Polizei

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Polizei
Hundetransporter der österreichischen Bundespolizei
Berittene Polizei in Deutschland
Polizeihubschrauber in Brandenburg
Schiff der Wasserschutzpolizei Konstanz auf dem Bodensee
Irakische Polizeivollzugsbeamte bei der Verrichtung des Streifendienstes

Die Polizei ist ein Exekutivorgan eines Staates. Ihre Befugnisse sind unter anderem im Polizeirecht (Recht der Polizei) geregelt. Sie hat in den meisten Staaten die Aufgaben, die √∂ffentliche Sicherheit und Ordnung zu gew√§hrleisten oder wiederherzustellen, den Stra√üenverkehr zu regeln bzw. zu √ľberwachen und als Strafverfolgungsbeh√∂rde strafbare und ordnungswidrige Handlungen zu erforschen. In der erstgenannten Funktion kommt ihr dabei oft die Rolle einer Notfallhilfe mit eigenem Notruf zu. Eine weitere Aufgabe in allen Staaten der Welt ist die Gefahrenabwehr im Bereich der inneren Sicherheit, das hei√üt die Verh√ľtung oder Unterbindung von Taten, die sowohl straf- bzw. bu√ügeldbewehrt sind als auch die Taten, die einem gesetzlichen Verbot zuwiderhandeln.

Im Gegensatz zu fast allen anderen Personen oder Organen ‚Äď mit, je nach Staat, wenigen Ausnahmen wie beispielsweise die Zollbeh√∂rden oder die Armee ‚Äď ist der Polizei als Exekutivorgan des staatlichen Gewaltmonopols beim Einschreiten die Anwendung unmittelbarer Gewalt durch unmittelbaren Zwang innerhalb gesetzlicher Grenzen erlaubt. In fast allen L√§ndern wird die Polizei mittels ihrer Vollzugsbeamten t√§tig.

Inhaltsverzeichnis

Abgrenzungen

Die polizeilichen Strukturen weisen von Staat zu Staat starke Unterschiede auf. Die Abgrenzung zwischen Milit√§r und Polizei als bewaffneten staatlichen Exekutivorganen ergibt sich aus der Ressortzust√§ndigkeit: Die Polizei untersteht dem Innenministerium des Bundeslandes oder des Nationalstaats (in den USA auch der Kommune oder einer bem√§chtigten Beh√∂rde wie zum Beispiel einer Universit√§t) und vertritt √ľblicherweise den Staat nach innen, w√§hrend das Milit√§r dem Verteidigungsministerium untersteht und den Staat nach au√üen und an dessen Grenzen milit√§risch sichert. Dies schlie√üt nicht aus, dass die polizeiliche Organisation eines Staates milit√§r√§hnlich oder milit√§risch organisiert sein kann (Dienstgrad).

Beispielhaft stehen daf√ľr die italienischen Carabinieri oder bis 1976 der deutsche Bundesgrenzschutz, heute Bundespolizei. Teilweise geh√∂ren diese Polizeieinheiten auch zum Gesch√§ftsbereich des Verteidigungsministeriums, sind Teil der regul√§ren Armee oder milit√§risch ausgebildet, auch wenn sie in Friedenszeiten ausschlie√ülich Polizeiaufgaben im Auftrag des Innen- und Justizministeriums wahrnehmen. Auch k√∂nnen sie im Kriegsfall als Kombattanten eingesetzt werden, wenn sie die v√∂lkerrechtlichen Anforderungen des Kombattantenstatus erf√ľllen. Ein aktuelles Beispiel hierf√ľr ist der Einsatz der Carabinieri nach dem Irak-Krieg im Irak.

Ein Haupttätigkeitsfeld liegt in der Ermittlung, Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten.

Abzugrenzen ist die Institution Polizei ferner von privaten Sicherheitsdiensten (Wachschutz/Security), die vom Staat meistens nicht mit besonderen Rechten ausgestattet sind, daher keine ausf√ľhrenden Organe des staatlichen Gewaltmonopols sind und deshalb h√§ufig nur als ausf√ľhrende Organe f√ľr privates Hausrecht fungieren. Sie nehmen stellvertretend f√ľr die Eigent√ľmer deren Rechte wahr und besitzen zudem die Rechte, die auch jedem B√ľrger zustehen (Notwehr, Nothilfe, Notstand, Recht zur vorl√§ufigen Festnahme und Sachwehr). F√ľr weitergehende Schritte m√ľssen auch sie die Dienste der Polizei in Anspruch nehmen.

Die meisten Staaten sind Mitglied der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation (IKPO-Interpol), gegr√ľndet zur Verbesserung der internationalen Kooperation und Koordination vor allem (aber nicht nur) im Bereich der grenz√ľberschreitenden Kriminalit√§t.

