Rijeka

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Rijeka
Rijeka
Fiume
Wappen von RijekaFiume
Rijeka (Kroatien)
Paris plan pointer b jms.svg
45.32970277777814.4320861111110
Basisdaten
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Wappen der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar Primorje-Gorski kotar
H√∂he: m. i. J.
Fl√§che: 44 km¬≤
Einwohner: 139.248 (2008)
Agglomeration: 305,505 (2008)
Bevölkerungsdichte: 3.165 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+385) 051
Postleitzahl: 51 000
Kfz-Kennzeichen: RI
Bootskennzeichen: RK
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2009, vgl.)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 7 Stadtbezirke
Oberb√ľrgermeister: Vojko Obersnel (SDP)
Koalitionspartner: HNS, IDS, HSLS, HSS, ARS, SDA
Postanschrift: Korzo 16
51 000 Rijeka
Webpräsenz:
Sonstiges
Schutzpatron: Hl. Vitus (Sv. Vid)
Rijeka-pedestrianstreet2.JPG
Der Korzo - die Flaniermeile von Rijeka.

Rijeka [ňąrij…õňźka] (italienisch und ungarisch Fiume, slowenisch Reka, deutsch (veraltet) St. Veit am Flaum (auch Pflaum), ungarisch ehemals auch Szentvit) ist eine Hafenstadt an der Kvarner-Bucht in Kroatien. Der Stadtname leitet sich von einem Kastell und einer Kirche am Fluss Rjeńćina im heutigen Stadtteil Trsat ab (lat. Flumen Sancti Viti).[1] Die kroatische, slowenische und italienische Bezeichnung bedeutet jeweils auf deutsch Fluss. Die Bezeichnung Flaum im deutschen Ortsnamen ist abgeleitet von lateinisch flumen (dt. Fluss).

Rijeka ist die Hauptstadt der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar (kroatisch: Primorsko-goranska Ňĺupanija), und Sitz der katholischen Erzdi√∂zese Rijeka.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Lage und Klima

Die Hafenstadt Rijeka liegt an der gleichnamigen Bucht. Diese Bucht (kroatisch: Rijeńćki Zaljev) ist das Nordende der inselreichen Kvarner-Bucht. Der Fluss Rjeńćina flie√üt durch die Stadt und m√ľndet hier in die Adria. Er ist Anlass des Stadtnamens und gleichzeitig sein Name von dem der Stadt abgeleitet.

Die mittlere Lufttemperatur betr√§gt im Januar 5,9 ¬įC und im Juli 23,5 ¬įC, die j√§hrliche Lufttemperatur 14,3 ¬įC, die j√§hrliche Niederschlagsmenge 1548 mm. Insgesamt gibt es 86 Regentage im Jahr. Im Durchschnitt scheint die Sonne 2120 Stunden im Jahr.

Rijeka
Klimadiagramm (Erklärung)
J F M A M J J A S O N D
 
 
135
 
9
3
 
 
114
 
10
3
 
 
104
 
12
6
 
 
111
 
16
9
 
 
102
 
21
13
 
 
111
 
25
16
 
 
82
 
28
19
 
 
100
 
28
19
 
 
165
 
24
15
 
 
176
 
19
11
 
 
183
 
13
7
 
 
154
 
10
4
Temperatur in ¬įC,  Niederschlag in mm
Quelle: Meteorological and Hydrological Service Croatia
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschl√§ge f√ľr Rijeka
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (¬įC) 8,7 9,5 12,4 16,1 20,9 24,6 27,7 27,6 23,6 18,6 13,4 10,0 √ė 17,8
Min. Temperatur (¬įC) 2,7 3,2 5,5 8,8 12,9 16,2 18,6 18,5 15,3 11,1 7,1 4,1 √ė 10,3
Niederschlag (mm) 134,9 114,3 104,0 110,7 102,4 110,8 82,0 100,2 165,3 175,7 183,4 154,2 ő£ 1.537,9
Regentage (d) 11,0 9,4 10,2 11,6 12,3 11,9 9,1 9,2 9,8 10,9 12,4 11,6 ő£ 129,4
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
8,7
2,7
9,5
3,2
12,4
5,5
16,1
8,8
20,9
12,9
24,6
16,2
27,7
18,6
27,6
18,5
23,6
15,3
18,6
11,1
13,4
7,1
10,0
4,1
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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134,9 114,3 104,0 110,7 102,4 110,8 82,0 100,2 165,3 175,7 183,4 154,2
  Jan Feb M√§r Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Geschichte

Burg auf dem Trsat

In Rijeka sind Spuren gefunden worden, die bis in das Pal√§olithikum (Steinzeitalter) und das neolithische Zeitalter hineinreichen. Im pr√§historischen Zeitalter (Bronze- und Eisenzeitalter) bauten vermutlich die Kelten um die H√ľgel Befestigungen. Die Kelten verbanden die 5 H√ľgel (Solin, MartinŇ°ńáica, Trsat, Velivrh und GradiŇ°ńáe) mit Erdw√§llen. Ein √úberbleibsel aus dem Keltischen d√ľrfte das Wort Tarsa (Trsat) sein, das Berg bedeutet, evtl. Berg am Fluss.

