Schwabach


Schwabach
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Schwabach
Schwabach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Schwabach hervorgehoben
49.32916666666711.020833333333326
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Höhe: 326 m ü. NN
Fläche: 40,8 km²
Einwohner:

38.879 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 953 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91126
Vorwahlen: 09122, 0911
Kfz-Kennzeichen: SC
Gemeindeschlüssel: 09 5 65 000
Adresse der
Stadtverwaltung:
Königsplatz 1
91126 Schwabach
Webpräsenz: www.schwabach.de
Oberbürgermeister: Matthias Thürauf (CSU)
Lage der Stadt Schwabach in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild
Schwabacher Rathaus (mit Golddach) und Stadtkirche am Marktplatz
Marktplatz

Schwabach ist die kleinste kreisfreie Stadt Bayerns. Sie liegt im Regierungsbezirk Mittelfranken in der Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach und gehört zur Metropolregion Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt Schwabach liegt im mittelfränkischen Becken. Die Landschaft wird im Süden, Westen und Norden geprägt von Wäldern, die zum großen Teil als Bannwälder ausgewiesen sind. Nach Osten bestimmt die Talaue der Rednitz die Landschaft. Das Rednitztal ist seit 2004 Europäisches Natura-2000-FFH-Schutzgebiet. Die Altstadt selbst liegt zu beiden Seiten der Schwabach, die außerhalb der besiedelten Flächen im Stadtgebiet in die Rednitz mündet, in einem Kessel und wird von den anderen Ortsteilen umgeben. Im Norden ist die Stadt mit einigen südlichen Stadtteilen Nürnbergs zusammengewachsen. Im Westen, Süden und Osten grenzt Schwabach an den Landkreis Roth.

Bis zur Gebietsreform 1972 war Schwabach Sitz des gleichnamigen Landkreises Schwabach[2], von dem die kreisfreie Stadt komplett umgeben war. Die Altstadt ist durch die teilweise noch vorhandene Stadtmauer gegliedert.

Stadtgliederung

Gewachsene Stadtteile:

  • Altstadt
  • Südliche Vorstadt
  • Nördliche Vorstadt (Nürnberger Tor)
  • Vogelherd
  • Eichwasen
  • Gartenheim

Eingemeindungen

Folgende Ortsteile waren vormals eigenständige bzw. zu anderen Gemeinden gehörende Ortschaften. In Klammern das Jahr der Eingemeindung nach Schwabach sowie die vorherige Gemeinde.

  • Uigenau und Forsthof (1924, von Kammerstein), (mit Staatswald Maisenlach 427,780 ha)
  • Limbach und Nasbach (1956, von Penzendorf), 529,460 ha
  • Unterreichenbach (1960, eigenständig), 231,141 ha
  • Obermainbach (1972, von Ottersdorf), 225,220 ha
  • Wolkersdorf mit Dietersdorf, Oberbaimbach, Unterbaimbach und Raubershof (1972, eigenständig) (mit Forstbezirk Brünst 1277,770 ha)
  • Penzendorf (1972, eigenständig), 302,680 ha
  • Schaftnach mit Schwarzach und Neuses-West (1978, von Kleinschwarzenlohe), 229,780 ha
Schwabach am Ausfluss

Sonstige Gebietszuwächse

Außer den Eingemeindungen der heutigen Ortsteile (siehe oben) kamen folgende weitere Gebiete zum Stadtgebiet:

  • 1905: Teil der Gemarkung Penzendorf für den Stadtfriedhof, 7,092 ha
  • 1921: Teil der Gemeinde Walpersdorf, für die Siedlung Vogelherd, 5,104 ha
  • 1922: Teil der Gemarkung Penzendorf, Abrundung des Stadtgebietes, 11,126 ha
  • 1924: Staatswald Maisenlach, (mit Uigenau und Forsthof 427,780 ha)
  • 1933: Teil der Gemarkung Penzendorf, für den Stadtfriedhof, 3,018 ha
  • 1970: Teil der Gemeinde Walpersdorf, für das Gewerbegebiet am Falbenholz, 25,121 ha
  • 1972: Forstbezirk Brünst (mit Wolkersdorf 1277,770 ha)

