Schwaben

ÔĽŅ
Schwaben
Karte des Schwäbischen Kreises 1572

Schwaben steht sowohl f√ľr die Volksgruppe der Schwaben (altdeutsch Suaben), die teils mit den Alemannen gleichgesetzt, teils als Untergruppe derselben betrachtet wird, als auch f√ľr die Landschaft Schwaben, die im Mittelalter auch als politische Gebietsk√∂rperschaft ‚Äď das Herzogtum Schwaben ‚Äď existierte und auch sp√§ter zur Abgrenzung von verschiedenen Korporationen ‚Äď  zum Beispiel Schw√§bischer Bund, Schw√§bischer Kreis ‚Äď herangezogen wurde.

Der Begriff Schwaben wird f√§lschlicherweise oft mit dem historischen Territorium W√ľrttemberg oder dem gesamten Land Baden-W√ľrttemberg gleichgesetzt.

In den L√§ndern Baden-W√ľrttemberg (dort v.a. im Regierungsbezirk Stuttgart und im Regierungsbezirk T√ľbingen) und Bayern (dort im Regierungsbezirk Schwaben) leben heute etwa acht Millionen Schwaben.

Inhaltsverzeichnis

Begriffsgeschichte

Zuerst nachgewiesen sind die Schwaben f√ľr den Raum nord√∂stlich der Elbe.

Der Begriff Schwaben tritt in den folgenden Bedeutungen auf:

Volksgruppe und Dialekt

Das traditionelle Verbreitungsgebiet westoberdeutscher (=alemannischer) Dialektmerkmale im 19. und 20. Jahrhundert. Die schwäbischen Mundarten bilden eine der großen alemannischen Untergruppen.

Der Begriff bezeichnet eine Volksgruppe bzw. die Sprecher eines bestimmten Dialekts. Der Begriff wurde zunächst abgeleitet aus dem germanischen Volksstamm der Sueben. In den romanischen bzw. lateinischen Quellen wird dieser Volksstamm teils den Alemani zugerechnet, teils mit ihnen gleichgesetzt, woraus sich der Begriff Alemannen ableitet.

Heutzutage werden als Schwaben vor allem die Sprecher der schw√§bischen Dialekte verstanden. Dabei wird oft zwischen den alemannisch sprechenden Badenern (s√ľdlich von Rastatt und n√∂rdlich von Basel entlang des Rheines), Els√§ssern, Deutschschweizern, Liechtensteinern und Vorarlbergern sowie den schw√§bisch sprechenden Oberschwaben, W√ľrttembergern und Bayerisch-Schwaben unterschieden.

Der in der Deutschschweiz und im Elsass manchmal abwertend verstandene Begriff Schwaben geht in der Schweiz auf die Zeit des Schwabenkrieges zur√ľck ‚Äď jedoch versteht man unter ‚ÄěSchwabe‚Äú als Schimpfwort in der Schweiz generell ‚ÄěDeutsche‚Äú. Im Elsass werden bestimmte Eigenheiten zudem als Schwoowweziich (Schwabenzeug) bezeichnet, was unter anderem daher r√ľhrt, dass w√§hrend der Zeit als Reichsland Elsass-Lothringen zwischen 1871 und 1918 versucht wurde, den Els√§ssern die schw√§bische Kehrwoche nahezubringen.

Schwaben ist auch die Bezeichnung f√ľr die deutschst√§mmige Minderheit der Banater Schwaben im Westen Rum√§niens in der Region um Timi»ôoara (deutsch Temeswar), dem Banat. Dies geht auf die Ansiedlung u.a. von Schwaben als Kolonisten in den sogenannten Schwabenz√ľgen in diesen Gebieten nach der Vertreibung der Osmanen zur√ľck. Zusammen mit der deutschst√§mmigen Minderheit in der Vojvodina (heute Teil von Serbien), Slawonien (Kroatien) und S√ľdungarn wird diese Volksgruppe Donauschwaben genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die meisten Donauschwaben aus der Vojvodina vertrieben, ebenso wie die Angeh√∂rigen anderer deutscher Minderheiten in Ostmitteleuropa. Auch ihre Vorfahren wurden urspr√ľnglich als Kolonisten (nicht nur aus Schwaben) ins Land geholt, als die Gebiete zur habsburgischen Donaumonarchie geh√∂rten.