Durch diese Wallbauten konnte sich eine Siedlung mit einem Hafen entwickeln. Die Kelten wurden von den Illyrern verdr√§ngt oder sie haben sich mit ihnen vermischt. Der Stamm der illyrischen Liburner lebte vorwiegend entlang der K√ľste und baute den Hafen aus, im Hinterland siedelten die Japoden, auf die die Befestigung des H√ľgels Trsat jenseits des Flusses Rijeńćina zur√ľckgehen soll.

Die Illyrer nutzten den Hafen f√ľr ihre seer√§uberischen Aktivit√§ten in der Adria. Sie waren damals bekannt als Seefahrer, Schiffbauer und Seer√§uber; zu dieser Zeit nannten sie die Ortschaft Liburna.

Antike

Liburna war den R√∂mern damals ein Dorn im Auge, da von hier zahlreiche Angriffe auf die r√∂mischen Handelsschiffe in der Adria ausgingen. Die R√∂mer f√ľhrten verschiedene Kriege gegen die Illyrer, dabei eroberten sie die Siedlung um 180 v. Chr. Die R√∂mer verlagerten die bisherige Siedlung n√§her an das Meer, an die heutige Stelle der Altstadt.

In der Antike wurde die Stadt Tarsatika genannt, vermutlich war bereits zu dieser Zeit die Stadt in zwei Kommunen geteilt. Tarsatica Romana (Rijeka) war die Hafenstadt und Tarsata Liburna (Trsat) die Burgstadt. Die Römer bauten auf dem Tarsata später eine Beobachtungsstation. Heute findet man noch Überreste der römischen Siedlung, unter anderem Ruinen der Thermen, ein römisches Tor, Reste der römischen Stadtmauer sowie Mauerreste römischer Häuser.

Mittelalter

Burg Trsat-Rijeka

Die Kroaten lie√üen sich um 700 n. Chr. in der Gegend des heutigen Rijeka nieder. Aus strategischen Gr√ľnden war der Ort f√ľr Karl den Gro√üen wichtig. Er sandte ein Heer unter F√ľhrung des Markgrafen Erich (Eric), um die Stadt zu erobern. Die Kroaten wehrten sich jedoch erfolgreich und schlugen 799 n. Chr. die Franken zur√ľck. Markgraf Erich verlor an den Felsh√§ngen vor der Burg Trsat sein Leben. Der Tod des Markgrafen erz√ľrnte Karl den Gro√üen, so dass er Trsata mit einem viel gr√∂√üeren Heer angreifen und zerst√∂ren lie√ü. W√§hrend dieser Zeit beherrschten die Franken die Stadt, die sie in ihr Reich integrierten.

Im 9. Jahrhundert geh√∂rte Rijeka zum K√∂nigreich der Kroaten. Ab dem 12. Jahrhundert bestand Kroatien im Staatsverband mit Ungarn als Personalunion. Im 13. Jahrhundert wurde Trsat (Trsata), das wieder aufgebaut worden war, von den F√ľrsten Frankopan der Grafschaft Vinodol beherrscht. Diese f√∂rderten den Ausbau von Trsat.

1287/1288 entstand das Gesetzbuch von Vinodol, eines der √§ltesten Gesetzb√ľcher Europas. Die Vinodoler Stadtgemeinden Grobnik, Trsat (Rijeka), Bakar, Hreljin, Drivenik, GriŇĺane, Bribir, Ledenice und Novigrad (heute Novi Vinodolski) unterzeichneten am 6. Januar 1288 dieses Gesetzbuch. Das Gesetzbuch sch√ľtzte unter anderem Leibeigene und den Mann aus dem Volk vor den Feudalherren und den Gerichten.

Auf der rechten Seite der Rijeńćina entstanden die Siedlungen Reka (Rika) und Sv. Vida (Sveti Vid na Rjeńćini, St. Veit am Pflaum); sie bildeten eine Stadt mit Toren, T√ľrmen, Stra√üen und Handel. W√§hrend dieser Zeit wechselten die Herren der Stadt: die Dynastie Duino, die F√ľrsten Frankopan, die Grafen von Walsee. Die Einwohnerzahl betrug zu dieser Zeit ungef√§hr 3000. Zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert entstand unter den Grafen von Walsee das gotische Rijeka.

