Stuttgart-Bad Cannstatt

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Stuttgart-Bad Cannstatt
Stadtbezirk Stuttgart-Bad Cannstatt
Stadtteil-Wappen Stadtkarte
Wappen bis 1905 Stadtplan mit Pos. von Bad Cannstatt
Liste der Stadtteile Stuttgarts
Bundesland: Baden-W√ľrttemberg
Stadt: Stuttgart
Geografische Lage: 48¬į¬†48‚Ä≤¬†N, 9¬į¬†13‚Ä≤¬†O48.80569.2141205Koordinaten: 48¬į¬†48‚Ä≤¬†N, 9¬į¬†13‚Ä≤¬†O
H√∂he: 205¬†m¬†√ľ.¬†NN
Fläche: 15,7 km²
Einwohner: 67.005 (2005)
Bevölkerungsdichte: 4.268 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 70331‚Äď70376
Vorwahl: 0711
Adresse des
Bezirksrathauses
Marktplatz 2
70372 Stuttgart
offizielle Website: www.stuttgart.de
Bezirksvorsteher: Thomas Jakob

Cannstatt, seit 1933 Bad Cannstatt, fr√ľher offiziell auch Kannstatt (um 1900), Canstadt oder Cannstadt genannt, ist der einwohnerst√§rkste und √§lteste Stadtbezirk der baden-w√ľrttembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Bad Cannstatt liegt beiderseits des Neckars und wurde bereits in der R√∂merzeit gegr√ľndet.

Inhaltsverzeichnis

√úbersicht

Mineral-Thermalbad Cannstatt

Abgesehen vom Botanisch-Zoologischen Garten Wilhelma, den 19 Mineralquellen (‚ÄěSauerwasserstadt‚Äú) und den Kurbetrieben ist Bad Cannstatt bekannt f√ľr das allj√§hrlich im Herbst auf dem Cannstatter Wasen stattfindende Cannstatter Volksfest, die Mercedes-Benz Arena (VfB Stuttgart), die Hanns-Martin-Schleyer-Halle und die Porsche-Arena.

Dank Gottlieb Daimler gilt Cannstatt als Geburtsort von Motorrad und Automobil. Au√üerdem fuhr in Cannstatt die erste w√ľrttembergische Eisenbahn sowie die erste motorisierte Stra√üenbahn der Welt (siehe Geschichte)

Bad Cannstatt besitzt nach Újbuda, dem XI. Bezirk von Budapest, das zweitgrößte Mineralwasservorkommen Europas (siehe auch Städtepartnerschaft). Diese Quellen hatten bereits die Römer genutzt.

Scherzhaft ist auch heute noch anstatt der korrekten Bezeichnung Stuttgart-Bad Cannstatt von Stuttgart bei Cannstatt die Rede, da die Landeshauptstadt im Talkessel des Nesenbachs auf der anderen Seite des Neckars erst wesentlich sp√§ter gegr√ľndet wurde und Cannstatt bis zur Vereinigung 1905 als Oberamtsstadt selbstst√§ndig war.

Als Neckname werden die Cannstatter auch ‚ÄěMondl√∂scher‚Äú genannt (nach einem ‚ÄěMondl√∂scher-Einsatz‚Äú der Cannstatter Feuerwehr am Karsamstag 1887).

Geschichte

Vorgeschichte

Bereits in der letzten Eiszeit wurde die Gegend um den Seelberg von Mammutj√§gern als Lagerst√§tte genutzt, wie Funde im Travertinsteinbruch an der heutigen Seelbergstra√üe ergaben. Der Steinbruch wurde bereits im 18. Jahrhundert ausgebeutet. Heute befindet sich dort ein modernes Einkaufszentrum. In Vorr√∂mischer Zeit gab es auf dem Hallschlag auf dem Gel√§nde der Reiterkaserne eine keltische Siedlung, deren Name nicht √ľberliefert ist.

Römisches Kastell Stuttgart-Bad Cannstatt

‚Üí Hauptartikel: Kastell Stuttgart-Bad Cannstatt

In r√∂mischer Zeit war Cannstatt eine bedeutende Stadt, vermutlich sogar der Hauptort einer Civitas (‚ÄěRegierungsbezirk‚Äú). Die Gegend kam um das Jahr 90 unter r√∂mische Herrschaft. Wurde fr√ľher das Jahr 85 n.¬†Chr. als Gr√ľndungszeitpunkt vermutet, so gibt es in der neueren Literatur seit den 1990er Jahren Ans√§tze, eher das Jahr 98 n.¬†Chr. als Beginn der r√∂mischen Pr√§senz in diesem Raum anzunehmen. Die Diskussion ist aber noch nicht abgeschlossen.