Geschichte

Golddach auf dem Rathaus

Frühgeschichte

Spätestens in der Hallstattzeit (750–500 v. Chr.) lebten im Schwabacher Stadtgebiet Menschen – das beweist der Fund einer Urne mit den Überresten einer Brandbestattung. Der heutige Name der Stadt leitet sich von dem gleichnamigen Flüsschen her, das die Stadt durchfließt. Suapaha, das heißt Schwaben-Bach nannten die Franken rund tausend Jahre nach der Hallstattzeit das Flüsschen, weil sie an seinen Ufern allem Anschein nach schwäbische Siedler vorfanden.

Frühes Mittelalter

Die Franken, die im 8. Jahrhundert im Zug der fränkischen Landnahme von Westen her nach Franken kamen, errichteten überall auf ihrem Weg ins unbekannte Gebiet Etappenorte, die der Verpflegung und Beherbergung von Mensch und Tier, vor allem aber auch des durchziehenden Militärs, dienten: die sogenannten Königshöfe. Urzellen des heutigen Schwabach waren somit im frühen Mittelalter der erwähnte Königshof sowie nachweislich drei sogenannte Urhöfe – der Strangshof, der Kappenzipfelhof und der Widemhof.

Hochmittelalter

Aus den oben erwähnten vier Kristallisationspunkten wuchs zunächst eine Siedlung mit Dorfcharakter. Diese wurde im Jahr 1117 erstmals als suabach urkundlich erwähnt. Ab 1166 gehörte das Dorf Schwabach zu den Besitzungen des Zisterzienserklosters Ebrach im Steigerwald. Man darf sich die damalige Siedlung noch recht klein vorstellen: Sie umfasste vermutlich nicht mehr als zehn Bauernhöfe. Im Jahr 1299 bekam Schwabach einen neuen Herrn, den Grafen Emicho von Nassau. Deshalb ist das Wappen des späteren niederländischen Königshauses Nassau-Oranien, ein goldener Löwe im blauen Schild, ein Teil des heutigen Schwabacher Stadtwappens. Unter nassauischer Herrschaft und Förderung erlebte der Ort einen ersten wirtschaftlichen Aufschwung; 1303 verlieh der Nassauer dem Dorf das Marktrecht. Der Ort, nunmehr umgeben von einer rudimentären Befestigung aus Wall, Graben und Palisaden, hatte nun das Recht, Märkte abzuhalten – eine wichtige Vorbedingung für das Aufblühen von Handwerk, Handel und Gewerbe.

Im Jahr 1364 wurde Schwabach von Emichs Sohn Johann an die Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach aus dem Haus Hohenzollern verkauft. Die zollerischen Herren förderten ihre Neuerwerbung kräftig. In einer Urkunde aus dem Jahr 1371 wurde Schwabach zum ersten Mal als Stadt bezeichnet. Das erste Stadtwappen zeigte neben den schwarz-weißen Hohenzollernquadraten zwei gekreuzte Bierschöpfen – ein Hinweis auf das wichtigste Gewerbe der frischgebackenen Stadt.