Unter Verwaltung der Habsburger

Kanal in Rijeka
Blick auf den Hafen von Rijeka
Fähre im Hafen von Rijeka

1465 kaufte Friedrich III. die Stadt von den Herren von Walsee; die Stadt wurde St. Veit am Flaum genannt. Bis 1918 gehörte St. Veit am Flaum oder Fiume, wie sie die meiste Zeit genannt wurde, mit kurzen Unterbrechungen zum Reich der Habsburger. Unter den Habsburgern entwickelte sich Fiume als Rivalin von Venedig, die Habsburger bauten Fiume neben ihrem Haupthafen Triest konstant aus.

1509 wurde Fiume unter der F√ľhrung von General Trevisian von den Venezianern kurzfristig erobert, dabei wurde die Stadt gepl√ľndert, angez√ľndet und teilweise zerst√∂rt.

Mit der Thronbesteigung der Habsburger in Ungarn wurde es 1526 Teil ihres Länderkomplexes. In der Folgezeit wurde es aber meist von Graz aus regiert (siehe Innerösterreich). 1530 entstand die erste Druckerei.

1595 erreichten osmanische Truppen die Ebene von Grobnik und standen damit in der Nähe von Fiume.

Im 16. Jahrhundert bl√ľhte die Stadt auf; in dieser Epoche entwickelten sich in Fiume Manufaktur, Handel, Kunst und das Schulwesen. 1626 wurde das Jesuitengymnasium gegr√ľndet, das erste an der Adria; es besteht bis heute kontinuierlich. W√§hrend dieser Zeit entstand das barocke Fiume. Zugleich kam es in diesem Jahrhundert immer wieder zu Angriffen der Osmanen, Fiume aber fiel nie in ihre H√§nde.

Der √∂sterreichische Monarch Karl VI. f√ľhrte 1717 die merkantilistische Wirtschaftspolitik ein; dies erm√∂glichte den freien Schiffsverkehr in der Adria. 1719 wurde der Hafen von Fiume zusammen mit dem Hafen Triest zum Freihafen erkl√§rt, es entwickelten sich Industrie, Seefahrt und Handwerk. 1725 wurde die erste Verkehrsstra√üe gebaut, die Wien mit der Adria verband (Karolina).

1750 wurde Fiume wochenlang von mehreren Erdbeben ersch√ľttert, teilweise d√ľrften sie sehr heftig gewesen sein. Dabei wurde auch die Burg Trsat besch√§digt. Nach dem Erdbeben wurde die Zuckerraffinerie (1750-1828) gegr√ľndet, sp√§ter folgten die Papierm√ľhle (1823) und die Torpedofabrik (1873) f√ľr die k.u.k Seeflotte.

Mit einer Verf√ľgung von Maria Theresia wurde Fiume 1779 ein Corpus separatum, eine eigenst√§ndige, autonome K√∂rperschaft. Damit wurde die Stadt direkt der Habsburger Krone unterstellt.

In den napoleonischen Kriegen

Die Franzosen nahmen 1805 Fiume ein und gliederten es an Italien an. Eine besondere Rolle während dieser Zeit spielte die Gemahlin eines Kaufmanns von Rijeka, Karolina von Rijeka. Sie rettete die Stadt zur Zeit der napoleonischen Kriege, indem sie bei Verhandlungen mit einem englischen Admiral ihren weiblichen Charme benutzte. Dank Karolina wurde nur ein einziger Schuss aus einer Kanone Richtung Fiume abgefeuert. Die Kanonenkugel steckt heute noch in einer Hauswand in Fiume.

Nach dem Wiener Kongress

Fiume mit Hafen um 1900

1815 √ľbernahmen die Habsburger wieder die Macht, nach sechsj√§hriger Zugeh√∂rigkeit der Stadt zu Italien. Fiume war mit Ausnahme dieser sechs Jahre vom 12. Jahrhundert bis 1918 immer Teil des √∂sterreichischen und/oder ungarischen Reiches.

1848 erobert Ban Josip Jelańćińá Fiume (Rijeka), er setzte die Stadtregierung ab und gr√ľndete die Gemeinde Rijeka. 1855 wurde der Hafen komplett modernisiert, dabei wurde der Fluss Rijeńćina in ein neues Bett verlegt. Nach dem √∂sterreichisch-ungarischen Ausgleich 1867 war es als freie Stadt (einem Kronland gleichgestellt und √§hnlich wie Triest) Teil der ungarischen Reichsh√§lfte (siehe Fiume v√°ros). Fiume war zur Zeit des K√∂nigreiches Ungarn auch Sitz des Komitats Modrus-Fiume.