Davon abgeleitet werden insbesondere die deutschsprachigen √Ėsterreicher noch heute im ehemaligen Jugoslawien und in Bulgarien als Schwaben (҆vabi) bezeichnet. In Polen und Tschechien tauchen die Begriffe szwaby bzw. Ň°v√°bi (Schwaben) ebenfalls auf, gemeint sind hier aber allgemein die Deutschen.

Landschaft

Die Landschaft Schwaben hat im heutigen Sprachgebrauch keine klaren Grenzen mehr; je nach Verwendung kann sie einen Teil Baden-W√ľrttembergs und Bayerns (zwischen Schwarzwald, Bodensee, Allg√§uer Alpen, Lech, W√∂rnitz, Hohenlohe und Heuchelberg) oder als historischer Begriff auch das gesamte alemannische Sprachgebiet bezeichnen, das auch S√ľdbaden, die Deutschschweiz und Vorarlberg, nicht jedoch das Elsass einschlie√üt.

Der Name Suebia bezeichnete wie der Begriff Alamannia urspr√ľnglich das Siedlungsgebiet der Alamannen, die im 3. Jahrhundert den heutigen S√ľdwesten des deutschen Sprachgebiets besiedelt hatten. Sie wurden seit dem 5. Jahrhundert auch als Sueben bezeichnet, entweder wegen teilweise suebischer Abstammung oder neu zugezogener Sueben aus dem Donauraum. Das suebische Reich im heutigen Galicien und dem Norden Portugals seit dem 5. Jahrhundert ging dagegen 585 unter, ohne seinen Namen in der Region zu hinterlassen.

Das auf dem Gebiet des vormaligen K√∂nigreichs Alemannien im Fr√ľhmittelalter neu errichtete fr√§nkische Herzogtum Schwaben umfasste nahezu das ganze alemannische Sprachgebiet, also auch die deutschen Sprachgebiete der Schweiz und das Elsass.

Mit dem Ende Schwabens als zusammenh√§ngendes Herzogtum und der nachfolgenden Unabh√§ngigkeit der Schweiz wurde diese zunehmend nicht mehr als Teil der Landschaft Schwaben verstanden. In der Nachfolge des Herzogtums Schwabens entstanden unter den habsburgischen Kaisern die Reichslandvogteien Nieder- und Oberschwaben, sp√§ter zur Landvogtei Schwaben zusammengefasst, die wiederum schlie√ülich an √Ėsterreich verpf√§ndet und mit anderen Gebieten zu Vorder√∂sterreich zusammengefasst wurde.

Heutzutage wird als Schwaben oder Schwabenland vor allem das Gebiet verstanden, das von den Sprechern der schw√§bischen Dialekte bewohnt wird. Dieses Gebiet verteilt sich auf die Bundesl√§nder Baden-W√ľrttemberg und Bayern. Innerhalb von Baden-W√ľrttemberg bewohnen die Schwaben vor allem einen Gro√üteil des ehemaligen Landes W√ľrttemberg, w√§hrend im n√∂rdlichen Teil W√ľrttembergs Franken wohnen.

In Bayern sind die Schwaben √ľberwiegend im Regierungsbezirk Schwaben vertreten. Neben dem Regierungsbezirk als staatlichen Verwaltungsbezirk gibt es den Bezirk Schwaben als kommunale Gebietsk√∂rperschaft. Beide sind f√ľr das gleiche Gebiet (das nicht ganz dem historischen Bayerisch-Schwaben entspricht) zust√§ndig, haben jedoch sehr unterschiedliche Aufgaben.

Schwaben und Alemannen

Schw√§bische Dialekte geh√∂ren sprachwissenschaftlich betrachtet zu den Dialektgruppen des Alemannischen. Dialektale Unterschiede sind ab einer Linie Bad Wildbad‚ÄďFreudenstadt‚ÄďDonaueschingen‚ÄďStockach‚ÄďLindau‚ÄďOberstdorf zu finden. Die historische Sprachgrenze entspricht mit einigen Ausnahmen der Landesgrenze von Baden und W√ľrttemberg. Der entlang dieser Linie gesprochene √úbergangsdialekt ist das Bodenseealemannische. Die Betonung ihrer Eigenst√§ndigkeit durch beide Gruppen hat aber andere, n√§mlich soziopsychologische Gr√ľnde aufgrund historisch-politischer Ver√§nderungen (Zugeh√∂rigkeiten):

Um sich selbst von den ‚ÄěSchwaben‚Äú abzugrenzen, wurden in der Schweiz allein die Baden-W√ľrttemberger als Schwaben bezeichnet.

