Spätaussiedler

ÔĽŅ
Spätaussiedler

Spätaussiedler werden seit dem 1. Januar 1993 im amtlichen Sprachgebrauch Menschen genannt,

Bis 1992 wurden diese Migranten nach dem Bundesvertriebenengesetz als Aussiedler bezeichnet.[1] Vor allem sollen die Begriffe Aussiedler und Sp√§taussiedler die Angeh√∂rigen von deutschen Minderheiten erfassen, deren Familien teilweise seit Generationen in Ostmitteleuropa, Osteuropa, S√ľdosteuropa und teilweise in Asien gelebt haben und nach Deutschland eingereist sind.

Inhaltsverzeichnis

Rechtslage

Das zur Pr√ľfung der Voraussetzungen f√ľr die Anerkennung der Sp√§taussiedler-Eigenschaft einschl√§gige Gesetz ist das am 19. Mai 1953 in Kraft getretene Bundesvertriebenengesetz (BVFG), das nun in einer sehr modifizierten Form angewendet wird. Dieses Gesetz f√ľhrt bei denen, die als deutsche Volkszugeh√∂rige im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes aus Osteuropa in die Bundesrepublik einreisen d√ľrfen, zu einem Statuserwerb als Sp√§taussiedler. Nach 1990 erlebte Deutschland einen erh√∂hten Zuzug an Aussiedlern beziehungsweise Sp√§taussiedlern aus Osteuropa. In den vergangenen Jahren hat dieser Zuzug nachgelassen. So kamen 2005 laut N√ľrnberger Bundesamt f√ľr Migration und Fl√ľchtlinge (BAMF) 7.500 Sp√§taussiedler nach Deutschland[2], 2010 noch 2.350.[3]

Wer seit dem 1. Januar 1993 als Sp√§taussiedler in der Bundesrepublik Deutschland anerkannt werden will, muss mit einem Aufnahmebescheid einreisen. Diesen bekommt er, wenn er mittels eines formalen schriftlichen Aufnahmeverfahrens seine deutsche Volkszugeh√∂rigkeit nachweist. Als deutsche Volkszugeh√∂rige gelten seit 1997 nur noch solche Deutschst√§mmige, die in einem m√ľndlichen Test ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen, die sie nicht in einem Deutschkurs erworben haben d√ľrfen.

Legaldefinition

Das Bundesvertriebenengesetz vom 19. Mai 1953 nennt (in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. August 2007) in ¬ß 4 folgende Kriterien f√ľr eine Anerkennung als Sp√§taussiedler:

  • Sp√§taussiedler ist in der Regel ein deutscher Volkszugeh√∂riger, der die Republiken der ehemaligen Sowjetunion nach dem 31. Dezember 1992 im Wege des Aufnahmeverfahrens verlassen und innerhalb von sechs Monaten im Geltungsbereich des Gesetzes seinen st√§ndigen Aufenthalt genommen hat, wenn er zuvor
    • seit dem 8. Mai 1945 oder
    • nach seiner Vertreibung oder der Vertreibung eines Elternteils seit dem 31. M√§rz 1952 oder
    • seit seiner Geburt, wenn er vor dem 1. Januar 1993 geboren ist und von einer Person abstammt, die die Stichtagsvoraussetzung des 8. Mai 1945 nach Nummer 1 oder des 31. M√§rz 1952 nach Nummer 2 erf√ľllt, es sei denn, dass Eltern oder Voreltern ihren Wohnsitz erst nach dem 31. M√§rz 1952 in die Aussiedlungsgebiete verlegt haben,
seinen Wohnsitz in den Aussiedlungsgebieten hatte.
  • Sp√§taussiedler ist auch ein deutscher Volkszugeh√∂riger aus Osteuropa oder China, der die √ľbrigen Voraussetzungen des Absatzes 1 erf√ľllt und glaubhaft macht, dass er am 31. Dezember 1992 oder danach Benachteiligungen oder Nachwirkungen fr√ľherer Benachteiligungen auf Grund deutscher Volkszugeh√∂rigkeit unterlag.
  • Der Sp√§taussiedler ist Deutscher im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes. Nichtdeutsche Ehegatten oder Abk√∂mmlinge von Sp√§taussiedlern, die in den Aufnahmebescheid einbezogen worden sind, erwerben, sofern die Einbeziehung nicht unwirksam geworden ist, diese Rechtsstellung mit ihrer Aufnahme im Geltungsbereich des Gesetzes.