Die Organisation der Polizei ist sehr verschieden (siehe Artikel zu den einzelnen Polizeien).

Geschichte

Etymologisch leitet sich der Begriff Polizei vom altgriechischen Polis (zu Deutsch: ‚ÄěStadt‚Äú) ab. Er bezeichnete au√üerhalb Griechenlands zun√§chst als Modewort der R√∂mer die gesamte √∂ffentliche Verwaltung (heute noch etwa in den Begriffen ‚Äěbaupolizeilich‚Äú und ‚Äěfeuerpolizeilich‚Äú erkennbar). Seit dem Mittelalter wurde gute Policey als Ausdruck f√ľr eine gute Verwaltung verwendet. In dieser Bedeutung wurde urspr√ľnglich der Begriff Polizeistaat benutzt. Damit wurde eine auf alle Lebensbereiche sich erstreckende, sowohl f√ľrsorgliche (Wohlfahrtsstaat) als auch repressive T√§tigkeit eines allzust√§ndigen Staates verstanden.

Erst mit dem Aufkommen des Liberalismus wurde die Zust√§ndigkeit des Staates f√ľr das Wohl des einzelnen bestritten und das repressive Element in den Vordergrund ger√ľckt. Der Staat hatte nur noch vor Eingriffen in Freiheit und Eigentum zu sch√ľtzen, dem B√ľrger im √úbrigen aber die selbstverantwortliche Entfaltung seiner Pers√∂nlichkeit zu √ľberlassen (Nachtw√§chterstaat). Seitdem wird unter dem Begriff des ‚ÄěPolizeistaates‚Äú ein √ľberm√§√üig repressiver Staat verstanden.

Die urspr√ľnglich abwertende, heute aber allgemein umgangssprachliche Bezeichnung ‚ÄěBulle‚Äú hat ihren Ursprung in der Rotwelsch- (Gauner)-Sprache: dort wird ein Polizist als ‚ÄěPuhler‚Äú bezeichnet.

Siehe auch: Polizeigeschichte

Situation in einzelnen Staaten

Australien

‚Üí Hauptartikel: Polizei (Australien)

Die australische Polizei ist zweistufig gegliedert: Die Polizeien der Bundesstaaten und die seit 1979 bestehende Australian Federal Police (AFP).

Deutschland

Streifenwagen der Polizei
Schneemobil der Polizei
Segway PTs der Hessischen Polizei bei einer Großveranstaltung 2010 in Bremen
‚Üí Hauptartikel: Polizei (Deutschland)

In manchen Gegenden Deutschlands wird der Polizeibegriff in einem umfassenderen Sinn verwendet (z. B. ¬ß 59 PolG Baden-W√ľrttemberg) und meint dann alle im Bereich der Gefahrenabwehr t√§tigen Staatsorgane (vgl. Feuerpolizei oder Baupolizei). Die uniformierte Polizei hei√üt dann Polizeivollzugsdienst, die √ľbrigen Beh√∂rden werden als Polizeibeh√∂rden bezeichnet. Dieses Einheitssystem ist vom Trennungssystem zu unterscheiden. Im Trennungssystem √ľbernehmen Verwaltungsbeh√∂rden die Aufgabe der Gefahrenabwehr. Die Polizei im institutionellen Sinne handelt nur noch subsidi√§r, wenn die Verwaltungsbeh√∂rde nicht oder nicht rechtzeitig eingreifen kann. Die Verwaltungsbeh√∂rden sind meist bei den St√§dten und Gemeinden angesiedelt und werden Ordnungsbeh√∂rden, Polizeibeh√∂rden oder Sicherheitsbeh√∂rden genannt. Die Ausgestaltung wird in den Kommunen sehr unterschiedlich gehandhabt, sie reicht von reiner Schreibtischarbeit bis hin zu stadtpolizei√§hnlich ausger√ľsteten Vollzugsdiensten wie in Darmstadt (Kommunalpolizei Darmstadt), D√ľsseldorf oder Frankfurt am Main (Stadtpolizei Frankfurt).

Da das Polizei- und Ordnungsrecht L√§ndersache ist, ist die Ausgestaltung in den einzelnen L√§ndern sehr unterschiedlich. So besteht in Nordrhein-Westfalen eine sehr strikte Trennung, in Baden-W√ľrttemberg besteht der Unterschied eigentlich nur darin, dass der Polizeivollzugsdienst f√ľr sofortige Ma√ünahmen und Ausf√ľhrungsorgan der Polizeibeh√∂rde, die Polizeibeh√∂rden f√ľr l√§ngerfristige und Verwaltungsma√ünahmen zust√§ndig sind. Aber auch der fr√ľhere deutsche Bundesgrenzschutz besa√ü bis 1994 Kombattantenstatus, nicht hingegen die Polizeibeh√∂rden der deutschen L√§nder, wenngleich dies Gegenstand politischer Auseinandersetzungen war. Polizeibeamte werden auch im Rahmen von Missionen der EU, UN und OSZE im Ausland eingesetzt (etwa im Kosovo).

