Rudolf II. (HRR)

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Rudolf II. (HRR)
Rudolf II., gemalt von Joseph Heintz d. √Ą., 1594

Rudolf V. von Habsburg (* 18. Juli 1552 in Wien; ‚Ć 20. Januar 1612 in Prag, zeitgen√∂ssisch Rudolph der Ander[e]) war als Rudolf II. von 1576 bis 1612 Kaiser des Heiligen R√∂mischen Reichs und 1576 bis 1608 Erzherzog von √Ėsterreich (V.).

Er war ein insgesamt schwacher Herrscher und zumindest in den letzten Jahren faktisch regierungsunf√§hig. In seine Zeit f√§llt der lange T√ľrkenkrieg. Im Reich trug seine Unt√§tigkeit dazu bei, die Krise der Reichsverfassung zu verst√§rken. Erzherzog Matthias und andere Mitglieder der Familie Habsburg wandten sich schlie√ülich offen gegen den Kaiser und entrissen ihm nach und nach fast alle Machtpositionen. Rudolf war indes von Bedeutung als F√∂rderer der Wissenschaften und der K√ľnste.

Inhaltsverzeichnis

Erziehung und fr√ľhe Jahre

Erzherzog Rudolf

Rudolf war Sohn von Kaiser Maximilian II. und von Maria von Spanien. Seine j√ľngeren Br√ľder waren Ernst (nachmalig insbesondere Statthalter in den Niederlanden), Matthias (Kaiser), Maximilian (Hochmeister des Deutschordens, Statthalter von Vorder√∂sterreich), Albrecht (Erzbischof von Toledo, sp√§ter Statthalter der Niederlande), Wenzel (Gro√üprior des Johanniterordens in Kastilien). Au√üerdem hatte er sechs Schwestern. Durch die Heirat von Anna war er mit Philipp II. von Spanien und √ľber Elisabeth mit K√∂nig Karl IX. von Frankreich verschw√§gert,

Die ersten Jahre verbrachte er am Hof Kaiser Ferdinands I. und Maximilians II. Letzterer fiel aus dem famili√§ren Rahmen, da er dem Protestantismus zuneigte. Von der k√ľnstlerisch anregenden Atmosph√§re am Hof wurde er nachhaltig gepr√§gt.[1] Um Rudolf vor protestantischen Einfl√ľssen zu sch√ľtzen, dr√§ngte insbesondere Philipp II. darauf ihn vom v√§terlichen Hof zu trennen. Daher lebte er zusammen mit dem Bruder Ernst zwischen 1563 und 1571 am streng katholischen Hof in Spanien. Neben der Sorge um eine katholische Erziehung, spielten dabei auch andere Aspekte der Familienpolitik eine Rolle. So sollten Spannungen zwischen dem √∂sterreichischen und dem spanischen Zweig der Habsburger, wie sie etwa in Italien sichtbar wurden, gemildert werden. Da zu dieser Zeit Philipp II. au√üer dem als nicht regierungsf√§hig geltenden Don Carlos keine m√§nnlichen Erben hatte, bestand die M√∂glichkeit, dass Rudolf dieses Erbe √ľbernehmen musste. Ein weiterer Grund war, dass er fr√ľh mit der Infantin Isabella Clara Eugenia verlobt war.[2]

Gestörte Persönlichkeit

Die Jahre in Spanien haben Rudolf f√ľr sein weiteres Leben tief gepr√§gt. Der ausgepr√§gte Stolz und die betonte Distanziertheit stammten daher. Insgesamt war Rudolf weitherzig, freundlich, duldsam, humanistisch und k√ľnstlerisch interessiert. Aber er war eben auch herrisch, stolz und standesbewu√üt. Der Vater war nach der R√ľckkehr √ľber die steife W√ľrde des Sohnes geradezu entsetzt.[3]

In vieler Hinsicht entsprach Rudolf in seiner Jugend dem Idealbild eines Hochadeligen der Zeit. Er beherrschte nicht nur das in der militärischen Praxis bereits bedeutungslose ritterliche Kriegshandwerk, das aber noch bei Turnieren und ähnlichen Gelegenheiten Anwendung fand, sondern er sprach neben dem Deutschen auch Latein, Spanisch, Französisch und Tschechisch. Auch verstand er etwas von Kunst, Literatur, Musik und Malerei.[4]