1867 wurde Fiume (Rijeka) der Haupthafen f√ľr ungarische Waren; unter der ungarischen Leitung bl√ľhte der Hafen auf. Dies dauerte bis in den Ersten Weltkrieg hinein an. 1870 √ľbernahm die ungarische Regierung die Verwaltung Fiumes. Zwischen 1870 und 1910 verdoppelte sich die Bev√∂lkerungszahl auf 50.000 Einwohner. 1871 erfolgte die Er√∂ffnung von Banken (u. a. Rijeńćka Banka) und Gr√ľndung von Dampfschifffahrtsaktiengesellschaften. Durch die ganze Stadt fuhren Stra√üenbahnen, es gab 22 Konsulate, 20 Hotels und 9 Kinos.

1873 wurden Bahnlinien nach Ljubljana und Zagreb, Wien und Budapest, 1874 nach Triest eröffnet.

1882 wurde in Rijeka eine der ersten √Ėlraffinerien in Europa gegr√ľndet. Ab 1883 lebte der √∂sterreichische Erzherzog Joseph Karl Ludwig mit seiner Frau in der Villa Nadvojvodina.

1899 Rijeka erhält elektrische Tramverbindungen, diese verbinden die einzelnen Stadtteile untereinander.

Im 19. Jahrhundert war Fiume (Rijeka) der achtgr√∂√üte Hafen Europas mit einem Umsatz von 2,1 Millionen Tonnen; in der gr√∂√üten Tabakfabrik des K√∂nigreichs waren 2400 Arbeiter besch√§ftigt, in der Papierfabrik wurde die erste Dampfmaschine S√ľdosteuropas installiert; es waren mehr als 20 gro√üe Betriebe und Schiffswerften registriert. Es wurde das Geb√§ude der einzigen Milit√§r-Seefahrts-Akademie der Kriegsmarine im Kaiserreich errichtet (heute Geb√§ude des Krankenhauses in Rijeka).

Das Museum Nuget wurde im Kastell von Trsat er√∂ffnet, das erste Museum in Kroatien. Auch das Theater von Adamic (zerst√∂rt) wurde er√∂ffnet, ein Theater f√ľr 1600 Zuschauer, das zu den gr√∂√üten in Europa z√§hlte.

In Fiume (Rijeka) wurde der erste Torpedo durch den einheimischen Ingenieur Ivan Lupis-Vukińá (italienisch Giovanni Luppis) entwickelt. Die Fabrik ‚ÄěTorpedo‚Äú (ehemals Whitehead-Werft) besteht heute noch. Zusammen mit dem Ingenieur Robert Whitehead wurde der Torpedo so weiterentwickelt, dass er auch effektiv eingesetzt werden konnte.

In Fiume (Rijeka) wurden neben zahlreichen Schiffen auch die ersten U-Boote f√ľr √Ėsterreich-Ungarn der k.u.k. Kriegsmarine gebaut.

1910 wurde Rijeka Komitatssitz und Hauptort des gleichnamigen Komitats im K√∂nigreiche Ungarn. Die Stadt hatte zu jener Zeit ca. 30.000 Einwohner verschiedenster Nationen und eine Fl√§che von 1,957 km¬≤.

Der Erste Weltkrieg bedeutete f√ľr Rijeka einen starken Niedergang. Im Londoner Vertrag von 1915 (Geheimvertrag) wurde Italien bei einem Sieg der Alliierten zwar die Annexion von Istrien und Dalmatien erlaubt, Rijeka wurde davon aber ausdr√ľcklich ausgenommen. Die Blockade von Otranto durch die Alliierten brachte den Hafen von Rijeka zum Stillstand.

Nach dem Ersten Weltkrieg

W√§hrend die Pariser Friedensverhandlungen noch im Gange waren, wurde die Stadt am 12. September 1919 von 2.500 italienischen Freisch√§rlern unter der F√ľhrung des italienischen Nationalisten und Schriftstellers Gabriele d'Annunzio besetzt. D'Annunzio wollte damit den Status von Fiume (Rijeka) als italienische Stadt als vollendet untermauern, bevor die Stadt der SHS zugesprochen wurde. D'Annunzio rief die Italienische Regentschaft am Quarnero aus, die man als wichtigen Vorl√§ufer des faschistischen Systems ansehen kann; er selber √ľbernahm das Stadtkommando. Es wurde der Ausnahmezustand verh√§ngt und eine Politik der Massenmobilisierung in Gang gesetzt.

Eine sogenannte Italianisierung wurde in Fiume und Umgebung angestrebt, d. h. Kroaten und andere Nichtitaliener wurden assimiliert oder vertrieben, Linke wurden vertrieben und auch eingesperrt, zudem wurde die kroatische Sprache verboten. Viele Kroaten wanderten schlie√ülich in den jugoslawischen SHS-Staat aus. Italien f√∂rderte die Einwanderung von Italienern in diese Region.

Die italienische Regierung blieb gegen√ľber d'Annunzios Besatzung zur√ľckhaltend, einzig die Faschisten stellten sich hinter ihn: Deren Anf√ľhrer Benito Mussolini unterst√ľtzte d'Annunzio bei seinem Vorhaben.

