Schlacht von Stalingrad

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Schlacht von Stalingrad
Schlacht von Stalingrad
Teil von: Zweiter Weltkrieg, Ostfront
Stalingrad
Stalingrad
Datum 13. September 1942–2. Februar 1943
Ort Stalingrad (heute Wolgograd), Sowjetunion
Ausgang Sieg der Sowjetunion
Konfliktparteien
War Ensign of Germany 1938-1945.svg Deutsches Reich
Flag of Romania.png Königreich RumÀnien
Flag of Italy (1861-1946) crowned.svg Königreich Italien
Flag of Independent State of Croatia.svg Kroatien
Ungarn 1940Ungarn Königreich Ungarn
Befehlshaber
War Ensign of Germany 1938-1945.svg Erich von Manstein
War Ensign of Germany 1938-1945.svg Friedrich Paulus
War Ensign of Germany 1938-1945.svg Hermann Hoth
Flag of Romania.png Petre Dumitrescu
Flag of Romania.png Constantin Constantinescu
Flag of Romania.png Constantin Sănătescu
Flag of Italy (1861-1946) crowned.svg Italo Gariboldi
Flag of Independent State of Croatia.svg Marko Mesić
Ungarn 1940Ungarn GusztĂĄv JĂĄny
Wassili Tschuikow
Alexander Wassilewski
Georgi Schukow
Semjon Timoschenko
Konstantin Rokossowski
Rodion Malinowski
Andrei Jerjomenko
TruppenstÀrke
Heeresgruppe B
Heeresgruppe Don
6. Armee
4. Panzerarmee
3. RumÀnische Armee
4. RumÀnische Armee
8. Italienische Armee
2. Ungarische Armee

insgesamt ca. 850.000
Stalingrader Front
SĂŒdfront
SĂŒdwestfront
Donfront

insgesamt ca. 1.700.000
Verluste
Alleine im Kessel: Etwa 150.000 deutsche Soldaten starben in den KĂ€mpfen oder infolge des Hungers bzw. der KĂ€lte im Kessel.

Rund 108.000 Mann gerieten in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der nur 6.000 Überlebende bis 1956 nach Deutschland und Österreich zurĂŒckkehrten.

in der gesamten Schlacht (vom 7. Juli 1942 bis zum 2. Februar 1943): 1.130.000 Mann (ca. 500.000 davon Tote [1])

Die Schlacht von Stalingrad war eine der grĂ¶ĂŸten Schlachten des Zweiten Weltkrieges. Die Vernichtung der deutschen 6. Armee in Stalingrad (seit 1961 Wolgograd) Anfang 1943 gilt als Wendepunkt des im Juni 1941 vom Deutschen Reich begonnenen Deutsch-Sowjetischen Krieges.

Nach dem deutschen Angriff auf die Stadt in Sommer und Herbst 1942 wurden ĂŒber 230.000 Soldaten der Wehrmacht und ihrer VerbĂŒndeten im November 1942 durch die Rote Armee eingekesselt. Die meisten verbliebenen Soldaten stellten Ende Januar/Anfang Februar 1943 die Kampfhandlungen ein und gingen in Gefangenschaft, ohne dass es jedoch eine offizielle Kapitulation gab. Rund 10.000 versprengte Soldaten, die sich in Kellern und der Kanalisation versteckt hielten, setzten ihren Widerstand noch bis Anfang MĂ€rz 1943 fort. Von den insgesamt rund 110.000 in Gefangenschaft geratenen Soldaten der Wehrmacht ĂŒberlebten nur 5.000 den Krieg. In der Schlacht von Stalingrad kamen mindestens 700.000 Menschen beider Seiten ums Leben.

Inhaltsverzeichnis

Vormarsch auf Stalingrad - Operation Blau

→ Hauptartikel: Fall Blau

Nach dem Angriff des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 und der Gegenoffensive der Roten Armee im Winter desselben Jahres wurde fĂŒr den Sommer 1942 eine neue Offensive geplant mit dem Ziel, die sowjetischen Ölfelder im Kaukasus einzunehmen, die den Namen Fall Blau erhielt.

Die Stadt Stalingrad wurde aufgrund ihrer industriellen und geografischen Bedeutung und zum anderen wegen ihres Symbolwerts als bedeutendes Operationsziel eingestuft:

  • Stalingrad war fĂŒr die Sowjetunion von großer strategischer Bedeutung, da die Wolga eine bedeutende Wasserstraße darstellte. Die Stadt zog sich 40,2 km in nordsĂŒdlicher Richtung am Westufer der Wolga entlang, war aber an der breitesten Stelle nur 6,4 bis 8 Kilometer breit. Die Wolga, die an dieser Stelle 1,6 Kilometer breit ist, schĂŒtzte die Stadt vor einer Einschließung. Der Fluss war Teil eines wichtigen Nachschubwegs fĂŒr RĂŒstungsgĂŒter, die aufgrund des Leih- und Pachtgesetzes aus den USA ĂŒber den Persischen Korridor und das Kaspische Meer nach Zentralrussland transportiert wurden. Deutsche EroberungsplĂ€ne, die auf einen direkten Marsch auf Moskau hinzielten, wurden daher verworfen, da Hitler die kaukasischen Ölfelder fĂŒr die weitere KriegsfĂŒhrung fĂŒr wichtiger hielt. Die Eroberung Stalingrads sollte diesen Transportweg unterbinden und ein weiteres Vorstoßen der Wehrmacht in den Kaukasus mit seinen Ölvorkommen bei Maikop, Grosny und Baku sichern.
  • Die symbolische Bedeutung des Namens Stalingrad sowohl fĂŒr Stalin als auch fĂŒr Hitler war zusĂ€tzlicher Anreiz beider Kriegsparteien fĂŒr einen militĂ€rischen Sieg. Stalin hatte diese Stadt wĂ€hrend des Russischen BĂŒrgerkriegs als Armeekommissar der SĂŒdfront verteidigt und, unter anderem mit Massenerschießungen angeblicher Saboteure, die Macht der KPdSU gefestigt. 1925 wurde die Stadt von Zarizyn in Stalingrad umbenannt.

Nach Berechnungen von Stalins Oberkommando STAWKA standen 1942 trotz einer Million gefallener Soldaten der Roten Armee und ĂŒber drei Millionen in Deutschland kriegsgefangener Soldaten noch 16 Millionen SowjetbĂŒrger im waffenfĂ€higen Alter den deutschen Armeen gegenĂŒber. Die hinter den Ural verlagerte RĂŒstungsindustrie produzierte bis 1942 4.500 Panzer, 3.000 Kampfflugzeuge, 14.000 GeschĂŒtze und 50.000 Granatwerfer. Auf deutscher Seite waren eine Million Soldaten gefallen, verwundet oder vermisst; von den am Angriff beteiligten Panzern war nur noch jeder zehnte funktionsfĂ€hig.

