Rastatt

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Rastatt
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Rastatt
Rastatt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Rastatt hervorgehoben
48.8569444444448.2027777777778123
Basisdaten
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rastatt
H√∂he: 123 m √ľ. NN
Fl√§che: 59,02 km¬≤
Einwohner:

47.554 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 806 Einwohner je km²
Postleitzahl: 76437
Vorwahlen: 07222, 07229
Kfz-Kennzeichen: RA
Gemeindeschl√ľssel: 08 2 16 043
Stadtgliederung: Kernstadt und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
76437 Rastatt
Webpräsenz: www.rastatt.de
Oberb√ľrgermeister: Hans J√ľrgen P√ľtsch (CDU)
Lage der Stadt Rastatt im Landkreis Rastatt
Rhein Frankreich Rheinland-Pfalz Enzkreis Sinzheim Sinzheim Sinzheim Baden-Baden Baden-Baden Baden-Baden Baden-Baden Baden-Baden Karlsruhe Landkreis Calw Landkreis Freudenstadt Landkreis Karlsruhe Landkreis Karlsruhe Ortenaukreis Ortenaukreis Ortenaukreis Au am Rhein Bietigheim Bischweier B√ľhlertal B√ľhlertal B√ľhlertal B√ľhl (Baden) Durmersheim Elchesheim-Illingen Forbach (Baden) Gaggenau Gernsbach H√ľgelsheim Iffezheim Kuppenheim Lichtenau (Baden) Loffenau Muggensturm Muggensturm √Ėtigheim Ottersweier Ottersweier Rastatt Rheinm√ľnster Rheinm√ľnster Rheinm√ľnster Rheinm√ľnster Sinzheim Steinmauern Weisenbach RheinKarte
√úber dieses Bild

Rastatt [ňą Āa État] ist eine Barock- und Residenzstadt in Baden-W√ľrttemberg, etwa 22 Kilometer s√ľdwestlich von Karlsruhe und etwa 12 Kilometer n√∂rdlich von Baden-Baden. Sie ist die Kreisstadt und gr√∂√üte Stadt des Landkreises Rastatt und bildet ein Mittelzentrum f√ľr die umliegenden Gemeinden.

Seit 1. April 1956 ist Rastatt Gro√üe Kreisstadt. Mit den Gemeinden Iffezheim, Muggensturm, √Ėtigheim und Steinmauern ist die Stadt Rastatt eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen. Die Rastatter B√ľrger werden in den Nachbargemeinden Staffelschnatzer genannt.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Rastatt 1910 vom Zeppelin Schwaben aus fotografiert
Rastatt im Jahr 2008

Rastatt liegt in der 30 Kilometer breiten Oberrheinischen Tiefebene, die im Osten vom Schwarzwald und im Westen von den franz√∂sischen Vogesen begrenzt wird. Der h√∂chste Punkt im Stadtgebiet liegt bei 130,0 m, der tiefste Punkt 110,5 m √ľ. NN. Im Westen bildet der Rhein die Stadtgrenze sowie die Grenze nach Frankreich. Die Murg flie√üt von S√ľdosten nach Nordwesten durch das Stadtgebiet und m√ľndet an dessen n√∂rdlichstem Punkt in den Rhein.

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Rastatt. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt.
Steinmauern, √Ėtigheim, Muggensturm, Bischweier und Kuppenheim (alle Landkreis Rastatt), Baden-Baden (Stadtkreis), Iffezheim (Landkreis Rastatt) sowie jenseits des Rheins, im els√§ssischen D√©partement Bas-Rhin, die Gemeinden Munchhausen, Beinheim und Seltz.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Rastatts besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Niederb√ľhl, Ottersdorf, Plittersdorf, Rauental und Wintersdorf, die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingemeindet wurden. Die westlichen, rheinnahen Stadtteile Ottersdorf, Plittersdorf und Wintersdorf bilden das sogenannte Ried. Die Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der Gemeindeordnung f√ľr Baden-W√ľrttemberg. In jeder Ortschaft gibt es einen von der Bev√∂lkerung bei jeder Kommunalwahl zu w√§hlenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher. Die Ortschaftsr√§te sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu h√∂ren. Die Stadtteile und die Kernstadt bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung.[2]

Zum Stadtteil Niederb√ľhl geh√∂ren die D√∂rfer Niederb√ľhl und F√∂rch, Schloss Favorite, das Geh√∂ft Murgerstal und die H√§user An der Rauentaler Stra√üe und Kolonie Grenzstra√üe. Zu den Stadtteilen Ottersdorf, Rauental und Wintersdorf geh√∂ren jeweils nur die gleichnamigen D√∂rfer. Zum Stadtteil Plittersdorf geh√∂ren das Dorf Plittersdorf, die H√§user Rheinw√§rterhaus und Im Binsenfeld. Zur Kernstadt Rastatt geh√∂ren die Stadt Rastatt, der Ort Rheinau, das Geh√∂ft Versuchs- und Lehrgut und das Haus Fohlenweide.
Im Stadtteil Niederb√ľhl liegen der abgegangene Hof Krienbach, im Stadtteil Ottersdorf die W√ľstung Muffenheim, in der Kernstadt Rastatt die W√ľstungen Bodemshusen und Breitenholz und im Stadtteil Wintersdorf die W√ľstung Dunhausen.[3]

Die Kernstadt wird weiter unterteilt in die Stadtviertel Mitte, Zay, Nord (mit R√∂ttererberg und Biblis), Industrie, S√ľd (‚ÄěSiedlung‚Äú), M√ľnchfeld, West und Rheinau.

