Staatstheater am Gärtnerplatz

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Staatstheater am Gärtnerplatz
Das G√§rtnerplatztheater in M√ľnchen
Das Gärtnerplatztheater (innen)
Das G√§rtnerplatztheater in M√ľnchen von Norden

Das Staatstheater am G√§rtnerplatz (im allgemeinen Sprachgebrauch G√§rtnerplatztheater) wurde am 25. August 1864 in der M√ľnchner Isarvorstadt am belebten G√§rtnerplatz als Actien-Volkstheater gegr√ľndet. Es ist heute eines von drei Bayerischen Staatstheatern und neben der Bayerischen Staatsoper das zweite Opernhaus der Stadt. Es verf√ľgt au√üerdem √ľber ein eigenes Opernorchester, das Orchester des Staatstheaters am G√§rtnerplatz.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nachdem in M√ľnchen schon jahrelang der Ruf nach einem Volkstheater laut geworden war, erteilte der junge K√∂nig Ludwig II. 1864 kurz nach seiner Thronbesteigung die Genehmigung f√ľr einen Neubau in der Isarvorstadt. Am 4. November 1865 war die Er√∂ffnung: ‚ÄěDer Zudrang des Publikums war ein massenhafter und war das bis in seine obersten R√§ume gl√§nzend erleuchtete prachtvolle Haus bis zum Erdr√ľcken voll. Vom Hof war nicht K√∂nig Ludwig II. als Protektor des Hauses, sondern Herzog Max Joseph in Bayern anwesend. Nach einem Prolog spielte man das allegorische Festspiel von Hermann Schmid ‚ÄöWas wir wollen‚Äė mit Musik von Kremplsetzer‚Äú. (Bayerisches Staatstheater am G√§rtnerplatz, 1965, S. 12).

Die Gr√ľndung des neuen Theaters war als Pendant zu den Hoftheatern gedacht und sollte sich schon im Repertoire von diesen unterscheiden. Es geriet jedoch schon fr√ľh in eine finanzielle Krise. 1872 wurde es angesicht der drohenden Versteigerung von K√∂nig Ludwig II. zur dritten Hofb√ľhne gemacht. Von Anfang an standen Operetten auf dem Spielplan. Das Genre Operette war damals erst in der Entwicklungsphase. Daneben standen auch Singspiele auf dem Programm. Zur Er√∂ffnung als Hofb√ľhne spielte man u. a. Jacques Offenbachs Einakter ‚ÄěSalon Pitzelberger‚Äú unter dem Titel ‚ÄěEine musikalische Soir√©e in der Vorstadt‚Äú. Das Theater erlebte mehrere Operettenurauff√ľhrungen. So wurde beispielsweise am 18. Oktober 1879[1] die Operette Die Fornarina von Carl Zeller, u.a. mit den damaligen Publikumslieblingen Amalie Sch√∂nchen, Agnes Lang-Ratthey, Franz Josef Brakl und Max Hofpauer, uraufgef√ľhrt.

Erw√§hnenswert ist, dass die Schriftstellerin und der M√ľnchner Boh√®me angeh√∂rende Fanny zu Reventlow, die auch kurz Schauspielunterricht genommen hatte, 1898 ein kurzes Engagement hatte. 1923 ging das Theater in den Besitz des Wittelsbacher Ausgleichsfonds √ľber.

Ende der 1920er Jahre geh√∂rte Magda Schneider, die f√ľr eine l√§cherliche Gage bis zu achtundvierzig mal im Monat auf der B√ľhne stand (J√ľrgs 2000, S. 18), zu den vielumjubelten jungen Soubretten-Stars letztgenannter Genres. Bis in die 1930er Jahre wurden auch Possen, musikalische Schw√§nke und Volksst√ľcke dargeboten.

Im April 1937 wurde das Theater vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds an das Land Bayern verkauft.

