Solid South

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Solid South

Der Begriff Solid South (deutsch etwa Geschlossener S√ľden) war bereits w√§hrend der Reconstruction in den 1870er Jahren als Schlagwort f√ľr die politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschlossenheit der US-amerikanischen S√ľdstaaten bekannt.[1] Sp√§ter wurde er vor allem zum Synonym f√ľr die gro√üen Wahlerfolge der Demokratischen Partei in diesen Staaten von 1876 bis 1964 bei Pr√§sidentschafts- wie bei sonstigen Wahlen.

Inhaltsverzeichnis

Die große Zeit des Solid South

Typisches Wahlergebnis in der Zeit des Solid South: Bei der Pr√§sidentschaftswahl 1924 stimmten die S√ľdstaaten geschlossen f√ľr den Demokraten John W. Davis, w√§hrend der Norden und der Westen den Republikaner Calvin Coolidge bevorzugten.

Die Dominanz der Demokratischen Partei im S√ľden ergab sich aus dem Misstrauen zahlreicher S√ľdstaatler gegen√ľber der Republikanischen Partei, die w√§hrend der Reconstruction f√ľr die St√§rkung der Rechte der Afroamerikaner eintrat. Aufrechterhalten wurde sie durch die Unterst√ľtzung der Demokratischen Partei f√ľr die Rassentrennung (Segregation) in Form der so genannten ‚ÄěJim Crow laws‚Äú. Bei jeder Pr√§sidentschaftswahl von 1876 bis 1948 gewannen die demokratischen Kandidaten im S√ľden mit gro√üem Vorsprung. Selbst 1928, als der Irisch-Amerikaner Al Smith aus New York als erster Katholik f√ľr die Partei kandidierte und landesweit abgeschlagen verlor, erhielt er nahezu drei Viertel der Wahlm√§nnerstimmen der fr√ľher zu den Konf√∂derierten Staaten von Amerika geh√∂renden s√ľdlichen Bundesstaaten.

Der Solid South br√∂ckelt (1948‚Äď1964)

1948‚Äď1956

Der Solid South begann zu br√∂ckeln, als sich der demokratische Pr√§sident Harry S. Truman der B√ľrgerrechtsbewegung zuwandte. Seine politische Linie, verbunden mit der Aufnahme der B√ľrgerrechte als Punkt in das Parteiprogramm der Demokraten von 1948, veranlasste zahlreiche S√ľdstaatler dazu, im Juli 1948 die Democratic National Convention zu verlassen und die streng segregationistische ‚ÄěStates' Rights Democratic Party‚Äú (umgangssprachlich ‚ÄěDixiecrats‚Äú) zu gr√ľnden. Diese Splitterpartei spielte eine bedeutende Rolle bei der Pr√§sidentschaftswahl von 1948. Der Kandidat der Dixiecrats, Strom Thurmond, gewann die bisher traditionell demokratischen Staaten Alabama, Louisiana, Mississippi und South Carolina. Die Republikaner konnten 1948 allerdings noch keine Gewinne im S√ľden verbuchen; die Mehrzahl der s√ľdlichen Wahlm√§nnerstimmen ging nach wie vor an Truman. Bei den Wahlen von 1952 und 1956 gewann der popul√§re Republikaner Dwight D. Eisenhower einige Staaten des Upper South sowie Florida, mit guten Ergebnissen vor allem in den neuen Vorst√§dten. 1956 gewann Eisenhower auch Louisiana; damit war er der erste Republikaner seit Rutherford B. Hayes 1876, der eine Mehrheit in diesem Staat erringen konnte. Der Rest des Deep South blieb bei den Wahlen 1952 und 1956 jedoch weiterhin eine sichere Bank f√ľr Eisenhowers demokratischen Gegenkandidaten Adlai Stevenson.

