎ) / Vormeister / Patrouillenf√ľhrer je ein wei√üer Stern
Korporal (Tizedes) / Gesch√ľtz-Vormeister Gewehr-Vormeister / Unterj√§ger / Bataillonstambour Waffenmeister 3. Klasse / Bataillonshornist je zwei wei√üe Sterne
Zugsf√ľhrer (SzakaszvezetŇĎ) / Stabsf√ľhrer / Kurschmied Rechnungs-Unteroffizier 2. Klasse / Waffenmeister 2. Klasse je drei wei√üe Sterne
Feldwebel (Ňźrmester) / Wachtmeister / Feuerwerker Oberj√§ger / Rechnungs-Unteroffizier I. Klasse Waffenmeister I. Klasse / Regimentstambour Regimentshornist / Einj√§hrig-Freiwilliger-Feldwebel Kadett-Feldwebel je drei wei√üe Sterne mit zus√§tzlich einer 1,3 cm breiten Litze mit gezacktem Dessin aus kaisergelber Seide rund um die Kragenkante.
Stabsfeldwebel (T√∂rzs√∂rmester) / Stabswachtmeister / Stabsfeuerwerker / Stabsoberj√§ger bis Juni 1914 eine 13 mm breite Litze aus kaisergelber Seide mit einem 2mm breiten, eingewebten, schwarzen Mittelstreifen, 3 mm dar√ľber eine weitere 6 mm breite Litze mit drei wei√üen Sternen.

Nach Juni 1914 Silberborten mit Seidensternen

Kadett-Offiziersstellvertreter (Hadapród-Tiszthelyettes) (aufgehoben 1908) Goldlitze wie Feldwebel mit einem glatten, silberplattierten Stern
Kadett (Hadapród) (ab 1908) 3 weiße (ab Juni 1914 aus Seide) Sterne auf 13 mm breiter Goldborte mit ebensolchem Vorstoß
Offiziersstellvertreter / (Tiszthelyettes) (ab 1915) Eine 13 mm breite Silberlitze 3 mm dar√ľber eine weitere 6 mm breite Litze mit einem F√§hnrichstern aus Messing
Fähnrich (Zászlós) 1 silberner Stern auf 13 mm breiter, goldener Borte
Jäger in Paradeadjustierung

Offiziere

Die Offiziere trugen bei gelben Knöpfen goldfarbig gestickte Sterne und bei weißen Knöpfen silberfarbig gestickte Sterne. Stabsoffiziere hatten bei gelben Knöpfen goldene Kragenborten und bei weißen Knöpfen silberen Kragenborten. Die Sterne waren dann von entgegengesetzter Art.

Leutnant / (Hadnagy) / Assistenz-Arzt / Leutnant-Rechnungsf√ľhrer 1 gold- oder silbergestickter Stern Rangklasse XI
Tierärztlicher Assistent / Tierarzt / Apotheker / Offizial / Lehrer 1. Klasse /

Fechtmeister 1. Klasse / Wirtschaftsunterverwalter / Kriegswirtschaftskommissär

2 gold- oder silbergestickte Sternrosetten Rangklasse XI
Oberleutnant / (FŇĎhadnagy) / Oberarzt / Oberleutnant-Auditor /

Oberleutnant-Rechnungsf√ľhrer

2 gold- oder silbergestickte Sterne Rangklasse X
Tierärztliche Adjunkt / Obertierarzt / Oberapotheker / Oberoffizial / Oberlehrer / Oberfechtmeister / Wirtschaftsverwalter / Kriegswirtschafts-Oberkommissär / Forstverwalter 3 gold- oder silbergestickte Sternrosetten Rangklasse IX
Hauptmann / (Sz√°zados) / Rittmeister / Regimentsarzt / Hauptmann-Auditor /

Hauptmann-Rechnungsf√ľhrer

3 gold- oder silbergestickte Sterne Rangklasse IX
Stabstierarzt / Stabsapotheker / Technischer Rat / Rechnungsrat / Zahlmeister / Registrator / Artilleriezeugsverwalter / Verpflegsverwalter / Oberlehrer / Wirtschaftsoberverwalter / Kriegswirtschafts-Rat 1 gold- oder silbergestickte Sternrosette auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VIII
Major / (Ňźrnagy) / Stabsarzt / Major-Auditor 1 gold- oder silbergestickter Stern auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VIII
Außerordentlicher Professor / Oberstabstierarzt

