Sedisvakanz

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Sedisvakanz
Wappen der Sedisvakanz
2005 nach dem Tod Johannes Paul II. herausgegebene Eurom√ľnze des Vatikans (R√ľckseite einer Zwei-Euro-M√ľnze)

Sedisvakanz (lateinisch sedes ‚ÄöStuhl‚Äė und vacans ‚Äöleer, unbesetzt‚Äė) bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Amt, insbesondere ein Bischofsamt und hier vor allem der Stuhl Petri oder das Papstamt in der katholischen Kirche, nicht besetzt ist. Im Folgenden ist nur von der Sedisvakanz des Papstamtes die Rede.

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Die Sedisvakanz beginnt mit dem Tod oder dem Amtsverzicht (Abdikation) des Papstes. Dieser Amtsverzicht ist zwar im Can. 332 ¬ß 2 des Codex Iuris Canonici ausdr√ľcklich erw√§hnt und geregelt, kam aber in der Geschichte des Papsttums nur sehr selten vor, zuletzt 1415 beim erzwungenen R√ľcktritt Gregors XII. Dies unterscheidet das Bistum von Rom, dessen Bischof der Papst ist, auch von anderen Bist√ľmern: Einen so genannten Altbischof, der mit Erreichen des 75. Lebensjahres dem Papst seinen R√ľcktritt anbietet, gibt es in diesem Sinne dort nicht. Auch die Rolle eines ‚ÄěAltpapstes‚Äú, insbesondere das Verh√§ltnis zu seinem Nachfolger, ist in keiner Weise geregelt. Dies mag auch ein Grund f√ľr die Seltenheit p√§pstlicher Amtsverzichte sein. Man geht im Allgemeinen davon aus, dass der einzige wirklich freiwillige R√ľcktritt eines Papstes der von Coelestin V. am 13. Dezember 1294 war.

W√§hrend der letzten Monate des Pontifikats von Johannes Paul II. wurde der Begriff der faktischen Sedisvakanz gepr√§gt. Dieser Begriff steht f√ľr einen Zeitraum, w√§hrend dessen der Papst zwar lebt, seinen Aufgaben auf dem Stuhl Petri aber aus gesundheitlichen Gr√ľnden nicht nachkommen kann. Zwar kann der Apparat der R√∂mischen Kurie einen Gro√üteil der p√§pstlichen Aufgaben √ľbernehmen, jedoch gibt es Handlungen, wie z.B. die Ernennung von Bisch√∂fen und die Kreierung von Kardin√§len, die zwingend und ohne Ausnahme dem Papst vorbehalten sind. Diese Situation f√ľhrte dazu, dass Diskussionen √ľber die Notwendigkeit einer kanonischen Vertretungs-/R√ľcktrittsregelung nicht mehr nur hinter den verschlossenen T√ľren des Vatikans, sondern zunehmend auch in der √Ėffentlichkeit gef√ľhrt wurden.

Der Begriff der au√üerordentlichen Sedisvakanz geht davon aus, dass der Papststuhl unrechtm√§√üig besetzt ist. Die M√∂glichkeit der au√üerordentlichen Sedisvakanz wird in der katholischen Lehrtradition aufgrund der Verhei√üung Christi in Mt 16,18 (‚ÄěUnd die Pforten der Unterwelt werden sie [die Kirche] nicht √ľberw√§ltigen.‚Äú) √ľblicherweise ausgeschlossen. Allerdings wird der Vorwurf der au√üerordentlichen Sedisvakanz von einigen traditionalistischen katholischen Kreisen seit dem zweiten Vatikanischen Konzil erhoben. Es gab jedoch, insbesondere vom 10. bis zum 15. Jahrhundert, oft die Situation, dass sich zwei oder mehr ‚ÄěP√§pste‚Äú um den Stuhl Petri stritten, und dass erst im Nachhinein festgestellt wurde, ob ein ‚ÄěPontifikat‚Äú zu Recht bestand oder ob der Stuhl Petri zu einem bestimmten Zeitpunkt zwar von einem Gegenpapst besetzt, aber streng genommen vakant war.