1960

Bei der Wahl 1960 setzte der demokratische Kandidat John F. Kennedy die Tradition seiner Partei fort, einen S√ľdstaatler zum Kandidaten f√ľr das Vizepr√§sidentenamt zu machen (in diesem Fall Senator Lyndon B. Johnson aus Texas). Kennedy unterst√ľtzte allerdings die B√ľrgerrechtsbewegung. Als im Oktober 1960 Martin Luther King w√§hrend eines friedlichen Sit-ins in Atlanta verhaftet wurde, f√ľhrte Kennedy ein mitf√ľhlendes Telefongespr√§ch mit Kings Ehefrau Coretta Scott King und auch Robert Kennedy setzte sich f√ľr Kings Freilassung ein. King sprach seine Anerkennung f√ľr diese Aktionen aus. Obwohl King selbst keinen Pr√§sidentschaftskandidaten √∂ffentlich unterst√ľtzte, erkl√§rte sein Vater, der sich zuvor f√ľr den Republikaner Richard Nixon ausgesprochen hatte, seinen Wechsel zu Kennedy. Bedingt durch diesen und andere Vorf√§lle verloren die Demokraten bei wei√üen W√§hlern im S√ľden erheblich an Boden. Die Wahl von 1960 war die erste, bei der ein republikanischer Pr√§sidentschaftskandidat Wahlm√§nnerstimmen im S√ľden gewann und gleichzeitig USA-weit verlor. Nixon gewann Virginia, Tennessee und Florida. In Mississippi und Alabama gewannen unabh√§ngige Listen von Wahlm√§nnern, die aus segregationistischen Demokraten bestanden. Sie gaben bei der Wahlm√§nnerversammlung im Dezember 1960 √ľberwiegend dem demokratischen Senator Harry F. Byrd aus Virginia, der selbst keine Kandidatur angestrebt hatte, ihre Stimme.

1964

Erstmalige Umkehrung der Verhältnisse 1964: Der republikanische Herausforderer Goldwater gewann den Deep South und Arizona, während der demokratische Präsident Johnson landesweit einen Erdrutschsieg errang.

Die Haltung der Partei zu den B√ľrgerrechten entwickelte sich bis zur Wahl 1964 weiter. Der demokratische Kandidat Johnson, der nach Kennedys Ermordung Pr√§sident geworden war, setzte sich stark f√ľr die Verabschiedung des Civil Rights Act von 1964 ein. Nach der Unterzeichnung dieses Meilensteins in der B√ľrgerrechtsgesetzgebung im Sommer 1964 sagte Johnson zu seinem Mitarbeiter Bill Moyers: ‚ÄěIch glaube, dass wir soeben den S√ľden f√ľr lange Zeit an die Republikanische Partei abgetreten haben.‚Äú[2] Im Gegensatz zu Johnson hatte sein republikanischer Herausforderer, Senator Barry Goldwater aus Arizona, den Civil Rights Act von 1964 abgelehnt, mit der Begr√ľndung, das Gesetz verleihe der Bundesregierung zu viel Macht. Grunds√§tzlich unterst√ľtzte Goldwater allerdings durchaus die B√ľrgerrechte, so stimmte er etwa f√ľr die Civil Rights Acts von 1957 und 1960 sowie f√ľr den 24. Verfassungszusatz, der die die Afroamerikaner benachteiligende Wahlsteuer verbot. Im November 1964 errang Johnson einen Erdrutschsieg, die Republikaner erlitten erhebliche Verluste bei den Wahlen zum Kongress. Goldwater dagegen gewann neben seinem Heimatstaat Arizona f√ľnf Staaten des Deep South. Zum ersten Mal hatte zumindest der tiefe S√ľden seine Parteipr√§ferenz umgekehrt. Bis 1956 hatte die Region fast immer die einzigen Wahlm√§nnerstimmen f√ľr demokratische Herausforderer gegen popul√§re republikanische Amtsinhaber geliefert. Jetzt versorgte der S√ľden dagegen einen republikanischen Herausforderer mit Wahlm√§nnerstimmen gegen einen popul√§ren demokratischen Amtsinhaber. Allerdings ging immer noch die Mehrheit der s√ľdlichen Wahlm√§nnerstimmen an den demokratischen Kandidaten ‚Äď zum letzten Mal bis 1976.