Hitler ging jedoch davon aus, dass „der Feind die Massen seiner Reserven im ersten Kriegswinter weitgehend verbraucht“ habe. Aus dieser Fehlannahme heraus befahl er, gleichzeitig Stalingrad und den Kaukasus anzugreifen. Das zersplitterte die begrenzten deutschen OffensivkrĂ€fte und fĂŒhrte zu einer rĂ€umlichen Überdehnung und AusdĂŒnnung der Front. Der Erfolg des Plans hing davon ab, dass die weit ausgedehnte Flanke der Heeresgruppe B entlang des Don von den Armeen verbĂŒndeter Staaten verteidigt werden konnte, wĂ€hrend deutsche Armeen die eigentlichen Angriffsoperationen fĂŒhren sollten. Die Hauptangriffskraft war dabei die circa 200.000 bis 250.000 Mann starke deutsche 6. Armee unter General der Panzertruppe Friedrich Paulus. Sie erhielt UnterstĂŒtzung von der 4. Panzerarmee unter Generaloberst Hermann Hoth mit diversen unterstellten rumĂ€nischen VerbĂ€nden.

Starker sowjetischer Widerstand im Donbogen sowie Treibstoffmangel fĂŒhrten zu einer Verzögerung des deutschen Vorgehens um mehrere Wochen. Erst Anfang August konnte nach der Kesselschlacht bei Kalatsch der Don ĂŒberschritten und der Vormarsch nach Stalingrad angetreten werden. Ende August erreichten deutsche Truppen die Wolga nördlich und sĂŒdlich von Stalingrad und begannen mit der Einschließung der Stadt. Am 12. September 1942 verlangte Hitler von Paulus die Einnahme Stalingrads. „Die Russen“, so Hitler, seien „am Ende ihrer Kraft“.

Schlachtverlauf

Der Verlauf der Schlacht gliedert sich in drei große Phasen.

  • 1. Phase: Die 6. Armee versucht ab Herbst 1942, die Stadt Stalingrad zu erobern. Nachdem sie diese zu 90 Prozent unter beidseitig hohen Verlusten erobert hat, wendet sich die Situation zu Gunsten der Roten Armee.
  • 2. Phase: Die Truppen der Roten Armee kesseln im Unternehmen Uranus in kĂŒrzester Zeit die 6. Armee großrĂ€umig ein. Die zur Flankensicherung abgestellten schwach ausgerĂŒsteten rumĂ€nischen und italienischen VerbĂ€nde können der sowjetischen Offensive nicht standhalten.
  • 3. Phase: Nach Hitlers Verbot, einen Ausbruch zu versuchen, igelt sich die 6. Armee ein und wartet auf Hilfe von außen. Im Unternehmen Wintergewitter unternehmen die Deutschen einen Versuch, den Kessel zu erreichen, der aber schließlich am Widerstand der Roten Armee scheitert. Nach hohen Verlusten durch Kampf, KĂ€lte und Hunger kapitulieren die Reste der 6. Armee im Februar 1943.

Erste Phase: Angriffsphase der 6. Armee

Deutscher Panzer IV vor einem Haus bei Stalingrad (Herbst 1942)
Soldat mit sowjetischer Maschinenpistole vom Typ PPSch-41 in Deckung zwischen TrĂŒmmern im SpĂ€therbst 1942 wĂ€hrend des Deutschen Angriffs auf Stalingrad (Aufnahme einer deutschen Propagandakompanie)

Eine Abteilung der deutschen 16. Panzer-Division erreichte am 23. August um 18 Uhr die Wolga bei Rynok im Norden von Stalingrad. Am gleichen Tag hatte ein massiver deutscher Luftangriff mit 600 Maschinen zum Tod tausender Zivilisten in Stalingrad gefĂŒhrt, welche auf Befehl Stalins nicht evakuiert werden sollten. Die deutsche Luftwaffe warf insgesamt ungefĂ€hr eine Million Bomben mit einem Gesamtgewicht von 100.000 Tonnen auf die Stadt ab.[2]

Luftangriff auf Stalingrad, Sept. 1942

Den deutschen Truppen stellten sich die 62. Armee unter Generalmajor Kolpaktschi, die 63. Armee unter Generalleutnant Kusnezow und die 64. Armee unter Generalleutnant Tschuikow, dem spĂ€teren Marschall, entgegen. Den Oberbefehl hatte der sowjetische Marschall Timoschenko, der im spĂ€teren Verlauf der Schlacht auch noch die herangefĂŒhrte 21. Armee unter Generalmajor Danilow in Stalingrad einsetzen konnte. Allerdings ist zu berĂŒcksichtigen, dass eine damalige sowjetische Armee aufgrund einer anderen Organisationsstruktur im Vergleich zu einer deutschen personell und materiell eher einem deutschen Korps gleichzusetzen war. Hieraus folgt, dass zu Beginn der Schlacht beide Seiten in etwa gleich stark waren â€“ wenn man davon ausgeht, dass eine deutsche Armee je nach Lage, Ausstattung und Auftrag aus vier bis fĂŒnf Armeekorps bestand.

Personell konnte die sowjetische ArmeefĂŒhrung, dem Sollbestand entsprechend, auf etwa 1.000.500 Mann zurĂŒckgreifen, denen 13.541 GeschĂŒtze, 894 Panzer und 1.115 Flugzeuge zur VerfĂŒgung standen.

Lange Zeit hinderte Stalin die Bevölkerung daran, die mit FlĂŒchtlingen ĂŒberfĂŒllte Stadt zu verlassen, da er der Meinung war, dass deren Verbleiben die Moral der kĂ€mpfenden Soldaten steigern wĂŒrde. So mussten sogar Frauen und Kinder PanzergrĂ€ben ausheben, beim Ausbau der Verteidigungsstellungen mithelfen und teilweise sogar kĂ€mpfend eingreifen. Im August 1942 hielten sich ca. 600.000 Menschen in der Stadt auf. In den ersten Tagen der Schlacht kamen bei Luftangriffen ĂŒber 40.000 Zivilisten ums Leben. Erst Ende August begann man Einwohner in Gebiete jenseits der Wolga anzusiedeln. Doch fĂŒr eine vollstĂ€ndige Evakuierung Stalingrads war es bei einer so großen Bevölkerungszahl zu spĂ€t. Um die 75.000 Zivilisten mussten in der zerstörten Stadt bleiben. Weder die eigene Rote Armee noch die Deutschen nahmen auf die Zivilbevölkerung RĂŒcksicht. Viele mussten in Erdlöchern wohnen, und viele erfroren im Winter 1942/1943; andere verhungerten, weil es keine Lebensmittel mehr gab.

Am 23. August 1942, als deutsche Vorauskommandos die Wolga bei Rynok nördlich von Stalingrad erreichten, verhĂ€ngte die STAWKA auf Weisung Stalins den Belagerungszustand ĂŒber die Stadt.

Ab diesem Tag lag die Verantwortung fĂŒr die unmittelbare Verteidigung der Stadt bei Generaloberst Jerjomenko, der auf Stalins persönliche Weisung hin die Organisation und Leitung der sowjetischen Stalingrader Front innehatte. Als politischer Kommissar stand ihm Nikita Chruschtschow zur Seite. Der von Stalin am 28. Juli 1942 ausgegebene Befehl Nr. 227 unter der Parole „keinen Schritt zurĂŒck!" fĂŒhrte zur Bildung von Strafbatallionen und Erschießungskommandos zur Bestrafung von Rotarmisten, denen mangelnde Kampfbereitschaft oder Feigheit vorgeworfen wurde.[3]

Nach der VerhÀngung des Belagerungszustands wurde Generalmajor Kolpaktschi als Oberbefehlshaber der 62. Armee abgelöst und durch Generalleutnant Tschuikow ersetzt. Kolpaktschi hatte bezweifelt, die Stadt gegen die deutschen Truppen entsprechend Stalins Befehl halten zu können.

