S-Bahn

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S-Bahn
S 2 nach Dachau an der Station M√ľnchen Marienplatz
Ein Doppelstock-Pendelzug auf dem Seedamm bei Rapperswil-Jona (Schweiz)

Der Begriff S-Bahn ist als Abk√ľrzung von Stadtschnellbahn, Stadtbahn oder Schnellbahn entstanden. Diese Abk√ľrzung hat sich heute zu einer Marke entwickelt und wird ohne besondere Abgrenzung vielfach verwendet. Die Bezeichnung Stadtbahn hat regional als Weiterentwicklung der Stra√üenbahn (Schnellstra√üenbahn, U-Stadtbahn) eine andere Bedeutung erlangt und kann ein neben der S-Bahn bestehendes eigenes Verkehrssystem bezeichnen (z. B. in Hannover). Der Begriff wird f√ľr das einzelne Fahrzeug (S-Bahn-Wagen, S-Bahn-Zug) und als Kurzform f√ľr eine nur von S-Bahn-Z√ľgen benutzte Bahnstrecke sowie eine S-Bahnlinie verwendet.

Die S-Bahn ist technisch und rechtlich eine Eisenbahn und eine Zuggattung des Schienenpersonennahverkehrs in Deutschland respektive des Regionalverkehrs in der Schweiz. Technisch ist die S-Bahn ein Verkehrssystem in Agglomerationen (Vorortbahn, englisch suburban railway), das zugleich innerstädtische Verbindungen anbietet.

Inhaltsverzeichnis

Abgrenzung des Leistungsangebots

S-Bahnen haben sich als besondere Betriebsform aus der klassischen Eisenbahn heraus entwickelt. Dies zeigt sich auch daran, dass sie häufig von den staatlichen Eisenbahnen oder von ihren Tochterfirmen betrieben werden. Im Vergleich zur U-Bahn sind S-Bahn-Streckennetze meist großräumiger angelegt.

Im Vergleich zum sonstigen Eisenbahn-Regionalverkehr weist die S-Bahn eine h√∂here spezifische Transportleistung, aber auch k√ľrzere Bahnhofsabst√§nde auf. In manchen L√§ndern wird die S-Bahn oft unabh√§ngig von den √ľbrigen Eisenbahnverkehren auf eigenen Gleistrassen gef√ľhrt. Tats√§chlich ist aber der √úbergang zu Z√ľgen des Nah- und Regionalverkehrs, zur U-Bahn oder zur Stadtbahn bzw. Stra√üenbahn flie√üend.

Es gibt auch Verkehrsnetze, die keine Abgrenzung zwischen Regional-, S- und U-Bahn kennen. Zum Beispiel ist das CityRail-System von Sydney ein solches Mischsystem. Durch Linienb√ľndelung und unterirdische Gleisf√ľhrung existiert in dessen Innenstadt ein U-Bahn-√§hnliches System (City Circle) mit sehr kurzen Taktfolgen, das ab dem Hauptbahnhof zur S-Bahn wird, die die Vororte versorgt. Einige Z√ľge fahren dann als Regionalbahn weiter in entferntere Gebiete. Auch in Deutschland fahren in einer Reihe von S-Bahn-Systemen (z. B. Leipzig, Rhein-Neckar, Rostock, Magdeburg) Fahrzeuge, die auch in anderen Regionalz√ľgen zum Einsatz kommen.

Sie unterscheidet sich von der √ľbrigen Eisenbahn durch:

  • einen Taktfahrplan mit dichter Zugfolge
  • ausgepr√§gte Vernetzung mit den √ľbrigen Verkehrsmitteln im √∂ffentlichen Personennahverkehr
  • meist besondere Triebz√ľge, die f√ľr schnellen Fahrgastwechsel konzipiert sind (viele, breite T√ľren), mit hoher Bef√∂rderungskapazit√§t und starker Beschleunigung
  • √ľblicherweise erh√∂hte Bahnsteige, um einen stufenlosen Ein- und Ausstieg und damit einen schnellen (barrierefreien) Fahrgastwechsel zu erm√∂glichen
  • in Kernbereichen weitgehend vom √ľbrigen Eisenbahnverkehr getrennte Gleise, in der urspr√ľnglichen Auspr√§gung praktisch vollst√§ndig getrennte Gleisanlagen, in Hamburg und Berlin auch mit einem abweichenden Stromsystem
  • in Deutschland besondere, abweichende rechtliche Regelungen in der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung f√ľr Bauwerke und Fahrzeuge von Stadtschnellbahnen

Von einer U-Bahn bzw. Metro unterscheidet sich eine S-Bahn in folgender Weise:

  • Sie ist aus dem Fernbahnnetz einschlie√ülich der stadtnahen Vorortstrecken hervorgegangen.
  • Die Fahrzeugbreite, Gleisabst√§nde und Kurvenradien stimmen grunds√§tzlich mit denjenigen der Fernbahn √ľberein.
  • Wichtige Linien verlaufen teils mit separatem Gleisk√∂rper, teils in Mischnutzung auf Trassen der Fernbahn.