In Cannstatt errichten die R√∂mer auf der Altenburg im Cannstatter Stadtteil Hallschlag ein Reiterkastell (‚ÄěAlenkastell‚Äú, vgl. Ala). Hier lag mit der Ala I Scubulorum eine der st√§rksten r√∂mischen Milit√§reinheiten zwischen den r√∂mischen Legionslagern Mainz und Augsburg. Das Kastell bestand bis zur Vorverlegung des Neckar-Odenwald-Limes um rund 30 Kilometer nach Osten, wahrscheinlich im Jahre 159 n.¬†Chr. Auch als Zivilsiedlung war das r√∂mische Cannstatt sehr bedeutend. Streufunde belegen eine Gr√∂√üe von mindestens 19, wenn nicht 30 Hektar. Damit war Cannstatt eine der gr√∂√üten r√∂mischen St√§dte im heutigen Baden-W√ľrttemberg nach Ladenburg und Rottenburg, etwa gleichauf mit Wimpfen, Rottweil und Heidenheim an der Brenz. Allerdings sind r√∂mische Gro√übauten (Wasserleitungen, Thermen, Theater, Stadtmauer, Forumsbauten o.¬†√§.) bis heute nicht nachgewiesen. Das Ende des r√∂mischen Cannstatt kam mit dem gro√üen Alemanneneinfall von 259/260 n.¬†Chr. Der lateinische Name der Stadt ist unbekannt.

Mittelalter bis zur Gegenwart

In den Metzer Annalen des 8. Jahrhunderts wird Cannstatt im Zusammenhang mit den Ereignissen von 746 (s.¬†u.) ‚Äěcondistat‚Äú geschrieben. F√ľr diesen Namen gibt es kaum eine plausible germanische, aber naheliegende lateinische Etymologien (vgl. lat. ‚Äěcondita‚Äú = die Gegr√ľndete). Von daher stammt die Hypothese, der lateinische Name der Stadt k√∂nne mit Condi- begonnen haben. Der Arch√§ologe C.¬†S.¬†Sommer wiederum identifiziert Cannstatt mit der ‚ÄěCivitas Aurelia G‚Äú, die in einer bei √Ėhringen gefundenen r√∂mischen Inschrift erw√§hnt wird. Auch eine keltische Herkunft wird vorgeschlagen: der Name soll sich aus *Kond√Ęti- (keltisch: ‚ÄěZusammenfluss‚Äú) zu alemannisch *Chandez entwickelt haben, das sp√§ter verdeutlichend um stat erg√§nzt wurde. Gest√ľtzt wird diese These durch weitere, mutma√ülich keltische Ortsbezeichnungen in der n√§heren Umgebung (ehemalige Vorstadt +Brey, Prag-Sattel und Burg Wirtemberg). Siehe Aufsatz A. Greule (Literatur).

