Rathaus (Heilbronn)

Heilbronner Rathaus, Hauptbau
Erweiterungsbauten

Das Rathaus am Marktplatz der Stadt Heilbronn aus Heilbronner Sandstein geht im Kern auf die Zeit um 1300 zurück und wurde im späten 16. Jahrhundert bedeutend erweitert. Nach der weitgehenden Zerstörung des gesamten Gebäudekomplexes im Zweiten Weltkrieg wurde lediglich der historische Hauptbau mit markanter Galerie und Kunstuhr wiederaufgebaut. Durch Erweiterungsbauten der 1950er und 1960er Jahre entstand erneut ein vierflügeliger Gebäudekomplex, der auch die zur Ehrenhalle umgestaltete Ruine des ehemaligen Stadtarchivs aus dem 18. Jahrhundert umschließt.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Umgebung

Heilbronner Rathaus 1905, daran angebaut: Neue Kanzlei und Syndikatsgebäude

Das Heilbronner Rathaus liegt in etwa in der Mitte des historischen Ortskerns von Heilbronn. Südlich an den aus mehreren Flügeln bestehenden Gebäudekomplex schließt der Marktplatz an, der mit der Kilianskirche und dem Käthchenhaus noch von weiteren sehr alten Gebäuden umgeben ist.

An das Rathaus grenzte einst der Kieselmarkt an, an dem Lammgasse und Lohtorstraße, zwei historische Hauptstraßen der Marktgemeinde aufeinandertrafen[1] Am Kieselmarkt war mit der Synagoge (1357), den rituellen Bädern und dem Friedhof der Heilbronner Juden das Zentrum der jüdischen Gemeinde in Heilbronn im späten Mittelalter. Nach dem Stadtverbot für Juden im späten 15. Jahrhundert wurde das Gelände von der Reichsstadt Heilbronn erworben und überbaut[2].

Vorgängerbauten und frühere Marktplätze

Über die Existenz und genaue Lage von Vorgängerbauten und früheren Marktplätzen herrscht in der Literatur keine Einigkeit. Nach Berichten des Heilbronner poeta laureatus Sebastian Hornmold des Jüngeren aus dem 17. Jahrhundert könnte es in Heilbronn ein früheres Rathaus an anderer Stelle, auf Höhe der heutigen Kirchbrunnenstraße, gegeben haben.[3] Der Heilbronner Chronist Johann Matthäus Faber (1626-1702) berichtete ebenso von einem alten abgebrannten Rathaus an der heutigen Kirchbrunnenstraße.[4] Auch in der Geschichte der Stadt Heilbronn (1828)[5] von Carl Jäger sowie in der 1865 erschienenen Beschreibung des Oberamts Heilbronn von Heinrich Titot wird der Rathausbrand 1535 erwähnt. In Zweifel gezogen wurde der Vorgängerbau 1926 von Friedrich Dürr in der Chronik der Stadt Heilbronn 741–1895[6], da sich in den überlieferten Archivalien keine Nachweise des Brandes finden lassen. Willi Zimmermann bezeichnete das heutige Rathaus daher in seinem 1951 erschienenen Beitrag zur Baugeschichte des Heilbronner Rathauses, der die ältesten Teile des Gebäudes auf um 1300 datiert, als das ursprüngliche Rathaus. Werner Heim brachte 1967 in mehreren Schriften zum Maulbronner Hof neue Argumente für einen mit diesem Hof in Verbindung stehenden Rathaus-Vorgängerbau an der Kirchbrunnenstraße. Die neuere Literatur lässt die Möglichkeit eines Vorgängerbauwerks offen.[7] Die Erbauung der ältesten Teile des heutigen Rathauses sowie die Anlage des heutigen Marktplatzes wird inzwischen im 13. Jahrhundert angesiedelt. Im Bereich des Westturms der Kilianskirche und weiter westlich könnte ein älterer Marktplatz gewesen sein.[8]. Der benachbarte heutige Marktplatz war wohl zunächst noch mit einem Wirtschaftshof überbaut, eventuell ein Teil des einstigen Fürstenhofs,[9][10][11] wurde um 1200 dann gepflastert und um 1400 nach Westen erweitert. Die Verlegung des Marktplatzes an seinen heutigen Ort steht wohl im Zusammenhang mit der Westerweiterung der Kilianskirche im späten 13. Jahrhundert, die sich künftig bis in den alten Marktplatz hinein erstreckte.

Geschichte

Der Ort Heilbronn wurde erstmals 741 erwähnt. Ein Markt wurde um 1050, ein Hafen um 1140 genannt. Der Ort entwickelte sich früh zum bedeutenden Handelszentrum und ging nach dem Ende der Karolinger auf deren Regionalfürsten, die Grafen von Calw, über. Der einstige fränkische Fürstenhof zersplitterte in Herrschaftshöfe und diese wiederum in kleinere Anteile im Besitz des immer einflussreicher werdenden Patriziats. Nach dem Interregnum verlieh König Rudolf I. von Habsburg Heilbronn im Jahr 1281 das Stadtrecht, das einen aus dem Patriziat gebildeten Stadtrat vorsah, der zur Ausübung seiner Amtsgeschäfte ein Rathaus benötigte. Dieses wurde noch bis ins 15. Jahrhundert als Kaufhaus bezeichnet und befand sich stets bei einem Marktplatz, da zu den Tätigkeiten des Rats insbesondere auch das Marktgericht gehörte.