Tod des Papstes

Trotz der zweifellos vorhandenen Prominenz des Papstes und der weitreichenden Folgen, die sein Tod ausl√∂st, findet keinerlei pathologische Untersuchung oder gar Autopsie des verstorbenen Papstes statt. Vielmehr wird der Tod des Papstes vom Camerlengo, dem p√§pstlichen K√§mmerer, offiziell festgestellt. Dazu wurde fr√ľher die sogenannte ‚ÄěHammerfrage‚Äú gestellt, bei welcher der Camerlengo dem verstorbenen Papst dreimal mit einem zeremoniellen H√§mmerchen aus Silber und Ebenholz auf die Stirn klopfte, ihn bei seinem Taufnamen - nicht dem Papstnamen - rief und fragte, ob er schlafe. In der derzeit geltenden Apostolischen Konstitution ‚ÄěUniversi Dominici Gregis‚Äú (UDG) hat Papst Johannes Paul II. im Jahr 1996 die Vorg√§nge w√§hrend der Sedisvakanz neu gefasst. Er hat darin die bereits geltenden Regeln in weiten Teilen best√§tigt. In dieser UDG ist zwar von der Hammerfrage nicht mehr die Rede, so dass diese rituelle Handlung als obsolet betrachtet werden kann. Es herrschte allerdings Unklarheit dar√ľber, ob beim Tod von Papst Johannes Paul II. am 2. April 2005 die Hammerfrage zur Anwendung kam. In verschiedenen Live-Berichten vom Petersplatz wurde dies best√§tigt, wobei viel daf√ľr spricht, dass die jeweiligen Reporter nicht im Detail √ľber die aktuellen Vorg√§nge informiert waren und deshalb auf bekannte, aber dennoch nicht mehr aktuelle Informationen zur√ľckgreifen mussten. In Presseberichten, f√ľr die m√∂glicherweise sorgf√§ltiger recherchiert werden konnte, wird dagegen ausdr√ľcklich darauf hingewiesen, dass die Hammerfrage in der traditionellen Form nicht erfolgt sei.[1]

Benachrichtigung der √Ėffentlichkeit

Es ist die Aufgabe des Kardinalvikars f√ľr die Di√∂zese Rom, das r√∂mische Volk vom Tod seines Bischofs in Kenntnis zu setzen, sowie Pflicht des Kardinaldekans, dasselbe bei den am Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomaten zu tun. Der Tod von Papst Johannes Paul II. wurde vom Vatikan erstmals per E-Mail bekanntgegeben und verbreitete sich in k√ľrzester Zeit um die ganze Welt. Dieses Vorgehen widerspricht nicht den Regeln der UDG, da diese keine Angaben √ľber eine vorgeschriebene Form der Todesnachricht enthalten.

Zerstörung von Fischerring und Siegeln

Nachdem die amtliche Todesurkunde vom Kanzler der apostolischen Kammer ausgestellt wurde, werden im Beisein der ersten Kongregation päpstlichen Rechts der bis zu diesem Zeitpunkt anwesenden Kardinäle die päpstlichen Siegel, insbesondere der Fischerring, zerbrochen.