Die Breisgauer, Ortenauer und Kraichgauer verstanden sich bereits im Sp√§tmittelalter nicht als Schwaben, obwohl sie politisch zum Schw√§bischen Kreis geh√∂rten. Nachdem diese Gebiete an Baden gefallen waren, distanzierte sich auch das badische Herrscherhaus von dem Begriff ‚ÄěSchwaben‚Äú, auch um sich der st√§ndigen Annektionsgefahr seitens des pietistischen W√ľrttembergs zu entziehen und um in staatlicher Neufindung nach den Napoleonischen Kriegen dem neuentstandenen Staat Baden ein Profil als eigenst√§ndige Nation zu geben. So sind auch noch heute aus der Sicht vieler Badener nur die W√ľrttemberger Schwaben, sie selber aber Badener oder (in S√ľdbaden) Alemannen. Hier wird also ‚Äď zu Zwecken der Abgrenzung ‚Äď dem Stammesbegriff Schwaben der politische Begriff Baden und der Stammesbegriff Alemannen gegen√ľbergestellt.

Diese Distanzierungen und kleinen Unterschiede haben R√ľckwirkungen auf andere Begriffe: In Bezug auf die Fasnet wird daher der Begriff ‚Äěschw√§bisch-alemannisch‚Äú verwendet. Der Begriff ‚ÄěSchw√§bisches Meer‚Äú f√ľr den Bodensee wurde zumindest seit dem Unabh√§ngigkeitskrieg der Schweiz (Schwabenkrieg) nur noch auf ehemaliger reichsdeutscher Seite verwendet. Die Anwohner der bundesdeutschen Bodenseeregion selbst verstehen sich im Osten ‚Äď in Abgrenzung zu den alt-w√ľrttembergischen Schwaben ‚Äď als Oberschwaben. Die Bev√∂lkerung des westlichen Bodenseeraums, in den in der S√§kularisation 1803 an Baden gefallenen Gebieten um √úberlingen und Konstanz, betrachtet sich dagegen als Badener und Alemannen.

In Mittelschwaben, dem nördlichen Teil des bayerischen Bezirks Schwaben, wird dagegen der Begriff Schwaben sehr gern benutzt, um sich vom altbairischen und fränkischen Teil Bayerns abzugrenzen, nicht jedoch im Allgäu, wo der Begriff Schwabe sogar oftmals als Schimpfwort gebraucht wird und eher Verbundenheit mit den alpinen Nachbarn gesucht wird. Die alemannische Bevölkerung in Vorarlberg versteht die enge sprachlich-kulturelle Verbindung zu den alemannischen Schweizern und Schwaben.

Bezeichnend f√ľr Baden-W√ľrttemberg ist die freundschaftliche Rivalit√§t zwischen dem schw√§bischen und dem badischen Bev√∂lkerungsteil, die sp√§testens seit der Volksabstimmung 1951 hinsichtlich der Schaffung eines gemeinsamen S√ľdweststaates wiederaufgeflammt ist.

Den Schwaben wird eine besondere Sparsamkeit, besonders in Hinblick auf Wirtschaft und Privathaushalt[1] zugeschrieben, die der Region Schwaben zu einer besonderen innerdeutschen wirtschaftlichen Stellung und ausgezeichneter Bonität verhelfen[2]. Provokativ oder ironisch wird diese Eigenschaft auch oftmals als Geiz bezeichnet und ist Inhalt einer Vielzahl von Schwaben-Witzen[3].