Spätmittelalter

Mit dem steilen Aufstieg der Hohenzollern gewann auch die Stadt Schwabach an Bedeutung und wurde Sitz eines markgräflichen Amtmanns. Der wachsende Wohlstand spiegelte sich in reger Bautätigkeit wider. Ab 1375 wurde das Spital mit seiner Kirche errichtet, später dort auch eine zweite Brücke über die Schwabach gebaut. Eine Lateinschule entstand. Seit etwa 1434 (bis 1795) gab es in Schwabach eine herrschaftliche Münze. 1469 wurde mit dem Bau einer neuen gotischen Stadtkirche begonnen, die 1495 fertiggestellt war und wie ihre Vorgängerin den beiden Heiligen Johannes und Martin geweiht wurde. Der 71 Meter hohe Stadtkirchturm gilt heute noch als Wahrzeichen Schwabachs. Die Blattgoldauflagen im Inneren der Kirche beweisen, dass damals schon das Handwerk der Goldschlägerei in der Stadt ausgeübt wurde, für das Schwabach noch heute berühmt ist. 1528 wurde das neue Rathaus vor der Stadtkirche fertiggestellt, das heute ebenfalls Wahrzeichen der Stadt ist, ein Jahr später das Amtmannshaus schräg gegenüber. Um diese Zeit hatte Schwabach an die 1500 Einwohner über 15 Jahre und war eine blühende, wohlhabende Kleinstadt mit einem selbstbewussten und aufstrebenden Bürgertum. Im 16. Jahrhundert verhalf die Reformation dem kleinen Schwabach zu ungeahnter Wichtigkeit. 1528 wurde hier nach Beratungen, an denen Andreas Osiander teilnahm, die Brandenburgisch-Nürnbergische Kirchenordnung fixiert. Nur ein Jahr später trafen sich im heute noch bestehenden Wirtshaus Zum Goldenen Stern am Marktplatz die führenden Theologen der protestantischen Fürstenopposition und formulierten die Schwabacher Artikel, eine der Grundlagen der Augsburger Konfession und damit der gesamten evangelischen Glaubenslehre.

Frühneuzeit

Franzosenkirche

Einen jähen Einschnitt in die wirtschaftliche Entwicklung Schwabachs und seiner Bürger stellten die blutigen Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges dar. Schwabach wurde durch die Truppen Wallensteins belagert und am 1. Juli 1632 eingenommen. Während der fünftägigen Plünderung zerstörte die Soldateska einen Großteil der Stadt. Später, so erzählen die Chroniken, sei Schwabach so zerstört und menschenverlassen gewesen, dass auf den Straßen das Gras wuchs. Nach dem Krieg fanden zunächst österreichische und oberpfälzische Glaubensflüchtlinge, dann ab 1686 Hugenotten aus Frankreich Aufnahme in der Stadt. Letztere durften sich in der Boxlohe ein eigenes Kirchlein, die Franzosenkirche, bauen. Ein wichtiges Handwerk, das in späterer Zeit noch größte Bedeutung erlangen sollte, kam 1633 in die Stadt: die Nadlerei. Noch heute hat Schwabach als Nadlerstadt einen weltweiten Ruf. Auch die erste Fabrik für Gold- und Silberdrahtzug siedelte sich an – die Grundlagen für die spätere Metallerstadt Schwabach waren spätestens damals gelegt.

Das 18. Jahrhundert sah Schwabach als aufstrebende Industrie- und Gewerbestadt. Als schönstes Schmuckstück des Marktplatzes ließ der Landesherr Wilhelm Friedrich den Schönen Brunnen errichten, der 1717 eingeweiht wurde. Aber dieses Jahrhundert war gleichzeitig auch eine Zeit der Naturkatastrophen, Hungersnöte und Krankheiten: 1732 zerstörte eine schreckliche Überschwemmung viele Häuser in der Innenstadt und brachte mehreren Menschen den Tod. Mehrere Hochwasser und zwei schlimme Krankheits- und Seuchenjahre folgten, die die Stadtbevölkerung um ein Viertel auf 5500 Einwohner reduzierten. Nachdem Karl Alexander, der letzte Markgraf von Brandenburg-Ansbach und Brandenburg-Bayreuth, im Jahre 1791 seine Fürstentümer an das Königreich Preußen, die preußische Line der Hohenzollern, verkauft hatte, kam auch Schwabach unter deren Verwaltung.