Der Wasserturm gilt als eines der Wahrzeichen von Rastatt

Raumplanung

Rastatt bildet ein Mittelzentrum innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein, in der die Stadt Karlsruhe als Oberzentrum ausgewiesen ist. Zum Mittelbereich Rastatt geh√∂ren neben der Stadt Rastatt noch die St√§dte und Gemeinden Au am Rhein, Bietigheim, Bischweier, Durmersheim, Elchesheim-Illingen, Iffezheim, Kuppenheim, Muggensturm, √Ėtigheim und Steinmauern des Landkreises Rastatt. Dar√ľber hinaus gibt es Verflechtungen mit dem Nord-Elsass, unter anderem auf touristischer, kultureller und raumplanerischer Ebene √ľber die ‚ÄěPamina‚Äú-Organisation (Regio Pamina).

Geschichte

Rastatt wurde um 1084 als Rasteten in einer Handschrift des Klosters Hirsau erstmals urkundlich erwähnt. Am 16. Oktober 1404 wurde der Ort von König Ruprecht zum Marktflecken erhoben.

Am 24. August 1689 wurde Rastatt im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Franzosen fast vollständig vernichtet. Mit dem Wiederaufbau der Siedlung entstand ab 1697 ein Jagdschloss des Markgrafen Ludwig Wilhelm, der 1699 den Umbau des Jagdschlosses in eine Residenz, das Schloss Rastatt, anordnete. Um 1700 erhielt Rastatt dann die Stadtrechte.

Schloss Rastatt, Residenzschloss der Markgrafen von Baden

Im Rastatter Frieden wurde 1714 der Spanische Erbfolgekrieg beendet. Aus Dank f√ľr den Frieden lie√ü die Markgr√§fin Franziska Sibylla Augusta 1715 von ihrem Hofbaumeister Johann Michael Ludwig Rohrer einen Nachbau der Einsiedelner Kapelle von Einsiedeln in Rastatt errichten.

Die Schlossanlage Rastatt wurde weiter ausgebaut und blieb bis 1771 Residenzschloss der Markgrafschaft Baden-Baden. Dann fiel das Territorium durch Erbschaft an die Markgrafschaft Baden-Durlach. Rastatt war nun also keine Residenzstadt mehr, doch blieb es lange Zeit noch eine badische Garnisonsstadt. Fr√ľhe Industrialisierungsversuche scheiterten. Beinahe w√§re Rastatt 1776 Universit√§tsstadt geworden, doch aus Geldmangel wurden die Pl√§ne f√ľr eine Rastatter Universit√§t verworfen.

1797 bis 1799 fanden hier Friedensverhandlungen mit insgesamt 97 Tagungen zwischen Frankreich und Preu√üen unter Beteiligung von √Ėsterreich statt, franz√∂sisch Congr√®s de Rastatt. Sie endeten mit dem Rastatter Gesandtenmord.

Poststraße in Rastatt

Rastatt war auch nach dem Übergang an Baden-Durlach Sitz eines Amtes bzw. Oberamtes/Bezirksamtes, das zum Murgkreis gehörte, dessen Sitz sich ebenfalls in Rastatt befand. Ab 1832 gehörte das Bezirksamt Rastatt zum Mittelrheinkreis, dessen Sitz sich bis 1847 ebenfalls in Rastatt befand.

Am 11. Mai 1849 leitete der Aufstand der Rastatter Garnison die Badische Revolution ein.

1863 kam das Bezirksamt Rastatt zum Kreis Baden-Baden, der erst 1939 aufgel√∂st wurde. Seither ist Rastatt Sitz des damals gegr√ľndeten gleichnamigen Landkreises, der bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 seine heutige Ausdehnung erreichte.

Seit langem waren j√ľdische Familien in der Stadt ans√§ssig, die sich am Leopoldring 2 die zweite Synagoge errichteten. Dieses Gotteshaus der J√ľdischen Gemeinde wurde beim Novemberpogrom 1938 von SA-M√§nnern gesch√§ndet und niedergebrannt. Am erhalten gebliebenen Rabbinatsgeb√§ude nebenan erinnert eine Gedenktafel an dieses Geschehen. Seit 1972 wird mit einem Gedenkstein auf dem J√ľdischen Friedhof an der Karlsruher Stra√üe/Ecke Gerwigstra√üe der mindestens 52 in der Shoa ermordeten j√ľdischen Frauen, Kinder und M√§nner gedacht.[4]

Die Einwohnerzahl der Stadt Rastatt √ľberschritt 1953 die 20.000-Grenze. Daher wurde Rastatt bereits mit Inkrafttreten der baden-w√ľrttembergischen Gemeindeordnung am 1. April 1956 kraft Gesetzes zur Gro√üen Kreisstadt erkl√§rt.