Die Bundespolizei (BPOL), bis 30. Juni 2005 unter dem Namen Bundesgrenzschutz, ist eine Polizei des Bundes. Sie gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Inneren. Ihre Aufgaben und Befugnisse richten sich nach dem Bundespolizeigesetz (BPolG). Weitere Polizeibehörden des Bundes sind das Bundeskriminalamt (BKA) und die Polizei beim Deutschen Bundestag.

Die Feldj√§gertruppe der Bundeswehr nimmt milit√§rpolizeiliche Aufgaben wahr, sie ist jedoch klar von den Polizeien der L√§nder und der des Bundes abzugrenzen. Feldj√§ger besitzen im Frieden keine Weisungsbefugnis gegen√ľber Nicht-Bundeswehrangeh√∂rigen, es sei denn, es ist zur prim√§ren Aufgabenerf√ľllung zwingend notwendig (z.B. Einrichten eines milit√§rischen Sicherheitsbereichs, etwa nach dem Absturz eines Bundeswehr Hubschraubers) oder die Personen halten sich in einem milit√§rischen (Sicherheits-) Bereich auf. Seit der Teilnahme der Bundeswehr an internationalen Auslandseins√§tzen, nehmen die Feldj√§ger/Milit√§rpolizei durchaus Polizeiaufgaben wahr. Auch das Erscheinungsbild hat sich dahingehend ge√§ndert, dass sie schwarze Armbinden mit einem wei√üen "MP" (Military Police) tragen. Des Weiteren wird in Anbetracht von Terrorbedrohung seit langem diskutiert, die Bundeswehr bei schweren Gefahrensituationen m√∂glicherweise auch im Inland einzusetzen.

Die Ordnungsbeh√∂rden (in Bayern: Sicherheitsbeh√∂rden) k√∂nnen hingegen, je nach zugrunde liegendem Polizeibegriff, zur Polizei gez√§hlt werden. Sie haben n√§mlich wie die Polizei die Aufgabe, Gefahren f√ľr die √∂ffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. Damit erf√ľllen sie den materiellen Polizeibegriff und √ľbernehmen die Funktion einer Verwaltungspolizei. Sie sind mit √§hnlich weitreichenden Befugnissen wie die Polizei ausgestattet.

Die bundesweite Vorbeugung von Straftaten wird von der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes mit Sitz der Zentralen Geschäftsstelle in Stuttgart gesteuert.

Der Polizeivollzugsdienst ist in Deutschland auch Wehrersatzdienst. Bis in die 1970er Jahre gab es beim Bundesgrenzschutz anstelle der Wehrpflicht die Grenzschutzdienstpflicht. Die Wehrpflicht war nach Ableistung der Grenzschutzdienstpflicht erf√ľllt und umgekehrt.

Im Rahmen der Eilzust√§ndigkeit vertritt die deutsche Polizei auch Interessen anderer √Ąmter.

Frankreich

Französische Polizeivollzugsbeamte
‚Üí Hauptartikel: Polizei (Frankreich)

In Frankreich sind die Polizeiaufgaben auf drei Beh√∂rden aufgeteilt: Es existieren die beiden zivilen Polizeibeh√∂rden Police nationale (Nationalpolizei) auf nationaler Ebene, die dem Innenministerium untersteht und die Gemeindepolizei (Police municipale), die dem B√ľrgermeister untersteht. Ferner gibt es l√§ndlichen Gemeinden oft eine Garde champ√™tre (Feldh√ľter), welche f√ľr den Feldschutz und den Umweltschutz zust√§ndig ist. Daneben gibt es die milit√§risch organisierte Gendarmerie Nationale, die bis vor einigen Jahren dem Verteidigungsministerium unterstellt war, zwischenzeitlich aber ebenfalls dem Innenministerium unterstellt ist. Die Polizeien der Gemeinden haben nur eingeschr√§nkte Rechte und d√ľrfen in der Regel nur Ortsrecht und die Einhaltung von Verkehrsvorschriften √ľberwachen.

Israel

‚Üí Hauptartikel: Polizei (Israel)

In Israel untersteht die Polizei nicht dem Innenmisterium, sondern dem Ministerium f√ľr innere Sicherheit.