Neuzeit

Doch die preußische Ära blieb ein Intermezzo – im Zuge der Neuordnung Europas durch Napoleon gingen die fränkischen Provinzen Preußens im Jahre 1806 an das neue Königreich Bayern. Die neue Regierung verlieh der Stadt im Jahr 1818 die Kreisfreiheit, die mit einer Unterbrechung bis heute beibehalten werden konnte. Mitte des 19. Jahrhunderts zog endgültig die Moderne in der Stadt ein. 1849 wurde der Bahnhof gebaut und Schwabach hatte damit Anschluss an das Eisenbahnnetz. 1864 wurden das Gaswerk errichtet und die öffentliche Straßenbeleuchtung von Öl auf Gas umgestellt. Mit der Versorgung der Bevölkerung durch Leitungswasser wurde 1869 begonnen. Das Maschinenzeitalter begann: 1870 arbeitete die erste Nadelfabrik mit einer Dampfmaschine. Die Nadlerei und mit ihr die gesamte Metallindustrie nahmen von da an einen steilen Aufschwung. Schwabach wurde zur Stadt der hundert Schlote.

20. Jahrhundert

Anfang des 20. Jahrhunderts war Schwabach zu einer Industriestadt ersten Ranges geworden. Über 120 Goldschlägereien festigten den Ruf der Stadt als internationales Zentrum der Blattgoldverarbeitung. Schwabacher Grammophonnadeln waren in aller Welt auf den Plattentellern zu finden, und sogar in China wusch man sich mit den in Schwabach hergestellten exklusiven Seifen der hier ansässigen Hofseifenfabrik Ribot. Doch der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise brachten die wirtschaftliche Blüte der Stadt zum Erliegen. Den Zweiten Weltkrieg überstand Schwabach so gut wie unzerstört, wenn auch die NS-Zeit, wie überall, ihre Wunden hinterließ. Von ermittelten 96 in Schwabach geborenen bzw. hier ansässigen Juden wurden mindestens 47 im Holocaust ermordet. Nur einer kehrte nach dem Krieg in seine Heimatstadt zurück.

Nach 1945 trugen neben den einheimischen Schwabachern und Schwabacherinnen Tausende von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen zum wirtschaftlichen Wiederaufbau bei. Nach dem Ende des sogenannten Wirtschaftswunders war die einheimische Industrie wieder so gut entwickelt, dass der Übergang zu innovativen Techniken bewältigt werden konnte.

1953 wurde ein neues Stadtwappen eingeführt.

Die Sanierung der Altstadt wurde im Jahr 1979 mit der Verleihung der Europa-Nostra-Medaille gewürdigt. Durch die Kreisgebietsreform verlor die Stadt ihren Status als Kreisstadt und wurde (durch die Eingemeindung ehemaliger Gemeinden des Landkreises Schwabach nach Nürnberg und Schwabach) zur direkten Nachbarstadt Nürnbergs. Sie gehört zur Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach, vier direkt aneinander grenzenden kreisfreien Städten. Städtepartnerschaften wurden mit dem französischen Kurort Les Sables-d’Olonne an der Atlantikküste, dem türkischen Touristenzentrum Kemer am Mittelmeer sowie der griechischen Stadt Kalambaka geschlossen.

Politik

Stadtrat

Schwabach war bis zum Jahr 2008 – mit Ausnahme der Zeit des Dritten Reiches – in der Hand der Sozialdemokraten (SPD), die von 1945 bis 2008 den Oberbürgermeister sowie bis 2002 die größte Stadtratsfraktion stellten. Seit den Kommunalwahlen 2008 stellt die CSU 17 Stadtratsmitglieder und die SPD 13. Bündnis 90/Die Grünen haben 6, Freie Wähler/Neutraler Block 3 und die FDP einen Sitz.

Bürgermeister und damit erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters ist Dr. Roland Oeser von Bündnis 90/Die Grünen, zweiter Stellvertreter (Dritter Bürgermeister) Dr. Thomas Donhauser von den Freien Wählern [3].

Oberbürgermeister

Die Stadtpolitik Schwabachs ist seit 1945 durch eine relativ große Kontinuität gekennzeichnet. Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis 2008 regierten nur zwei Oberbürgermeister. Hartwig Reimann war bei Dienstantritt der jüngste, am Ende seiner Amtszeit der dienstälteste Oberbürgermeister einer kreisfreien Stadt in Bayern. Sein Nachfolger Matthias Thürauf ist aktuell ebenfalls der jüngste Oberbürgermeister einer kreisfreien Stadt in Bayern.