Die Verteidiger verwandelten jedes SchĂŒtzenloch, jedes Haus und jede Kreuzung in eine Festung. Je weiter die Deutschen in die Stadt vordrangen, desto heftiger fiel der sowjetische Widerstand aus. Besonders heftig waren die KĂ€mpfe im Stadtzentrum Stalingrads um die beiden Bahnhöfe, das Getreidesilo, das Pawlowhaus, den Mamajew-HĂŒgel (deutscherseits als Höhe 102 bezeichnet, auch Mamai-HĂŒgel genannt) sowie die im Norden gelegenen großen Fabrikanlagen mit dem Stahlwerk „Roter Oktober", der GeschĂŒtzfabrik „Barrikaden" und dem Traktorenwerk „Dserschinski".

Erst im November gelang es den deutschen Einheiten im Rahmen der Operation Hubertus, die fast völlig zerstörte Stadt nahezu vollstĂ€ndig unter ihre Kontrolle zu bringen, was von Hitler in seiner Rede im LöwenbrĂ€ukeller vom 8. November 1942 als großer Sieg gefeiert wurde. Die 62. Armee unter Befehl von Generalleutnant Wassili Iwanowitsch Tschuikow hielt nur noch einen schmalen, wenige hundert Meter breiten Streifen an der Wolga sowie kleine Teile im Norden der Stadt.

Zweite Phase: Operation Uranus - Einkesselung der 6. Armee

→ Hauptartikel: Operation Uranus
Einkesselung der 6. Armee

Die deutschen StreitkrĂ€fte wurden am 19. November 1942 morgens durch die Operation Uranus von sowjetischen StreitkrĂ€ften der Donfront unter Rokossowski und Watutin, die durch die 3. rumĂ€nische Armee durchgebrochen waren, innerhalb von fĂŒnf Tagen durch eine Zangenbewegung eingeschlossen. Die 3. rumĂ€nische Armee konnte sich nicht lange halten, da sie eine ĂŒberdehnte Flanke sichern sollte und dafĂŒr ungenĂŒgend ausgerĂŒstet war. So verfĂŒgten diese VerbĂ€nde zur Abwehr der sowjetischen Panzer ĂŒberwiegend ĂŒber ungeeignete, noch von Pferdegespannen gezogene 3,7 cm-Panzerabwehrkanonen. Der Vorstoß der Sowjets ging rasch voran, da zum Zeitpunkt des Unternehmens Uranus einerseits schlechtes Wetter herrschte und die deutsche Luftwaffe nicht eingreifen konnte.

Hinter der 3. rumĂ€nischen Armee befand sich ein deutsches Panzerkorps. Es wurde auf Befehl Hitlers den Sowjets entgegengeworfen. Dieses Panzerkorps sollte die Situation stabilisieren. Das XLVIII. Panzerkorps bestand aus zwei schwachen deutschen Panzerdivisionen, primĂ€r ausgerĂŒstet mit tschechischen Panzerkampfwagen 38(t), sowie einer rumĂ€nischen Panzerdivision. Das Panzerkorps lag in StĂ€llen und Scheunen in Bereitstellung. Im Stroh massenhaft vorhandene MĂ€use hatten sich durch die Verkleidungen und elektrischen Kabel der Panzer gefressen, wodurch lediglich circa 30 Panzer einsatzbereit waren, die den Angriff der Roten Armee nicht stoppen konnten. Der Kommandeur jenes Panzerkorps, Ferdinand Heim, diente im Nachhinein als SĂŒndenbock, wurde aus der Wehrmacht ausgestoßen und erst 1944 wieder mit einem Kommando in Boulogne betraut. Die Rote Armee griff ihrerseits durch die SĂŒdfront unter General Jeremenko die 4. rumĂ€nische Armee und die 4. deutsche Panzerarmee an, bevor sich die beiden Speerspitzen der Zangenbewegung bei Kalatsch am Don trafen und den Ring um Stalingrad endgĂŒltig schlossen.

Dritte Phase: Eroberung des Kessels

Kesselschlacht

Bombardierung Stalingrads

Seit dem 22. November war die 6. Armee völlig von sowjetischen Truppen eingekesselt. Paulus und sein Stab planten, zunĂ€chst die Fronten zu stabilisieren und dann nach SĂŒden auszubrechen. Schon zu diesem Zeitpunkt mangelte es aber an der notwendigen AusrĂŒstung fĂŒr ein solches Unternehmen.

Am 24. November entschloss sich Hitler endgĂŒltig, den Kessel aus der Luft zu versorgen, nachdem Hermann Göring ihm versichert hatte, die Luftwaffe sei in der Lage, den benötigten Mindestbedarf von 550 Tonnen tĂ€glich einzufliegen.[4] Angeblich wurden sowohl Göring als auch Hitler von den GeneralstĂ€ben des Heeres und der Luftwaffe darĂŒber informiert, dass dies nicht möglich sei [5]. Der höchste Versorgungsumfang wurde am 19. Dezember 1942 mit 290 Tonnen erreicht, an manchen Tagen konnten jedoch wegen des schlechten Wetters keine VersorgungsflĂŒge durchgefĂŒhrt werden. Vom 25. November 1942 bis zum 2. Februar 1943 konnten im Durchschnitt anstelle der versprochenen 500 Tonnen tĂ€glich nur 94 Tonnen eingeflogen werden [6].

Am 24. November wurden die Rationen der Soldaten halbiert und die Brotzuteilung auf tÀglich 300 Gramm festgelegt und in der Folgezeit auf 100 Gramm, gegen Ende auf lediglich 60 Gramm pro Mann reduziert.

Die Versorgung aus der Luft, fĂŒr die in erster Linie das VIII. Fliegerkorps der Luftflotte 4 zustĂ€ndig war, brach weiter zusammen, als die FlugplĂ€tze Tazinskaja und Morosowskaja außerhalb des Kessels, und der Flughafen Pitomnik innerhalb des Kessels von der Roten Armee erobert wurden und eine Versorgung nur mehr ĂŒber den notdĂŒrftig hergerichteten Feldflugplatz Gumrak durchgefĂŒhrt werden konnte. Die meisten der eingekesselten Soldaten starben deshalb auch nicht infolge von Kampfhandlungen, sondern an UnterernĂ€hrung und UnterkĂŒhlung.

Ein weiteres fĂŒr die Soldaten und Offiziere im Kessel wesentliches Problem war, dass ĂŒber diese VersorgungsflugplĂ€tze auch der Abtransport der Verwundeten erfolgen musste. Insbesondere nachdem nur noch der Flugplatz Gumrak zur VerfĂŒgung stand, mussten die Flugzeugbesatzungen oft genug unter Waffengewalt die Verzweifelten davon abhalten, sich an die Flugzeuge zu hĂ€ngen, was ihnen nicht immer gelang. So kam es vor, dass sich MĂ€nner beispielsweise an den Fahrgestellen der startenden Maschinen festhielten, bis die KrĂ€fte sie verließen und sie abstĂŒrzten.

Die deutschen Soldaten trÀumten von ihrer Befreiung aus dem Kessel der Roten Armee. Sie waren von der eisigen Steppe umgeben und litten unter EntkrÀftung, Hunger und Epidemien.