In einer ‚ÄěAllgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Bundesvertriebenengesetz (BVFG-VwV)‚Äú vom 19. November 2004[4] wird der Begriff ‚Äědeutsche Volkszugeh√∂rigkeit‚Äú folgenderma√üen definiert:

‚ÄěDie kumulativ zu erf√ľllenden Merkmale der deutschen Volkszugeh√∂rigkeit sind

  • deutsche Abstammung;
  • ausschlie√üliches Bekenntnis zum deutschen Volkstum im Aussiedlungsgebiet oder Zurechnung zur deutschen Nationalit√§t nach dem Recht des Herkunftsstaates (Bekenntnissurrogat);
  • Best√§tigung des Bekenntnisses oder des Bekenntnissurrogats durch die F√§higkeit, infolge der famili√§ren Vermittlung ein einfaches Gespr√§ch in deutscher Sprache (noch) im Zeitpunkt der Aussiedlung f√ľhren zu k√∂nnen.‚Äú

Rechte und Pflichten von Aussiedlern

Im Prinzip sind alle B√ľrgerrechte auf Aussiedler anzuwenden. Auf Grund des Wohnortzuweisungsgesetzes[5] waren Aussiedler fr√ľher nach ihrer Einreise nach Deutschland in ihrer Freiz√ľgigkeit eingeschr√§nkt, wenn sie nicht durch eigene Erwerbst√§tigkeit ihren Unterhalt bestreiten konnten. Hintergrund dieser Ma√ünahme war der Umstand, dass Aussiedler dazu neigen, in die N√§he von Familienangeh√∂rigen zu ziehen, was zu hohen Aussiedleranteilen in den betreffenden Gemeinden f√ľhrte und die Leistungsf√§higkeit dieser Gemeinden zu √ľberfordern drohte.[6] Aufgrund der √ľber viele Jahre stetig gesunkenen Zuz√ľge von Aussiedlern wurde das Gesetz weitgehend obsolet und daher zum 31. Dezember 2009 aufgehoben.[7][8]

Einige Gemeinden sehen in ‚ÄěAussiedlerkontingenten‚Äú bei der Vergabe von Baupl√§tzen ein Instrument, um den Anteil von Sp√§taussiedlern an den Einwohnern der betreffenden Gemeinde in Grenzen zu halten (zum Beispiel die Gemeinde Holdorf).[9] Derartige Regelungen k√∂nnen allerdings von der Kommunalaufsicht wegen Versto√ües gegen Art. 3 Abs. 3 GG aufgehoben werden, da eine Ungleichbehandlung von Menschen, die am ‚Äěfalschen Ort‚Äú geboren wurden, eine verbotene Diskriminierung auf Grund der Herkunft eines Menschen darstellt und verfassungswidrig ist.

Im Hinblick auf das Fremdrentengesetz ist es von zentraler Bedeutung, ob jemand als Sp√§taussiedler oder als Angeh√∂riger eines Sp√§taussiedlers nach Deutschland eingereist ist: Nur Personen, die bei der Einreise selbst den Sp√§taussiedlerstatus hatten, haben dadurch Anspr√ľche aus dem Fremdrentengesetz, das hei√üt auf eine h√∂here Altersrente als blo√üe Angeh√∂rige erworben.

Junge Männer mit Spätaussiedlerstatus unterliegen nach Artikel 12a des Grundgesetzes der Wehrpflicht.

Geschichte

Familie aus Sibirien, Juni 1988 im Lager Friedland

Der Begriff Sp√§taussiedler war urspr√ľnglich eine nicht offizielle Bezeichnung f√ľr Aussiedler, denen ab Ende der 1970er Jahre bis zum 31. Dezember 1992 die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland gelungen beziehungsweise h√§ufig gegen deutsche ‚ÄěAusgleichszahlungen‚Äú an die Ausreisestaaten gestattet worden war.

Die Nachfahren der deutschen Auswanderer, die sich vor dem 20. Jahrhundert in Osteuropa (Rum√§nien, Ungarn, Ukraine und vor allem Russland) niedergelassen hatten, konnten seit den 1960er Jahren auf Antrag (und mit der Begr√ľndung ihrer deutschen Volkszugeh√∂rigkeit und/oder der Familienzusammenf√ľhrung) in die Bundesrepublik einwandern. Verst√§rkt wurde dieser Zustrom durch deutsche Staatsb√ľrger, die nach 1945 in den fr√ľheren deutschen Gebieten √∂stlich von Oder und Nei√üe verblieben waren, und deren Nachkommen.

Viele, die w√§hrend des Zweiten Weltkriegs nach Deutschland gekommen waren oder f√ľr Deutschland Kriegsdienst geleistet hatten und damals zum Teil als ‚ÄěBeutegermanen‚Äú diffamiert worden waren, wurden gleich nach dem Krieg in die sibirischen oder asiatischen Gebiete der Sowjetunion verschleppt ‚Äď als Reparationsma√ünahme zum Ausgleich f√ľr die Kosten, die der Sowjetunion im Kampf gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg entstanden sind ‚Äď und mussten als Zwangsarbeiter in Fabriken oder Minen arbeiten.

Von 1950 bis 2005 kamen als Aussiedler beziehungsweise Spätaussiedler in die Bundesrepublik Deutschland:

  • aus Polen: 1.444.847
  • aus der Sowjetunion und Nachfolgestaaten: 2.334.334
  • aus Rum√§nien: 430.101
  • aus der Tschechoslowakei und Nachfolgestaaten: 105.095
  • aus Ungarn: 21.411
  • aus Jugoslawien und Nachfolgestaaten: 90.378
  • aus sonstigen Gebieten: 55.716
  • (insgesamt 4.481.882) Menschen[10]

Im Zuge der Familienzusammenf√ľhrung gelangten einige Deutsche aus den oben genannten Staaten auch in die DDR. Ihre Anzahl wurde allerdings von den √∂rtlichen Beh√∂rden nicht amtlich erfasst, da sie nicht als Deutsche, sondern als Staatsb√ľrger ihres Herkunftslandes, mithin als zugewanderte Ausl√§nder eingeordnet wurden.

