Robert Edward Lee

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Robert Edward Lee
Robert E. Lee
Lithografie von Strobridge & Co Lith, entstanden zwischen 1860 und 1900

Robert Edward Lee (* 19. Januar 1807 auf der Stratford Hall Plantage, Virginia; ‚Ć 12. Oktober 1870 in Lexington, Virginia) war Oberst des US-Heeres und der erfolgreichste General des konf√∂derierten Heeres. Sein bedeutendstes Kommando w√§hrend des amerikanischen B√ľrgerkrieges (1861‚Äď1865) war der Oberbefehl √ľber die Nord-Virginia-Armee. Schlie√ülich wurde er im Januar 1865 zum Oberbefehlshaber des konf√∂derierten Heeres ernannt. Seinen Ruhm begr√ľndete er mit zahlreichen Siegen, die er mit unterlegenen Kr√§ften meist durch Verlagerung des Schwerpunktes gegen √ľberlegene Kr√§fte erfocht. Nach dem B√ľrgerkrieg setzte er sich f√ľr die Auss√∂hnung zwischen den Kriegsparteien ein und war Pr√§sident einer Hochschule in Lexington, Virginia. Lee wird noch heute als Held verehrt, nicht nur in den S√ľdstaaten.

Inhaltsverzeichnis

Familienleben

Elternhaus, Kindheit und Jugend

Lee entstammte einer alteingesessenen und hoch angesehenen Familie in Virginia. Sein Vater Henry Lee, genannt Light Horse Harry, hatte sich im Unabh√§ngigkeitskrieg ausgezeichnet und die Anerkennung George Washingtons gewonnen. Er war au√üerdem zeitweise Mitglied des US-Kongresses und Gouverneur von Virginia. Aus finanziellen Gr√ľnden konnte Robert Edward Lee nicht wie sein Bruder in Harvard studieren, sondern wurde an Privatschulen in Alexandria, Virginia unterrichtet und gezielt auf die Berufung an die Milit√§rakademie West Point, New York vorbereitet, die 1825 erfolgte.

Ehe und Kinder

1830 lernte Lee w√§hrend eines Heimaturlaubs Mary Anna Randolph Custis, eine Urenkelin Martha Washingtons kennen. Ihr Vater, George Washington Parke Custis, stand der Beziehung skeptisch gegen√ľber, weil er die Finanzmisere der Lees kannte und bef√ľrchtete, dass Lee seiner Tochter vom Gehalt eines Leutnants nicht den gewohnten Lebensstandard bieten k√∂nnte. Die Heirat fand trotzdem am 30. Juni 1831 statt. Lee lebte mit Mary und ihrem Vater gemeinsam im Custis Mansion an den Ufern des Potomac in Arlington, Virginia, gegen√ľber von Washington, D.C. Aus der Ehe gingen vier T√∂chter und drei S√∂hne hervor.

Mary erkrankte 1850 schwer an rheumatischer Arthrose und konnte ihren Mann nicht zu seinen verschiedenen Einsatzorten begleiten. Die Ehe galt als gl√ľcklich und die beiden Ehepartner als einander treu ergeben. Obwohl sich Lee gerne mit sch√∂nen Frauen umgab, gab es keine Skandale. W√§hrend des B√ľrgerkrieges zog Mary mit den T√∂chtern nach Richmond und folgte ihrem Mann nach dem Krieg nach Lexington. Dort starb sie 1873 und wurde neben ihrem Mann beigesetzt.

Lees Söhne dienten ausnahmslos in den Streitkräften der Konföderation: George Washington Custis Lee und William Henry Fitzhugh Lee als Generalmajore der Kavallerie und Robert Edward Lee Junior als Hauptmann der Artillerie. G. W. Custis folgte 1871 seinem Vater als Präsident des Washington College.

Da von den sieben Kindern f√ľnf kinderlos blieben, gab es 2002 nur 20 direkte Nachkommen Robert E. Lees.

Karriere im US-Heer

West Point und die Zeit bei den Pionieren

W√§hrend seines Studiums in West Point lernte Lee den sp√§teren konf√∂derierten General Albert S. Johnston und den sp√§teren Pr√§sidenten der Konf√∂derierten Staaten von Amerika, Jefferson Davis, kennen. Zu seinen Klassenkameraden z√§hlte unter anderem auch der sp√§tere konf√∂derierte General Joseph E. Johnston, dem er w√§hrend der Schlacht von Seven Pines als Oberbefehlshaber der Nord-Virginia-Armee nachfolgen sollte. Lees Leistungen an der Akademie waren herausragend. Er schloss sie 1829 als Zweitbester seines Jahrgangs ab und hatte sich in den Jahren seiner Ausbildung keinen Tadel f√ľr ungeb√ľhrliches Verhalten eingehandelt, was bis dahin noch nie in West Point vorgekommen war.

Nach dem Abschluss wurde Lee zum Leutnant befördert und, auch dank seiner guten Leistungen an der Akademie, dem Pionierkorps des US-Heeres zugeteilt. Nach 17 Monaten in Fort Pulaski auf Cockspur Island im Hafen von Savannah, Georgia wurde Lee nach Fort Monroe, Virginia versetzt.