Reste der alten Ostfassade des Rathauses

Das heutige Rathaus am Marktplatz in Heilbronn geht im Kern wohl auf die Zeit um 1300 zurück. Die ältesten Steinmetzzeichen am Gebäude entsprechen denen der von 1290 bis 1314 erbauten Kirche des Heilbronner Franziskanerklosters. Das Rathaus war zunächst ein dreigeschossiges Haus aus Steinquadern mit gotischem Staffelgiebel. Das Gebäude war mit seiner Hauptlängsseite nach Osten in Richtung des Kieselmarkts ausgerichtet. Teile dieser Fassade sind noch in den vermauerten Fenstern der Ostseite des Hauptgebäudes zu erkennen. Das Gebäude war wehrhaft erbaut, mit zum Kieselmarkt weisender Schießscharte im ansonsten geschlossenen Untergeschoss. Der Zugang erfolgte über eine außen befindliche Holztreppe zum ersten Obergeschoss, wo sich der Bürgersaal befand, in dem das Markt- und Stadtgericht tagten.

Da es keine eindeutigen Quellen zur Baugeschichte des Gebäudes vor 1579 gibt, kann über seine frühe Geschichte nur anhand baulicher Charakteristika und fragmentarischer Quellen geschlossen werden. Der Hauptbau wurde vermutlich im frühen 15. Jahrhundert um das Dreieinhalbfache nach Westen mit nördlichem Seitenflügel erweitert. Die Hauptfassade zeigte dadurch nach Süden, zum heutigen Marktplatz. Steinmetzzeichen des Erweiterungsbaus sowie der Baldachin des Wappenadlers an der Südfassade werden auf die Zeit um 1400 datiert. Eine überlieferte Steuerstubenrechnung von 1417 könnte sich auf die Rathauserweiterung beziehen. 1525 erhielt das Rathaus eine erste kunstvolle Schlaguhr des Niederländers Paulus.

Ab 1579 wurde das Rathaus von Baumeister Hans Kurz im Stil der Renaissance umgebaut und mehrfach erweitert. Dabei entstand die Südfassade in ihrer heutigen Gestalt mit der von Adam Wagner geschaffenen markanten Galerie. Der Elsässer Isaak Habrecht (1544–1620), der 1574 schon die Kunstuhr am Straßburger Münster geschaffen hatte, erstellte 1580 die markante Kunstuhr. Weiteres bildhauerisches Werk schuf Jakob Müller. Das Gebäude war nach dem Umbau außen verputzt und prächtig bemalt, die Malerei stammte von dem Heilbronner Stadtmaler Hans Peter Eberlin.

1589 erwarb die Stadt zwei nördlich und östlich an das Rathaus angrenzende Gebäude und ließ diese für weitere Rathaus-Erweiterungen abreißen. 1590 bis 1593 [12] entstand der nördlichen langgezogenen Hinterbau als Querflügel „hinter dem Ratshof“, der als Rüstkammer erbaut wurde und später als Großer Ratssaal diente, wobei sich in der Halle im ersten Obergeschoss der Eingang zum Großen Ratssaal befand [13].

In den Jahren 1593/1596 [14] wurde die östlich gelegene „Neue Kanzlei“ abermals durch Baumeister Hans Kurz errichtet. Das Ensemble wurde um 1600 [14] noch um das östlich anschließende Syndikatshaus erweitert. 1765 entstand an der Nordostecke des Gebäudekomplexes noch das prächtige Stadtarchiv, ein dreistöckiges Gebäude im Stil des Rokoko mit kunstvollem Portal.

Das Heilbronner Rathaus bei einem Besuch von König Wilhelm II. um 1906

In den Jahren 1897 bis 1906 wurde das Rathaus durch die Professoren Vollmer und Jassoy restauriert. Das Rathaus, wie die gesamte Heilbronner Innenstadt, fiel am 4. Dezember 1944 dem Luftangriff auf Heilbronn zum Opfer. Von den Gebäuden am Marktplatz blieben lediglich Überreste der steinernen Außenmauern übrig.

Nachdem im September des Jahres 1948 das Stadtplanungsamt einen Bebauungsplan Die Neuplanung auf der alten Grundlage herausgegeben hatte, der unter anderem auch die Rekonstruktion der Neuen Kanzlei, des Nordflügels und des Archivs vorsah,[15] wurde 1951/1952 doch nur der Hauptbau des Alten Rathauses wiederaufgebaut, nach 1949 erstellten Plänen des Baurats Heinrich Röhm aus dem Städtischen Hochbauamt.[16] Der Innenausbau erfolgte nach Plänen des Stuttgarter Architekten Bonfert [17] und der Ratssaal wurde in den Hauptbau verlegt. Die künstlerische Ausgestaltung des großen Fensters in der Eingangshalle, der Supraporten im Großen Ratssaal und Reliefs am Trauzimmer vollzog der Professor Fritz Nuß aus Strümpfelbach im Jahre 1953.[18] Auf einer Anregung des Baurats Heinrich Röhm hin, gestaltete die Schlosserei Willy Lutz durch Werner Holzbäcker, Kunstschmiedemeister, das Oberlicht des Rathaus-Haupteinganges. Dieses erhielt eine, auf zwei horizontalen schmiedeeisernen Bändern angebrachte Aufschrift Rathaus der Stadt Heilbronn mit stilisiertem Adler.[19] Nach Norden zur Lohtorstraße hin erfolgte ein schlichter L-förmiger Erweiterungsbau.