Rechtsfolgen

Der Papst hat sowohl als Oberhaupt der katholischen Kirche als auch als Staatsoberhaupt des Staates der Vatikanstadt weitgehend unbeschr√§nkte Vollmachten. Um einerseits Sorge zu tragen, dass der Gesch√§ftsgang des Heiligen Stuhls und des Vatikan nicht v√∂llig zum Erliegen kommt, und um andererseits ein Machtvakuum oder gar Machtintrigen w√§hrend der Sedisvakanz zu verhindern, sind die Rechte, Pflichten und Vollmachten der verschiedenen √Ąmter, Personen und Institutionen des Vatikans und des Heiligen Stuhls in der o. g. UDG genau geregelt. Der Grundsatz dabei ist, dass die notwendigen Funktionen des Papstamtes auf das Kardinalskollegium √ľbergehen und von diesem bis zur Wahl des neuen Papstes gemeinschaftlich ausge√ľbt werden. Sinnbild f√ľr diesen Grundsatz ist, dass der Fischerring, der Siegelring des verstorbenen Papstes, in so viele Teile zerbrochen werden soll, wie Kardin√§le anwesend sind, was auf Grund der hohen Zahl von Kardin√§len jedoch nicht mehr praktikabel ist. Allerdings gibt es umfangreiche Einschr√§nkungen, bei denen ebenfalls der Grundsatz gilt, dass jede vom Kardinalskollegium getroffene Ma√ünahme, sofern sie w√§hrend eines Pontifikats dem Papst vorbehalten w√§re, unter dem Vorbehalt der Zustimmung des neuen Papstes steht. V√∂llig unantastbar sind die Regeln des Konklaves.

Jurisdiktion

Das Kardinalskollegium hat gem. Kapitel I Nr. 1 der o. g. UDG ‚Äěkeinerlei Vollmacht oder Jurisdiktion bez√ľglich jener Fragen, die dem Papst zu Lebzeiten oder w√§hrend der Aus√ľbung der Aufgaben seines Amtes zustehen‚Äú. Jede solche Handlung, die das Kardinalskollegium au√üerhalb des in der UDG festgesetzten Rahmens treffen zu m√ľssen glaubt, ist ung√ľltig und nichtig. Der Oberste Gerichtshof der Apostolischen Signatur und der Gerichtshof der R√∂mischen Rota f√ľhren ihren ordentlichen Gesch√§ftsgang weiter.

Exekutive

Die Leitung der Katholischen Kirche √ľbernimmt das Kardinalskollegium, f√ľr das ‚ÄěTagesgesch√§ft‚Äú vertreten durch den Camerlengo und drei Kardin√§le als Assistenten, die im Dreitagesturnus durch das Los ausgewechselt werden, ‚Äěaber nur zur Erledigung der ordentlichen Angelegenheiten oder f√ľr jene Fragen, die keinen Aufschub dulden, sowie f√ľr die Vorbereitung dessen, was zur Wahl des neuen Papstes erforderlich ist‚Äú. Die UDG beinhaltet also eine √Ėffnungsklausel, die es dem Kardinalskollegium erm√∂glicht, die Unaufschiebbarkeit einer Ma√ünahme festzustellen und diese bereits w√§hrend der Sedisvakanz vorzunehmen, sofern diese Ma√ünahme nicht die h√∂chste Autorit√§t des Papstes erfordert (insbesondere kann das Kardinalskollegium keine neuen Kardin√§le ernennen bzw. alte absetzen).

Fortbestand verschiedener √Ąmter der Kurie

Mit dem Tod des Papstes verlieren alle Leiter der Dikasterien der R√∂mischen Kurie ihr Amt. Dies betrifft insbesondere den Kardinalstaatssekret√§r und die Kardinalpr√§fekten. Im Amt bleiben jedoch der Camerlengo und der Gro√üp√∂nitentiar, die bei der Erf√ľllung ihrer ordentlichen Aufgaben w√§hrend der Sedisvakanz dem Kardinalskollegium verantwortlich sind. Dar√ľber hinaus bleiben auch der Kardinalvikar f√ľr die Di√∂zese Rom sowie der Kardinalerzpriester der Vatikanischen Basilika und der Generalvikar f√ľr die Vatikanstadt im Amt, desgleichen der Almosenier Seiner Heiligkeit. Die √Ąmter der diplomatischen Vertreter des Heiligen Stuhles (z.B. die Nuntien) bleiben unber√ľhrt.