Geschichte

Karte des Herzogtums Schwaben im 10. Jahrhundert

Etymologisch geht der Name ‚ÄěSchwaben‚Äú auf die Sueben, eine Stammesgruppe germanischer V√∂lker, zur√ľck. Verschiedene Chronisten, wie Tacitus und Ptolem√§us, verwendeten den Ausdruck Sueben als Sammelbegriff f√ľr eine Stammesgruppe, die unterschiedliche St√§mme umfasste, und deren urspr√ľngliche Siedlungsgebiete zwischen Ostsee und Sudetengebirge vor allem im Gebiet der Elbe lagen. Nach heutigen arch√§ologischen Befunden werden diese St√§mme haupts√§chlich als elbgermanisch eingeordnet. Vor und w√§hrend des dritten Jahrhunderts wanderten viele dieser Elbgermanen nach S√ľddeutschland ein und besetzten die r√∂mischen Agri decumates. Zusammen mit den zur√ľckgebliebenen Angeh√∂rigen der zuvor hier ans√§ssigen Kelten bildete sich aus ihnen in der Folgezeit die Volksgruppe der Alemannen, die in der Folge auch den Voralpenraum besiedelten und sich im 5. Jahrhundert in alle Richtungen ausdehnten, und dabei in Konflikt mit den Franken und Burgundern gerieten. Aus anderen elbgermanischen Verb√§nden bildeten sich unter Einbeziehung anderer Stammessplitter die St√§mme der Bayern und Th√ľringer. Ein weiterer Teilstamm suebischer Abstammung errichtete nach 407 in Nordwesten der iberischen Halbinsel ein Reich, das bis 585 bestand.

Im fr√ľhen Mittelalter waren aus den im Siedlungsgebiet der Alemannen vorherrschenden punktuellen, ortsbezogenen Einflussbereichen fl√§chige Gebietsherrschaften geworden. Es entstand das K√∂nigreich Alemannien, das aber bald von den Franken unter Chlodwig I. und Theudebert I. unterworfen wurde. Von Beginn des 6. Jahrhunderts an stand Alemannien als Stammesherzogtum unter fr√§nkischer Oberhoheit, es war zwar zur Heerfolge verpflichtet, genoss aber innenpolitisch einen hohen Grad an Autonomie. Als es Mitte des 8. Jahrhunderts zu Aufst√§nden der Alamannen kam, wurden die alamannischen Adligen von den Franken ermordet und das Stammesherzogtum aufgel√∂st. Nach Durchf√ľhrung der Grafschaftsreform entstand im Ostfr√§nkischen Reich dann das territorial verkleinerte Herzogtum Schwaben, das vorrangig der Kontrolle der Alpenp√§sse diente.

Von 1079 bis 1098 stritten die Z√§hringer und die Staufer um die Vorherrschaft in diesem Herzogtum, bis schlie√ülich ein Kompromiss gefunden wurde, bei dem die Staufer den Titel eines Herzogs von Schwaben f√ľr sich behalten konnten. Das dritte im Herzogtum Schwaben m√§chtige Geschlecht waren die Welfen, deren Hausbesitz im Schussengau um Ravensburg und Altdorf schlie√ülich durch einen Erbvertrag von Welf VI., Herzog von Spoleto, an dessen Neffen Friedrich I. Barbarossa fiel. Unter Kaiser Friedrich II. wurde das staufische Hausgut, als das sie auch das Herzogtum Schwaben betrachteten, Krongut der staufischen Kaiser. W√§hrend der Zeit des Interregnums von 1250 bis 1273 waren die einzelnen Teilherrschaften Schwabens sozusagen herrenlos, da es keinen Herzog gab, und verwalteten sich selbst. Als 1273 Rudolf I. von Habsburg deutscher K√∂nig wurde, schrieb er viele der Regierungsprivilegien schw√§bischer St√§dte und Stifte als Reichsfreiheit fest. Damit h√∂rte das Herzogtum Schwaben als politische Einheit auf zu existieren und zerfiel in einzelne Grafschaften und die reichsst√§dtischen und reichskl√∂sterlichen Herrschaften.

Als Deutscher Bauernkrieg (auch Erhebung des gemeinen Mannes) wird die Ausweitung lokaler Bauernaufst√§nde ab 1524 in weiten Teilen des s√ľddeutschen Sprachraumes (S√ľddeutschland, √Ėsterreich und der Schweiz) bezeichnet, wobei die Bauern mit ihren Zw√∂lf Artikeln erstmals fest umrissene Forderungen formulierten. Parallelen zu den in den Zw√∂lf Artikeln erhobenen Forderungen finden sich sp√§ter in der Amerikanischen Unabh√§ngigkeitserkl√§rung und den Forderungen der Franz√∂sischen Revolution wieder.

Die meisten Freien Reichsstädte, Reichsstifte und anderen kleineren und größeren Herrschaften (das Gebiet des Reichsklosters Weingarten umfasste halb Oberschwaben) blieben bis zur Mediatisierung bzw. Säkularisation nach dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 bestehen.