Der katholische Pfarrer, badischer Heimatschriftsteller und Politiker Heinrich Hansjakob ging in Rastatt zur Schule und verbrachte hier seine Jugendzeit. Er meinte einst zu Rastatt: Ich bin ein alter Schw√§rmer f√ľr Rastatt, aber nie habe ich, mich nicht ausgenommen, einen Menschen geh√∂rt, der behauptet h√§tte, in Rastatt sei‚Äôs sch√∂n.

Religionen

Bernharduskirche

Rastatt geh√∂rte anfangs zum Bistum Speyer und war dem Archidiakonat Stift St. German und Moritz in Speyer unterstellt. Im 16. Jahrhundert konnte die Reformation vor√ľbergehend Einfluss nehmen. Auch unter baden-durlachischer Verwaltung 1594 bis 1622 war der Protestantismus gegenw√§rtig, doch blieb der Ort √ľberwiegend katholisch. Die Pfarrgemeinde der sp√§teren Stadt geh√∂rte zun√§chst noch zu Bistum Speyer, ab 1810 zum Landkapitel Kuppenheim und dann zum Generalvikariat Bruchsal bevor sie 1821/27 Teil des neu gegr√ľndeten Erzbistums Freiburg wurde. Rastatt wurde Sitz eines Dekanats, das am 1. Januar 2008 von Dekanat Murgtal in Dekanat Rastatt umbenannt wurde und dem insgesamt 37 Pfarreien angeh√∂ren. Die katholische Hauptpfarrkirche Rastatts ist die 1756 erbaute St. Alexanderkirche am Marktplatz. 1930 wurde die Herz-Jesu-Kirche im ehemaligen Offizierskasino des F√ľsilier-Regiments Nr. 40 im Stadtteil ‚ÄěD√∂rfel‚Äú s√ľdlich der Murg eingerichtet. 1973 entstand die Zw√∂lf-Apostel-Kirche auf dem R√∂ttererberg und 1986 die Heilig-Kreuz-Kirche im Stadtteil Rheinau, wo sich an der alten Plittersdorfer Landstra√üe auch noch die aus dem sp√§ten 18. Jahrhundert stammende Rheinau-Kapelle findet. Auch in den Stadtteilen Rastatts gibt es jeweils eine katholische Kirche: St. Laurentius Niederb√ľhl (erbaut 1853) und neue Pfarrkirche von 1974, St. √Ągidius Ottersdorf (umgebaut 1833), neuromanische Kirche St. Jakobus Plittersdorf, St.-Anna-Kapelle Rauental (erbaut 1721) und Kirche von 1931 sowie St. Michael Wintersdorf (erbaut 1756 mit √§lteren Bauteilen).

Evangelische Stadtkirche Rastatt

Ab 1773 gab es in Rastatt wieder evangelische Gottesdienste. Ab 1777 diente der Bibliothekssaal des Schlosses als Versammlungsort. 1807 erhielt die Gemeinde die Kirche des zwei Jahre zuvor aufgel√∂sten Franziskanerklosters in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die durch Fl√ľchtlinge stark angewachsene Gemeinde in Michaels- und Johannesgemeinde aufgeteilt. 1962 kam in der Siedlung die Thomasgemeinde mit eigenem Gemeindezentrum hinzu. Die Johannesgemeinde erhielt 1965 am Stadtrand auf dem R√∂ttererberg eine neue Kirche und wurde 1979 getrennt: Das Neubaugebiet Rheinau und Rheinau-Nord wird seither von der Petrusgemeinde pastoriert, die 1982 eine neue Kirche mit Gemeindezentrum im Gewann Oberwald bezog. Die Michaelsgemeinde als Muttergemeinde der Rastatter Protestanten umfasst die Innenstadt mit Industriegebiet und das Wohngebiet westlich der Murg. Die Kirchengemeinde Rastatt geh√∂rt zum Kirchenbezirk Baden-Baden und Rastatt innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden. In den Stadtteilen Rastatts gibt es Filialkirchengemeinden, die teilweise (Ottersdorf und Wintersdorf) von der selbstst√§ndigen Gemeinde Iffezheim pastoriert werden.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Rastatt auch Freikirchen und Gemeinden, darunter eine Evangelisch-freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und eine Adventisten-Gemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Rastatt vertreten.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden nach Rastatt eingegliedert:

  • Niederb√ľhl 1. Mai 1972: Niederb√ľhl
  • Rauental 1. Mai 1972: Rauental
  • Wintersdorf 31. M√§rz 1974: Wintersdorf