Das Ende des Solid South durch Nixons ‚ÄěSouthern strategy‚Äú

1968

Bei der Pr√§sidentschaftswahl 1968 machte sich der republikanische Kandidat Richard Nixon den Trend von 1964 mit seiner ‚ÄěSouthern strategy‚Äú zu Nutze. Diese neuartige Kampagne sollte die Republikanische Partei f√ľr diejenigen wei√üen S√ľdstaatler interessant machen, die konservativer und segregationistischer eingestellt waren als die US-weite offizielle Linie der Demokratischen Partei. Als Ergebnis dieser Strategie fiel mit Vizepr√§sident Hubert H. Humphrey zum ersten Mal in der Geschichte ein Kandidat der Demokraten im S√ľden nahezu vollst√§ndig durch; lediglich Texas konnte er gewinnen. Der Rest der Staaten der Region verteilte ihre Mehrheiten auf Nixon und den Kandidaten der streng segregationistischen American Independent Party, George Wallace, Gouverneur von Alabama. Letzterer gewann die Wahlm√§nnerstimmen von Alabama, Arkansas, Georgia, Louisiana und Mississippi. Nixon verf√ľgte √ľber eine √ľppige Mehrheit im Wahlm√§nnerkollegium, obwohl er bei der Wahl durch die Bev√∂lkerung nur 0,7 % vor dem Demokraten Humphrey lag.

1972‚Äď2004

Kurzfristiges Comeback des Solid South: 1976 wurde der Demokrat Jimmy Carter mit nahezu allen Wahlm√§nnerstimmen der S√ľdstaaten zum Pr√§sidenten gew√§hlt.

Nach Nixons erdrutschartiger Wiederwahl 1972, bei der er auch in allen S√ľdstaaten gewann, erlebten die Demokraten 1976 mit dem Wahlsieg Jimmy Carters aus Georgia ein kurzfristiges Comeback im S√ľden. 1976 war das letzte Jahr, in dem ein demokratischer Pr√§sidentschaftskandidat eine Mehrheit bei den Wahlm√§nnerstimmen der S√ľdstaaten erreichen konnte. Bei seiner gescheiterten Kandidatur zur Wiederwahl 1980 konnte Carter dagegen als einzige S√ľdstaaten nur noch seinen Heimatstaat Georgia sowie die als ‚ÄěBorder states‚Äú nur bedingt dem S√ľden zugerechneten West Virginia und Maryland gewinnen.

1984 gewannen die Republikaner alle Wahlm√§nnerstimmen des S√ľdens, 1988 alle au√üer in West Virginia. 1992 und 1996, als zwei S√ľdstaatler (Bill Clinton als Pr√§sidentschaftskandidat und Al Gore als Kandidat f√ľr die Vizepr√§sidentschaft) f√ľr die Demokratische Partei ins Rennen gingen, teilte sich die Region in Staaten mit republikanischer und Staaten mit demokratischer Mehrheit auf. 2000 konnte Al Gore dagegen keine Wahlm√§nnerstimmen aus dem S√ľden gewinnen, nicht einmal aus seinem Heimatstaat Tennessee. Allerdings lagen in Florida, wo George W. Bush zum Sieger erkl√§rt wurde, die Stimmenzahlen bei der Wahl durch das Volk √§u√üerst eng beieinander. Das Muster von 2000 setzte sich auch bei der Wahl 2004 fort: Die Kandidaten John Kerry (Pr√§sident) und John Edwards (Vizepr√§sident) erhielten keine Wahlm√§nnerstimmen aus dem S√ľden, obwohl Edwards aus North Carolina stammt.

Aktuelle Entwicklungen

Verh√§ltnisse zu Beginn des 21. Jahrhunderts (Pr√§sidentschaftswahl 2004): Der S√ľden w√§hlte geschlossen republikanisch, w√§hrend der Kandidat der Demokratischen Partei im Nordosten, in Staaten um die Gro√üen Seen und an der Westk√ľste erfolgreich war.