Italien

Einsatzfahrzeug der Carabinieri in Florenz
‚Üí Hauptartikel: Polizei (Italien)

Italien hat kein f√∂deral gegliedertes Polizeisystem, sondern unterh√§lt mehrere nationale Polizeik√∂rper mit sich teilweise √ľberschneidenden Zust√§ndigkeiten, auch um Machtkonzentrationen in einer Hand oder in einem Ministerium zu verhindern. Dem Innenministerium untersteht die zivile Staatspolizei (Polizia di Stato), die haupts√§chlich in gr√∂√üeren St√§dten operiert. Die Carabinieri unterstehen als vierte Teilstreitkraft dem Verteidigungsministerium und versehen nach Weisung des Innenministeriums Polizeidienst. Sie haben vor allem auf dem Lande ein dichtes Netz von Wachstationen. Eine dritte nationale Polizeitruppe ist die Guardia di Finanza, eine milit√§risch organisierte Finanz- und Zollpolizei, die dem Ministerium f√ľr Wirtschaft und Finanzen untersteht und f√ľr die Bek√§mpfung der Wirtschaftskriminalit√§t zust√§ndig ist. Sie ist vor allem auch im Bereich Steuer- und Zollfahndung t√§tig.

Auf lokaler Ebene gibt es die oftmals unbewaffneten Gemeindepolizeien (Vigili Urbani oder Polizia Municipale), die sich haupts√§chlich um die Regelung des √∂rtlichen Stra√üenverkehrs k√ľmmern.

Kanada

Ein Fahrzeug der Royal Canadian Mounted Police in Ottawa, Ontario
‚Üí Hauptartikel: Royal Canadian Mounted Police

Die Royal Canadian Mounted Police (Abk√ľrzung RCMP, deutsch etwa ‚Äěk√∂nigliche kanadische berittene Polizei‚Äú, umgangssprachliche Kurzbezeichnung Mounties, franz√∂sisch Gendarmerie royale du Canada, GRC) ist die nationale Polizei Kanadas, die im Auftrag der Provinzen (au√üer Ontario und Qu√©bec) und Territorien sowie vieler Gemeinden auch lokale Aufgaben wahrnimmt.

Liechtenstein

‚Üí Hauptartikel: Landespolizei (Liechtenstein)

Die Liechtensteinische Landespolizei ist ein Wachk√∂rper im F√ľrstentum Liechtenstein mit 120 Besch√§ftigten, davon 83 Polizisten. Neben den Gemeindepolizeien ist sie f√ľr die innere Sicherheit des Staates zust√§ndig.

Niederlande

‚Üí Hauptartikel: Polizei (Niederlande)

Das Land ist in 25 Polizeiregionen (politieregios) eingeteilt, die je √ľber ein Regionalkorps (regiokorps) verf√ľgen. Die Leitung der regionalen Polizei obliegt einem Korpschef, der von einem Regionalvorstand unterst√ľtzt wird, dem auch Vertreter der √∂rtlichen Stadtverwaltungen und der Justiz angeh√∂ren. Daneben gibt es ein Landespolizeikorps (Korps Landelijke Politiediensten - KLPD), das f√ľr Verkehrsbelange auf √ľber√∂rtlichen Stra√üen, die Bek√§mpfung der Organisierten Kriminalit√§t und andere √ľbergreifende Aufgaben zust√§ndig ist.

Die niederl√§ndische Gendarmerie, Koninklijke Marechaussee genannt, geh√∂rt organisatorisch als eigene Teilstreitkraft in den Zust√§ndigkeitsbereich des Verteidigungsministeriums, untersteht aber bei der Aus√ľbung ihrer polizeilichen Aufgaben auch anderen Ministerien.

√Ėsterreich

‚ÄěWei√üe M√§use‚Äú und Polizeiauto in neuem Design, Wien/√Ėsterreich
‚Üí Hauptartikel: Polizei (√Ėsterreich)

In √Ėsterreich gliedert sich die Exekutive seit dem 1. Juli 2005 in den Wachk√∂rper Bundespolizei, die Justizwache, √∂rtliche Sicherheitswachen sowie die Milit√§rstreife. Der Begriff Bundespolizei selbst bezeichnet den Wachk√∂rper Bundespolizei. Er ist dem Bundesminister f√ľr Inneres und den anderen Sicherheitsbeh√∂rden unterstellt, die Justizwache dem Bundesminister f√ľr Justiz. Gemeinden, in denen keine Bundespolizeidirektionen bestehen, k√∂nnen eigene Gemeindesicherheitswachen gr√ľnden, die von der Bundespolizei unabh√§ngig sind.

Seit dem 1. Juli 2005 werden die Aufgaben von Bundessicherheitswachekorps und dem Kriminalbeamtenkorps sowie der Bundesgendarmerie vom Wachkörper Bundespolizei wahrgenommen. Der neue einheitliche Name lautet Bundespolizei, auf den Uniformen und Fahrzeugen steht jedoch lediglich Polizei. Daneben gibt es auch noch das Bundeskriminalamt (.BK).