Beisetzung des Papstes

Nach dem Tod des Papstes finden √ľber einen Zeitraum von neun Tagen die Trauerfeierlichkeiten f√ľr den Papst statt, wobei die eigentliche Beisetzung, traditionell in der Krypta des Petersdomes, nicht vor dem vierten und nicht nach dem sechsten Tag nach dem Ableben des Papstes stattfindet.

Die Privatgem√§cher des verstorbenen Papstes werden vom Camerlengo versiegelt, sein pers√∂nlicher Nachlass wird, falls er ein Testament angelegt hat, dem von ihm benannten Testamentsvollstrecker √ľbertragen. Dieser ist nicht dem Kardinalskollegium, sondern einzig und allein dem neuen Papst verantwortlich.

Dauer

Die Dauer der Sedisvakanz hängt fast ausschließlich davon ab, wie lange die Kardinäle brauchen, um im Konklave einen neuen Papst zu wählen. Die UDG spricht aber von den Fristen in drei Stufen:

Die erste Stufe ist die Beisetzung des Papstes. Sie soll nicht vor dem vierten und nicht nach dem sechsten Tag der Sedisvakanz stattfinden (Nr. 13b UDG).

Die zweite Stufe reicht bis zum Beginn des Konklaves. Die Kardin√§le m√ľssen nach dem Tod des Papstes 15 volle Tage warten, bevor das Konklave beginnen darf. Diese Wartezeit wurde einmal eingef√ľhrt, um allen Kardin√§len die fr√ľher ja z.T. recht beschwerliche und langwierige Anreise zum Konklave zu erm√∂glichen. Inzwischen ist es den Kardin√§len jedoch im Regelfall m√∂glich, schon zur Beisetzung des Papstes zwischen dem vierten und sechsten Tag der Sedisvakanz anwesend zu sein, so dass von der in der UDG vorgesehenen M√∂glichkeit, die Wartefrist bis zum zwanzigsten Tag auszudehnen, kaum je Gebrauch gemacht werden muss. Sp√§testens am zwanzigsten Tag hat jedoch das Konklave zu beginnen (Nr. 37 UDG).

Die dritte Stufe reicht vom Beginn des Konklaves bis zur Papstwahl. Die ‚Äěerste Runde‚Äú der Abstimmungen dauert drei Tage, mit einer Abstimmung am Nachmittag des ersten Tages und danach jeweils zwei Wahlg√§ngen am Vormittag und zwei am Nachmittag. Wenn dann keine Einigung auf einen Kandidaten erzielt wurde, wird eine Pause von h√∂chstens einem Tag zur Besinnung und zum Gebet eingelegt. Danach werden erneut sieben Wahlg√§nge (√ľber einen Zeitraum von zwei Tagen) durchgef√ľhrt, worauf, falls diese ergebnislos bleiben, eine erneute Pause von h√∂chstens einem Tag gemacht wird. Dieses Prozedere wiederholt sich noch ein weiteres Mal. Danach k√∂nnen die Kardin√§le mit absoluter Mehrheit entscheiden, dass zur Wahl entweder die absolute Mehrheit der Stimmen ausreicht (statt der bisherigen Zweidrittelmehrheit) oder dass eine Stichwahl zwischen den beiden f√ľhrenden Kandidaten erfolgt. Papst Benedikt XVI., √§nderte diese Regelung 2007, so dass bei zuk√ľnftigen Papstwahlen nach mehr als 33 Wahlg√§ngen weiterhin die Zweidrittelmehrheit notwendig ist. Ebenso ist eine Stichwahl nicht mehr zul√§ssig.

Die Sedisvakanz im April 2005 dauerte vom Tod von Johannes Paul II. bis zur Wahl von Benedikt XVI. 17 Tage.