Heute gelten die S√ľdstaaten zumindest bei Pr√§sidentschaftswahlen als Hochburg der Republikanischen Partei. Eine Ausnahme stellt Florida dar, das zahlreiche Immigranten und aus allen Teilen der USA zugezogene Rentner zum Swing State machen. In Virginia siegten die Republikaner in einigen Pr√§sidentschaftswahlen nur knapp vor den Demokraten. Bei der Wahl 2008 konnte in diesem Staat mit dem aus Illinois stammenden afroamerikanischen Kandidaten Barack Obama zum ersten Mal nach 1964 und zum zweiten Mal nach 1948 wieder ein Demokrat gewinnen. Obama setzte sich auch in Florida und North Carolina durch. Von den elf S√ľdstaaten North und South Carolina, Alabama, Mississippi, Georgia, Louisiana, Texas, Arkansas, Tennessee, Virginia und Florida gingen acht an den republikanischen Bewerber John McCain, so dass sich auch 2008 der aktuelle Zustand nicht grundlegend √§nderte.

Aus anderen als Pr√§sidentschaftswahlen (Senat, Repr√§sentantenhaus, Gouverneur) gehen im S√ľden teils Republikaner, teils Demokraten als Sieger hervor. Hier tendieren insbesondere Louisiana, Arkansas und Tennessee mehr als andere S√ľdstaaten dazu, √∂fter Demokraten zu w√§hlen. Zahlreiche gro√üe Unternehmen er√∂ffnen wegen g√ľnstiger Unternehmensgesetze im S√ľden, insbesondere in North Carolina, Georgia und Texas, Filialen oder verlegen ihren Firmensitz dorthin. Anh√§nger der Demokratischen Partei hoffen, dass die dadurch hervorgerufenen demografischen Ver√§nderungen dort ihrer Partei n√ľtzen k√∂nnten.

Eine zum S√ľden umgekehrte Entwicklung machte der Nordosten der Vereinigten Staaten, der bis weit ins 20. Jahrhundert hinein eine Hochburg der Republikaner war. Die Demokratische Partei verbuchte hier nach und nach Gewinne, von 1992 an erhielt in einem geografisch geschlossenen Gebiet von elf nord√∂stlichen Staaten von Maryland bis Maine stets der Pr√§sidentschaftskandidat der Demokraten (mit Ausnahme der Wahl 2000 in New Hampshire) eine Mehrheit. Verbunden mit dem ebenfalls guten Abschneiden der Demokratischen Partei bei den Kongresswahlen in diesen Staaten wurde in der US-amerikanischen Presse der Begriff ‚ÄěSolid Northeast‚Äú gebildet.[3][4] √Ąhnlich verh√§lt es sich mit den Staaten an der Westk√ľste. Diese tendierten bis in die 1980er Jahre hinein stark zu den Republikanern. Sp√§ter gewannen in Oregon und Washington (seit 1988) sowie Kalifornien (seit 1992) dagegen ununterbrochen die Pr√§sidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei.

Afroamerikaner bevorzugten bis in die 1930er Jahre hinein die Republikaner als Partei der Sklavenbefreiung. Mit Franklin D. Roosevelts New Deal begannen sie sich vermehrt f√ľr die Demokratische Partei zu entscheiden. Verst√§rkt wurde dieser Trend in den 1960er Jahren durch die B√ľrgerrechtsbewegung. Bei der Pr√§sidentschaftswahl 2004 gaben 89 % aller afroamerikanischen W√§hler John Kerry ihre Stimme,[5] 2008 wird die Zustimmung der Afroamerikaner zu Barack Obama mit 96 % angegeben.[6] Diejenigen Countys in den S√ľdstaaten, in denen Obama eine Mehrheit erhielt, waren signifikant h√§ufig Schwerpunktgebiete des Baumwollanbaus um 1860, was mit einem auch aktuell hohen Anteil von Afroamerikanern an der Gesamtbev√∂lkerung dieser Regionen erkl√§rt wird.[7] Diese Countys decken sich im Gro√üen und Ganzen auch mit dem so genannten Black Belt.

