Autobahn

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Autobahn
Autobahnabschnitt der italienischen A1 in Bologna, die f√ľnfspurig ausgebaut ist.
Autobahn mit zwei Richtungsfahrbahnen und jeweils drei Fahrstreifen und einem Seitenstreifen (Bundesautobahn 2, 2006)
Deutsche Reichsautobahn, 1943
Typisches Kleeblatt-Autobahnkreuz, 2004

Eine Autobahn ist eine Fernverkehrsstra√üe, die ausschlie√ülich dem Schnellverkehr und dem G√ľterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen dient. Sie besteht im Normalfall aus zwei Richtungsfahrbahnen mit jeweils mehreren Fahrstreifen. Deutsche Autobahnen sind seit l√§ngerem mit mindestens zwei Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn versehen. Meistens ist auch ein zus√§tzlicher Standstreifen (auch Seitenstreifen oder Pannenstreifen genannt) vorhanden. Bei modernen Autobahnen sind die Fahrbahnen durch einen Mittelstreifen, in dem passive Schutzeinrichtungen wie Stahlschutzplanken oder Betonschutzw√§nde errichtet sind, voneinander getrennt. Die Fahrbahnbefestigung erfolgt heutzutage durch Beton- oder Asphaltbelag.

Im Gegensatz zu anderen Stra√üenkategorien besitzen Autobahnen stets h√∂henfreie Knotenpunkte. So erfolgt der √úbergang von einer Autobahn auf eine andere durch Br√ľcken und Unterf√ľhrungen (Autobahnkreuz beziehungsweise in √Ėsterreich ‚ÄěKnoten‚Äú) oder Abzweigungen (Autobahndreieck, in der Schweiz ‚ÄěVerzweigung‚Äú), √úberg√§nge ins untergeordnete Stra√üennetz werden (Autobahn-) Anschlussstellen genannt. Je nach Verlauf der Trasse spricht man in manchen F√§llen von Ringautobahnen oder Stadtautobahnen. Tunnel und Br√ľcken im Verlauf der Autobahnen sowie die meisten Stra√üenbr√ľcken √ľber die Autobahnen sind Teile der Autobahnen.

An den meisten Autobahnen befinden sich Autobahnrastst√§tten und Autobahnparkpl√§tze, um den Ver- und Entsorgungsbed√ľrfnissen der Autobahnnutzer nachzukommen und diesen eine M√∂glichkeit zu geben, sich zu erholen. Oft befinden sich dort auch Attraktionen und Spielger√§te f√ľr Kinder. Diese Anlagen sind Teile der Autobahnen. Auf Fahrstreifen der Autobahnen ist das Halten und Parken sowie das Wenden nicht erlaubt. Des Weiteren ist auf dem Seitenstreifen beziehungsweise Pannenstreifen und in den Nothaltebuchten das Halten nur in besonderen F√§llen (etwa eines technischen Defektes oder auf Anweisung eines ausf√ľhrenden Staatsorgans) erlaubt, um den nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern.

Inhaltsverzeichnis

Autobahnnetz

Die Vielzahl von einzelnen Autobahnen bildet zusammen ein Stra√üennetz, das sich √ľber L√§ndergrenzen hinweg erstreckt. Ein besonders dichtes Netz bilden Autobahnen in Europa, Nordamerika und in einigen asiatischen L√§ndern. Auf Kontinenten wie Afrika, Australien und S√ľdamerika sind nur im Einzugsbereich von Gro√üst√§dten Autobahnabschnitte zu finden. Eine fl√§chenm√§√üige Erschlie√üung ist nicht vorhanden. Gr√ľnde daf√ľr sind der Mangel an finanziellen Mitteln und der mengenm√§√üig geringe motorisierte Verkehr in l√§ndlichen Gegenden.

Europa

In den meisten europ√§ischen L√§ndern bilden Autobahnen eine eigene Stra√üengattung, in einigen L√§ndern (zum Beispiel Schweden) werden sie zu den anderen Fernstra√üen (beispielsweise Europastra√üen) gez√§hlt. Autobahnen sind in allen europ√§ischen Staaten au√üer Estland, Island, Lettland, Malta, Moldawien, Montenegro und den Zwergstaaten vorhanden. Sie werden fast durchweg grenz√ľberschreitend fortgef√ľhrt und erhalten eine Kennzeichnung als Europastra√üe.

In Europa werden st√§ndig neue Autobahnen gebaut oder bestehende Autobahnabschnitte erweitert. In den Jahren 1994 bis 2004 wuchs das Autobahnnetz in den neuen EU-Mitgliedstaaten um 1000 km, in den alten Mitgliedstaaten sogar um 12.000 km.[1]

Mit 38,6 km Autobahn auf 100.000 Einwohner hat Zypern die h√∂chste Autobahndichte der EU.[2]

Nordamerika

MEX-45 zwischen Aguascalientes und Zacatecas

Die USA sind von einem f√ľr die Gr√∂√üe des Landes sehr dichten Autobahnnetz (sogenannte Interstate Highways) √ľberzogen, die zum Teil deutlich gro√üz√ľgiger angelegt sind als in Europa. W√§hrend √úberlandautobahnen weniger ausgelastet sind, leiden Autobahnen in Ballungsr√§umen unter einem starken Verkehrsaufkommen. Der Stra√üenquerschnitt wird aus diesem Grund sehr breit ausgebildet (bis zu neun Fahrstreifen je Richtungsfahrbahn) und mit gro√üz√ľgigen Anschlussstellen und Knotenpunkten angelegt.