Rudolf besa√ü zumindest in den ersten Jahren durchaus Urteilsf√§higkeit, Herrscherwillen und eine Gesp√ľr f√ľr politische Vorg√§nge. Aber √ľberschattet wurde dies durch Sch√ľchternheit und depressive Anlagen. Dies ist einer der Gr√ľnde f√ľr seine Flucht aus der Wirklichkeit. Auf l√§ngere Sicht immer st√§rker wurde die Neigung zu politischer Inaktivit√§t. Krisen der Psyche verbanden sich mit k√∂rperlichen Leiden. Diese kamen vor allem 1578 und 1580/81 zum Ausdruck. Von Turnieren, Jagden und h√∂fischen Festen hielt er sich seither fern. Gr√∂√üere Menschenansammlungen versuchte er so weit wie m√∂glich zu entgehen, er speiste, wenn es irgend ging, allein. Seine psychische Gesundheit hat sich um 1598 stark verschlechtert. Er hegte ein extremes Misstrauen auch gegen√ľber seiner engsten Umgebung. Er f√ľrchtete sich vor Hexen und Vergiftungen. Rudolf misshandelte seine Untergebenen, hegte Selbstmordpl√§ne und versuchte seinen Leiden durch √ľberm√§√üigen Alkoholgenuss zu entgehen.[5]

Der Kaiser hatte zweifellos massive psychische Probleme. M√∂glicherweise handelte es sich um eine Form erblicher Schizophrenie. Bei seinem Sohn Don Julio l√§sst sich eine solche Erkrankung offenbar recht gut diagnostizieren. Aber auch andere Krankheitsbilder wurden genannt. Allerdings ist zu bedenken, dass bei den zeitgen√∂ssischen Berichten √ľber das seltsame Verhalten des Kaisers auch das jeweilige politische Interesse eine Rolle spielte. So hatte der Nuntius Filippo Spinelli oder Personen im Umfeld seines Bruders Matthias durchaus ein Interesse daran Rudolf als unf√§hig darzustellen.[6] .

Sehr schwierig war auch sein Verh√§ltnis zu Frauen. Zu einer Heirat mit der ihm versprochenen Infantin Isabelle Clara Eugenia kam es nicht. Nach achtzehn Jahren Verlobungszeit wurde diese mit seinem Bruder Albrecht verheiratet, was Rudolf mit einem Tobsuchtsanfall quittierte. Zahlreiche m√∂gliche Ehen kamen nicht zustande. Rudolf II. war durchaus heterosexuell veranlagt. Er hatte mehrere illegitime Kinder (siehe unten), deren M√ľtter nur zum Teil bekannt sind. Dazu z√§hlte seine Geliebte Anna Maria Strada (h√§ufig auch als Katharina bezeichnet) (1579‚Äď1629). Sie war eine uneheliche Tochter von Ottavio Strada und Maria Hofmeister und Enkelin des Baumeisters Jacopo Strada.[7]

Das Krankheitsbild war nicht von Beginn seiner Herrschaft voll ausgepr√§gt. Man kann mindestens drei Phasen unterscheiden. Die erste reichte bis etwa zum Beginn des gro√üen T√ľrkenkrieges. In dieser Zeit handelte er durchaus im Rahmen des √úblichen. W√§hrend des Krieges bis etwa 1606 l√§sst sich ein Wechsel zwischen √ľbersteigerten Selbstbewusstsein und Entscheidungslosigkeit konstatieren. V√∂llig regierungsunf√§hig war er in den letzten sechs Jahren seiner Herrschaft.[8]

Rudolf als Herrscher

Regierungs√ľbernahme

Anl√§sslich der Hochzeit seines Onkels Karl von Inner√∂sterreich kehrte Rudolf 1571 nach √Ėsterreich zur√ľck. Sein Vater bereitete ihn in der Folge systematisch auf die Nachfolge vor. So wurde er zum Statthalter √ľber Nieder√∂sterreich (des Erzherzogtum) gemacht. Er wurde 1572 zum K√∂nig von Ungarn gekr√∂nt. Nachdem Maximilian II. den Protestanten und den Utraquisten in B√∂hmen die freie Religionsaus√ľbung zugesichert hatte, wurde Rudolf 1575 auch zum K√∂nig von B√∂hmen gekr√∂nt. Viele deutsche F√ľrsten standen dem spanisch gepr√§gten Erzherzog anfangs skeptisch gegen√ľber. Dennoch wurde er am 27. Oktober 1575 zum r√∂mischen K√∂nig gew√§hlt und kurz darauf gekr√∂nt. Die tats√§chlich Nachfolge kam √ľberraschend, da der Vater w√§hrend des Reichstages in Regensburg am 12. Oktober 1576 starb. Politische Erfahrungen hatte der Sohn zuvor kaum machen k√∂nnen.