Russland

‚Üí Hauptartikel: Miliz (Polizei) und OMON

Miliz (russisch –ú–ł–Ľ–ł—Ü–ł—Ź) war in Russland und ist in einigen anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion die Bezeichnung f√ľr die Polizei.

Am 1. Mai 2011 trat in Russland ein Gesetz in Kraft, welches eine Umfassende Reformen der Miliz abschlie√üt und nach welchem die Miliz in die Polizei umbenannt wurde (russisch –ü–ĺ–Ľ–ł—Ü–ł—Ź).

Die Miliz besteht aus zwei Gruppen, der Miliz f√ľr √∂ffentliche Sicherheit und der Kriminalmiliz. Beide Gruppen unterscheiden sich in ihrer Funktion, der Leitung und der Finanzierung. W√§hrend Personalausstattung und Finanzierung der ersten Gruppe von den √∂rtlichen Beh√∂rden festgelegt werden, ist f√ľr die Kriminalmiliz die russische Regierung zust√§ndig.

Schweden

Schwedisches Polizeifahrzeug

Das schwedische Polizeisystem ist zentralistisch aufgebaut und dem Justizministerium unterstellt. Die Polizei (schwedisch polisen) besteht organisatorisch aus drei Bereichen:

  • Rikspolisstyrelsen (RPS) oder kurz Rikspolisen (Reichspolizei) ist die zentrale Verwaltungs- und Aufsichtsbeh√∂rde. Sie kann in etwa mit dem deutschen Bundeskriminalamt gleichgesetzt werden. Die Beh√∂rde mit Sitz in Stockholm wurde 1964 gegr√ľndet und wird von einem Reichspolizeichef (Rikspolischef) geleitet, der direkt von der Regierung benannt wird.
  • Statens kriminaltekniska laboratorium (SKL). Das Staatliche Kriminaltechnische Laboratorium hat seit 1975 seinen Sitz in Link√∂ping und ist mit etwa 260 Angestellten f√ľr kriminaltechnische Untersuchungen zust√§ndig.[1]
  • Polismyndighet (Polizeibeh√∂rde), die eigentliche Polizei, ist auf die 21 Provinzen aufgeteilt. Jede Provinz entspricht einem Polizeidistrikt. Dieser wird von einem L√§nspolism√§stare geleitet. Die gr√∂√üte Polizeibeh√∂rde findet sich in Stockholms l√§n mit 6.700 Angestellten, von ihnen 5.000 Polizisten. Die kleinste Beh√∂rde ist die des Gotlands l√§n mit 140 Angestellten, von denen 99 Polizisten sind.[2]

Außerdem existiert mit der Säkerhetspolis (Sicherheitspolizei) ein Nachrichtendienst, der direkt dem Rikspolisstyrelse unterstellt ist.

Schweiz

Streifenwagen aus Genf
‚Üí Hauptartikel: Polizei (Schweiz)

In der Schweiz gliedert sich die Polizei in das Bundesamt f√ľr Polizei, die Kantonspolizeien und die Stadt-/Gemeindepolizeien. Eine Abteilung der Kantonspolizei ist die Seepolizei. Das Grenzwachtkorps, das der Oberzolldirektion und somit dem Finanzdepartement untersteht, ist inzwischen mit teilweise parallelen polizeilichen Kompetenzen ausgestattet worden. Die Bundespolizei verf√ľgt √ľber keine eigenen uniformierten Organe. Einzig Kanton und Gemeinden besitzen eine eigene Polizeitruppe. Im Weiteren gibt es das Polizeikorps der SBB, die Bahnpolizei, das aber eine privatrechtliche (Aktiengesellschaft) Organisation ist.

Spanien

Fahrzeug der Gemeindepolizei von Alcudia auf Mallorca (Spanien)
‚Üí Hauptartikel: Polizei (Spanien)

Das Polizeisystem Spaniens ist aufgrund der politischen Gliederung Spaniens komplex. Sie umfasst im Wesentlichen vier Arten von Polizeikörpern:

  1. die gleichermaßen dem Verteidigungs- und Innenministerium unterstehende und militärisch organisierte Guardia Civil,
  2. die gesamtstaatliche Nationalpolizei (Cuerpo Nacional de Policía - CNP) des Innenministeriums,
  3. die Polizeien der Autonomen Gemeinschaften (Policía Autonómica), die bislang im Baskenland, in Katalonien und in Navarra aufgestellt wurden,
  4. sowie die Gemeinde- und Stadtpolizeien (Guardia Urbana, Policía Local oder Policía Municipal genannt).