Dementsprechend liegen die Trassen regelm√§√üig auf Gel√§ndeniveau, auf D√§mmen und in Einschnitten; allenfalls im Innenstadtbereich auch aufgest√§ndert oder unterirdisch. So werden die S-Bahnen in den Stadtzentren von Berlin und weiteren gro√üen deutschen St√§dten sowie in Wien und Z√ľrich teilweise unterirdisch gef√ľhrt, ebenso die RER d‚Äô√éle-de-France in Paris.

Entwicklungsgeschichte

Anfänge mit Dampf

Der zunehmende Lokalverkehr mit dampfbespannten Z√ľgen auf den Eisenbahnen in und um die wachsende junge deutsche Hauptstadt Berlin veranlasste die Preu√üischen Staatseisenbahnen zum Bau von eigenen, vom Fernverkehr getrennten Gleisen f√ľr den Vorortverkehr. St√§dtebaulich vorbildlich entstand 1882 die Berliner Stadtbahn mit getrennten Gleispaaren f√ľr den Vorort- und Fernverkehr als Stammstrecke, die den Vorortverkehr aus verschiedenen Richtungen bis heute sammelt. Die schon vorher in Betrieb genommene Ringbahn und die Eisenbahnstrecken zu den Berliner Vororten erhielten abschnittsweise ebenfalls separate Vorortgleise.

Am 1. Oktober 1891 f√ľhrte die Eisenbahn einen besonderen Tarif f√ľr die Dampfvorortz√ľge der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahn, wie das System fortan genannt wurde, ein. Dieser Nahverkehrstarif war f√ľr die Benutzung der Fernz√ľge nicht zugelassen. Zudem hoben sich die Vorortbahnen zunehmend auch verkehrlich durch eine Verdichtung der Zugfolge vom Fernverkehr ab.

√Ąhnlich verlief die Entwicklung in Hamburg. Unter der Bezeichnung Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn er√∂ffnete die preu√üische Eisenbahndirektion Altona 1906 den Personenverkehr mit dampfbespannten Z√ľgen zwischen den St√§dten Blankenese, Altona (Elbe) und Hamburg.

Gleichstrom

Solange der elektrische Antrieb noch in der Entwicklung war, beherrschte die Dampfkraft den Eisenbahnverkehr. Der elektrische Eisenbahnverkehr mit 15.000 Volt Wechselspannung aus der Oberleitung war zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch selten. In Berlin wurde die Stadtbahn wie die √ľbrige Eisenbahn unter Dampf betrieben. Der Berliner Vorortverkehr sollte wirtschaftlicher und moderner gestaltet werden, da die Belastung der Stadt durch die Emissionen von Dampflokomotiven als st√∂rend empfunden wurde. Die Ergebnisse zahlreicher Versuche mit Wechselstrom sowie mit Gleichstrom, der eher bei Stra√üenbahnen und U-Bahnen Anwendung fand, fielen f√ľr den Nah- und Fernverkehr der Eisenbahnen aufgrund des damaligen technischen Standes unterschiedlich aus. Die Deutsche Reichsbahn entschied sich schlie√ülich f√ľr die Elektrifizierung der Berliner Stadt-, Ring- und Vorortbahn f√ľr Gleichstrom von 800 Volt[1] [2] [3] [4] [5], der den neuen Triebwagenz√ľgen √ľber eine seitlich am Gleis angebrachte Stromschiene zugef√ľhrt wird. Der gesamte Wagenpark musste ohnehin erneuert werden. Ab 1924 ging in Berlin die erste elektrifizierte S-Bahn-Strecke in Regelbetrieb.

In Hamburg wurde 1940 der Gleichstrombetrieb mit 1200 Volt aus einer seitlichen Stromschiene √§hnlich dem Prinzip der Berliner S-Bahn eingef√ľhrt. Damit wurde das in Hamburg bereits seit 1907 bestehende System mit Wechselstrom-Oberleitung nach kurzer √úbergangszeit ersetzt. Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs bestand der parallel (auf demselben Gleis) gef√ľhrte Wechselstrombetrieb noch bis 1955.

Marke und Symbol

Um die Modernit√§t des mit der U-Bahn konkurrierenden neuen Berliner Stadt- und Vorortbahnnetzes zu unterstreichen, erhielt es ab Dezember 1930 die Bezeichnung S-Bahn f√ľr Stadtschnellbahn. Somit wurde nach der Elektrifizierung der Stadt-, Ring- und Vorortbahnen (ab 1924) in Berlin die Abk√ľrzung ‚ÄěS-Bahn‚Äú als Marke eingef√ľhrt. Hinzu kam ein neues Symbol (Logo): das wei√üe S auf gr√ľnem Grund, als Gegenst√ľck zum wei√üen U auf blauem Grund der U-Bahn. In √Ėsterreich ist das wei√üe S in verschiedenen Formen auf blauem Grund eingef√ľhrt. In der Schweiz gibt es kein einheitliches Erkennungszeichen.

