Taunus

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Taunus

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Taunus
√úbersichtskarte Taunus

√úbersichtskarte Taunus

H√∂chster Gipfel Gro√üer Feldberg (881,5 m √ľ. NHN)
Lage Hessen, Rheinland-Pfalz
Teil des Rheinischen Schiefergebirges
Koordinaten 50¬į 14‚Ä≤ N, 8¬į 27‚Ä≤ O50.2333333333338.45881.5Koordinaten: 50¬į 14‚Ä≤ N, 8¬į 27‚Ä≤ O
Typ Mittelgebirge
Gestein Quarzit, Sandstein, Tonstein, Gr√ľnschiefer, Phyllit u. a.
Fl√§che 2.700 km¬≤

Der Taunus ist ein deutsches Mittelgebirge mit dem Gro√üen Feldberg 881,5 m √ľ. NHN[1] als h√∂chster Erhebung. Als Teil des Rheinischen Schiefergebirges geh√∂rt es zu den √§lteren Gebirgen Deutschlands, deren Gesteine √ľberwiegend aus dem Devon stammen und im Rahmen der variszischen Gebirgsbildung verfaltet wurden. Die in einigen Teilen recht d√ľnne Besiedelung und der Waldreichtum machen den Taunus zu einem beliebten Ausflugsziel der Rhein-Main-Region.

Inhaltsverzeichnis

Lage und Umgrenzung

Lage des Taunus in Deutschland

Der Taunus ist das s√ľd√∂stlichste Teilgebirge des Rheinischen Schiefergebirges und eine naturr√§umliche Haupteinheitengruppe (30). Das Mittelgebirge ist rd. 75 Kilometer lang und 35 Kilometer breit, bedeckt eine Fl√§che von 2.700 km¬≤[2]. Im Westen begrenzt das obere Mittelrheintal (Haupteinheitengruppe 29: Mittelrheingebiet) den Taunus und trennt ihn vom westlicheren Hunsr√ľck. Im Norden bildet das Tal der Lahn (Haupteinheitengruppe 31: Gie√üen-Koblenzer Lahntal) mit dem Limburger Becken eine recht scharfe landschaftliche Grenze zum n√∂rdlicheren Westerwald. Im Osten grenzen n√∂rdlich das Gie√üener Becken (s√ľdlichster Teil der Haupteinheit 34: Westhessisches Bergland) mit Die√üenbach und Kleebach, im s√ľdlichen Anschluss die Wetterau mit Wetter und Nidda an das Schiefergebirge; im S√ľden bilden der Rheingau und das dem Main vorgelagerte Main-Taunusvorland nat√ľrliche Grenzen. Die drei letztgenannten Landschaften sind ein Teil des Rhein-Main-Tieflands (Haupteinheitengruppe 23).

Am s√ľdlichen Rand liegen die St√§dte R√ľdesheim am Rhein, Wiesbaden, Hofheim am Taunus und Bad Homburg vor der H√∂he an den Nahtstellen zu den T√§lern von Oberrhein und Main; am Ostrand liegen an der Nahtstelle zur Wetterau die St√§dte Bad Nauheim und Butzbach; im Norden an der Lahn grenzen an den Hintertaunus Wetzlar, Weilburg, Bad Ems und Lahnstein; im Westen am Mittelrhein liegt unter anderem Lorch an der Nahtstelle (je im Gegenuhrzeigersinn).

Naturräumliche Gliederung

Naturräumliche Gliederung des Taunus
Der Hochtaunus mit Feldberg (Blick von Karben)
An den gesch√ľtzten S√ľdh√§ngen des Taunus liegt das Weinbaugebiet Rheingau

Der Taunus ist kein in sich homogener Landschaftsraum, und grenzt sich trotzdem mehr oder weniger von den umliegenden Landschaften ab. Die Naturlandschaft l√§sst sich in Teillandschaften gliedern, die sich durch Morphologie, geologischen Aufbau, Klima und zum Teil die vorherrschende Vegetation wiederum einheitlicher zeigen. Die Kulturlandschaft, das hei√üt die vom Menschen √ľberpr√§gte Naturlandschaft, orientiert sich anhand der Landnutzung, der Lage und Verteilung von Siedlungen und den Verkehrswegen an dieser Gliederung.

Im S√ľden liegen die st√§rker bewaldeten und h√∂her gelegenen Teile mit dem Vordertaunus (naturr√§umlich auch Vortaunus genannt) und dem Hohen Taunus (Taunushauptkamm), wo im Feldbergmassiv die h√∂chsten H√∂hen nicht nur des Taunus, sondern des Rheinischen Schiefergebirges erreicht werden. Das ausgepr√§gte Relief bietet wenig Raum f√ľr Siedlungen und landwirtschaftliche Nutzung. Aufgrund der H√∂henlage zeigt sich das Klima hier rauer als in den vorgelagerten Landschaftsr√§umen ‚Äď es ist durchschnittlich k√§lter; regnet und besonders schneit mehr. Zusammen mit den meist wenig tiefgr√ľndigen und fruchtbaren B√∂den, die sich aus saurem Gestein entwickelten, findet sich hier vornehmlich Waldland. Etwas differenzierter stellt sich der Vortaunus in der Beziehung dar: morphologisch erscheint er st√§rker zerlegt und Buchten des Vorlandes gliedern st√§rker als beim Hauptkamm.

Das Gebiet n√∂rdlich des Hohen Taunus bis zum Lahntal wird als Hintertaunus bezeichnet. Die Landschaft erscheint hier insgesamt nicht mehr so hoch und bergig wie die s√ľdlicheren Teile. Es finden sich zwischen den zum Teil recht tief eingeschnittenen T√§lern auch st√§rker landwirtschaftlich genutzte ausgepr√§gte Hochfl√§chen (Verebnungen). Da meist nur die H√§nge der T√§ler mit Wald bestanden sind, erscheint der Hintertaunus in seiner Gesamtheit offener. Differenziert wird das Landschaftsbild des Hintertaunus durch die Zergliederung in unterschiedlich hoch gelegene Schollen. Deutlich zeigt sich dies im √Ėstlichen Hintertaunus, wo beispielsweise mit dem Pferdskopf-Bergland ein hoch gelegener Landschaftsraum existiert, der sich durch st√§rkere Bewaldung, raueres Klima und magere B√∂den auszeichnet. Ebenfalls im √Ėstlichen Hintertaunus befindet sich mit dem Usinger Becken aber auch eine nur flach gewellte, offene Beckenlandschaft, die √ľber ertragreiche B√∂den und ein ausgeglichenes Klima verf√ľgt.

Durch die im Bereich Idstein‚ÄďBad Camberg ausgebildete Idsteiner Senke wird der Hintertaunus in den Westlichen und √Ėstlichen Hintertaunus geteilt. Die Idsteiner Senke erweitert sich zum Lahntal hin in das Limburger Becken und wird im n√∂rdlichen Bereich auch als Goldener Grund bezeichnet. Dies deutet auf die f√ľr die Landwirtschaft hier g√ľnstigen Bedingungen hin. Das Relief ist flachwellig, die B√∂den durch den hohen L√∂√üanteil fruchtbar und das Klima durch die Beckenlage milder.