Tschechien

‚Üí Hauptartikel: Polizei (Tschechien)

Die staatliche Polizei der Tschechischen Republik untersteht dem Innenminister. Ihm ist das Polizeipr√§sidium der Tschechischen Republik untergeordnet. Die Polizei unterteilt sich in Abteilungen mit Wirkungskraft auf dem gesamten Staatsgebiet und Abteilungen mit regional begrenztem Wirkungsbereich. Im Einzelnen bestehen Dienststellen der Ordnungspolizei, der Kriminalpolizei, der Verkehrspolizei, Dienststellen f√ľr die Verwaltung, den Schutzdienst, f√ľr die Aufdeckung von Korruptionen und schweren wirtschaftlichen Straftaten, f√ľr die Fremden- und Grenzpolizei, Einheiten f√ľr den schnellen Einsatz und der Flugdienst.

Als polizeiliche Aufgaben gelten die Sicherstellung der √∂ffentlichen Ordnung, Bek√§mpfung des Terrorismus, Aufdeckung von Straftaten, Sicherstellung der T√§ter, Ermittlungen von Straftaten, Schutz der Staatsgrenzen, Schutz der Verfassungsfaktoren der Tschechischen Republik, Schutz der vertretenden √Ąmter, Schutz der Objekte des Parlamentsitzes, des Pr√§sidenten der Republik, des Verfassungsgerichtes, des Au√üenminist√§riums, des Innenministeriums und weiterer besonders bedeutenden Objekte, Aufsicht √ľber die Sicherheit und Kontinuit√§t des Stra√üenverkehrs mit Aufdeckung der Verst√∂√üe, Verk√ľndung der Ermittlungen auf dem ganzen Gebiet der Tschechischen Republik und Erf√ľllung der Aufgaben der Staatsverwaltung.

Daneben bestehen kommunale Polizeibehörden, deren Tätigkeit eher mit derjenigen von Ordnungsdienststellen in Deutschland vergleichbar ist.

Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland

Londoner Polizeiwagen im Einsatz am Trafalgar Square

Im Vereinigten K√∂nigreich Gro√übritannien und Nordirland ist die Polizei nicht einheitlich organisiert. Sie ist historisch wie etwa in Frankreich zum Teil zivil und zum Teil milit√§risch gewachsen. Die Mehrheit der Polizeien sind Territorial police forces, die f√ľr einzelne Regionen des Vereinigten K√∂nigreichs zust√§ndig sind und oft aus historischen Vorg√§ngerorganisationen entstanden sind. Rechtliche Grundlagen sind der Police Act 1964 (in England and Wales), der Police (Scotland) Act 1967 und der Police (Northern Ireland) Act 2000. Daneben gibt es nationale Polizeien mit besonderen Aufgaben wie die British Transport Police und auch private constabularies, die aufgrund historischer Rechte oder auf Grund des Common Law Polizei- oder Sicherheitsdienstaufgaben aus√ľben.

Uniformen und Farben der Einsatzfahrzeuge unterscheiden sich allerdings nur im Verwendungszweck (Verkehrspolizei, Personenschutz f√ľr das Diplomatische Corps ausl√§ndischer Nationen in Gro√übritannien, Schutzpolizei etc.), nicht aber in ihrer administrativen Zugeh√∂rigkeit voneinander.

Die international wohl bekannteste Polizei Großbritanniens ist die MET, die Metropolitan Police Service in London, die ihr Hauptquartier seit ihrem Umzug im Jahre 1967 im New Scotland Yard hat und knapp 32.000 Polizisten in zivilen Diensten (wie den Kriminalpolizeien) und uniformierten Diensten (wie der Schutzpolizei) beschäftigt. Es gibt auch kleinere Polizeien in Großbritannien mit nur rund einem Dutzend Mitarbeiter, die aber formal jeder anderen Polizei innerhalb des Königreiches gleichgestellt sind.

Vereinigte Staaten von Amerika

Beamte der uniformierten Abteilung des Secret Service auf Streife vor einem Regierungsgebäude
‚Üí Hauptartikel: Polizei (Vereinigte Staaten)

In den Vereinigten Staaten ist die Polizeigewalt auf vielen verschiedenen Ebenen des f√∂deralen Systems verteilt. Auf Bundesebene ist das FBI f√ľr die Aufkl√§rung von Straftaten, die gegen Bundesgesetze begangen wurden, zust√§ndig. Diese betreffen haupts√§chlich Gebiete von zwischenstaatlichem Handel sowie organisiertes Verbrechen, aber auch die solcher Straftaten wie Entf√ľhrungen. Auf Staatsebene gibt es die Staatspolizei (State Police), die h√§ufig f√ľr die √úberwachung der Autobahnen sowie den Schutz staatlicher Einrichtung zust√§ndig ist. Auf der Ebene der Countys bzw. Districts sind die Sheriffs f√ľr alles zust√§ndig, was sich au√üerhalb der St√§dten und inkorporierten Gemeinden ereignet.