Ein vom zerstörten Kanzleigebäude geretteter Wappenadler von 1593 befindet sich noch im Großen Sitzungssaal, ansonsten ist alles im Inneren des Gebäudes ab dem Wiederaufbau entstanden. Die gesamten Baukosten betrugen rund 3,4 Mio. Mark. Das Rathaus wurde am 6. Juni 1954 mit einer Feierstunde auf dem Marktplatz wieder eingeweiht, zu der sich 12.000 Zuschauer einfanden.

Beschreibung

Hauptbau mit Erweiterungsbau (1954)

Der historische Hauptbau des Heilbronner Rathauses
"Wappenengel" mit Stadtwappen

Das Rathaus ist ein rechtwinkliger, nach Norden erweiterter sechsgeschossiger Bau, dessen achtachsige, dreigeschossige [20] Südfassade mit Freitreppe zum Marktplatz zeigt. Die Freitreppe überdacht heute den Zugang zum Ratskeller und führt gleichzeitig zur Eingangshalle vor dem Kleinen Ratssaal im ersten Obergeschoss, wo sich heute die Porträts einiger ehemaliger Bürgermeister der Stadt befinden.

Rechts neben der Kunstuhr prangt an der Fassade ein von gotischen Fialen umrahmter Wappenengel,[21] also ein Engel, der in seinen Händen ein reichsstädtisches Wappen mit Adler auf goldenem Grund trägt. Das Stadtwappen mit dem Reichsadler stammt noch vom alten Vorgängerbau und wurde bei dem Neubau neben die Rathausuhr an die Fassade gefügt.[22]

Der Bildhauer Adam Wagner schmückte 1581[23] die steinerne Balustrade der doppelläufigen Treppe nach außen mit allegorischen Figuren der Wohltätigkeit, Gerechtigkeit, Friede, Stärke, Glaube und Liebe.[20]

Unter der Kunstuhr hat der Bildhauer Adam Wagner eine Kniefigur in die Fassade eingelassen, die den Baumeister Hans Kurz darstellt.[24]

Im Jahre 1583[22] wurde unterhalb den Arkaden der Freitreppe eine im Jahre 1528[25] geschaffene Sandsteinbank aufgestellt. Diese 6,5 m lange Bank wurde aus einem einzigen Sandsteinblock geschaffen.

Erweiterungsbau (1957-59)

Südflügel von 1957/59, Fassade zum Marktplatz

Nach einem überregionalen Wettbewerb erfolgte in den Jahren 1957-59 nach Plänen von Dr.-Ing. Rudolf Gabel nach Osten ein dreiflügeliger großzügiger Rathauserweiterungsbau, der einen Innenhof um die einst die Nordostecke des Gebäudekomplexes markierende Archivruine schließt [26].

Der Südflügel zum Marktplatz wird teilweise von Säulen getragenen, die von Blasius Spreng mit farbigen Mosaiken geschmückt wurden[27] und einen großzügigen Durchgang zum Innenhof mit Ehrenhalle und Brunnen ermöglichen. Diese Arbeit des Münchner Professors Spreng ist stilistisch mit einer anderen Arbeit desselben Künstlers an der 1956 als Konzerthaus eingeweihten Stuttgarter Liederhalle zu vergleichen.[27] An der Fassade des Südflügels am Marktplatz prangt eine Adlerplastik von Fritz Melis.

Der Nordflügel ist ein Gebäude mit fünf Geschossen, wobei die Fassade mit farbigen Werkstein verkleidet wurde. Die Oberfläche der Fassade ist glatt und wurde nach der Form eines Rasters gestaltet. Die kleinformatigen Fenster des Gebäudes sind dicht aneinandergereiht.[28]

Am Nordflügel wurde 1963[28] an der Ecke Lohtorstraße/Kieselmarkt eine Skulptur des Münchner Künstlers und Professors Blasius Spreng angebracht. An der Innenseite stellt die Skulptur einen Amtsschimmel und an der Außenseite drei Bacchantinnen dar. Die Heilbronner Bacchantinnen sind stilistisch mit Fastnachtsbrunnen-Figuren desselben Künstlers zu vergleichen.

Ehrenhalle

Gedenkstätte in der Ehrenhalle

Die Ehrenhalle ist eine zur Gedenkstätte ausgebaute Archivruine im Rathausinnenhof. Das viergeschossige städtische Archivgebäude nordöstlich des Rathaus-Hauptbaus wurde 1765 von dem Baumeister Johann Christoph Keller (*1732 in Winnenden, †1801) erbaut und brannte beim Luftangriff auf Heilbronn 1944 bis auf die Grundmauern nieder. Die Ruine des Archivgebäudes wurde als Ehrenhalle für die Toten und Vermissten des Zweiten Weltkriegs erhalten und 1963 eingeweiht.

Siehe Hauptartikel Stadtarchiv Heilbronn und Ehrenhalle (Heilbronn).