Nach urspr√ľnglichen Pl√§nen f√ľr einen Abriss und Neubau wurde das umgebaute Theater am 20. November 1937 mit einer Auff√ľhrung von Die Fledermaus als erste staatlich geleitete Operettenb√ľhne wiederer√∂ffnet. Unter den G√§sten war auch Adolf Hitler. 1938 wurde Fritz Fischer Leiter der B√ľhne, Peter Kreuder arbeitete als Musikdirektor. Ein neuer Stil wurde kreiert, der sich an die Berliner-Reveu-Vorbildern und der Filmoperette orientierte: Massenbesetzungen, prunkvolle Ausstattung, hektisches Tempo und durch keine Pause gest√∂rte Bewegungen:

‚ÄěDieser Stil wurde von den damals herrschenden Kulturtr√§gern merkw√ľrdigerweise besonders gef√∂rdert, obwohl er eigentlich aus Quellen abgeleitet wurde, die den Machthabern unsympathisch gewesen sein m√ľ√üten. Sie betonten aber die Bedeutung der Operette solcher Art‚Äö f√ľr die Erholung und Steigerung der Lebenskraft und Lebensfreude, des schaffenden Menschen, erst recht aber der Verwundeten oder im Urlaub in der Heimat weilenden Soldaten‚Äė.‚Äú[2].

Umstritten ist, ob 1941 das Ensemble (dazu gehörte u.a, Johannes Heesters) des Gärtnerplatztheaters das Konzentrationslager Dachau lediglich besucht hat oder vor SS-Wachleuten aufgetreten ist.[3].

Am 21. April 1945 wurde das Theater ein zweites Mal, und zwar durch den letzten Luftangriff auf M√ľnchen, bombardiert, wobei der Portalbau weggerissen und das B√ľhnenhaus in Brand gesetzt wurde. Folgend blieb das Haus f√ľr l√§ngere Zeit unbespielbar.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zun√§chst in der Schornstra√üe gespielt, da das Theater schwere Kriegssch√§den genommen hatte. Bereits 1948 wurde aber wieder an urspr√ľnglicher Stelle gespielt. Mit geringen √Ąnderungen erstrahlte der Zuschauerraum von 1937 wieder. Der festliche Neubeginn, am 19. Juni 1948, zwei Tage vor der W√§hrungsreform, begann mit der Operette von Johann Strau√ü ‚ÄěEine Nacht in Venedig‚Äú, der der erste friedensm√§√üige Galaabend in M√ľnchen der Nachkriegszeit war. Das G√§rtnerplatztheater konnte f√ľr ein erstes (und einziges) Regiegastspiel Gustaf Gr√ľndgens, den unbestrittenen Beherrscher des deutschen Nachkriegstheater, gewinnen, der in nur knapp drei Wochen ‚Äěmit dem hauseigenen Ensemble und in rasch zusammengesuchten Dekorationen und Kost√ľmen eine virtuose Auff√ľhrung von Offenbachs ‚ÄöBanditen‚Äė (6. Juli 1949)‚Äú erstellte. Gustav Gr√ľndgens selbst spielte ‚Äědarin mit intellektuell-kom√∂dantischer Bravour eine Hauptrolle.‚Äú[4].

Das erste Gebot f√ľr das wiedererstandene Theater lautete, ein zugkr√§ftiges Repertoire zu erstellen, um mit sicheren Erfolgsst√ľcken wie Der Bettelstudent, Viktoria und ihr Husar, Die Cs√°rd√°sf√ľrstin (mit der tempramentvollen Sari Barabas), Der Vogelh√§ndler, Gr√§fin Mariza und Das Land des L√§chelns (darin unvergesslich Elisabeth Biebl als Mi und Harry Friedauer als Gustl im Duett mit dem Lied ‚ÄěMeine Liebe, deine Liebe...‚Äú) bei einem Publikum Anklang zu finden, das mit den ersten D-Mark-Scheinen einen zehnj√§hrigen Nachholbedarf an Kleidern, Lebensmitteln und M√∂beln zu decken anfing. Auf der Theaterb√ľhne wollte man endlich wieder Pracht, Kost√ľme und Dekors sehen; war man doch der vielen Notbehelfe leid. Ein weit √ľber die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus ragendes Ereignis war die Urauff√ľhrung, am 16. Mai 1950, der musikalischen Kom√∂die Feuerwerk, in der Inszenierung von Erik Charell.