Allerdings gibt es auch St√§dte und Gemeinden mit Sheriffs, die sich in Districts und Countys befinden, f√ľr die wieder ein eigener Sheriff oder Polizeien zust√§ndig sind. Dasselbe gibt es auch umgekehrt. Der Sheriff wird direkt von der Bev√∂lkerung gew√§hlt, die Wahlperiode ist regional unterschiedlich (12 Monate bis 4 Jahre). Zur Wahl stellen kann sich jeder US-B√ľrger. Der Sheriff ist berechtigt, einen Teil seiner Aufgaben an Hilfskr√§fte (Deputies) zu delegieren.

Zus√§tzlich zu dem Umstand, dass jede Gemeinde, jede Stadt (manchmal sogar jeder Stadtteil), jeder Landkreis und jeder Staat in den USA eine eigene Polizei hat, hat auch fast jedes Ministerium und fast jede Beh√∂rde eine eigene Abteilung mit den Befugnissen und M√∂glichkeiten einer Polizei, von den (durchaus bewaffneten) Brandermittlungsteams der Berufsfeuerwehr in Chicago, √ľber die ebenfalls bewaffneten Ermittler der Post, die Ermittlungsbeh√∂rden von Zoll, Finanzbeh√∂rden, Marine, Heer, Luftwaffe, Marineinfanterie, Hafenbeh√∂rden, Verkehrsministerium, Handelsministerium und so weiter. Insgesamt koexistieren in den USA etwa 16.000 Polizeien.

Entgegen dem von Hollywood vermittelten Klischee funktioniert die Zusammenarbeit zwischen diesen Polizeien jedoch im Allgemeinen sehr gut und wurde mit der Gr√ľndung des Ministeriums f√ľr Innere Sicherheit in der Folge der Terroranschl√§ge am 11. September 2001 nur noch verbessert.

Der Begriff ‚ÄěPolizei‚Äú (Police) wird allerdings am ehesten f√ľr die von den Kommunen angestellten Polizeikr√§fte verwendet. Gelegentlich haben Universit√§ten oder andere Beh√∂rden vom Parlament eines Bundesstaats oder vom Kongress die Vollmacht bekommen, eigene Polizeidienste zu unterhalten. Sowohl die √∂rtliche Polizei der St√§dte als auch die Sheriffs und die besondere Polizei einer bestimmten Einrichtung haben nur eine strikt gebundene √∂rtliche Jurisdiktion (zum Beispiel darf eine Universit√§tspolizei nur auf dem Campus der entsprechenden Universit√§t einschreiten, die st√§dtische Polizei nur innerhalb der Stadtgrenzen und so weiter). Durch besondere Vereinbarung k√∂nnen diese Bindungen gelockert werden (wenn zum Beispiel eine Stadt und eine Universit√§t der jeweils anderen Vertragspartnerin das Recht einr√§umt, in begr√ľndeten F√§llen auf dem jeweils anderen Gebiet t√§tig zu werden).

Bundesebene

Polizeigewalt haben die jeweils eigenen Milit√§rpolizeien der Streitkr√§fte der Vereinigten Staaten. Es gibt jedoch auch Milit√§rbeh√∂rden, deren Mitarbeiter den Status als Bundesagenten (federal agents) haben, dies sind Polizeibeamte der US Army (Criminal Investigation Division) und der US Navy bzw. des US Marine Corps (Naval Criminal Investigative Service). Des Weiteren existieren Kriminalpolizeien des Bundesschatzamtes, der Post (US Postal Police), des Zolls, der Einwanderungsbeh√∂rde, des Handelsministeriums, des Verkehrsministeriums und die Steuerfahndung des Finanzministeriums. Au√üerdem gibt es zur Drogenbek√§mpfung neben dem Zoll noch die Drug Enforcement Administration. F√ľr Schmuggel, illegalen Besitz und illegale Herstellung von alkoholischen Getr√§nken, Tabakwaren, Schusswaffen und Explosivmitteln mit bundesweiter Relevanz ist das Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives zust√§ndig. Die Grenz√ľberwachung wird von der umbenannten Einwanderungsbeh√∂rde [ICE=Immigrations and Customs Enforcement) und von der United States Border Patrol get√§tigt.(fr√ľher INS)

Die wichtigste Kriminalpolizei auf Bundesebene ist das FBI. F√ľr bestimmte Straftaten, die sich gegen Mitglieder der Regierung richten sowie f√ľr Geld- und Kreditkartenf√§lschungen ist der Secret Service zust√§ndig.