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Sch√§tzungen, Volksz√§hlungsergebnisse (¬Ļ) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen √Ąmter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1650 1.700
1800 3.040
1834 5.634
1852 7.424
1. Dezember 1871 11.560
1. Dezember 1880 ¬Ļ 12.356
1. Dezember 1890 ¬Ļ 11.557
1. Dezember 1900 ¬Ļ 13.941
1. Dezember 1910 ¬Ļ 15.196
8. Oktober 1919 ¬Ļ 12.310
16. Juni 1925 ¬Ļ 14.003
16. Juni 1933 ¬Ļ 14.208
17. Mai 1939 ¬Ļ 17.415
Jahr Einwohnerzahlen
1946 13.526
13. September 1950 ¬Ļ 16.390
6. Juni 1961 ¬Ļ 24.067
27. Mai 1970 ¬Ļ 29.850
31. Dezember 1975 38.030
31. Dezember 1980 37.297
27. Mai 1987 ¬Ļ 39.660
31. Dezember 1990 42.376
31. Dezember 1995 46.857
31. Dezember 2000 45.655
31. Dezember 2005 47.688
30. Juni 2007 47.553

¬Ļ Volksz√§hlungsergebnis

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Rastatt hat seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 insgesamt 45 Mitglieder, die den Titel ‚ÄěStadtr√§tin/Stadtrat‚Äú f√ľhren. Die Wahl brachte bei einer Wahlbeteiligung von 38,7 % folgendes Ergebnis:

Partei / Liste Stimmenanteil +/‚ąí Sitze +/‚ąí
CDU 38,9 % ‚ąí 9,2 19 ‚ąí 3
SPD 23,6 % ‚ąí 0,8 11 ¬Ī 0
FWG 12,1 % + 0,1 5 ¬Ī 0
Alternative Liste/Die Gr√ľnen 7,9 % + 1,2 3 ¬Ī 0
FDP 8,4 % + 2,8 4 + 2
F√ľr unser Rastatt (FuR) 7,1 % + 6,3 3 + 3

Im März 2010 wechselte ein Stadtrat von FuR zur Fraktion der Freien Wähler, so dass diese nun sechs Mitglieder zählt.

B√ľrgermeister

An der Spitze des Dorfes Rastatt stand anfangs der vom Landesherrn eingesetzte Schulthei√ü. Die Verwaltung oblag einem B√ľrgermeister und 12 R√§ten. Der Schulthei√ü amtierte lebenslang, der B√ľrgermeister ein Jahr. Im 16. Jahrhundert wurde der Schulthei√ü durch einen Untervogt bzw. Unteramtmann ersetzt. Der zust√§ndige Obervogt sa√ü in Kuppenheim. Nach Einf√ľhrung der St√§dteordnung 1831 leitete ein Oberb√ľrgermeister und 10 Ratsmitglieder die Stadtverwaltung.

Am 30. September 2007 wurde Hans J√ľrgen P√ľtsch mit 51,07 % der Stimmen zum neuen Oberb√ľrgermeister von Rastatt gew√§hlt. Allerdings wurde am 16. Oktober 2007 bekannt, dass ein Einspruch gegen die Wahl eingegangen war. Die Amtszeit von Klaus-Eckhard Walker ist am 30. November 2007 abgelaufen. Das Regierungspr√§sidium in Karlsruhe wies den Einspruch gegen die Wahl am 6. Dezember 2007 ab. Es sah keine Anhaltspunkte f√ľr eine Wahlbeeinflussung.[5] Hans J√ľrgen P√ľtsch wurde vom Gemeinderat am 17. Dezember zum Amtsverweser gew√§hlt. In dieser Funktion durfte er den Titel des Oberb√ľrgermeisters tragen und alle Amtsgesch√§fte f√ľhren, hatte aber kein Stimmrecht im Gemeinderat. Am 7. Januar 2008 lief die Einspruchsfrist gegen die Entscheidung ab, so dass Hans J√ľrgen P√ľtsch als ordnungsgem√§√ü gew√§hlter Oberb√ľrgermeister sein Amt antreten konnte.[6]