Astronomische Kunstuhr

Die ursprüngliche Kunstuhr vor der Zerstörung 1944
Die Kunstuhr am Heilbronner Rathaus

Eine große astronomische Kunstuhr mit drei Uhrwerken und Glockenspiel ist mittig in der Südfassade über dem Eingang als Zwerchgiebel ausgebildet. Dieses von den Zeitgenossen vielbewunderte Uhrwerk wurde 1580 durch Isaac Habrecht gefertigt, wobei Teile einer älteren Kunstuhr von Hans Paulus aus dem Jahr 1525[29] Verwendung fanden. 1896 wurde das historische Uhrwerk durch eine Neuanfertigung der Firma Hörz aus Ulm ersetzt. Da dieses Uhrwerk 1944 bei der Zerstörung Heilbronns ebenfalls den Bomben zum Opfer fiel, wurde 1953 abermals von Hörz nochmals ein Uhrwerk gefertigt, das bis heute seinen Dienst verrichtet. Der Flaschner- und Installateurmeister Wilhelm Klagholz (* 22. Juni 1905 in Heilbronn;† 23. Juni 1984)[30] hat für den Wiederaufbau des Rathauses die beiden Widder, den Hahn und den Stadtadler als kunstschmiederne Plastik aus Kupfer angefertigt.[31] Am 4. September 1953 wurde die Restaurierung der Kunstuhr unter der künstlerischen Leitung von Ingeborg Wolf beendet. Das Uhrwerk haben Hermann Bantel, Paula und Eugen Hoyler in Gemeinschaftsarbeit restauriert. Die Malerei wurde von Albert Hammel, Alfred Lang, Hanns Reeger restauriert.[32]

Die Kunstuhr ist dreiteilig:

Mondphasenuhr

Die Mondphasenuhr befindet sich in einem Doppelgiebel, das die Form eines Zwerchhauses hat und mit Voluten bereichert wurde. Die Uhr selbst ist im unteren Teil des volutengeschmückten Doppelgiebels und zeigt den Stand des Mondes an. Der obere Teil des Doppelgiebels trägt das Ratsglöcklein.[33] Zwei männliche Figuren schlagen die Ratsglocke jede Viertelstunde.[21] Ganz oben thront eine Putte.

Zeituhr

Die Zeituhr zeigt mit dem dreiteiligen Zifferblatt die Minuten, Viertelstunden und vollen Stunden an.

Mit dem Mechanismus der Uhr sind verschiedene bewegliche Figuren verbunden. Zwei Engel links und rechts der Uhr drehen sich beide kurz vor dem Stundenschlag. Der rechte Engel bläst eine Posaune, der linke dreht eine Sanduhr und zählt durch Bewegen seines Zepters die Glockenschläge. Unter dem Stundenkreis stehen zwei vergoldete Widder einander gegenüber. Sie richten sich bei jedem Stundenschlage etwas auf und stoßen mit den Köpfen zusammen. In einer Nische befindet sich ein Hahn, der um die vierte, achte und zwölfte Stunde kräht und die Flügel entfaltet.

Astronomische Uhr

Die astronomische Uhr zeigt die Wochentage, Monate, das Datum sowie den Stand der Sonne und des Mondes in den jeweiligen Tierkreiszeichen an.

  • Innerer Kreis: die sieben Wochentage werden durch Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus und Saturn bildlich dargestellt.
  • Mittlerer Kreis: die einzelnen Monate werden durch die zwölf Tierkreiszeichen wiedergeben.
  • Äüßerer Kreis: eine in Tage, Wochen und Monate aufgegliederte Gradeinteilung.
Spruchtafeln

Unterhalb des Uhrengiebels befindet sich eine Tafel mit folgenden Versen:

Im Anfang Gott im höchsten Thron
Schuoff durchs Wortt Himmel, Erd, Sonn und Mon
Ins Firmament zwei Lichter stellt.
Die uns Tag, Jaar und Monden zellt.
Darumb das Werk ward angestellt.
Mit gewissen Gang und schönen Gmeld.
Der Sonnen Cirkh in gewisser Zahl.
Durch zwölf Zaichn all Jaar ein mahl.

Der mittl Gang zu Nacht und Tagen
Stund,Viertel und Minut thut zaigen.
Des Mons Schein so würtdt groß´und klein
Würdt zaigen die höchst Scheib allein.
Die Bilder seind g´stellt in Werk
Weil jedes hat sein eigen Gemerk
Der widdr Kampf die klärlich deutt
Dass mit der zeitt, Zeitt hab ein Streitt.

Die Uhr der Engel schnell umbwend.
Bedeutt dein Stund am letzten End.
Dann mit dem hellen Gschrei der Hahn
Ermahnt dicc dass du Böse solls getan,
Des Engels gross Posauen Thon,
dass bald künfftig sei Gottes Sohn
Der beruffen würdt zur Seligkeit.
der an ihn glaubt in dieser Zeit.

Ratskeller

Für den bildhauerischen Schmuck der Schlusssteine des Gewölbes und der Friese um die Säulen wurde ein Wettbewerb ausgerufen. Schließlich erhielt der Bildhauer Hans Pfeiffer aus Bernstein, Kreis Horb, den Auftrag. Thema der bildnerischen Figuren auf den Schlusssteinen waren die fröhlichen Seiten des Wirtshauslebens, Essen, Trinken, Musizieren. Die Friese versinnbildlichen Szenen aus der Geschichte der Stadt und bekannte Sprichwörter und Redensarten.[34]

Im Rathauskeller an der Säule Stein
Seht ihr der Stadtgeschichte bunten Reih'n

In grauer Zeit beginnt sie schon:
St. Kilian tauft den Frankensohn.