Oberstabsapotheker 2. Klasse / Technischer Oberrat

Artillerie-Oberzeugsverwalter 2. Klasse / Oberrechnungsrat 2. Klasse / Kassendirektor 2. Klasse / Oberverpflegsverwalter / Registratur-Unterdirektor / Wirtschaftsdirektor / Kriegwirtschafts-Oberrat 2. Klasse

2 gold- oder silbergestickte Sternrosetten auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VII
Oberstleutnant / (Alezredes) /Oberstabsarzt 2 Klasse / Oberstleutnant-Auditor 2 gold- oder silbergestickter Sterne auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VII
Ordentlicher Professor / Oberstabsapotheker 1. Klasse /

Technischer Rat 1. Klasse / Technischer Oberrat 1. Klasse

Artillerie-Oberzeugsverwalter 1. Klasse / Oberrechnungsrat 1. Klasse Registratur-Direktor / Kassendirektor 1. Klasse / Baurechnungsrat 1. Klasse Kriegswirtschafts-Oberrat 1. Klasse

3 gold- oder silbergestickte Sternrosetten auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VI
Oberst / (Ezredes) / Oberstabsarzt 1. Klasse / Oberst-Auditor 3 gold- oder silbergestickter Sterne auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VI
Generalmajor / (Vez√©rŇĎrnagy) / General-Stabsarzt / General-Auditor 1 silbergestickter Stern auf einer 33 mm breiten Goldborte Rangklasse V
Feldmarschallleutnant (Alt√°bornagy) / General-Oberstabsarzt

General-Chefauditor

2 silbergestickter Sterne einer 33 mm breiten Goldborte Rangklasse IV
General der Infanterie (Gyalogs√°gi T√°bornok)

General der Kavallerie (Lovass√°gi T√°bornok)

Feldzeugmeister (T√°borszernagy)

3 silbergestickter Sterne einer 33 mm breiten Goldborte Rangklasse III
Generaloberst (Vezérezredes)(ab 1915) 3 silbergestickte Sterne, unterlegt von einem silbergesticktem Kranz von 40 mm Durchmesser

auf einer 33 mm breiten Goldborte

Rangklasse II
Feldmarschall (T√°bornagy) am Kragen eine 33 mm breite Stickerei mit nach unten gerichtetem Eichenlaub Rangklasse I

Beamte im Offiziersstand

Praktikant 1 Rosette mit 13 mm breitem Goldbörtchen Rangklasse XII
Untertierarzt / Akzessist / Assistent / Lehrer 2. Klasse / Fechtmeister 2. Klasse / Wirtschaftsadjunkt 1 gold- oder silbergestickte Sternrosette Rangklasse XI
Artillerieingenieur-Assistent / Militär-Bauingenieur-Assistent 2 gold- oder silbergestickter Sterne Rangklasse X
Sekretär der Militärkanzlei Sr. Majestät / Unterintendant / Artillerie-Ingenieur / Militär-Bauingenieur 3 gold- oder silbergestickter Sterne Rangklasse IX
Sekretär der Militärkanzlei Sr. Majestät / Intendant / Artillerie-Oberingenieur 3. Klasse

Militär-Bauoberingenieur 3. Klasse

1 gold- oder silbergestickter Stern auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VIII
Hofsekretär der Militärkanzlei Sr. Majestät / Sekretär der Militärkanzlei Sr. Majestät

Oberintendant 2. Klasse/ Artillerie-Oberingenieur 2. Klasse Militär-Bauoberingenieur 2. Klasse

2 gold- oder silbergestickter Sterne auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VII
Sektionsrat der Militärkanzlei Sr. Majestät / Regierungsrat der Militärkanzlei Sr. Majestät

Oberintendant 1. Klasse / Artillerie-Oberingenieur 1. Klasse Militär-Bauoberingenieur 1. Klasse

3 gold- oder silbergestickter Sterne auf einer 33 mm breiten Gold- oder Silberborte Rangklasse VI
Hofrat der Militärkanzlei Sr. Majestät / Generalintendant / Artillerie-Generalingenieur

General-Bauingenieur / Hofrat der Mil. Tierärztlichen Hochschule / Ministerialrat / Kriegwirtschafts-Generalrat

1 silbergestickter Stern auf einer 33 mm breiten Goldborte Rangklasse V
Sektionschef 2 silbergestickte Sterne auf einer 33 mm breiten Goldborte Rangklasse IV


Feldartillerie um 1900

Wehrpflicht

Seit 1866 bestand die allgemeine Wehrpflicht. Sie umfasste den Dienst im Heere, der Kriegsmarine, der Landwehr und dem Landsturm.