B√ľrgermeister und Oberb√ľrgermeister

  • 1715‚Äď1746: Johann Nagel
  • 1746‚Äď1752: Nikolaus Klee
  • 1752‚Äď1756: Friedrich Kahe
  • 1757‚Äď1766: Johan Klehe
  • 1767‚Äď1769: Johann H√∂llmann
  • 1770‚Äď1775: Johann Anton
  • 1170‚Äď1782: Johann Merck
  • 1782‚Äď1786: Josef Klee
  • 1786‚Äď1793: Johann Merck
  • 1793‚Äď1801: Johannes Franz
  • 1801‚Äď1806: Simon Meyer
  • 1806‚Äď1819: Johann Wolff
  • 1819‚Äď1827: Johann Feyler
  • 1827‚Äď1833: Ignaz H√∂llmann
  • 1833‚Äď1849: Josef M√ľller
  • 1849: Ludwig Sallinger
  • 1849‚Äď1859: Heinrich Hammer
  • 1859‚Äď1863: Gustav Wagner
  • 1863‚Äď1880: Ludwig Sallinger
  • 1880: Otto Armbruster
  • 1881‚Äď1887: Albert Hirtler
  • 1887‚Äď1897: Albert Stigler
  • 1897‚Äď1898: Otto Hardung
  • 1898‚Äď1913: Alfred Br√§unig
  • 1913‚Äď1933: August Renner
  • 1933‚Äď1934: Dr. Karl Fees
  • 1934‚Äď1945: Dr. Ernst Hein
  • 1945: Franz Roth
  • 1946‚Äď1948: Franz Maier
  • 1949‚Äď1955: Max J√§ger
  • 1955‚Äď1975: Dr. Richard Kunze
  • 1975‚Äď1991: Dr. h. c. Franz J. Rothenbiller
  • 1991 bis 30. November 2007: Klaus-Eckhard Walker
  • 1. Dezember 2007 bis 17. Dezember 2007: Wolfgang Hartweg (kommissarisch in seiner Funktion als Stellvertreter des Oberb√ľrgermeisters)
  • seit 17. Dezember 2007: Hans J√ľrgen P√ľtsch (bis 7. Januar 2008 als vom Gemeinderat bestellter Amtsverweser)

Wappen

Das bis 1995 benutzte Wappen

Das Wappen der Stadt Rastatt zeigt in gespaltenem Schild vorne in Gold einen roten Schrägbalken, hinten in Rot eine goldene Weinleiter. Die Stadtflagge ist gelb-rot.

Das Wappen gilt als ‚Äěredendes Wappen‚Äú, weil die Weinleiter in der Mundart ‚ÄěRaste‚Äú genannt wird. Diese wird bereits seit dem 15. Jahrhundert in den Siegeln abgebildet. Sp√§ter wurde der badische Schr√§gbalken ins Wappen aufgenommen. Im 19. Jahrhundert setzte sich allm√§hlich die Weinleiter alleine durch. Das Badische Innenministerium genehmigte dann am 6. M√§rz 1895 das Wappen in gespaltenem Schild mit beiden Symbolen. Dennoch wurde in der Folgezeit die einfache Form der Weinleiter als Wappen gef√ľhrt, bis der Gemeinderat am 18. Dezember 1995 endg√ľltig die amtlich verliehene Form des Wappens, den gespaltenen Schild mit Schr√§gbalken und Weinleiter, festlegte.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Rastatt unterhält zu folgenden Städten Städtepartnerschaften:

Kultur und Sehensw√ľrdigkeiten

Rastatter Schloss, Hofansicht
Schloss Favorite, Vorderansicht

Bauwerke

Das stattliche Residenzschloss der Markgrafen von Baden-Baden ist das Wahrzeichen der Stadt. 1698 lie√ü Markgraf Ludwig Wilhelm I. von Baden (1655‚Äď1707), der gefeierte T√ľrkenlouis, in Rastatt den Grundstein zum Bau eines Jagdschlosses legen. Ab 1700 wurde es zur repr√§sentativen Residenz ausgebaut.

Weitere Sehensw√ľrdigkeiten sind:

Ferner der J√ľdische Friedhof, der Aalschokker Heini in den Rheinauen und die Rheinf√§hre Plittersdorf ‚Äď Seltz.

Brunnen

Alexiusbrunnen

Theater

Die 1990 eingeweihte BadnerHalle ist das kulturelle Veranstaltungszentrum der Stadt, unter anderem f√ľr Theaterdarbietungen. Dar√ľber hinaus existieren noch das Kellertheater im Kulturforum und das Theater in der Reithalle. Des Weiteren findet alle zwei Jahre im Fr√ľhling das gr√∂√üte internationale Stra√üentheaterfestival Deutschlands statt, das t√™te-√†-t√™te. In den dazwischenliegenden Jahren findet im Herbst das Rendezvous t√™te-√†-t√™te statt.

Museen

Die Begegnung von Giuliano Vangi vor dem Stadtmuseum

Das Stadtmuseum widmet sich der Rastatter Stadtgeschichte. Ferner gibt es ein original eingerichtetes altes Wohnhaus Am Kirchplatz 6 sowie das Riedmuseum in Ottersdorf.

Die Erinnerungsst√§tte f√ľr die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte des Bundesarchivs befindet sich im Schloss. Dieses beherbergt auch das 1934 eingerichtete Wehrgeschichtliche Museum. In der Fruchthalle ist die St√§dtische Galerie untergebracht.

Des weiteren können, auf Anfrage, die Kasematten besichtigt werden. Seit 2009 befindet sich im ehemaligen Westwallbunker ein Museum.