1834 bis 1837 diente Lee im Stab des Inspekteurs der Pioniere ‚Äď assistant in the chief engineer‚Äôs office ‚Äď in Washington, D.C. Im Sommer 1835 half er dabei, die Staatsgrenze zwischen Ohio und Michigan festzulegen. 1837 erhielt er schlie√ülich sein erstes eigenst√§ndiges Kommando.

Major Robert E. Lee
Von Frank Moorem in: ed. Portrait Gallery of the War. New York: D. Van Nostrand, 1865.

Als Oberleutnant der Pioniere √ľberwachte Lee die Arbeiten am Hafen von St. Louis und an den oberen Flussl√§ufen des Mississippi und Missouri. Als Anerkennung seiner dortigen Arbeit wurde er zum Hauptmann bef√∂rdert. 1841 wurde Lee nach Fort Hamilton, im Hafen der Stadt New York, New York gelegen, versetzt und √ľbernahm die Verantwortung f√ľr den Bau der Befestigungsanlagen.

Mexikanisch-Amerikanischer Krieg

W√§hrend des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges von 1846 bis 1848 zeichnete sich Lee im Stab von General Winfield Scott aus. Mehrere amerikanische Siege waren Ergebnis seiner Aufkl√§rungsarbeit; z. B. setzte er Artillerie an Orten ein, die vom mexikanischen General Santa Anna als daf√ľr unm√∂glich bezeichnet worden waren. Im Verlauf des Krieges zeichnete sich Lee durch au√üerordentliche Geschicklichkeit und Tapferkeit aus. Er erwarb sich das lang w√§hrende Vertrauen Scotts, der den jungen Offizier hoch sch√§tzte und bewunderte. Lee k√§mpfte in den Schlachten von Chapultepec, Contreras, Cerro Gordo und Churubusco, wurde dabei einmal verwundet und erhielt als Anerkennung seiner Leistungen drei Brevet-Bef√∂rderungen.

Direktor von West Point und Dienst in Texas

Nach dem Mexikanisch-Amerikanischen Krieg verbrachte Lee drei Jahre beim Bau von Fort Carroll im Hafen von Baltimore, Maryland. 1852 wurde er zum Direktor der US-Milit√§rakademie in West Point ernannt und widmete sich der Verbesserung der Geb√§ude und Lehrg√§nge sowie dem pers√∂nlichen Umgang mit den Kadetten, zu denen auch sein √§ltester Sohn George Washington Custis geh√∂rte, der die Schule 1854 als Bester seines Jahrgangs abschloss. Ein Jahr sp√§ter, 1855, wurde Lee Oberstleutnant und stellvertretender Kommandeur des neu aufgestellten 2. US Kavallerie-Regiments, mit dem er an der texanischen Grenze Siedler vor Angriffen der Comanche und Apachen verteidigte. Regimentskommandeur war Oberst Albert S. Johnston, viele sp√§tere Generale der Konf√∂deration waren Angeh√∂rige des Regiments, z. B. William J. Hardee, Earl Van Dorn, Edmund Kirby Smith, John Bell Hood oder Lees Neffe Fitzhugh.

Dies waren nicht die gl√ľcklichsten Jahre Lees, da er nur ungern lange Zeit von seiner Familie getrennt verbrachte. Als seine Frau 1859 ernsthaft erkrankt war und Lee sich im Urlaub in Arlington befand, √ľberfiel John Brown Harpers Ferry, (heute West Virginia), mit dessen Verhaftung und anschlie√üender Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung Lee beauftragt wurde. Nachdem dies erreicht war, kehrte er zu seinem Regiment nach Texas zur√ľck und wurde nach der Lossagung Texas' von der Union Anfang 1861 nach Washington, D.C. zur√ľckbeordert. Dort wurde Lee zum Oberst bef√∂rdert und zum Kommandeur des 1. US Kavallerie-Regiments ernannt.

Lees Haltung zur Sezession und zur Sklavenfrage

Lee hatte sich mit den geschichtlichen und rechtlichen Grundlagen einer Sezession ausgiebig besch√§ftigt, weil schon 1814 Neuenglandstaaten mit einer Sezession gedroht hatten. Er war schlie√ülich √ľberzeugt, dass ein Staat das Recht zum Austritt durch den Beitritt erworben h√§tte.[1]

‚Äú‚Ķthat Virginia in seceding from the Union was exercising the right she had reserved when she entered it.‚ÄĚ

Trotzdem gab es f√ľr ihn keine gr√∂√üere Katastrophe als die Aufl√∂sung der Union. F√ľr die Bewahrung der Einheit der Nation w√ľrde er alles au√üer seiner Ehre opfern, schrieb er in einem Brief an seinen Sohn am 23. Januar 1861.[2]

‚ÄúBut I can anticipate no greater calamity for the country than a dissolution of the Union‚Ķ.I am willing to sacrifice everything but honor for its preservation.‚ÄĚ