Er verlegte seine Residenz 1583 nach Prag in den Hradschin. Von l√§ngerfristiger Bedeutung war, dass so der b√∂hmische Adel st√§rker an das Herrscherhaus gebunden wurde.[9] Trotz seiner Einsamkeit unterhielt Rudolf in Prag einen gro√üen repr√§sentativen Hofstaat. Dieser war extrem kostspielig und zeigt seine Neigung vor der Realit√§t in die Welt des sch√∂nen Scheins zu fl√ľchten.[10]

Gro√üe Bedeutung hatten vom Beginn an enge Vertraute. Dazu z√§hlten Adam von Dietrichstein oder Dr. Johannes Tonner. Seit 1582 gewann insbesondere der Oberstk√§mmerer Wolf Rumpf eine gro√üe Bedeutung, ehe der Kaiser ihn im Jahr 1600 fallen lie√ü. Starken Einfluss hatte der Kammerdiener Hans Popp. Im Hintergrund √ľbten Personen wie Hieronymus Machowsky und Philipp Lang Einfluss aus. Von den Reichshofr√§ten waren Andreas Hannewald und Hans Ruprecht von Bedeutung.[11]

Rudolf II., Unterschrift (1586) und Sekretsiegel f√ľr B√∂hmen.[12]

Die neuere Forschung hat √§ltere Vorstellungen etwa von der Bedeutung der Kammerdiener f√ľr politische Entscheidungen oder seine psychischen Probleme - von den letzten Jahren seines Lebens abgesehen - relativiert. St√§rker betont wurde dagegen seine gem√§√üigte Personalpolitik, das tolerante Klima am Hof und die Entscheidungsfindung unter Hinzuziehung der R√§te. Hinsichtlich des Hofes lassen sich drei Phasen unterscheiden. In der ersten von 1576 bis 1583 hat es eine gewisse Reiset√§tigkeit gegeben. Danach bis 1600 blieb der Hof in Prag und war personell relativ konstant. Danach ist eine starke Fluktuation mit Aufl√∂sungstendenzen bestimmter Bereiche zu beobachten.[13]

√Ąu√üere Politik

Sein Vorbild hinsichtlich des imperialen Selbstverständnisses war Karl V. Sein Wahlspruch lautete: Fulget caesaris astrum = Es leuchtet des Kaisers Gestirn.

Er versuchte den Vorrang des Reiches sowohl gegen√ľber Frankreich, wie auch gegen√ľber Spanien zu behaupten. So verweigerte er Philipp II. den Titel eines Reichsvikars in Italien. Ebenso betonte er die kaiserlichen Rechte in den Niederlanden. Dem politisch im Zuge der Gegenreformation erstarkten Papsttum setzte er betr√§chtlichen Widerstand entgegen.[14]

In seine Zeit f√§llt der Beginn des Aufstandes der Niederl√§nder gegen die spanischen Habsburger. Sein Bruder Matthias mischte sich direkt in den Konflikt ein, als er sich in einem Handstreich zum Generalstatthalter der Niederlande machte. Sein Vorgehen traf nicht nur auf die Missbilligung Philipp II. sondern auch auf die Rudolfs. Dieser versuchte 1579 mit dem K√∂lner Pazifikationstag vergeblich einen Ausgleich der Konfliktparteien herbeizuf√ľhren.[15] In Polen war mit dem Verlassen des Landes durch Heinrich von Valois 1574 der Thron vakant geworden. Der Versuch der Habsburger Erzherzog Ernst w√§hlen zu lassen scheiterte. Einige Jahre sp√§ter nach dem Tod von Stephan B√°thory stellte sich das Problem erneut. Erzherzog Maximilian III. wurde zwar gew√§hlt, konnte sich aber nicht gegen Sigismund III. Wasa durchsetzen. Rudolf II. war in dieser Sache wenig aktiv geworden, bem√ľhte sich aber um die Freilassung des in Gefangenschaft geratenen Bruders.[16]

Gegenreformation

Rudolf war pers√∂nlich religi√∂s tolerant, auch wenn er katholisch blieb. Nach au√üen hin praktizierte er den Katholizismus, wie er sich in der Folge des Konzils von Trient entwickelt hatte. Der p√§pstliche Nuntius berichtete aber nach Rom, dass der Kaiser religi√∂s wenig Eifer zeige. Er nehme weder die Ohrenbeichte noch die Osterkommunion in Anspruch und umgebe sich mit Ketzern.[17] Rudolf hatte gegen√ľber Anh√§ngern anderer Konfessionen keine Ber√ľhrungs√§ngste. Er nahm sogar Lutheraner, Utraquisten und sogar Calvinisten in seine Dienste auf. Zu Beginn seiner Herrschaft hat er die Jesuiten noch gef√∂rdert, blieb aber misstrauisch. Er weigerte sich dem Orden die Universit√§t Prag zu √ľberlassen. Bezeichnend f√ľr sein Religionsverst√§ndnis war, dass sein Beichtvater Johannes Pistorius wurde. Dieser war fr√ľher Lutheraner, dann Calvinist ehe er zum Katholizismus konvertierte.[18]