Der Reichsstadt Stolz, der Bürger Ehr'.
Umgibt die Stadt mit Wall und Wehr.

Die Sage nur, der Dichter singt davon,
Vom großen Hecht, vom Käthchen von Heilbronn.

Bös mitgespielt hat Götz des Rates Herrn.
Bös auch der Bauer mit dem Morgenstern.

Hans Schweiner baut den Kiliansturm so fest.
Doch in den Gassen unten tobt die Pest.

Der Landsknecht oft die Stadt bedroht,
Schiffahrt und Handel leiden Not.

Doch wächst die Stadt und blühet und gedeiht
Durch Bürgerfleiß und Bürgereinigkeit,

Bis Bomben jäh in jener Nacht.
Die ganze Stadt zunicht' gemacht.

Der neue Aufbau nun der Stadt gelingt!
So rundet sich am Kapitäl der Ring.

Großer Ratssaal

Im Großen Ratssaal befinden sich an der Stirnseite zwei Wandverkleidungen. Diese Verkleidungen bestehen aus dünnen Messinggeflechten auf denen sich stark stilisierte Ornamente aus Messingdraht und Messingblech befinden. Ein Werk versinnbildlicht die Symbole von Handel, Industrie und Schifffahrt während das andere Werk die Symbole der Landwirtschaft und des Weinbaus darstellen soll. Geschaffen hat dies der Graphiker A. W. Sauter.[35]

Zerstörte Bauten

Hauptbau

Das Rathaus vor der Zerstörung 1944

Äußerlich entsprach der Rathaus-Hauptbau vor der Zerstörung 1944 im Wesentlichen dem heute wiederaufgebauten Gebäude. Das einst am östlichen Ende der Brüstung der Freitreppe innerhalb von einer Nische mit aufgesetzter gotischer Fiale befindliche alte Ritterstandbild, das die Stadtfahne hielt,[36] hat sich nicht mehr erhalten. Beim Wiederaufbau wurde auch sein später geschaffenes, erhaltenes Pendant am westlichen Ende der Balustrade entfernt und außerdem die Portalsituation verändert: Während früher zwei Türen von der Treppe in das erste Obergeschoss führten, wurden diese beim Wiederaufbau durch Fenster ersetzt und ein neues Portal unter der Kunstuhr geschaffen.

Halle im Ersten und Zweiten Obergeschoss

Besonders schmuckvoll war die nach 1580 vollendete Halle im Ersten Obergeschoss; mächtige achteckige, zwei Geschosse durchziehende Holzpfeiler trugen eine reich verzierte Balkendecke. Diese Balkendecke war mit stilisiertem Blattwerk versehen worden. Weiterhin schmückte die Balkendecke auch ein Fries aus Rundbogen, wobei in die Zwickel einbeschriebene Rosetten waren.[37] Schließlich schmückte noch ein Fries aus Wappen württembergischer Städte[38] die Balkendecke.

Treppenaufgang vom Ersten zu der Halle im Zweiten Obergeschoss[39]

Der Treppenaufgang vom Ersten zu der Halle im Zweiten Obergeschoss war von besonderer Schönheit. Auf Höhe der Halle im Ersten Obergeschoss waren die Pfosten am Teppenaufgang links und rechts, je mit einem aufrecht sitzenden Stadtadler geschmückt worden. Die Treppe verfügte über eine Balustrade mit aus Eiche gedrechselten Balustern, wobei die Baluster mit unterschiedlichen Pfosten unterteilt worden waren. Die Treppe teilte sich auf einem Treppenpodest bzw. Treppenabsatz in halber Höhe. Hier zierten Trauben mit Rebenlaub die Pfosten. Farbenfrohe Wandgemälde und Glasfenster bereicherten diesen Teil der Treppe. So zeigte das Wandgemälde am Treppenaufgang die Rathäuser von Esslingen, Ulm und Heilbronn, wobei vor dem Heilbronner Rathaus der Baumeister des Kiliansturms, Hans Schweiner dargestellt wurde, der auf ein Modell des Oktogons des Kiliansturms zeigte.[40] Die dargestellten Rathäuser wurden mit gemalten Konchien voneinander getrennt, wobei in den Konchien gemalte Medaillons zu sehen waren.

Ein großer Balken im Treppenaufgang trug die Inschrift Tritt fest auf, thu's Maul auf, hör' bald auf![25]

Gemeinderatssaal im Zweiten Obergeschoss[41]