Der Osten Kanadas, darunter vor allem Ontario und Qu√©bec, verf√ľgt √ľber ein √§hnlich gut ausgebautes Autobahnnetz wie die Vereinigten Staaten. Bis auf den bundesstaatlich verwalteten Trans-Canada-Highway obliegt der √ľbrige Stra√üenbau den einzelnen Provinzen. Der Trans-Canada-Highway ist au√üerhalb von Ballungsr√§umen und dichter besiedelten Gebieten noch nicht durchg√§ngig mehrstreifig ausgebaut.

In Mexiko sind die wichtigsten Städte des Landes mit Autobahnen verbunden, wobei der große Teil der Autobahnen mautpflichtig ist. Die kostenpflichtigen Straßen sind in einem ähnlichen Zustand wie in anderen nordamerikanischen Ländern. In Ballungszentren sind die carreteras durchgehend mehrspurig, in weniger dicht besiedelten Regionen manchmal zweispurig mit Gegenverkehr.

Asien

Japan (japanisch: ťęėťÄüťĀďŤ∑Į kŇćsokudŇćro) und S√ľdkorea verf√ľgen √ľber Autobahnnetze mit hohem Ausbaustandard. Die Maximalgeschwindigkeit betr√§gt in Japan offiziell 100 km/h. Mautabgaben (ETC - electronic toll control) sind auch f√ľr kurze Strecken und Privatbenutzung √ľblich. Viele aufstrebende Staaten Ost- und S√ľdostasiens bauen ihre Autobahnnetze mit gro√üer Geschwindigkeit aus.

China hat durch ein gro√ü angelegtes Ausbauprogramm das deutsche Autobahnnetz im Hinblick auf die L√§nge √ľberholt.

In Thailand fasste die Regierung aufgrund steigender Zulassungen von Kraftfahrzeugen und einem Bedarf an Hochgeschwindigkeitsstra√üen mit begrenztem Zugang, im Jahr 1997 einen Kabinettsbeschluss, in dem ein Masterplan f√ľr den Bau von Autobahnen festgelegt wurde. Darin wurden einige Abschnitte von Schnellstra√üen als Autobahn Motorway bezeichnet. Derzeit verf√ľgt das Land √ľber zwei Autobahnen und mehrere Hochstra√üen (Expressways). Den ersten Expressway (Stadtautobahn) gibt es in Bangkok seit 1981. Die H√∂chstgeschwindigkeit liegt bei 120 km/h.

Malaysia verf√ľgt √ľber etwa 1.200 Kilometer Autobahn. So verbindet der North-South Expressway etwa den Nordzipfel von Malaysia an der Grenze zu Thailand mit Johor Bahru an der Grenze zu Singapur im S√ľden. Die Autobahnen sind gr√∂√ütenteils mautpflichtig, die Geb√ľhr wird dabei direkt an Ort und Stelle in Mautstationen kassiert.

√Ąhnlich dem Europastra√üennetz werden auch im asiatischen Raum einzelstaatliche Autobahnen und autobahn√§hnlichen Stra√üen zu einem Gesamtnetz verbunden. Das Vorhaben besitzt den Namen Asian Highway Project.

Geschichte

Deutschland

‚Üí Hauptartikel: Autobahn (Deutschland) und Reichsautobahn

Die erste autobahn√§hnliche Strecke der Welt war die AVUS in Berlin. Sie wurde privat finanziert und 1921 er√∂ffnet, war allerdings geb√ľhrenpflichtig. Die AVUS diente daher zun√§chst haupts√§chlich als Renn- und Teststrecke und nicht dem √∂ffentlichen Verkehr.

Als erste √∂ffentliche Autobahn Deutschlands ‚Äď damals noch offiziell als ‚ÄěKraftwagenstra√üe‚Äú bezeichnet ‚Äď gilt die heutige A 555 zwischen K√∂ln und Bonn, die nach dreij√§hriger Bauzeit am 6. August 1932 durch den damaligen K√∂lner Oberb√ľrgermeister Konrad Adenauer er√∂ffnet wurde. Die Strecke war bereits h√∂henfrei und je Fahrtrichtung zweispurig, was heute als Mindestma√üstab f√ľr die Bezeichnung ‚ÄěAutobahn‚Äú gilt.[3] Baulich getrennte Richtungsfahrbahnen, ein weiteres typisches Charakteristikum von Autobahnen, besa√ü sie jedoch noch nicht.[4] Daher bekam der Abschnitt erst 1958 nach weiterem Ausbau den offiziellen Status einer Autobahn.[4]