Gedenkstätten

Gefallenendenkmal der II. Abt. Art.-Reg. 35 1939‚Äď1945

Auf dem Alten Friedhof wird mit einem Findling an die standrechtlich erschossenen Revolutionäre von 1848 erinnert. Daneben befinden sich zwei weitere Gedenksteine, mit denen zweier Hitler-Gegner gedacht wird, die beide im KZ Dachau ermordet wurden: Hugo Levi und Karl Geiges. An den ersten, der Rastatter Stadtrat war, erinnert auch ein Gedenkstein im Patientengarten des Kreiskrankenhauses.[4]

Musik

Das 1988 gegr√ľndete Vocalensemble Rastatt wurde unter der Leitung seines Dirigenten Holger Speck durch Erfolge bei Wettbewerben zu einem international bekannten Kammerchor, mit eigenen CDs sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen in Deutschland und Frankreich. Das Barockorchester Les Favorites tritt seit 2003 als Begleiter oder selbstst√§ndig auf.

Das 1937 gegr√ľndete und 1950 wiedergegr√ľndete Kammermusikensemble Quantz-Collegium spielt Festliche Serenaden Schloss Favorite mit Musik der Barockzeit und der Klassik in der Sala terrena von Schloss Favorite.

Sport

Rastatt ist vor allem unter Tanzsportfreunden ein bekannter Begriff. Denn die mehrfachen Tanz-Weltmeister Ralf M√ľller und Olga M√ľller-Omeltchenko kommen aus Rastatt. Sie dominierten in den 1990er Jahren das internationale Parkett und wurden mehrfach Welt- und Europameister in den lateinamerikanischen T√§nzen.

Der größte und älteste Rastatter Sportverein ist der Rastatter Turnverein 1846 (RTV) mit den Abteilungen Turnen, Schwimmen, Handball, Volleyball, Leichtathletik, Fechten, Karate, Aikido und Clogging.

Ein weiterer bedeutender Verein ist der Turnverein Rastatt-Rheinau 1919 der folgende Sparten anbietet: Basketball, Turnen, Leichtathletik und Tanz & Aerobic. Hierbei ist die Basketball-Abteilung Rastatt Pioneers hervorzuheben, deren erste Herrenmannschaft im Sommer 2006 in die 2. Bundesliga aufstieg.

Der FC Rastatt 04, ein reiner Fu√üballverein, ist mit derzeit etwa 600 Mitgliedern der gr√∂√üte Fu√üballverein in Rastatt. In den 1930er und 1940er Jahren geh√∂rte er zu den f√ľhrenden Clubs in S√ľddeutschland, in den Jahren 1978 bis 1986 spielte der Verein in der Oberliga Baden-W√ľrttemberg. Ein weiterer Fu√üballverein ist der Rastatter Sportclub 1922 e. V. (RSC).

Der BouleClub Rastatt widmet sich seit 1981 dem P√©tanque-Spiel und kann auf zahlreiche nationale und internationale Erfolge zur√ľckblicken. Im Jahr 2003 fand in der Boule-Halle des Vereins die Europameisterschaft der Damen im P√©tanque statt. Im Folgejahr wurde an gleicher St√§tte der europ√§ische Vereinsmeister der Landessieger ermittelt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Heute ist der wichtigste Arbeitgeber das ortsansässige Mercedes-Benz-Werk, in dem seit 1997 die Mercedes-Benz A-Klasse und seit 2005 die Mercedes-Benz B-Klasse gebaut werden. Hinzu kommen verschiedene Zulieferbetriebe der Automobilbranche. Ebenfalls in Rastatt ist ein Entwicklungs- und Produktionsstandort von Siemens beheimatet. Dort sind etwa 750 Mitarbeiter beschäftigt.[7]

Verkehr

Rheinfähre Plittersdorf

Rastatt hat zwei direkte Anschl√ľsse an die Bundesautobahn 5 Basel‚ÄďKarlsruhe. Ferner f√ľhren die Bundesstra√üen 3 und 36 durch die Stadt. Der Bahnhof Rastatt ist ein Bahnknotenpunkt, IC-Haltepunkt (Linie Konstanz‚ÄďOffenburg‚ÄďKarlsruhe‚ÄďStralsund) an der Strecke Karlsruhe‚ÄďBasel, sowie der IRE-Linie Karlsruhe‚ÄďRastatt‚ÄďOffenburg‚ÄďKonstanz (Schwarzwaldbahn). Hier beginnt die Murgtalbahn nach Freudenstadt im Schwarzwald, die auch von der Stadtbahn von Karlsruhe √ľber Freudenstadt nach Eutingen im G√§u (S31/S41) befahren wird. Die wichtigste Stadtbahnlinie f√ľhrt von Karlsruhe √ľber Rastatt und Baden-Baden nach Achern (S4). Den √∂ffentlichen Personennahverkehr (√ĖPNV) bedienen dar√ľber hinaus zahlreiche Buslinien.

Im Stadtteil Plittersdorf gibt es am Rhein eine Schiffsanlegestelle. Ebenfalls von diesem Ufer f√ľhrt die Rheinf√§hre Plittersdorf ‚Äď Seltz √ľber den Rhein zu der franz√∂sischen Kleinstadt Seltz. Seit 27. August 2005 war die F√§hre aufgrund eines Schiffsunfalls au√üer Betrieb. Die Wiederindienststellung fand am 11. September 2010 statt.