Die sowjetische Armee machte sich zu diesem Zeitpunkt die Arbeit deutscher Kommunisten (darunter Walter Ulbricht, Erich Weinert und Willi Bredel) zunutze. Die Hauptaufgabe der damaligen sowjetischen Propaganda-Abteilung war es, 20- bis 30-minĂŒtige Programme mit Musik, Gedichten und Propaganda auf mobilen Grammophonen abzuspielen und ĂŒber riesige Lautsprecher zu verbreiten. Über diese Lautsprecher wurde unter anderem der beliebte alte Schlager mit dem Refrain „In der Heimat, in der Heimat, da gibt’s ein Wiedersehn!“ verbreitet. Ein Großteil der sowjetischen EinsatzkrĂ€fte wurde bei diesen Unternehmen getötet.

Andere Mittel der Propaganda, darunter der Spruch „Alle sieben Sekunden stirbt ein deutscher Soldat. Stalingrad – Massengrab.“[7][8], der dem monotonen Ticken einer Uhr folgte, und die sogenannte „tödliche Tango-Musik“ (Death Tango) sorgten fĂŒr eine zusĂ€tzliche Demoralisierung der Soldaten im Kessel. Ein gelegentlich genutztes akustisches Element stellte der „Schrei“ einer echten Katjuscha aus einer „Stalin-Orgel“ dar, dem sowjetischen Mehrfachraketenwerfer.

Die meisten Propaganda-Rundsendungen dieser Art fĂŒhrten auf Befehl der deutschen GenerĂ€le zu erhöhtem Beschuss der Stellungen der Roten Armee, der jedoch aufgrund abnehmender deutscher Munitionslieferungen schwĂ€cher wurde. Ein „Weghören“ war so fast unmöglich.

Deutscher Entsatzversuch – „Unternehmen Wintergewitter“

Unter Leitung von Generalfeldmarschall Erich von Manstein wurde vom 12. Dezember bis 23. Dezember 1942 durch die 4. Panzerarmee (Generaloberst Hoth) ein Entlastungsangriff zur Befreiung der 6. Armee (Unternehmen Wintergewitter) gefĂŒhrt. FederfĂŒhrend war hier das LVII. Panzerkorps mit der Speerspitze der 6. Panzerdivision unter General der Panzertruppe Rauss. Die 6. Armee in Stalingrad hĂ€tte unter dem Stichwort Donnerschlag den Angriff aus dem Kesselinneren in Richtung der Panzergruppe Hoth beginnen sollen, um den Ausbruch gelingen zu lassen. Ausgehend von Kotelnikowo sĂŒdlich von Stalingrad wurde dieser Entlastungsangriff 48 km vor Erreichen des Kessels durch starke sowjetischen Gegenwehr der 2. Sowjetischen Gardearmee und das VII. Sowjetische Panzerkorps stark behindert. Eine weiter westlich zeitgleich begonnene Großoffensive der Roten Armee, die die gesamte Heeresgruppe SĂŒd mit AbschnĂŒrung bedrohte, erzwang jedoch die Einstellung des Entsatzes von Stalingrad. Dennoch hörten die eingeschlossenen Soldaten den GeschĂŒtzdonner und waren voller Hoffnung auf die baldige Befreiung. Paulus hatte bereits am 27. November, fĂŒnf Tage nach der völligen Einkesselung der Armee, den Aufruf: „Drum haltet aus, der FĂŒhrer haut uns raus!“ an die Truppen herausgeben lassen.[9] Ob dieser Befreiungs- und Ausbruchsversuch aus dem Kessel der 6. Armee allerdings gelungen wĂ€re, ist unsicher, zumal die 6. Armee insgesamt nur noch ĂŒber rund 50 einsatzbereite Panzer verfĂŒgte.

Operation Kolzo

Sowjetische Infanteristen in Feuerstellung auf einem Dach wÀhrend der KÀmpfe um Stalingrad

Der am 12. Dezember 1942 begonnene Versuch der 4. Panzerarmee unter dem Befehl Erich von Mansteins, mit dem Unternehmen Wintergewitter den Kessel aufzubrechen und Entsatz fĂŒr die eingeschlossenen Truppen zu schaffen, musste am 23. Dezember abgebrochen werden. Die Lage der deutschen Soldaten und ihrer VerbĂŒndeten wurde damit immer aussichtsloser.

Nach dem Abschluss der Operation Uranus begann die Rote Armee am 10. Januar 1943 die Operation Kolzo (russ.: Ring). Sie hatte zum Ziel, den Kessel von Stalingrad zu „zerschmettern“. Der Ring wurde zum einen durch die Rote Armee enger gezogen, zum anderen rĂŒckte die unmittelbare Front weiter nach Westen, was die 6. Armee von den eigenen Truppen weiter abschnitt. In diesem Zuge gelang den sowjetischen Truppen die Eroberung der beiden FlugplĂ€tze Pitomnik (16. Januar) und Gumrak (22. Januar).

Ihr Ende fand die Operation Kolzo mit der Einstellung der KĂ€mpfe im Nordkessel am 2. Februar 1943. Bereits am 31. Januar 1943 gingen Paulus und sein Stab im SĂŒdkessel in Gefangenschaft.

Das Ende der 6. Armee

Rotarmist schwenkt die Fahne des Sieges auf dem zentralen Platz, Januar 1943
Sowjetische Soldaten im zerstörten Stadtzentrum, 2. Februar 1943
Paulus geht in Kriegsgefangenschaft, 31. Januar 1943

Trotz der aussichtslosen Lage lehnte Paulus am 8. Januar 1943 die Aufforderung der sowjetischen Seite zur Kapitulation ab. Am 10. Januar begann daraufhin die letzte Großoffensive der Sowjets gegen die Reste der Sechsten Armee, die am 25. Januar mit der Aufspaltung der KrĂ€fte der Wehrmacht in einen SĂŒd- und einen Nordkessel endeten. Bereits ab dem 22. Januar konnte Versorgungsmaterial nur noch abgeworfen werden, da sich alle LandeplĂ€tze nun in sowjetischer Hand befanden.

Durch Funkspruch aus dem FĂŒhrerhauptquartier wurde Paulus am 29. Januar 1943 zum Generalfeldmarschall befördert. Da sich bis dahin noch kein Generalfeldmarschall der Wehrmacht in Gefangenschaft begeben hatte, wollte Hitler mit dieser Beförderung zusĂ€tzlich Druck auf Paulus ausĂŒben, unter allen UmstĂ€nden die Stellung zu halten – oder aber er forderte Paulus damit indirekt zum Suizid auf.

Am 31. Januar drangen morgens Truppen der Roten Armee in das Kaufhaus „Univermag" ein, in dessen Keller sich das Hauptquartier der 6. Armee befand. Um 7.35 Uhr gab die dortige Funkstation ihre letzten beiden Meldungen ab: „Russe steht vor der TĂŒr. Wir bereiten Zerstörung vor". Kurz darauf: „Wir zerstören". Nach weiteren Angriffen der Roten Armee auf die noch verbliebenen deutschen Stellungen gab Generalmajor Roske, Kommandeur der 71. Infanterie-Division, im SĂŒdkessel auf. Unmittelbar darauf kam Generalmajor Laskin, Chef des Generalstabes der 64. Sowjet-Armee, in das Hauptquartier der 6. Armee, wo sodann die Übergabeverhandlungen begannen.