Die bisherigen Vorortbahnen hatten schon Funktionen heutiger Stadtschnellbahnen, beispielsweise einen dichten Taktverkehr. Ein erster eigener, gegen√ľber dem normalen Bahntarif preiswerterer Vororttarif war bereits am 1. Oktober 1891 eingef√ľhrt worden. Ab 1934 verwendete auch die Hamburg-Altonaer Stadt- und Vorortbahn den Namen und das Symbol S-Bahn. 1999 lie√ü sich die Deutsche Bahn AG die Wortmarke S-Bahn sch√ľtzen,[6] auf Antrag eines Nahverkehrs-Zweckverbands soll die Marke 2011 gel√∂scht werden. [7]

Verschiedene Systeme

Monozentrisches S-Bahn-Netz mit Stammstrecke im Vergleich zu U-Bahn-Netzen

W√§hrend Berlin und Hamburg f√ľr die S-Bahn von Anfang an weitgehend eigene Gleisnetze hatten, musste in anderen Regionen der Stadtbahn-Schnellverkehr zumeist auf Fernbahngleisen eingerichtet werden.

Frankfurt am Main, Stuttgart, M√ľnchen sowie auch Z√ľrich erhielten monozentrische Systeme. Alle vier St√§dte haben einen Kopfbahnhof, wobei ein Tunnel f√ľr die S-Bahn dazu dient, den Vorortverkehr auf einer gemeinsamen Stammstrecke durch die Innenstadt zu leiten, um auf der anderen Zentrumsseite das bestehende Eisenbahnnetz wieder mitzubenutzen. Auch in Leipzig wird mit dem Bau des City-Tunnels durch die Innenstadt bis 2012 dieses System √ľbernommen. Im Ruhrgebiet hat man hingegen ein polyzentrisches Netz mit dem Zweck, mehrere Gro√üst√§dte mit ihren Vororten zu verbinden. Die Linien im Rhein-Ruhr-Gebiet sind im Vergleich zu den √ľbrigen Netzen deutlich l√§nger und die Fahrgastzahlen auf den einzelnen Abschnitten sehr unterschiedlich.

Ein S-Bahn-Netz wird in der Regel von nur einem Unternehmen betrieben. Ausnahmen sind hier die S-Bahn Rhein-Ruhr, die S-Bahn Salzburg, die S-Bahn Steiermark sowie die meisten S-Bahnen in der Schweiz.

S-Bahnen in Deutschland

‚Üí Hauptartikel: S-Bahnen in Deutschland
S-Bahn-Logo Deutschland

Im Dezember 1930 wurde in Berlin die Bezeichnung S-Bahn und das Symbol eines wei√üen S auf gr√ľnem Grund f√ľr die Stadt-, Ring- und Vorortbahnen eingef√ľhrt. Hamburg √ľbernahm den Berliner Begriff S-Bahn ab 1934 f√ľr seine Stadt- und Vorortbahn. Die √ľbrigen, nicht mit elektrischen Triebwagen, sondern mit Dampfz√ľgen betriebenen Vorortstrecken wurden in das Netz und den Tarif der S-Bahnen integriert und teilweise sp√§ter elektrifiziert. Heute sind die S-Bahn-Tarife durch Verbundtarife mit den anderen Nahverkehrsmitteln abgel√∂st. Erst ab den 1960er Jahren entstanden in Deutschland weitere S-Bahn-Systeme.

S-Bahn Dresden: Linie S3 am Bf. Tharandt
S-Bahn-Zugzielanzeiger in M√ľnchen
Doppelstockwagen und BR 143 (S-Bahn in Dresden)

Die S-Bahn Hannover hat bisher kein einheitliches Tarifsystem, weil sie √ľber den GVH-Bereich (Gro√üraum-Verkehr Hannover) hinaus und sogar bis nach Nordrhein-Westfalen f√§hrt. Es kommen drei Verbundtarife, ein Landestarif (NRW-Tarif) und der Nahverkehrstarif der DB zur Anwendung.

Die zuerst entstandenen S-Bahnen in den beiden gr√∂√üten St√§dten Berlin und Hamburg konnten auf gut entwickelte Vorortgleise aus der Dampfbahnzeit zur√ľckgreifen. Ab 1907 wurde die Stadt- und Vorortbahn in Hamburg und Altona mit einem dem damaligen Stand der Technik entsprechenden Wechselstromsystem mit Oberleitung elektrifiziert. Bei der (zweiten) Elektrifizierung wurde die Gleichstromversorgung mit Zuf√ľhrung √ľber die seitliche Stromschiene gew√§hlt, weil gr√∂√üere Neubauten wie Br√ľcken und Tunnel kleiner ausgef√ľhrt werden konnten, was die Baukosten senkte. Zudem erlaubte dies einen Parallelbetrieb von Wechselstrom- und Gleichstromfahrzeugen, die Umstellung konnte so etappenweise erfolgen. Die gemeinsame Nutzung der Gleise durch Eisenbahnen mit Wechselstrom-Triebwagen (in Hamburg), Dampf- bzw. Diesellokomotiven und Gleichstrom-S-Bahn-Z√ľgen kam hier genauso vor wie bei den sp√§ter entstehenden S-Bahnen.

Diesen Mischbetrieb mit dem √ľbrigen Bahnverkehr gaben die S-Bahn Berlin und S-Bahn Hamburg nach und nach auf. Die erst sp√§ter errichtete Wechselstromversorgung √ľber Oberleitung f√ľr die ‚Äěgew√∂hnliche‚Äú Eisenbahn ist am selben Gleis mit Gleichstrom technisch derma√üen aufwendig, dass eine vollst√§ndige Trennung der Anlagen in S-Bahn- und Fernbahn-Gleise auch aus verkehrstechnischen Gr√ľnden am sinnvollsten war. Dadurch konnten die Vororte weiterhin gut und von au√üen st√∂rungsfrei mit S-Bahn-Verbindungen versorgt werden.

