PĂ€dagogik

ï»ż
PĂ€dagogik

PĂ€dagogik (von griechisch παÎčÎŽÎ±ÎłÏ‰ÎłÎŻÎ± paidagogĂ­a ‚Erziehung, Unterweisung‘; zurĂŒckzufĂŒhren auf Ï€Î±áż–Ï‚ pais ‚Knabe, Kind‘ und áŒ„ÎłÎ”ÎčÎœ ĂĄgein ‚fĂŒhren, leiten‘)[1], Erziehungswissenschaft und Bildungswissenschaft sind Bezeichnungen fĂŒr die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung auseinandersetzt. Die Unterscheidung der beiden Bezeichnungen ist vornehmlich historisch zu sehen. Im klassischen Griechenland hatte der PĂ€dagoge als KnabenfĂŒhrer die Aufgabe, ausgewĂ€hlte Knaben den Philosophen zur Erziehung zuzufĂŒhren. Möglicherweise bedeutet dies auch, dass so die Knaben auf dem Weg zum Philosophen bildbar gemacht, also auf die kommenden Diskussionen und Reflexionen gĂŒnstigenfalls eingestimmt wurden. Nach heutigem VerstĂ€ndnis kommt der Erziehungswissenschaft die Doppelrolle zu, als Reflexionswissenschaft Bildungs- und ErziehungszusammenhĂ€nge zu erforschen, aber auch als Handlungswissenschaft VorschlĂ€ge zu machen, wie Bildungs- und Erziehungspraxis gestaltet und verbessert werden kann. PĂ€dagogik bzw. Erziehungswissenschaft wird auch an Schulen als eigenstĂ€ndiges Fach unterrichtet, so in einigen BundeslĂ€ndern an Gymnasien und Gesamtschulen als Fach des sozialwissenschaftlichen Bereichs der Gymnasialen Oberstufe und in anderer Form und Schwerpunktsetzung in der Erzieherausbildung.

Inhaltsverzeichnis

Ziele der PĂ€dagogik/Erziehungswissenschaft

Es besteht innerhalb der Disziplin kein Konsens ĂŒber die Ziele der PĂ€dagogik/Erziehungswissenschaft. Weit verbreitet ist z. B. die Auffassung, Aufgabe der Erziehungswissenschaft sei die wissenschaftliche Beobachtung und Analyse der pĂ€dagogischen Wirklichkeit.

Im Anschluss an den Philosophen Immanuel Kant ist eine weitere verbreitete Ansicht, dass PĂ€dagogik (als Handlungswissenschaft) der pĂ€dagogischen Praxis Wissen zur VerfĂŒgung stellen solle, damit sie MĂŒndigkeit und Selbstbestimmung fördern könne.

Die LegitimitÀt dieser und jedweder pÀdagogischer Praxis wird in der sogenannten AntipÀdagogik bestritten. In Zeiten, in denen empirische Untersuchungen wie PISA wissenschaftliche und öffentliche Diskussionen sowie politische Entscheidungen dominieren, scheinen derartige Diskurse allerdings keinen Bezug zur heutigen Gesellschaft zu haben.

Nach Dieter Lenzen ist PÀdagogik die Lehre, Theorie und die Wissenschaft von der Erziehung und Bildung nicht nur der Kinder, sondern - seit dem Vordringen der PÀdagogik in viele Bereiche der Gesellschaft - auch der Erwachsenen (siehe Andragogik) in unterschiedlichen pÀdagogischen Feldern wie Familie, Schule, Freizeit und Beruf.