Der Nordkessel mit 21 deutschen und zwei rumÀnischen Divisionen und dem General der Infanterie Karl Strecker als Kommandierendem General kapitulierte am 2. Februar 1943[10]

Versprengte Truppenteile kÀmpften teilweise noch bis in den MÀrz hinein.

Am 3. Februar um die Mittagszeit ließ das OKW im Großdeutschen Rundfunk eine Sondermeldung verlesen, in der erklĂ€rt wurde, dass die 6. Armee „unter der vorbildlichen FĂŒhrung von Paulus bis zum letzten Atemzug" gekĂ€mpft habe, sie aber einer „Übermacht" und „ungĂŒnstigen VerhĂ€ltnissen erlegen" sei. Man erklĂ€rte sie zu einem historischen „Bollwerk" einer nicht deutschen, sondern „europĂ€ischen Armee", die stellvertretend den Kampf gegen den Kommunismus gefĂŒhrt habe.[11]

Die Behauptungen des Regimes gipfelten darin, alle Soldaten der Sechsten Armee hĂ€tten den Tod gefunden. In der Sondermeldung wurde nicht erwĂ€hnt, dass insgesamt 91.000 Soldaten in die Kriegsgefangenschaft gingen, was die Sowjetunion bereits offiziell verbreitet hatte und dazu fĂŒhrte, dass mehr Menschen in Deutschland ihre Informationen von auslĂ€ndischen „Feindsendern" bezogen.

Hitler tobte, als er von der Gefangennahme des Oberbefehlshabers Kenntnis erhielt. Paulus hatte allen Offizieren den Suizid ausdrĂŒcklich verboten mit der BegrĂŒndung, sie hĂ€tten das Schicksal ihrer Soldaten, nun in Gefangenschaft zu gehen, zu teilen.

Das NS-Regime ordnete drei Tage des nationalen Gedenkens an: Lokale, Kinos etc. waren geschlossen, der Rundfunk sendete nur Ernste Musik. Jedoch war Trauerbeflaggung untersagt, ebenso durften in der Presse keine schwarzen Umrandungen erscheinen.

StalingradluftbrĂŒcke

Wesentlich fĂŒr das Andauern der KĂ€mpfe war die Versorgung der deutschen Truppen mit Munition, Betriebsstoffen und Lebensmitteln ĂŒber eine LuftbrĂŒcke. DafĂŒr kamen Ju 52, gefĂŒhrt vom LufttransportfĂŒhrer 2, umdisponierte Bomber wie die He 111, He 177 sowie Schul- und Passagierflugzeuge der Typen Ju 86 und Fw 200 zum Einsatz. Der LufttransportfĂŒhrer 1 a.k.a. LufttransportfĂŒhrer Morosowskaja, Oberst Ernst KĂŒhl fĂŒhrte dabei die He 111-VerbĂ€nde. Insgesamt gingen ĂŒber 500 Transportmaschinen verloren.

Die vom Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring versprochene Lieferung von mindestens 550 Tonnen Lebensmittel tĂ€glich[4] wurde nie erreicht. Die höchste Tagesleistung von 289 Tonnen GĂŒtern konnte mit 154 Flugzeugen am 19. Dezember 1942 bei guten Wetterbedingungen erzielt werden.

In der gesamten ersten Woche ab dem 23. November 1942 wurden mit durchschnittlich 30 FlĂŒgen tĂ€glich nur 350 Tonnen Frachtgut eingeflogen, davon waren 14 Tonnen Proviant fĂŒr die 275.000 Mann im Kessel (dies entspricht 51 Gramm pro Person!). 75 Prozent der Ladung bestanden aus Treibstoff fĂŒr den RĂŒckflug, fĂŒr die Panzer und fĂŒr die im Kessel befindlichen Bf 109-BegleitjĂ€ger. In der zweiten Woche wurde mit insgesamt 512 Tonnen ein Viertel der geforderten Menge transportiert, davon nur 24 Tonnen Nahrungsmittel. Das fĂŒhrte dazu, dass bereits verstĂ€rkt Zugtiere geschlachtet werden mussten, um den Mangel an Nahrungsmitteln auszugleichen. Da die noch einsatzfĂ€higen Truppen den Vorrang bei der Versorgung hatten, erhielten Verwundete und Kranke bald keine Verpflegung mehr und kĂ€mpften erbittert um die letzten PlĂ€tze in den Transportmaschinen.

Vom 24. November 1942 bis zum 31. Januar 1943 hatte die Luftwaffe bei den VersorgungsflĂŒgen folgende Verluste an Transportmaschinen:[12]

Maschinen Maschinentyp
269 Junkers Ju 52/3m
169 Heinkel He 111
42 Junkers Ju 86
9 Focke-Wulf Fw 200
5 Heinkel He 177
1 Junkers Ju 290
insgesamt 495 Maschinen = 5 Geschwader = Mehr als 1 Fliegerkorps

Die Verluste betrugen demnach etwa 50 % der eingesetzten Einheiten. Zudem wurde zugunsten der Luftversorgung das Ausbildungsprogramm der Luftwaffe angehalten und die FeindflĂŒge an anderen KriegsschauplĂ€tzen wurden erheblich reduziert, um Treibstoff fĂŒr den Einsatz in Stalingrad zu sparen.

Folgen

Gefangene bei Stalingrad

Der MilitĂ€rhistoriker Rolf-Dieter MĂŒller spricht von „ungeheuren Opfern“ der sowjetischen Seite bei dieser Schlacht: „Nach offiziellen Zahlen kostete allein die Stalingrader Verteidigungsoperation die Rote Armee bis zum 18. November 1942 an Toten 323.856, an Verwundeten 319.986 Mann.“[13]

Auf deutscher Seite ging Generalfeldmarschall Paulus mit seinem Stab und einer grĂ¶ĂŸeren Zahl von GenerĂ€len in Gefangenschaft. Die Höhe der deutschen Verluste wird kontrovers diskutiert. Laut Rolf-Dieter MĂŒller ist gegenĂŒber frĂŒheren SchĂ€tzungen jetzt von etwas geringeren Zahlen auszugehen. Nach MĂŒller seien anfangs 195.000 deutsche Soldaten eingekesselt worden (andere Zahlen: 220.000). Davon seien 60.000 im Kessel gestorben, 25.000 Verwundete (andere Zahlen: 40.000) seien noch ausgeflogen worden. 110.000 Mann gerieten nach MĂŒller in Gefangenschaft, von denen nach 1945 nur 5.000 zurĂŒckgekehrt seien; die meisten Gefangenen seien innerhalb weniger Wochen und Monate aufgrund von "Inkompetenz und VersorgungsmĂ€ngel[n] auf sowjetischer Seite"[14] gestorben. Insbesondere das von LĂ€usen ĂŒbertragene Fleckfieber habe in den Gefangenenlagern die meisten Opfer gefordert. Am Ende der Schlacht um Stalingrad lagen in den TrĂŒmmern der völlig zerstörten Stadt auch die Kadaver von ca. 52.000 Wehrmachtspferden. Paulus, wĂ€hrend der NĂŒrnberger Prozesse gegen seine ehemaligen Vorgesetzten im Zeugenstand, ging nach dem Tod Stalins 1953 in die DDR und wohnte bis zu seinem Tod Anfang 1957 in Dresden.