Alle anderen S-Bahnen in Deutschland werden genauso wie bei der Eisenbahn generell √ľblich mit Wechselstrom √ľber Oberleitung versorgt. Diese Netze konnten schnell in gro√üer Ausdehnung er√∂ffnet werden, ohne dass sie auf den umfangreichen Bau besonderer Gleise warten mussten. So verkehren viele Z√ľge beispielsweise der M√ľnchner S-Bahn auf den Endabschnitten auf regul√§ren Bahnstrecken. Jedoch ist der S-Bahn-Verkehr bei versp√§teten Regional- oder Fernz√ľgen st√∂ranf√§llig und sein Taktfahrplan kaum zu verdichten. Deshalb werden auch bei den Wechselstrom-S-Bahn-Netzen nachtr√§glich besondere S-Bahn-Gleise erg√§nzt.

S-Bahn-Systeme haben oft besonders hohe, auf die S-Bahn-Z√ľge abgestimmte Bahnsteige. Diese liegen 96 cm √ľber der Schienenoberkante, im Gegensatz zu normalen Bahnsteigen, die in der Regel 76 cm hoch sind. Das stufenlose Ein- und Aussteigen soll den Fahrgastwechsel beschleunigen, sodass die Z√ľge nach ein paar Sekunden wieder weiter fahren k√∂nnen. Bei den ostdeutschen S-Bahn-Systemen √ľberwiegen besonders niedrige Bahnsteige, hier werden meist Doppelstockwagen eingesetzt.

In Deutschland verkehren S-Bahn-Linien in der Regel in den Hauptverkehrszeiten im Kernbereich mindestens alle 20 Minuten. Durch den parallelen Lauf mehrerer Linien auf gleichen Streckenabschnitten entstehen so Zugfolgen bis zu etwa zwei Minuten. Zu den Linienendpunkten im Umland wird das Angebot zeitlich gestreckt. Ein besseres Zugangebot erreicht man hier zumeist erst durch einen eigenen Bahnkörper.

Mit dem Ende der Dampftraktion, der allgemeinen Verbreitung von Verbundtarifen und der Einf√ľhrung des Taktfahrplans f√ľr gro√üe Teile des Bahnverkehrs wurde die Abgrenzung zwischen S-Bahnen und anderen Regionalbahnen unscharf. So f√§hrt bei der S-Bahn Hannover die Linie S5 nur im Stundentakt durch das d√ľnn besiedelte Weserbergland bis nach Paderborn. Die Magdeburger S-Bahn besitzt nur eine Linie, die im Stundentakt f√§hrt.

Es gibt weitere Strecken des S-Bahn-Verkehrs, die lediglich eine Linie bedienen, also nicht Bestandteil eines Netzes sind. Die Strecke zwischen Verden √ľber Bremen Hauptbahnhof und Bremen-Vegesack wird ohne eigenes Logo seit vielen Jahrzehnten meist im Halbstundentakt bedient und hat im nordwestlichen Teil Stationsabst√§nde von etwa 1 km. Seit den sp√§ten 1990er Jahren fahren hier √§hnliche Doppelstockwagen wie bei der Magdeburger S-Bahn.

Die S-Bahn Breisgau fährt mit Dieseltriebwagen, hat aber Halbstundentakt und besonders im Freiburger Stadtgebiet geringe Haltestellenabstände.

Heute gibt es in Deutschland folgende elektrifizierte S-Bahn-Netze mit mehr als einer Strecke:

Des Weiteren fahren in Deutschland grenz√ľberschreitende S-Bahnen der

In der Planungsphase befinden sich folgende Netze:

Die Regionalstadtbahn Karlsruhe benutzt zwar ein gr√ľnes S-Bahn-Logo, verwendet aber in Netzpl√§nen und sonstigen Ver√∂ffentlichungen die Marke Stadtbahn. Ein U-Stadtbahn-Logo w√§re wegen des Fehlens von Tunnelstrecken kaum angemessen, wobei Anfang 2010 mit dem Bau des Stadtbahntunnels begonnen wurde, der den gesamten Innenstadtverkehr unter die Erde verlagern soll.
‚Üí Siehe auch "Karlsruher Modell".

Bei der Ortenau-S-Bahn in Offenburg, mit ihren langen √úberlandstrecken und mit Zugfrequenzen von weniger als einem Zugpaar pro Stunde, ist die Marke S-Bahn lediglich werbewirksamer Namensbestandteil einer Regionalbahn.

S-Bahnen in √Ėsterreich

‚Üí Hauptartikel: S-Bahnen in √Ėsterreich
Zug der Wiener S-Bahn am S√ľdbahnhof, Bstg. 21-22
S-Bahn-Logo Wien

Das erste S-Bahn-Netz √Ėsterreichs - bis 2005 war meist die Bezeichnung Schnellbahn √ľblich - wurde in den 1960er Jahren in Wien errichtet (S-Bahn Wien). Als Symbol dient ein wei√ües scharfkantiges ‚ÄěS‚Äú auf blauem Hintergrund. Die Form des S soll dabei den Verlauf der Stammstrecke durch Wien stilisieren. Vor allem aber wurde die kantige Form gew√§hlt, da ein normal rund geformtes S bis 1989 f√ľr die Stadtbahn Wien stand. Die Wiener S-Bahn stellt entgegen Berlin und Hamburg kein unabh√§ngiges System dar, sondern benutzt, abgesehen von der Stammstrecke in der Innenstadt, weitgehend normale Bahnstrecken. Bis vor Kurzem waren die S-Bahn-Triebwagen durch ihre eigene blaue Farbgebung deutlich erkennbar, mittlerweile erlangt der gesamte Nahverkehr eine einheitliche √ĖBB-Farbgebung haupts√§chlich in Rot. Die S-Bahn in Wien verkehrt auf der Stammstrecke im 3- bis 7,5-Minuten-Intervall.