Bei den Beratungen des ‚ÄěKriegsfolgenbereinigungsgesetzes‚Äú, das zum 1. Januar 1993 in Kraft trat, war die Bundestagsmehrheit zur Auffassung gekommen, dass sich in Rum√§nien und Polen die politischen Verh√§ltnisse so weit normalisiert h√§tten, dass die deutschen Minderheiten dort nicht mehr verfolgt w√ľrden. Somit h√§tten nur noch solche Angeh√∂rige der deutschen Minderheit einen Anspruch auf Anerkennung als Vertriebene, die individuell nachweisen k√∂nnten, dass sie wegen ihrer Nationalit√§t verfolgt und diskriminiert worden seien. Bei deutschen Volkszugeh√∂rigen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion hingegen wurde davon ausgegangen, dass sie kollektiv wegen ihrer Volkszugeh√∂rigkeit Verfolgungen ausgesetzt gewesen seien.[11]

Spätaussiedler, die jetzt nach Deutschland umsiedeln, sollen die Behauptung, deutsche Volkszugehörige zu sein, durch ausreichende Beherrschung der deutschen Sprache nachweisen.

Die Konzentration auf die Deutschkenntnisse der Ausreisewilligen wurde 2001 bei den Beratungen zur Neufassung des ¬ß 6 BVFG im Deutschen Bundestag folgenderma√üen begr√ľndet: ‚ÄěSp√§taussiedler w√ľrden kaum noch als (ehemalige) Volksdeutsche wahrgenommen werden k√∂nnen, wenn sie ohne Deutschkenntnisse als solche anerkannt werden k√∂nnten; au√üerdem w√ľrde ihre Integration zus√§tzlich erschwert. Denn insbesondere fehlende Deutschkenntnisse stellen sich bei den russlanddeutschen Sp√§taussiedlerfamilien zunehmend als starkes Hindernis f√ľr deren Integration in Deutschland heraus. Dadurch entstehen Belastungen f√ľr die Sozialhaushalte, welche vor allem dann schwer zu erkl√§ren sein werden, wenn die Anerkennung als Sp√§taussiedler trotz fehlender Deutschkenntnisse m√∂glich sein soll.‚Äú[12]

In einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung[13] geben 64 Prozent der in Deutschland aufgenommenen Spätaussiedler an, dass sie in ihrem Herkunftsland zu Hause nicht Deutsch gesprochen hatten.

In neueren soziolinguistischen Untersuchungen wird die These vertreten, dass jemand, ‚Äěder die deutsche Sprache nicht auf muttersprachlichem Niveau beherrscht, [‚Ķ] es schwer haben [wird], unhinterfragt an seiner beanspruchten deutschen Identit√§t festzuhalten.‚Äú[14] Allerdings gibt es auch Widerspruch gegen die These, nur diejenigen seien deutsche Volkszugeh√∂rige, die von ihren Eltern die deutsche Sprache vermittelt bekommen h√§tten.[11]

Um Deutschstämmige vor allem in Polen und in Russland zum Verbleib in ihren jetzigen Wohngebieten zu motivieren, hat die Bundesregierung auf der Grundlage des § 96 BVFG ein System von Bleibehilfen entwickelt.[15]

Integration in die deutsche Gesellschaft

Zur Integration von Spätaussiedlern stellt die Schader-Stiftung[16] fest:

  ‚Äě[‚Ķ]

