Portland (Oregon)

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Portland (Oregon)
Portland
Spitzname: Rose City, P-Town, Stumptown, Bridgetown, PDX, Little Beirut, Beertown
Portland mit Mount Hood im Hintergrund
Portland mit Mount Hood im Hintergrund
Siegel von Portland
Siegel
Flagge von Portland
Flagge
Lage in County und Bundesstaat
Multnomah County Oregon Incorporated and Unincorporated areas Portland Highlighted.svg
Basisdaten
Gr√ľndung: 8. Februar 1851
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Oregon
County:

Multnomah County

Koordinaten: 45¬į 31‚Ä≤ N, 122¬į 41‚Ä≤ W45.52-122.6819444444415.2Koordinaten: 45¬į 31‚Ä≤ N, 122¬į 41‚Ä≤ W
Zeitzone: Pacific Standard Time (UTC‚ąí8)
Einwohner:
‚Äď Metropolregion:
568.380 (Stand: 2007)
2.159.720 (Stand: 2007)
Bevölkerungsdichte: 1.633,7 Einwohner je km²
Fl√§che: 376,5 km¬≤ (ca. 145 mi¬≤)
davon 347,9 km¬≤ (ca. 134 mi¬≤) Land
H√∂he: 15.2 m
Postleitzahlen: 97222-97296
Vorwahl: +1 503, 971
FIPS: 41-59000
GNIS-ID: 1136645
Webpräsenz: www.portlandonline.com
B√ľrgermeister: Sam Adams
PortlandOR-aerial.jpg
Portland aus der Luft

Portland ist eine Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten im Bundesstaat Oregon. Portland ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum des Bundesstaates.

Mit 568.380 Einwohnern (Stand: Schätzung 2007) ist Portland nach Seattle im benachbarten Washington und dem kanadischen Vancouver die drittgrößte Stadt in der Region Pazifischer Nordwesten. Im Großraum Portland leben etwa 2 Millionen Einwohner. Die Stadt ist Hauptstadt (County Seat) des Multnomah County.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage und Ausdehnung des Stadtgebietes

Portland liegt an der M√ľndung des Willamette River in den Columbia River, am nordwestlichen Rand Oregons. Die geographischen Koordinaten sind 45¬į31' N und 122¬į40' W. Die Metropole hat eine Gesamtfl√§che von 376,5 km¬≤, bestehend aus 347,9 km¬≤ Land und 28,6 km¬≤ Wasser.

Klima

Die h√∂chste Temperatur im Sommer betr√§gt ca. 29 ¬įC, die tiefste Temperatur im Winter betr√§gt ca. -2 ¬įC. Portland geh√∂rt mit ca. 1075 mm Niederschlag im Jahresmittel zu den regenreichen Gebieten in Oregon. In den Monaten November bis Januar f√§llt statistisch am meisten Niederschlag. Im Sommer regnet es daf√ľr eher selten, sodass die j√§hrliche Niederschlagsmenge im f√ľr diese Breiten √ľblichen Rahmen bleibt.

Portland, Oregon
Klimadiagramm (Erklärung)
J F M A M J J A S O N D
 
 
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2
Temperatur in ¬įC,  Niederschlag in mm
Quelle: National Weather Service, US Dept of Commerce
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Portland, Oregon
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 7,4 10,6 13,3 15,9 19,5 23,3 26,6 26,8 23,7 17,8 11,4 7,6 √ė 17
Min. Temperatur (¬įC) 0,9 2,3 3,7 5,2 8,3 11,6 13,6 13,8 11,1 7,2 4,2 1,6 √ė 7
Niederschlag (mm) 135,9 97,8 90,4 60,7 52,3 37,6 16,0 27,7 44,4 67,8 135,6 155,7 ő£ 921,9
Regentage (d) 14,7 12,9 14,4 11,1 9,0 6,3 2,8 4,1 6,3 9,4 15,9 15,7 ő£ 122,6
T
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m
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u
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7,4
0,9
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13,3
3,7
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19,5
8,3
23,3
11,6
26,6
13,6
26,8
13,8
23,7
11,1
17,8
7,2
11,4
4,2
7,6
1,6
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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135,9 97,8 90,4 60,7 52,3 37,6 16,0 27,7 44,4 67,8 135,6 155,7
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Geschichte