  • Matthias Thürauf (CSU), Oberbürgermeister seit 2008
  • Hartwig Reimann (SPD), Oberbürgermeister 1970–2008
  • Hans Hocheder (SPD), Oberbürgermeister 1945–1970

Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung verfügt über mehrere Amtsgebäude im Stadtgebiet, auf die folgende Referate verteilt sind:

  • Interne Dienste und zentrale Steuerung (1)
  • Rechtsangelegenheiten, Umwelt und Soziales (2)
  • Finanzen und Wirtschaft (3)
  • Stadtplanung und Bauwesen (4)

Die Referate werden vom Oberbürgermeister und den berufsmäßigen Stadträten Rainer Schmitt-Timmermanns (Stadtrechtsrat), Richard Schwager (Stadtkämmerer) und Volker Arnold (Stadtbaurat) geleitet.

Wappen

Nie genutztes Wappen, zeigt noch die Hohenzollernfarben mit dem neuen Pfälzer Löwen
Wappen von 1371

Schwabachs erstes Wappen zeigt im gespaltenen Schild zwei gekreuzte goldene Bierschöpfen auf rotem Grund vor dem hohenzollerischen Schwarz-Weiß. Es versinnbildlicht die Wichtigkeit des Bierbrauertums in der Stadt sowie die Stadtherren, die hohenzollerischen Burggrafen von Nürnberg. Es wurde der Stadt vom Nürnberger Burggrafen Friedrich V. verliehen und erscheint erstmals auf dem Siegel einer Urkunde vom 9. August 1371.

Das zweite Wappen, welches auf vier Feldern den Burggrafenlöwen, die hohenzollerischen Farben und die Bierschöpfen zeigt, wurde 1480 von Albrecht Achilles, Kurfürst von Brandenburg, verliehen.

Als Schwabach 1808 bairisch wurde, wurde das Wappen nur mäßig verändert. Es zeigt statt der hohenzollerischen Farben schwarz und weiß nun die bairischen weiß-blauen Rauten sowie, statt des Burggrafenlöwen, den Pfälzer Löwen.

1953 schließlich wurde das aktuelle Wappen eingeführt. Man beschloss, die Elemente des marktgemeindlichen Siegels von 1329 aufzunehmen. So zeigt das rote Schild einen zinnengekrönten Turm auf einem Rundbogen, begleitet von zwei Schildern mit dem Reichsadler und dem Nassauer Löwen.

Städtepartnerschaften

Nach ersten Kontakten 1973 wurde am 7. Februar 1975 eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Les Sables d’Olonne am Atlantik vereinbart. Aus dieser Partnerschaft entstand im Jahr 1985 eine Patenschaft beider Städte mit einer von der katholischen Mission getragenen Landwirtschaftsschule in Gossas (Region Fatick) im Westen Senegals.

Anfang der 1990er Jahre begann die Städtefreundschaft mit der Stadt Hildburghausen im Henneberger Land (Südthüringen).

Seit 1998 besteht die Partnerschaft zur türkischen Stadt Kemer, es handelte sich um die dritte deutsch-türkische Vereinbarung dieser Art in Mittelfranken.

Mit der griechischen Kleinstadt Καλαμπάκα (Kalambaka) am Fuß der als UNESCO-Weltkulturerbe eingestuften Meteora-Klöster wurde 2002 in Schwabach bzw. 2003 in Kalambaka die derzeit jüngste Vereinbarung über eine Städtepartnerschaft unterzeichnet.

Einwohnerentwicklung

ca. 1800: 3.000 Einwohner
1840: 6.981 Einwohner
1900: 9.385 Einwohner
1925: 11.782 Einwohner
1950: 19.376 Einwohner
1985: 34.284 Einwohner
1995: 38.757 Einwohner
2005: 38.791 Einwohner

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Staatliche Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Ab 2012 entsteht in Schwabach die Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Nordbayern. Sie gehört zum Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit Sitz in Erlangen.