  • Die weit √ľberwiegende Zahl der nach Deutschland √ľbersiedelten Russlanddeutschen wurde in einem sowjetischen Umfeld sozialisiert. Nur noch die √§lteste Generation kennt rein deutschst√§mmige Heiraten und Nachbarschaften, wie sie bis zum 2. Weltkrieg √ľblich waren, danach aber zerschlagen wurden. Kultur und Lebensweise orientierten sich nicht einmal mehr an einem wenn auch √ľberholten und auf veraltetem Stand stagnierenden Deutschlandbild, sondern an zeitgen√∂ssischen Kultur- und Konsummustern der sowjetischen Gesellschaften.
  • Hauptmotiv f√ľr die √úbersiedlung nach Deutschland war nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Chance, f√ľr sich selbst und die Kinder in einem wohlhabenden Land eine bessere Zukunft zu sichern.
  • Die Ausreise nach Deutschland wurde h√§ufig gegen den Widerstand von Angeh√∂rigen der eigenen Familie durchgesetzt. Insbesondere √§ltere Kinder und Jugendliche wollten ihren alten Lebenskontext und die peer groups, innerhalb derer sie sich bewegten, nicht aufgeben.
  • Die Stigmatisierung der Deutschst√§mmigen als ‚ÄöDeutsche‚Äė oder gar abwertend als ‚ÄöNazis‚Äė in der Sowjetunion schlug nach der √úbersiedlung in die Bundesrepublik in eine Stigmatisierung als ‚ÄöRussen‚Äė um. Dieser verbale Ausdruck der Ausgrenzung wurde insbesondere von der jungen Generation als Merkmal der eigenen Identit√§tsbildung und Selbstabgrenzung angenommen und bewirkt noch immer erhebliche Integrationsprobleme.
  • Die gleicherma√üen von au√üen entgegengebrachte und selbst gew√§hlte Ausgrenzung im Aufnahmeland, die vor allem auf viele m√§nnliche, jugendliche Aussiedler einwirkt, steht in enger Verbindung mit dem Zeitpunkt der √úbersiedlung nach Deutschland vor oder nach Mitte der 1990er Jahre. Die fr√ľhen Aussiedlergruppen verf√ľgten noch √ľber Kenntnisse der deutschen Sprache und Kultur und trafen g√ľnstige Arbeitsmarktbedingungen in der Bundesrepublik an; ihre strukturelle Integration gelang schnell und erfolgreich. Unter den sp√§teren Aussiedlergruppen besa√üen nur noch wenige Personen deutsche Sprachkenntnisse, die kulturelle Sozialisation war eine komplett russische bzw. sowjetische. Die verschlechterte Arbeitsmarktlage in Deutschland und gek√ľrzte Mittel z. B. f√ľr Sprachkurse erschwerten die Eingliederung im Aufnahmeland erheblich. Die Geschichte der Migration ist f√ľr diese Menschen daher in vielen F√§llen eine Geschichte des sozialen Abstiegs.‚Äú

Ein wesentlicher Grund f√ľr die genannte Stigmatisierung ist die Auffassung vieler alteingesessener Deutscher, ‚Äědeutsch‚Äú sei man nur dann, wenn man die deutsche Sprache hinreichend gut beherrsche. Laut einer auf dem 47. Kongress der Deutschen Gesellschaft f√ľr Psychologie 2010 in Bremen vorgetragenen Studie meinen das 96,6 Prozent aller autochthonen Deutschen.[17]

Auf einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema ‚ÄěMigration und Integration‚Äú, die im M√§rz 2003 stattfand, wurde festgestellt, dass Sp√§taussiedler √ľberdurchschnittlich h√§ufig von Arbeitslosigkeit betroffen und bedroht seien.[18] ‚ÄěZwar verf√ľgen [‚Ķ] rund zwei Drittel der Sp√§taussiedler √ľber eine mehr- oder sogar langj√§hrige Berufserfahrung, die wenigsten k√∂nnen aber ihre Kenntnisse in Deutschland einbringen. Vielfach scheitert die berufliche Integration an mangelnden Deutsch- und EDV-Kenntnissen. Nur rund 21 Prozent der Befragten beurteilen ihre sprachlichen F√§higkeiten als fortgeschritten oder sehr gut. 36 Prozent der befragten Aussiedler geben an, sie h√§tten zu Hause schon Deutsch gesprochen.‚Äú

Die These, wonach es unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Aussiedlermilieu eine erh√∂hte Anf√§lligkeit f√ľr Drogenkonsum und Kriminalit√§t gebe, ist umstritten.[19][20]

Die ‚ÄěLandsmannschaft der Deutschen aus Russland‚Äú betont die Chancen, die die Zuwanderung von Russlanddeutschen nach Deutschland mit sich bringe, ‚Äěweil mit ihnen junge, kinderreiche und arbeitsame Menschen in eine Gesellschaft kommen, die sich zunehmend der Gefahr einer √úberalterung gegen√ľber sieht, und weil sie sich mit ihren F√§higkeiten und ihrer Leistungsbereitschaft ganz gewiss nicht zu verstecken brauchen.‚Äú[21]

Der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Sch√§uble kommentierte 2006 die Situation mit den Worten: ‚ÄěDer sp√ľrbare Anstieg von mitreisenden Familienangeh√∂rigen mit unzureichenden Sprachkenntnissen und die schwierige Lage auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland machen uns heute [‚Ķ] mehr zu schaffen, als das fr√ľher der Fall gewesen ist. Die Mehrzahl der Aussiedler bem√ľht sich um die eigene Integration, indem sie Deutsch lernt und Arbeiten annimmt, die oft weit unter ihrer pers√∂nlichen Qualifikation liegen. [‚Ķ] Leider haben wir mit einem Teil der j√ľngeren m√§nnlichen Generation einige Probleme ‚Äď auch wenn ich vermute, dass die Darstellungen in den Medien oft √ľberzogen und einseitig sind. [‚Ķ] Diesem Problem m√ľssen wir mit aller Kraft und gemeinsam entgegenwirken so gut und wo immer wir k√∂nnen.‚Äú[22]