Die Gegenreformation wurde zwar vor allem in den √∂sterreichischen Erblanden von seinen Br√ľdern und Verwandten vorangetrieben, aber auch Rudolf erlie√ü entsprechende Verordnungen. So wurde 1577 der protestantische Gottesdienst in Wien verboten, kurz danach Prediger ausgewiesen, Kirchen und Schulen geschlossen. Zur Zeit des Konflikts zwischen Rudolf und Matthias um die Herrschaft nahm der Druck auf die Protestanten allerdings ab, da beide Seiten um deren Unterst√ľtzung warben.[19] Einher gingen die gegenreformatorischen Ma√ünahmen insbesondere in B√∂hmen, Ungarn und Nieder√∂sterreich mit dem Ziel die Macht der mehrheitlich protestantischen St√§nde zu brechen. Dies gelang aber nur unvollkommen.[20]

Reichspolitik

In der Reichspolitik hatte Rudolf nur wenig Initiative gezeigt. Bestimmt wurde seine Zeit durch die politischen Folgen der Reformation und die konfessionelle Spaltung der Reichsst√§nde. In seiner Zeit fanden zwar f√ľnf Reichstage statt, aber diese hatten nur wenig reichspolitische Bedeutung. Bezeichnend war, dass Rudolf nur bei den ersten beiden Reichstagen 1582 in Augsburg und 1594 in Regensburg anwesend war.

Mit dem √úbertritt des k√∂lner Kurf√ľrsten Gebhard Truchsess zu Waldburg zum Protestantismus drohte sich zwar die konfessionelle und machtpolitische Landkarte des Reiches zu verschieben, aber Rudolf spielte bei der Bek√§mpfung des Abtr√ľnnigen im k√∂lnischen Krieg kaum eine Rolle. Wichtiger war hier die Rolle der Wittelsbacher, die auch f√ľr die kommenden fast zwei Jahrhunderte den k√∂lner Kurf√ľrsten stellten. Auch in anderen Streitpunkten, wie den Stra√üburger Kapitelstreit konnten sich die Katholiken durchsetzen, aber auch in diesen Fragen spielte der Kaiser eine eher untergeordnete Rolle.[21] Insgesamt neigte der Kaiser und vor allem seine Berater und R√§te zu einer Bevorzugung der katholischen Position. Allerdings trat er nicht der Politik der Opposition der calvinistischen Kurpfalz entgegen. Die kaiserliche Position wurde gest√§rkt, als die konfessionellen Spannungen das Reichskammergericht arbeitsunf√§hig machten, dagegen gewann der kaiserliche Reichshofrat an Bedeutung. Gegen√ľber den Reichsst√§dten betonte Rudolf seine Position als eigentlicher Stadtherr.[22]

Im Gegensatz zu seinen beiden Vorg√§ngern gelang es Rudolf nicht zwischen den Konfessionsparteien zu vermitteln. Er lie√ü die Krise treiben und verlor im Reich an R√ľckhalt. Besonders negativ wirkte sich aus, dass er 1607 entgegen dem Reichsrecht die protestantische Reichsstadt Donauw√∂rth dem katholischen Maximilian von Bayern √ľberlie√ü. Dies verst√§rkte die protestantische Protestbewegung. Insbesondere die Kurpfalz griff den Kaiser als angeblich parteiisch scharf an und sprengte den Reichstag von Regensburg im Jahr 1608. Dies war der erste Reichstag, auf dem keine Einigung zwischen Protestanten und Katholiken zu Stande kam. Damit war ein weiteres Reichsorgan faktisch nicht mehr funktionsf√§hig.

In dieser Zeit drohte sich auch der Nachfolgestreit um die Herzogt√ľmer J√ľlich-Kleve-Berg 1610 zu einer europ√§ischen Krise auszuweiten. Das Versagen des Kaisers f√ľhrte dazu, dass die Protestanten sich an die Niederlande, England und Frankreich anlehnten. Die katholischen St√§nde dagegen setzten auf Spanien. Letztlich bewirkte der Tod des franz√∂sischen K√∂nigs Heinrich IV. und nicht die Politik Rudolfs, dass es nicht schon in dieser Zeit zu einem europ√§ischen Krieg kam.[23]