Stadtmuseum

Das in der ehemaligen Kaserne untergebrachte Museum besitzt eine Sammlung über das heimische Handwerk, Zunft und Gewerbe. Eine eigene Abteilung bildet das von Carl Wenglein, dem Gründer des Weltbundes für Natur- und Vogelschutz, zusammengetragene Eiermuseum (mit seltenem Fabergé-Ei). Eine Spezialsammlung umfasst völkerkundliche Antiquitäten aus der ehemaligen deutschen Kolonie Ostafrika (Waffen, Schmuck, Textilien und afrikanische Gebrauchsgegenstände). Seit 20. November 2005 präsentiert das Stadtmuseum die weltweit größte Spezialsammlung von Spielwaren der Firma Fleischmann auf 800 m². Eine weitere Sektion befasst sich mit der Geschichte der US Army in der Stadt von 1945 bis 1992.

Bauwerke

  • „Rathaus” mit goldenem Saal und goldenem Dach. Der große Sitzungssaal des Rathauses wurde unter Verwendung von 14.000 Blatt Schwabacher Blattgold (von Kurt Severin und Max Friese) mit einem Fries aus ornamentierten Inschriften mit Namen wichtiger Schwabacher Unternehmen gestaltet. Seither wurde der Saal „Goldener Saal“ genannt. Am 15. Januar 1974 wurde der Saal durch Brandstiftung zerstört und 2000 bis 2002 restauriert.
  • „Münzstätte der Markgrafen”
  • „Goldschlägerwerkstatt”

Kirchen

St. Jakobus, Unterreichenbach
  • Stadtkirche St. Johannes und St. Martin mit dem Schwabacher Altar, einem Hochaltar aus der Werkstatt von Michael Wolgemut, dem Lehrer von Albrecht Dürer. Der spätgotische Wandelaltar (fertiggestellt 1508) mit seinen Schnitzereien ist ein klassisches Beispiel für die Verwendung von Blattgold.
  • Franzosenkirche der Evangelisch-Reformierten Gemeinde
  • St. Jakobus Unterreichenbach (am Jakobsweg)
  • Evang.-Luth. Kirche Schwabach-Gethsemanekirche
  • Evang.-Luth. Kirche Schwabach-Dietersdorf
  • Evang.-Luth. Kirche Schwabach-Unterreichenbach
  • Evang.-Luth. Kirche Schwabach-Wolkersdorf
  • Evang.-Methodistische Kirche
  • Evangelisch reformierte Kirche
  • Baptistenkirche Schwabach
  • Katholische Kirche St. Sebald
  • Kath. Kirche St. Peter und Paul
  • Katholische Kirche Wolkersdorf "Heilige Familie"
  • Katholische Kirche Dietersdorf
  • Griechisch-orthodoxe Kirche
  • Königreichssaal der Zeugen Jehovas
  • Neuapostolische Kirche
  • Rumänische Christliche Baptisten Kirche

Moscheen

  • Goldene Moschee
  • Hak Yol Camii Moschee

Brunnen

  • Der 1717 eingeweihte Brunnen am Marktplatz enthält die Portraits der markgräflichen Familie.
  • „Goldschläger”. 1988 vom Bildhauer Andreas Teuchert gefertigter Brunnen, der den Goldschläger Werner Wolf bei der Arbeit zeigt.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Bürgerfest (Juli)
  • Wirtefest
  • Sommernachtsfest der Freiwilligen Feuerwehr (Juni/Juli)
  • Lindenfest der KG „Die Schwabanesen“
  • Weihnachtsmarkt
  • Faschingszug durch Schwabach
  • Frühlingsfest
  • Kirchweih („Kärwa“) (September)
  • Ortung, eine seit 1999 im zweijährlichen Zyklus stattfindende Kunstausstellung
  • Schwabacher Streetballnacht, ein vom Stadtjugendring Schwabach seit 1998 jährlich veranstaltetes nächtliches Streetball-Turnier. 2011 fand diese Veranstaltung zum 13. und letzten Mal statt und wurde durch die offene Sportveranstaltung Schwabacher Sportsnight mit dem Auftakt Hallenfussballturnier Soccer@Night ersetzt.