Im zweiten Obergeschoss befand sich in der südöstlichen Ecke der Gemeinderatssaal. Der Heilbronner Gemeinderratssaal war als Gerichtssaal geplant aber später als Festsaal genutzt worden und war neben dem Saal im Schießhaus einer der wenigen Rokokosäle der Stadt Heilbronn [42]. Der damalige Senator und Oberbaumeister Eberhard Ludwig Becht beauftragte den Stuttgarter Hofmaler Johann Jakob Morff (1736-1802) für ein Entgelt von 150 Gulden, ein Deckengemälde für den Gemeinderatssaal zu schaffen, das 1779 fertiggestellt wurde. Das Bild stellte die Göttin Justitia dar [43], die die Waage der Gerechtigkeit in ihren Händen trug und von Figuren umgeben wurde, die das Gute und das Böse symbolisierten [44]. So trägt eine Frauengestalt auf der linken Seite einen Kranz auf dem Kopf und hält Früchte in ihren Händen. Damit symbolisiert diese Figur das Gute und den Wohlstand der ehemaligen Reichsstadt. Die Frauengestalten auf der rechten Seite fallen in einen tiefen Abgrund, weil diese eben auch das Böse symbolisieren [45]. Im Jahre 1780 wurde das Deckengemälde von Johann Jakob Morff durch einen breiten Rahmen aus Stuck von Johann Sigismund Hezel zusammengefasst, wofür dieser ein Entgelt von 110 Gulden erhielt. Die Diagonalen wurden mit Medaillons geschmückt, die Gebinde aus Musikinstrumenten, aus kriegerischen Elementen oder aus Schreibmaterial zeigten. Eine breite Leiste fasst das Kehlgesims zusammen. Die Wände waren durch verschieden breite Felder gegliedert, die von der Fußbodenleiste bis zur Decke gingen. Verzierte Gehänge aus Fruchtgebinden befanden sich im oberen Drittel. Über der Tür zum Gemeinderatssaal befand sich ein von zwei Figuren flankiertes Bildnismedaillon.

Das Gemälde Böckinger Hecht im Zweiten Obergeschoss
Eines der ehemaligen Schmuckstücke im Heilbronner Rathaus: "Der Böckinger Hecht"

Im zweiten Obergeschoss befand sich neben dem Gemeinderatssaal[46] bis zum Jahre 1944 ein halbbogenförmigen Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Das im Jahre 1612 erstmalig erwähnte Gemälde auf Holz zeigte einen angeblich im Jahr 1497 im Böckinger See gefangenen Hecht, umgeben von Inschriften.[47]. Das Gemälde hing ursprünglich an der alten Neckarbrücke und gelangte zu Beginn des 19. Jahrhunderts beim Abbruch des Brückentors ins Rathaus.[48]

In einem Heilbronner Weinbüchlein wird die Geschichte des Böckinger Hechts folgendermaßen geschildert."Diesem Kaiser Friedrich hat der Rat zu Heilbronn außer andern Verehrungen einen Hecht verehrt, welchen der Kaiser selbst seiner Größe und Schöne halber zu einem sonderlichen Gedächtnis in den Böckinger See gesetzt und diesem Hecht zuvor ein mesingner kupferner Ring an die Ohren machen lassen, daran mit griechischen Buchstaben geschrieben gewesen: Ich bin der Fisch, welchen Kaiser Friedrich der andere mit seiner eigenen Hand in diesen See gesetzt, den 5. Oktober im 1230 Jahr nach Geburt Christi".[49]

Oberhalb des Fisches befand sich eine Inschrift mit folgenden Versen:

Ich bin der Fisch
Welcher in disen Seh ist gethon worden von Friderico dem andern diß
namens Regenten der Weldt im Jahr 1230 den 5ten Octob

Unterhalb des Fisches befand sich eine Inschrift mit folgenden Versen:

Schau bei Heilbronn mich recht versteh
Im Weyer genannt Böckinger See
Der in sich hat am Wasser zwar
Sechs Morgen doch ohn all gfahr
Welcher obn abzulassen ist
Was sich zu tragen hat vor Frist
Als man Tausent vierhundert Jahr
Und neuntzig sieben gezehlet war

Nach Christ unsers Heylands geburth
Ein solcher Hecht drin gfangen wurdt
Der gestalt hie abgemahlet steht
Zu dieser Größ ein Ring umb hett
Von Mös am Hals gewachsen ein
Stark unter den Floss Federn sein
Mit griegischer Schrift so mann allda
gegraben ein lautet also

Sonstige Räume im Heilbronner Rathaus

Nördlicher Querflügel (1590/1593)

Neue Kanzlei (1593/1596)

Die Neue Kanzlei war ein dreistöckiger Flügelbau. Den oberen Abschluss des Renaissance-Gebäudes bildete ein Zwerchgiebel nach Süden, der mit Voluten, korinthischen Dreiviertelsäulen, Obelisken geschmückt war [13]. Im Giebelfeld befanden sich Büsten und ein reichsstädtischer Adler, der von vier Figuren umrahmt wurde. Im Inneren der Neuen Kanzlei ist insbesondere der Mittelstock erwähnenswert, der als Halle mit rippenlosem Kreuzgewölbe ausgeführt war.

Ein breites rundbogiges Portal mit dem Stadtwappen und flachen Reliefköpfen in Rundschilden im Giebelfeld befand sich an der Neuen Kanzlei. Dieser Torbogen erlaubte den Zugang sowohl zum Ratshof mit Renaissancebrunnen, als auch zum Trauzimmer [21]. Die Wand vor dem Trauzimmer wurde im Jugendstil bemalt und zeigte folgendes Thema:" Ein Jüngling wirbt um die Geliebte"[50]. Im Trauzimmer selbst war nochmal ein Wandgemälde im Jugendstil, das das gleiche Paar, diesmal jedoch unbekleidet zeigte. Die beiden Gemälde wurden von Adolph Amberg gemalt, der damals im Atelier Bruckmann beschäftigt war [51].