Geschichte

Der Schulmeister von Eßlingen (Codex Manesse, 14. Jh.)
→ Hauptartikel: Geschichte der PĂ€dagogik

Die PĂ€dagogik legitimierte sich lange Zeit ĂŒber die Ausbildung des Nachwuchses an Lehrern und bezog ihre Kenntnisse vor allem aus Nachbardisziplinen, wie der Philosophie oder Theologie, der Psychologie oder Soziologie. Die Unterscheidung der Bezeichnungen PĂ€dagogik und Erziehungswissenschaft ist historisch bedingt. PĂ€dagogik gilt als die traditionelle Bezeichnung, in Anklang an die in weiten Teilen ĂŒberholte Geisteswissenschaftliche PĂ€dagogik, die das Fach ausgehend von seiner Entstehung im 18. Jahrhundert bis zur Wende zw. dem 19. und 20. Jahrhundert gehabt hat. In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts setzte eine intensive Debatte ĂŒber den wissenschaftstheoretischen Standort und die wissenschaftspolitische Verortung der PĂ€dagogik ein. In der Diskussion standen insbesondere die seinerzeit vorherrschende Geisteswissenschaftliche PĂ€dagogik und die mit ihr verbundenen Forschungsmethoden (Hermeneutik, PhĂ€nomenologie, Dialektik). Um die Hinwendung zu empirischen Forschungsmethoden kenntlich zu machen, hatte sich in den 1960er Jahren alternativ der Begriff Erziehungswissenschaft durchgesetzt, seltener wird auch der Begriff Bildungswissenschaft bevorzugt. Die PĂ€dagogische Anthropologie berĂŒcksichtigt hierbei, dass der Mensch als ein mit Freiheit grundsĂ€tzlich begabtes Wesen zu betrachten ist, das sich nicht durch geschickte Lehr- und Erziehungstechniken „herstellen“ lĂ€sst, sondern von Seiten der Lehrenden/Erziehenden lediglich angeregt und angeleitet werden kann, sich selbst zu bilden.

Seit 1908 (Zulassung von MĂ€dchen zum Abitur) wird PĂ€dagogik / Erziehungswissenschaft auch an weiterfĂŒhrenden Schulen, zunĂ€chst am Lyceum, dann als Fach des Bereichs „Frauenschaffen“ (Erziehung im Nationalsozialismus) und heute als allgemeinbildendes Schulfach „Erziehungswissenschaft“ in der Oberstufe / Sek II des Gymnasiums in einigen BundeslĂ€ndern (NRW, Hamburg, Brandenburg) unterrichtet. In einigen BundeslĂ€ndern wird PĂ€dagogik auch an Beruflichen Gymnasien, welche den Schwerpunkt SozialpĂ€dagogik anbieten, als Profilfach (PĂ€dagogik/Psychologie) erteilt. Schulischer PĂ€dagogikunterricht hat also eine hundertjĂ€hrige Tradition.

Disziplinen und Fachrichtungen

In der Entstehungsgeschichte der PĂ€dagogik, in Deutschland insbesondere auch im Rahmen der EinfĂŒhrung und Etablierung von pĂ€dagogischen HauptfachstudiengĂ€ngen (z. B. Diplom und Magister) an UniversitĂ€ten in den 1960er und 1970er Jahren, hat sich die wissenschaftliche PĂ€dagogik stark ausdifferenziert. Die damit verbundene Entstehung von Sub- bzw. Teildisziplinen, AnwendungsfĂ€chern und Fachrichtungen spiegelt sich insbesondere in der Struktur der erziehungswissenschaftlichen FachverbĂ€nde und den pĂ€dagogischen FakultĂ€ten, Fachbereichen und Instituten an den UniversitĂ€ten wider, ist jedoch keinesfalls unumstritten und befindet sich in einem stetigen Wandel. DarĂŒber hinaus ist diese Liste lediglich eine AufzĂ€hlung der wichtigsten Disziplinen und Fachrichtungen und keinesfalls abschließend. Die Erziehungswissenschaft gliedert sich inzwischen in mindestens 25 Subdisziplinen und Fachrichtungen und stellt heute in Deutschland das zweitgrĂ¶ĂŸte UniversitĂ€tsfach dar.[2]