In den Jahren 1952‚Äď1955 √ľbernahm Rudolf Hartmann, der auch die Leitung der Bayerischen Staatsoper innehatte, die Verantwortung f√ľr das Theater. Der neu ernannte Staatsopernchef sorgte daf√ľr, dass nun auch Opern aufgef√ľhrt wurden, zumal man nach Ausweichm√∂glichkeiten suchte, um Spielopern auff√ľhren zu k√∂nnen, die sich f√ľr das pathetisch-amphitheatralische Prinzregententheater, dem Ausweichtheater der durch den Zweiten Weltkrieg zerst√∂rten Bayerischen Staatsoper, nicht eigneten. Doch man trennte fein s√§uberlich Oper von Operette: Opernauff√ľhrungen wurden von den Kr√§ften der Bayerischen Staatsoper bestritten, w√§hrend die Operettenvorstellungen dem Ensemble des Theaters am G√§rtnerplatz verblieben. Das Haus diente sozusagen zwei Herren: ‚ÄěDer zugkr√§ftigen ‚Äöheiteren Muse‚Äė und dem Musiktheater als moralische Anstalt‚Äú.[5]

1955 wurde die Fusion mit der Bayerischen Staatsoper aufgehoben; das Theater erhielt den Namen Staatstheater am G√§rtnerplatz. Erweitert wurde das Repertoire durch die Intendanten Willy Duvoisin (ab 1955), Arno Assmann (ab 1959), Kurt Pscherer (ab 1964) und Hellmuth Matiasek (1983‚Äď1996). Gespielt wurden nach wie vor Operetten, aber zunehmend Opern, gelegentlich auch geeignete Musicals.

Die ersten Musicals am G√§rtnerplatz wurden 1956 aufgef√ľhrt: Fanny mit Christine G√∂rner und Trude Hesterberg in den Hauptrollen, und Kiss Me, Kate, mit Johannes Heesters. Diesen folgten viele weitere. Dabei war ein besonderes Ereignis das Musical My Fair Lady, das 1984 Premiere hatte. Regie f√ľhrte August Everding, die Partie der Eliza Doolittle sang Cornelia Froboess.

1957 wurde die M√ľnchener Erstauff√ľhrung von Strawinskys Oper The Rake's Progress hier gezeigt. Heute bilden Opern vom Barock bis zum zeitgen√∂ssischen Musiktheater den Schwerpunkt; alle Werke werden nach wie vor in deutscher Sprache aufgef√ľhrt. In den letzten zwanzig Jahren haben auch bedeutende Opern-Urauff√ľhrungen am Staatstheater am G√§rtnerplatz stattgefunden (u.a. von Paul Engel, Wilfried Hiller, Vladimir Tarnopolski, Awet Terterjan und Johann Maria Staud). Insbesondere Klaus Schultz, der das Theater von 1996 bis 2007 leitete, erweiterte Ensemble und Repertoire. Er bem√ľhte sich auch erfolgreich um eine Anhebung der Orchester- und Chor-Einstufung nach A (2003), wodurch qualit√§tssteigernde Engagements m√∂glich wurden. Leider gelang die Auswahl der Regisseure unter Schultz nicht immer, eine Vielzahl von Auff√ľhrungen f√ľhrten zu einer kritischen Rezeption des ganzen Theaters beim Publikum.

K√ľnstlerische Leitung

Seit der Spielzeit 2007/2008 lenkt Staatsintendant Ulrich Peters, die Geschicke des Hauses, der zuletzt Intendant des Augsburger Theaters war. Er l√∂ste Klaus Schultz ab, der 1996/1997 bis zum Ende der Spielzeit 2006/2007 das Theater als Staatsintendant und Chefdramaturg leitete. Gemeinsam mit seinem Team arbeitet Ulrich Peters an der Sch√§rfung des Profils des G√§rtnerplatztheaters, als dem Haus f√ľr Oper, Operette, Musical und Tanz in M√ľnchen, das in ganz engem Kontakt mit seinem Publikum und den Menschen in M√ľnchen stehen m√∂chte.

Chefdirigent des Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz war von 1999/2000 bis zu seinem Tod am 24. Oktober 2010 David Stahl. Der US-amerikanische Dirigent deutscher Abstammung war Assistent von Leonard Bernstein und Aaron Copland und leitet zugleich das Charleston Symphony Orchestra. 1. Kapellmeister und seit dem Tod David Stahls kommissarischer Chefdirigent ist Lukas Beikircher . Weiterhin dirigieren Andreas Kowalewitz, Henning Kussel, Jörn Andresen, der auch den Chor leitet, Oleg Ptashnikow und Liviu Petcu.