Wenn man das Portal der Neuen Kanzlei betrat [21] gelangte man in einen Innenhof der in den Jahren 1590-93 entstanden war und etwa 20 x 20 Meter maß und einen Zwerchgiebel im Stil der Renaissance zeigte, der die Jahreszahl 1593 unter der Sonnenuhr zeigte [52]. Der Zwerchgiebel diente als Aufzugsgiebel, weil der Dachboden des Heilbronner Rathauses auch als Lagerraum benutzt wurde. Der Giebel sitzt über eine Trauflinie, die horizontal (zwerch) verläuft. Der Zwerchgiebel war mit Pilastern, Voluten, männlichen Büsten, einer Sonnenuhr, der eine gotische Fiale aufgesetzt worden war geschmückt. 1902 wurde bei den Restaurierungsarbeiten im Rathaus-Innenhof ein(e dreistöckige Galerie mit oktogonalem) Treppenturm mit welscher Haube (und Neo-Renaissancebrunnen) hinzugefügt [53].

Syndikatshaus (1600)

Die Syndikatshaus war ein dreistöckiger Flügelbau. Den oberen Abschluss des Renaissance-Gebäudes bildete ein Zwerchgiebel nach Süden, der mit Voluten, korinthischen und ionischen Pilastern, Obelisken geschmückt war [13]. Weiterhin war ornamentales Beschlagwerk und als oberen Abschluss des Zwerchgibels ein Landsknecht mit Schwert und Lanze aufgestellt worden, der als Pendant zum Landsknecht auf der Kilianskirche galt . Unter dem Landsknecht befand sich eine männliche Büste mit Knebelbart und spanischem Kragen, der aus einer runden Öffnung seinen Kopf herausstreckte. Die Büste soll den damaligen Bürgermeister symbolisieren, der den Auftrag zum Umbau gab und somit der damalige Baumeister des Heilbronner Rathauses war [54].

Nach dem Übergang zu Württemberg 1803 wurde das Syndikatsgebäude zum Sitz des Oberamts Heilbronn, dessen Oberamtmann bis 1819 auch Vorsitzender des Stadtgerichts war und die Ratshoheit hatte. 1878 wurde der Sitz des Amtes in einen Neubau verlegt, worauf das Syndikatsgebäude auch als Altes Oberamt bezeichnet wurde.

Bei den Restaurierungsarbeiten um 1900 wurde ein dem Südgiebel ähnlicher Ostgiebel am Ende des Gebäudes hinzugefügt [55].