S-Bahn-Logo Salzburg

Die S-Bahn Salzburg wurde im Jahr 2004 teilweise er√∂ffnet. (Vollausbau ist noch nicht erreicht). Sie ist die erste Euregio-S-Bahn √Ėsterreichs, also eine grenz√ľberschreitende S-Bahn, die auch die Salzburger Vororte auf deutscher Seite mit einbezieht. Die Strecken werden von zwei verschiedenen Unternehmen betrieben. Die √ĖBB-Linien nutzen das herk√∂mmliche Eisenbahnnetz und fahren ausschlie√ülich oberirdisch. Zwei weitere Linien werden von der Salzburger Lokalbahn betrieben, die jedoch aufgrund einer stark von der Regel abweichenden Symmetrieminute keine optimalen Anschl√ľsse bieten. Die Lokalbahn-Linien erreichen den Hauptbahnhof im Tunnel. Als gemeinsames Symbol wird hier ein geschwungenes wei√ües ‚ÄěS‚Äú auf hellblauem Hintergrund verwendet.

S-Bahn-Logo Tirol

Die S-Bahn Tirol wurde zeitgleich mit der S-Bahn Steiermark als drittes S-Bahn-System in √Ėsterreich er√∂ffnet und ist noch in der Ausbauphase. Die erste S-Bahn-Linie verband ab 9. Dezember 2007 die Landeshauptstadt zwischen 5 und 22 Uhr im 30-Minuten-Intervall zun√§chst √ľber die entlang der Inntal-Achse in der Agglomeration gelegenen Haltepunkte V√∂ls, Westbahnhof, Hauptbahnhof und Rum mit den Umlandgemeinden zwischen Telfs und Hall.

Mittlerweile versorgt die Tiroler S-Bahn auf sechs Linien die Vororte Innsbrucks und weiter entfernte Gemeinden in allen vier Himmelsrichtungen und verkehrt im zentralen Abschnitt Hauptbahnhof - Hall im 15-Minuten-Intervall. Auf den Linien S3, S4 und S5 ergeben sich Taktverdichtungen und Schnellkurse durch √úberlagerung mit REX-Z√ľgen. Als weitere Ausbauma√ünahmen sollen in der Agglomeration Innsbruck mehrere neue Stationen (Sieglanger, WIFI, Messe, Hall-Zollfreizone) errichtet und bestehende zur besseren Anbindung an das IVB-Netz versetzt werden (Allerheiligen, H√∂tting). Mit Fahrplanwechsel 2012 soll das 15-Minuten-Intervall in Richtung Osten bis Jenbach ausgedehnt werden.

S-Bahn-Logo Steiermark

Die S-Bahn Steiermark wurde im Dezember 2007 zeitgleich mit der S-Bahn Tirol als drittes S-Bahn-System √Ėsterreichs mit sechs Linien er√∂ffnet und ist noch in der Ausbauphase. An diesem Projekt wird seit 1998 gearbeitet. Die Inbetriebnahme erfolgte am 9. Dezember 2007 und die Fertigstellung sollte bis 2016 erfolgen. Die S-Bahn bietet bessere Verbindungen im 15-Minuten-Takt. Insgesamt werden im Vollbetrieb neun S-Bahn-Linien im Gro√üraum Graz im Einsatz sein. Die S-Bahn ist eine Kooperation zwischen den Bahngesellschaften √ĖBB, STLB und GKB.

S-Bahn-Logo Kärnten

Die S-Bahn K√§rnten ist am 12. Dezember 2010 zun√§chst mit der Linie S1 (Spittal/Millst√§ttersee-Villach‚ÄďKlagenfurt‚ÄďSt.Veit-Friesach) in Betrieb gegangen. Bereits 2011 sollen die beiden Linien S2 (St.Veit‚ÄďFeldkirchen‚ÄďVillach‚ÄďRosenbach) und S3 (Weizelsdorf‚ÄďKlagenfurt‚ÄďBleiberg) schrittweise folgen.

S-Bahn-Logo Vorarlberg

Derzeit wird im Vorarlberger Rheintal die Regionalzuglinie als S-Bahn bezeichnet, eine Bodensee-S-Bahn (Vorarlberg, Deutschland, Schweiz) und eine S-Bahn FL.A.CH (Liechtenstein, √Ėsterreich, Schweiz) sind in Planung.

Die S-Bahn Vorarlberg entsteht mit Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2011, es werden zwei Linien betrieben: Zum einen die S1 von Bregenz √ľber Dornbirn und Feldkirch nach Bludenz sowie die S3 von Bregenz √ľber Lauterach nach St. Margrethen (CH).