Cannstatt um 1900
Wilhelma um 1900
Daimlers Reitwagen von 1885
  • Aus der V√∂lkerwanderungszeit fehlen Nachrichten √ľber Cannstatt. Man kann aber davon ausgehen, dass an dem g√ľnstig gelegenen Platz kontinuierlich eine st√§dtische Siedlung bestand. Daf√ľr sprechen auch die sehr fr√ľhen Erw√§hnungen des 8. Jahrhunderts.
  • Im Jahre 700 wird Cannstatt in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erstmals urkundlich erw√§hnt.
  • Um 708 wird erstmals die Siedlung als ‚ÄěCanstat ad Neccarum‚Äú bezeichnet.
  • Das sogenannte Blutgericht zu Cannstatt im Jahr 746, bei dem Karl Martells Sohn Karlmann fast die ganze F√ľhrungsschicht der Alamannen t√∂tete, bedeutete das Ende von Theudebalds Macht; die karolingischen Hausmeier hatten endg√ľltig √ľber die Alamannen gesiegt. Die Metzer Annalen nennen Cannstatt in diesem Zusammenhang ‚Äěcondistat‚Äú.
  • Erhebung zur Stadt durch Kaiser Ludwig IV. (der Bayer) im Jahr 1330.
  • Alle Bem√ľhungen der Grafen von W√ľrttemberg im 15. Jahrhundert, den Neckar bis Cannstatt schiffbar zu machen, scheiterten am hartn√§ckigen Widerstand der damaligen Reichsstadt Heilbronn. Zwar kam 1557 mit Hilfe Kaiser Karl V. ein Vergleich zustande, aber eine Schiffbarmachung des Neckars zwischen Cannstatt und Heilbronn war erst 1713 abgeschlossen.
  • Einweihung des ersten Cannstatter Hafens am M√ľhlgr√ľn durch Herzog Eberhard Ludwig (W√ľrttemberg) im Jahre 1713.
  • Eine Bl√ľte erlebte die Oberamtsstadt Cannstatt im 18. und 19. Jahrhundert als Kur- und Erholungsort f√ľr viele prominente und gutsituierte G√§ste, unter ihnen beispielsweise Honor√© de Balzac.
  • Am 22. Oktober 1845 f√§hrt die erste w√ľrttembergische Eisenbahn vom Cannstatter Bahnhof nach Untert√ľrkheim.
  • Im Jahre 1862 gr√ľndet Charles Terrot zusammen mit dem Kaufmann Wilhelm St√ľcklen in Cannstatt die Firma ‚ÄěSt√ľcklen u. Terrot‚Äú zur Herstellung von Textilmaschinen, die ab 1878 unter ‚ÄěC. Terrot‚Äú firmiert. Im Fr√ľhjahr 2008 wurde begonnen, die Terrot-Werke abzurei√üen, die Firma ist inzwischen erloschen.
  • Der ‚ÄěReitwagen‚Äú von Gottlieb Daimler f√§hrt 1885 als erstes Motorrad der Welt durch Cannstatt.
  • 1876 wurde eine neue Synagoge f√ľr die in den folgenden Jahren bis zu 500 Personen umfassenden j√ľdischen Gemeinde in Cannstatt erbaut. J√ľdische Unternehmer trugen wesentlich zur Industrialierung der Stadt bei (u.¬†a. seit 1863 die Bettfedernfabrik Straus & Cie sowie 1882 die Korsettenfabrik Sigmund Lindauer u. Cie., ein weltweit f√ľhrendes Unternehmen der Korsettindustrie - bereits 1865 gegr√ľndet als H. Guttman & Co. - ab 1938 weitergef√ľhrt unter Wilhelm Meyer-Ilschen). Am 10. November 1938 wurde die Synagoge durch die Feuerwehr(!) unter SA-Regie niedergebrannt. Seit 1961 erinnert ein von Herbert Gebauer geschaffener Gedenkstein an dieses Geschehen[1]
  • 1886 f√§hrt Daimlers Motorkutsche mit eingebauter ‚ÄěStanduhr‚Äú von Cannstatt nach Untert√ľrkheim.
  • 1887 l√§sst Gottlieb Daimler die erste motorisierte Stra√üenbahn der Welt verkehren, zwischen Kursaal und Wilhelmsplatz.
  • Am 10. August 1888 erhebt sich zum ersten Mal Daimlers motorisiertes Luftschiff von Cannstatt nach Kornwestheim mit Pilot Gotthilf Wirsum vom Seelberg.
  • Die Cannstatter Firma ASTO (Erste W√ľrttembergische Locomobilfabrik Assmann & Stockder GmbH) stellt ab 1901 unter anderem Dampf-Lokomobile f√ľr die Landwirtschaft her.
  • Am 1. April 1905 wird die Oberamtsstadt Cannstatt mit der Residenzstadt Stuttgart vereinigt (nicht eingemeindet).
  • 1952 wird auf dem israelitischen Teil des neuen Zentralfriedhofs im Steinhaldenfeld, Ziegelbrennerstra√üe 32, ein Stein aus dem Lager F√∂hrenwald als Gedenkstein f√ľr die Opfer der Konzentrationslager aufgestellt[2]
  • 1933 erh√§lt der Stadtbezirk Cannstatt den offiziellen Titel ‚ÄěBad‚Äú Cannstatt.
  • Im Februar 2006 √∂ffnet das Einkaufszentrum Cannstatter Carr√© mit 40 Gesch√§ften auf dem ehemaligen Werksgel√§nde der Trafo-Union (Baukosten: 100 Millionen Euro).
  • Im M√§rz 2006 wird auf dem Gel√§nde der Hauptfeuerwache Bad Cannstatt die "Leitstelle f√ľr Sicherheit und Mobilit√§t Stuttgart-SIMOS" in Betrieb genommen. Hier werden alle Notrufe Stuttgarts f√ľr Feuerwehr und Rettungsdienst koordiniert sowie die zentrale Steuerung der Lichtzeichenanlagen durchgef√ľhrt.

Stadtteile

Bei der Einteilung der Stadt Stuttgart in Stadtbezirke im Jahre 1956 wird der Stadtteil Bad Cannstatt mit den Stadtteilen Burgholzhof (1831 als Gutshof angelegt), Sommerrain und Steinhaldenfeld (beide ab 1932 entstanden) zum Stadtbezirk Bad Cannstatt vereinigt.

Bei der Neugliederung der Stuttgarter Stadtteile zum 1. Januar 2001 wird der Stadtbezirk Bad Cannstatt in die Stadtteile Altenburg, Birkenäcker, Cannstatt-Mitte, Espan, Hallschlag, Im Geiger, Kurpark, Muckensturm, Neckarvorstadt, Pragstraße, Schmidener Vorstadt, Seelberg, Veielbrunnen, Wasen und Winterhalde aufgeteilt. Seither verwaltet das Bezirksrathaus in Bad Cannstatt insgesamt 18 Stadtteile des Stadtbezirks Bad Cannstatt.

Heute ist der Stadtbezirk Bad Cannstatt der größte und geschichtlich älteste Stadtbezirk Stuttgarts mit derzeit 68.000 Einwohnern (Stand 30. November 2007).

Bevölkerungsentwicklung

1980 1990 2000 2005
66.478 64.937 67.378 67.005

Städtepartnerschaft

Bad Cannstatt unterhält seit 1996 eine Partnerschaft mit Újbuda, dem XI. Bezirk von Budapest (Ungarn) (siehe auch Übersicht).