Auch der Bau der Autobahn K√∂ln‚ÄďD√ľsseldorf (heute Teil der A 3) wurde bereits 1929 durch den Provinzialverband der preu√üischen Rheinprovinz rechtlich fixiert.[5] Ein 2,5 km langer Abschnitt bei Opladen wurde 1931 begonnen und 1933 fertiggestellt.[6] Der erste Plan zum Bau einer wirklich gro√üen und bedeutenden Autobahn war der HaFraBa-Plan (= Hansest√§dte‚ÄďFrankfurt‚ÄďBasel), der in etwa dem Verlauf der heutigen Autobahn A 5 und dem n√∂rdlichen Teil der A 7 entsprach. Dieser wurde noch vor der sog. Machtergreifung der Nationalsozialisten erstellt. Tats√§chlich gebaut wurde dann nach den HaFraBa-Pl√§nen ab 1933 die Strecke Frankfurt‚ÄďDarmstadt‚ÄďMannheim‚ÄďHeidelberg.[7] Mit der HaFraBa verbunden ist die Entstehung des Wortes ‚ÄěAutobahn‚Äú, das 1932 in der gleichnamigen Fachzeitschrift gepr√§gt wurde.[8] Die Bezeichnung ‚ÄěNur-Autostra√üe‚Äú habe man verworfen, schrieb die HaFraBa, um dem Umstand Ausdruck zu verleihen, man wolle eine ‚ÄěAutobahn‚Äú in Analogie zur Eisenbahn errichten. Der Mythos, das Wort ‚ÄěAutobahn‚Äú und die grunds√§tzliche Idee hierf√ľr gehe direkt auf Adolf Hitler zur√ľck, ist somit falsch, l√§sst sich aber mit Unterlagen aus dem Bundesarchiv erkl√§ren, nach denen der damalige Generalinspektor f√ľr das Deutsche Stra√üenwesen, Fritz Todt, zwischen 1934 und 1937 mehrfach darauf hinwies, Hitler habe (Zitat) ‚Äěbereits 1923 in Landsberg seine grundlegenden Gedanken √ľber den Bau deutscher Autobahnen niedergelegt‚Äú.[9]

√Ėsterreich

Der Autobahnbau begann in √Ėsterreich mit dem Anschluss an das Deutsche Reich 1938. Noch im selben Jahr wurden erste Teilst√ľcke der West Autobahn bei Salzburg fertiggestellt. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges kam der Ausbau des Autobahnnetzes bei einer Gesamtl√§nge von 16,8 km allerdings zum Erliegen und wurde erst nach dem Wiedererlangen der Souver√§nit√§t √Ėsterreichs mit dem √Ėsterreichischen Staatsvertrag von 1955 wieder aufgenommen.[10][11]

Schweiz

‚Üí Hauptartikel: Autobahn (Schweiz)

Die erste h√∂henfreie Stra√üe der Schweiz war die ‚ÄěAusfallstra√üe Luzern-S√ľd‚Äú, die 1955 er√∂ffnet wurde (heute Teil der A2). Sie bekam allerdings erst sp√§ter nach weiterem Ausbau den Status einer Autobahn, welcher durch den ‚ÄěBundesbeschluss √ľber das Nationalstra√üennetz‚Äú von 1960 eingef√ľhrt wurde. Die erste offizielle Autobahn der Schweiz war demnach das 1963 fertiggestellte Teilst√ľck der A1 zwischen Genf und Lausanne.

Italien

Als erste Autobahn Italiens und gleichzeitig erste f√ľr alle zug√§ngliche Autostra√üe der Welt gilt die Autostrada dei Laghi. Das erste Teilst√ľck zwischen Mailand und Varese wurde 1924 privat von Dr.-Ing. Puricelli errichtet[12] und war geb√ľhrenpflichtig. Die Autostra√üe besa√ü je Fahrtrichtung einen Fahrstreifen und war noch nicht h√∂henfrei ausgebildet. Spezielle Auf- und Abfahrten waren angelegt.

Frankreich

Die erste Autostra√üe Frankreichs, die Autoroute de Normandie, sollte 1940 fertiggestellt werden. Durch den Zweiten Weltkrieg verz√∂gerte sich allerdings der Bau und die Strecke wurde erst 1946 er√∂ffnet. Die offizielle Bezeichnung ‚ÄěAutoroute‚Äú wurde 1955 eingef√ľhrt.

Vereinigtes Königreich

Der Bau von Autobahnen im Vereinigten K√∂nigreich begann 1949 mit dem Special Roads Act.[13] Darin definierte das britische Parlament ‚Äěspezielle Stra√üen‚Äú (sp√§ter offiziell als ‚ÄěMotorway‚Äú bezeichnet), f√ľr die nur bestimmte Fahrzeugtypen zugelassen waren. Die erste dieser ‚Äěspeziellen Stra√üen‚Äú, die heutige M6 bei Preston, wurde am 5. Dezember 1958 er√∂ffnet. Ein Jahr sp√§ter, am 2. November 1959, gab man die heutige M1 bei London f√ľr den Verkehr frei. Da die M6 damals recht kurz war und lange nicht erweitert wurde, wird h√§ufig die M1 als erste Autobahn Gro√übritanniens bezeichnet.