In √Ėsterreich ist derzeit ein weiteres S-Bahn-System f√ľr die Stadt Linz im Gespr√§ch.

S-Bahnen in der Schweiz

‚Üí Hauptartikel: S-Bahnen in der Schweiz

Die Schweizer S-Bahnen werden oft von mehreren Gesellschaften und zum Teil auch auf Schmalspur betrieben. Sie verkehren in der Regel in den Hauptverkehrszeiten mindestens alle 30 Minuten.

In der deutschsprachigen Schweiz wird der Begriff S-Bahn erst mit Er√∂ffnung der S-Bahn Z√ľrich im Jahre 1990 verwendet und bei zweisprachigen Ver√∂ffentlichungen im Franz√∂sischen mit R√©seau Express R√©gional (kurz: RER) √ľbersetzt. In Fahrpl√§nen erscheinen die S-Bahn-Linien sprachunabh√§ngig mit S und der Liniennummer.

Die S-Bahn Z√ľrich bedient die bev√∂lkerungsreichste Agglomeration in der Schweiz und hat demzufolge auch die meisten Linien. Die Linien der S-Bahn Z√ľrich f√ľhren nicht zwingend alle zum Hauptbahnhof der Stadt Z√ľrich, insofern versteht sich die S-Bahn Z√ľrich auch nicht als Stadtbahn, sondern eher als Schnellbahn. Die Er√∂ffnung der S-Bahn war verbunden mit dem Bau des Z√ľrichbergtunnels sowie der Er√∂ffnung eines unterirdischen Bahnhofs unter dem Hauptbahnhof Z√ľrich der den Projektnamen Bahnhof Museumstrasse tr√§gt. In den n√§chsten Jahren soll ein weiterer unterirdischer Bahnhof errichtet werden, der den Bahnhof Z√ľrich Altstetten unter den Hauptbahnhof mit Bahnhof Z√ľrich Oerlikon verbindet.

Logo der S-Bahn Bern

Die S-Bahn Bern wurde ab 1974 in Etappen aufgebaut, seit 1995 wird der Begriff S-Bahn offiziell verwendet. Sie ist die einzige S-Bahn in der Schweiz, die den Buchstaben S auf ihrem Logo tr√§gt. Die S-Bahn umfasst einen gro√üen Teil der Berner Agglomeration und transportiert t√§glich rund 100'000 Reisende. Im zweisprachigen Kanton wird die S-Bahn auch als RER Berne √ľbersetzt. Auch hier steht der Ausbau des Hauptbahnhofs Bern zur Diskussion.

Logo der Regio S-Bahn Basel Grenz√ľberschreitend verkehrt die S-Bahn in der Europaregion Basel als Regio S-Bahn Basel auch nach Deutschland und Frankreich. Ein Citytunnel (‚ÄěHerzst√ľck‚Äú) soll in Zukunft als Stammstrecke die beiden Basler Bahnh√∂fe SBB und Badischer Bahnhof verbinden.

Am Genfersee (fr. Lac Léman) ist die S-Bahn Léman im Aufbau. Zurzeit sind schon sieben Linien als Réseau Express Vaudois rund um Lausanne, schwergewichtig im Kanton Waadt in Betrieb. In Genf soll ein zweites Zentrum dieses Netzes entstehen, das dann auch die derzeit mit Tramfahrzeugen betriebene RER-Verbindung integriert.

Weitere S-Bahn-Netze entstanden in St. Gallen (S-Bahn St. Gallen), in der Zentralschweiz (Netz der S-Bahn Luzern und der Stadtbahn Zug) und im Tessin (S-Bahn Tessin).

Am Bodensee mit den angrenzenden Bundesl√§ndern Baden-W√ľrttemberg, Bayern und Vorarlberg sowie den Schweizer Kantonen Thurgau und St. Gallen und im Alpenrheintal zwischen Chur und Bregenz sind grenz√ľberschreitende S-Bahn-Verbindungen in Diskussion. Dabei werden Vorschl√§ge f√ľr eine ‚ÄěBodensee-S-Bahn‚Äú und eine ‚ÄěAlpenrhein-Bahn‚Äú gemacht. Das F√ľrstentum Liechtenstein m√∂chte seine Verkehrsprobleme mit einer S-Bahn FL.A.CH entsch√§rft sehen.

S-Bahn-ähnliche Vorortbahnsysteme in anderen Ländern

Weltweit gibt es den S-Bahn-Systemen im deutschsprachigen Raum √§hnliche Vorortbahnsysteme, die sich aber teilweise in ihrer Gestaltung von den deutschen S-Bahn-Netzen unterscheiden. Der Begriff S-Bahn wird im deutschen Sprachraum als Markenbezeichnung f√ľr Vorortbahnnetze angewandt, im Ausland verwendet die jeweilige Landessprache andere Markenbezeichnungen und auch die Kriterien sind in jedem Land unterschiedlich. Der Unterschied zwischen Stadt- und Regionalschnellbahn ist oft flie√üend, die franz√∂sische RER betont z. B. eher den regionalen Charakter.