Die traditionsreiche Zeitschrift des Historischen Vereins f√ľr Schwaben (ZHVS) ist f√ľr die historische Darstellung der Region Bayerisch-Schwaben das ma√ügebliche Publikationsorgan. Die Einzelb√§nde enthalten in der Regel auch eine ausf√ľhrliche Bibliographie zu den Neuerscheinungen f√ľr die Wissensbereiche Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Soziales und Gesellschaft.

Schwaben als Namensgeber

  • Der Zeppelin LZ 10 der DELAG wurde 1911 auf den Namen ‚ÄěSchwaben‚Äú getauft.
  • Bei der Antarktis Expedition von 1938/1939 bekam der entdeckte Landstrich den Namen ‚ÄěNeuschwabenland‚Äú.
  • Ein Passagierschiff der Bodensee-Schiffsbetriebe GmbH (BSB) (auch Wei√üe Flotte (Bodensee)) tr√§gt den Namen ‚ÄěMS Schwaben‚Äú.
  • Der Schnellzug DC 962 der Deutschen Bundesbahn von N√ľrnberg nach Karlsruhe trug den Namen ‚ÄěSchwabenland‚Äú.

Ber√ľhmte Vertreter in der Literatur

Die Sieben Schwaben; √Ąffle und Pferdle; H√§berle und Pfleiderer; Hannes und der B√ľrgermeister;

Ferner ein verbreiteter Familienname im deutschen Sprachraum als Schwab, Schwob, italienisch: Svevo oder Schwabe (zum Beispiel Samuel Heinrich Schwabe, 1789‚Äď1875, deutscher Astronom).

Idiomatische Verwendungen

Schwabenalter; Schwabenkinder; Schwabenstreich; Schwabenpreise;

Literatur

  • Wolfgang W√ľst - Georg Kreuzer - David Petry (Hgg.): Grenz√ľberschreitungen. Die Au√üenbeziehungen Schwabens in Mittelalter und Neuzeit. Interdisziplin√§res und internationales Symposion zum 100. Band der Zeitschrift des Historischen Vereins f√ľr Schwaben, Irsee 22.-24. November 2007 (ZHVS 100) Augsburg 2008, ISBN 978-3-89639-674-7
  • Hermann Wax: Etymologie des Schw√§bischen ‚Äď Geschichte von mehr als 4.300 schw√§bischen W√∂rtern, Ulm 2005, ISBN 3-9809955-1-8
  • Thadd√§us Troll: Deutschland deine Schwaben. Im neuen Anz√ľgle. Vordergr√ľndig und hinterr√ľcks betrachtet, Neuausgabe T√ľbingen 2007, ISBN 978-3-87407-772-9
  • G. Poggenpohl: Schw√§bische K√ľche, Verlag EDITION XXL, ISBN 3-89736-140-X
  • Alfons Zettler: Geschichte des Herzogtums Schwaben, Stuttgart 2003
  • K. Graf: Das ‚ÄěLand‚Äú Schwaben im sp√§ten Mittelalter. In: P.Moraw (Hrsg.): Regionale und soziale Gruppen im deutschen Mittelalter. Duncker & Humblot, Berlin 1992 (Zeitschrift f√ľr historische Forschung Beiheift Nr. 14), S.127-164, ISBN 3-428-07472-6
  • Gerhard Raff: Die schw√§bische Geschichte. Hohenheim Verlag Stuttgart Leipzig 2000.
  • Werner Rudolf Stirnweiss, Sprache, Sitte und Brauch einer schw√§bischen Ackerb√ľrgerstadt (= H√∂chst√§dt a.d. Donau) des mittleren Donaugebietes um die Jahrhundertwende, phil. Diss. M√ľnchen 1975
  • Anton Hunger: Gebrauchsanweisung f√ľr Schwaben, Piper, ISBN 978-3-492-27559-0

Zeitschriften:

  • Zeitschrift des Historischen Vereins f√ľr Schwaben. Hrsg. von Historischer Verein f√ľr Schwaben, Augsburg 1834 ff., Wi√üner Verlag Augsburg ISSN 0342-3131
  • Suevica. Beitr√§ge zur schw√§bischen Literatur- und Geistesgeschichte. Hrsg. von Reinhard Breymayer; Verlag Hans-Dieter Heinz, Akademischer Verlag Stuttgart, ISSN 0179-2482
  • Sch√∂nes Schwaben. Land und Leute erleben. Silberburg-Verlag, T√ľbingen. Erscheint monatlich mit einem Doppelheft im Juli/August, ab Mai 2007 22. Jahrgang. ISSN 0931-2323