Präsidentschaftskandidaten mit Mehrheit in den ehemaligen Konföderierten Staaten seit 1876

Farblegende
Kandidat der Republikaner
Kandidat der Demokraten
Nicht nominierter Kandidat der Demokraten
Kandidat der Dixiecrats
Kandidat der American Independent Party
Wahl Deep South Upper South
Jahr South Carolina Georgia Florida Alabama Mississippi Louisiana Texas North Carolina Virginia Tennessee Arkansas
1876 Hayes Tilden Hayes Tilden Tilden Hayes Tilden Tilden Tilden Tilden Tilden
1880 Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock Hancock
1884 Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland
1888 Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland
1892 Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland Cleveland
1896 Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan
1900 Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan
1904 Parker Parker Parker Parker Parker Parker Parker Parker Parker Parker Parker
1908 Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan Bryan
1912 Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson
1916 Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson Wilson
1920 Cox Cox Cox Cox Cox Cox Cox Cox Cox Harding Cox
1924 Davis Davis Davis Davis Davis Davis Davis Davis Davis Davis Davis
1928 Smith Smith Hoover Smith Smith Smith Hoover Hoover Hoover Hoover Smith
1932 Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt
1936 Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt
1940 Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt
1944 Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt Roosevelt
1948 Thurmond Truman Truman Thurmond Thurmond Thurmond Truman Truman Truman Truman Truman
1952 Stevenson Stevenson Eisenhower Stevenson Stevenson Stevenson Eisenhower Stevenson Eisenhower Eisenhower Stevenson
1956 Stevenson Stevenson Eisenhower Stevenson Stevenson Eisenhower Eisenhower Stevenson Eisenhower Eisenhower Stevenson
1960 Kennedy Kennedy Nixon Byrd/Kennedy* Byrd** Kennedy Kennedy Kennedy Nixon Nixon Kennedy
1964 Goldwater Goldwater Johnson Goldwater Goldwater Goldwater Johnson Johnson Johnson Johnson Johnson
1968 Nixon Wallace Nixon Wallace Wallace Wallace Humphrey Nixon Nixon Nixon Wallace
1972 Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon Nixon
1976 Carter Carter Carter Carter Carter Carter Carter Carter Ford Carter Carter
1980 Reagan Carter Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan
1984 Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan Reagan
1988 Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush
1992 Bush Clinton Bush Bush Bush Clinton Bush Bush Bush Clinton Clinton
1996 Dole Dole Clinton Dole Dole Clinton Dole Dole Dole Clinton Clinton
2000 Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush
2004 Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush Bush
2008 McCain McCain Obama McCain McCain McCain McCain Obama Obama McCain McCain
Jahr South Carolina Georgia Florida Alabama Mississippi Louisiana Texas North Carolina Virginia Tennessee Arkansas
Wahl Deep South Upper South

(*) Von den elf Wahlm√§nnern der Demokratischen Partei in Alabama stimmten f√ľnf f√ľr John F. Kennedy und sechs f√ľr Harry F. Byrd.
(**) Alle acht Wahlm√§nner der Demokratischen Partei in Mississippi stimmten f√ľr Harry F. Byrd.

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Hilary Abner Herbert: Why the Solid South? Or, Reconstruction and its Results. Woodward, Baltimore 1890. Nachdruck Negroe Universities Press, New York 1969, ISBN 0-8371-1535-3
  2. ‚ÜĎ http://www.digitalnpq.org/archive/1987_winter/second.html Aufgerufen 5. Oktober 2008
  3. ‚ÜĎ The Washington Post, 8. November 2006 aufgerufen 3. Februar 2010
  4. ‚ÜĎ The Washington Monthly, 10. November 2006 aufgerufen 3. Februar 2010
  5. ‚ÜĎ http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=4172453 Aufgerufen 5. Oktober 2008
  6. ‚ÜĎ http://www.politico.com/news/stories/1108/15297.html Aufgerufen 2. M√§rz 2009
  7. ‚ÜĎ http://strangemaps.wordpress.com/2008/11/15/330-from-pickin-cotton-to-pickin-presidents/ Aufgerufen 2. M√§rz 2009