Die Rheinbr√ľcke Wintersdorf ist nach dem nahe gelegenen Rastatter Stadtteil benannt, liegt jedoch auf dem Gebiet von Iffezheim. √úber diese heute f√ľr Kraftfahrzeuge bis 7,5 t, Fu√üg√§nger und Radfahrer benutzbaren alten Eisenbahnbr√ľcke besteht eine Anbindung an den franz√∂sischen Ort Beinheim.

Medien

In Rastatt erscheinen als Tageszeitungen eine Lokalausgabe der in Karlsruhe ans√§ssigen Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) und eine Lokalausgabe des in Baden-Baden erscheinenden Badischen Tagblatts (BT). W√∂chentlich kommen die Anzeigenbl√§tter WO und WO am Sonntag. Jeden Donnerstag erscheint zudem das Wochenmagazin RAZ ‚Äď Rastatt A‚ÄďZ. In Rastatt hat die Inter Publish GmbH ihren Sitz. Sie und der Verlag VPM verlegen mehrere Erotikmagazine und Kinderzeitschriften, welche auch in Rastatt gedruckt werden.

Film und Fernsehen

Aufgrund des nahe gelegenen S√ľdwestrundfunks in Baden-Baden wird Rastatt oft als Kulisse f√ľr SWR-Filmproduktionen genutzt. So werden Elemente der Fernsehfilmreihe Tatort in Rastatt gedreht. Bereits mehrfach wurden beispielsweise das am s√ľdlichen Ortsausgang gelegene M√ľnchfeldstadion, die Rheinbr√ľcke bei Rastatt-Wintersdorf, die Waggonfabrik Rastatt und das Kreiskrankenhaus Rastatt als Film-Kulisse genutzt.

Außerdem zeichnete das ZDF von 1994 bis 2008 jährlich das SWR3-New Pop Festival im Mercedes-Benz-Werk in Rastatt auf.

Gerichte, Behörden und Einrichtungen

Das neue Landratsamt am Schlossplatz

Rastatt ist Sitz des Landratsamts Rastatt. Ferner hat die Stadt ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Baden-Baden geh√∂rt, ein Notariat, ein Finanzamt und eine Agentur f√ľr Arbeit. Die Stadt ist Sitz des Dekanats Murgtal des Erzbistums Freiburg. Das europ√§ische WWF-Auen-Institut der Universit√§t Karlsruhe (TH) hat seinen Sitz in Rastatt. Im Zentrum des Stadtgebietes liegt das Kreiskrankenhaus Rastatt, einem Tochterunternehmens des Klinikum Mittelbaden gGmbH. Tr√§ger des Klinikums Mittelbaden sind der Landkreis Rastatt und der Stadtkreis Baden-Baden. Als Hauptabteilungen des Kreiskrankenhauses Rastatt werden die Abteilungen f√ľr Chirurgie, f√ľr Innere Medizin, Gyn√§kologie und f√ľr An√§sthesie und Intensivmedizin sowie das Institut f√ľr Radiologie und Nuklearmedizin gef√ľhrt. Die Apotheke versorgt zentral alle Einrichtungen des Klinikums Mittelbaden.

Bildung

Rastatt hat zwei allgemeinbildende Gymnasien (Ludwig-Wilhelm-Gymnasium und Tulla-Gymnasium), eine Realschule (August-Renner-Realschule) und eine F√∂rderschule (Augusta-Sibylla-Schule), ferner sieben Grundschulen (Carl-Schurz-Schule mit Montessori-Zug, Hans-Thoma-Schule, Hansjakobschule, Johann-Peter-Hebel-Schule sowie je eine Grundschule in den Stadtteilen Ottersdorf, Plittersdorf und Rauental) und vier Grund- und Hauptschulen mit Werkrealschule bzw. Hauptschulen mit Werkrealschule (Gustav-Heinemann-Schule, Karlschule, Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Niederb√ľhl und Hauptschule mit Werkrealschule im Ried Wintersdorf). Eine weitere Hauptschule mit Werkrealschule, die Max-J√§ger-Schule, wurde 2009 wegen sinkender Sch√ľlerzahlen geschlossen.

Weiterhin ist der Landkreis Rastatt Tr√§ger der drei Beruflichen Schulen (Anne-Frank-Schule ‚Äď Hauswirtschaftliche Schule, Josef-Durler-Schule ‚Äď Gewerbeschule Rastatt und Handelslehranstalt Rastatt), an denen auch jeweils ein Berufliches Gymnasium (Fachgymnasium) f√ľr Ern√§hrungswissenschaft, Biotechnologie und Sozialwissenschaft, Technik, bzw. Wirtschaft ans√§ssig ist, sowie der Pestalozzi-Schule f√ľr Geistigbehinderte.