Langer T√ľrkenkrieg

Im S√ľdosten hatte lange ein relativer Frieden mit den Osmanen geherrscht. Allerdings hatte sich 1592 in Konstantinopel die Kriegspartei durchgesetzt, was seit 1593 zum gro√üen T√ľrkenkrieg f√ľhrte. Dieser verlief mit wechselndem Erfolg f√ľr beide Seiten. Der Kaiser selbst war nie an der Front, hat sich aber als T√ľrkensieger gesehen und darstellen lassen. Insbesondere die Wiedereroberung der Festung Gran 1595 lie√ü er propagandistisch ausschlachten. Zahlreiche Kunstwerke wurden anl√§sslich dieser angeblichen Befreiung Ungarns geschaffen und Flugbl√§tter verk√ľndeten den kaiserlichen Erfolg. Eine schwere Niederlage war der Fall der Grenzfestung Kanisza, dem wieder Erfolge der Kaiserlichen folgten. Rudolf versuchte diplomatische Beziehungen mit Persien aufzunehmen, um so die Osmanen in einen Zweifrontenkrieg zu verwickeln. Eine persische Gesandtschaft kam 1605 nach Prag und erregte gro√ües Aufsehen. Auch mit anderen Staaten wurden Verhandlungen aufgenommen. Die Kosten des Krieges waren immens und zwangen den Kaiser zu Zugest√§ndnissen gegen√ľber den St√§nden. Insbesondere musste er ihnen in der Konfessionsfrage entgegenkommen. Die Lage wurde noch erschwert, als es 1604 zur Erhebung von Stefan Bocskay in Ungarn kam.[24]

Der Kaiser selbst wollte eigentlich keinen Frieden. Vielmehr hat sein Bruder Matthias 1606 den Frieden von Zsitvatorok abgeschlossen. Dieser brachte kaum Veränderung des Status quo. Immerhin erkannte der osmanische Sultan den Kaiser fortan als gleichberechtigten Monarchen an. Im Frieden von Wien hat Matthias 1606 auch den Aufstand in Ungarn beendet. Insbesondere der Friede mit den Osmanen hat den Konflikt zwischen Matthias und Rudolf verschärft.[25]

√Ėsterreichische Bauernaufst√§nde

In die Zeit Rudolfs fallen schwerwiegende soziale Unruhen. Insbesondere der T√ľrkenkrieg belastete die Bev√∂lkerung. Auch kam es in den Grenzregionen zu den Osmanen zu Truppenaushebungen unter den Bauern. Auch die Gegenreformation stie√ü auf Unmut in der Bev√∂lkerung. In Ober- und Nieder√∂sterreich kam es in den Jahren 1595 und 1597 daher zu Bauernunruhen. Rudolf II. reagierte erst 1597 indem er die Arbeitspflicht (Robot) auf den Besitzungen der Grundeigent√ľmer beschr√§nkte. Die Bauern hatten ein idealisiertes Kaiserbild. Es kam zu Verhandlungen. Gleichzeitig lie√ü Erzherzog Matthias milit√§risch gegen die Aufst√§ndischen mit brutaler Gewalt vorgehen.[26]

Bruderzwist im Haus Habsburg

Rudolf wurde immer mehr mit dem Vorwurf der Unt√§tigkeit konfrontiert, zumal er weiterhin keine Anstalten machte, zu heiraten und dadurch seine Nachfolge zu sichern. Eben dies war die Ursache f√ľr den Bruderzwist im Hause Habsburg. Erzherzog Ernst, zu dem der Kaiser ein gutes Verh√§ltnis hatte, war bereits 1595 gestorben. Dagegen strebte Matthias die Nachfolge an. Stark beeinflusst wurde dieser von Bischof Melchior Khlesl, der sich von Rudolf abgewandt hatte. Sein Einfluss war so gro√ü, dass er sp√§ter als Matthias Kaiser war, sp√∂ttisch ‚ÄěVizekaiser‚Äú genannt wurde. Gemeinsam betrieben sie energisch die Gegenreformation in Nieder√∂sterreich.[27]

Zusammentreffen von Kaiser Rudolf und Erzherzog Matthias 1608 in der Nähe von Prag

Im November 1600 kam in Schottwien ein Vertrag zwischen den Erzherz√∂gen Matthias und Maximilian sowie Ferdinand gegen den Kaiser zu Stande. Dieser hatte aber noch keine direkten Konsequenzen. Die politische Inaktivit√§t des Kaisers, der noch andauernde T√ľrkenkrieg, die Krise der Reichsverfassung und eine allm√§hliche Aufl√∂sung des Kaiserhofes als Folge der unkalkulierbaren Launen des Kaisers, verlangten immer st√§rker nach einer Entscheidung. Im Jahr 1605 vereinbarten die Erzherz√∂ge, dass Matthias nach Prag reisen solle, um mit dem Kaiser zu verhandeln. Dieser, in seinem herrscherlichen Selbstverst√§ndnis getroffen, lehnte ab. Im Jahr 1606 erkl√§rten die Erzherz√∂ge den Kaiser f√ľr geisteskrank, setzten Matthias als Familienoberhaupt ein und begannen die Absetzung Rudolfs zu betreiben. Matthias schloss ohne den Kaiser Frieden mit den Osmanen und den Ungarn. Damit stellte sich die Familie offen gegen den Kaiser. Der Frieden mit den Ungarn war verbunden mit der Garantie weitgehend st√§ndischer Rechte und Religionsfreiheit.