Portland wurde unter dem Namen ‚ÄěThe Clearing‚Äú im 19. Jahrhundert gegr√ľndet. Im Jahre 1843 wurde der Name Portland in Anlehnung an die gleichnamige Stadt im US-Bundesstaat Maine festgelegt. Die Entscheidung erfolgte damals angeblich durch M√ľnzwurf, zur Auswahl standen die Namen ‚ÄěBoston‚Äú und ‚ÄěPortland‚Äú. Viele Jahre stand Portland im Schatten der damaligen Hauptstadt Oregon City. Im Jahre 1850 hatte Portland etwa 800 Einwohner. Bis in die 90er Jahre des 19. Jahrhunderts hatte der Hafen von Portland noch eine gewisse Bedeutung in der Region. Aufgrund des Ausbaus der Eisenbahn, und der neuen Eisenbahn-Verbindung der Region zum Tiefwasser-Hafen Seattle verlor der Hafen in Portland jedoch zunehmend seine Bedeutung als Seehafen.

Portland war, wie auch andere Hafenst√§dte an der Westk√ľste der USA, ber√ľchtigt f√ľr das sogenannte Schanghaien von Seeleuten. Ein urspr√ľnglich f√ľr legale Zwecke angelegtes Tunnelsystem, das sich √ľber mehrere H√§userbl√∂cke der Innenstadt erstreckte, stand daher im Ruf, als Shanghai-Tunnel f√ľr Entf√ľhrungen genutzt zu werden.

Politik und Verwaltung

Portland wird durch einen B√ľrgermeister, vier city commissioners und einen auditor (K√§mmerer) regiert, wobei alle Amtstr√§ger auf vier Jahre gew√§hlt werden. Der Stadtrat besteht aus dem B√ľrgermeister und commissioners. Der auditor ist unter anderem f√ľr die K√§mmerei zust√§ndig und hat kein Stimmrecht.

Portland und Umgebung wird vom Metro Oregon regional government regiert, einer Art Bezirksregierung. Diese Verwaltungseinheit stellt die einzige direkt gew√§hlte Regionalverwaltung der Vereinigten Staaten dar. Das Metro Oregon regional government ist Betreiber und Eigent√ľmer des Oregon Convention Center, des Oregon Zoo, dem Portland Center for Performing Arts und des Portland Metropolitan Exposition Center.

B√ľrgermeister der Stadt ist seit 2009 Sam Adams. Er ist Nachfolger von Tom Potter.

Portland hat elf Partnerstädte:


Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Oregon Convention Center

Museen

  • Kindermuseum (im Washington Park)
  • Oregon Historical Society
  • Oregon Museum of Science and Industry an der Eastbank Esplanade mit dem 1990 au√üer Dienst gestellten U-Boot USS Blueback der Barbel-Klasse mit einer L√§nge von 66,9 Metern.
  • Pioneer Courthouse wurde von 1869 bis 1903 erbaut und ist das √§lteste Geb√§ude einer Bundesbeh√∂rde im Pazifischen Nordwesten
  • Pittock Mansion, eine Villa aus dem fr√ľhen 19. Jahrhundert (heute ein Museum)
  • Das Portland Art Museum (PAM) wurde 1892 er√∂ffnet und ist das √§lteste Kunstmuseum des Pazifischen Nordwestens. Es hat eine Fl√§che von 22.000 m¬≤ und zeigt 35.000 Kunstwerke aller Art, zum Beispiel Fotografien, Gem√§lde, Zeichnungen und Kunsthandwerk. Das PAM ist unter anderem mit den Thematiken Kunst der nordamerikanischen Ureinwohner, Kunst des Nordwestens und asiatische Kunst befasst. Es hat au√üerdem einen Skulpturengarten.
  • Portland Institute for Contemporary Art
  • Shanghai-Tunnel
  • Bathtub Art Museum
  • World Forestry Center