Geologie und Bodenschätze

Geologie

‚Üí Siehe auch: Geologie des Rheinischen Schiefergebirges

Geologische Karte des Taunus

Der Taunus wird geologisch von S√ľden nach Norden gegliedert in die Einheiten Vordertaunus-Einheit (auch N√∂rdliche Phyllitzone oder Metamorphe S√ľdrandzone), Taunuskamm-Einheit und Hintertaunus-Einheit. S√ľdlich der Lahn hat der Naturraum Taunus schlie√ülich Anteil an der Lahnmulde und der Gie√üener Decke.

Vordertaunus

Die Vordertaunus-Einheit ist eine schmale Zone schwach metamorpher Gesteine wie Phyllite, Gr√ľnschiefer und Serizit-Gneise. Sie sind durch Chlorit und Epidot gr√ľnlich gef√§rbt. Ausgangsprodukte dieser Gesteine waren Tonsteine und Vulkanite. Die im Vordertaunus vorkommenden Gesteinsschichten werden von Norden nach S√ľden unterteilt in die Metavulkanitfolge, die Eppsteiner Schiefer und die Lorsbacher Schiefer.

Die √§ltesten Sedimentgesteine des Taunus sind die nur aus einer Bohrung in Wiesbaden bekannten Phyllite von Bierstadt aus dem unteren Ordovizium mit einem durch den Nachweis von Sporen bestimmten Alter von etwa 480 Millionen Jahren.[3] Die Vulkanite der Metavulkanit-Einheit sind j√ľnger, sie lie√üen sich mit der Uran-Blei-Datierung auf die Zeit des oberen Ordoviziums und Silurs datieren. Sie werden √ľberlagert von den Eppsteiner Schiefern des Silur und den unterdevonischen Lorsbacher Schiefern. Ganz am S√ľdrand und in einem kleinen Vorkommen bei M√ľhlbach im Osten der Vordertaunus-Einheit sind Kalksteine aufgeschlossen, die dem Mitteldevon zugerechnet werden.

Taunuskamm

Taunusquarzit im keltischen Ringwall am Altkönig

N√∂rdlich an den Vordertaunus grenzt die Taunuskamm-Einheit - auch Hoher Taunus genannt -, die √ľberwiegend aus klastischen Gesteinen des Unterdevons besteht. Sie setzt sich aus den stratigraphischen Folgen Graue Phyllite, Bunte Schiefer, Hermeskeilschichten und Taunusquarzit zusammen. Das Unterlager des Unterdevons tritt nur in zwei kleinen Aufschl√ľssen zu Tage, es sind Metavulkanite vom Typ der im Vordertaunus auftretenden Gesteine.[4]

Die Grauen Phyllite bestehen aus Schiefern und Sandsteinen. Sie enthalten Abdr√ľcke von Brachiopoden und Korallen aus dem obersten Silur und wurden in flachem Wasser abgelagert. Die Tonschiefer der Bunten Schiefer sind gr√ľnlich grau oder durch fein verteilten H√§matit auff√§llig violett gef√§rbt. Agnathen (kieferlose Fische), die in den Bunten Schiefern gefunden wurden, stammen aus dem Gedinne (Lochkovium); sie zeigen genau wie die Gesteinsausbildung eine Ablagerung der Bunten Schiefer in Fl√ľssen oder Seen. Die Gesteine der Bunten Schiefer stehen am Gro√üen Feldberg an, wo sie zur Gewinnung von Dachschiefer in Stollen abgebaut wurden (Schiefer Stollen unterhalb Rotes Kreuz). In sie sind quarzitische Sandsteine eingelagert, aus denen der Brunhildisfelsen am Gipfel des Gro√üen Feldberges besteht. Die Hermeskeil-Schichten sind unterhalb des Gro√üen Feldberges aufgeschlossen und bestehen aus Tonsteinen, schwach verfestigten glimmerf√ľhrenden Sandsteinen und Quarziten des Unteren Siegen (Unteres Pragium). Sie werden von mehreren 100 Metern m√§chtigen Schichten des Taunusquarzits √ľberlagert (Mittleres Siegen, Pragium/Emsium). Das sehr verwitterungsresistente Gestein bildet viele Gipfel des Taunuskamms (Altk√∂nig, Kleiner Feldberg, Glaskopf), aber auch einzelne Felserhebungen (wie z. B. der Hohle Stein). Die keltischen Ringw√§lle und die Schutthalde an der ‚ÄěWei√üen Mauer‚Äú am Altk√∂nig bestehen aus Taunusquarzit. F√ľr die Wassergewinnung lokal interessant sind die Kluftgrundw√§sser des Taunusquarzites. Sie werden von den unterlagernden Hermeskeilschichten gestaut und durch Grundwasserstollen gef√∂rdert. Zur Wasserversorgung Wiesbadens tragen vier derartige Grundwasserstollen in bedeutendem Umfang bei.

Hintertaunus

Die Eschbacher Klippen im Hintertaunus, ein von der Verwitterung herausgearbeiteter Quarzgang

Die fl√§chenm√§√üig gr√∂√üte Einheit des Taunus, die Hintertaunus-Einheit, setzt sich vor allem aus den schwarzen Gesteinsserien des Hunsr√ľckschiefers und den Singhofener Schichten der unteren Ems-Stufe, oft grauwackenartigen Sandsteinen sowie Silt- und Tonsteinen zusammen. J√ľngere Gesteine sind hier nur in kleinen Vorkommen bei Usingen und ganz am Ostrand des Hintertaunus in der Gegend von Oberkleen aufgeschlossen. Die Geologie des Hintertaunus ist aufgrund der oft eint√∂nigen sandigen und schiefrigen Gesteine, die nur wenige durchg√§ngige Leithorizonte ausbilden und kaum Leitfossilien liefern, nicht so gut bekannt wie die des Vor- und Hochtaunus im S√ľden oder die der Lahnmulde im Norden.