Einzelnachweise

  1. Willi Zimmermann: Die Baugeschichte des Heilbronner Rathauses in Historischer Verein Heilbronn. 20. Veröffentlichung, Heilbronn 1951
  2. Hans Franke: Geschichte und Schicksal der Juden in Heilbronn. Vom Mittelalter bis zur Zeit der nationalsozialistischen Verfolgungen (1050–1945). Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1963, ISBN 3-928990-04-7, Seite 35
  3. Hornmold war Sohn des Samuel Hornmold (1537-1601) und kam 1575 als 13-jähriger Junge mit seinem Vater nach Heilbronn, wo dieser 19 Jahre als Syndicus der Stadt Heilbronn tätig war. Hornmolds Großvater Sebastian Hornmold der Ältere (1500–1581) war württembergischer Vogt im benachbaren Bietighein. ANNO 1535 VERBRAN DAS ALTE RATHHAUS. In: Schwaben und Franken: Heimatgeschichtliche Beilage der „Heilbronner Stimme“. 9. Jahrgang / Nummer 9. Samstag, 28. September 1963
  4. Faber schrieb in seinem Heilbronner Zeitregister folgenden Satz: " An 1535 verbran daß alte rathaus, welches wa jezo daß offne bad bey dem Kirchbrunnen gestanden, und ginge darmit daß Archiv mitt vilen schrifften im rauch auff"
  5. Teil II, S. 163:…"Im Jahre 1535 brannte das alte Rathaus ab…"
  6. Chronik der Stadt Heilbronn 741–1895 Neudruck. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1986. Seite 22
  7. Der Brand des alten Rathauses von 1535 wird noch in der 2007 erschienen Literatur erwähnt: Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann: Denkmaltopographie Baden-Württemberg. Band I.5 Stadtkreis Heilbronn, Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3, S. 39. 
  8. „Wahrscheinlich hatte vor der Vergrößerung der Pfarrkirche (St. Kilian) der Marktplatz westlich davon gelegen, also in dem Bereich des heutigen Kirchturmes und der Windgasse und weiter nach Westen". (Christard Schrenk: Von Helibrunna nach Heilbronn. Theiss, Stuttgart 1998. Seite 29)
  9. Die Fläche des heutigen Marktplatzes war von den Gebäuden eines Wirtschaftshofes bedeckt, in den mittelalterlichen Quellen als Hofstatt genannt…"', in: Schwaben und Franken: Heimatgeschichtliche Beilage der „Heilbronner Stimme“. 9. Jahrgang / Nummer 9. Samstag, 28. September 1963
  10. nach einem Beitrag von Hans-Gert Oomen
  11. Adolf Paulus:Zur früheren Bebauung im Bereich des heutigen Heilbronner Marktplatzes, in: Histor. Verein Heilbronn, 23. Veröffentlichung, 1960, Seite 42
  12. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Nr. 299 Hans Kurz, der Rathausbaumeister, Seite 104
  13. a b c Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. (Band 1.) Konrad, Weißenhorn, 1966 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 14), Seite 17
  14. a b Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Nr. 299 Hans Kurz, der Rathausbaumeister, Seite 104
  15. Peter U. Quattländer:Heilbronn - Planung des Wiederaufbaus der Altstadt, Heilbronn 1994 (Veröffentlichung des Stadtarchivs Nr. 28), Nr. 78 Die Neuplanung auf der alten Grundlage, Seite 80
  16. Fekete et al., Denkmaltopographie, S. 57
  17. Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3, S. 116
  18. Renz, Alexander/Schlösser, Susanne, Chronik der Stadt Heilbronn. Band VII: 1952-1957, Heilbronn 1996, S. 117
  19. Renz, Alexander/Schlösser, Susanne, Chronik der Stadt Heilbronn. Band VII: 1952-1957, Heilbronn 1996, S. 182
  20. a b Bernhard Lattner mit Texten von Joachim J. Hennze: Stille Zeitzeugen. 500 Jahre Heilbronner Architektur. Edition Lattner, Heilbronn 2005, ISBN 3-9807729-6-9, S. 11
  21. a b c d Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, Seite 26
  22. a b Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2, S. 40
  23. Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3, S.39
  24. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Nr. 299 Hans Kurz, der Rathausbaumeister, S. 104
  25. a b Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, S. 26
  26. Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3, S. 116 und S. 117
  27. a b Julius Fekete: Kunst- und Kulturdenkmale im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1662-2, S. 42
  28. a b Julius Fekete, Simon Haag, Adelheid Hanke, Daniela Naumann: Denkmaltopographie Baden-Württemberg Band I.5 Stadtkreis Heilbronn. Theiss, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8062-1988-3, S. 117
  29. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Nr.300 Die Kunstuhr am Rathaus , Seite 104
  30. Todesanzeige in der Heilbronner Stimme, Samstag dem 25. Juni 1984, Nummer 144, S. 14
  31. Täglich kräht sein Hahn vom Rathaus. In: Heilbronner Stimme vom 2. April 2002
  32. Uwe Jacobi: Das war das 20. Jahrhundert in Heilbronn. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2001, ISBN 3-86134-703-2, S. 57: 1953, 4. September: Kunstuhr glänzt wieder
  33. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Seite 104, Nr. 300 Die Kunstuhr am Rathaus
  34. In: Heilbronner Stimme. Nr. 283, 4. November 1952, S. 4.
    In: Heilbronner Stimme. Nr. 222, 23. September 1952, S. 2.
  35. Wandverkleidung im Großen Ratssal. In: Neckar-Echo. Nr. 283, 19. Juni 1953, S. 6.
  36. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn. Band 15), S. 10, Nr. 2 Galerie westlicher Aufgang 1897
  37. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn. Band 15), S. 11, Nr. 5 Rathaus, rechter Treppenlauf, um 1905
  38. Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, S. 24
  39. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn. Band 15), S. 11, Nr. 5 Rathaus, rechter Treppenlauf, um 1905
  40. Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, S. 24
  41. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 15). S.11, Nr. 4 Rathaus, Gemeinderatssaal, um 1905
  42. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 15). S.11, Nr. 4 Rathaus, Gemeinderatssaal, um 1905
  43. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Nr.299 Hans Kurz, der Rathausbaumeister, Seite 106, Nr.309 Entwurf des Malers Johann Jakob Morff (1736-1802) für eine Deckengemälde im Ratsaal 1779
  44. Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, Seite 24
  45. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 2. Auflage. Konrad, Weißenhorn 1973, ISBN 3-87437-062-3, Nr.299 Hans Kurz, der Rathausbaumeister, Seite 106, Nr.309 Entwurf des Malers Johann Jakob Morff (1736-1802) für eine Deckengemälde im Ratsaal 1779
  46. Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, S. 26
  47. Böckingen am See. Ein Heilbronner Stadtteil – gestern und heute. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1998 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 37), S. 107
  48. Schmolz/Weckbach: Heilbronn. Geschichte und Leben einer Stadt. 1967, Seite 76
  49. Chronik Heilbronn I, S. 6
  50. Uwe Jacobi: Heilbronn so wie es war. Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0746-8, Seite 25
  51. Hans Franke: Geschichte und Schicksal der Juden in Heilbronn. Vom Mittelalter bis zur Zeit der nationalsozialistischen Verfolgungen (1050–1945). Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1963, ISBN 3-928990-04-7 (PDF, 1,2 MB), S.231
  52. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 15). S.11, Nr. 3 nördlicher Innenhofgiebel 1865
  53. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 1. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1966 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 14). S.17, Nr. 9 Marktplatz mit Rathaus 1939
  54. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 2. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1967 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 15). S.1ß, Nr. 1 Neue Kanzlei und Syndikatshaus vor 1905
  55. Helmut Schmolz, Hubert Weckbach (Hrsg.): Heilbronn mit Böckingen, Neckargartach, Sontheim. Die alte Stadt in Wort und Bild. Band 1. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1966 (Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn, 14). S.17, Nr. 9 Marktplatz mit Rathaus 1939

Literatur

  • Willi Zimmermann: Die Baugeschichte des Heilbronner Rathauses in Historischer Verein Heilbronn. 20. Veröffentlichung, Heilbronn 1951

Weblinks

 Commons: Rathaus (Heilbronn) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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