K√ľnstlerischer Leiter des Tanztheaters (TanzTheaterM√ľnchen) und Chefchoreograf am G√§rtnerplatztheater ist seit der Spielzeit 2007/08 Hans Henning Paar, der zuletzt dieselbe Position am Staatstheater Braunschweig innehatte. Er f√ľhrt die neu benannte Company TanzTheaterM√ľnchen und tritt mit einer √§sthetischen Erneuerung an, die die choreographische Zukunft am Haus sichern soll. Vor ihm war von 1996 bis 2007 Philip Taylor Ballettdirektor, dessen Ensemble sich als BallettTheater M√ľnchen einen Namen gemacht hat.

Architektur

Der G√§rtnerplatz, an dem sich das Theater befindet, wurde nach Friedrich von G√§rtner benannt, dem bedeutendsten Architekten des XIX. Jahrhunderts in Bayern neben Leo von Klenze. Das Theater wurde nach Entw√ľrfen des Architekten Franz Michael Reiffenstuel errichtet. (Nahe dem G√§rtnerplatz gibt es die Reiffenstuelstra√üe). Letztgenannter f√ľhrte alle Zimmer- und Schreinerarbeiten selbst aus, w√§hrend seinem Sohn die Maurerarbeiten anvertraut waren. Das Theater war frei von historisierender Pracht und dekorativem Ballast; es war nicht h√∂fischer Repr√§sentation verpflichtet, sondern sollte b√ľrgerlichen Frohsinn erschlie√üen, wenngleich es durch die Struktur der R√§nge und des Parketts sich an das Hof- und Nationaltheater anlehnte. Die Fassade ist vom Sp√§tklassizismus und von Schmuckelementen des Maximiliansstils gepr√§gt. Die Giebelfigur stammt von Max von Widnmann.

Das Geb√§ude wurde im Krieg besch√§digt, aber im Vergleich zu anderen Geb√§uden in der Umgebung und auch im Vergleich zum Nationaltheater M√ľnchen nicht so schwer. Bereits 1948 wurde mit dem Spielbetrieb wieder begonnen. Nachdem 1969 der im Laufe der Jahrzehnte mehrfach umgebaute Zuschauerraum wieder seine urspr√ľngliche Form erhalten hatte, wurde 1980 auch der Fassade wieder die urspr√ľngliche Form zur√ľckgegeben. In dem 1978 fertig gestellten Anbau in der Klenzestra√üe befinden sich Verwaltung, Kantine und Werkst√§tten sowie eine Probeb√ľhne, der Chorprobensaal und der Ballettsaal. Anfang der 1990er wurde der Orchestergraben umgebaut. Mit diesen Umbauten wurden auch Ton- und Lichtsysteme erneuert. 1999 fand ein weiterer wichtiger Umbau statt: F√ľr rund 12,5 Millionen Euro wurde die B√ľhne (Ober- und Untermaschinerie) komplett erneuert.

Vorstellungen außerhalb des Theaters

Mitte der 1950er Jahren wurde in den Augustwochen auf dem Pagodenburgsee im Nymphenburger Park die Operette Eine Nacht in Venedig gespielt. Dies war seinerzeit ein besonderes Event, das viele Besucher weit √ľber die Grenzen der Stadt M√ľnchen hinaus anlockte.

Das Staatstheater am G√§rtnerplatz spielte immer wieder auch Vorstellungen im Prinzregententheater (vor allem w√§hrend der umfangreichen technischen Sanierung zwischen Januar und Dezember 1999, au√üerdem viele konzertante Opernauff√ľhrungen) sowie im Cuvilli√©stheater. Bespielt wird auch das Foyer des Theaters. Das Staatstheater am G√§rtnerplatz hat ein dankbares Publikum weit √ľber M√ľnchen hinaus, und die Gastspiele au√üerhalb der Landeshauptstadt, z. B. in Ingolstadt, Lindau, Erlangen, Kempten, Bad Kissingen, Aschaffenburg, Salzburg, Bad Reichenhall u.v.a.m., mit einer Vielzahl von Opern und Operetten beweisen, dass diese Staatsb√ľhne hochgesch√§tzt ist. Eine Studiob√ľhne im Zerwirkgew√∂lbe (Sparkassenstra√üe) wurde nur kurzzeitig regelm√§√üig bespielt und dient heute der Bayerischen Theaterakademie August Everding als Probenraum und Auff√ľhrungsst√§tte.