St√§ndische Oppositionsbestrebungen machten sich auch in B√∂hmen und den √∂sterreichischen Erbl√§ndern bemerkbar. Die Erzherz√∂ge verbanden sich offiziell 1608 mit den St√§nden in Ungarn und √Ėsterreich gegen den Kaiser. Die St√§nde M√§hrens wurden gezwungen, sich der Bewegung anzuschlie√üen. Erzherzog Matthias begann sogar auf Prag zu marschieren. Rudolf hat die Gef√§hrlichkeit der Situation zwar erkannt, war aber unf√§hig darauf zu reagieren. Allerdings hatte Matthias nicht die St√§nde B√∂hmens, Schlesiens und der Lausitz hinter sich. Vor diesem Hintergrund konnten die Erzherz√∂ge ihre Ziele nicht v√∂llig durchsetzen. Beide Seiten sahen sich zu einem Kompromiss gezwungen. Es kam zum Vertrag von Lieben vom 25. Juni 1608. Darin verzichtete Rudolf auf Ungarn, √Ėsterreich und M√§hren zu Gunsten von Matthias. Die restlichen Gebiete blieben in seiner Hand und auch die Kaiserw√ľrde blieb ihm.[28] [29]

Hatte der Kaiser den St√§nden B√∂hmens, Schlesiens und der Lausitz zuvor noch Versprechungen gemacht, versuchte er nun die Einl√∂sung zu verweigern. Als in B√∂hmen ein Aufstand drohte, war er 1609 zur Ausstellung der Majest√§tsbriefe f√ľr B√∂hmen und Schlesien gezwungen. Gegen den Widerstand seines h√∂chsten Kanzlers Zdenńõk Vojtńõch von Lobkowicz sicherte er den protestantischen Adligen Religionsfreiheit und wichtige Privilegien zu. Dies spielte in den Ereignissen von 1618, die zum Drei√üigj√§hrigen Krieg f√ľhren sollten, eine gewisse Rolle.

Die Position des Kaisers gegen√ľber Matthias wurde durch das sogenannte Passauer Kriegsvolk gest√§rkt. Es schien zeitweise sogar zu einem Vergleich zu kommen. So wurden die ‚ÄěArticul der Vergleichung‚Äú abgeschlossen. Der Kaiser weigerte sich, das Passauer Kriegsvolk zu entlassen. Unter dem Befehl Leopolds von Habsburg drangen die Truppen in B√∂hmen ein. Daraufhin wandten sich die b√∂hmischen St√§nde von Rudolf ab. Ihm gelang es nicht Leopold zum R√ľckzug zu bewegen. Dessen Ziel war es die b√∂hmische K√∂nigsw√ľrde zu erstreiten. Die Passauer drangen in Prag ein, zogen sich aber zur√ľck, da auch Matthias heran marschierte. Dieser lie√ü zusammen mit den b√∂hmischen St√§nden am 11. M√§rz 1611 Prag besetzen.

Matthias wurde am 23. Mai 1611 zum König von Böhmen gekrönt. Rudolf war nunmehr nur noch ein Kaiser ohne Land und wurde von Matthias nur noch auf dem Hradschin geduldet. Dort starb er 1612 und sein Bruder wurde auch Rudolfs Nachfolger als Kaiser.[30][31]

Förderer der Wissenschaft und Kunstmäzen

Allegorisches Porträt Kaiser Rudolfs II. (von Giuseppe Arcimboldo, 1590)

Rudolfs Interesse galt vorwiegend den K√ľnsten und Wissenschaften seiner Zeit: er stand in Verbindung mit Tycho Brahe und Johannes Kepler der Hofmathematiker und Leiter der kaiserlichen Sternwarte war und dem Kaiser als Astrologe diente. In lateinischer Sprache erschienen von Johannes Kepler herausgegeben die Rudolfinischen Tafeln auf der Grundlage der Beobachtungen von Tycho Brahe, die der Berechnung des Laufs der Sonne, des Mondes und der Planeten dienten. Rudolf II. f√ľhrte ein zur√ľckgezogenes Leben auf dem Prager Hradschin.