Sehensw√ľrdigkeiten

Wilhelma-Eingangspavillon
Gottlieb Daimler Gedächtnisstätte
Großer Kursaal
  • Wilhelma ‚Äď Zoologisch-Botanischer Garten mit Wilhelma-Theater.
  • Schloss Rosenstein im weitl√§ufigen Rosensteinpark wurde 1824‚Äď1829 von Giovanni Salucci als K√∂nigliches Landhaus erbaut. Es beherbergt heute das Naturkundemuseum.
  • Im oberen Bereich des Rosensteinparks beim L√∂wentor wurde 1985 das Staatliche Museum f√ľr Naturkunde ‚Äď das Museum am L√∂wentor er√∂ffnet.
  • Mineralquellen (zweitgr√∂√ütes Mineralwasser-Vorkommen in Europa) und das Mineral-Thermalbad am Kurpark.
  • Der Gro√üe Kursaal im Kurpark wurde nach Pl√§nen von Nikolaus Friedrich von Thouret (1767‚Äď1845) im Stil des Klassizismus erbaut.
  • Mercedes-Benz Welt mit dem Mercedes-Benz Museum gegen√ľber der Mercedes-Benz Arena.
  • Gottlieb Daimler-Ged√§chtnisst√§tte im Kurpark, Nachbau der Werkstatt in der Daimler seinen Reitwagen baute am Originalplatz.
  • Der Cannstatter Steigfriedhof ist der √§lteste Friedhof der Landeshauptstadt unter anderem mit dem Ehrengrab von Oberb√ľrgermeister Oskar von Nast. Gegen√ľber dem Haupteingang befindet sich der 1873 angelegte israelitische Friedhof unter anderem mit dem Grab von Jette Koch (Gro√ümutter von Albert Einstein).
  • Der Uff-Kirchhof geh√∂rt auch zu den √§ltesten Friedh√∂fen in Stuttgart und ist unter anderem Grabst√§tte von Gottlieb Daimler, Wilhelm Maybach und Ferdinand Freiligrath.
  • Evangelische Stadtkirche von 1471‚Äď1506, von Aberlin J√∂rg an der Stelle eines sp√§tromanischen Vorg√§ngerbaus erbaut. Der zun√§chst unvollendete Turm der Nordseite wurde erst 1612‚Äď13 durch Heinrich Schickhardt als Renaissance-Turm vollendet.
  • Das ‚ÄěKl√∂sterle‚Äú in der Marktstra√üe wurde 1463 erbaut, es ist das einzige Beginenhaus Europas mit integrierter gotischer Kapelle. Es ist das √§lteste Wohnhaus der Landeshauptstadt und im Inneren bis heute im Originalzustand. Der Name ‚ÄěKl√∂sterle‚Äú r√ľhrt von den bis zur Reformation hier wirkenden Beginen her, einem mildt√§tigen Frauenorden ohne Ordensregeln. Es wurde von der Denkmalstiftung Baden-W√ľrttemberg zum ‚ÄěDenkmal des Monats Oktober 2008‚Äú ernannt. Das Cannstatter Stadtmuseum befindet sich direkt daneben.
  • Der 25 Meter hohe Aussichtsturm Burgholzhof im gleichnamigen Stadtteil wurde 1891 erbaut und bietet eine weite Aussicht in das Neckartal bis Esslingen am Neckar.
  • Auf einer Anh√∂he im Kurpark wurde in den 1890er Jahren der so genannte Daimlerturm, das ‚ÄěTusculum‚Äú Gottlieb Daimlers mit dem Aushubmaterial der benachbarten Schusterbahn in Travertin erbaut und Mitte der 1930er Jahre erh√∂ht (f√ľrs Publikum geschlossen).
  • Mercedes-Benz Arena, erbaut 1933 als Adolf-Hitler-Kampfbahn und lange bekannt als Neckarstadion und bis August 2008 als Gottlieb-Daimler Stadion
  • Aufgelassene Travertin-Steinbr√ľche an den Neckarh√§ngen Richtung Hofen
  • Weinlage Cannstatter Zuckerle - siehe dazu Weinbau in Stuttgart und W√ľrttemberger Weinstra√üe.
  • Im Ehrenfeld der ‚ÄěOpfer der Gewalt‚Äú des Hauptfriedhofs zeigen 34 Muschelkalkquader die Namen von 271 "Euthanasie"-Mordopfern der Aktion T4 - ohne dass irgendein Hinweis auf diese Mordtaten gegeben wird
  • Seit Juni 2008 liegt das Theaterschiff Stuttgart am Neckarufer M√ľhlgr√ľn. Neben dem Theaterraum mit 16 Reihen, existiert eine Pianobar und ein Freiluftcafe auf dem Sonnendeck.
  • Mitte 2009 soll das neue Stra√üenbahnmuseum seine Pforten im ehemaligen Stra√üenbahndepot im Neckarpark √∂ffnen

Veranstaltungen

Fruchtsäule mit Riesenrad auf dem Cannstatter Wasen
Tanz der Narrengilde der Felben des ‚ÄěK√ľbelesmarkts Bad Cannstatt e.¬†V.‚Äú
  • Fastnacht
J√§hrlich findet in der Altstadt das K√ľbelesrennen am ‚ÄěSchmotzigen Donnerstag‚Äú und das Schnurren und Schnitzelb√§nk am Fasnetsmontag statt. Auch das Geizigrufen geh√∂rt zur festen Fasnachtstradition. Von 23.-25. Januar 2009 fand das Europ√§ische Narrenfest in Bad Cannstatt statt. H√∂hepunkt war der Umzug am Sonntag, bei dem 4.000 Narren aus 11 L√§ndern durch die Innenstadt Bad Cannstatts zogen.