Freistaat Fiume 1920-1924, orange: altes Stadtgebiet, gelb: 1920 angeschlossene Orte

Am 12. November 1920 kam der Vertrag von Rapallo zwischen Italien und dem SHS-K√∂nigreich zustande, bei dem die Stadt (einschlie√ülich des Hinterlandes) zum Unabh√§ngigen Freistaat Fiume erkl√§rt wurde (√§hnlich wie Danzig). Aber d'Annunzio zog eine italienische Besatzung vor, und erst durch den Einsatz eines italienischen Kriegsschiffes an Weihnachten 1920 konnte d'Annunzio zum R√ľckzug bewegt werden. Es kam in der Stadt zu Unruhen, im M√§rz 1922 kam es sogar zu einem Putsch der lokalen Faschisten.

Der Freistaat wurde im Vertrag von Rom (Freundschaftsvertrag zwischen Italien und SHS) am 27. Januar 1924 aufgel√∂st: das Territorium wurde geteilt, die Stadt kam an Italien, die Nachbarstadt SuŇ°ak kam zum SHS-K√∂nigreich. Die Hafenverwaltung wurde gemeinsam ausgef√ľhrt. Fiume (Rijeka) hatte zu dieser Zeit ca. 46.500 Einwohner, 28.911 waren Italiener und 10.927 Kroaten.

D'Annunzio sah in dem italienischen Faschisten Mussolini trotz einiger Differenzen den Erf√ľller seiner schw√§rmerischen nationalistischen Ideen und diente diesem umgekehrt als Vorbild. In Fiume wurden die von den Faschisten √ľbernommenen Rituale einge√ľbt, mit denen Europa kurz darauf zu gro√üen Teilen totalit√§r regiert wurde und sp√§ter in den Spanischen B√ľrgerkrieg und den Zweiten Weltkrieg driftete: Die Funktionsweisen der ‚Äě√Ąsthetik‚Äú des Faschismus, die die Massen in ihren Bann zog, wurden in Fiume erstmals zur Anwendung gebracht, erprobt von d'Annunzio.

Im Juli desselben Jahres wurde der Faschismus in ganz Italien, und damit auch in Rijeka etabliert. Während der deutsch-italienischen Besetzung Jugoslawiens 1941 kam die Umgebung der Stadt unter italienische Besatzung. Nicht-Italiener wurden teilweise enteignet und aus der Stadt Rijeka verwiesen.

Der Hafen wurde zweigeteilt, die umgeschlagene Warenmenge fielen auf ein Tief von 500.000 BRT. Der Hafen von SuŇ°ak wurde dem Unabh√§ngigen Staat Kroatien zugeschlagen. Er war zwar rund sechsmal kleiner als der italienische Teil, aber die umgesetzte Menge gleich hoch. Rijeka trat in eine Epoche intensiver Italianisierung ein und ging √∂konomisch zugrunde, denn es wurde zu einer provinziellen Grenzstadt eines Staates.

Nachdem die Italiener 1943 kapituliert hatten, besetzen die Deutschen bis 1945 Rijeka und ihre Umgebung. Am Ende des Zweiten Weltkriegs zerst√∂rte die deutsche Wehrmacht 50 % der Lagerh√§user sowie die Verankerungen des Hafens. In der Stadt selbst gab es dabei ebenfalls einige kleinere Zerst√∂rungen, nachdem es zuvor bereits durch anglo-amerikanische Luftangriffe gr√∂√üere Sch√§den gegeben hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Das Ende des Zweiten Weltkriegs warf eine politische Frage in Verbindung mit Rijeka auf; Rijeka wurde 1947 Jugoslawien zur√ľckgegeben und durch eine Volksabstimmung wurden die St√§dte SuŇ°ak und Rijeka wieder eine geeinte Stadt. Somit endete eine 21-j√§hrige Zugeh√∂rigkeit zu Italien, insgesamt war die Stadt 27 Jahre unter italienischer Herrschaft.

Jugoslawien wies nach italienischen Angaben √ľber 300.000 Italiener aus. Als Grund f√ľr die Ausweisung der Italiener wird die Nichtannahme der jugoslawische Staatsangeh√∂rigkeit genannt. Die meisten Fl√ľchtlinge kamen aus Rijeka und Umgebung, aber auch aus Istrien und Dalmatien. Historisch gesehen ist dies nicht der einzige Grund f√ľr den Exodus der Italiener. Viele Italiener f√ľrchteten die Rache der slawischen Einwohner, die unter der Politik der slavofobia (Slawenhass) zu leiden hatten und verlie√üen Rijeka und damit auch Jugoslawien.