Der von den Nationalsozialisten propagierte „Opfergang der 6. Armee“ trug möglicherweise dazu bei, den deutschen SĂŒdabschnitt der Ostfront zu stabilisieren und damit den Aufenthalt der Deutschen in den besetzten Gebieten zu verlĂ€ngern. HĂ€tte die 6. Armee frĂŒher kapituliert, wĂ€ren auch die operierenden Einheiten im Kaukasus abgeschnitten worden. Der Kessel in Stalingrad band zu Hochzeiten etwa 1,5 Millionen Soldaten der Roten Armee, ebenso hatte die Rote Armee betrĂ€chtliche Verluste (insgesamt ca. 1 Million Mann) bei der Schlacht in Stalingrad – die allerdings bei weitem nicht so gravierend waren wie der Totalverlust der 6. Armee fĂŒr die Wehrmacht. Bei der Wehrmacht kam noch dazu, dass sie fĂŒr die Versorgung des Kessels eine hohe Anzahl an Flugzeugen eingebĂŒĂŸt hat, die nicht wieder ersetzt werden konnten. DarĂŒber hinaus ging ein Großteil der Heeresartillerie verloren. Die Niederlage in Stalingrad wird als der strategische Wendepunkt des Krieges betrachtet, andere Stimmen sehen die endgĂŒltige Wende erst nach der Schlacht am Kursker Bogen gegeben. In sowjetischer MilitĂ€rliteratur wird die Schlacht von Stalingrad meist als Entscheidungsschlacht dargestellt. Nikolai Iwanowitsch Krylow, Stabschef der 62. Armee und spĂ€terer Marschall der Sowjetunion, stellte fest, dass "die Menschen in den von Deutschland ĂŒberfallenen LĂ€ndern und die Millionen in den Konzentrationslagern erste Hoffnung (schöpften)."[15]

Der Bundeswehroberst und MilitĂ€rhistoriker Karl-Heinz Frieser deutet den Krieg fĂŒr Deutschland dagegen als bereits verloren, als der deutsche Angriff in der Winterschlacht vor Moskau erfror. Laut Erich von Manstein hĂ€tte das Deutsche Reich jedoch auch ein Remis herausschlagen können.[4] Ungeachtet dieses Streits der Historiker war die Stalingrader Schlacht ein psychologischer Wendepunkt. Zum ersten Mal wurde hier der deutschen Öffentlichkeit die Möglichkeit einer Niederlage auch des gesamten Krieges vor Augen gefĂŒhrt. An vielen HĂ€userwĂ€nden war daher die Zahl 1918 zur Erinnerung an die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg zu lesen. Innenpolitisch wurde Stalingrad fĂŒr viele Offiziere ein Anlass, sich der militĂ€rischen Opposition gegen Hitler anzuschließen. Politische Gegner konnten wieder hoffen, dass die nationalsozialistische Diktatur doch eines Tages untergehen wĂŒrde. Die sowjetische Geschichtsschreibung hat immer die moralische Überlegenheit gegen einen Angriff im sogenannten Großen VaterlĂ€ndischen Krieg hervorgehoben. Heutige Historiker aller Seiten bemĂŒhen sich, bei der Beantwortung der Frage, welcher Preis fĂŒr die einzelnen MilitĂ€roperationen gezahlt wurde, nicht den Unterschied zwischen Raub- und Verteidigungskrieg zu verwischen.

Außenpolitisch begannen neutrale und mit Deutschland verbĂŒndete Staaten, sich auf eine deutsche Niederlage einzustellen. Großbritannien und die USA rechneten seither damit, dass auch die Sowjetunion zu den SiegermĂ€chten des Zweiten Weltkrieges gehören werde. Der Sieg der Roten Armee, bei der bis dahin die Hauptlast des Widerstands gegen das nationalsozialistische Deutschland gelegen hatte, fĂŒhrte zu intensiveren militĂ€rischen Anstrengungen der Westalliierten und förderte den Aufbau einer zweiten Front im Westen.

Beteiligte VerbÀnde

AchsenmÀchte
  • die Generalkommandos des IV., VIII., XI., LI. Armeekorps und des XIV. Panzerkorps
  • die 14., 16. und 24. Panzer-Division
  • die SturmgeschĂŒtz-Abteilung 177 und Teile der SturmgeschĂŒtz-Abteilungen 243, 244 und 245
  • die Luftflotte 4, bestehend aus dem IV. und VIII. Fliegerkorps
  • die 3., 29. und 60. motorisierte Infanterie-Division
  • die 44., 71., 76., 79., 94., 113., 295., 297., 305., 371., 376., 384. , 389. und die 394. Infanterie-Division[4]
  • die 100. JĂ€ger-Division und das kroatische Regiment 369
  • die 1. rumĂ€nische Kavallerie-Division und die 20. rumĂ€nische Infanterie-Division
  • 5 Sturmpionierbataillone: Pionierbataillon 162, 294, 305, 336 und 389
  • verschiedene logistische Truppenteile, Flak-VerbĂ€nde und Bodeneinheiten der Luftwaffe
  • Dritte RumĂ€nische Armee
  • Vierte RumĂ€nische Armee
  • Achte Italienische Armee
  • Zweite Ungarische Armee
Sowjetunion
  • 54 SchĂŒtzendivisionen: 1, 10, 23, 24, 29, 38, 45, 49, 63, 64, 76, 84, 91, 95, 96, 99, 112, 116, 119, 120, 126, 138, 153, 157, 159, 169, 173, 193, 196, 197, 203, 204, 226, 233, 244, 252, 258, 260, 266, 273, 277, 278, 284, 293, 299, 302, 303, 304, 308, 321, 333, 343, 346, 422
  • 12 Gardedivisionen: 4, 13, 14, 15, 27, 34, 36, 37, 39, 40, 47, 50
  • 2 Marine-Infanteriebrigaden: 92, 154
  • 14 Sonderbrigaden: 38, 42, 52, 66, 93, 96, 97, 115, 124, 143, 149, 152, 159, 160
  • 4 Panzerkorps: 1, 4, 16, 26
  • 15 Panzerbrigaden: 1, 2, 6, 10, 13, 56, 58, 84, 85, 90, 121, 137, 189, 235, 254
  • 3 mechanisierte Korps: 1, 4, 13
  • 3 Kavalleriekorps: 3, 4, 89
  • 4 Luftflotten (8,11, 16 u. 17)

Ehrungen und Gedenken

Sowjetische Auszeichnung

Sowjetische Gedenkmedaille fĂŒr die Verteidigung Stalingrads. Avers: ЗА ОБОРОНУ СбАЛИНГРАДА - FĂŒr die Verteidigung Stalingrads. Revers: ЗА НАйУ СОВЕбСКУм РОДИНУ - FĂŒr unsere sowjetische Heimat

Mit der Medaille FĂŒr die Verteidigung Stalingrads wurden alle Angehörigen der sowjetischen StreitkrĂ€fte und auch Zivilpersonen, die im Zeitraum vom 12. Juli bis 19. November 1942 unmittelbar an der Verteidigung Stalingrads beteiligt waren, geehrt. Mit Stand vom 1. Januar 1995 war diese Medaille 759.561 mal verliehen worden. Im GebĂ€ude des Stabs des Truppenteils Nr. 22220 in Wolgograd wird das riesige Wandbild von der Darstellung der Medaille bestimmt. Es zeigt eine Soldatengruppe mit nach vorn gerichteten Gewehren und aufgepflanzten Bajonetten unter wehender Fahne. Links erkennt man die Umrisse von Panzern und einer Flugzeugstaffel, darĂŒber der fĂŒnfzackige Sowjetstern.