S-tog in Dänemark

Logo des S-tog

In Kopenhagen (D√§nemark) gibt es den S-tog (zu Deutsch: S-Zug oder S-Bahn) in Anlehnung an die S-Bahn Berlin ‚Äď dabei steht der Buchstabe ‚ÄěS‚Äú nur noch symbolisch. An den Bahnh√∂fen steht das ‚ÄěS‚Äú f√ľr Station, also Bahnhof. Er√∂ffnet wurde dieser Zugbetrieb im Jahre 1934. Die Linien sind mit Buchstaben gekennzeichnet; A, B, Bx, C, E, F und H, die Linien D und G fehlen. Die S-Bahn ist insgesamt 170 km lang und hat 84 Bahnh√∂fe, davon 32 in der Innenstadt-Tarifzone. Die Bahn hat ihren eigenen Gleisk√∂rper, getrennt vom √ľbrigen Bahnverkehr, und verl√§uft sowohl als Hochbahn als auch in Tunneln. Seit 2002 wird das Bahnsystem durch die kleine Kopenhagener Metro (U-Bahn) erg√§nzt. Der neue Metro-Cityring ist im Bau. In Zentrum hat die S-Bahn einen Takt von zwei bis f√ľnf Minuten. Auch die Regionalbahnen bis S√ľdschweden und in die Vorst√§dte der Metropolregion sind dazu getaktet. Diese haben 35 Bahnh√∂fe, mit f√ľnf Bahnh√∂fen im Zentrum und drei an der Bahn zum Kastrup-Flughafen. Hierzu geh√∂rt auch die √ėresundbr√ľcke nach Schweden, 7 km vom Zentrum Kopenhagens. Zum Verkehrssystem Kopenhagen geh√∂ren au√üerdem Lokalbahnen in die Vorst√§dte. Die Regionalbahn, S-Bahn und Metro (U-Bahn), die Lokalbahnen und Busse sind in einem einheitlichen Netztarif zusammengefasst.

RER in Frankreich

Logo der RER

In Paris wird f√ľr den Begriff R√©seau Express R√©gional (RER), also w√∂rtlich Express-Regionalnetz verwendet. Der Begriff wurde in den 1970er Jahren in Paris f√ľr die R√©seau express r√©gional d'√éle-de-France gepr√§gt, wird aber mittlerweile auch in anderen Gro√üst√§dten Frankreichs und der frankofonen Schweiz f√ľr S-Bahn-√§hnliche Eisenbahnnetze verwendet.

Die Verwendung des Begriffs RER ist in Paris und der Provinz jedoch sehr verschieden. Viele benutzen den Begriff auch ausschlie√ülich f√ľr das Pariser Netz und sprechen in der Provinz von "RER-√§hnlichen" Netzen. Nur in Paris gibt es unterirdische Regionalbahnh√∂fe vergleichbar mit den Tunnelbahnh√∂fen der U-Bahn oder S-Bahn. Erst seit den 1990er Jahren bauen andere franz√∂sische Gro√üst√§dte ihr Netz von Regionalverbindungen aus, was sich zun√§chst und f√ľr absehbare Zeit aber noch auf Verbesserung des Angebots auf existierenden Linien beschr√§nkt. Nirgendwo gibt es konkrete Pl√§ne f√ľr Tunnel.

In Lyon ist ein RER-Netz in Planung, das vermutlich als Tram-Train in Betrieb gehen wird.

In Toulouse wird die Linie C der M√©tro de Toulouse gelegentlich auch als RER toulousain bezeichnet, da sie mit Z√ľgen der SNCF betrieben wird. Die Linie hat sechs Stationen auf sieben Kilometern L√§nge, also einen Stationsabstand von 1,4 km, vergleichbar mit S-Bahnen.

S-Bahnähnliche Systeme in Italien

In mehreren italienischen Großstädten und Ballungsgebieten gibt es Systeme, die einer S-Bahn ähnlich sind und in Abhängigkeit von ihrer Ausrichtung und ihrem Konzept unterschiedliche Bezeichnungen tragen. Allerdings haben die italienischen S-Bahnen normale Eisenbahntarife; einheitliche Tarifsysteme sind selten zu finden.

  • Logo metropolitano Trenitalia bianco.png
    In Neapel und Cagliari wurden die von Trenitalia betriebene Z√ľge als Metropolitano (St√§dtischer Zug) bezeichnet, und tragen deshalb die Bezeichnung ‚ÄěM‚Äú.
  • Linee S di Milano.svg
    In Mailand und Brescia werden von dem lombardischen Eisenbahnunternehmen Trenord zwei Vorortbahnnetze (servizio ferroviario suburbano) betrieben. Dort tragen die Z√ľge die Bezeichnung ‚ÄěS‚Äú (Suburbano, Vorortzug).
  • In Rom besteht ein S-Bahn-√§hnlicher Regionalverkehr mit der Bezeichnung Ferrovia Regionale (Regionalbahn) und die Bezeichnung daf√ľr ist ‚ÄěFR‚Äú von Ferrovia Regionale Lazio.
  • Andere italienische St√§dte haben verschiedene Systeme, die dann als Regionalbahnen bezeichnet wurden.