In Russland beurteilt man die Lage skeptischer: ‚ÄěHeute leben in der Bundesrepublik ca. 2,5 Millionen B√ľrger, die als Aussiedler, Sp√§taussiedler oder deren Angeh√∂rige aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind. F√ľr viele von ihnen hat sich der Traum nach Akzeptanz und einem besseren Leben auch in Deutschland nicht verwirklicht.‚Äú[23] Im Kontext dieser russischen Kritik verabschiedete die Regierung der Russischen F√∂deration im Juni 2007 ein staatliches ‚ÄěProgramm zur dauerhaften R√ľckf√ľhrung von im Ausland lebenden Personen russischer Muttersprache auf das Territorium der Russischen F√∂deration‚Äú (Kurzbezeichnung: ‚ÄöProgramm Landsleute‚Äė). Dessen Ziel ist es, die R√ľckwanderung von 300.000 Personen russischer Muttersprache aus der GUS, Israel, den USA und aus Deutschland (Sp√§taussiedler, j√ľdische Zuwanderer und russische Staatsangeh√∂rige) bis 2009 zu f√∂rdern.[24]

Aus der Gruppe der Sp√§taussiedler schlossen 80 Prozent und mehr die Integrationskurse, die sie besucht haben, erfolgreich ab (der Durchschnittswert aller Gruppen Zugewanderter liegt bei ca. 70 Prozent).[25] Im Jahresdurchschnitt 2007 waren 23.542 Sp√§taussiedler arbeitslos gemeldet (1998 waren 116.871 (Sp√§t-)Aussiedler als arbeitslos gemeldet; 1999 belief sich ihre Zahl auf 92.054).[26] W√§hrend in den Jahren 2000 bis 2006 218.708 deutsche Zuwanderer aus der Russischen F√∂deration nach Deutschland kamen, kehrten 13.661 R√ľckwanderer in diesem Zeitraum nach Russland zur√ľck.[27]

In zahlreichen Bundesl√§ndern wurden sogenannte Sonderlehrg√§nge f√ľr Aussiedler eingerichtet, wobei sich die Zielgruppen und Zulassungsvoraussetzungen je nach Land unterscheiden. Die Lehrg√§nge bauen in der Regel auf ausl√§ndischen Sekundarabschl√ľssen mit mindestens zehnj√§hriger Dauer auf und f√ľhren in zwei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife beziehungsweise zur Fachhochschulreife. Eine aufstockende F√∂rderung zum BAf√∂G erfolgt zum Beispiel durch die Otto Benecke Stiftung e. V.[28][29]

Gruppe der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion

Viele Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion brachten auch nicht-deutsche Familienangeh√∂rige mit. √úberwog zu Beginn der Einwanderungswelle bis Anfang der 1990er Jahre der Anteil derjenigen in den Familien, die sich der deutschen Kultur zugeh√∂rig f√ľhlten und auch Deutsch sprachen, so kamen mit der letzten Einwanderungswelle √ľberwiegend Menschen ohne Kenntnisse oder mit nur geringen Kenntnissen der deutschen Sprache.

In manchen deutschen St√§dten sind mittlerweile Gegenden entstanden, in denen (auch von Deutschst√§mmigen) √ľberwiegend Russisch gesprochen wird. Die Menschen, die dort leben, sind Deutsche aus Russland, ethnische Russen, Angeh√∂rige anderer V√∂lker der ehemaligen Sowjetunion sowie j√ľdische Einwanderer aus Russland (zumeist Kontingentfl√ľchtlinge). Mehrere eigenst√§ndige russischsprachige Zeitungen, beispielsweise die Tageszeitung ‚ÄěRheinskaja Gazeta‚Äú oder die Wochenzeitschrift ‚ÄěRusskaja Germanija‚Äú erscheinen heute in Deutschland; sie kommen dem anhaltenden Bed√ľrfnis vieler Zuwanderer, auch in Deutschland die russische Sprache und Kultur zu pflegen, entgegen.

Eine deutsch-russische Mischsprache, die manchmal unter diesen Einwanderergruppen gesprochen wird, ist derzeit im Entstehen begriffen. In der Regel wird eine unterschiedlich ausgeprägte Mehrsprachigkeit gepflegt, wie etwa bei den Russlandmennoniten mit dem parallelen Gebrauch von Deutsch, Russisch und Plautdietsch.

Es hat sich jedoch auch eine kaum beachtete, aber relativ gro√üe Mittelschicht von Deutschen aus Russland entwickelt, die keinen Wert darauf legen, als ‚ÄěBindestrich-Deutsche‚Äú betrachtet zu werden und die einfach nur Deutsche in Deutschland sein wollen. So gibt es zum Beispiel deutsche Studenten aus Russland, die akzentfreies Deutsch auf einem f√ľr ein Studium erforderlichen Niveau sprechen, da sie entweder noch vor der Einschulung nach Deutschland kamen oder sogar bereits hier geboren wurden.

Das oft pauschal negative Bild der Deutschen aus Russland l√§sst sich dadurch erkl√§ren, dass viele bei dem Begriff ‚ÄěDeutsche aus Russland‚Äú nicht an diejenigen denken, die inzwischen nicht nur integriert, sondern voll assimiliert sind, so dass man nicht auf die Idee kommt, sie oder ihre Vorfahren k√∂nnten zugewandert sein.