Die Dauer der Dienstpflicht im stehenden Heere betrug 12 Jahre und zwar:

3 Jahre in der Linie (aktiv)
7 Jahre in der Reserve
2 Jahre in der Landwehr

Ein Teil der wehrf√§higen Mannschaften wurde der Ersatzreserve zugewiesen. Diese √ľbten einmalig nur mehrere Wochen und verblieben zehn Jahre in der Ersatzreserve der Landwehr.

Einjährig-freiwilliger Dienst war sowohl im Heere (resp. der Kriegsmarine) als auch in der Landwehr gestattet.

Die allgemeine Dienstpflicht begann mit dem 21. Lebensjahr. Landsturmpflichtig waren alle Personen vom 19. bis zum 42. Lebensjahr, sofern sie nicht dem Heer, der Landwehr und der Ersatzreserve angehörten.

Branchen/Waffengattungen

Zugsf√ľhrer im Inf. Rgt. Nr 30

Insgesamt bestanden in den Landstreitkräften die folgenden Branchen:

Deutsche Infanterie - Ungarische Infanterie - Bosnisch-Hercegowinische Infanterie - Jägertruppe - k.k. Landwehr Infanterie - k.u. Landwehr Infanterie - Armeeschiessschule
Helm eines Offiziers der k.u.k. Dragoner
Dragoner - Husaren - Ulanen - Landwehr-Ulanen - Landwehr-Husaren - k.k. Gest√ľtsbranche - k.u. Gest√ľtsbranche
Feldartillerie - Festungsartillerie - Technische Artillerie - k.k. Landwehr Artillerie - k.u. Landwehr Artillerie - k.u.k. Artillerie-Schießschule
  • Technische Truppe
Pioniere - Sappeure - Eisenbahnregiment - Telegraphenregiment - Train- und Pionierzeugswesen
  • Milit√§rbaudienst
  • Sanit√§tswesen
√Ąrztliches Offizierskorps - Sanit√§tstruppe - Milit√§rmedikamentenwesen - Tier√§rztlicher Dienst
Militärverpflegungsbranche - Monturverwaltungsbrache - Militärkassen - Truppenrechnungsdienst - Intendanzen
  • Train
  • Milit√§rbildungs- und Erziehungsanstalten
Offizierswaiseninstitut - Militärunterrealschulen - Militäroberrealschule - Militärakademien - Kadettenschulen
Katholische Milit√§rgeistliche - Griechisch-orientalische (orthodoxe) Milit√§rgeistliche - Evangelische Milit√§rprediger - j√ľdische Feldrabbiner
Generalstab - Artilleriestab - Geniestab
  • Leibgarden-Offiziersgarden
k.u. Leibgarde - Erste Arciéren Leibgarde
  • Leibgarden-Mannschaftsgarden
k.u.k. Trabantenleibgarde - k.u.k. Leibgardereitereskadron - k.u.k. Leibgardeinfanteriekompanie
Einj. Freiw. Korporal im Bosnisch-Hercegowinischen Inf. Rgt. 1

Siehe auch

Literatur

  • Heinz von Lichem: Spielhahnsto√ü und Edelwei√ü. Leopold Stocker Verlag, Graz 1977
  • Heinz von Lichem: Der Tiroler Hochgebirgskrieg 1915 - 1918. Steiger Verlag, Berwang (Tirol) 1985
  • Julius Lohmeyer Das Milit√§r Bilderbuch - Die Armeen Europas Carl Flemming Verlag, Glogau o.J.
  • Hubert Frankhauser, Wilfried Gallin Unbesiegt und doch geschlagen Verlagsbuchhandlung St√∂hr, Wien 2005
  • Graf Bossi Fedregotti: Kaiserj√§ger. Stocker Verlag, Graz 1977
  • Carl von Bardolff: Soldat im alten √Ėsterreich. Diederichs Verlag, Jena 1938
  • Allmeyer-Beck/Lessing: Die K.u.K. Armee 1848-1918. Bertelsmann, M√ľnchen 1974
  • Schriften des Heeresgeschichtlichen Museums in Wien (Milit√§rwissenschaftliches Institut) Band 10 Das k.u.k. Heer 1895. Stocker Verlag, Graz 1997
  • Rest-Ortner-Ilmig: Des Kaisers Rock im 1. Weltkrieg. Verlag Militaria, Wien 2002
  • Georg Schreiber Des Kaisers Reiterei Verlag Kremayr&Scheriau, Wien 1967

Weblinks


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