Lee war einer Meinung mit den S√ľdstaatlern, dass sie durch die vom Norden getroffenen abolitionistischen Ma√ünahmen au√üerordentlich betroffen seien. In einem Brief an seinen Sohn am 14. Dezember 1860 lehnte er jedoch den Kurs der ‚ÄöBaumwollstaaten‚Äô besonders gegen die ‚ÄöGrenzstaaten‚Äô ab, diese mit Drohungen zum Abfall von der Union zu bewegen.[3]

‚ÄúI am not pleased with the course of the 'Cotton States', as they term themselves. In addition to their selfish, dictatorial bearing, the threats they throw out against the 'Border States,' as they call them, if they will not join them, argue [sic] little for the benefit.‚ÄĚ

In dem zuerst zitierten Brief nannte er die Sezession eine Revolution, sei aber bereit, alle richtigen Schritte zur Wiedergutmachung mitzugehen.[2]

‚ÄúI feel the aggression, and am willing to take every proper Step for redress‚Ķ.Secession is nothing but revolution.‚ÄĚ

Nur folgerichtig stellte er weiter fest, dass eine Union, die nur durch Schwerter und Bajonette zusammengehalten werden k√∂nnte, f√ľr ihn nicht attraktiv sei.[2]

‚ÄúStill, a Union that can only be maintained by swords and bayonets, ‚Ķhas no charm for me.‚ÄĚ

Er schrieb seinem Sohn weiter, dass, wenn die Union gel√∂st und die Regierung gespalten werde, er in seinen Heimatstaat zur√ľckkehren und nicht k√§mpfen w√ľrde.[2]

‚ÄúIf the Union is dissolved, and the Government disrupted, I shall return to my native State and share the miseries of my people, and save in defence will draw my sword on none.‚ÄĚ

Diese Entscheidung, im Konfliktfall neutral zu bleiben, stand also bereits im Januar 1861 fest. Trotzdem fiel ihm der endg√ľltige Entschluss, den Dienst zu quittieren, nicht leicht. Das betonte er in seiner ablehnenden Antwort auf das Angebot, den Oberbefehl √ľber das US-Heer zu √ľbernehmen, am 20. April 1861.[4]

Vom virginischen Konvent am 23. April 1861 gebeten, die F√ľhrung der virginischen Miliz zu √ľbernehmen und neue Streitkr√§fte aufzubauen, nahm er diese Aufgabe entgegen seinem urspr√ľnglichen Willen pflichtbewusst an. In einem Brief vom 25. April formulierte er den Wunsch, der ihn auch durch den B√ľrgerkrieg leitete, eine auf Verteidigung ausgerichtete Politik durchzuf√ľhren, um den Angriffen standhalten zu k√∂nnen, damit der Zorn mit der Zeit abklingen und die Vernunft die Oberhand gewinnen k√∂nnte.[5]

‚ÄúI think our policy should be purely on the defensive, to resist aggression and allow time to allay the passions and permit reason to resume her sway.‚ÄĚ

Lee war als Angeh√∂riger der virginischen Oberschicht aufgewachsen. Der Umgang mit Sklaven war ihm vertraut. Bis 1857 besa√ü er keine eigenen Sklaven, dann erbte er von seinem Schwiegervater 63 Sklaven ‚Äď M√§nner, Frauen und Kinder. Eine Auflage des Testaments war, diese Sklaven sp√§testens nach Ablauf von f√ľnf Jahren als freie Farbige aus der Sklaverei zu entlassen. Da Lee f√ľr die Schulden seines Schwiegervaters aufkommen musste, entschloss er sich, die Sklaven zu vermieten und so das ben√∂tigte Geld aufzubringen. Als 1859 drei Sklaven flohen und wieder ergriffen wurden, wurden sie unter Lees Aufsicht ausgepeitscht und ihre zerfleischten R√ľcken mit Salzlake eingerieben. Gem√§√ü dem Testament entlie√ü Lee die Sklaven 1862 in die Freiheit.

Dies zeigt, dass Lees Haltung zur Sklaverei sehr ambivalent war. Sein am 7. Dezember 1856 an seine Frau geschriebener Brief wird h√§ufig falsch zitiert. Er r√§umte darin zwar ein, dass die Sklaverei ein ‚Äěmoralisches und politisches √úbel‚Äú sei, schrieb aber insgesamt:

‚ÄúIt is useless to expatiate on its disadvantages. I think it, however, a greater evil to the white than to the black race, and while my feelings are strongly interested in behalf of the latter, my sympathies are stronger for the former. The blacks are immeasurably better off here than in Africa, morally, socially, and physically. The painful discipline they are undergoing is necessary for their instruction as a race, and, I hope, will prepare and lead them to better things. How long their subjection may be necessary is known and ordered by a wise and merciful Providence. Their emancipation will sooner result from a mild and melting influence than the storms and contests of fiery controversy. This influence, though slow, is sure. [‚Ķ] While we see the course of the final abolition of slavery is onward, and we give it the aid of our prayers and all justifiable means in our power, we must leave the progress as well as the result in his hands, who sees the end and who chooses to work by slow things, and with whom a thousand years are but as a single day.‚ÄĚ[6]
‚ÄúEs ist nutzlos, sich √ľber deren Nachteile auszulassen. Ich denke aber, dass sie ein gr√∂√üeres √úbel f√ľr die Wei√üen darstellt als f√ľr die Schwarzen. Und wenn ich doch gro√ües Mitleid mit Letzteren habe, so sind meine Sympathien doch bei den Ersteren. Die Schwarzen sind hier [in Nordamerika] unermesslich besser dran als in Afrika, moralisch, sozial und physisch. Die leidvolle Disziplin, der sie sich hier unterwerfen m√ľssen, ist n√ľtzlich f√ľr die Weiterentwicklung ihrer Rasse und wird sie, so hoffe ich, auf bessere Zeiten vorbereiten und hinf√ľhren. Wie lange ihre Unterwerfung n√∂tig ist, wei√ü nur und kann nur bestimmt werden durch die weise und gnadenvolle Voraussehung. Ihre Befreiung wird eher durch milden und sanften Einfluss gelingen als durch st√ľrmische Auseinandersetzungen und Streitereien. Dieser Einfluss, obwohl langsam, ist sicher. [‚Ķ]. W√§hrend wir sehen, dass die Abschaffung der Sklaverei auf dem Weg ist und wir sie mit unseren Gebeten und allen rechtlichen Mitteln unterst√ľtzen, bleibt doch der Prozess und sein Ausgang in den H√§nden desjenigen, der das Ende kennt, der langsam arbeitet und f√ľr den tausend Jahre nur ein einziger Tag sind.‚Äú

Selbst sein 14 Tage vor Kriegsende vorgeschlagener Plan, Sklaven f√ľr den S√ľden k√§mpfen und nach dem Krieg frei zu lassen, hatte vermutlich nichts mit seiner Haltung zur Sklaverei an sich zu tun. Vielmehr war dies ein letzter Strohhalm, mit dem er hoffte, die rapide schwindende Mannschaftsst√§rke seiner Armeen wieder herstellen zu k√∂nnen.

Der Amerikanische B√ľrgerkrieg

Entschluss f√ľr den S√ľden

Am 18. April 1861, vier Tage nach den Sch√ľssen auf Fort Sumter, bot der einflussreiche Politiker Francis Preston Blair Lee im Auftrag des Pr√§sidenten Abraham Lincoln das Kommando √ľber das Unionsheer an. Lee lehnte das Angebot wegen seiner Verbundenheit mit seinem Heimatstaat Virginia ab, der inzwischen auch aus der Union ausgetreten war. Sein Offizierspatent gab er am 23. April zur√ľck, verabschiedete sich von seinen Freunden in Washington, D.C. und kehrte nach Virginia zur√ľck. Dort wurde er kurz darauf zum Oberbefehlshaber des virginischen Heeres ernannt. Als dieses Teil der konf√∂derierten Streitkr√§fte wurde, ernannte man Lee mit vier anderen zum Brigadegeneral. Die anderen vier erhielten Truppenkommandos, Lee musste die Verteidigung der Hauptstadt organisieren. Nach dem ersten konf√∂derierten Sieg bei Manassas wurde der Rang des Full Generals (Vier-Sterne-Generals) geschaffen und Lee wurde nach Samuel Cooper und Albert Sidney Johnston als dritter Soldat der Konf√∂deration zu diesem bef√∂rdert. Die Abzeichen eines konf√∂derierten Generals (drei Sterne im Eichenkranz) wollte er aber nie tragen ‚Äď er trug die Abzeichen eines Obersten der Provisional Army of the Confederate States (PACS) ‚Äď drei Sterne, √§quivalent zu seinem erdienten Rang im US-Heer.

Erste Kommandos im konföderierten Heer

Sein erstes Truppenkommando erhielt Lee im Herbst 1861 in westlichen Virginia. Seine Offensive am Cheat Mountain scheiterte allerdings zum einen wegen der ungew√∂hnlichen Art seiner Befehlsgebung, zum anderen auf Grund der Fehler seiner Untergebenen. Immerhin gelang es ihm, das weitere Vordringen der Unionstruppen nach Osten zu verhindern; das westliche Virginia blieb unter Kontrolle des Nordens und spaltete sich 1863 als West Virginia ab. Nach einer kurzen Verwendung als Befehlshaber des Wehrbereichs South Carolina, Georgia und Florida wurde er 1862 von Pr√§sident Davis als Milit√§rischer Berater ‚Äď Kriegsminister ohne Kompetenzen ‚Äď nach Richmond, Virginia berufen. Nach der schweren Verwundung von Joseph Johnston in der Schlacht von Seven Pines am 1. Juni 1862 √ľbernahm er das Kommando √ľber die Nord-Virginia-Armee. Da Generalmajor McClellan vor den Toren Richmonds stand (siehe auch Halbinsel-Feldzug), setzte Lee die Soldaten der Nord-Virginia-Armee zur Verbesserung der Befestigungen der Hauptstadt ein. Die Soldaten, die das Eingraben als unw√ľrdig und unehrenhaft empfanden, verspotteten ihn als ‚ÄúKing of Spades[7] (Spatenk√∂nig/engl. Wortspiel mit ‚ÄěPik-K√∂nig")‚Äú. Sp√§ter wandelte sich dieser Spott jedoch in einen Ehrennamen, als die Soldaten erkannten, dass das Eingraben besonders w√§hrend Grants √úberland-Feldzug Leben rettete und zu Siegen verhalf.