Begriffsumfeld

In vielen Statistiken werden ‚ÄěAussiedler‚Äú als Kategorie aufgef√ľhrt. Die auffallend niedrigen Zahlen erkl√§ren sich dadurch, dass ‚ÄěAussiedler‚Äú in der offiziellen Statistik der Bundesregierung nur so lange als solche aufgef√ľhrt werden, bis sie die deutsche Staatsangeh√∂rigkeit verliehen bekommen haben. Umgangssprachlich wird aber eine ausgesiedelte Person (mit bereits vorhandener deutscher Staatsb√ľrgerschaft) oft immer noch als Aussiedler bezeichnet.

Deutsche, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus den danach unter fremder Verwaltung stehenden ehemaligen deutschen Ostgebieten vertrieben wurden (1945‚Äď1948), werden als Vertriebene bezeichnet.

Sowohl Fl√ľchtlinge (1944‚Äď45), Vertriebene (1945‚Äď48) als auch Aussiedler (1957‚Äď92) werden als Heimatvertriebene bezeichnet. Bis 1992 z√§hlten auch die Aussiedler zur Gruppe der Heimatvertriebenen. Aussiedler, die aus den historischen deutschen Ostgebieten kommen, waren bereits im Besitz der deutschen Staatsangeh√∂rigkeit, da entweder ihre Vorfahren oder sie noch selbst B√ľrger des Deutschen Reiches (Stand: 31. Dezember 1937) waren.

Internationale Regelungen √ľber B√ľrgerrechte f√ľr Abk√∂mmlinge des Staatsvolks

Gesetze f√ľr die Einreise von Menschen, die als Abk√∂mmlinge des eigenen Staatsvolkes (als ethnische Minderheit) im Ausland leben und nach der Einreise einen Anspruch auf Teilhabe an den ausschlie√ülich B√ľrgern des Einreiselandes zustehenden Rechten (B√ľrgerrechten) erwerben, gibt es in vielen weiteren Staaten. Beispielsweise erlie√ü Griechenland ein Gesetz, mit welchem es griechischst√§mmigen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion erm√∂glichte, sich wieder in Griechenland anzusiedeln. Seitdem sind einige hunderttausend griechischst√§mmige Ex-Sowjetb√ľrger, vor allem aus Georgien, der Ukraine und Kasachstan, nach Griechenland ausgewandert. Ein weiteres Beispiel sind die finnischst√§mmigen Bewohner des russischen Ingermanlandes. √Ąhnliche Gesetze existieren auch in Japan und Estland.

Einen Sonderfall stellt die Alija (die Einreise von Juden nach Israel) dar, da in diesem Fall die Kategorie ‚ÄěReligionszugeh√∂rigkeit‚Äú unaufl√∂slich mit der der ‚ÄěVolkszugeh√∂rigkeit‚Äú verkn√ľpft wird.

Literatur

  • Alfred Eisfeld: Die Russlanddeutschen. 2. Aufl. 1999, ISBN 3-784-42382-5.
  • Heinz Ingenhorst: Die Ru√ülanddeutschen ‚Äď Aussiedler zwischen Tradition und Moderne, Frankfurt/Main 1997.
  • Ferdinand Stoll: Kasachstandeutsche. Migrationsstrategien Kasachstandeutscher im √úbergang von ethnischer zu transnationaler Migration ‚Äď aus der Sicht von Kasachstan. Kisslegg 2007, ISBN 978-3-00-023812-3.
  • Falk Blask, Belinda Bindig, Franck Gelhausen (Hrsg.): Ich packe meinen Koffer. Eine ethnologische Spurensuche rund um OstWest-Ausreisende und Sp√§taussiedelnde. Ringbuch Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-941561-01-4.