Allgemeine PĂ€dagogik

Die Sichtweise der Allgemeinen PĂ€dagogik in der heutigen Erziehungswissenschaft ist umstritten und wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert. Sie scheint sich von einer ĂŒbergeordneten Leitdisziplin hin zu einer (mit den weiteren pĂ€dagogischen Disziplinen) gleichgestellten Teildisziplin entwickelt zu haben. Im englischsprachigen Raum ist die Bezeichnung „Philosophy of Education“ fĂŒr diese Teildisziplin ĂŒblich. Sie verweist damit auf die primĂ€r philosophische Durchdringung der pĂ€dagogischen Grundbegriffe: Bildung und Erziehung.

Die Aufgabe der Allgemeinen PĂ€dagogik ist das Erforschen und zur VerfĂŒgung stellen von grundlegenden Erkenntnissen, die jeweils eine spezifische Relevanz fĂŒr alle anderen Teildisziplinen aufweisen sollten. Die Allgemeine PĂ€dagogik ist in weitere Spezialgebiete untergliedert:

weitere Teildisziplinen der PĂ€dagogik

Neben der Allgemeinen PĂ€dagogik gibt es insbesondere folgende Teildisziplinen, die z.B. an UniversitĂ€ten als LehrstĂŒhle explizit ausgewiesen sind bzw. in Curricula in StudiengĂ€nge als Studienrichtungen gewĂ€hlt werden können:

weitere Teilgebiete

DarĂŒber hinaus gibt es weitere pĂ€dagogische Fachrichtungen bzw. Teildisziplinen, die sich auf bestimmte Kontexte und Probleme beziehen:

FachĂŒbergreifende / interdisziplinĂ€re pĂ€dagogische Disziplinen

Die fachĂŒbergreifenden bzw. interdisziplinĂ€r angelegten pĂ€dagogischen Sub- und Teildisziplinen bearbeiten pĂ€dagogische Fragestellungen mit Hilfe der Methoden von anderen Fachwissenschaften. Die aufgelisteten fachĂŒbergreifenden Disziplinen sind dadurch keiner der jeweils beteiligten Wissenschaftsdisziplinen fest zugeordnet, vielmehr sind die LehrstĂŒhle bzw. Abteilungen unsystematisch und meist historisch bedingt mal den pĂ€dagogischen Instituten und Fachbereichen, mal den Einrichtungen der jeweiligen Nachbardisziplin zugeordnet.

Nachbardisziplinen / Hilfswissenschaften

In der Geschichte der Erziehungswissenschaft hat sich die pĂ€dagogische Diskussion immer auch auf Erkenntnisse und Wissen vieler anderer Wissenschaftsdisziplinen bezogen, die in diesem Sinne als Hilfswissenschaften einbezogen werden. Da sich die PĂ€dagogik aus der praktischen Philosophie heraus entwickelte (Siehe auch: Geschichte der PĂ€dagogik), bleibt die Philosophie bis heute eine der wichtigsten Nachbardisziplinen. Weitere Beispiele fĂŒr bedeutsame Nachbardisziplinen sind:

Wissenschaftstheoretische Einordnung

Bundesarchiv B 145 Bild-F079064-0006, Bonn, Gymnasium.jpg

Es lassen sich drei Grundpositionen bzw. Wissenschaftskonzeptionen unterscheiden, die den drei historisch gesehen bedeutsamsten und einflussreichsten „Hauptströmungen“ der Erziehungswissenschaft entsprechen.[3]

Die heftige Auseinandersetzung der verschiedenen wissenschaftstheoretischen Positionen in den 1960er und 1970er Jahren mĂŒndete in die Einsicht, dass sich die Erziehungswissenschaft durch die Vielfalt ihrer ZugĂ€nge charakterisiert und auszeichnet. So gibt es unterschiedliche wissenschaftliche ZugĂ€nge verstehender und erklĂ€render Art, aber auch eigenstĂ€ndige BeitrĂ€ge der angrenzenden Disziplinen wie Soziologie und Psychologie, die sich im Sinne eines ErgĂ€nzungsverhĂ€ltnisses verstehen lassen (vgl. Erziehungssoziologie, PĂ€dagogische Soziologie und PĂ€dagogische Psychologie).