Sport

Vereine

  • SC 04 Schwabach
  • Der TV 1848 Schwabach ist mit dem Gründungsdatum 18. September 1848 der älteste und mit etwa 2800 Mitgliedern (2009) in 15 Abteilungen größte Sportverein Schwabachs.
  • Privilegierte Feuerschützengesellschaft Schwabach von 1411
  • Türkische Islamische Gemeinde DITIB – Schwabach
  • Künstlerbund Schwabach e. V., gegründet am 3. Januar 1948
  • Reit- und Fahrverein Schwabach u. U. e.V, gegründet 1955, etwa 250 Mitglieder, Förderung und Praktizierung des Reitsports
  • Fotoclub Schwabach e.V., gegründet am 18. Oktober 1991, etwa 50 Mitglieder, Begleitung Schwabacher Aktivitäten und Veranstaltungen, regelmäßige Ausstellungen

Wirtschaft und Infrastruktur

Goldschlägerdenkmal

Schwabach profitiert wirtschaftlich stark von der Nähe zu Nürnberg und den zahlreichen Auspendlern in die Nachbarstadt und teilweise auch ins nahe gelegene Erlangen. So ist die Stadt neben dem ebenfalls direkt an Nürnberg (und zugleich an Erlangen) grenzenden Fürth die einzige kreisfreie Stadt in Bayern, aus der mehr Menschen aus- als in diese einpendeln.[5]

Berühmt ist Schwabach für seine Goldschläger und das von ihnen produzierte und weltweit exportierte Blattgold. Der Buckingham Palace in London, Türme von orthodoxen Kirchen in der Ukraine, Palastkuppeln in den Emiraten und viele andere sehenswerte Gebäude in aller Welt wurden mit Schwabacher Blattgold versehen. Der mit 14.000 Blatt Schwabacher Blattgold verzierte Goldene Saal im Rathaus wurde von Kurt Severin und Max Friese gestaltet. Im Jahr 2004 feierte Schwabach das Jubiläum 500 Jahre Blattgold in Schwabach. Blattgold ist noch heute Bestandteil des dem Danziger Goldwasser nachempfundenen Schwabacher Goldwassers, das ein Gewürzlikör mit feinsten Blattgoldstückchen ist.

In früheren Jahrhunderten bestimmten vor allem Handwerker, wie etwa Bierbrauer und Goldschläger, sowie erste Industriebetriebe im Bereich Nadelherstellung und Drahtzieherei das wirtschaftliche Geschehen. Heute ist für die Stadt ein breites, vor allem im Mittelstand angesiedeltes Spektrum an Produktions-, Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben charakteristisch. Viele dieser Betriebe arbeiten in Marktnischen, in denen sie zum Teil bundesweit Marktführerschaft errungen haben. Ein Beispiel hierfür ist die Maschinenfabrik Niehoff, die Maschinen für Draht und Kabelindustrie herstellt.

Schulen

Blick auf das SFZ Schwabach

Neben dem Adam-Kraft-Gymnasium existiert das musische Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium in Schwabach. Die Stadt unterhält eine städtische Wirtschaftsschule. Der Staat ist mit einer Realschule und einer Berufsschule in der Stadt vertreten. Daneben existieren zwei Haupt- und vier Grundschulen. Mit dem Sonderpädagogischen Förderzentrum und der Hans-Peter Ruf-Schule der Lebenshilfe Schwabach-Roth ist der Förderschulbereich abgedeckt. Zusätzlich existiert die Adolph-von-Henselt-Musikschule und eine Volkshochschule.

Kindergärten

Im Stadtgebiet gibt es 17 Kindergärten verschiedener Träger.

Krankenhäuser

Das in den letzten Jahren grundlegend modernisierte und in den meisten Teilen neu errichtete Stadtkrankenhaus bietet 200 Planbetten und besitzt Fachabteilungen für Innere Medizin, Unfall- und Allgemein-Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesiologie und die Belegabteilung Hals-Nasen-Ohren-Heikunde. Dem Haus angeschlossen ist eine Berufsfachschule für Krankenpflege.