Der Hunsr√ľckschiefer bezeichnet eine vor allem im Hunsr√ľck und Hintertaunus vorkommende Gesteinsfazies, die sich aus reinen, meist schwarzen Tonsteinen und eingelagerten Sandsteinb√§nken zusammensetzt und in stratigraphisch unterschiedlicher Position im Oberen Siegen und im Ems auftritt. Die Hauptmasse des Hunsr√ľckschiefers wird der Ulmen-Unterstufe zugerechnet.[5] Er ist bekannt f√ľr seine au√üerordentlich gut erhaltenen Fossilien und lokal gut f√ľr die Verwendung als Dachschiefer geeignet. Im westlichen Hintertaunus lassen sich die fast sandfreien Hunsr√ľckschiefer gut von den sandigen Gesteinen der Singhofener Schichten trennen, im Osten treten Gesteine in der Fazies der Hunsr√ľckschiefer zur√ľck. In die Singhofener Schichten eingeschaltet sind umgelagerte vulkanische Tuffe und Aschen, die sogenannten Porphyroide, sie lassen sich zum Teil √ľber mehrere Zehner Kilometer verfolgen.[6]

Das Mitteldevon bis Unterkarbon der Usinger Mulde ist insgesamt nur etwa 250 Meter mächtig und stark tektonisch gestört, in der Lahnmulde und Dillmulde vorkommende typische Gesteine dieser Zeit wie Schalstein, Massenkalk und Deckdiabas fehlen hier. Die hier und an anderen Stellen im östlichen Hintertaunus auftretenden Grauwacken sind anhand ihrer Zusammensetzung nicht oder kaum von den karbonischen Kulm-Grauwacken zu unterscheiden[7] und werden von einigen Wissenschaftlern als Reste der Gießener Decke angesehen.[6]

Geologischer Bau

Die Schichtfolgen des Taunus wurden im Zuge der variszischen Orogonese geschiefert, verschuppt und in S√ľdwest-Nordost streichende S√§ttel und Mulden gefaltet. Die Falten sind √ľberwiegend nordwestvergent. Verbreitet wurden die Gesteinsserien nach Nordwesten auf j√ľngere √ľberschoben. So ist an der St√∂rungszone der Taunuskamm-√úberschiebung der s√ľdliche Taunus in seiner ganzen L√§nge deckenartig auf Gesteine des j√ľngeren Unterdevons √ľberschoben worden. Von noch gr√∂√üerem Ausma√ü ist die heute flach liegende √úberschiebung der Gie√üener Decke auf Gesteine des Hintertaunus und der Lahnmulde. Ihre Gesteine kommen sonst im Taunus nicht vor, sie m√ľssen noch s√ľdlich des Vortaunus abgelagert worden sein und wurden mindestens 25 Kilometer √ľber Taunus und Hintertaunus √ľberschoben, aufgrund gro√ür√§umiger Betrachtungen m√∂glicherweise noch deutlich mehr. Zus√§tzlich zur Deformation der Schichten sind diese im Vordertaunus deutlich metamorph ‚Äď letzteres nimmt nach Norden deutlich ab.

In sp√§teren Hebungsphasen zwischen dem sp√§ten Jura und dem Terti√§r wurden Querbr√ľche senkrecht zum Streichen angelegt. So teilt der Grabenbruch der Idsteiner Senke den Hintertaunus in einen √∂stlichen und westlichen Teil, in ihrer Fortsenkung gliedert das Limburger Becken die Lahnmulde. Einige der Br√ľche sind heute mit Quarz gef√ľllt. Die frei stehenden Felsen der Eschbacher Klippen bei Usingen sind ein solcher durch Erosion freigelegter Quarzgang (H√§rtling). Dieser auch als Usinger Quarzgang bezeichnete Gang l√§sst sich √ľber eine L√§nge von etwa 12 km verfolgen und ist damit nach dem Bayerischen Pfahl einer der l√§ngsten deutschen Quarzg√§nge.

Bodenschätze

Der nordwestliche Teil des √Ėstlichen Hintertaunus (Langhecker Lahntaunus), der zum Weilburger Lahntalgebiet √ľberleitet, geh√∂rt geologisch gesehen zur Lahnmulde und ist durch seinen Magmatismus reich an Bodensch√§tzen aus dem Mitteldevon wie Eisen in Form von Roteisenstein mit bis zu 50 Prozent Eisenanteil, oder Flusseisenstein mit bis zu 35 Prozent Eisen, sowie Silbererz, Dachschiefer und Diabas. Das Erz wurde hier wie im Montangebiet Lahn-Dill in zahlreichen Bergwerken abgebaut; einige wurden zu Besucherbergwerken umgebaut. Der vom 17. bis zum 20. Jahrhundert betriebene Bergbau ist heute eingestellt. Im Osttaunus zwischen Idstein im Westen und Usingen im Westen kam es vom sp√§ten Mittelalter bis ins fr√ľhe 20. Jahrhundert in einer Vielzahl von Gruben zu einem unterschiedlich intensiven Bergbau auf postvaristischen, d.h. erst nach der varistischen Gebirgsbildung im sp√§ten Jura bzw. der fr√ľhen Kreidezeit gebildeten Erzg√§ngen. Das letzte aktive Blei- und Silbererzbergwerk, die Grube Bleierzwerk Heftrich mit den Stollen Hannibal und Hasdrubal wurde um 1924 eingestellt. In den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts durchgef√ľhrte Aufschlussbohrungen des Hessischen Landesamts f√ľr Bodenforschung erbrachten keine Hinweise mehr auf bauw√ľrdige Vorkommen. Ein Kompendium der ehemals vorhandenen Gruben ist in "Die Erzg√§nge des √∂stlichen Taunus" Jakobus (1992) enthalten.

Der Taunusquarzit wurde wegen seiner H√§rte fr√ľher vielfach abgebaut, aktuell ist nur noch ein Steinbruch bei K√∂ppern in Betrieb. In dem zum Taunus geh√∂renden Teil der Lahnmulde sind heute noch einige Kalk- und Diabas-Steinbr√ľche in Betrieb. Dar√ľber hinaus finden sich zahllose kleinere Steinbr√ľche zur Versorgung der √∂rtlichen Bev√∂lkerung mit Bausteinen.

Oberflächenformen

Das Relief des Taunus und der umgebenden Landschaften

Die Oberflächengestaltung (Relief) erst lässt den Taunus als Mittelgebirge erscheinen, wobei ausgeprägte und scharfe Formen fehlen. Das Relief ist Ergebnis der erdgeschichtlichen Entwicklung und steht in engem Zusammenhang mit den das Gebirge aufbauenden Gesteinen. Das Relief bestimmt andere landschaftliche Erscheinungen, wie in erster Linie das regionale Klima, das Gewässernetz und die Bodenverhältnisse, maßgeblich mit. Auch kulturlandschaftliche Elemente, wie die landwirtschaftliche Nutzung, der Verkehr und die Besiedlung, stehen im Zusammenhang mit dem Relief.