Siehe auch

Weblinks

 Wikiquote: Schwaben ‚Äď Zitate
 Wikisource: Topographia Sueviae ‚Äď Quellen und Volltexte

Belege

  1. ‚ÜĎ http://www.preis.de/news/2011/06/rangendingen-deutscher-online-preisvergleichsmeister-schwaben-am-sparsamsten/
  2. ‚ÜĎ http://www.faz.net/artikel/C30770/sparsame-schwaben-kaum-ueberschuldung-im-sueden-30123125.html
  3. ‚ÜĎ http://www.petermangold.de/schwaben_witze_III.htm

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Schwaben [2] ‚ÄĒ Schwaben (Gesch.). Das alte Herzogthum hie√ü fr√ľher Alemannien von den darin se√ühaften germanischen Alemannen (s.d.); seit dem 5. Jahrh. wanderten aus Nordwesten Sueven ein, welche sich nach u. nach mit den Alemannen vereinigten u. nach welchen… ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Schwaben [2] ‚ÄĒ Schwaben (fr√ľher Schwaben und Neuburg), Regierungsbezirk des K√∂nigreichs Bayern, grenzt im O. an Oberbayern, im N. an Mittelfranken, im W. an W√ľrttemberg, im S√ľden an Tirol und Vorarlberg und an den Bodensee (s. Karte ¬ĽBayern¬ę), wurde 1838 aus… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Schwaben ‚ÄĒ [Wichtig (Rating 3200 5600)] Bsp.: ‚ÄĘ Ihr Freund kommt aus Schwaben ‚Ķ   Deutsch W√∂rterbuch

  • Schwaben [1] ‚ÄĒ Schwaben, 1) Kreis des ehemaligen Deutschen Reichs, an Frankreich, die Schweiz, Baiern, Franken u. die rheinischen Kreise grenzend; 620 QM., 2,500,000 Ew. S. war in die Viertel W√ľrttemberg, Constanz, Baden u. Augsburg getheilt; diese vier… ‚Ķ   Pierer's Universal-Lexikon

  • Schwaben [1] ‚ÄĒ Schwaben, ehemals deutsches Herzogtum, in √§lterer Zeit auch Alemannien genannt, grenzte gegen N. an die Pfalz und an Franken, gegen O. an den Lech, gegen S√ľden an die Schweiz, den Bodensee und Vorarlberg, gegen W. an den Rhein und wurde in Ober… ‚Ķ   Meyers Gro√ües Konversations-Lexikon

  • Schwaben ‚ÄĒ Schwaben, altes deutsches Herzogtum, teils nach seinen Bewohnern Alamannien, teils nach den Sueven S. (Suevń≠a) genannt. Erster Herzog war Burchard I. (919 926); 1079 kam es an die Hohenstaufen, mit deren Fall das Herzogtum 1268 erlosch. Gegen die ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Schwaben [2] ‚ÄĒ Schwaben, Reg. Bez. im K√∂nigr. Bayern, fr√ľher Oberdonaukreis, sp√§ter S. und Neuburg, 9825 qkm, (1900) 713.681 (1905: 750.880) E., 11 unmittelbare St√§dte, 20 Bezirks√§mter, im N. meist eben, im S. gebirgig (Allg√§uer Alpen); Hauptflu√ü die Donau;… ‚Ķ   Kleines Konversations-Lexikon

  • Schwaben ‚ÄĒ Schwaben, die Wiege der Minnes√§ngerkunst (s. Minnes√§nger), das Stammland der Hohenstaufen und Hohenzollern, einer der 10 Kreise, in welche Deutschland vor 1806 zerfiel, eine herrliche, √ľber 600 Quadrat Meilen gro√üe Provinz, deren drittehalb Mill ‚Ķ   Damen Conversations Lexikon

  • Schwaben ‚ÄĒ (Suevia), Herzogthum des alten deutschen Reichs, hie√ü zuerst Alemannien, sp√§ter S., von den Sueven, die 430 n. Chr. als ein mit den Alemannen verbundenes Volk erw√§hnt werden, s. Alemannen. Seit K√∂nig Heinrich I. war das Herzogthum S. bei mehren… ‚Ķ   Herders Conversations-Lexikon

  • Schwaben ‚ÄĒ [shv√§‚Ä≤b…ôn] Ger. name for SWABIA ‚Ķ   English World dictionary


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.