Musik

Portlands und Independent-und Alternativ-Szene ist seit Anfang der 80-er Jahre eine der lebendigsten im Nordwesten der USA. Am Anfang der 80-er Jahre war Hardcore Punk mit Bands wie den Wipers und Poison Idea ein wichtiges Genre. Zur Portlander Independent-Szene gehören international bekannte Indiebands wie Courtney Love, Stephen Malkmus and the Jicks, Sleater-Kinney, Team Dresch, Blitzen Trapper, Portugal. The Man, Quasi, The Decemberists, Modest Mouse, The Gossip, The Shins, Heatmiser, und Musiker_innen wie John McEntire (Tortoise, The Sea and Cake, Gastr del Sol, My Dad Is Dead), Elliott Smith, Dave Allen (Gang of Four und Shriekback), Johnny Marr (The Smiths, The Cribs) u.a. Dieser Szene steht der Portlander Filmemacher Gus van Sant nahe.

Die Comedy-Serie Portlandia, in der bekannte Portlander Musiker_innen Gastauftritte haben, karikiert diese Alternativszene.

Orchester und Chöre

Die Oregon Symphony ist ein 1896 gegr√ľndetes national bedeutendes Sinfonieorchester mit 88 hauptberuflichen Musikern, das in der Arlene Schnitzer Concert Hall beheimatet ist.

Die Gruppe Pink Martini stammt aus Portland und wurde hier 1994 von Thomas M. Lauderdale gegr√ľndet. Einer ihrer bekanntesten Hits ist der Titel Sympathique aus dem gleichnamigen Album.

Nachtleben

Portland und Oregon haben eine lang anhaltende Tradition einer libert√§ren und individualistischen Moral. √Ėffentliche Nacktheit war f√ľr Jahrzehnte ebenso f√ľr etablierte Kunst als auch f√ľr pornographische Aufnahmen erlaubt. Ungew√∂hnlich f√ľr die USA gibt es schon seit langem Nacktbadestr√§nde, ebenso wie Nacktheit auf County Fairs erlaubt ist. Mindestens eine County Fair ist √ľberregional f√ľr nackte Menschen und offensichtlichen Cannabis-Konsum bekannt.[1]

Portland hat eines der lebhaftesten Nachtleben der USA. Die Stadt streitet sich mit San Francisco und Los Angeles um die h√∂chste Dichte an Strip Clubs. Das Nachtleben in seiner heutigen Auspr√§gung begann sich 1989 zu entwickeln, als der Berufungsrichter des 9. Gerichtskreises g√§nzliche gewerbliche Nacktheit im Bundesstaat Oregon erlaubte. Das st√§dtischerseits erlassene Verbot, gleichzeitig Alkohol zu verkaufen und ein volles Nachtclubprogramm zu bieten, diskriminiere Gesch√§fte mit Alkohollizenzen. In den drei Jahren bis 1992 er√∂ffneten auf der Eastside der Stadt 50 Strip-Clubs, bis 1997 war die Zahl auf 80 gestiegen. Dazu kam ein wachsender Markt an Begleitservices "Unterw√§sche-Clubs", "Br√§unungssalons f√ľr Gentlemen" und √§hnliches.[2]

W√§hrend wenige Clubs sich extra neu gr√ľndeten, bestehen die meisten Clubs aus √§lteren Kneipen und Pool-Hallen, die eine zus√§tzliche B√ľhne in ihre R√§umlichkeiten eingebaut haben.[1] Die meisten dieser Clubs liegen an den Hauptstra√üen und sind aufgrund minimaler Auflagen was ihre Werbung angeht von au√üen problemlos als Strip-Clubs erkennbar. Sie haben sich als Teil des Nachtlebens etabliert, an dem zumindest M√§nner auch ganz normal und √∂ffentlich ausgehen, Freunde treffen oder Partys feiern.[3]

Verschiedene Versuche der Gesetzgeber, das Gesch√§ft einzud√§mmen scheiterten. W√§hrend die Gerichte Nackttanzen als Art des Ausdrucks deuteten, womit es unter die Meinungsfreiheitsklausel fiel, erkl√§rten sie mehrere Versuche f√ľr unrechtm√§√üig, das Gewerbe einzud√§mmen. Weder hatten st√§dtische Pl√§ne Erfolg, mindestens 1000 Fu√ü Abstand zwischen Nachtclubs und Wohnbebauung zu fordern, noch mindestens zwei Fu√ü Abstand zwischen T√§nzerin und Kunden.[1]