Der Taunus insgesamt zeigt das typische Bild einer Pultscholle, im S√ľden einen starken Anstieg bis zur Kammh√∂he und einen langsamen Abfall zum Lahntal in n√∂rdlicher Richtung hin. Er hebt sich aus s√ľdlicher Richtung betrachtet markant vom Vorland ab, so dass er etwa vom Rhein oder Main aus betrachtet als beeindruckender Gebirgszug erscheint. Vom Rheingau bzw. dem Main-Taunusvorland (150 bis 250 Meter) erreicht der Taunus schnell H√∂hen von 600 bis √ľber 800 Meter, um dann langsam wieder auf H√∂hen bis um 300 Meter abzufallen. Der Hauptkamm erstreckt sich in s√ľdwest-nord√∂stlicher Richtung vom Niederwald bei R√ľdesheim bis Bad Nauheim in einer L√§nge von 75 Kilometern, wobei er im Bereich des Feldbergmassivs die h√∂chsten H√∂hen erreicht. Der Kamm selbst ist in mehrere unterschiedlich hoch gelegene Schollen gegliedert. Im Westen finden sich das Rheingaugebirge und der Wiesbadener Hochtaunus, die H√∂hen bis knapp √ľber 600 Meter erreichen. √Ėstlich schlie√üt sich bei Niedernhausen eine St√∂rungszone an, die die Kammlinie unterbricht. Hier im Bereich des Eppsteiner Horstes ist die Kammscholle auf H√∂hen bis um 500 m abgesunken. Nord-√∂stlich setzt sich der Kamm im Feldbergtaunus fort ‚Äď mit dem Gro√üen Feldberg (880 Meter) als der h√∂chsten Erhebung. Zur Wetterau f√§llt der Kamm wieder auf H√∂hen um 500 Meter ab. An vielen Stellen erscheint die Kammlinie deutlich in zwei kammparallel verlaufende Rippen gegliedert, die durch weite T√§ler voneinander getrennt werden. Sch√∂n zeigt sich dies im Thei√ütal bei Niedernhausen, das die Form eines tief eingeschnittenen Kerbtals hat. Viele Gew√§sser schneiden sich dem Gef√§lle zum Vorland folgend tief in den Hauptkamm ein, nur selten wird er durchbrochen, wie dies beeindruckend das Walluftal bei Schlangenbad und das Erlenbachtal bei K√∂ppern zeigen.

Panorama des Hochtaunus vom östlichen Hintertaunus
Panoramaaufnahme des Taunus von Bad Camberg aus
Fr√ľhlingslandschaft im √∂stlichen Hintertaunus in der N√§he von Haintchen und Hasselbach

Dem Taunushauptkamm ist im S√ľden etwa im Bereich Wiesbaden bis Friedrichsdorf ein Vorgebirge angelagert, dessen Zentralteil der Eppsteiner Horst darstellt. Der Vortaunus hebt sich mit H√∂hen von 200 bis maximal 500 m deutlich vom vorgelagerten Taunusvorland ab und ist selbst stark in viele Riedel und Kuppen zerlegt. Das Taunusvorland √∂stlich des Eppsteiner Horstes reicht mit mehreren Buchten in den Vortaunus. Deutlich zeigen dies beispielsweise die Hornauer Bucht bei Kelkheim und die Homburger Bucht bei Bad Homburg. Der Eppsteiner Horst ragt weit nach S√ľden in das Taunusvorland und hebt sich deutlich von ihm ab. Seine Verwerfungslinien setzen sich nach Norden im Bereich der Idsteiner Senke fort.

Der vom Taunuskamm zur Lahn sich allm√§hlich senkende Gebirgsteil wird als Hintertaunus bezeichnet. Wenn von der langsam zum Lahntal hin sich absenkenden Rumpffl√§che gesprochen wird, so sind die zwischen den T√§lern liegenden Hochfl√§chen gemeint, die in erdgeschichtlicher Vergangenheit einst eine zusammenh√§ngende flachwellige Ebene bildeten. Diese Hochfl√§chen liegen nordwestlich des Hauptkammes in der Regel in einer H√∂henlage von 350 bis 450 Meter und senken sich zum Lahntal auf H√∂hen von 250 bis 300 Meter ab. Die ehemalige Rumpffl√§che ist durch die Gew√§sser des Hintertaunus stark in Riedel, Kuppen und R√ľcken zerlegt. Die Wisper und ihre Nebenfl√ľsse haben sich im Westlichen Hintertaunus tief in die Rumpffl√§che eingeschnitten und ein dichtes Talnetz erzeugt, das die kaum noch vorhandenen Hochfl√§chen trennt. Vollkommen aufgel√∂st sind die Hochfl√§chen im Bereich der Idsteiner Senke, die sich als flachwellige H√ľgellandschaft zwischen den √Ėstlichen und den Westlichen Hintertaunus schiebt.

Die alte Rumpffl√§che des Westlichen Hintertaunus zeigt sich einheitlicher als die des √Ėstlichen Hintertaunus, der durch mehrere von Nordwesten nach S√ľdosten verlaufende Verwerfungen st√§rker in Schollen zerlegt ist. √Ėstlich der Idsteiner Senke steigt die Landschaft an der Emsbachverwerfung in zwei Stufen zum Pferdskopf-Bergland an, das als markante Hochscholle in nord√∂stlicher Richtung an den Feldbergtaunus anschlie√üt und mit H√∂hen von 600 bis 700 Metern das Rheingaugebirge an H√∂he noch √ľbertrifft. Der √ľbrige √Ėstliche Hintertaunus zeigt sich weniger bergig und flacht nach Nordosten zur Lahn und n√∂rdlichen Wetterau merklich ab. √Ėstlich der Pferdskopf-Scholle schlie√üt mit einer deutlichen Verwerfung das Usinger Becken an, welches im Vergleich zu den umgrenzenden Schollen stark eingesunken und weniger bergig erscheint. Umgebende Schollen, die sich durch steile H√§nge von der Tiefscholle absetzen, √ľberragen das Becken zum Teil um mehrere 100 Meter.

Gewässer und Heilquellen im Taunus

Wichtige Flie√ügew√§sser im √∂stlichen Hintertaunus sind zur Lahn hin Weil und Solmsbach. Entw√§ssert wird die Idsteiner Senke nach Nordwesten zur Lahn hin durch Emsbach und W√∂rsbach. Aus dem Usinger Becken entw√§ssert die Usa zur Wetterau hin. Der westliche Hintertaunus ist nach Norden zur Lahn hin von deren Zufl√ľssen Aar, D√∂rsbach und M√ľhlbach tief zertalt. Noch ausgepr√§gter und weiter entwickelt ist das Talsystem der Wisper, welche die s√ľdlichen Teile des Westlichen Hintertaunus nach Westen zum Rhein hin entw√§ssert. Weitere Flie√ügew√§sser sind Schwarzbach, Fischbach, Liederbach und Erlenbach im Vortaunus.

An stehenden Gew√§sser, Weihern und Seen ist der Taunus vergleichsweise arm. Gr√∂√üere stehende Gew√§sser im √∂stlichen Hintertaunus sind der B√§rchenfichtenweiher bei Schmitten, der M√∂ttauer Weiher bei M√∂ttau, der Hattsteinweiher bei Usingen, der Meerpfuhl bei Merzhausen und der Gr√ľnwiesenweiher bei Neu-Anspach. Im westlichen Hintertaunus liegt im Wipsertal der Wispersee in der N√§he von Nauroth.

Von gro√üer Bedeutung sind die Vorkommen an Mineral- und Heilquellen. Dadurch gibt es auch eine Reihe von bedeutenden Heilb√§dern im und um den Taunus. Der Begriff Selterswasser (nach den Quellen in Niederselters) ist in der ganzen Welt ein Synonym f√ľr kohlens√§urehaltiges Mineralwasser.