Stark beschäftigte er sich auch mit der Astrologie, Alchemie und anderen okkulten Praktiken. Auch die lateinische Dichtung und die Geschichtsschreibung spielten eine wichtige Rolle an seinem Hof. Der Kaiser las viel und gerne.[32]

In vielf√§ltiger Weise f√∂rderte er die K√ľnste und die K√ľnstler. Rudolfs Kunstsammlung ist legend√§r und war die gr√∂√üte ihrer Zeit ‚Äď der Grundstock der Brueghelsammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien etwa stammt von ihm. Auch f√ľr die Malerei des Manierismus war seine Sammlert√§tigkeit wichtig. Sein besonderes Interesse war jedoch die Steinschneidekunst. Diese Sammlung wurde bei der Eroberung Prags 1648 von den Schweden gepl√ľndert und ist nun gr√∂√ütenteils in alle Welt verstreut. Seine Hauskrone, die er 1602 anfertigen lie√ü, wurde 1804 zur Kaiserkrone des Vielv√∂lkerstaates √Ėsterreich.

Als ‚ÄěRudolfinische Malerei‚Äú werden gelegentlich die Gem√§lde genannt, die ihre Entstehung der eigenwilligen Kunstf√∂rderung durch Rudolf II. verdanken. Zu den Malern, die diesem Kreis angeh√∂ren, z√§hlen Hans von Aachen, Giuseppe Arcimboldo, Bartholom√§us Spranger und Joseph Heintz.

Am Hofe Rudolfs II. in Prag wirkte etwa der niederl√§ndische K√ľnstler Adriaen de Vries, der 1603 eine lebensgro√üe bronzene Christus-Statue f√ľr die Kirche in Roths√ľrben bei Breslau schuf. Rudolf bet√§tigte sich selbst mit gr√∂√üter Leidenschaft als Goldschmied und Kunstdrechsler[33] und verbrachte dabei Tage hindurch mit seiner Arbeit. Rudolf II. erwarb auch eine gro√üe M√ľnzsammlung.

Nachwirkung

Das Schicksal Kaiser Rudolfs II. wurde von Franz Grillparzer (1791‚Äď1872) in seinem Trauerspiel Ein Bruderzwist in Habsburg (Urauff√ľhrung: 1872) literarisch verarbeitet.

Nachkommen

Mit seiner Geliebten Katharina Strada (1579‚Äď1629) hatte er zwei S√∂hne. Sie war eine uneheliche Tochter von Ottavio Strada und Maria Hofmeister und Enkelin des Baumeisters Jacopo Strada, hie√ü in Wirklichkeit Anna Maria und f√ľhrte den Namen ‚Äěeingeborene Strada von Rossberg, B√ľrgerin zu Rom‚Äú:

  • Julius d‚ÄôAustria (* 1586 oder 1585, ‚Ć 25. Juni 1609), auch Don Julius C√§sar genannt, Markgraf von √Ėsterreich, Abstammung ungesichert.
  • Karl von √Ėsterreich (1603‚Äď1628), auch Don Karl genannt. Er verwickelte sich in Raufh√§ndel, trank und galt als j√§hzornig und gewaltt√§tig. √úber seinen Tod gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, es gibt allerdings das Ger√ľcht, dass er bei einem Raufhandel ermordet wurde. Seine Abstammung gilt als gesichert.

Aus der Beziehung zu Katharina Strada oder Euphemia von Rosenthal beziehungsweise Lucia von Neuhaus gingen zwei weitere illegitime Kinder hervor:

  • Matthias von √Ėsterreich (* 1594; ‚Ć November 1626 in Wien, beigesetzt im Franziskanerkloster), auch Don Matthias genannt, verheiratet mit einer unbekannten Sizilianerin. Er lebte nach dem Tod seines Vaters mit seinem Bruder Karl in Graz und w√§hlte sp√§ter eine milit√§rische Laufbahn (Verteidigung von Gradisca im Venezianerkrieg, in Budweis k√§mpfte er unter dem Befehl von Oberfeldmarschall Boucquoi).
  • Charlotte (* 1591; ‚Ć 12. Januar 1662 in Mechelen), auch Do√Īa Carolina genannt, Markgr√§fin von √Ėsterreich. Sie heiratete vermutlich am 10. Februar 1608 (einige Quellen schreiben 1607 bzw. 10. Mai 1608) Franz Graf de Perrenet-Granvelle (* 1589; ‚Ć 5. Januar 1629 in Besan√ßon), auch Marquis Fran√ßois Thomas d‚ÄôOiselet, Prince de Cantecroix genannt. Durch die Heirat versuchte Rudolf II., an die Kunstsammlung von Antoine Perrenot de Granvelle heranzukommen, dessen Erbe Franz de Perrenet-Granvelle war. Der Sohn des Paares, Eugene Leopold (‚Ć 1637), Prince de Cantecroix, heiratete 1635 in Br√ľssel Beatrice de Cusance (1614‚Äď1663). Die Kinder von Eugene Leopold und Beatrice de Cusance, Francois und Beatrix, starben im Kindesalter. Weitere Nachkommen sind nicht bekannt. Beatrice de Cusance heiratete nach dem Tod von Eugene ein zweites Mal.