1994 erlaubte die Stadt zudem mit Video-Poker eine Form des Gl√ľcksspiels in den Kneipen und Clubs. Da Oregon keine Umsatzsteuer erhebt, waren die √∂ffentlichen Zusatzeinnahmen aus den Gl√ľcksspielkonzessionen ein Punkt, der Stadtverordnete und Bev√∂lkerung relativ problemlos von dem Projekt √ľberzeugte.[1]

Architektur

Br√ľcken

Nachtpanorama von Downtown Portland
Downtown Portland mit der Hawthorne Brigde

Portland hat vierzehn Br√ľcken, die √ľber den Willamette oder den Columbia f√ľhren.

Willamette River

√úber den Willamette f√ľhren folgende Br√ľcken:

  • Die 529 Meter lange Broadway Bridge (erbaut 1913) ist eine Klappbr√ľcke und Teil der Broadway Street. Sie wurde von Ralph Modjeski konstruiert.
  • Die Burnside Bridge (Baujahr 1926) ist eine Klappbr√ľcke, die Teil der Burnside Street ist. Sie wurde von Gustav Lindenthal konstruiert.
  • Die Burlington Northern Railroad Bridge 5.1 ist eine Hubbr√ľcke f√ľr den Schienenverkehr. Sie wurde 1908 als l√§ngste Drehbr√ľcke der Welt errichtet und 1989 zu einer Hubbr√ľcke umgebaut.
  • Die Fremont Bridge stammt aus dem Jahre 1973 und ist die j√ľngste der Stadt. Die zweist√∂ckige Br√ľcke verbindet die I-405 sowie die US-30 mit der I-5. Das 656 Meter lange Bauwerk wurde nicht vor Ort gebaut, sondern per Flo√ü am St√ľck hier nur befestigt. Mit einer St√ľtzweite von 383 Meter ist es die weltweit zweitl√§ngste Stabbogenbr√ľcke.
  • Die Hawthorne Bridge ist die √§lteste Hubbr√ľcke der Welt. Sie wurde 1910 fertiggestellt und ist Nachfolger der Madison Street Bridge (1891‚Äď1902). Sie wurde 1998 bis 1999 renoviert und hat nun eine gr√ľne Farbgebung mit orangen Linien (zuvor gelb).
  • Die Marquam Bridge bedient die Schleife Interstate I-5 / I-405 (Baujahr 1966)
  • Die Klappbr√ľcke Morrison Bridge wurde 1958 fertiggestellt. Sie befindet sich n√∂rdlich der Hawthorne Bridge und s√ľdlich der Burnside Bridge. Im Osten verbindet sie die Belmont und Morrison Street; im Westen die Washington und Alder Street. An dieser Stelle befand sich zur vor eine Br√ľcke, die in den 1890ern gebaut wurde.
  • Die Ross Island Bridge (Baujahr 1926) wurde vom weltbekannten Ingenieur Gustav Lindenthal konstruiert (er plante auch die Burnside und die Sellwood Bridge). Ross Island Bridge verbindet die Arthur Street nach Westen und den Powell Boulevard nach Osten.
  • Sellwood Bridge ist der Name einer 1925 erbauten Br√ľcke, die die Staatsstra√üe OR-43 s√ľdlich von Johns Landing mit dem Stadtteil Sellwood (Ostseite) verbindet. Die Br√ľcke hat aufgrund ihres Alters eine schwache Statik und ist seit 2005 f√ľr schwere Fahrzeuge wie Busse und Lkws gesperrt.
  • Die gr√ľn angestrichene H√§ngebr√ľcke St. Johns Bridge (Baujahr 1931) verbindet auf 367,89 Metern den Nordteil mit dem Nordwestteil √ľber die Stra√üe US-30. Sie ist derzeit als historical landmark vorgeschlagen. Konstrukteure waren Holton Robinson and David Steinman.
  • Die 1912 erbaute Steel Bridge ist eine doppelte Hubbr√ľcke (die einzige dieser Art) und besteht aus zwei Ebenen. Die untere dient dem Eisenbahnverkehr, die obere dem Stra√üenbahn- und Stra√üenverkehr. Sie ersetzt eine Br√ľcke, die hier 1888 gebaut wurde.