  • Karfreitagsprozession
Karfreitag: Passionsprozession der italienischen Gemeinde. Seit dem Jahre 1979 veranstalten italienische Migranten den aus S√ľditalien stammenden Brauch einer traditionellen Karfreitagsprozession. Tausende Italiener, Deutsche und anderen Christen ziehen vom Marktplatz durch die Stra√üen Bad Cannstatts zum Kurpark. Die Szenen werden zwar auf italienisch gespielt, aber die Inhalte auf deutsch angesagt. Mit rund 70 Laiendarstellern der italienisch-katholischen Gemeinde Stuttgarts und weiteren ca 50 freiwillige Helfern der Kirchengemeinden Liebfrauen, St. Peter und St. Rupert, sowie der Missione Cattolica Italiana, die die verschiedenen Inszenierungen unterst√ľtzen, beginnt die Prozession mit der Verurteilung Christi auf dem Marktplatz hinter der Stadtkirche. √úber Lautsprecher an einem Minibus erz√§hlen eine M√§nner- und eine Frauenstimme die Geschichte der Kreuzigung. In Bad Cannstatt wird in historischen Kost√ľmen gespielt, aber die Gewaltszenen und das Blut bei der Kreuzigung ausgespart. Jesus wird nur mit einigen Bastseilen statt mit N√§geln ans Kreuz gefesselt. Mit einer Dornenkrone und dem schweren Holzkreuz, eskortiert von einer Handvoll r√∂mischen Soldaten unter der Leitung eines Zenturios, geht es durch verschiedenen Stra√üen Bad Cannstatts bis zum Kurpark. Auf dem Weg werden das √úberreichen des Schwei√ütuchen sowie die Hilfe von Simon von Cyrene, der hilft das schwere Kreuz zu tragen, nachgespielt. Im oberen Kurpark gipfelt die Karfreitagsprozession mit der Kreuzigungsszene, das musikalisch von Posaunenbl√§sern umrahmt wird. 2007 verfolgten √ľber 7.000 Gl√§ubige dieser Prozession.

Veranstaltungsorte

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter von Cannstatt

In Cannstatt geborene Persönlichkeiten

  • 1610, 11. Februar, Salomon Idler, ‚Ć wahrscheinlich 1669 in Augsburg, gescheiterter Flugpionier
  • 1693, 23. Januar, Georg Bernhard Bilfinger, ‚Ć 18. Januar 1750 in Stuttgart, w√ľrttembergischer Philosoph, Baumeister, Mathematiker und Theologe
  • 1770, Christian Zais, ‚Ć 1820 in Wiesbaden), klassizistischer Architekt und St√§dtebauer
  • 1794, 22. August Karl Friedrich Jaeger, ‚Ć 28. November 1842 in M√ľnchingen, Pfarrer in B√ľrg am Kocher
  • 1794, Eberhard Friedrich Walcker, ‚Ć 1872), Orgelbauer
  • 1858, 8. Februar, Pauline Koch, ‚Ć 20. Februar 1920 in Berlin, Mutter Albert Einsteins. Sie heiratete am 8. August 1876 in der Cannstatter Synagoge Hermann Einstein (1847‚Äď1902).
  • 1838, 26. April, Carl Wilhelm von Heine, ‚Ć 9. September 1877 in Cannstatt, Mediziner, Chirurg und Pr√§sident der deutschen √Ąrzteschaft in Prag
  • 1857, 4. Juli, Heinrich von Kraut, ‚Ć 31. August 1935 in Heiligenberg, deutscher Jurist und Politiker (W√ľrttembergische B√ľrgerpartei, DNVP)
  • 1869, 15. Januar, Emil Kiemlen, ‚Ć 1956 in Stuttgart, Bildhauer zahlreicher Denkmale und Brunnen in Stuttgart
  • 1878, 28. M√§rz, Carl Theodor Unger, ‚Ć 4. Januar 1929 in N√ľrnberg, deutscher Theosoph, Anthroposoph und Autor anthroposophischer Werke
  • 1883, 15. M√§rz, Lucian Bernhard, eigentlich Emil Kahn, ‚Ć 29. Mai 1972 in New York City, deutscher Designer der Neuen Sachlichkeit, Typograf, Architekt
  • 1883, 11. Dezember, Edwin Hoernle, ‚Ć 21. Juli 1952 in Berlin, kommunistischer Politiker, P√§dagoge und Schriftsteller
  • 1884, 16. August, Hanna Henning, geboren als Johanna Julie Adelheid von Koblinski, ‚Ć 9. Januar 1925 in Berlin, fr√ľhe deutsche Filmregisseurin
  • 1889, 26. Februar, Otto Riethm√ľller, ‚Ć 19. November 1938 in Berlin, Pfarrer und Hrsg. von Liederb√ľchern, Dichter (Lied: ‚ÄěHerr wir stehen Hand in Hand‚Äú) und Liedbearbeiter (‚ÄěSonne der Gerechtigkeit‚Äú)
  • 1889, 8. Dezember, Leopold Marx, ‚Ć 25. Januar 1983 in Shavej Zion, Israel, Fabrikant, Chawer und Literat (Gedichtb√§nde, Roman ‚ÄěFranz und Elisabeth‚Äú, ‚ÄěMein Sohn Erich Jehoschua‚Äú) mit bedeutender Rolle als schw√§bisch-j√ľdischer und deutsch-israelischer Schriftsteller
  • 1890, 11. Juli, Fritz Elsas, ‚Ć Januar 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen, deutscher Politiker und Widerstandsk√§mpfer
  • 1894, 20. M√§rz, Hermine Sterler, ‚Ć 25. Mai 1982, deutsche Schauspielerin
  • 1894, 25. Januar, Karl Hartenstein, ‚Ć 1. Oktober 1952 in Stuttgart, pr√§gte die evangelische Mission des 20. Jahrhunderts als Missionsinspektor der Basler Mission und Mitglied des Internationalen Missionsrates.
  • 1900, 15. M√§rz, Fritz Walter, ‚Ć 5. Januar 1981), langj√§hriger Pr√§sident des VfB Stuttgart