Die Quellen in Schlangenbad und Wiesbaden wurden bereits von den R√∂mern genutzt. Die Quellen von Bad Schwalbach (fr√ľher Langenschwalbach) wurden erstmals im 16. Jahrhundert erw√§hnt, Bad Ems wurde seit dem 17. Jahrhundert eines der bekanntesten Heilb√§der in Deutschland, und auch die Quelle von Bad Weilbach war zeitweise weit ber√ľhmt. Im 19. Jahrhundert wurden Wiesbaden (seit Mitte des 19. Jahrhunderts sogar als Weltkurstadt betitelt), Bad Homburg vor der H√∂he, Bad Nauheim, Bad Soden am Taunus und Bad Ems zu mond√§nen Kurorten, in denen sich allj√§hrlich die europ√§ische Aristokratie traf.

Politische Gliederung

Das Mittelgebirge befindet sich im Wesentlichen auf hessischem Territorium, der nord-westliche Teil geh√∂rt zu Rheinland-Pfalz. Der Taunus erstreckt sich √ľber die Landkreise Hochtaunuskreis, Limburg-Weilburg, Lahn-Dill-Kreis, Wetteraukreis, Main-Taunus-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis und Rhein-Lahn-Kreis sowie Teile der St√§dte Wiesbaden und Frankfurt am Main.

Der Taunus in der Geschichte

Kastell Saalburg, Hauptportal, April 2009
Kupferstich (17. Jht.) der Burg Reifenberg

Die fr√ľhsten Anzeichen menschlicher Besiedlung im Taunus stammen aus der Jungsteinzeit, wie die √úberreste des Ringwalls auf dem Kapellenberg bei Hofheim, die der Michelsberger Kultur zuzuordnen sind. Bei Wehrheim sind Grabh√ľgel der mittleren bis j√ľngeren Urnenfelderkultur (10./11. Jahrhundert v. Chr.) entdeckt worden. Einige der arch√§ologischen Funde sind im Heimatmuseum Wehrheim zu besichtigen. Nordwestlich von Bad Homburg befindet sich der Bleibeskopf, auf dem in einem von einem Ringwall eingeschlossenem Terrain Spuren von Besiedlung von der Wende der Bronze- zur Eisenzeit gefunden wurden. Von Arch√§ologen dort gefundene Gegenst√§nde, welche auf das 9./8. Jahrhundert v. Chr. datiert wurden, werden im Saalburgmuseum und im Vortaunusmuseum (Oberursel (Taunus)) ausgestellt.

Sp√§ter lebten Kelten im und am Taunus. Ringwallanlagen auf dem Altk√∂nig (798 Meter) wurden um 400 v. Chr. datiert. Auf dem Eichelberg bei Rod an der Weil ist ebenfalls eine Ringwallanlage, die sogenannte Rentmauer erhalten, und auf dem H√ľhnerk√ľppel sind Spuren keltischer Besiedlung gefunden worden. Um dieselbe Zeit k√∂nnten die alten H√∂henwege der Rennstra√üe, H√ľhnerstra√üe und Hessenstra√üe entstanden sein, an deren Seiten oft H√ľgelgr√§ber zu finden sind. In der N√§he von Wilhelmsdorf bei Usingen ist ein H√ľgelgr√§berfeld arch√§ologisch untersucht worden. In der sp√§tkeltischen Zeit um das 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. war das Heidetr√§nk-Oppidum bei Oberursel eine der vier gr√∂√üten keltischen St√§dte Europas.

Vom 1. bis 3. Jahrhundert verlief auf dem Taunuskamm der heute stellenweise noch sichtbare Obergermanisch-Raetische Limes, der 2005 von der UNESCO als Bodendenkmal in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Römische Quellen berichten vom Volksstamm der Mattiaker, einem Teilstamm der Chatten in dieser Region.

Die Franken besiedelten nach dem Untergang des Westr√∂mischen Reiches ab dem 4. Jahrhundert den Taunus. Im Vordertaunus wurden einige aus dem Fr√ľhmerowingischen bis zur Karolingerzeit stammende Gr√§berfelder entdeckt. Wenig sp√§ter tauchten die ersten urkundlichen Belege f√ľr dortige Siedlungen auf, so dass eine zeitlich l√ľckenlose Besiedlung des Vordertaunus wahrscheinlich ist.

Der Name des H√∂henzuges war bis in das sp√§te 18. Jahrhundert schlicht und v√∂llig unspezifisch ‚Äědie H√∂h(e)‚Äú, er hat sich in den Ortsnamen Bad Homburg vor der H√∂he und Rosbach vor der H√∂he erhalten. Das lateinische ‚ÄěTaunus‚Äú r√ľhrt von Tacitus her, der in den Annalen von einem ‚Äěcastellum in monte tauno‚Äú schrieb, das vermutlich das heutige Friedberg bezeichnete. Friedrich V. hatte die Umbenennung in einer Zeit, in der die Oberschicht im Klassizismus vom Altertum schwelgte, angeordnet. √úber den Ursprung und die Bedeutung des Namens herrscht Uneinigkeit, einige gehen vom keltischen D√ľn oder Tun aus (H√∂he, Zaun), andere meinen, in *tńďu-/*t…ôu sei die Bedeutung zu suchen. Die Bedeutung der indogermanischen Sprachwurzel l√§sst sich mit schwellen oder anh√§ufen umschreiben. Erstmals in einer Schriftquelle wird der Taunus im Jahr 43/44 n. Chr. bei Pomponius Mela genannt.[8]

Vom Jahre 1806 bis 1866 geh√∂rte der √ľberwiegende Teil des Taunus zum Herzogtum Nassau, dessen Stammland sich an der Lahn befand. Nach dem Preu√üisch-√Ėsterreichischen Krieg 1866/1867 fielen das Herzogtum Nassau und die Gebiete der erst 1866 an Hessen-Darmstadt heimgefallenen Landgrafschaft Hessen-Homburg ‚Äď und damit der komplette Taunus ‚Äď an Preu√üen und wurde Teil der neu gebildeten Provinz Hessen-Nassau. Seit 1946 befindet sich der Taunus zum gro√üen Teil in Hessen, weitere Teile geh√∂ren zu Rheinland-Pfalz.

Sehensw√ľrdigkeiten

Natur

Kubacher Kristallhöhle

Naturparks

Im landschaftlich vielf√§ltigen Taunus liegen insgesamt drei Naturparks. Der Naturpark Hochtaunus beinhaltet den √∂stlichen Taunushauptkamm mit dem Gro√üen Feldberg (881,5 Meter √ľber Normalnull) und erstreckt sich √ľber den √Ėstlichen Hintertaunus bis in das Weilburger Lahntalgebiet hin nach Norden. Auf seinem Gel√§nde befindet sich auch der 2005 gegr√ľndete Heilklimapark Hochtaunus, der der erste seiner Art in Deutschland ist. Im Nordwesten umfasst der Naturpark Nassau Teile des Westlichen Hintertaunus, w√§hrend der Naturpark Rhein-Taunus sich im Westen befindet.