Inhaltlich hat die PĂ€dagogik ĂŒber lange Zeit die Schule als Bildungsinstitution und Raum fĂŒr Lernen und Lehren fokussiert. Mit der zunehmenden Ausweitung des Blicks auf alle Altersstufen und LernrĂ€ume des Menschen hat sich – zumindest in der Forschung – die Ausrichtung der Erziehungswissenschaft wesentlich verĂ€ndert. An vielen Hochschulen werden deswegen verstĂ€rkt StudiengĂ€nge mit dem Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung/Neue Medien angeboten, da sich in diesen Bereichen zunehmend und in besonderer Weise neue Aufgaben fĂŒr PĂ€dagogen stellen. Allerdings wird der Begriff „PĂ€dagogik“ (griechisch fĂŒr Knaben-FĂŒhrung) fĂŒr die Zielgruppe „Erwachsene“ in Frage gestellt und teilweise z. B. durch den - gleichwohl ebenfalls umstrittenen - Begriff Andragogik (MĂ€nner-FĂŒhrung) ersetzt.

Im Englischen wird PĂ€dagogik/Erziehungswissenschaft(en) meist als Educational Science (s) oder kurz Education bezeichnet. Bei der Übersetzung von Education ins Deutsche ist zu beachten, dass es meistens Ausbildung und Erziehung bedeutet. Eine Eigenart des Deutschen wird im Begriff Bildung sichtbar, fĂŒr den es im Englischen keine Entsprechung gibt. Die Diskussion ĂŒber Bildung und Bildungstheorie ist deswegen außerhalb des deutschsprachigen Raumes teilweise schwer zu vermitteln.

Ein weiteres Problemfeld der PĂ€dagogik ist die kritische Auseinandersetzung mit den ihr zugrunde liegenden Werten und Wertvorstellungen (vergl. Wert, Werttheorie). Im Allgemeinen kann festgestellt werden, dass pĂ€dagogische Zielvorstellungen auf obersten Werten und von diesen abgeleiteten Normen beruhen, deren allgemeine bzw. universalistische - also kultur- und gesellschaftsĂŒbergreifende - Geltung umstritten ist. Das Teilgebiet der pĂ€dagogischen Ethik behandelt diese Fragestellungen. Eine vergleichbare Diskussion um die Universalisierbarkeit von Werten und Normen wird auch innerhalb der Ethik gefĂŒhrt (vgl. z. B. fĂŒr den Entwurf einer Ethik mit universalistischem Anspruch das Werk von Karl-Otto Apel).

PĂ€dagogisches Handeln

Hermann Giesecke hat eine systematische Theorie des professionellen, also beruflichen pÀdagogischen Handelns beschrieben, um den Handelnden ein Instrument anzubieten, durch das sie ihr Verhalten reflektieren können.

Nach Giesecke (2007, S. 21f.) ist pĂ€dagogisches Handeln eine Form des sozialen Handelns, also ein Handeln, das sich auf VerĂ€nderung von Menschen beziehungsweise von menschlichen VerhĂ€ltnissen und Bedingungen richtet und an anderen orientiert. Daher könne es auch kein „richtiges“, sondern nur „angemessenes“ pĂ€dagogisches Handeln geben. Giesecke argumentiert weiter, dass es immer mehrere Möglichkeiten vernĂŒnftigen pĂ€dagogischen Handelns gibt.