In Stuttgart-Cannstatt geborene Persönlichkeiten

  • 1907, 18. Februar, Max Gr√ľnbeck, ‚Ć 29. Februar 1984 in Friedrichshafen, 1949 bis 1951 B√ľrgermeister, dann bis 1977 Oberb√ľrgermeister der Stadt Friedrichshafen,
  • 1907, 27. Oktober, Willi Bleicher, ‚Ć 23. Juni 1981 in Stuttgart, deutscher Gewerkschaftsf√ľhrer.
  • 1912, 20. Juni, Heinz D√ľrrbeck, ‚Ć 21. November 2001 in Budapest, von 1954 bis 1977 gesch√§ftsf√ľhrendes Vorstandsmitglied der IG Metall
  • 1914, 18. M√§rz, Dr. Hans Bayer (Pseudonym: Thadd√§us Troll), ‚Ć 5. Juli 1980 in Stuttgart, Kabarettist und Schriftsteller
  • 1909, 6. April, Hermann Lang, ‚Ć 19. Oktober 1987 in Bad Cannstatt, Rennfahrer
  • 1917, 15. Juni, Karl Steinbuch, ‚Ć 4. Juni 2005, Kybernetiker, Nachrichtentechniker und Informationstheoretiker
  • 1930, 24. September, Willy Seiler, ‚Ć 10. Juni 1988 vermutlich in Hildrizhausen, deutscher Schauspieler, S√§nger und Moderator
  • 1930, 11. Juni, Gerlinde Beck, ‚Ć 19. Februar 2006 in M√ľhlacker-Gro√üglattbach, deutsche Bildhauerin und Malerin
  • 1931, 26. Januar, Kurt Geibel, Professor f√ľr organische Chemie an der Friedrich-Alexander-Universit√§t Erlangen-N√ľrnberg

In Stuttgart-Bad Cannstatt geborene Persönlichkeiten

  • 1934, 24. September, Manfred W√∂rner, ‚Ć 13. August 1994 in Br√ľssel, deutscher Politiker und Bundesminister
  • 1936, 10. Oktober, Gerhard Ertl, deutscher Wissenschaftler, Tr√§ger des Chemie-Nobelpreises 2007
  • 1940, 31. Januar, Roland Haug, Journalist, Autor und Osteuropa-Korrespondent beim SDR
  • 1953, 8. M√§rz, Jochen K. K√ľbler, Politiker der CDU und Mitglied des Landtags von Baden-W√ľrttemberg
  • 1955, 10. Februar, Bernd Martin, deutscher Fu√üballnationalspieler
  • 1955, 5. August, Gunter Haug, deutscher Schriftsteller und Journalist
  • 1956, 17. Juli, Roland Schmid, Politiker der CDU und Mitglied des Landtags von Baden-W√ľrttemberg
  • 1956, 16. September, Peter Stellwag, deutscher Tischtennisspieler
  • 1958, 17. Juli, Christoph Fromm, deutscher Drehbuchautor und Autor
  • 1964, 28. November, Susanne Eisenmann, B√ľrgermeisterin f√ľr Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Stuttgart
  • 1965, 20. Mai, Michael F√∂ll, CDU-Politiker und Mitglied des Landtags von Baden-W√ľrttemberg
  • 1967, 7. Februar, Eberhard Trautner, deutscher Fu√üballspieler
  • 1966, 20. Juni, Susanne Uhl, Hamburger Politikerin (Gr√ľn-Alternativen Liste (GAL), Regenbogen)
  • 1967, 6. M√§rz, Dietmar Haaf, deutscher Leichtathlet
  • 1979, 6. Oktober, Oliver Barth, deutscher Fu√üballspieler
  • 1980, 13. Juni, Markus Winkelhock, Rennfahrer (Formel 1-Freitagsfahrer)
  • 1981, 14. Januar, Maren Baumbach, deutsche Handballspielerin
  • 1984, 21. Juli, Ralf B√∂hringer, deutscher Ringer.
  • 1985, 4. Dezember, Alexandra Staib, deutsche Schauspielerin

