Râmeţ

Râmeţ
Einsiedel
Remete
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Râmeţ (Rumänien)
DEC
Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: 46° 19′ N, 23° 25′ O46.31527777777823.408611111111805Koordinaten: 46° 18′ 55″ N, 23° 24′ 31″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 805 m
Fläche: 79,44 km²
Einwohner: 626 (1. Juli 2007)
Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517590
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2008)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Râmeţ, Boţani, Brădeşti, Cheia, Cotorăşti, Floreşti, Olteni, Valea Făgetului, Valea Inzelului, Valea Mănăstirii, Valea Poienii, Valea Uzei, Vlădeşti
Bürgermeister: Aurel Dan (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 1
loc. Râmeţ, jud. Alba, RO-517590
Webpräsenz:

Râmeţ (deutsch (alt) Einsiedel, ungarisch Remete) ist eine Gemeinde im Kreis Alba (Rumänien).

Inhaltsverzeichnis

Lage

Râmeţ liegt im Trascău-Gebirge im Westen Siebenbürgens. Die nächstgelegene Stadt ist Aiud (ca. 15 km östlich).

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1441 unter dem Namen Remete erstmals urkundlich erwähnt[1][2]. Er ist seitdem durch Land-, vor allem aber durch Weidewirtschaft geprägt.

Bevölkerung

Die im Jahr 2002 noch 751 Einwohner der Gemeinde bezeichneten sich ausnahmslos als Rumänen. Die Einwohnerzahl blieb seit der ersten offiziellen Erfassung 1850 zunächst weitgehend stabil, erreichte 1956 mit 2159 den Höhepunkt und nahm seitdem dramatisch ab. Ähnliches gilt für den eigentlichen Ort Râmeţ; hier sank die Zahl der Bewohner von 184 im Jahr 1966 auf 64 im Jahr 2002.

In den zur Gemeinde gehörigen Dörfern verlief die Bevölkerungsentwicklung sehr unterschiedlich; während z. B. in der verkehrsmäßig gut angebundenen Talsiedlung Valea Mănăstirii die Einwohnerzahl etwa konstant blieb, nahm sie in den höher gelegenen und schlechter erreichbaren Siedlungen besonders stark ab. So ist etwa der Ortsteil Cheia (1956 132 Einwohner) heute praktisch verlassen.[3]

Verkehr

Der Ort Râmeţ im engeren Sinne ist über die unbefestigte Kreisstraße 107I erreichbar, die von Aiud nach Abrud führt. Die meisten eingemeindeten Siedlungen sind noch ungünstiger zu erreichen. Lediglich in der Ortschaft Valea Mănăstirii verkehren Busse (Stand 2008).

Die nächste Bahnstation befindet sich in Aiud an der Bahnstrecke Alba Iulia–Târgu Mureş.

Sehenswürdigkeiten

Auf dem Territorium von Râmeţ befinden sich mehrere Talschluchten, in denen die Höhenrücken des Trascău-Gebirges von Bächen durchbrochen werden. Die bedeutendsten hiervon sind Cheile Râmeţului (etwa „Râmeţ-Schlucht“) und Cheile Mănăstirii (etwa „Klosterschlucht“). Im Gemeindegebiet existiert ein dichtes Netz geeigneter, teilweise markierter Wanderwege. In den kleinen Streusiedlungen finden sich zahlreiche strohgedeckte Häuser, die allerdings nur noch selten zu Wohnzwecken dienen.

Die touristische Hauptattraktion der Gemeinde ist das Râmeţ-Kloster im Ortsteil Valea Mănăstirii.

Einzelnachweise

  1. H. Heltmann, G. Servatius: Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag Würzburg, 1993. ISBN 3-8083-2019-2.
  2. www.sate-comune.ro
  3. www.kia.hu

Weblinks


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