Private Zusatzeinrichtung

Private Zusatzeinrichtung (Zpr) ist ein fernmeldetechnischer Begriff aus der Zeit, als die Deutsche Bundespost noch das Monopol im Telekommunikationssektor hatte. Als private Zusatzeinrichtungen wurden Geräte bezeichnet, die zusätzlich zum Telefon an die Telefonleitung angeschaltet werden konnten. Es durften nur durch die Deutsche Bundespost zugelassene Geräte angeschaltet werden. Entsprechend der Betriebsweise der Zusatzeinrichtungen wurden folgende Gruppen unterschieden:

Gruppe A: Geräte, die schaltungstechnisch vor dem Telefon angeschlossen werden, zum Beispiel automatische Wählgeräte.
Gruppe B: Geräte, die schaltungstechnisch nach dem Telefon angeschlossen werden, zum Beispiel Anrufbeantworter.
Gruppe C: Geräte, die wie zweite Hörer (am Telefon) angeschlossen werden, zum Beispiel Lauthörgeräte.

Der Anschluss privater Zusatzeinrichtungen der Gruppen A und B erfolgte über eine achtpolige Anschlussdose (ADo 8).


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