Vom Chickahominy an den Antietam

Lee gelang mit seinem neuen Kommando, woran Johnston bislang gescheitert war. In der Sieben-Tage-Schlacht vertrieb er McClellan unter hohen Verlusten f√ľr beide Seiten von der Virginia-Halbinsel. Die milit√§rische Bedrohung der Stadt Richmond durch die in Virginia eingesetzten Armeen der Nordstaaten wurde durch diesen Sieg erheblich reduziert.

Lees Sieg war jedoch nicht so vollst√§ndig, wie er erhofft hatte, da die Durchf√ľhrung der Gefechte an der schwerf√§lligen Umsetzung seiner Auftr√§ge durch seine Untergebenen gelitten hatte. Um die Koordination seiner Armee zu verbessern, teilte Lee sie deswegen in zwei gro√üe ‚ÄěFl√ľgel‚Äú (‚Äúwings‚ÄĚ) (sp√§ter Korps) ein, deren Kommandeure James Longstreet und Thomas Jonathan Jackson wurden. In der Zwischenzeit drohte von Norden durch Generalmajor John Pope und dessen Virginia-Armee eine neue Gefahr. Lee marschierte mit seiner Armee Pope entgegen und f√ľgte ihm in der Zweiten Schlacht am Bull Run eine verheerende Niederlage zu.

General Robert Edward Lee, Oberbefehlshaber der Nord-Virginia-Armee
Fotografie eines Stichs von John C. McRae, veröffentlicht in New York von T. Kelly, ca. 1867

Nach diesen zwei gro√üen Erfolgen, die das Blatt binnen zwei Monaten gewendet zu haben schienen, ergriff Lee selbst die Offensive und marschierte im Norden in Maryland ein. Damit wollte er die Einwohner des Sklavenhalterstaates Maryland zum Austritt aus der Union bewegen, den Farmern im n√∂rdlichen Virginia erm√∂glichen, ihre Ernte ohne St√∂rungen einzubringen und durch einen Sieg England und Frankreich dazu bringen, die Konf√∂deration anzuerkennen. Letzteres h√§tte die Union zum Friedensschluss gezwungen. Vor der Schlacht am Antietam zeigte er in den Schlachten am South Mountain und Harpers Ferry sein taktisches K√∂nnen. Zahlenm√§√üig stark unterlegen wurde er anschlie√üend von General McClellan und dessen Potomac-Armee am Antietam angegriffen und konnte sich nur mit M√ľhe behaupten. Die hohen Verluste zwangen ihn danach zum R√ľckzug nach Virginia.

Fredericksburg und Chancellorsville

Lee bekam nach der Schlacht am Antietam einen neuen Gegenspieler ‚Äď Generalmajor Ambrose Everett Burnside wurde neuer Oberbefehlshaber der Potomac-Armee. Burnside befahl einen Angriff √ľber den Rappahannock bei Fredericksburg. Verz√∂gerungen bei der Zuf√ľhrung von Ponton-Br√ľcken und die Unf√§higkeit Burnsides, einen anderen Operationsplan zu entwickeln, brachten Lee die Zeit, f√ľr seine Armee eine starke Verteidigung zu organisieren. Der am 13. Dezember 1862 durchgef√ľhrte Angriff endete unter hohen Verlusten in einer Niederlage der Potomac-Armee. Lee kommentierte die hohen Verluste des Gegners mit einem seiner ber√ľhmtesten Ausspr√ľche:

‚ÄúIt is well that war is so terrible ‚ÄĒ we should grow too fond of it!‚ÄĚ[8] ‚ÄěEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist ‚Äď wir w√ľrden sonst vielleicht Gefallen daran finden.‚Äú

Nach dieser Niederlage ernannte Lincoln Generalmajor Joseph Hooker zum Oberbefehlshaber der Potomac-Armee, der im Mai 1863 beabsichtigte, Lee rechts zu umgehen und dessen linke Flanke bei Chancellorsville anzugreifen. Lee vereitelte diese Absicht durch den Entschluss, die Nord-Virginia-Armee zu teilen und seinerseits Hookers rechte Flanke anzugreifen. Es wurde ein √ľberw√§ltigender Sieg des S√ľdens √ľber die st√§rkeren Streitkr√§fte des Nordens, f√ľr den Lee allerdings einen hohen Preis bezahlen musste ‚Äď neben den prozentual h√∂heren Verlusten hatte er auch den Verlust von Stonewall Jackson zu verschmerzen, der in den Monaten zuvor sein f√§higster Untergebener gewesen war, und von dem er sagte, er habe mit ihm seinen ‚Äěrechten Arm‚Äú [9] verloren.