Au√üerdem hat die K√ľstenwache Polizeibefugnis in ihrem Gebiet. F√ľr die Bewachung von Bundesgerichten und f√ľr spezielle Sonderaufgaben sind die US Marshals zust√§ndig.

US-Bundesstaaten

Die einzige landesweite Standardisierung bei der Schutzpolizei ist der Polizeinotruf, der 911 lautet und von fast jeder Telefonzelle und von fast jedem Mobiltelefon aus geb√ľhrenfrei angerufen werden kann.

Siehe auch

 Portal:Polizei ‚Äď √úbersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Polizei

Literatur

  • Polizei. In: Aus Politik und Zeitgeschichte. 48/2008.
  • Rafael Behr: Cop Culture. Der Alltag des Gewaltmonopols. M√§nnlichkeit, Handlungsmuster und Kultur in der Polizei. VS, Verl. f√ľr Sozialwiss., Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-15917-1.
  • Jonas Grutzpalk u. a.: Beitr√§ge zu einer vergleichenden Soziologie der Polizei. Universit√§tsverlag, Potsdam 2009. (Kurzfassung)
  • Stefan Klemp: Nicht ermittelt. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch. Klartext Verlag, M√ľnster 2005, ISBN 3-89861-381-X.
  • Stefan Krauth: √úber Polizei, Geheimdienste und die Macht der Definitionsmacht des Verdachts. auf der Webseite von Phase 2.
  • Fritz Lehmann: Der Polizeikompass - eine kleine Orientierungshilfe in der f√∂deralistischen Polizeilandschaft der Schweiz. Verlag Schweizerisches Polizei-Institut, Neuch√Ętel 2007, ISBN 978-2-940385-10-2.
  • George L. Mosse: Police Forces in History. Sage Publications, London, Beverly Hills 1975, ISBN 0-8039-9928-3. (Sage readers in 20th century history ; 2) (Enth√§lt neben Darstellungen zur Polizeigeschichte in Frankreich, Irland und Pal√§stina und den USA auch Beitr√§ge zur Geschichte der Polizei im Nationalsozialismus, in Weimar und dem deutschen Kaiserreich.)
  • Daniel Schmidt: Sch√ľtzen und Dienen. Polizisten im Ruhrgebiet in Demokratie und Diktatur 1919-1939. Klartext, Essen 2008, ISBN 978-3-89861-929-5.
  • Patrick Wagner: Volksgemeinschaft ohne Verbrecher. Konzeptionen und Praxis der Kriminalpolizei in der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus. Christians, Hamburg 1996, ISBN 3-7672-1271-4.

Weblinks

 Wikiquote: Polizei ‚Äď Zitate
Wiktionary Wiktionary: Polizei ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Polizei ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Commons: Polizeifahrzeuge ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ polisen.se: Statens Kriminaltekniska Laboratorium, SKL
  2. ‚ÜĎ polisen.se: 21 sj√§lvst√§ndiga polismyndigheter

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  • Polizei ‚ÄĒ Polizei, im Staate derjenige Theil der Verwaltung, welcher die Gesellschaft und die bestehende Ordnung gegen Angriffe sch√ľtzt, steht demnach in vielfacher Beziehung zu allen Zweigen der Verwaltung. Die P. bewacht das Eigenthum, Leben, verfolgt… ‚Ķ   Herders Conversations-Lexikon

  • Polizei ‚ÄĒ ¬ĽSicherheitsbeh√∂rde, die √ľber die Wahrung der √∂ffentlichen Ordnung zu wachen hat¬ę: Das seit dem 15. Jh. bezeugte Substantiv, das bis ins 18. Jh. noch ganz allgemein im Sinne von ¬ĽRegierung, Staatsverwaltung, Politik usw.¬ę gebraucht wurde, ist aus ‚Ķ   Das Herkunftsw√∂rterbuch

  • Polizei ‚ÄĒ Freund und Helfer (umgangssprachlich); Bullerei (derb); Ordnungsh√ľter; Polente (umgangssprachlich); Herren in Gr√ľn (umgangssprachlich) * * * Po|li|zei [poli tsŐģaiŐģ], die; , en: Institution, die f√ľr die √∂ffentliche Ordnung und Sicherheit sorgt ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Polizei ‚ÄĒ Po¬∑li¬∑zei die; ; nur Sg; 1 eine staatliche Institution, deren Aufgabe es ist, die Menschen und ihr Eigentum zu sch√ľtzen, Verbrechen zu verhindern und aufzukl√§ren <(Beamter) bei der Polizei sein; jemanden der Polizei melden, jemanden bei der… ‚Ķ   Langenscheidt Gro√üw√∂rterbuch Deutsch als Fremdsprache


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