Vereinigte Staaten

Der Long Island Motor Parkway (LIMP), auch bekannt als Vanderbilt Parkway, war eine ab 1908 errichtete private Stra√üenverbindung im Staate New York, die als Mautstra√üe dem Automobilverkehr vorbehalten war und auch als Rennstrecke diente. Ihre kreuzungsfreie Bauweise und die Verwendung geteilter Richtungsfahrbahnen machen sie zu einem Vorl√§ufer der Autobahnen. Sie wurde 1938 vom Staat New York √ľbernommen und stillgelegt.

Niederlande

‚Üí Hauptartikel: Autobahn (Niederlande)

Die Niederlande haben mit 57,5 Kilometern den gr√∂√üten Anteil Autobahnkilometer pro 1.000 km¬≤ in der Europ√§ischen Union. Insgesamt besitzen die Niederlande ein Autobahnnetz von 2.360 km. Die √§lteste niederl√§ndische Autobahn ist die A12 zwischen Den Haag und Utrecht, deren erster Abschnitt 1937 in Betrieb genommen wurde.

Norwegen

‚Üí Hauptartikel: Autobahn (Norwegen)

In den 1960er Jahren begann Norwegen mit der Planung eines umfassenden Autobahnnetzes, doch der Bau wurde nach nur 45 Streckenkilometern aufgrund der hohen Baukosten gestoppt. Stattdessen beschr√§nkte man sich auf den Bau von Schnellstra√üen. Erst zur Jahrtausendwende kam der Autobahnbau wieder in Schwung ‚Äď vor allem durch die Erweiterung von vorhandenen Schnellstra√üen. 2004 umfasste das norwegische Autobahnnetz im Vergleich immer noch geringe 193 km.[14]

Eine Besonderheit ist, dass der Ausbau meist √ľber eine Maut auf dem entsprechenden Abschnitt finanziert wird, nicht jedoch die Instandhaltung (‚ÄěPublic Private Partnership‚Äú). Sobald die Investitionskosten abbezahlt sind, entfallen die Mautgeb√ľhren.

Schweden

‚Üí Hauptartikel: Autobahn (Schweden)

Die schwedischen Autobahnen, in Schweden Motorv√§gar genannt, entstanden erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der erste Motorv√§g mit Autobahnstandard wurde, nach deutschem Vorbild, mit einer Fahrbahn aus Beton zwischen Malm√∂ und Lund angelegt und 1953 von Prinz Bertil von Schweden eingeweiht. Das Teilst√ľck war 17 km lang. 2007 umfasste das schwedische Autobahnnetz ungef√§hr 1.800 km.

Serbien

‚Üí Hauptartikel: Autobahnen in Serbien

Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Autostra√üe durch Jugoslawien gebaut, welche vier der sechs Teilrepubliken (darunter Serbien) passierte und den Namen ‚ÄěStra√üe der Br√ľderlichkeit und Einheit‚Äú (Autoput bratstvo i jedinstvo) erhielt. Mit dem steigenden Verkehrsaufkommen auf den Stra√üen der Teilrepubliken wurde die Autostra√üe zum Autoput mit zwei Richtungsfahrbahnen umgebaut. Seit der Unabh√§ngigkeit Serbiens 2006 befinden sich viele Autobahnen und Schnellstra√üen in Planung und Bau. Bereits heute z√§hlt das serbische Autobahnnetz zu einem der am schnellsten expandierenden in Europa.

Polen

‚Üí Hauptartikel: Autostrada (Polen)

1945 verf√ľgte Polen lediglich √ľber einige noch in der NS-Zeit errichtete Autobahnfragmente in Pommern und Schlesien. Bis in die 1970er Jahre gab es keinerlei Neubauten, und selbst die besagten Teilabschnitte wurden nur notd√ľrftig in Schuss gehalten. Erst in den 1980er Jahren begann der ernsthafte Bau eines umfassenden Autobahnnetzes, doch bis heute weist das polnische Autobahnnetz erhebliche L√ľcken auf. Per 31. Dezember 2008 wies das polnische Autobahnnetz eine Gesamtstreckenl√§nge von 756,3 km auf.

Beschilderung

Um dem Verkehrsteilnehmer die Orientierung zu erleichtern, erhalten Fernstra√üen eine charakteristische Beschilderung, welche durch Farbe und Symbolik die Bedeutung der Stra√üe hervorhebt. Das weithin bekannte ‚ÄěAutobahnsymbol‚Äú wird von vielen L√§ndern verwendet, wenn auch eine genaue Unterscheidung von Autobahn, Kraftfahrstra√üe und baulich √§hnlichen Stra√üen zwischen den L√§ndern nicht m√∂glich ist. Dabei ist im Wesentlichen zwischen der Beschilderung in gr√ľner und blauer Farbgebung zu unterscheiden. Beide Farben sind laut dem Wiener √úbereinkommen √ľber Stra√üenverkehrszeichen von 1968 zugelassen.