Vermittlungsarbeit

Die Vermittlungsarbeit findet in Zusammenarbeit mit der M√ľnchner Volkshochschule statt. In der Reihe ‚ÄěTanzgespr√§che ‚ÄĒ Einf√ľhrung und Probenbesuch‚Äú k√∂nnen Tanzinteressierte mit den beteiligten T√§nzer/innen und Choreografen des TanzTheaterM√ľnchen ins Gespr√§ch kommen und die Entstehung einer Tanzproduktion unmittelbar miterleben und nachvollziehen.

Technische Daten

Das Gärtnerplatz-Theater ist ein klassisches Rangtheater (Balkon mit Mittelloge und 3 Ränge) und fasst heute 893 Zuschauerplätze (inkl. 70 Stehplätzen).

B√ľhne

  • B√ľhnenportalbreite: 9,50 m
  • Portalh√∂he: bis 6,85 m
  • Portaldoppelstock-Beleuchterbr√ľcke Hubbereich 2 m-max. 6,85 m
  • B√ľhnenraumbreite und -tiefe ca. 20 m
  • H√∂he bis zum Schn√ľrboden ca. 19,70 m
  • Zylinder-Drehb√ľhne (Durchmesser 14 m) mit f√ľnf schr√§gstellbaren Hub-Podien (+2,70 m bis ‚ąí2,70 m √† 2 x 8 m)
  • 2 Tisch- und 2 Personenversenkungen
  • 25 E-Z√ľge, 27 Handkonterz√ľge, 9 bewegliche Punktz√ľge, 4 hydraulische Oberlichter, 3 elektrische Hinterb√ľhnenz√ľge
  • 1 Hauptvorhang mit elektronischen Hubantrieb (griechischer Vorhang, Geschwindigkeit stufenlos 0,00 bis 1,2 m/s
  • elektrischer Schallvorhang (Schalldecke)

Ober- und Untermaschinerie sind computergesteuert, und können von einem Rechner aus gemeinsam bedient werden

Beleuchtung

Ton

  • Rechnergest√ľtzte Tonregie Bosch-ANT mit 30 Eingangs- und 20 Ausgangskan√§len
  • Mikroportanlage mit 12 Kan√§len

Ausstattungslager

  • Gemeinsames Dekorationsmagazin der Bayerischen Staatstheater in Poing
  • Dekorationsmagazin in Feldmoching mit t√§glichen Transporten vom und zum Theater

Probeb√ľhne

  • 2 R√§ume mit t√§glichem Probenbetrieb in der Harthauser Stra√üe
  • 1 Probeb√ľhne innerhalb des Theaters

Urauff√ľhrungen

1886 "Der Doppelgänger" Operette von Alfred Zamara

Ensemblemitglieder der Vergangenheit

Literatur

  • Bayerisches Staatstheater am G√§rtnerplatz (Hrsg.): 100 Jahre Theater am G√§rtnerplatz. M√ľnchen. Emha, M√ľnchen 1965.
  • Franz Josef Brakl: Gedenkschrift anl√§sslich des 25j√§hrigen Bestehens des G√§rtnerplatztheaters. Hafner & Wildenauer, M√ľnchen 1890.
  • Paul Busse: Geschichte des G√§rtnerplatztheaters in M√ľnchen. Waldbaur, M√ľnchen 1924.
  • Michael J√ľrgs: Der Fall Romy Schneider. Eine Biographie. 2. Auflage. Ullstein, M√ľnchen 2008, ISBN 978-3-548-37217-4 (Ullstein 37217).
  • Hermann Roth: Erinnerung an das Theater am G√§rtnerplatz, M√ľnchen. o. N., M√ľnchen 1901.
  • Klaus Schultz (Hrsg.): R√ľckblicke. Die Spielzeiten 1996‚Äď2007. Eigenverlag des Theaters, M√ľnchen 2007.

Weblinks

 Commons: Staatstheater am G√§rtnerplatz ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Theaterzettel der Urauff√ľhrung
  2. ‚ÜĎ Bayerisches Staatstheater am G√§rtnerplatz, 1965, S. 26 f
  3. ‚ÜĎ Augsburger Allgemeine 2008/Nr. 293 (Aus aller Welt)
  4. ‚ÜĎ Bayerisches Staatstheater am G√§rtnerplatz, 1965, S. 30
  5. ‚ÜĎ Bayerisches Staatstheater am G√§rtnerplatz, 1965, S. 32
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