Russische GedenkmĂŒnze

GedenkmĂŒnze der Bank von Russland von 2000 zum Gedenken an die Schlacht von Stalingrad

Aus Anlass der der Feiern zum 55. Jahrestag der Siegesfeiern nach Kriegsende erschien im Rahmen der Serie HeldenstĂ€dte auch eine MĂŒnze zu Ehren der Heldenstadt Stalingrad. Die MĂŒnze mit der Aufschrift СбАЛИНГРАД - Stalingrad zeigt angreifende Soldaten und einen vorrollenden schweren Panzer vor HĂ€userruinen.

GedenkstÀtten in Wolgograd

Das Schwert von Stalingrad
  • Die RĂ€umlichkeiten des letzten Hauptquartiers der 6. Armee im Keller des Kaufhauses „Univermag", in denen sich Paulus bei seiner Gefangennahme aufhielt, sind als Museum zu besichtigen.
  • Die GedenkstĂ€tte Denkmal Mutter Heimat auf dem Mamajew-HĂŒgel mit der 84 Meter hohen Mutter-Heimat-Statue erinnert an die verlustreichen KĂ€mpfe.
  • Am Platz der Helden befindet sich der Eingang zur Ruhmeshalle, in der Trauerfahnen die Namen der sowjetischen Gefallenen dokumentieren.
  • Der Platz der gefallenen Krieger ist ein Ehrenmal mit ewiger Flamme fĂŒr die gefallenen sowjetischen Soldaten. An mehreren Stellen befinden sich GrĂ€ber. Hochzeitspaare legen StrĂ€uße am Denkmal nieder zur Erinnerung an die Soldaten. (Soldatendenkmal).
  • In der NĂ€he des ehemaligen Flugplatzes Gumrak und neben dem alten völlig zerstörten Dorf Rossoschka wurde neben dem alten Wehrmachtsfriedhof (fĂŒr rund 600 Gefallene) im Jahr 1997 ein halbkreisförmiger Friedhof fĂŒr sowjetische Gefallene und im Jahr 1999 ein kreisförmiger Friedhof fĂŒr rund 50.000 deutsche Gefallene aus dem Gebiet von Stalingrad eingeweiht. An die 22 vermissten und gefallenen Bewohner der völlig zerstörten Dörfer Groß- und Klein-Rossoschka erinnert ein Gedenkstein. An die deutschen Vermissten erinnern seit 2006 107 große GranitwĂŒrfel mit 103.234 Namen. Im Gesamtnamensbuch Wolgograd – Rossoschka des Volksbund Deutsche KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge sind die Namen von rund 150.000 gefallenen und vermissten Stalingradopfern dokumentiert. Durch den gemeinsamen Friedhof soll die Versöhnung zwischen den Völkern verstĂ€rkt werden. Im Sinne der VerstĂ€ndigung und Freundschaft arbeiten in sogenannten Workcamps deutsche und russische Jugendliche an der Pflege der Grabsteine, GranitwĂŒrfel und Wege und heben fĂŒr die Umbettung von deutschen und sowjetischen Soldaten neue Grabstellen aus.
  • GegenĂŒber der Ruine der Grudinin-MĂŒhle im Stadtzentrum erinnert eine Schrift an der Fassade an die Eroberung dieser Position durch einen sowjetischen Soldaten.
  • Neben der Grudinin-MĂŒhle wurde in einem Rundbau das Museum der Schlacht von Stalingrad eingerichtet, wo auch das „Schwert von Stalingrad" ausgestellt ist. Winston Churchill hat wĂ€hrend der Konferenz von Teheran am Abend des 29. Novembers 1943 das Schwert an Stalin als Geschenk ĂŒbergeben. Es handelt sich um ein in Sheffield eigens „FĂŒr den Sieger der Schlacht von Stalingrad" angefertigtes Zeremonialschwert, das König Georg VI. den BĂŒrgern von Stalingrad und allen BĂŒrgern der Sowjetunion gewidmet hat.

Deutsches Gedenken

  • In Limburg an der Lahn befindet sich das zentrale deutsche Denkmal zum Gedenken an alle in Stalingrad gefallenen und in der anschließenden Gefangenschaft verstorbenen Soldaten.[16]
  • Von den wenigen Überlebenden gibt es noch eine Kameradschaft der ehemaligen StalingradkĂ€mpfer und ihrer Angehörigen.[17]
  • Ein Bild bleibt fĂŒr viele Menschen mit der Schlacht von Stalingrad verbunden: das der Madonna von Stalingrad. Das Weihnachten 1942 von dem evangelischen Pastor, Arzt und KĂŒnstler Dr. Kurt Reuber in einem Unterstand in Stalingrad mit Kohle auf der RĂŒckseite einer sowjetischen Landkarte gemalte Bild trĂ€gt die Umschrift „1942 Weihnachten im Kessel – Festung Stalingrad – Licht, Leben, Liebe“. WĂ€hrend Reuber selbst die Gefangenschaft nicht ĂŒberlebte, gelangte das Bild mit einem der letzten Flugzeuge in die HĂ€nde der Familie, die es auf Anregung von BundesprĂ€sident Karl Carstens 1983 der Kaiser-Wilhelm-GedĂ€chtniskirche in Berlin ĂŒbergab. In der Kirche (an der Wand hinter den rechten Stuhlreihen) hĂ€ngt damit eines der beeindruckendsten Marienbilder zur Anregung fĂŒr Gedenken und Gebet und zur Erinnerung an die Gefallenen und Mahnung zum Frieden. Das Bild findet sich heute auch im Wappen des Lazarettregiments 21 des SanitĂ€tsdienstes der Bundeswehr wieder.

Siehe auch

Literatur

Bei der Betrachtung sowjetischer Quellen mit Ausnahme von Samisdat- und Tamisdat-Literatur, die bis zum Jahr 1987 veröffentlicht wurden, muss die TĂ€tigkeit der sowjetischen Zensurbehörden (Glawlit, MilitĂ€rzensur) bei der Revision diverser Inhalte im Sinne der sowjetischen Ideologie berĂŒcksichtigt werden. (→Zensur in der Sowjetunion)

SachbĂŒcher

(alphabetisch nach Autoren)