Bezirksvorsteher seit der Vereinigung mit Stuttgart 1905

  • 1905 Christoph Mehl, Ratsschreiber
  • 1909 Gustav Nass, Ratsschreiber und zugleich Standesbeamter
  • 1917 Hermann Gann, Ratsschreiber (ab 1922 auch Standesbeamter und Obersekret√§r)
  • 1928 Gustav Hahn, Rechnungsrat und Ratsschreiber f√ľr √∂ffentliche Beglaubigungen und Standesamt
  • 1940 Diener (Vorname nicht ermittelbar), Oberrechnungsrat (ab 1942 Stadtamtmann)
  • 22. April 1945 - 30. August 1945, Erwin Renz, B√ľrgermeister
  • 31. August 1945 - 31. Januar 1947, Richard Wiedersheim, B√ľrgermeister
  • 1. Februar 1947 - 30. Oktober 1956, Hermann Banhart, Bezirksvorsteher
  • 1. November 1956 - 30. April 1982, Willi Schwenger, Bezirksvorsteher
  • 1. August 1982 - 30. August 2006, Hans Peter Fischer, Bezirksvorsteher
  • seit 1. September 2006, Thomas Jakob, Bezirksvorsteher

Ehrenb√ľrger

  • 1818 Karl Friedrich Sick, Hofrat (1780‚Äď1837)
  • 1822 Franz Xaver Freiherr Hugo von Spitzemberg, Oberstkammerherr, Generalleutnant und Hofj√§germeister (1781‚Äď1864)
  • 1822 Johann Gottlob Christof (von) Seeger, Oberamtmann und Stadtrichter (1767‚Äď1835)
  • 1830 Josef (von) Dalbenden, Oberstleutnant und Kammerherr (1792‚Äď1844)
  • 1830 Jakob (von) Heine. Dr., Geh. Hofrat, Mitbegr√ľnder der Orthop√§die (1800‚Äď1879)
  • 1830 Henriette Heine, geb. Camerer (1807‚Äď1874)
  • 1831 Gotthold Karl Georg (von) Strohin, Oberamtmann und Stadtdirektor (1791‚Äď1858)
  • 1843 Elisabeth Freifrau Hugo von Spitzemberg geb. Freiin von Massenbach (1803‚Äď1857) und ihre vier S√∂hne, die Freiherren:
    • Wilhelm Hugo von Spitzemberg, General (1825‚Äď1888)
    • Karl Hugo von Spitzemberg, Kammerherr, Staatsrat (1826‚Äď1880)
    • Alfred Hugo von Spitzemberg (1830‚Äď1848)
    • Franz Hugo von Spitzemberg, Premierleutnant (1841‚Äď1871)
  • 1845 Karl Baron von Vauthier-Bailliamont, K. K. K√§mmerer, Hauptmann (1778‚Äď1856)
  • um 1845 Emil Freiherr von Maucler, Oberstkarnmerherr, Oberhofratspr√§sident und Staatsrat (1809‚Äď1870)
  • um 1845 Julius Freiherr von Maucler, Kammerherr und Legationsrat (1811‚Äď1850)
  • 1854 Wilhelm Graf von Taubenheim, Kammerherr und Oberst-Stallmeister (1805‚Äď1894)
  • 1856 Albert (von) Veiel, Dr., Oberamtsarzt und Geh. Hof rat (1806‚Äď1874)
  • 1879 Ernst Ezechiel Pfeiffer, Geheimer Hofrat (1831‚Äď1904)
  • 1881 Karl Wilhelm Sutorius, Kaufmann (1831‚Äď1901)
  • 1888 Karl (von) Burckhardt, Dr., Hofrat und Badearzt (1818‚Äď1888)
  • 1893 Rudolf (von) Vellnagel, Bankier, Geh. Hofrat und Niederl√§ndischer Generalkonsul (1840‚Äď1918)
  • 1893 Karl (von) Schmid, Staatsminister des Innern (1832‚Äď1893)
  • 1893 Karl (von) Leibbrand, Pr√§sident (1839‚Äď1898)
  • 1904 Oskar (von) Nast, letzter Oberb√ľrgermeister der Stadt Cannstatt (1849‚Äď1907)

Prominente Bewohner

Hier folgt eine kleine √úbersicht von prominenten Personen, die in Cannstatt gelebt und gewirkt haben beziehungsweise in Bad Cannstatt leben und wirken, die jedoch nicht hier geboren sind.