Um eine einheitliche Farbgebung anzustreben und weder gr√ľner noch blauer Beschilderung den Vorzug zu geben, kam in den 1990er-Jahren die Idee auf, eine andere Farbgebung zu nutzen (in Mitteldeutschland wurden neue Teilst√ľcke kurzzeitig violett ausgeschildert); man einigte sich aber auf die rote Farbe. Da die Farb√§nderung s√§mtlicher Beschilderungen jedoch exorbitante Kosten verursacht h√§tte, sind zum einen nur wenige L√§nder der neuen Farbgebung gefolgt (F/CH/PL), zum anderen wurde ausschlie√ülich die Nummerierungsbeschilderung auf rote Farbe umgestellt, die Hinweis- und Verkehrsschilder jedoch in der bisherigen Farbe belassen. So sind z.B. auf gewissen Strecken in der Schweiz nach wie vor gr√ľne Nummerierungsbeschilderungen zu sehen.

Blaue Beschilderung

Stra√üenschild blau ‚ÄěAutobahn‚Äú
  • Belgien*
  • Brasilien**
  • Chile
  • Deutschland
  • Frankreich***
  • Iran
  • Gro√übritannien und Nordirland
  • Irland
  • Israel
  • Luxemburg
  • Marokko
  • Niederlande
  • Norwegen
  • √Ėsterreich
  • Pakistan
  • Polen
  • Portugal
  • Slowakei
  • Spanien
  • S√ľdafrika
  • Thailand (Tollway Section)
  • Tschechische Republik
  • Tunesien
  • Ungarn
  • Vereinigte Arabische Emirate (Emirat Abu Dhabi)
  • Wei√ürussland

*) Hinweisschilder, die den Weg zur Autobahn weisen, sind jedoch gr√ľn.
**) Nur Bundesstaatautobahnen (Rodovias Estaduais). ***) Hinweisschilder f√ľr Fernstra√üen sind gr√ľn.

Gr√ľne Beschilderung

Stra√üenschild gr√ľn ‚ÄěAutobahn‚Äú
  • Albanien
  • Australien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Brasilien*
  • Bulgarien
  • China
  • D√§nemark
  • Finnland
  • Griechenland
  • Italien
  • Iran**
  • Japan
  • Kanada
  • Kosovo
  • Kroatien
  • Litauen
  • Malaysia
  • Mazedonien
  • Mexiko
  • Neuseeland
  • Peru
  • Rum√§nien
  • Russland
  • Schweden
  • Schweiz
  • Serbien
  • Slowenien
  • S√ľdkorea
  • Taiwan
  • Thailand (Freeway Section)
  • T√ľrkei
  • Ukraine
  • Vereinigte Staaten***
  • Vereinigte Arabische Emirate (Emirat Dubai)
  • Zypern

*) Nur Bundesautobahnen (Rodovias Federais).
**) Nur Stadtautobahnen.
***) Interstate Highways werden durch ein blaues Wappenschild mit wei√üer Zahl und rotem Querstreifen √ľber der Zahl gekennzeichnet.

Verkehrsregeln

Auf deutschen Autobahnen gilt Richtgeschwindigkeit 130 km/h

Aus Gr√ľnden der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes haben fast alle L√§nder eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen 110 und 130 km/h f√ľr Autobahnen eingef√ľhrt. In Europa ist Deutschland das einzige Land, in dem die Geschwindigkeit auf Autobahnen nicht generell begrenzt ist. Im √úbrigen ist die Geschwindigkeit den Stra√üen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverh√§ltnissen (beispielsweise Schnee oder Nebel) sowie den pers√∂nlichen Fahrf√§higkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen.

Fahrzeuge, die bauartbedingt nicht mehr als 45 bis 80 km/h (l√§nderabh√§ngig) erreichen k√∂nnen, sind von der Autobahnbenutzung ausgeschlossen. Dies geschieht, da langsamere Fahrzeuge den Verkehrsfluss behindern und sich so die Unfallgefahr erh√∂ht.

Das Halten, Wenden, R√ľckw√§rtsfahren sowie das Auf- und Abfahren an nicht gekennzeichneten Stellen auf der Autobahn ist generell verboten. Ausnahmen zum Haltverbot bilden die Autobahnparkpl√§tze und Autobahnrastst√§tten. Verkehrsteilnehmer, deren Fahrzeug eine Panne hat, warten am rechten Fahrbahnrand (beziehungsweise auf dem Standstreifen, falls vorhanden).

Verkehrsstärke

Autobahnen sind baulich daf√ľr ausgelegt, ein hohes Verkehrsaufkommen auszuhalten. So eignet sich beispielsweise eine vierspurige Autobahn mit Standstreifen f√ľr bis zu 70.000 Fahrzeuge pro Tag. Je nach Anteil des G√ľterverkehrs kann dieser Wert unterschiedlich ausfallen. Der h√∂chste Verkehrsfluss mit bis zu 2.600 Autos pro Stunde und Fahrstreifen stellt sich ‚Äď wegen des verringerten Sicherheitsabstandes ‚Äď bei etwa 85 km/h ein, wenn sich die Geschwindigkeiten der einzelnen Fahrzeuge einander anpassen. Eine noch h√∂here Belastung f√ľhrt dann zum Stau. Bei subjektiv ‚Äěfreier Strecke‚Äú k√∂nnen hingegen nur etwa 1.800 Autos pro Stunde und Fahrstreifen passieren.[15] Das theoretische Modell f√ľr den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit und Durchlassf√§higkeit einer Stra√üe liefert das Fundamentaldiagramm des Verkehrsflusses.