Kinder von unbekannten M√ľttern:

  • Dorothea (1612‚Äď1694), auch Do√Īa Dorothea genannt, lebte als Nonne in Wien oder in Madrid.
  • Anna Dorothea (1580‚Äď1624), auch Do√Īa Elisabeth genannt, Nonne im K√∂niginkloster in Wien, √Ėsterreich.

Literatur

  • Jacqueline Dauxois: Der Alchimist von Prag. Rudolf II. von Habsburg. Eine Biographie. D√ľsseldorf 1997, ISBN 3-538-07057-1.
  • Robert John Weston Evans: Rudolf II. Ohnmacht und Einsamkeit. Graz u. a. 1980, ISBN 3-222-11290-8.
  • EliŇ°ka Fuńć√≠kov√° et al. (Hrsg.): Rudolf II. und Prag. Kaiserlicher Hof und Residenzstadt als kulturelles und geistiges Zentrum Mitteleuropas. Prag 1997, ISBN 88-8118-249-1 (Ausstellungskatalog).
  • EliŇ°ka Fuńć√≠kov√°: Die Rudolfinische Zeichnung. Hanau 1987, ISBN 3-7684-1790-5.
  • Jaroslava Hausenblasov√°: Der Hof Kaiser Rudolfs II. Eine Edition der Hofstaatsverzeichnisse 1576‚Äď1612. Prag 2002, ISBN 80-902279-7-X.
  • Christian Sapper: Kinder des Gebl√ľts. Die Bastarde Kaiser Rudolfs II.. In: Mitteilungen des √Ėsterreichischen Staatsarchivs. Band 47, 1999.
  • Constantin von Wurzbach: Rudolph II., deutscher Kaiser. Nr. 279. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich.  Band 7 (1861). Verlag L. C. Zamarski, Wien 1856‚Äď1891, S. 141‚Äď145 (auf Wikisource).
  • Felix Stieve: Rudolf II. (Kaiser). In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 29, Duncker & Humblot, Leipzig 1889, S. 493‚Äď515.
  • Robert J. W. Evans: II., Rudolf. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 22, Duncker & Humblot, Berlin 2005, S. 169‚Äď171.
  • Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 ISBN 3-406-34395-3 S.99-112
  • Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.172-188

Weblinks

 Commons: Rudolf II, Holy Roman Emperor ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.99
  2. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.172
  3. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.99
  4. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.172f.
  5. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.99f.
  6. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.173f.
  7. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.100
  8. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.176
  9. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.101
  10. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling, Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen 1990, S. 104
  11. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling, Walter Ziegler (Hrsg.): 'Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen 1990, S. 101
  12. ‚ÜĎ Posse, Die Siegel der Deutschen Kaiser und K√∂nige, Bd. 3, Tafel 38, Nr.9
  13. ‚ÜĎ Heinz Noflatscher: Rudolf II. In: H√∂fe und Residenzen im sp√§tmittelalterlichen Reich. Ostfildern 2003, S. 389
  14. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.101f.
  15. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.178f.
  16. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.180
  17. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.177
  18. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.101f.
  19. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.177
  20. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.104f.
  21. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.180f.
  22. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.108
  23. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.110
  24. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.105f.
  25. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.184
  26. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.184
  27. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.185
  28. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.106f.
  29. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.184-186
  30. ‚ÜĎ Brigitte Vacha (Hrsg.): Die Habsburger. Eine europ√§ische Familiengeschichte. Wien, 1992 S.186
  31. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.110f.
  32. ‚ÜĎ Volker Press: Rudolf II. In: Anton Schindling/Walter Ziegler (Hrsg.): Die Kaiser der Neuzeit. 1519‚Äď1918. Heiliges r√∂misches Reich, √Ėsterreich, Deutschland. M√ľnchen, 1990 S.102.
  33. ‚ÜĎ Ralf Kern: Wissenschaftliche Instrumente in ihrer Zeit. Band 1: Vom Astrolab zum mathematischen Besteck. K√∂nig, K√∂ln 2010, ISBN 978-3-86560-772-0, S. 382.
Vorgänger Amt Nachfolger
Maximilian II.
(als amtierender Erzherzog)
Regent (Statthalter) von Niederösterreich
1571‚Äď1576
Ernst [III.]
(selbst amtierender Erzherzog)
Maximilian II. König von Böhmen, etc.
1575‚Äď1611
Matthias
(II.)
Markgraf von Mähren
1575‚Äď1608
Römisch-deutscher Kaiser
1576‚Äď1612
Matthias
König von Ungarn, Kroatien und Slawonien, etc.
1576‚Äď1608
Matthias
(II.)
Erzherzog von √Ėsterreich, etc.
(V.)

1576‚Äď1608
Matthias
Ferdinand II. Graf von Tirol, etc.
1595‚Äď1608

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