Der Gettysburg-Feldzug und der Kampf gegen General Grant

General Robert E. Lee, 1863
Fotograf: Julian Vannerson

Nach dem Sieg bei Chancellorsville war Lee davon √ľberzeugt, seine Soldaten seien unbesiegbar. Er wollte deshalb die Potomac-Armee auf dem Territorium der Union schlagen, seine Nord-Virginia-Armee aus den reichen Vorr√§ten Pennsylvanias versorgen, den Farmern im n√∂rdlichen Virginia eine ungest√∂rte Ernte erm√∂glichen und mit einem Sieg die kriegsm√ľden Abgeordneten im Kongress zur Einstellung der Kampfhandlungen bewegen. Noch erbost von der Pl√ľnderung Fredericksburgs durch die Nordstaatler, erlie√ü Lee die General Orders No. 73 und ordnete an, jedwede Art von Pl√ľnderungen und Misshandlungen der Zivilbev√∂lkerung zu unterlassen. Lee marschierte von der Potomac-Armee unbemerkt ein zweites Mal auf Unionsgebiet. Bei Gettysburg, Pennsylvania wurde er wegen mangelhafter Aufkl√§rung zun√§chst gegen seinen Willen zur dreit√§gigen Schlacht gezwungen, die er am Morgen des zweiten Tages jedoch annahm. Die Potomac-Armee, jetzt unter Generalmajor George Gordon Meade, wehrte alle Angriffe ab. Bezeichnend war auch hier, dass sich Lee am Abend des zweiten Tages bitterlich √ľber die Unf√§higkeit seiner Untergebenen beklagte, seine Auftr√§ge so auszuf√ľhren, wie er sich das vorstellte. Lee erlitt hohe Verluste und war gezwungen, nach Virginia auszuweichen. Wie schon nach Antietam wurde die Nord-Virginia-Armee auch dieses Mal nicht energisch genug verfolgt. Am 8. August 1863 schickte Lee wegen der verlorenen Schlacht ein R√ľcktrittsgesuch an Pr√§sident Jefferson Davis. Dieser lehnte Lees Ersuchen ab.

Anfang 1864 wurde Ulysses S. Grant, der Sieger von Vicksburg und Chattanooga, zum neuen Oberbefehlshaber der United States Army im Sezessionskrieg ernannt. Er schlug sein Hauptquartier im Feld bei Meades Potomac-Armee auf, mit der er Lees Armee vernichten wollte. Lee gelang es zwar, jeden Vorsto√ü Grants zu stoppen, aber der blieb standhaft bei seinem Kriegsziel und besa√ü dazu gen√ľgend Soldaten, um die Angriffe immer wieder an anderen Stellen zu erneuern. In der Wilderness, bei Spotsylvania Court House und bei Cold Harbor fanden blutige Schlachten statt, die jedes Mal das gleiche Ergebnis hatten: Grant wurde unter gro√üen Verlusten auf beiden Seiten abgewehrt, wich aber nicht aus, sondern griff wenig sp√§ter die Nord-Virginia-Armee an anderer Stelle erneut an.

Belagerung von Petersburg und Kriegsende

Nach der Niederlage bei Cold Harbor entschloss sich Grant, die Nord-Virginia-Armee am wichtigen Eisenbahnknotenpunkt Petersburg, Virginia anzugreifen. Die Einnahme von Petersburg durch die Unionsarmeen scheiterte aber, und es kam zur Belagerung von Petersburg, die vom Juni 1864 bis April 1865 dauerte. In dieser Zeit machte sich Grant seine numerische √úberlegenheit zunutze und dehnte seine Linien immer weiter aus. Lee, seit 31. Januar 1865 Oberbefehlshaber des gesamten konf√∂derierten Heeres, wurde dadurch gezwungen, seine Linien auszud√ľnnen.

Lee sah das Ende seiner Armee und der Konf√∂deration kommen. Anfang 1865 dr√§ngte er zur Annahme eines schon √∂fter vorgebrachten aber bis dato immer verworfenen Planes, der es Sklaven erlauben sollte, im Konf√∂derierten Heer zu dienen. Als Anreiz sollten sie im Gegenzug ihre Freiheit erhalten k√∂nnen. Dieser Plan trat aber in der kurzen Zeit, die der Konf√∂deration noch blieb, nie in Kraft. Nur Virginia verabschiedete ein entsprechendes Gesetz und stellte zwei Kompanien auf. Die Freiheit sollten diese Soldaten nicht erhalten.[10] Nachdem Lees Nord-Virginia-Armee in monatelangen K√§mpfen abgenutzt worden war, nahmen die Unionstruppen am 2. April 1865 Petersburg ein. Lee gab die Verteidigung Richmonds auf und versuchte sich General Joseph E. Johnstons Tennessee-Armee in North Carolina anzuschlie√üen. Seine Truppen wurden aber von den vereinigten Unions-Armeen umstellt (siehe Appomattox-Feldzug) und er kapitulierte gegen√ľber General Grant am 9. April 1865 am Appomattox Court House, Virginia.