Die Privatschulen Abendgymnasium Rastatt, Abendrealschule Landkreis Rastatt, Freie Waldorfschule Rastatt und Salomo-Schule als Bekenntnisschule der Siebenten-Tags-Adventisten runden das schulische Angebot in Rastatt ab.

Mit der Sparkassenakademie, die sich unter der Tr√§gerschaft des Sparkassenverbandes Baden-W√ľrttemberg befindet, gibt es au√üerdem ein Dienstleistungszentrum f√ľr Qualifikation und Personalentwicklung, das zudem √ľber Unterk√ľnfte verf√ľgt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Weitere Persönlichkeiten

  • Ludwig Wilhelm von Baden (T√ľrkenlouis, 1655‚Äď1707), Markgraf von Baden, starb in Rastatt
  • Johann Caspar Ferdinand Fischer (1656‚Äď1746), Komponist und Musiker
  • Franz Karl Grieshaber (1798‚Äď1866), Germanist und Handschriftensammler (Lehrer am Lyzeum in Rastatt)
  • Gustav Tiedemann (1808‚Äď1849), letzter Gouverneur der Bundesfestung Rastatt w√§hrend der Badischen Revolution, im August 1849 in Rastatt f√ľsiliert
  • Lucian Reich (der J√ľngere; * 26. Februar 1817 in H√ľfingen; ‚Ć 2. Juli 1900) war ein Maler, Schriftsteller und Zeichenlehrer am Lyzeum in Rastatt.
  • Carl Schurz (1829‚Äď1906), Freiheitsk√§mpfer (inhaftiert in Rastatt), Innenminister der USA
  • Rudolf Katzenberger (1912‚Äď1999), Sternekoch, Gr√ľnder des Rastatter Kreises
  • Frank Elstner (* 1942), deutscher TV-Moderator (besuchte das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium in Rastatt)
  • Axel Ullrich (* 1943), deutscher Biochemiker (absolvierte das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium und ist seit dem 12. Dezember 2001 Ehrenb√ľrger von Rastatt)[8]
  • Anselm Kiefer (* 1945), Maler und Bildhauer, verbrachte seine Schulzeit in Rastatt, Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2008
  • Rainer Wolter (* 1959), Sternekoch, Gr√ľndungspr√§sident der Jeunes Restaurateurs d‚ÄôEurope
  • Ralf (* 1967) und Olga M√ľller (* 1972), mehrfache Tanz-Weltmeister in den lateinamerikanischen T√§nzen
  • Alex Mizurov (* 1988), Profi-Skateboarder

Literatur

  • Erich Keyser (Hrsg.): Badisches St√§dtebuch. In: Deutsches St√§dtebuch. Handbuch st√§dtischer Geschichte ‚Äď Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterst√ľtzung des Deutschen St√§dtetages, des Deutschen St√§dtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Band IV 2, Stuttgart 1959.
  • Max L√ľscher, Pavel Krb√°lek (Ill.); Stadt Rastatt (Hrsg.): Freundschaft mit dem Stadtbild: Pavel Krb√°lek und seine Kunst in Rastatt. Rastatt 1991.
  • Marco M√ľller; Stadt Rastatt (Hrsg.): Die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt Rastatt 1815‚Äď1890. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2005, ISBN 978-3-89735-285-8 (Stadtgeschichtliche Reihe, Bd. 8).
  • Martin Walter, Marco M√ľller: Rastatt in alten Ansichten. Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-119-6 (Reihe Archivbilder).

Film

  • Bilderbuch Deutschland: Am Oberrhein bei Rastatt. Dokumentarfilm, 45 Min., ein Film von Christina Brecht-Benze, Produktion: SWR, Erstausstrahlung: 17. Dezember 2006,

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Bev√∂lkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-W√ľrttembergs 2010 (Hilfe dazu)
  2. ‚ÜĎ Hauptsatzung der Gro√üen Kreisstadt Rastatt (PDF, 40 KB)
  3. ‚ÜĎ Das Land Baden-W√ľrttemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 175‚Äď179
  4. ‚ÜĎ a b Gedenkst√§tten f√ľr die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd. I, Bonn 1995, S. 70, ISBN 3-89331-208-0
  5. ‚ÜĎ ka-news.de, ‚ÄěKeine Anhaltspunkte f√ľr Wahlbeeinflussung‚Äú, 6. Dezember 2007 OB-Wahl f√ľr g√ľltig erkl√§rt
  6. ‚ÜĎ Badisches Tagblatt, ‚ÄěAnfechter der OB-Wahl verzichten auf Klage‚Äú, 7. Januar 2008
  7. ‚ÜĎ http://www.siemens.de/standorte/Seiten/home.aspx
  8. ‚ÜĎ Rede des Oberb√ľrgermeisters anl. des Empfangs zum 66. Geburtstag von Ehrenb√ľrger Prof. Dr. Axel Ullrich ([1])

Weblinks

 Wikisource: Rastatt ‚Äď Quellen und Volltexte
 Commons: Rastatt ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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