  • Antony Beevor: Stalingrad. Orbis-Verlag, Niedernhausen 2002, ISBN 3-572-01312-7.
  • Antony Beevor: Ein Schriftsteller im Krieg – Wassili Grossman und die Rote Armee 1941–1945. C.Bertelsmann, 2007, ISBN 978-3-570-00913-0.
  • William E. Craig: Die Schlacht um Stalingrad. Tatsachenbericht. Heyne, MĂŒnchen 1991, ISBN 3-453-00787-5.
  • Jens Ebert (Hrsg.): Feldpostbriefe aus Stalingrad. Wallstein-Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-677-6.
  • JĂŒrgen Förster (Hrsg.): Stalingrad. Ereignis, Wirkung, Symbol. Piper, MĂŒnchen 1992, ISBN 3-492-11618-3.
  • Will Fowler: Schlacht um Stalingrad. Die Eroberung der Stadt – Oktober 1942. Tosa Verlag. ISBN 3-902478-62-4 (mit Karten des Frontverlaufs).
  • David M. Glantz: Armageddon in Stalingrad: September-November 1942 (The Stalingrad Trilogy, Volume 2). University of Kansas Press, Lawrence 2009
  • Andreas Hillgruber (Hrsg.): Von El-Alamein bis Stalingrad. Aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht. Dtv, MĂŒnchen 1965.
  • Manfred Kehrig: Stalingrad. Analyse und Dokumentation einer Schlacht. DVA, Stuttgart 1979, ISBN 3-421-01653-4.
  • Walter Kempowski: Das Echolot. Ein kollektives Tagebuch. Januar und Februar 1943. 4 BĂ€nde. Knaus, MĂŒnchen 1993, ISBN 3-8135-2099-4.
  • Walter Kerr: Das Geheimnis Stalingrad. Heyne, MĂŒnchen 1979, ISBN 3-453-01012-4.
  • Guido Knopp: Stalingrad. Das Drama. Goldmann, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-442-15372-7.
  • Nikolai Krylow:Stalingradskij Rubez Stalingrad-Die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkrieges. Pahl-Rugenstein, Köln 1981, ISBN 3-7609-0624-9
  • Michael KumpfmĂŒller: Die Schlacht von Stalingrad. Metamorphosen eines deutschen Mythos. Wilhelm Fink Verlag, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-7705-3078-0.
  • Janusz PiekaƂkiewicz: Stalingrad. Anatomie einer Schlacht. Heyne, MĂŒnchen 1993, ISBN 3-453-06012-1.
  • Rainer Ruff (Hrsg.): Namen fĂŒr Rossoschka. Schicksale aus Stalingrad. Volksbund Deutsche KriegsgrĂ€berfĂŒrsorge e. V. PĂ¶ĂŸneck 2007. (Zusammenstellung von TagebuchauszĂŒgen, Feldpostbriefen, Schilderungen von ĂŒberlebenden Zeitzeugen, Berichten der Familienangehörigen anlĂ€sslich der Einweihung der NamenswĂŒrfel fĂŒr die Vermissten).
  • Heinz Schröter: Stalingrad ... bis zur letzten Patrone. Ullstein, Berlin 1993, ISBN 3-548-22972-7.
  • Carl SchĂŒddekopf: Im Kessel. ErzĂ€hlen von Stalingrad. 3. Aufl. Piper, MĂŒnchen 2004, ISBN 3-492-24032-1.
  • Wassili Iwanowitsch Tschuikow: Die Schlacht des Jahrhunderts. MilitĂ€rverlag der DDR, Berlin 1988, ISBN 3-327-00637-7.
  • Bernd Ulrich: Stalingrad. Beck, MĂŒnchen 2005, ISBN 3-406-50868-5.
  • Stephen Walsh: Stalingrad. Die Hölle im Kessel – 1942/43 (mit Fotos aus sowjetischen Archiven).
  • Wolfram Wette, Gerd R. UeberschĂ€r (Hrsg.): Stalingrad. Mythos und Wirklichkeit einer Schlacht. Fischer, Frankfurt/M. 2003, ISBN 3-596-11097-1.
Dokumentarische Romane (Belletristik)

Filme ĂŒber die Schlacht von Stalingrad

Dokumentarfilme
Filmische Umsetzung

Die Schlacht um Stalingrad wurde in mehreren Filmen – teilweise propagandistisch – umgesetzt. Um ObjektivitĂ€t bemĂŒhte Filme, die sich mit der Grausamkeit des Krieges allgemein befassen, sind:

Zeitzeugen im Film
  • 2008 Stalingrad - Wolgograd. Begegnungen in der Schicksalsstadt. Reportage. Hanse TV im Auftrag von NDR und rbb. Wiederholung gezeigt in BR alpha am 3. Februar 2010, 19:30 bis 20:15. (Zeitzeuge Horst Zank, der in sowjetische Kriegsgefangenschaft kam und ĂŒberlebte, besucht seine alten Stellungen an Don und Wolga, die sowjetischen KriegsdenkmĂ€ler, die deutsch-russische KriegsgrĂ€berstĂ€tte Rossoschka und tauscht sich mit russischen Veteranen und der russischen Bevölkerung aus ĂŒber den Frieden als Lehre aus der Vergangenheit.)

Weblinks

 Commons: Schlacht von Stalingrad â€“ Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
  • Literatur zum Schlagwort Schlacht von Stalingrad im Katalog der DNB und in den BibliotheksverbĂŒnden GBV und SWB
Schlacht
Mahnmale
Rezeption

Einzelnachweise

  1. ↑ Richard Overy: Russlands Krieg, Rowohlt Verlag 2004, ISBN 3-498-05032-X, Seite 286
  2. ↑ Aleksandr Michailowitsch Samsonow: Stalingradskaja Bitwa. Isdvo Akademii Nauk, Moskau 1960, S. 257.
  3. ↑ Richard Overy: Russlands Krieg, Rowohlt Verlag 2004, ISBN 3-498-05032-X, Seite 249
  4. ↑ a b c d Erich von Manstein: Verlorene Siege. AthenĂ€um, Bonn 1955 (zuletzt in 17. Auflage: Bernard und Graefe, MĂŒnchen 2004), ISBN 3-7637-5253-6
  5. ↑ Matthew Cooper: Die Luftwaffe 1933- 1945: Eine Chronik, Motorbuchverlag Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01017-8, Seite 259
  6. ↑ Matthew Cooper: Die Luftwaffe 1933- 1945: Eine Chronik, Motorbuchverlag Stuttgart 1988, ISBN 3-613-01017-8, Seite 264
  7. ↑ Heinz Schröter, Stalingrad. Bis zur letzten Patrone. Kleins Druck- und Verlagsanstalt GmbH, 1945, S. 121
  8. ↑ Otto Heinrich KĂŒhner, Wahn und Untergang, 1939–1945 Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1957, S. 164
  9. ↑ historisches-tonarchiv.de/stalingrad
  10. ↑ Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Weiß (Hrsg.): EnzyklopĂ€die des Nationalsozialismus. 5., aktualisierte und erweiterte Aufl., dtv, Stuttgart 2007, S. 746.
  11. ↑ Antony Beevor: Stalingrad. Goldmann Verlag, MĂŒnchen 2001, ISBN 3-442-15101-5, Seite 454
  12. ↑ So bei: Manfred Griehl/Joachim Dressel, Heinkel He 177-277-274. Eine luftfahrtgeschichtliche Dokumentation, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1989, S. 81.
  13. ↑ Rolf-Dieter MĂŒller, Der letzte deutsche Krieg. 1939-1945, Stuttgart 2005, S.174
  14. ↑ Rolf-Dieter MĂŒller, Der letzte deutsche Krieg. 1939-1945, Stuttgart 2005, S.176
  15. ↑ Nikolai Krylow: Stalingradskij Rubez Stalingrad - Die entscheidende Schlacht des Zweiten Weltkrieges. Pahl-Rugenstein, Köln 1981, ISBN 3-7609-0624-9, S.1
  16. ↑ [1]
  17. ↑ Stalingrad-Kameradschaft spendet. In: Stimme & Weg, Januar 2010, S. 28
  18. ↑ Die Stalingrader Schlacht - Teil 1 in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database,Die Stalingrader Schlacht - Teil 2 in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database

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