Columbia

√úber den Columbia f√ľhren folgende Br√ľcken:

  • Die Burlington Northern Railroad Bridge 9.6 ist eine Drehbr√ľcke f√ľr den Schienenverkehr √ľber den Columbia River. Sie wurde 1908 ebenfalls nach Entw√ľrfen von Ralph Modjeski errichtet.
  • Die Glenn Jackson Bridge wurde 1982 erbaut und ist Portlands j√ľngste Br√ľcke. Sie hat eine L√§nge von 3581 Metern und bedient die I-205. Sie f√ľhrt √ľber Government Island nach Washington. Die Br√ľcke wurde nach einem hohen Beamten der Oregon Highway Commission, Glenn Jackson, benannt.
  • Die 1076,24 Meter lange Interstate Bridge wurde 1917/1958 erbaut und besteht aus zwei Teilen (Ostteil 1917, Westteil 1958 errichtet).

Historische Gebäude

Pioneer Courthouse Square mit Jackson Tower (Bildmitte)
  • Das Arlene Schnitzer Concert Hall ist ein Konzerthaus am Broadway, das innen im Rokoko-Stil gehalten ist. Das Haus wurde 1928 als Theater The Paramount erbaut und wurde 1974 zur Konzerthalle umgebaut. Dem angegliedert ist das Hotel Heathman.
  • Das Benson Hotel wurde 1912 erbaut und ist seitdem ein elegantes Hotel mit 375 Zimmern.
  • Das Einkaufszentrum Lloyd Center war zur Zeit seiner Er√∂ffnung im Januar 1960 das gr√∂√üte der Welt.
  • Das zwischen 1909 und 1932 erbaute Meier & Frank Building ist ein Verwaltungsgeb√§ude der ehemaligen Kaufhauskette Meier & Frank (SW Fifth, Alder, Sixth und Morrison St).
  • Das Oregon Convention Center ist ein gro√ües Kongresszentrum am Willamette mit zwei gro√üen Spieren als architektonischen Blickfang.
  • Das Pittock Mansion ist eine mond√§ne Villa aus dem fr√ľhen 20. Jahrhundert, die Besuchern offen steht.
  • Das 1982 erbaute Portland Public Service Building von Michael Graves ist das erste gro√üe Geb√§ude der Postmoderne in den Vereinigten Staaten. Es hat 15 Stockwerke und wird von der Stadtverwaltung genutzt (1120 SW 5th Avenue in der Innenstadt).
  • Rose Garden Arena, ein Stadion und Heimspielst√§tte der Portland Trail Blazers
  • Union Station, ein alter Bahnhof mit Turmuhr
  • Pioneer Courthouse, das √§lteste Geb√§ude des Bundes im Pazifischen Nordwesten (Pioneer Courthouse Square)
  • In der Altstadt befinden sich zahlreiche gusseiserne Geb√§ude aus der Gr√ľnderzeit.

Hohe Bauwerke

  • Wells Fargo Center (166 m, erbaut 1972)
  • US Bancorp Tower (163 m, erbaut 1983)
  • KOIN Center (155 m, erbaut 1984)
  • PacWest Center (127 m, erbaut 1984)
  • Fox Tower (133 m, erbaut 2000)
  • Standard Insurance Center (112 m, erbaut 1971)
  • Congress Center (98 m, erbaut 1980)
  • Mark O. Hatfield United States Courthouse (97 m, erbaut 1997)
  • ODS Tower (94 m, erbaut 1999)
  • 1000 Broadway (88 m, erbaut 1991)
  • John Ross Tower (99 m, erbaut 2007)

G√§rten, Parks und Gr√ľnanlagen

Die Stadt verf√ľgt √ľber eine gro√üe Anzahl an G√§rten, Parks und Gr√ľnanlagen.