Das Hauptziel pĂ€dagogischen Handelns sei es, Lernen zu ermöglichen, soweit dies im Bewusstsein und im argumentativen Austausch möglich sei. Den Begriff Lernen definiert Giesecke (2007, S. 25) in diesem Zusammenhang umgangssprachlich: Gelerntes sei alles, was man weiß oder kann, was man vorher nicht wusste oder konnte. Das pĂ€dagogische Handeln kĂ€me dort an seine Grenzen, wo Lernprozesse nicht mehr argumentativ ins Bewusstsein geholt werden könnten oder nicht mehr rationaler AufklĂ€rung zugĂ€nglich seien. Also wo das GeĂ€ußerte nicht mehr das Gemeinte ist. Daraus folgert Giesecke (2007, S. 27), dass pĂ€dagogisch inszeniertes Lernen im Grund immer nur kognitives, ĂŒber Verstand, Denken und Bewusstsein laufendes Lernen sein kann. Seiner Auffassung nach gilt dies auch, wenn es sich um soziale oder emotionale Lernziele handelt.

Das Lernen in öffentlichen Einrichtungen wie z. B. in KindertagesstĂ€tten, Schulen, Jugendeinrichtungen oder FortbildungsstĂ€tten fĂŒr Erwachsene, diene dem Ziel „mĂŒndig“ zu werden (im Sinne Kants) beziehungsweise es zu bleiben.

PĂ€dagogisches Handeln greife in unabhĂ€ngig voneinander ablaufenden Lebensgeschichten ein. Folgt man Giesecke (2007, S. 45f.) weiter, formt das Handeln keine Persönlichkeiten oder deren Bildungsgeschichten, sondern ist eine Dienstleistung dafĂŒr, damit die Individuen sich durch Lernen (weiter-)entwickeln können. PĂ€dagogisches Handeln erschaffe nicht die Menschen oder gebe ihnen ihre Persönlichkeit, sondern interveniere und begleite die Menschen in ihrem Leben (Giesecke, 2007, S. 32).

Giesecke vertritt die Auffassung, dass pĂ€dagogisches Handeln den Menschen und Situationen partikular sehen muss. Denn kein Mensch sei nur ein lernendes Wesen und keine Situation sei nur eine pĂ€dagogische. Aus diesen Überlegungen folge, dass der BerufspĂ€dagoge auch noch andere Formen des sozialen Handelns beherrschen muss (politisches, administratives, ökonomisches und medizinisches Handeln).

Weiter beschreibt er als notwendigen Gegenpol zum Handeln die Reflexion des Handelns bzw. die systematische Erweiterung des Vorstellungs-Repertoires. Dabei unterscheidet er zwischen einer engeren Reflexion, die auf die Handlungssituation bezogen ist und einer weiteren, die identisch mit der fortschreitenden Bildungsgeschichte des BerufspÀdagogen ist.

Jean-Jacques Rousseau, Portrait von Maurice Quentin de La Tour

Erziehungswissenschaftliche Grundbegriffe

Zu den wichtigsten zentralen Begriffen der Erziehungswissenschaft, deren Definition zum Teil je nach wissenschaftstheoretischem Standpunkt variiert, gehören:

Siehe auch

 Commons: Pedagogy â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

 Portal:PĂ€dagogik – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema PĂ€dagogik

Wikibooks Wikibooks: Regal PĂ€dagogik â€“ Lern- und Lehrmaterialien
Wiktionary Wiktionary: PĂ€dagogik â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Literatur