Die ausgewiesenen Italiener wurden zum Teil in der Region von Triest angesiedelt, viele Italiener kamen erst nach 1920 in die Stadt und in ihre Region, die italienische Regierung hatte diesen Zuzug w√§hrend ihrer Herrschaft gef√∂rdert. Die Kroaten, die zuvor von den Italienern vertrieben wurden, kehrten in die Stadt zur√ľck.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rijeka zu einem transittouristischen Verwaltungs-, Handels-, Industrie-, Kultur- und Universitäts-Mittelpunkt.

Die Revitalisierung der Altstadt begann in den 1960er Jahren nach Entw√ľrfen des einheimischen Architekten Igor Emili. Dabei wurde auch die Burg von Trsat komplett renoviert.

1973 wurde Rijeka Universit√§tszentrum. Der Sitz des Rektorats ist das ehemalige Rathaus von SuŇ°ak.

Seit der staatlichen Unabhängigkeit Kroatiens

1991 erkl√§rte sich Kroatien unabh√§ngig von Jugoslawien. W√§hrend des anschlie√üenden Kriegs kam Rijeka ohne Sch√§den davon; es lag ca. 70 km vom n√§chsten Kriegsschauplatz entfernt. Viele Serben verlie√üen die Stadt und ihre Umgebung, w√§hrend viele Fl√ľchtlinge aus den Kriegsgebieten Kroatiens und Bosniens hier aufgenommen wurden.

Durch verschiedene Reformen wurden in Kroatien die wichtigsten Bildungsinstitute nach Zagreb verlagert. Verschiedene Fakultäten und Institutionen mussten nach Zagreb umziehen.

√Ėsterreich erhielt im Jahr 2000, Ungarn im Jahr 2001 einen Freihafen. Durch diese Ma√ünahme er√∂ffneten verschiedene Firmen aus beiden L√§ndern neue Standorte in Rijeka.

Bevölkerung

Mit 144.043 Einwohnern (2001) ist Rijeka die drittgrößte Stadt Kroatiens, mit den Vororten weist sie etwa 305.505 Einwohner auf (Statistisches Jahresbuch 2002). 1991 hatte Rijeka 164.075 Einwohner. Nach dem Ende des Kroatienkrieges 1995 nahm die Einwohnerzahl leicht ab.

Die Bevölkerung ist aus folgenden Nationalitäten zusammengesetzt:

Religion

Die 1908‚Äď1929 gebaute Kapuzinerkirche Maria Lourdes

Die Kroaten sind mehrheitlich r√∂misch-katholisch. In Rijeka gibt es eine Vielzahl religi√∂ser Minderheiten; 88 Prozent der Bewohner (haupts√§chlich Kroaten und Italiener) bekennen sich zum r√∂misch-katholischen Glauben, w√§hrend sich die Serben als serbisch-orthodox f√ľhlen, sie machen etwa 7 Prozent der Bev√∂lkerung Rijekas aus. Daneben existieren noch eine islamische und eine j√ľdische Gemeinde. W√§hrend sich die Muslime auf eine eigene gr√∂√üere Moschee konzentrieren, haben die Juden ihre alte Synagoge wieder rekonstruiert, sie dient wieder als Gebetsraum. Die Zahl der Juden in Rijeka bel√§uft sich auf etwa 75 Personen (2008) von einst 4700 Mitgliedern (1943).

Sprache

Die Amtssprache ist kroatisch. In Rijeka wird mehrheitlich kroatisch gesprochen (ńćakavischer Dialekt), viele Einheimische beherrschen zus√§tzlich die italienische Sprache.

Verkehr

Der Stadtturm von Rijeka

Rijeka liegt in der N√§he der slowenischen Grenze, Slowenien trennt Rijeka von Italien und √Ėsterreich.

Schifffahrt

Rijeka ist der Haupthafen Kroatiens. Der Transithafen ist f√ľr die mitteleurop√§ischen Binnenstaaten von gro√üer Bedeutung, insbesondere f√ľr Ungarn, das den Ausbau der Hafenanlagen sowie der Schifffahrtswirtschaft zu Zeiten √Ėsterreich-Ungarns stetig vorangetrieben hat. Auch heute noch haben √Ėsterreich und Ungarn je einen eigenen Freihafen in Rijeka (siehe Hafen Rijeka).