Szybka Kolej Miejska (SKM) in Polen

Logo der Warschauer SKM

Die polnische Entsprechung zur S-Bahn ist Szybka Kolej Miejska, w√∂rtlich Stadtschnellbahn. Netze oder Einzellinien mit dieser Bezeichnung gibt es in Danzig mit Nachbarst√§dten (Szybka Kolej Miejska w Tr√≥jmieŇõcie, ‚ÄěS-Bahn in der Dreistadt‚Äú) und Warschau, vgl. Warszawska Szybka Kolej Miejska. Im Oberschlesischen Industriegebiet wurde 2009 die erste Strecke des hier Szybka Kolej Regionalna (SKR), also ‚ÄěRegionalschnellbahn‚Äú) genannten Netzes in Betrieb genommen. Unter dem Namen BiT-City soll 2014 eine gemeinsame S-Bahn f√ľr Bydgoszcz (Bromberg) und ToruŇĄ (Thorn) er√∂ffnet werden. Ein weiteres System ist in Lodz in Planung bzw. in Bau.

Pendeltåg in Schweden

Logo des Pendeltåg

Es gibt seit den 1960er Jahren den Pendelt√•g (Stockholm), der in Stockholm zusammen mit den verschiedenen Lokalbahnen und der U-Bahn (Tunnelbana) ein leistungsf√§higes Netz bildet. Der Pendelt√•g hat jedoch nur drei Bahnh√∂fe in der Innenstadt Stockholms (von U-Bahnh√∂fen getrennt). Er wird nur f√ľr den Verkehr zwischen Vororten und Innenstadt verwendet. Die Vorortspendel sind nicht grunds√§tzlich von anderen Z√ľgen verschieden, damit entsprechen sie durchaus den S-Bahnen von Magdeburg oder Hannover, aber nicht denen von Hamburg und Berlin.

Das Göteborger Pendeltåg-Netz besteht aus den vier Lokalbahnen nach Alingsås, Trollhättan, Borås und Kungsbacka. Göteborg hat außerdem das größte Straßenbahnnetz Schwedens.

Gar keinen S-Bahn-Charakter haben √Ėresundst√•g und P√•gat√•g in S√ľdschweden.

Beovoz in Serbien

Logo des Beovoz

In Serbien gibt es seit Anfang der 1980er Jahre den Beovoz, der in Belgrad auf den Neubaustrecken im Belgrader Eisenbahnknoten verkehrt. Zurzeit werden die f√ľnf Linien des Beovoz von den ŇĹeleznice Srbije betrieben. Eine Integration in das Tarifsystem des √ĖPNV des GSP Beograd ist, nachdem dieser seit 2004 von den Eisenbahnen Serbiens betrieben wird, geplant. Im engeren Stadtgebiet verkehren die Z√ľge des Beovoz in drei 30 km langen Tunneln.

Cercanías in Spanien

Logo der Cercanías bzw. Rodalies
→ Hauptartikel: Cercanías

In Spanien werden die S-Bahnen Cercanías bezeichnet. Es gibt in elf Städten Netze aus ein bis zwölf Linien, die jeweils von der nationalen Eisenbahngesellschaft RENFE betriebenen werden.

In einigen Regionen, speziell im Baskenland, in Kantabrien, Comunitat Valenciana und Asturien existieren auch noch S-Bahn-artige Verkehre der FEVE, Ferrocarrils de la Generalitat Valenciana, Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya und EuskoTren auf Schmalspur, die zusammen mit den Cercanías das Schnellverkehrsnetz bilden. In Barcelona werden sechs Linien von der Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya betrieben.

Esko in Tschechien

Logo der Esko

Im Großraum Prag/Mittelböhmen besteht seit 2007 mit der Esko Prag ebenfalls ein den S-Bahnen vergleichbares Vorortbahnsystem. Seit Dezember 2008 wird als zweites Netz die Esko Mährisch-Schlesien betrieben. In einigen weiteren Regionen wird ebenfalls damit begonnen eine ähnliche Nummerierung der Zuglinien zu benutzen, jedoch wird das "Esko"-Logo bisher nur in den zwei genannten Regionen verwendet.

√Ąhnliche Netze in anderen L√§ndern

Europa

Außerhalb Europas

Sonstiges

  • F√ľr die Berliner S-Bahn gibt es ein S-Bahn-Museum in freier Tr√§gerschaft. Es befindet sich in Potsdam auf dem Gel√§nde eines ehemaligen S-Bahn-Unterwerks am Bahnhof Griebnitzsee.
  • Als S-Bahn-Surfen bezeichnet man eine gef√§hrliche und illegale T√§tigkeit von zumeist m√§nnlichen Jugendlichen, bei der diese sich als Mutprobe an die Au√üenwand eines fahrenden S-Bahn-Zuges festklammern.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

 Commons: S-Bahn ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: S-Bahn ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Peter Bley: Berliner S-Bahn. Alba Publikation, D√ľsseldorf 2002, ISBN 3-87094-363-7.
  2. ‚ÜĎ Kibou
  3. ‚ÜĎ S-Bahn-Forum
  4. ‚ÜĎ Chronik
  5. ‚ÜĎ Wikipedia
  6. ‚ÜĎ siehe dazu Nummer 39908040.6
  7. ‚ÜĎ Patentamt folgt Leipziger Zweckverband: Deutsche Bahn AG verliert Wortmarke ‚ÄěS-Bahn‚Äú, Leipziger Volkszeitung vom 14. Februar 2011 nach dpa-Meldung
  8. ‚ÜĎ Zur RER Br√ľssel

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Synonyme:

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