Winfried Böhm wÀhrend seiner Abschlussvorlesung am 3. Februar 2005

EinfĂŒhrungen

Platon gemalt von Raffael

Klassiker

Teilbereiche und spezielle Forschungsfelder

  • Winfried Böhm: Theorie und Praxis: eine EinfĂŒhrung in das pĂ€dagogische Grundproblem. WĂŒrzburg 1995
  • Ekkehard von BraunmĂŒhl: AntipĂ€dagogik. Studien zur Abschaffung der Erziehung. Weinheim 1975 (zahlr. weitere Aufl.)
  • Klaus-Peter Horn: Erziehungswissenschaft in Deutschland im 20. Jahrhundert. Zur Entwicklung der sozialen und fachlichen Struktur der Disziplin von der Erstinstitutionalisierung bis zur Expansion. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2003.
  • Giuseppe Catalfamo: L'ideologia e l'educatione. Messina 1980 / Übersetzung: Ideologie und Erziehung. Herausgegeben von Winfried Böhm. Verlag Dr. Johannes Königshausen + Dr. Thomas Neumann, WĂŒrzburg 1984
  • Feministische PĂ€dagogik. Ein Problem, das alle angeht. Reihe Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums fĂŒr Grundfragen der Wissenschaften. Salzburg: Tyrolia 1997
  • Freerk Huisken: Erziehung im Kapitalismus. Von den GrundlĂŒgen der PĂ€dagogik und dem unbestreitbaren Nutzen der bĂŒrgerlichen Lehranstalten, Hamburg: VSA 1998, ISBN 978-3-87975-722-0
  • JĂŒrgen Oelkers, Thomas Lehmann: AntipĂ€dagogik - Herausforderung und Kritik. Braunschweig 1983
  • Klaus Prange: Zeigen - Lernen - Erziehen. (Hrsg. v. Karsten Kenklies). Jena 2011
  • Klaus Prange: Die Zeigestruktur der Erziehung. Grundriss der Operativen PĂ€dagogik. Paderborn 2005
  • Klaus Prange: Wozu PĂ€dagogik? In: Florian Keisinger u. a. (Hrsg.): Wozu Geisteswissenschaften? Kontroverse Argumente fĂŒr eine ĂŒberfĂ€llige Debatte, Frankfurt a. M./New York 2003
  • Michael Tischer: PĂ€dagogik macht dumm. Zur Kritik einer mĂ€chtigen Instanz. MĂŒnster 2001

Nachschlagewerke

  • Dietrich Benner, JĂŒrgen Oelkers (Hg.): Historisches Wörterbuch der PĂ€dagogik. Weinheim, Basel: Beltz-Verlag (Beltz-Handbuch) 2004, ISBN 978-3-407-83153-8 (Das umfassendste Werk seiner Art)
  • International encyclopedia of education, hrg. von Penelope Peterson; Eva Baker und Barry McGaw, Amsterdam [u.a.] : Elsevier Academic, 3. Auflage 2010

Fachzeitschriften

Auswahl

  • Erziehungswissenschaftliche Revue (EWR). Rezensionszeitschrift fĂŒr alle Teilbereiche der Erziehungswissenschaft. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt - ISSN 1613-0677
  • PĂ€dagogik. Weinheim: Beltz - ISSN 0933-422x
  • Zeitschrift fĂŒr Erziehungswissenschaft (ZfE). Wiesbaden: VS Verlag fĂŒr Sozialwissenschaften - ISSN 1434-663X
  • Zeitschrift fĂŒr PĂ€dagogik (ZfPĂ€d). Weinheim: Beltz - ISSN 0044-3247

Einzelnachweise

  1. ↑ Wilhelm Gemoll: Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch. G. Freytag Verlag/Hölder-Pichler-Tempsky, MĂŒnchen/Wien 1965.
  2. ↑ ZfE - Profil der Zeitschrift
  3. ↑ Koller, Hans-Christoph: Grundbegriffe, Theorien und Methoden der Erziehungswissenschaft. Stuttgart 2004, S. 177f ISBN 978-3-17-019604-9

Weblinks

 Wikiquote: PĂ€dagogik â€“ Zitate

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen WörterbĂŒchern nach:

  • pĂ€dagogik — gutscheine 
  

  • PĂ€dagƍgik — (griech.), der Wortbedeutung nach »Kunst oder Wissenschaft des PĂ€dagogen« (s. d.), d.h. der KnabenfĂŒhrung, Knabenerziehung; jetzt soviel wie Erziehungslehre oder Erziehungswissenschaft, Theorie der Erziehung und zumal des Unterrichts als des… 
   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • PĂ€dagogik — PĂ€dagogik, Unterrichtslehre, Erziehungskunde 
   Damen Conversations Lexikon