Washington Park

Der Washington Park hat eine Fl√§che von 52,41 Hektar und befindet sich auf einer Anh√∂he (61 bis 265 m). Er umfasst unter anderem den Oregon Zoo mit 200 Arten, einen Japanischen Garten mit einer Gr√∂√üe von 22.000 m¬≤, das 1928 gegr√ľndete Hoyt Arboretum mit 10.000 B√§umen, ein Kindermuseum sowie den Waldlehrpfad World Forestry Center (seit 1906). Des Weiteren gibt es eine Vielzahl an Monumenten, Brunnen und Gedenktafeln.

In Portland herrscht ein ideales Klima f√ľr Rosengew√§chse. Diese werden hier in vielen √∂ffentlichen und privaten G√§rten gehalten. Im Washington Park gibt es einen Versuchsgarten (International Rose Test Garden) mit 7000 Rosenarten und 500 Abarten.

Portland Japanese Garden

Berry Botanic Garden

Berry Botanic Garden ist ein nicht auf Gewinnerzielung ausgerichteter Botanischer Garten (11505 SW Summerville Ave.), der 1978 von einem privaten zu einem öffentlichen Garten wurde. Eine Besonderheit ist die große Population an Rhododendren.

Leach Botanical Garden

Der 1973 gegr√ľndete Leach Botanical Garden hat eine Fl√§che von 15,6 acres und befindet sich im S√ľden der Stadt (6704 SE 122nd Ave). Der √∂ffentliche Garten legt seinen Schwerpunkt auf Pflanzen des pazifischen Nordwestens und auf eine √∂kologische Gartenkultur.

Forest Park

Eine Besonderheit ist der Stadtwald Forest Park mit einer Gr√∂√üe von 20,23 km¬≤. Er ist der gr√∂√üte Stadtwald der Vereinigten Staaten und befindet sich im Westen der Stadt. Der 1948 gegr√ľndete Park hat 112 km Wanderwege. 112 Vogel- und 62 S√§ugetierarten leben hier.

Tom McCall Waterfront Park

Tom McCall Waterfront Park

Der Tom McCall Waterfront Park befindet sich am Westufer des Willamette in der Innenstadt mit verstreuten Anlegestellen f√ľr Seeschiffe. Im Park findet das j√§hrliche Waterfront Blues Festival statt.

Portland Classical Chinese Garden

Seit 2000 gibt es nahe Chinatown (NW 3rd und NW Everett St.) einen 4000 m¬≤ gro√üen traditionellen Chinesischen Garten in privater Tr√§gerschaft.

Mount Tabor

Mount Tabor ist ein kleiner Park im S√ľdosten der Stadt und zeigt einen von drei erloschenen kleinen vulkanischen Kratern in Portland.

Mill Ends Park

Mill Ends Park

Der Mill Ends Park befindet sich am SW Naito Parkway Ecke SW Taylor in der Innenstadt auf einer Verkehrsinsel und ist mit 60 Zentimetern Durchmesser der kleinste offizielle Park der Welt.

Westmoreland City Park

Der Westmoreland City Park befindet sich am Southeast McLoughlin Boulevard und Bybee Boulevard, und ist täglich von 5 Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet.

Sport

Die 1970 gegr√ľndete Basketballmannschaft Portland Trail Blazers, die in der nordamerikanischen Profiliga NBA spielen, ist hier beheimatet. Die Blazers tragen ihre Heimspiele seit 1995 in der Rose Garden Arena aus.

Weitere große Sportvereine sind der Fußballclub Portland Timbers, die Eishockey-Mannschaft Portland Winterhawks und der Lacrosse-Verein Portland Lumberjax.

Das vormals in Portland beheimate Baseballteam Portland Beavers ist im Jahr 2010 nach Tucson, Arizona umgezogen.

Veranstaltungen

Das Portland Rose Festival wird seit 1907 j√§hrlich im Juni abgehalten. Die zentrale Veranstaltung hierbei ist ein Umzug durch die Stadt (die Floral Parade), mit √ľber 500.000 Zuschauern ist der Umzug der zweitgr√∂√üte der Vereinigten Staaten.