W√§hrend der Kapitulation erkl√§rte Lee f√ľr sich und seine Soldaten ehrenw√∂rtlich, nie wieder die Hand gegen die Vereinigten Staaten zu erheben. Im Gegenzug garantierte ihnen Grant, von den Beh√∂rden der USA nicht belangt zu werden, so lange sie sich an das Ehrenwort und die geltenden Gesetze hielten.[11] Lee ging daraufhin nach Hause; als nach dem Krieg der Ruf laut wurde, ihn und andere hochrangige Konf√∂derierte vor Gericht zu stellen, wurde dies unter anderem durch das von Grant gegebene Versprechen vereitelt.

Nachkriegszeit

Bis zum Tode

Robert Edward Lee bei Kriegsende

Alle Angeh√∂rigen der Nord-Virginia-Armee hatten zun√§chst den Status von auf Ehrenwort entlassenen Kriegsgefangenen. Am 29. April 1865 erm√∂glichte Pr√§sident Johnson es ihnen, durch das Leisten eines Treueeides auf die Union ihre B√ľrgerrechte zur√ľckzuerhalten. Wie viele andere beantragte Lee diese Amnestie auch. Sie wurde ihm allerdings nie gew√§hrt, da der damalige Au√üenminister William H. Seward den Antrag direkt zu den Akten legte; vermutlich nahm er an, dass der Fall bereits bearbeitet w√ľrde. Lee interpretierte das Ausbleiben einer Antwort so, dass die Regierung sich das Recht vorbehalten wolle, ihn zu einem sp√§teren Zeitpunkt vor Gericht zu stellen. Der Irrtum kl√§rte sich erst auf, als das Dokument Jahrzehnte sp√§ter gefunden wurde. Lees Beispiel, die Amnestie zu beantragen, war eine Ermutigung f√ľr viele andere Konf√∂derierte, den Kriegsausgang zu akzeptieren und erneut B√ľrger der Vereinigten Staaten zu sein.

Lee hatte vor dem Krieg gemeinsam mit seiner Frau im Haus ihrer Familie, dem Custis-Lee Mansion, gelebt. Das Grundst√ľck wurde w√§hrend des Krieges von Truppen der Union konfisziert und 1864 zum Friedhof umfunktioniert, heute ist es Teil des Nationalfriedhofs Arlington. 1882, also nach Lees Tod, entschied der Oberste Gerichtshof, dass die Enteignung illegal gewesen sei. Lees Sohn, G. W. Custis, verkaufte daraufhin das Grundst√ľck f√ľr 150.000 USD an die US-Regierung.

Am 2. Oktober 1865 wurde Lee Pr√§sident des Washington College (heute Washington and Lee University) in Lexington, Virginia. Unter seiner F√ľhrung wurde das Washington College eines der ersten in den USA, das Kurse in Wirtschaft, Journalismus und Spanisch anbot. Robert Edward Lee starb am 12. Oktober 1870 in Lexington an einer Herzerkrankung.

1970 fand ein Angestellter des Nationalarchivs die Niederschrift des von Lee geleisteten Treueeids. Deswegen begnadigte Pr√§sident Gerald Ford 1975 Robert E. Lee posthum und verlieh ihm erneut seine vollst√§ndigen B√ľrgerrechte.

Lee als Feldherr

Aufgrund seiner milit√§rischen Entscheidungen und Handlungen wird Lee als einer der gro√üen Feldherren der Geschichte angesehen. Obwohl durch den Mangel an Material und politische Zw√§nge behindert, war sein Handeln stets wagemutig und er z√∂gerte nie, schwerwiegende Risiken einzugehen. Meist ging dieses Konzept auch auf, scheiterte jedoch bei Gettysburg. Auf dem Schlachtfeld war er bei Angriffen energisch und in der Verteidigung hartn√§ckig. Bei seinen Soldaten war er beliebt. Lee dominierte das Geschehen auf dem Schlachtfeld und seine √ľberragenden F√§higkeiten kamen gerade in den letzten hoffnungslosen Schlachten des Krieges zum Ausdruck. Als Feldherr ist er mit Hannibal, Rommel und von Manstein vergleichbar ‚Äď alle haben mit unterlegenen Kr√§ften gegen √ľberlegene Gegner gesiegt, den Krieg aber jeweils verloren.

Eine Besonderheit Lees war das F√ľhren mit Auftr√§gen. Das war damals wie heute in den amerikanischen Streitkr√§ften nicht √ľblich, deshalb ben√∂tigten seine Untergebenen einige Zeit, sich auf die damit verbundenen Freiheiten einzustellen. Das f√ľhrte bei einigen Feldz√ľgen zur Niederlage: W√§hrend des zweiten Tages der Schlacht von Gettysburg befahl er dem Kommandierenden General des II. Korps, Generalleutnant Richard S. Ewell, anzugreifen, wenn sich eine ‚Äúfavorable opportunity‚ÄĚ ergeben sollte. Ewell sollte eine solche Situation herbeif√ľhren. Er wartete jedoch ab, ob eine solche eintrat. Weitere Beispiele dazu gibt es in der Sieben-Tage-Schlacht. War das gegenseitige Verst√§ndnis jedoch eingespielt, z. B. beim Maryland-Feldzug oder w√§hrend der Schlachten von Fredericksburg und Chancellorsville, ergaben sich gegen√ľber den Nordstaatlern eindrucksvolle Siege.