Siehe auch

Einzelnachweis

  1. ‚ÜĎ Diese Personen deutscher Staats- oder Volkszugeh√∂rigkeit sind in ¬ß 1 Abs. 2 Nr. 3 BVFG legal definiert als ‚Äě[Vertriebene, die] nach Abschluss der allgemeinen Vertreibungsma√ünahmen vor dem 1. Juli 1990 oder danach im Wege des Aufnahmeverfahrens vor dem 1. Januar 1993 die ehemals unter fremder Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete, Danzig, Estland, Lettland, Litauen, die ehemalige Sowjetunion, Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Rum√§nien, Bulgarien, Jugoslawien, Albanien oder China verlassen hat oder verl√§sst, es sei denn, dass er, ohne aus diesen Gebieten vertrieben und bis zum 31. M√§rz 1952 dorthin zur√ľckgekehrt zu sein, nach dem 8. Mai 1945 einen Wohnsitz in diesen Gebieten begr√ľndet hat (Aussiedler)‚Äú.
  2. ‚ÜĎ Zeit: ‚ÄěWir waren ein Einwanderungsland‚Äú
  3. ‚ÜĎ Bundesverwaltungsamt: Jahresstatistik 2010 ‚Äď Herkunftsstaaten nach Monaten; Sp√§taussiedleraufnahmeverfahren
  4. ‚ÜĎ Bundesministerium des Innern: ‚ÄěAllgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundesvertriebenengesetz (BVFG-VwV)‚Äú. 19. November 2004 (GMBl. S. 1059)
  5. ‚ÜĎ Neufassung des Gesetzes √ľber die Festlegung eines vorl√§ufigen Wohnortes f√ľr Sp√§taussiedler in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. August 2005 (BGBl. I 2005, S. 2474) (PDF)
  6. ‚ÜĎ Alwin Schr√∂der: Die Russen von Cloppenburg, Spiegel Online vom 1. April 2005.
  7. ‚ÜĎ Entscheiderbrief 5/2010
  8. ‚ÜĎ Kleine Anfrage des Abgeordneten Peter Ritter (Die Linke) zur Sp√§taussiedlerzuweisungslandesverordnung (AusZuwLVO), Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Drs. 5/3242 vom 23. Februar 2010.
  9. ‚ÜĎ Niederschrift Nr. 02/2008 √ľber die Sitzung des Grundst√ľcks- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde Holdorf, am Montag, dem 14. April 2008. Erg√§nzungen zur Niederschrift Nr. 01/2008 vom 31. M√§rz 2008, TOP 4 (PDF)
  10. ‚ÜĎ Initiative Tageszeitung e. V., Aussiedler
  11. ‚ÜĎ a b Lena Khuen-Belasi: Warum Sp√§taussiedler in Deutschland zwischen allen St√ľhlen sitzen, Frankfurter Rundschau vom 27. September 1999.
  12. ‚ÜĎ Drucksache 14/6573 Deutscher Bundestag: Bericht der Abgeordneten G√ľnter Graf (Friesoythe), Hartmut Koschyk, Marieluise Beck (Bremen), Dr. Max Stadler und Ulla Jelpke (PDF)
  13. ‚ÜĎ Wolfgang G√§rthe: Feststellung von Qualifikationen und Kenntnissen von Migrantinnen und Migranten: Assessmentverfahren als Grundlage von Integrationspl√§nen, S. 32 (PDF)
  14. ‚ÜĎ Verena Wecker: Sprache und Identit√§t im Kontext der Migration schlesischer Aussiedler nach Deutschland. SASI Heft 15, 2009, S. 99.
  15. ‚ÜĎ Bundeszentrale f√ľr politische Bildung: Deutsche ‚ÄěBleibehilfen‚Äú f√ľr die Minderheiten in den Herkunftsl√§ndern
  16. ‚ÜĎ Schader-Stiftung: Forschung: Integration von Aussiedlern
  17. ‚ÜĎ Tatjana Radchenko/D√©bora Maehler: Noch Ausl√§nder oder schon Deutscher? Einflussfaktoren auf die Selbsteinsch√§tzung und Fremdwahrnehmung von Migranten, Universit√§t zu K√∂ln, 2010.
  18. ‚ÜĎ Wolfgang G√§rthe: Feststellung von Qualifikationen und Kenntnissen von Migrantinnen und Migranten: Assessmentverfahren als Grundlage von Integrationspl√§nen, S. 31 (PDF)
  19. ‚ÜĎ Roland Preu√ü: Raus aus der Tabuzone: Ausl√§nder ‚Äď Statistiken sagen das eine, die Wirklichkeit zeigt h√§ufig das Gegenteil. In: Das Parlament. Ausgabe 48/2008 vom 10. November 2008.
  20. ‚ÜĎ Leo Selensky/Eduard Kirschbaum/Alina Kirschbaum: Identit√§tsentwicklung und Delinquenz bei jungen Aussiedlern
  21. ‚ÜĎ Pressekonferenz im Hessischen Landtag vom 8. Mai 2007 zum Bundestreffen der ‚ÄěLandsmannschaft der Deutschen aus Russland‚Äú in Wiesbaden.
  22. ‚ÜĎ Die Russlanddeutschen bauen uns eine Br√ľcke zwischen Russland, Deutschland und Europa. Rede von Bundesminister Dr. Wolfgang Sch√§uble anl√§sslich der Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland zum 65. Jahrestag der Vertreibung der Russlanddeutschen am 27. August 2006 in Stuttgart.
  23. ‚ÜĎ √úber die Geschichte der Deutschen in Russland.
  24. ‚ÜĎ Albert Schmid: Zur Integration von Aussiedlern. In: Christoph Bergner/Matthias Weber (Hg.): Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. 2009, S. 77 f.
  25. ‚ÜĎ Albert Schmid: Zur Integration von Aussiedlern. In: Christoph Bergner/Matthias Weber (Hg.): Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. 2009, S. 71.
  26. ‚ÜĎ Albert Schmid: Zur Integration von Aussiedlern. In: Christoph Bergner/Matthias Weber (Hg.): Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. 2009, S. 73.
  27. ‚ÜĎ Albert Schmid: Zur Integration von Aussiedlern. In: Christoph Bergner/Matthias Weber (Hg.): Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland. Bilanz und Perspektiven. 2009, S. 77.
  28. ‚ÜĎ Sonderlehrg√§nge zum Erwerb der Hochschulreife, Flyer (PDF)
  29. ‚ÜĎ Bayerisches Staatsministerium f√ľr Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen: Sp√§taussiedler ‚Äď Migration und Integration