Der Hafen von Fiume wurde ab dem √Ėsterreichisch-Ungarischen Ausgleich 1867 von Ungarn stark gef√∂rdert, um im Seehandel von √Ėsterreich m√∂glichst unabh√§ngig zu sein. Mit Hilfe g√ľnstiger Tarife sollte der gesamte internationale Frachtverkehr der ungarischen Reichsh√§lfte auf Fiume gelenkt werden. Bereits 1878 schlugen 5.463 Schiffe G√ľter im Ausma√ü von 427.513 Tonnen um. Ab 1880 setzte Ungarn auch auf eigene Schifffahrtsgesellschaften, weshalb die Adria mit Sitz in Fiume gegr√ľndet wurde. Auch die Gr√ľndung der K√ľstenschifffahrtsgesellschaft Ungaro-Croata wurde von Ungarn unterst√ľtzt. Diese steuerte von Fiume aus Ziele entlang der Adriak√ľste bis Albanien an. Bis 1914 brachte es die Gesellschaft auf eine Flotte von 49 Dampfschiffen ‚Äď die auch in der Hochseeschifffahrt t√§tige Adria verf√ľgte √ľber lediglich 33 Dampfschiffe. Weitere Reedereien in Fiume waren die Oriente mit 6 Dampfern, die Levante mit 12 Dampfern und die Atlantica mit ebenfalls 12 Dampfern.

Der F√§hrhafen von Rijeka verbindet die Stadt mit den bedeutenderen H√§fen entlang der kroatischen K√ľste, Venedig, und S√ľditalien.

Die Segelschifffahrt brachte der Stadt im 18. Jahrhundert Wohlstand und Verm√∂gen. Im 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der hergestellten Schiffe jedoch stark ab. Zwischen 1840 und 1859 wurden j√§hrlich rund 35 Schiffe gebaut. Bis 1862 nahm die Zahl der Schiffswerften auf 12 ab. Diese fielen jedoch dem Ausbau von Hafen, Kais und Eisenbahn zum Opfer. 1883 schloss die letzte verbliebene Werft Fiumes. Bis auf die Whitehead-Werft, aus der ehemaligen Stabilimento Tecnico Fiumano hervorgegangen, gab es bis 1894, als das Marineunterst√ľtzungsgesetz in Kraft trat, keinen weiteren Werft- oder Schiffsreparaturbetrieb in der Stadt. Durch einen Zusammenschluss von Fiumaner Interessenten und der Kieler Schiffbaufirma Howaldt entstand 1892 die Fiumaner Dockgesellschaft, die am 13. November 1894 ihre Werft, etwa vier Kilometer westlich vom Stadtzentrum, er√∂ffnete. Nach zehnj√§hrigem Bestand musste auch diese Gesellschaft liquidiert werden. Erst 1905 engagierte sich der Staat aktiv im Schiffbau von Fiume, indem die Budapester Werft Danubius durch finanzielle Anreize f√ľr den Betrieb und Ausbau der Werftanlagen in Bergudi (heute Brgud) gewonnen werden konnte. Grund waren Erweiterungspl√§ne der k.u.k. Kriegsmarine, wodurch gro√üe Werftkapazit√§ten ben√∂tigt wurden. In den folgenden Jahren entstand daher in Bergudi eine beachtliche Gro√üwerft, die per 1913 2.500 Mitarbeiter besch√§ftigte. Das gr√∂√üte dort hergestellte Schiff wurde 1912 mit der SMS Szent Istv√°n (20.000 BRT) auf Kiel gelegt. Heute befindet sich an derselben Stelle die Werft 3. Maj. Im Jahr 2010 erwarb die Stadt, die inzwischen zum Kulturdenkmal des ehemaligen Vielv√∂lkerstaates erkl√§rte ehemalige Staatsyacht Titos Galeb.

Eisenbahn

W√§hrend der Donaumonarchie wurde Rijeka eisenbahnm√§√üig sowohl durch die ungarische Staatsbahn von Rijeka √ľber Karlovac, Zagreb nach Budapest 1873 und die private S√ľdbahn von Rijeka nach Ljubljana, Prag und Wien, erschlossen. Durch diese beiden Bahnlinien √ľberholte Rijeka Triest als gr√∂√üten Adriahafen.

Durch den EU-Beitritt Sloweniens sind die G√ľterstr√∂me der Eisenbahnlinie Rijeka‚ÄďLjubljana‚ÄďWien vom Hafen Rijeka gro√üenteils auf den slowenischen Hafen Koper verlagert worden. √úber den Hafen von Rijeka werden praktisch keine Waren mehr in Richtung Slowenien transportiert. Dies f√ľhrt zu gro√üen Verlusten im Hafen von Rijeka. Ausbaupl√§ne oder Erneuerungspl√§ne f√ľr den Anschluss Slowenien‚ÄďRijeka sind nicht bekannt. Der zweimalige Grenz√ľbertritt hat auch dazu gef√ľhrt, dass die Bahnverbindung Rijeka‚ÄďPula kaum mehr genutzt wird.

2007 wird mit dem Ausbau der Bahnstrecke nach Karlovac, Zagreb, Botovo und nach Ungarn begonnen, dieser sollte Ende 2012 beendet sein.

Vom Fernbahnhof bestehen Verbindungen u. a. nach Osijek und international z. B. nach Ljubljana, Wien und M√ľnchen. W√§hrend der Sommersaison gibt es au√üerdem Autoreisez√ľge der Deutschen Bahn von verschiedenen deutschen St√§dten nach Rijeka.