Verkehrssicherheit

Wildschutzzäune verhindern gefährlichen Wildwechsel
PKW-Tempolimits auf europäischen Autobahnen. Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind rötlich unterlegt.

Autobahnen haben den geringsten Anteil an den Gesamtunfallzahlen. Trotz des hohen Verkehrsaufkommens und der hohen Geschwindigkeit ereigneten sich im Jahre 2002 nur knapp 7 % der Unf√§lle mit Personensch√§den auf deutschen Autobahnen. Neben dem Risiko mit einem anderen Fahrzeug zu kollidieren, besteht auch die Gefahr eines Wildunfalls. Die zum Teil schweren Unf√§lle treten besonders in Waldgebieten auf. Die Stra√üenverkehrsbeh√∂rden errichten daher in gef√§hrdeten Gebieten Wildschutzz√§une entlang der Stra√üe, um dem Wild den Zutritt zur Fahrbahn zu verwehren.

Im Regelfall werden in Deutschland und √Ėsterreich Autobahnen bei Nacht nur im innerst√§dtischen Bereich (Stadtautobahn) sowie bei unfalltr√§chtigen Ein- und Ausfahrten beleuchtet. Autobahntunnel werden ‚Äď wie andere Stra√üentunnel ‚Äď immer beleuchtet. In vielen anderen L√§ndern (beispielsweise Frankreich oder Gro√übritannien) sind die meisten Autobahnen in Ballungsr√§umen und alle Autobahnknotenpunkte beleuchtet. Es gibt einige L√§nder wie Belgien, Luxemburg, Vereinigte Arabische Emirate oder die T√ľrkei, wo sogar fast alle Autobahnen nachts beleuchtet werden. Im Zuge der Energieeinsparungen und der aufw√§ndigen Wartung sowie der sogenannten Lichtverschmutzung wird aber auch in einigen dieser L√§nder die Beleuchtung nach und nach eingestellt.

Todesfälle pro Milliarden Fahrzeugkilometer1 im internationalen Vergleich (2005)[16]
Land Autobahn Alle
Straßen
DTV
Autobahn
Autobahn
(Verkehr %)
Geschwindigkeitsbegrenzung
(km/h) (2003)
BelgienBelgien Belgien 4,8 9,3 ‚ÄĒ ‚ÄĒ 120
DanemarkD√§nemark D√§nemark 2,6 7,7 29.454 25 % 130
DeutschlandDeutschland Deutschland 3,1 7,8 48.710 31 % keine (Richtgeschwindigkeit = 130)
FinnlandFinnland Finnland 1,9 7,3 22.780 10 % 120
FrankreichFrankreich Frankreich 2,7 9,6 31.979 21 % 130 (110 bei Regen)
IrlandIrland Irland 7,4 10,9 26.730 4 % 120
JapanJapan Japan 3,3 10,3 26.152 9 % 100
LuxemburgLuxemburg Luxemburg ‚ÄĒ ‚ÄĒ ‚ÄĒ ‚ÄĒ 130 (110 bei Regen)
NiederlandeNiederlande Niederlande 2,1 7,7 66.734 41 % 120 (130 auf einigen Strecken)
Osterreich√Ėsterreich √Ėsterreich 4,8 9,3 30.077 23 % 130
PortugalPortugal Portugal 15,1 ‚ÄĒ ‚ÄĒ ‚ÄĒ 120
SchwedenSchweden Schweden 2,5 5,9 24.183 21 % 110 (120 auf einigen Strecken)
SchweizSchweiz Schweiz 1,1 6,6 43.641 33 % 120
SlowakeiSlowakei Slowakei ‚ÄĒ ‚ÄĒ ‚ÄĒ ‚ÄĒ 130
SlowenienSlowenien Slowenien 7,5 14,8 15.643 19 % 130
TschechienTschechien Tschechien 7,2 25,5 25.714 11 % 130
UngarnUngarn Ungarn 14,0 ‚ÄĒ ‚ÄĒ ‚ÄĒ 130
Vereinigtes KonigreichVereinigtes K√∂nigreich Vereinigtes K√∂nigreich 2,1 6,8 85.536 23 % 112
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 5,0 9,0 39.634 24 % 97/105/113/121/1292
1 Einige Angaben sind Werte aus den Jahren 1999 bis 2004. Grundlage f√ľr die Verkehrstotenzahlen ist der 30-Tage-Erfassungszeitraum. Die angegebenen Zahlen sind nur unter Ber√ľcksichtigung der f√ľr die L√§nder ma√ügebenden Erfassungsmethoden vergleichbar, sodass Korrekturfaktoren benutzt werden. Der Zeitraum zwischen Unfall und Tod der Person ist sehr wichtig, da er ma√ügeblich daf√ľr ist, ob sie in der Statistik erfasst wird oder nicht. Diese Zeitr√§ume variieren von Land zu Land.
2 In den Vereinigten Staaten unterscheiden sich die Regelungen von Bundesstaat zu Bundesstaat.