Sehenswertes

Der Taunusklub hat ein weitverzweigtes Wanderwegenetz angelegt, das besonders von Tagesausfl√ľglern aus dem Rhein-Main- oder Lahn-Dill-Gebiet genutzt wird, wobei der Taunushauptkamm mit dem Gro√üen Feldberg am meisten bewandert wird. Auch der 48 Kilometer lange Weiltalweg wird viel genutzt, in seinem Fall allerdings als Radwanderweg. Au√üerdem treffen sich auf dem Hauptkamm in der N√§he des Gro√üen Feldbergs die Europ√§ischen Fernwanderwege E1 und E3.

Auf dem Gro√üen Feldberg mit seinem Fernmelde- sowie Aussichtsturm ist ein weiter Blick √ľber den Taunus und die ganze Umgebung bis hin nach Frankfurt am Main m√∂glich. Neben dem Aussichtsturm auf dem Gro√üen Feldberg gibt es auch eine Anzahl anderer Aussichtst√ľrme im Taunus. Im Hohen Taunus noch auf dem Herzberg, dem Atzelberg, dem Winterstein, dem Schl√§ferskopf und der Hallgarter Zange. Im √∂stlichen Hintertaunus auf dem Pferdskopf, dem Hausberg, dem Stoppelberg, dem Gaulskopf. Im Vordertaunus auf dem Kellerskopf, dem Hardtberg und dem Kapellenberg, auf dem sich der sogenannte ‚ÄěMeisterturm‚Äú befindet.

Es gibt im Taunus einige geologische Sehensw√ľrdigkeiten, die oft von Ausfl√ľglern besucht werden: Im zu Usingen geh√∂renden Eschbach befinden sich die Eschbacher Klippen, zw√∂lf Meter hohe, aus Quarz bestehende Felsen. Am Rand des naturr√§umlichen Taunus befindet sich im Weilburger Lahntalgebiet bei Kubach in der N√§he von Weilburg die Kubacher Kristallh√∂hle, die h√∂chste deutsche Schauh√∂hle und einzige von Besuchern begehbare Kristallh√∂hle Deutschlands.

Historische Bauwerke und Museen

Altstadt Eppstein
Alte Schmiede im Hessenpark

Limes

Der Obergermanisch-Raetische Limes, der 2005 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, zieht sich teils noch sichtbar √ľber den Hauptkamm durch den Taunus. Bei Bad Homburg liegt das Kastell Saalburg, es gilt als das besterforschte und am vollst√§ndigsten rekonstruierte Kastell des Obergermanisch-Raetischen Limes. Weitere Kastelle, wie das Kastell Kleiner Feldberg sind arch√§ologisch gesichert und mit Schautafeln best√ľckt, bei Idstein wurde ein Limesturm rekonstruiert und ebenfalls mit Schautafeln ausgestattet (R√∂merturm Idstein-Dasbach).

Burgen, Schlösser und Ruinen

Der Taunus weist viele mittelalterliche Anlagen auf, die von der bewegten Vergangenheit dieser Region herr√ľhren, hier nur eine Auswahl:

Das Schloss Braunfels wird oft als das ‚ÄěHessische M√§rchenschloss‚Äú bezeichnet und in der Burgruine Freienfels bei Weinbach finden allj√§hrlich im Mai Ritterspiele statt, die √ľberregional bekannt sind. Sehenswert sind auch die ehemaligen Residenzschl√∂sser in Bad Homburg und Weilburg.

Die Burgen Eppstein und Kronberg, beide bei gleichnamigen Städten beherbergen Museen. Die Burgruine Hohenstein bei Bad Schwalbach, die Burgruinen Falkenstein und Königstein sowie die Burgruine Oberreifenberg haben gemeinsam, dass sie zwar teils geschleift, aber immer noch besuchbar sind, in einigen finden auch heute noch Veranstaltungen statt, außerdem befindet sich in der Ruine Hohenstein auch noch ein Hotel.

Die im Weiltal sich gegen√ľberliegenden Anlagen der Burgruine Altweilnau und des Schlosses Neuweilnau sieht man schon von weitem. Auf dem noch stehenden Bergfried Altweilnaus kann ein Weiltalpanorama bewundert werden, w√§hrend das Neuweilnauer Schloss zwar eigentlich die Forstverwaltung beherbergt, aber ein mietbaren Felsenkeller und eine Au√üenstelle des Standesamtes aufweist, in dem Trauungen m√∂glich sind.

Altstädte und Freilichtmuseen

In den Dörfern und Städten des Taunus sind viele Altstädte erhalten geblieben, insbesondere die Dorfkerne/Altstädte von Idstein, Eppstein, Königstein, Kronberg, Oberursel, Bad Homburg, Hasselbach (Gemeinde Weilrod), Haintchen, Weilburg und Braunfels sind beachtenswert. Zwischen Neu-Anspach und Obernhain (Gemeinde Wehrheim) befindet sich der Hessenpark, ein Freilichtmuseum.

Zoos und Parks

Giraffengehege im Opelzoo

Zoos, Tierparks und Vogelstationen

Bei Hasselbach befindet sich die Vogelburg, ein Papageienpark, in dem teils sehr zutrauliche Tiere gezeigt werden und die gleichzeitig als Auffangstation f√ľr diese V√∂gel dient.

Auf dem Gro√üen Feldberg befindet sich die √§lteste Falknerei Hessens, wo regelm√§√üig Freifl√ľge einiger V√∂gel und F√ľhrungen gegeben werden. Der von Georg von Opel im Jahr 1956 gegr√ľndete Opel-Zoo liegt zwischen Kronberg und K√∂nigstein. Im Jahr 2003 z√§hlte er 600.000 Besucher. Schon vor vierhundert Jahren hat der F√ľrst von Nassau bei Weilburg einen Tierpark angelegt. Heute ist der Tierpark Weilburg ein beliebtes Ausflugsziel nach der Wiederer√∂ffnung 1970.

Freizeitparks

Der Freizeitpark Lochm√ľhle, der sich aus einem Ponyhof entwickelte, befindet sich bei Wehrheim.

Bei Schlangenbad liegt das Taunus Wunderland, welches im Jahr 2006 seinen 40. Geburtstag feierte.

Kurparkanlagen

Sehenswert ist auch der gro√üe Kurpark in Bad Homburg, in dem alle Heilwasserquellen der Stadt, die Spielbank, eine kleine russische Kapelle und der siamesische Tempel liegen. Alle √ľbrigen Kurorte verf√ľgen ebenfalls √ľber Kurparkanlagen.