Das Eisenbahnnetz in dieser Region ist mittlerweile sehr veraltet und bedarf dringend einer Sanierung.

F√ľr den Nahverkehr (√ĖPNV) spielt die Eisenbahn in der Region Rijeka praktisch keine Rolle. Daf√ľr werden Busse eingesetzt.

Luftfahrt

Der internationale Flughafen Rijeka (RJK) befindet sich s√ľd√∂stlich der Stadt auf der Insel Krk, bei OmiŇ°alj. Die Entfernung dorthin betr√§gt ca. 26 km.

Flugverbindungen gibt es von und nach: Zagreb, K√∂ln/Bonn, Hannover, M√ľnchen, N√ľrnberg und Stuttgart. Der internationale Flughafen von Rijeka wird unter anderem von TUIfly angeflogen. Im Sommer wird der Flughafen von Norwegian, Air Berlin und EasyJet angeflogen.

Straßenverkehr

Rijeka ist an das Autobahnnetz im zentralen Teil Kroatiens √ľber die A6 und Richtung Slowenien √ľber die A7 angeschlossen. √úber die Autobahn A8 wird von Rijeka aus die Halbinsel Istrien erreicht.

Das Autobahnzwischenst√ľck von Kroatien nach Italien (Rijeka-Triest) wurde bisher von Slowenien nicht realisiert, obwohl dies von den Kroaten gefordert wird.

Nahe der Stadt befindet sich die Motorsport-Rennstrecke Automotodrom Grobnik.

Nahverkehr und Fernverkehr

Der Nahverkehr wird durch die lokale Autotrolej bzw. Autotrans mit Autobussen abgedeckt. Es gibt insgesamt 17 Stadtlinien. Dabei verbinden die Busse sämtliche Stadtteile und die umliegenden Dörfer miteinander. Die Verbindungen sind sehr gut.

Der Fernverkehr wird ebenfalls durch die lokale Autotrans abgedeckt. Es existieren viele t√§gliche und w√∂chentliche Anbindungen an gr√∂√üere europ√§ische St√§dte (z. B. Z√ľrich, Basel usw.)

Von 1899 bis 1952 besaß Rijeka ein eigenes Straßenbahn-Netz (siehe Straßenbahn Fiume), von 1952 bis 1971 traten Obusse an ihre Stelle (siehe Obus Rijeka), wurden jedoch in jenem Jahr wiederum durch Autobusse ersetzt. Die Obusfahrleitungen sind zum Teil noch bis heute vorhanden.

Siehe auch: Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien

Städtepartnerschaften

Bildung

Die Universität Rijeka hat folgende Fakultäten: Medizin, Philosophie, Technik, Wirtschaft, Schifffahrt, Recht. Daneben besteht noch die Hochschule in Rijeka und die Marinehochschule Rijeka.

Medien

Die unabh√§ngige Tageszeitung Novi list erscheint seit 1890 in Rijeka, sie ist die wichtigste Zeitung der Region. Zudem gilt sie als eine der wenigen Zeitungen, die sich auch gegen√ľber Regierung und Opposition kritisch √§u√üern.

In Rijeka erscheint die unabh√§ngige Tageszeitung La Voce del Popolo seit √ľber 120 (Neuauflage 60) Jahren.

Das Regionalfernsehen RiTV berichtet vorwiegend aus der Region.

Das kroatische Staatsradio HRT unterh√§lt den Lokalsender Radio Rijeka, der seit 1945 in Betrieb ist. Dar√ľber hinaus gibt es viele weitere Sender, zum Beispiel Radio SVID, Radio SuŇ°ak und Radio Trsat.

Kunst und Kultur

Kroatisches Nationaltheater Rijeka

Theater

In Rijeka befindet sich ein Geb√§ude des bekannten, auf Theaterbauten spezialisierten Architekturb√ľros Fellner & Helmer, das Kroatische Nationaltheater in Rijeka.

Karneval

Seit 1982 findet in Rijeka der j√§hrliche Karneval statt. J√§hrlich besuchen √ľber 120.000 Zuschauer den Karneval, der von Mitte Januar bis Ende Februar stattfindet. Am Umzug nehmen √ľber 10.000 Aktive teil, die in ca. 150 Gruppen organisiert sind.

Sport

In Rijeka sind sehr viele Sportarten vertreten, u. a. Fu√üball, Handball, Basketball und Wasserball.

Der Fußballklub in Rijeka ist einer der größeren Vereine in Kroatien. HNK Rijeka hat bisher vier nationale Pokale gewonnen (zweimal in Jugoslawien und im Jahre 2005 und 2006 in Kroatien).

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

 Commons: Rijeka ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Rijeka.hr. Geschichte der Stadt Rijeka (kroatisch)

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