Die l√§ngste Sedisvakanz der Geschichte dauerte jedoch fast drei Jahre, nachdem sich die Kardin√§le nach dem Tod von Clemens IV. am 29. November 1268 bis zur Wahl von Gregor X. am 1. September 1271 auf keinen Kandidaten einigen konnte, da die Kardin√§le in ein kaiserliches und ein franz√∂sisches Lager gespalten waren. Auf Anraten des heiligen Bonaventura von Bagnoregio schlossen die Beh√∂rden von Viterbo nach zwei Jahren der Sedisvakanz den Papstpalast hermetisch ab, rissen das Dach herunter und setzten die Kardin√§le auf Wasser und Brot, um den Wahlvorgang zu beschleunigen. Die Kardin√§le blieben jedoch hart und erreichten eine Aufhebung der Sperre, es dauerte noch ein ganzes Jahr, bis man sich auf Tebaldo Visconti, den Archidiakon von L√ľttich einigte, der zum Zeitpunkt seiner Wahl nicht einmal Priester war.

Sonstiges

  • Das Wappen der Sedisvakanz ist zweigeteilt: oberhalb die gekreuzten Petrusschl√ľssel und √ľber ihnen anstatt der Tiara ein als Padiglione (auch ombrellino, offiziell lateinisch: umbraculum) bezeichneter Baldachin mit rot-gelben Streifen, der untere Teil stellt das pers√∂nliche Wappen des Kardinalk√§mmerers (Camerlengo) dar. Es ersetzt f√ľr die Dauer der Sedisvakanz das p√§pstliche Wappen (so z. B. auf der Titelseite des Osservatore Romano).
  • Mit dem Beginn der Sedisvakanz veranlasst der Kardinalk√§mmerer die Pr√§gung einer speziellen M√ľnze, die auf der Vorderseite das Wappen der Sedisvakanz mit der Inschrift Sede vacante zeigt, auf der R√ľckseite eine Taube, die den heiligen Geist symbolisiert, mit der Inschrift Veni Sancte Spiritus (Komm Heiliger Geist).
  • 2005 wurde ein Euro-M√ľnzen-Kurssatz gepr√§gt, welcher auf der nationalen Seite das Wappen der Sedisvakanz abbildete. Diese M√ľnzen sind in der gesamten Eurozone g√ľltiges Zahlungsmittel. K√ľnftig ist dies nicht mehr erlaubt, bei der n√§chsten Sedisvakanz wird es lediglich eine neue 2-Euro-Gedenkm√ľnze geben. Siehe dazu: Vatikanische Eurom√ľnzen

Literatur

Quellen:

  • Johannes Paul II PP: Konstitution ‚ÄěUniversi Dominici Gregis‚Äú 1996.
  • Johannes Paul II PP: Codex iuris canonici, 1983.

Sekundärliteratur:

  • Frederick J. Baumgartner: Behind Locked Doors. A History of the Papal Elections. Palgrave Macmillan, New York 2003, ISBN 0-312-29463-8
  • Heiner Boberski: Der n√§chste Papst. Die geheimnisvolle Welt des Konklave. M√ľller, Salzburg ¬≤2001, ISBN 3-7013-1041-6
  • Hans-Joachim Fischer: Die Nachfolge. Von der Zeit zwischen den P√§psten. Verlag Herder, Freiburg 1997, ISBN 3-451-26190-1
  • Albeto Melloni: Das Konklave. Die Papstwahl in Geschichte und Gegenwart, Freiburg i.Br. u.a. 2003.
  • Louis Carlen v/o Rhodan: Die Papstwahl im Kirchenrecht in Recht, Geschichte und Symbol, Aufs√§tze und Besprechungen Olms Verlag 2002, ISBN 978-3615002430

Film

Im Film In den Schuhen des Fischers von Michael Anderson aus dem Jahr 1968, basierend auf dem Roman The Shoes of the Fisherman von Morris L. West, wird das Konklave des fiktiven russischen Papstes Kyrill auf anschauliche Weise dargestellt. Mit der Wahl eines Osteuropäers nur zehn Jahre später erwies sich der Film als prophetisch.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Das Amen und ein sp√§ter Glockenschlag

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Sedisvakanz ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Sede vacante ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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