Eine weitere gro√üe Veranstaltung ist der j√§hrlich im Fr√ľhjahr stattfindende Mayor's Ball, allerdings ist dies kein Ball im herk√∂mmlichen Sinne.

Jährlich im Juli findet das Oregon Brewers Festival statt, das als eine Art Messe die größte der Vereinigten Staaten seiner Art ist. Ebenfalls im Juli findet das Portland International Beerfest statt. Im April findet das Spring Beer and Wine Festival und im Dezember das Holiday Ale Festival statt.

Seit 1971 findet der Portland Marathon statt, der meistens im Oktober unter 9000 Teilnehmern ausgetragen wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Willamette River

Unternehmen

In der Stadt gibt es auf die Einwohnerzahl bezogen die meisten Brauereien der Vereinigten Staaten. Portland gilt als Pionier bei den Mikrobrauereien, die im Laufe der 1980er Jahren im Land entstanden und sich landesweit etabliert haben. Große Unternehmen sind:

  • Daimler Trucks North America (Freightliner LLC)
  • Burgerville, USA: Fastfood-Kette, regional am Markt
  • Columbia Sportswear: Bekleidungshersteller mit 2.712 Mitarbeitern, weltweit am Markt (Export in 50 L√§nder)
  • Fred Meyer: Kaufhauskette, im Pazifischen Nordwesten am Markt (Pionier in Sachen Hypermarkt)
  • Gerber Legendary Blades: Hersteller von Messern und Multifunktionswerkzeugen, weltweit am Markt
  • Leatherman Tool Group: Hersteller des Multifunktionswerkzeuges Leatherman Tools, weltweit am Markt
  • Oregon Public Broadcasting: Medienunternehmen, das f√ľr Oregon Fernseh- und H√∂rfunkprogramme produziert bzw. sendet.
  • Powell's City of Books
  • Adidas
  • Nike sitzt im benachbarten Beaverton
  • Intel: Halbleiterhersteller, weltweit am Markt

Verkehr

Straßenbahn an einer Haltestelle an der Portland State University

Der √∂ffentliche Personennahverkehr wird vom Unternehmen Trimet betrieben. In Portland wird der Umweltschutz gro√ü geschrieben. So ist die Nutzung der Stra√üenbahnen und der MAX-Lightrail (einer Art Stadtbahn) innerhalb der Free Rail Zone, die die Innenstadt und das Lloyd Center umfasst, kostenlos. Zudem gibt es in der Innenstadt spezielle Parkpl√§tze f√ľr Elektrofahrzeuge, die (im Gegensatz zu normalen PKW-Parkpl√§tzen) kostenlos sind und ebenso kostenlosen Strom zum Aufladen der Fahrzeuge zur Verf√ľgung stellen.

Nordöstlich der Stadt liegt der internationale Flughafen Portland, der in 30 bis 45 Minuten von der Innenstadt aus erreichbar ist.

Der Seehafen, der sich am Willamette River und am Columbia River befindet, ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Stadt. Hier wird die gr√∂√üte Menge an Weizen in den Vereinigten Staaten verschifft; nach der Tonnage ist es der drittgr√∂√üte Hafen der Vereinigten Staaten und nach dem Containerumschlag der f√ľnfzehnt gr√∂√üte. Die Terminals sind an das Schienennetz sowie an das Autobahn- und Binnenschifffahrtsnetz angeschlossen. Der G√ľterumschlag hatte zuletzt ein Volumen von 12 Milliarden US-Dollar.

Portland ist eine von wenigen Städten der Vereinigten Staaten mit Straßenbahnen (Portland Streetcar). Weitere Städte mit Straßenbahnen sind unter anderem San Francisco, New Orleans und Jersey City.

Eine Seilbahn (Portland Aerial Tram) verbindet seit Dezember 2006 den Marquam Hill mit dem Oregon Health and Science University (OHSU) Center for Health & Healing in South Waterfront.