Maut

Maut
‚Üí Hauptartikel: Maut

In vielen L√§ndern muss man f√ľr das Befahren der Autobahn eine Benutzungsgeb√ľhr (sogenannte Maut) bezahlen. Dieses kann zeitabh√§ngig in Form einer Vignette geschehen oder streckenabh√§ngig durch Bezahlen an Mautposten, wie in zahlreichen weiteren europ√§ischen Staaten √ľblich.

In √Ėsterreich gilt f√ľr LKW seit dem 1. Januar 2004 eine Maut, die √ľber mitzuf√ľhrende GO-Boxen und ein entlang der Autobahn installiertes Dezimeterwellen-System abgerechnet wird. Um ein Ausweichen auf Landstra√üen zu verhindern, werden h√§ufig Fahrverbote f√ľr LKW auf parallel verlaufenden Stra√üen verh√§ngt. In der Schweiz gilt die LSVA auf allen Stra√üen, somit existiert das Ausweichen des Schwerverkehrs auf Landstra√üen nicht. In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2005 eine LKW-Maut, die entweder an Automaten √ľber dort anzugebende Fahrtrouten im Voraus oder √ľber eingebaute Maut-Ger√§te satellitengest√ľtzt automatisiert erhoben wird. Die Erhebung erfolgt √ľber das Unternehmen Toll Collect.

Kultur

Die Autobahnen haben auch zu kultureller Auseinandersetzung angeregt. Beispiele sind die Errichtung von Autobahnkirchen. Im Bereich der Musik das Album Autobahn der Musikgruppe Kraftwerk oder das Lied 'Deutschland Autobahn' des US-amerikanischen Country-S√§ngers Dave Dudley, dessen Gro√üeltern aus Deutschland stammten. In dem Film The Big Lebowski (1998) taucht ein Trio deutscher Nihilisten auf, das als Gruppe ‚ÄěAutobahn‚ÄĚ (ein Kraftwerk-Verschnitt) Ende der Siebziger seine erste Techno-LP mit dem Titel ‚ÄěNagelbett‚ÄĚ herausgebracht haben soll. Auch tragen einige Diskotheken, die an oder in der N√§he einer Autobahn liegen, den Namen dieser Autobahn, so zum Beispiel eine Kasseler Diskothek namens ‚ÄěA7‚Äú an der A 7. Die deutsche Filmkom√∂die Superstau spielt fast komplett auf einer Autobahn.

Baukosten

Die Baukosten von Autobahnen sind stark von den Gegebenheiten der jeweiligen Strecke abh√§ngig. Einfache Streckenf√ľhrungen verursachen Kosten von etwa vier bis sechs Millionen Euro pro Autobahnkilometer, bei komplexen Strecken, etwa mit Br√ľcken und Tunneln, liegen die Kosten um ein Vielfaches h√∂her. Zus√§tzlich zu den reinen Baukosten kommen Kosten f√ľr den Planungsprozess, f√ľr Gutachten und Beratungsleistungen externer Ingenieure, Genehmigungsverfahren und f√ľr begleitende Investitionen, also etwa f√ľr L√§rmschutzw√§nde, Stra√üenbegleitgr√ľn und Wechselverkehrszeichen hinzu.

Entsprechend einer Beispielrechnung können sich in Deutschland durchschnittliche Kosten von 26,8 Millionen Euro pro Autobahnkilometer ergeben, wovon ein Viertel reine Baukosten und drei Viertel zusätzliche Kosten sind.[17]

Natur- und Umweltschutz

Der Neubau einer Autobahn trennt bislang zusammenhängende Lebensräume.

Der Neu- oder Ausbau von Autobahnen wird immer wieder durch Natur- und Umweltsch√ľtzer kritisiert. Umweltsch√ľtzer sehen den Autobahnbau vor allem als falsches verkehrspolitisches Signal, da dadurch der motorisierte Individualverkehr und somit der zus√§tzliche Aussto√ü von klimasch√§dlichen Abgasen gef√∂rdert wird. Au√üerdem warnen sie vor zus√§tzlicher L√§rmbelastung f√ľr die Umgebung der Autobahn.

Natursch√ľtzer hingegen bem√§ngeln vor allem den Fl√§chenverbrauch sowie die zunehmende Landschaftszerschneidung, welche durch neue Autobahnen gef√∂rdert wird. Zudem wird bem√§ngelt, dass der Arten- wie der Biotopschutz bei der Verkehrsplanung oft eine untergeordnete Rolle spielt. Aus diesen Gr√ľnden versuchen Umweltschutzorganisation und Naturschutzverb√§nde durch Aufkl√§rungsarbeit, aber auch mithilfe des Verbandsklagerechts, den Bau weiterer Autobahnen zu verhindern oder umweltvertr√§glichere Streckenf√ľhrungen beim Neubau durchzusetzen.