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Aussiedler ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Sp√§taussiedler ‚ÄĒ Sp√§t|aus|sied|ler, der: Aussiedler, der ab etwa 1980 in die Bundesrepublik Deutschland gekommen ist. * * * Sp√§t|aus|siedler, ¬† urspr√ľnglich nichtoffizielle Bezeichnung f√ľr diejenigen Aussiedler, die ab etwa 1980 bis 31. 12. 1992 in die… ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Sp√§taussiedler ‚ÄĒ –Ě–Ķ–ľ–Ķ—Ü–ļ–ł–Ķ –Ņ–Ķ—Ä–Ķ—Ā–Ķ–Ľ–Ķ–Ĺ—Ü—č (–Ĺ–Ķ–ľ. Aussiedler, —á–ł—ā–į–Ķ—ā—Ā—Ź: –į—É—Ā –∑–ł–ī–Ľ–Ķ—Ä, –Ņ–Ķ—Ä–Ķ–≤–ĺ–ī–ł—ā—Ā—Ź –ļ–į–ļ ¬ę–Ņ–Ķ—Ä–Ķ—Ā–Ķ–Ľ–Ķ–Ĺ—Ü—č, –Ņ—Ä–ł–Ĺ—É–ī–ł—ā–Ķ–Ľ—Ć–Ĺ–ĺ –≤—č—Ā–Ķ–Ľ–Ķ–Ĺ–Ĺ—č–Ķ —Ā –Ņ—Ä–Ķ–∂–ī–Ĺ–Ķ–≥–ĺ –ľ–Ķ—Ā—ā–į –∂–ł—ā–Ķ–Ľ—Ć—Ā—ā–≤–į; —Ä–Ķ–Ņ–į—ā—Ä–ł–į–Ĺ—ā—謼[1]) –ł –Ņ–ĺ–∑–ī–Ĺ–ł–Ķ –Ņ–Ķ—Ä–Ķ—Ā–Ķ–Ľ–Ķ–Ĺ—Ü—č (–Ĺ–Ķ–ľ. Sp√§taussiedler, —á–ł—ā–į–Ķ—ā—Ā—Ź: —ą–Ņ—ć—ā –į—É—Ā –∑–ł–ī–Ľ–Ķ—Ä, –Ņ–Ķ—Ä–Ķ–≤–ĺ–ī–ł—ā—Ā—Ź… ‚Ķ   –í–ł–ļ–ł–Ņ–Ķ–ī–ł—Ź

  • Sp√§taussiedler ‚ÄĒ Sp√§Ő≤t|aus¬∑sied¬∑ler der; (D) ein Einwohner Polens, Rum√§niens, Russlands o.√Ą., der deutsche Vorfahren hat und alle Rechte eines Deutschen bekommt, wenn er in die Bundesrepublik Deutschland zieht || K : Sp√§taussiedlerkind, Sp√§taussiedlerpolitik,… ‚Ķ   Langenscheidt Gro√üw√∂rterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Sp√§taussiedler ‚ÄĒ Sp√§t|aus|sied|ler ‚Ķ   Die deutsche Rechtschreibung

  • Eingliederungshilfe f√ľr Sp√§taussiedler ‚ÄĒ Eingliederungshilfe f√ľr Sp√§taussiedler, ¬† Eingliederungsgeld ‚Ķ   Universal-Lexikon

  • Aussiedler ‚ÄĒ Sp√§taussiedler sind im amtlichen Sprachgebrauch seit dem 1. Januar 1993 Menschen, die im Rahmen eines Aufnahmeverfahrens als deutsche Volkszugeh√∂rige nach Deutschland √ľbersiedelt sind. Vorher benannte man sie nach dem Bundesvertriebenengesetz als ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Immigrationshintergrund ‚ÄĒ Migrationshintergrund ist ein Ordnungskriterium der deutschen amtlichen Statistik zur Beschreibung einer Bev√∂lkerungsgruppe, die aus seit 1950 eingewanderten Personen und deren Nachkommen besteht. Die Formel ‚ÄěPersonen mit Migrationshintergrund‚Äú… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Migrationshintergrund ‚ÄĒ ist ein Ordnungskriterium der deutschen amtlichen Statistik zur Beschreibung einer Bev√∂lkerungsgruppe, die aus seit 1950 eingewanderten Personen und deren Nachkommen besteht. Inhaltsverzeichnis 1 Definition des Statistischen Bundesamtes 2… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Russak ‚ÄĒ Die Artikel Russlanddeutsche und Geschichte der Russlanddeutschen √ľberschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion √ľber diese √úberschneidungen. Bitte… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Russlanddeutscher ‚ÄĒ Die Artikel Russlanddeutsche und Geschichte der Russlanddeutschen √ľberschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion √ľber diese √úberschneidungen. Bitte… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.