Veranstaltungen

Weiltal

Feiern und Feste

Neben vielen Stadt- und Dorffesten, von denen das Laternenfest in Bad Homburg wohl das bekannteste ist, gibt es einige Veranstaltungen im Taunus. Auf dem Großen Feldberg findet alljährlich das Feldbergfest statt, das älteste Bergturnfest Deutschlands. In der Kubacher Kristallhöhle wird jedes Jahr Halloween gefeiert. Durch Beleuchtungseffekte wird in der Höhle eine besondere Stimmung geschaffen.

Sport

Das ber√ľhmte Fahrradrennen Rund um den Henninger-Turm hat den Gro√üteil seiner Strecke in der sogenannten Feldbergschleife. Um den Gro√üen Feldberg findet seit 2004 im Februar ein internationales Schlittenhunderennen statt. Im Fr√ľhling startet mit Ziel auf den ebengenannten Berg von Oberursel aus der Feldberglauf. Au√üerdem gibt es im Taunus mehrere Skilifte und Pisten zum Wintersport ‚Äď obschon der Taunus im Winter nicht schneesicher ist.

Sonstiges

Das Weiltal und das Aartal werden jedes Jahr unabh√§ngig voneinander f√ľr Kraftfahrzeuge gesperrt, was in beiden F√§llen viele Radfahrer und Wanderer anlockt. Gleichzeitig werden meist noch zus√§tzliche Aktionen im Tal veranstaltet.

Interessant ist auch die durch die Jahrhunderte offenkundig stark unterschiedliche Bewaldung des Taunus. Noch aus dem 19. Jahrhundert wird beispielsweise berichtet, dass die Frankfurter B√ľrger bei guter Sicht die Ringw√§lle auf dem Altk√∂nig erkennen k√∂nnen, w√§hrend der Altk√∂nig heute komplett bewaldet ist.

Der Taunus ist das erste Gebirge Deutschlands, das von einem Ballon √ľberquert wurde. Der franz√∂sische Ballonpionier und Berufsluftschiffer Jean-Pierre Blanchard fuhr am 3. Oktober 1785 bei seinem ersten Aufstieg in Deutschland von Frankfurt nach Weilburg. Dies war die erste Luftreise in Deutschland √ľberhaupt.

Berge

Großer Feldberg vom Hintertaunus betrachtet
Taunuslandschaft: Pferdskopf (links) und Großer Feldberg (rechts)
Sonnenuntergang am Altkönig

Zu den Bergen und Erhebungen des Taunus geh√∂ren sortiert nach H√∂he in Meter √ľber Normalnull:

‚Üí Hauptartikel: Liste von Bergen und Erhebungen des Taunus

Name Höhe (Meter) Landkreis/Kreis Besonderheiten
Großer Feldberg 881,5 Hochtaunus Höchster Berg des Taunus;
mit Aussichtsturm Großer Feldberg und Sendeanlagen Großer Feldberg
Kleiner Feldberg 826 Hochtaunus mit Taunusobservatorium
Altkönig 798 Hochtaunus mit Ringwall
Weilsberg 701 Hochtaunus Höchster Berg im östlichen Hintertaunus
Glaskopf 687 Hochtaunus
Kolbenberg 684 Hochtaunus mit Fernmeldeanlage;
nahe: Römerkastell Altes Jagdhaus
Klingenkopf 683 Hochtaunus
Sängelberg 665 Hochtaunus mit Burg Hattstein
Pferdskopf 663 Hochtaunus mit Aussichtsturm
Roßkopf 632 Hochtaunus mit Fernmeldeanlage
Namenlose Anh√∂he 629,3 Rheingau-Taunus H√∂chste Stelle im Rheingau-Taunus-Kreis 1 km √∂stlich von W√ľstems
Kalte Herberge 619 Rheingau-Taunus Höchster Berg des Rheingaus
Hohe Wurzel 618 Rheingau-Taunus mit Fernmeldeanlage
Hohe Kanzel 592 Rheingau-Taunus
Herzberg 591 Hochtaunus mit Herzbergturm
Hallgarter Zange 580 Rheingau-Taunus
Eichkopf 563 Main-Taunus Höchster Berg im Main-Taunus-Kreis
Mappershainer Kopf 548 Rheingau-Taunus Höchster Berg im westlichen Hintertaunus
Wolfsk√ľppel 545 Hochtaunus
Kuhbett 526 Limburg-Weilburg mit nahem Herrenhaus Eichelbacher Hof
Hesselberg (Butzbach) 518 Wetterau
Steinkopf (Wetteraukreis) 518 Wetterau
Atzelberg 506 Main-Taunus mit Fernmeldeturm und Atzelbergturm
Goldgrube 492 Hochtaunus mit Ringwall des nahen Heidetränk-Oppidums
Suterkopf 492 Limburg-Weilburg
Winterstein 482 Wetterau mit Aussichtsturm
Bleibeskopf 480 Hochtaunus mit Ringwall
Gickelsburg 473 Hochtaunus mit Ringwall
Schläferskopf 454 Wiesbaden mit Aussichtsturm Kaiser-Wilhelm-Turm
Stoppelberg 402 Lahn-Dill-Kreis mit Aussichtsturm, Fernmeldeanlage
H√ľhnerk√ľppel 369 Limburg-Weilburg

Verkehr

Straßen

→ Siehe auch: Pässe im Hochtaunus

Das Frankfurter Kreuz (Bundesautobahn 3/5), im Hintergrund der Taunuskamm

Bedingt durch die geologische Formation des Taunus verl√§uft der Anstieg aus der Ebene von Rhein und Main zum Taunuskamm relativ steil, so dass sich f√ľr diesen Anstieg im Lauf der Geschichte regelrechte ‚ÄěPassstra√üen‚Äú mit langen Rampen entwickelt haben. Die bedeutendsten Wege dieser Art f√ľhren von Wiesbaden √ľber die Hohe Wurzel (L 3037, Passh√∂he 567,7 Meter), √ľber die Eiserne Hand (Bundesstra√üe 54, Passh√∂he 423,1 Meter) und √ľber die Platte (Bundesstra√üe 417, Passh√∂he 500,8 Meter) sowie von Oberursel auf der Kanonenstra√üe √ľber den Sandplacken (L 3004) und von Bad Homburg √ľber die Saalburg (Bundesstra√üe 456) in den Hintertaunus.

Verkehrstechnisch bedeutsam ‚Äď wenn auch ohne wirkliche Rampe ‚Äď √ľberquert die Bundesstra√üe 8 von Frankfurt nach Limburg den Taunuskamm mit Scheitelpunkten von 556,5 Metern H√∂he beim Abzweig der L 3025 nach Oberreifenberg und von 541,8 Metern H√∂he beim Abzweig der L 3319 nach Schlo√üborn. Stark befahren ist auch die zwischen Schlangenbad und Nassau (Lahn) als H√∂henstra√üe gef√ľhrte B√§derstra√üe (Bundesstra√üe 260) mit Scheitelpunkt bei Kemel in 537 Metern H√∂he.