Portland ist auch eine sehr radfahrer-freundliche Stadt: auf 400 km Radwegen fahren ca. 16 % Prozent der Besch√§ftigten mit dem Rad zur Arbeit, was auch von vielen √∂rtlichen Unternehmen durch die Einrichtung von Fahrradstellpl√§tzen, Umkleider√§umen und Duschen unterst√ľtzt wird.[4]

Medien

Zeitungen und Zeitschriften

Die gr√∂√üte Zeitung ist The Oregonian. Sie wurde 1850 als Weekly Oregonian gegr√ľndet und ist die gr√∂√üte Zeitung des Bundesstaates. Das intellektuell gepr√§gte Blatt erscheint seit 1861 t√§glich und hat als Zielgruppe die Bewohner Portlands und Umgebung. 2001 gewann The Oregonian den Pulitzer Prize for Public Service f√ľr seine Berichterstattung √ľber den U.S. Immigration and Naturalization Service.

Die Zeitung Portland Tribune erscheint w√∂chentlich (donnerstags) und versteht sich als Mitbewerber zu The Oregonian sowie als ‚Äěalternatives Blatt‚Äú.

Die Willamette Week erscheint w√∂chentlich mittwochs und versteht sich als ‚Äěalternatives Blatt‚Äú. Das Blatt schreibt √ľberwiegend Artikel √ľber Lokalpolitik, Neuigkeiten und Kultur.

Das Blatt The Portland Mercury schreibt haupts√§chlich √ľber Musik, Musiker und Musikveranstaltungen. Es erscheint w√∂chentlich.

Hörfunk und Fernsehen

Folgende Sendeanstalten haben ihren Sitz in Portland: KATU, KGW, KNMT, KOIN, KOPB-TV, KORS-CA, KPDX, KPOU, KPTV, KPXG, KWBP, KWVT-LP und der Marktf√ľhrer Oregon Public Broadcasting.

Bildung

Schulwesen

Es gibt etwa 100 √∂ffentliche Schulen. Die 1869 gegr√ľndete Lincoln High School ist die √§lteste √∂ffentliche High School westlich des Mississippis. Daneben gibt es folgende private High Schools: Catlin Gabel School, Central Catholic High School, German American School of Portland, Jesuit High School, The Northwest Academy, Oregon Episcopal School, St. Mary's Academy und Valley Catholic High School.

Universitäten und Colleges

(Auswahl)

  • Die √∂ffentliche Universit√§t Portland State University (PSU) ist mit 24.000 Studierenden Oregons gr√∂√üte Universit√§t. Sie wurde 1946 gegr√ľndet und besch√§ftigt 2248 Mitarbeiter.
  • Reed College ist eine private elit√§re Universit√§t mit 1350 Studierenden (2005). Der 400.000 m¬≤ gro√üe Campus befindet sich in Eastmoreland (S√ľd-Portland). Es wurde 1908 als Reed Institute gegr√ľndet und verf√ľgt √ľber einen eigenen Atomreaktor.
  • Die Oregon Health and Science University (OHSU) ist auf die medizinische Ausbildung ausgerichtet und √∂ffentlich.
  • Das √∂ffentliche Portland Community College (PCC) wurde 1961 gegr√ľndet und ist mit 83.000 Studierenden das gr√∂√üte Community College in Oregon. Die drei Campus (in Sylvania, Rock Creek und Cascade), die sich nicht alle im Stadtgebiet befinden, haben eine Gr√∂√üe von 3900 km¬≤.

Persönlichkeiten

→ Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Portland

Anmerkungen

  1. ‚ÜĎ a b c d Sanchez S. 247
  2. ‚ÜĎ Sanchez S. 239
  3. ‚ÜĎ Sanchez S. 248
  4. ‚ÜĎ http://www.welt.de/reise/article2518940/Portland-ist-die-Stadt-der-Fahrradverrueckten.html Christina Neuhaus: Portland ist die Stadt der Fahrradverr√ľckten - Welt Online, 2. Oktober 2008

Literatur

  • Lisa Sanchez: Sex and Space in the Global City in: Richard Warren Perry (Hg.): Globalization under construction: governmentality, law, and identity U of Minnesota Press, 2003 ISBN 0-8166-3966-3 S. 239-272

Weblinks

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