Reipeldingen


Reipeldingen
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Reipeldingen führt kein Wappen
Reipeldingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Reipeldingen hervorgehoben
50.0827777777786.1816666666667490
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Arzfeld
Höhe: 490 m ü. NN
Fläche: 4,76 km²
Einwohner:

5.528 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 1161 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54689
Vorwahl: 06550
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 298
Adresse der Verbandsverwaltung: Luxemburger Straße 6
54687 Arzfeld
Webpräsenz: www.reipeldingen.de
Ortsbürgermeister: Klaus Essers
Lage der Ortsgemeinde Reipeldingen im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Reipeldingen ist eine Ortsgemeinde im westlichen Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Der Ort liegt in einer Talsenke nördlich von Daleiden, 5 km östlich der Staatsgrenze zwischen Deutschland und dem Großherzogtum Luxemburg.

56,9 % des Gemeindegebietes werden landwirtschaftlich genutzt, 39,6 % sind von Wald bestanden.

Nachbargemeinden

Reipeldingen grenzt im Norden an Eschfeld, im Osten an Irrhausen, im Süden an Daleiden sowie im Westen an Dahnen.

Geschichte

Der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr 1624 als „Ripendingen“ mit sechs Wohnhäusern erwähnt.[2]

Von der Pestzeit, nach der in dem Ort nur noch sechs Vogtgüter bewohnt waren, erholte sich das Dorf vergleichsweise gut.

Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 39
  • 1835 – 69
  • 1871 – 150
  • 1905 – 101
  • 1939 – 113
  • 1950 – 131
  • 1961 – 122
  • 1965 – 131
  • 1970 – 131
  • 1975 – 112
  • 1980 – 95
  • 1985 – 91
  • 1987 – 79
  • 1990 – 82
  • 1995 – 73
  • 2000 – 74
  • 2005 – 78

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Reipeldingen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Sehenswürdigkeiten

Wahrzeichen des Ortes ist die Katholische Filialkirche St. Maria aus dem 19. Jahrhundert, die 1832 erstmals urkundlich erwähnt ist. Es handelt sich um einen nachbarocken Saalbau mit Giebeldachreiter. Der darin aufgestellte Altar aus dem Jahr 1611 stammt aus der Kirche in Waxweiler. Die Kirche steht unter Denkmalschutz[4].

Wirtschaft und Infrastruktur

Reipeldingen ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Seit 1971, als noch 19 landwirtschaftliche Betriebe gezählt worden waren, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 234 ha auf 255 ha (2005) abgenommen, die von 4 Betrieben bewirtschaftet wurden.

Etwa 10 km westlich der Ortsgemeinde verläuft die luxemburgische Nationalstraße 7.

Quellen und Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Johann Friedrich Schannat: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 4, 1854, Seite 227
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  4. Hans-Hermann Reck, Andrea Rumpf (Bearbeiter): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 9,3: Kreis Bitburg-Prüm. Verbandsgemeinden Arzfeld, Neuerburg und Prüm. Werner, Worms 2000. ISBN 3-88462-170-X; Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler Eifelkreis Bitburg-Prüm, Koblenz 2010.

Weblinks

 Commons: Reipeldingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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