Scharfbillig


Scharfbillig
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Scharfbillig
Scharfbillig
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Scharfbillig hervorgehoben
49.9306611111116.5563805555556360
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburg-Land
Höhe: 360 m ü. NN
Fläche: 4,82 km²
Einwohner:

72 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06561
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 115
Adresse der Verbandsverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz: www.bitburg-land.de
Ortsbürgermeister: Otto Kranz
Lage der Ortsgemeinde Scharfbillig im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Scharfbillig ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Bitburg-Land an.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde liegt in der Südwesteifel, 5 km südlich der Kreisstadt Bitburg im sogenannten „Bitburger Gutland“. Von dem 4,82 km² großen Gemeindegebiet werden 59 % landwirtschaftlich genutzt, mit 20 % ist ein vergleichsweise geringer Anteil von Wald bestanden. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich der Flugplatz Bitburg.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung als „charpilge“ erfolgte im Jahr 1273. Zahlreiche Fundstellen aus der Römerzeit weisen auf eine weitaus frühere Besiedelung des Gemeindegebietes hin, so auch die Siedlung im Bereich „Auf Birkenhecken“ aus dem 3. bzw. 4. Jahrhundert. Von den Römern zeugen auch mehrere Hügelgräber auf der Gemarkung „Vor der Hardt“. Als eigene Herrschaft war Scharfbillig früher Teil des Quartiers Bitburg im Großherzogtum Luxemburg.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Scharfbillig besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Wappen

Das Gemeindewappen basiert auf dem ehemaligen Wappen der Familie von Scharfbillig in Silber sowie mit zwei blauen Schrägrechtsleisten. Auf dem verbreiterten mittleren Balken sind die drei Glocken mit Glockenstrang am Kirchenportal der Filialkirche „St. Lukas“ zu sehen.

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Filialkirche „St. Lukas“ wurde 1818 erbaut. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der „Himmeroder Hof“, ein landwirtschaftliches Hofgebäude in der Kirchstraße 14. Das Gebäude war der westliche Wirtschaftshof der Zisterzienserabtei Himmerod an der Grenze zum Bereich des Benediktinerklosters und ist seit 1273 belegt.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Scharfbillig

Öffentliche Einrichtungen

Die Gemeinde ist Standort einer Freiwilligen Feuerwehr mit etwa 10 Mitgliedern, die den einzigen Verein in Scharfbillig darstellt. Kirchlich gehört der Ort zur Pfarrei Sülm. Am Ortsrand liegt die ehemalige Schule, heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzt.

Weblinks

 Commons: Scharfbillig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)

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