Sommerschenburg

Gneisenau-Denkmal
Schloss Sommerschenburg um 1860, Sammlung Alexander Duncker

Sommerschenburg ist ein Ortsteil der Gemeinde Sommersdorf im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt (Deutschland). Sommerschenburg liegt geographisch höher als Sommersdorf und ist fast vollständig von Wald umgeben.

In Sommerschenburg ist der preußische Generalfeldmarschall und Heeresreformer August Graf Neidhardt von Gneisenau im Jahr 1841 in der Nähe seines Gutes (Mausoleum mit Gedenkplatz an der Hauptstraße nach Sommersdorf) beigesetzt worden. Zuvor ruhte der Leichnam des 1831 an der Cholera verstorbenen Feldherren in der Wormsdorfer Kirche. Zu seinen Ehren wurde eine Gruft mit einem Mamordenkmal errichtet. In einem Denkmal-Wächterhaus im schweizerischen Stil sollte ein verdienter Kriegsveteran für alle Zeiten wachen.

Im „Gneisenau Schloss“ befand sich vor 1989 die polytechnische Oberschule. Mittlerweile wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer und verfällt zunehmend. Unweit des Schlosses befindet sich das Naturfreibad, umgeben von viel Grün, inmitten des ehemaligen Naherholungsgebietes. Der Badesee entstand Ende der 1960er Jahre in einer gefluteten Eisenerzabbaugrube.

Zu diesem Naherholungsgebiet gehörte bis 1989 auch ein Kinderferienlager und eine Gaststätte mit Freilichtbühne. Beides ist derzeit nicht mehr nutzbar.

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