Behörden

Dieser Artikel oder Abschnitt besteht hauptsächlich aus Listen, an deren Stelle besser Fließtext stehen sollte.
Finanzamt, Neubau von 1993

Verkehr

  • Schwabach hat mit seinem Bahnhof an der Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg-München eine Anbindung an den Regionalverkehr.
  • Die S-Bahn Linie 2 verkehrt in der Hauptverkehrszeit im 20-Minuten-Takt zwischen Nürnberg und Roth. Ihr steht neben dem Bahnhof Schwabach der Haltepunkt Schwabach-Limbach zur Verfügung.
  • Die Stadt Schwabach hat Stadtbuslinien für die Schwabacher Innenstadt sowie eine Linie nach Nürnberg-Röthenbach, dort besteht Anschluss an die U-Bahn. Am Wochenende verkehrt stündlich ein NightLiner von Nürnberg aus.
  • Die Autobahn A 6 durchquert das Stadtgebiet im Süden, hier gibt es die zwei Anschlussstellen Schwabach-West und Schwabach-Süd.
  • Die Bundesstraße 2 durchquert Schwabach.
  • Die Bundesstraße 466 beginnt/endet in Schwabach.
  • Der Rhein-Main-Donau-Kanal berührt die östliche Stadtgrenze, der Staatshafen Nürnberg und dessen Zweigstelle Roth sind in wenigen Autominuten zu erreichen.
  • 10 km südlich von Schwabach liegt der Flugplatz Schwabach.

→ siehe auch: Liste der Kreisstraßen in Schwabach

Medien

In Schwabach wurden bis 2006 die Lokalnachrichten gedruckt, welche darauf in Nürnberg mit den restlichen Teilen der Nürnberger Nachrichten (NN) vervollständigt und als Schwabacher Tagblatt (ST) angeboten wurden. Seit dem Tode des Verlegers und dem darauf folgenden Aufkauf des ST durch die NN wird die gesamte Zeitung in Nürnberg gedruckt; die Redaktion befindet sich weiterhin in Schwabach.

Neben dem Schwabacher Tagblatt gibt es mehrere kommerzielle Informations- und Anzeigenblätter.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Künstler

Politiker

Sportler

Wissenschaftler

Sonstiges

Sonstiges

Der spätgotische Bildhauer Adam Kraft wurde am 21. Januar 1509 in Schwabach beigesetzt.

1797 übernachtete Johann Wolfgang von Goethe im Gasthof „Zum weißen Lamm“. Unweit im Gasthaus Goldener Stern wurden die Schwabacher Artikel verfasst.

Um das Jahr 1470 entstand die Schriftart „Schwabacher“, eine Variante der gebrochenen Schriften.

Da Schwabach zu den kleinsten kreisfreien Städten Deutschlands gehört und es seit der Kreisgebietsreform 1972 keinen Landkreis mit gleichem Kfz-Kennzeichen mehr gibt, ist das Schwabacher Kennzeichen SC eines der neun seltensten Kennzeichen Deutschlands.

Siehe auch

Literatur

  • CD-ROM: Goldschlägerstadt Schwabach. 500 Jahre Blattgold, 1504–2004. imbiss-media, Nürnberg 2004, ISBN 3-938451-01-7.
  • Kurt Pilz: Die Stadtkirche St. Johannes und St. Martinus in Schwabach. Ihre Geschichte und ihre Kunstwerke. Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Martin u. a., Schwabach 1979, ISBN 3-922575-00-5.
  • Karl Dehm, Gottlob Heckel: Häusergeschichte der Altstadt Schwabach. Mit einem Verzeichnis der Hausbesitzer. Geschichts- und Heimatverein e.V., Schwabach 1979.

Weblinks

 Commons: Schwabach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. Verwaltungsgeschichte von Schwabach
  3. http://www.schwabach.de/verw/rat/01469.html
  4. http://www.schwabacher-marionetten.de
  5. Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit

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