Lees Strategie und Taktiken werden heute noch an Milit√§rakademien als Musterbeispiel daf√ľr gelehrt, dass eine personell und materiell unterlegene, schlechter ausger√ľstete Armee einem √ľberm√§chtigen Gegner standhalten kann. [12]

Verschiedenes

Relief am Stone Mountain
  • Die Geburtstage Lees und Stonewall Jacksons werden in Virginia jedes Jahr mit dem Lee-Jackson-Tag gefeiert. Auch in Alabama, Arkansas, Georgia und Mississippi gibt es Feiertage zu seinem Gedenken und in Texas wird der Confederate Heroes Day am 19. Januar, Lees Geburtstag, gefeiert.
  • Das 1970 fertig gestellte, gr√∂√üte Flachrelief der Welt am Stone Mountain zeigt drei Pers√∂nlichkeiten der Konf√∂derierten Staaten von Amerika: Robert E. Lee, Thomas J. Jackson und Jefferson Davis.
  • In der 14. Folge der dritten Staffel der Cartoon-Serie South Park - "Fackeln im Sturm f√ľr Arme" (im englischen Original: "The Red Badge of Gayness") - schl√ľpft Cartman, eine der Hauptfiguren, in die Rolle von General Lee.
  • Im Film Gods and Generals wurde Lee von Robert Duvall verk√∂rpert, der von ihm abstammt
  • W√§hrend des 2. Weltkriegs wurde der amerikanische Panzer M3 Lee/Grant nach ihm benannt, sp√§ter dann das Atom-U-Boot USS Robert E. Lee (SSBN-601).

Literatur

  • United States. War Dept.: The War of the Rebellion, a Compilation of the Official Records of the Union and Confederate Armies. Govt. Print. Off., Washington 1880‚Äď1901.
  • Thomas L. Connelly: The Marble Man. Robert E. Lee and His Image in American Society. Alfred A. Knopf, New York 1977, ISBN 0-394-47179-2
  • Fitzhugh Lee: General Lee. A biography of Robert Edward Lee. Da Capo Press, New York 1994, ISBN 0-306-80589-8 (Fitzhugh Lee war Lees Neffe und selbst Generalmajor der Konf√∂deration)
  • Douglas Southhall Freeman: R. E. Lee ‚Äď A Biography. Charles Scribner's Sons, New York/London 1934. (Standardwerk)
  • Walter H. Taylor: General Lee, His Campaigns in Virginia 1861‚Äď1865. With Personal Reminiscences. University of Nebraska Press, Lincoln 1994, ISBN 0-8032-9425-5 (Walter Herron Taylor war einer von Lees Stabsofizieren)
  • Ezra J. Warner: Generals in gray; lives of the Confederate commanders. Louisiana State University Press, Baton Rouge 1978, ISBN 0-8071-0823-5
  • Scott Bowden, Bill Ward: Last Chance for Victory. Robert E. Lee and the Gettysburg Campaign. Da Capo Press, New York 2003, ISBN 0-306-81261-4
  • Brian Holden Reid, Robert E. Lee. Icon for a Nation. Weidenfeld & Nicolson, London 2005, ISBN 0-297-84699-X (britischer Milit√§rhistoriker)
  • Emory M. Thomas: Robert E. Lee. A Biography. W. W. Norton, New York und London 1995, ISBN 0-393-03730-4
  • Falko Heinz, Robert E. Lee und Ulysses S. Grant, Die Biographien zweier Gener√§le, Verlag f√ľr Amerikanistik, 2003, ISBN 3-89510-091-9

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Fitzhugh Lee S. 82: Recht auf Sezession
  2. ‚ÜĎ a b c d Douglas S. Freeman Vol I S. 420f: Brief Lees an seinen Sohn vom 23. Januar 1861
  3. ‚ÜĎ Douglas S. Freeman Vol I S. 417: Brief Lees an seinen Sohn vom 14. Dezember 1860
  4. ‚ÜĎ Fitzhugh Lee S. 88: Lees Antwortschreiben vom 20. April 1861
  5. ‚ÜĎ Confederate Military History, Volume 1: Auszug aus Lees Brief an seinen Sohn vom 25. April 1861
  6. ‚ÜĎ Fitzhugh Lee S. 64: Brief Lees an seine Frau vom 27. Dezember 1856
  7. ‚ÜĎ Douglas S. Freeman Vol II S. 86f Spatenk√∂nig
  8. ‚ÜĎ Douglas S. Freeman Vol II S. 462 Kein Gefallen am Krieg
  9. ‚ÜĎ Robert Lewis Dabney, Life and Commands of Lieutenand-General Thomas J. Jackson, Chapter 20, Page 716: Jacksons Tod
  10. ‚ÜĎ James M. McPherson, Battle Cry of Freedom, S. 837
  11. ‚ÜĎ Paroling Gen. Lee: Entlassung auf Ehrenwort
  12. ‚ÜĎ Dennis Denenberg/Lorraine Roscoe: Fifty American Heroes Every Kid Should Meet, 2001, S. 66

Weblinks

 Commons: Robert E. Lee ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien


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