Des Weiteren f√∂rdern Autobahnen aktiv die Zersiedelung. Durch die verk√ľrzte Wegstrecke und die Verk√ľrzung der Fahrzeiten wird es z. B. Arbeitnehmern erm√∂glicht, sich weiter weg von ihren Arbeitspl√§tzen anzusiedeln. Dies f√ľhrt wiederum zu mehr Verkehr auf den Autobahnen, was wiederum zu einem Bedarf f√ľr neue Stra√üen oder f√ľr den Stra√üenausbau f√ľhrt. So sind z. B. in Los Angeles selbst achtspurige Autobahnen regelm√§√üig von Staus betroffen. Ein weiteres Beispiel sind Gewerbegebiete an Autobahnen au√üerhalb von St√§dten. Diese sind in der Regel nicht mit anderen Verkehrsmitteln zu erreichen, ein weiterer Anstieg des Individualverkehrs ist die Folge.

Eine M√∂glichkeit, die negativen Auswirkungen von Autobahnen auf die Umwelt zu verringern, ist das Verfahren der Trassenb√ľndelung. So wird neben einem bestehenden Verkehrsweg (etwa eine Bahnstrecke) eine Autobahn errichtet. Durch dieses Prinzip werden die Fl√§chenzerschneidung und die Neuverl√§rmung reduziert. Ein weiteres Mittel, mit dem versucht wird die Auswirkungen der Landschaftszerschneidung zu verringern, ist der Bau von Gr√ľnbr√ľcken.

Siehe auch

Allgemein

 Portal:Stra√üen ‚Äď √úbersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Stra√üen

Europäische Autobahnnetze


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  • Autobahn ‚ÄĒ –°—ā—É–ī–ł–Ļ–Ĺ—č–Ļ –į–Ľ—Ć–Ī–ĺ–ľ ‚Ķ   –í–ł–ļ–ł–Ņ–Ķ–ī–ł—Ź

  • Autobahn ‚ÄĒ Saltar a navegaci√≥n, b√ļsqueda Autobahn (Autopista) puede ser: Autobahn (Alemania) Autobahn (Austria) Autobahn, √°lbum de Kraftwerk. Obtenido de Autobahn Categor√≠a: Wikipedia:Desambiguaci√≥n ‚Ķ   Wikipedia Espa√Īol

  • Autobahn ‚ÄĒ [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Auch: ‚ÄĘ Schnellstra√üe Bsp.: ‚ÄĘ Die M1 ist die Autobahn, die London mit Leeds verbindet. ‚ÄĘ Es gibt ein dichtes Netz von Autobahnen. ‚ÄĘ Es gab einen Unfall auf der Autobahn. ‚ÄĘ Auf der Autobahn wurden Autos… ‚Ķ   Deutsch W√∂rterbuch

  • autobahn ‚ÄĒ n. [German: equivalent of auto + road.] an expressway or superhighway in a German speaking country. [WordNet 1.5] ‚Ķ   The Collaborative International Dictionary of English

  • Autobahn 9 ‚ÄĒ ist der Name der: deutschen Bundesautobahn 9 griechischen Autobahn 9 (Griechenland) Diese Seite ist eine Begriffskl√§rung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Autobahn ‚ÄĒ Deutschlands gr√∂√üte Psychiatrie. ¬ęHenning Venske¬Ľ ‚Ķ   Zitate - Herkunft und Themen

  • autobahn ‚ÄĒ (n.) 1937, German, from auto motor car + bahn path, road, from M.H.G. ban, bane way, road, lit. strike (as a swath cut through), from PIE *gwhen to strike, kill (see BANE (Cf. bane)) ‚Ķ   Etymology dictionary

  • Autobahn ‚ÄĒ ‚Ėļ NOUN ‚Ė™ a motorway in a German speaking country. ORIGIN German, from Auto motor car + Bahn path, road ‚Ķ   English terms dictionary

  • autobahn ‚ÄĒ [√īt‚Ä≤Ňć b√§nőĄ, √īt‚Ä≤…ôb√§nőĄ; ] Ger [ ou‚Ä≤tŇć b√§nőĄ] n. pl. autobahns or autobahnen [√īt‚Ä≤Ňćb√§nőĄ…ôn, √īt‚Ä≤…ôb√§nőĄ…ôn; ] Ger [, ou‚Ä≤tŇćb√§nőĄ…ôn] [Ger < auto(mobil), AUTOMOBILE + bahn, a course, highway] in Germany and Austria, an expressway ‚Ķ   English World dictionary

  • Autobahn ‚ÄĒ Audio|DE Autobahn.ogg| Autobahn (German: IPA2|ňąa ätoňźbaňźn, plural Autobahnen ; English: IPA|/ňą…Ēňźt…ô äb…Ďňźn/) is the German word for a major high speed road restricted to motor vehicles capable of driving at least Auto km/h|60 and having full control… ‚Ķ   Wikipedia


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