  • Der Lyriker Hermann Ferdinand Freiligrath (* 17. Juni 1810 in Detmold) starb am 18. M√§rz 1876 in Cannstatt (Freiligrath-Denkmal im Uff-Kirchhof).
  • Wilhelm Ganzhorn (* 1818 in B√∂blingen) starb 1880 in Cannstatt (Uff-Kirchhof). Er war Jurist sowie Oberamtsrichter in Cannstatt und wurde bekannt als Autor des Volksliedes ‚ÄěIm sch√∂nsten Wiesengrunde‚Äú.
  • Der Industrielle Gottlieb Daimler (* 17. M√§rz 1834 in Schorndorf), Gr√ľnder der Daimler-Motoren-Gesellschaft, starb am 6. M√§rz 1900 in Cannstatt.
  • Der Autokonstrukteur Wilhelm Maybach (* 9. Februar 1846 in Heilbronn) starb am 29. Dezember 1929 in Cannstatt.
  • Der Schriftsteller Hermann Hesse, einer der bedeutendsten deutschen Autoren, lebte vom 7. November 1892 bis 18. Oktober 1893 in Cannstatt, wo er das Gymnasium besuchte.
  • Henriette von Seckendorff-Gutend; gestorben am 25. Juni 1878 in Cannstatt, Gr√ľnderin der Villa Seckendorff zur geistlichen als auch k√∂rperlichen F√ľrsorge und Begleitung von somatisch und psychisch kranken Menschen.
  • Engelbert Wittich (* 18. April 1878 in L√ľtzenhardt; ‚Ć 4. M√§rz 1937 in Bad Cannstatt) war ein jenischer Schriftsteller. Mit seiner Kasperl-Wanderb√ľhne gastierte er verschiedene Male auf dem Cannstatter Wasen, bevor er sich in Cannstatt niederlie√ü. Hier widmete er sich ganz der Schriftstellerei und der Sammlung von Kulturgut der Jenischen und Sinti.
  • Philipp Rupprecht lebte lange Jahre in Bad Cannstatt in der Teinacher Stra√üe.

Verkehr

Bad Cannstatt ist mit den Bundesstra√üen 10 (Karlsruhe‚ÄďStuttgart‚ÄďUlm) und 14 (N√ľrnberg‚ÄďStuttgart‚ÄďStockach) gut in das Stuttgarter Stra√üensystem eingef√ľgt.

Im Schienenverkehr spielt der Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt eine gro√üe Rolle, hier treffen Murrbahn (Richtung Backnang und N√ľrnberg), Remsbahn (Richtung Schorndorf und Aalen, Filstalbahn (Richtung Plochingen und Ulm) und Neckar-Alb-Bahn (Richtung Plochingen und T√ľbingen) aufeinander.

Nicht nur der Regionalverkehr h√§lt hier, auch der Nahverkehr mit den S-Bahnlinien S1 (Plochingen‚ÄďStuttgart‚ÄďHerrenberg), S2 (Schorndorf‚ÄďStuttgart‚ÄďFlughafen‚ÄďFilderstadt) und S3 (Backnang‚ÄďStuttgart‚ÄďFlughafen) im Stuttgarter S-Bahnnetz.

Weiter durchqueren die Stadtbahnlinien U1 (Fellbach‚ÄďVaihingen), U2 (Neugereut‚ÄďH√∂lderlinplatz), U13 (Giebel‚ÄďHedelfingen), U14 (Remseck-Heslach) und die Sonderlinien U11 und U19 Bad Cannstatt auf ihrem Weg zum Ziel.

Literatur

  • J√ľrgen Hagel: "Cannstatt und seine Geschichte", erschienen im Silberburg Verlag, Herausgeber: Pro Alt-Cannstatt e.V., umfassendes Werk zur Stadtgeschichte; zur Zeit vergriffen, die zweite Auflage ist angestrebt
  • Albrecht Greule: Keltische Ortsnamen in Baden-W√ľrttemberg. Wir k√∂nnen alles ‚Äď au√üer Latein. In: Arch√§ologisches Landesmuseum Baden-W√ľrttemberg (Hrsg.): Imperium Romanum. Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau. (Ausstellungskatalog). Esslingen 2005, ISBN 3-8062-1945-1, S. 80‚Äď84
  • J√ľrgen Hagel: Das ‚ÄěParadies des Neckars‚Äú Bad Cannstatt; in: W. Niess, S. Lorenz (Hrsg.): Kult-B√§der und B√§derkultur in Baden-W√ľrttemberg. Filderstadt 2004, ISBN 3-935129-16-5
  • Manuel Werner: Cannstatt ‚Äď Neuffen ‚Äď New York. Das Schicksal einer j√ľdischen Familie in W√ľrttemberg ‚Äď Mit den Lebenserinnerungen von Walter Marx. N√ľrtingen/Frickenhausen 2005, ISBN 3-928812-38-6.
  • Rachel Dror, Alfred Hagemann, Joachim Hahn (Hrsg.): J√ľdisches Leben in Stuttgart-Bad Cannstatt. Klartext, Essen 2006, ISBN 3-89861-625-8

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Gedenkst√§tten f√ľr die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale f√ľr politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 89
  2. ‚ÜĎ Gedenkst√§tten f√ľr die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale f√ľr politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 89

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