  • PĂ€dagogik — Sf erw. fach. (18. Jh.) Neoklassische Bildung. Neubildung zu PĂ€dagoge, dieses ĂŒber das Lateinische zu gr. paidagƍgĂłs m. KinderfĂŒhrer , zu gr. paÄ©s (paidĂłs) m./f. Kind, Knabe und gr. ĂĄgein fĂŒhren . Der PĂ€dagoge war ursprĂŒnglich ein Sklave, der die 
   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • PĂ€dagogik — Erziehungswissenschaft * * * ◆ PĂ€d|a|go|gik 〈f.; ; unz.âŒȘ Wissenschaft von Erziehung u. Bildung; Sy Erziehungswissenschaft [→ PĂ€dagoge] ◆ Die Buchstabenfolge pĂ€d|a... kann in Fremdwörtern auch pĂ€|da... getrennt werden. * * * PĂ€|d|a|go|gik, die; ,… 
   Universal-Lexikon

  • PĂ€dagogik — PĂ€dagoge »Lehrer, Erzieher; Erziehungswissenschaftler«: Das Fremdwort wurde im 15. Jh. aus lat. paedagogus entlehnt, das seinerseits aus griech. paid agōgĂłs ĂŒbernommen ist. Dies bedeutet wörtlich »Kinder , KnabenfĂŒhrer« (ursprĂŒnglich Adjektiv;… 
   Das Herkunftswörterbuch

  • PĂ€dagogik — die PĂ€dagogik (Mittelstufe) Wissenschaft, die sich mit der Theorie und Praxis von Erziehung und Bildung auseinandersetzt Synonym: Erziehungswissenschaft Beispiel: Sie studierte PĂ€dagogik 
   Extremes Deutsch

  • PĂ€dagogik — ◆ PĂ€d|a|go|gik 〈f.; Gen.: ; Pl.: unz.âŒȘ praktische u. theoretische Lehre von Erziehung u. Bildung [Etym.: → PĂ€dagoge]   ◆ Die Buchstabenfolge pĂ€d|a
 kann auch pĂ€|da
 getrennt werden.   PĂ€dagogik: (Worttrennung am Zeilenende) Bei fremdsprachlichen… 
   Lexikalische Deutsches Wörterbuch

  • PĂ€dagogik — pedagogika statusas T sritis KĆ«no kultĆ«ra ir sportas apibrÄ—ĆŸtis Kryptingo ir sistemingo ĆŸmogaus ugdymo mokslas. Pedagogiką sudaro lavinimo ir mokymo teorija, auklėjimo teorija ir mokyklotyra. kilmė gr. paidagƍgikē (techne) – auklėjimo (menas… 
   Sporto terminĆł ĆŸodynas

  • PĂ€dagogik — pedagogika statusas T sritis KĆ«no kultĆ«ra ir sportas apibrÄ—ĆŸtis Ćœmogaus ugdymo mokslas ir menas. kilmė gr. paidagƍgikē (techne) – auklėjimo (menas atitikmenys: angl. pedagogy; pedagogics vok. PĂ€dagogik, f rus. ĐżĐ”ĐŽĐ°ĐłĐŸĐłĐžĐșĐ° 
   Sporto terminĆł ĆŸodynas

  • PĂ€dagogik — PÀ·da·goÌČ·gik die; ; nur Sg; die Wissenschaft, die sich mit dem Unterrichten und Erziehen beschĂ€ftigt || K: SchulpĂ€dagogik, SozialpĂ€dagogik || hierzu pÀ·da·goÌČ·gisch Adj 
   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache


Share the article and excerpts

Direct link

 Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.