Siehe auch

Literatur

  • George Brown Tindall: The Disruption of the Solid South. University of Georgia Press, Athens 1972, ISBN 0-8203-0280-5
  • Monroe Lee Billington: The Rise and Decline of the Solid South. Forum Press, St. Charles 1975, ISBN 0-8827-3062-2
  • Dewey Wesley Grantham: The Life and Death of the Solid South. A Political History. University Press of Kentucky, Lexington 1988, ISBN 0-8131-0308-8
  • Kari A. Frederickson: The Dixiecrat Revolt and the End of the Solid South, 1932-1968. University of North Carolina Press, Chapel Hill 2001, ISBN 0-8078-2594-8

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Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Solid South ‚ÄĒ refers to the electoral support of the Southern United States for Democratic Party candidates for nearly a century from 1877, the end of the Reconstruction, to 1964. Democrats won by large margins in the South in every presidential election from… ‚Ķ   Wikipedia

  • Solid South ‚ÄĒ ‚ėÜ Solid South n. those Southern States traditionally regarded as solidly supporting the Democratic Party ‚Ķ   English World dictionary

  • Solid South ‚ÄĒ –ö–į—Ä–ł–ļ–į—ā—É—Ä–į. –ü–Ķ—Ä–≤—č–Ļ –Ņ—Ä–ĺ—Ä—č–≤ –Ĺ–į —Ā–Ņ–Ľ–ĺ—á—Ď–Ĺ–Ĺ–ĺ–ľ —é–≥–Ķ: –ú–ł—Ā—Ā—É—Ä–ł –≥–ĺ–Ľ–ĺ—Ā—É–Ķ—ā –∑–į —Ä–Ķ—Ā–Ņ—É–Ī–Ľ–ł–ļ–į–Ĺ—Ü–į –Ę–Ķ–ĺ–ī–ĺ—Ä–į –†—É–∑–≤–Ķ–Ľ—Ć—ā–į (1904). Solid South ‚Ķ   –í–ł–ļ–ł–Ņ–Ķ–ī–ł—Ź

  • Solid South ‚ÄĒ Southern United States usually voting as a solid bloc: Alabama, Florida, Georgia, Louisiana, Mississippi, South Carolina ‚Ķ   Eponyms, nicknames, and geographical games

  • Solid South ‚ÄĒ the states of the southern U.S. that traditionally supported the Democratic party after the Civil War. * * * ‚Ķ   Universalium

  • Solid South ‚ÄĒ noun The electoral support of the Southern United States for Democratic Party candidates for nearly a century from 1877, the end of the Reconstruction, to 1964 ‚Ķ   Wiktionary

  • solid south ‚ÄĒ formerly the states of southern USA that supported the Democratic party following the Civil War ‚Ķ   English contemporary dictionary

  • Solid South ‚ÄĒ the states of the southern U.S. that traditionally supported the Democratic party after the Civil War ‚Ķ   Useful english dictionary

  • solid ‚ÄĒ (adj.) late 14c., from O.Fr. solide firm, dense, compact, from L. solidus firm, whole, entire (related to salvus safe ), from PIE root *sol whole (Cf. Gk. holos whole, L. salus health; see SAFE (Cf. safe) (adj.)). Slang ‚Ķ   Etymology dictionary

  • South Carolina ‚ÄĒ US state Name = South Carolina Fullname = State of South Carolina Flaglink = Flag of South Carolina Nickname = The Palmetto State Motto = Dum spiro spero (Latin; While I breathe, I hope ) Animis opibusque parati (Latin; Ready in soul and resource ‚Ķ   Wikipedia


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