Bedeutende Ost-West-Verbindungen sind die im Vordertaunus von Wiesbaden nach Friedberg verlaufende Bundesstra√üe 455, im Hintertaunus die Strecke der von Bad Nauheim √ľber Usingen, Idstein und Taunusstein nach Bad Schwalbach verlaufenden Bundesstra√üe 275, ferner die vom Aartal bis zum Mittelrhein f√ľhrende Bundesstra√üe 274 von Zollhaus √ľber Katzenelnbogen und Nast√§tten nach Sankt Goarshausen, sowie die an der Lahn entlang f√ľhrende Bundesstra√üe 49.

Die Bundesautobahn 3 f√ľhrt in Nord-S√ľd-Richtung mitten durch den Taunus und erreicht dabei in der N√§he der Abfahrt Idstein bei Kilometer 134,5 eine Scheitelh√∂he von 380 Metern. Am √∂stlichen Taunusrand f√ľhrt die Bundesautobahn 5 entlang und √ľberquert in der N√§he von Bad Nauheim bei Kilometer 463,5 den √∂stlichen Ausl√§ufer des Taunuskamms in einer H√∂he von 270 Metern. Beide Autobahnen z√§hlen zu den wichtigsten Nord-S√ľd-Verbindungen Deutschlands.

Bahn

Taunusbahn in Bad Homburg, im Hintergrund der Feldberg

Die beiden wichtigsten Nord-S√ľd-Verbindungen der Bahn durch den Taunus nutzen den tiefen Einschnitt im Taunuskamm zwischen Niedernhausen und Idstein. Die in zwei √Ąsten von Frankfurt und Wiesbaden kommende Main-Lahn-Bahn steigt bis zur Vereinigung in Niedernhausen allm√§hlich an, √ľberwindet mit normaler Steigung die Wasserscheide bei Niederseelbach in 351,0 Metern H√∂he und f√ľhrt dann durch den Goldenen Grund hinab nach Limburg an der Lahn. Meist parallel zur Bundesautobahn 3 f√ľhrt die im Jahr 2002 in Betrieb genommene Schnellfahrstrecke K√∂ln‚ÄďRhein/Main, die eine gro√üe Zahl von Kunstbauten (Br√ľcken und Tunnel) aufweist. Daneben gibt es im Taunus nur die von Frankfurt √ľber Friedrichsdorf durch das K√∂pperner Tal nach Gr√§venwiesbach und Brandoberndorf verlaufende Taunusbahn sowie die bis auf einen Museumsbetrieb stillgelegte Strecke der Aartalbahn (ehemalige Langenschwalbacher Bahn) von Wiesbaden nach Bad Schwalbach und Hohenstein, die mit einer Steilstrecke an der S√ľdrampe der Eisernen Hand den Taunuskamm in 421 Metern H√∂he √ľberquert. Eine Ost-West-Verbindung gibt es nur entlang der Lahn von Koblenz √ľber Limburg und Weilburg nach Wetzlar und weiter nach Gie√üen.

Übriger öffentlicher Personennahverkehr

Der gesamte Taunus (soweit er in Hessen liegt) ist durch ein Busnetz erschlossen, dessen Volumen und Takt sich seit der Einf√ľhrung des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) verbessert hat. Selbst der Gro√üe Feldberg wird heute regelm√§√üig angefahren.

Taunuslieder

√úberregional bekannte Lieder √ľber den Taunus existieren zwar keine, allerdings sind regional und etwas √ľber die Grenze des Taunusrandes hinaus traditionelle Volkslieder, wie das im Jahr 1941 von Hermann Gondlach entstandene "Du, mein Taunus, meine Heimat" und das 1973 geschrieben "Taunuslied" von Hermann T√ľrck und Ernst Menke mit dem Text "Wo rauschende W√§lder zur H√∂he hin zieh¬īn" bekannt. Regional typisch sind dar√ľber hinaus auch einige Volkslieder, wie "Im sch√∂nen Wiesbachtal" bei Gr√§venwiesbach oder "Mein wundersch√∂nes Rheingau-Taunus-Land", bekannt.[9]

Trivia

‚ÄěTaunus‚Äú war nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1967 die alleinige Markenbezeichnung f√ľr Autos der Ford-Werke AG in Deutschland. Danach wurden noch einige Modelle unter der Bezeichnung Ford Taunus angeboten.

Literatur

  • Berg, Ingrid: Heimat Hochtaunus. Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-7829-0375-7
  • Biehn, Heinz: Der Taunus. Hohe W√§lder, weite T√§ler, warme Quellen. Amorbach 1972
  • Ernst, Eugen: Der Taunus: Ein l(i)ebenswertes Mittelgebirge. Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-797-31146-7
  • Etzel, Stefan: Wandern im Taunus. Dumont, K√∂ln 2002, ISBN 3-7701-5248-4
  • Herr, Hermin: Lexikon vom Hohen Taunus. Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-7829-0437-0
  • Hoppen, Ewald A.: Ein sch√∂ner Tag, Band 6: Taunus. Edition Rathscheck, Neuwied/Rhein 2005, ISBN 3-9343-4211-6
  • Klausing, Otto: Die Naturr√§ume Hessens: mit einer Karte der naturr√§umlichen Gliederung 1 : 200 000. Umweltplanung, Arbeits- und Umweltschutz; 67 : Landschaftsplanung. Hess. Landesanst. f√ľr Umwelt. Wiesbaden 1988
  • K√∂lsch, Gerhard: ‚ÄěDer denkw√ľrdige Taunus (‚Ķ) ist werth besucht und besungen zu seyn‚Äú. Zur literarischen und k√ľnstlerischen Entdeckung des Taunus. In: Anton Radl 1774-1825. Maler und Kupferstecher, Katalog der Ausstellung Museum Giersch Frankfurt am Main 2008, S. 135-157.
  • Martin, Gerald P.R.: Kleine Erdgeschichte der Taunuslandschaft. Verlag des Taunusboten, Bad Homburg 1963
  • Pletsch, Alfred: Hessen. Bundesrepublik Deutschland und Berlin (West); 3. Wissenschaftliche L√§nderkunden; 8. Darmstadt. 1989
  • Stahr, Alexander; Bender, Birgit: Der Taunus ‚Äď Eine Zeitreise. Borntraeger, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-510-65224-2
  • Thews, J.-D.: Erl√§uterungen zur Geologischen √úbersichtskarte von Hessen 1:300.000, Geol. Abhandlungen Hessen Bd. 96, Hess. L.-A. f√ľr Bodenforschung, Wiesbaden 1996, ISBN 3-89531-800-0
  • Wagner, Julius: Hessen: unter besonderer Ber√ľcksichtigung sozial- und wirtschaftsgeographischer Fragen. Harms-Landeskunde; 1. M√ľnchen. 1961
  • Walter, Roland et al.: Geologie von Mitteleuropa. 5. Auflage, Schweizerbarth‚Äôsche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1992, ISBN 3-510-65149-9
  • Zirwes, Alfred: ‚ÄěIm Aartal Romantik‚Äú, Selbstverlag Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-00-020285-8

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Alexander Stahr, Birgit Bender: Der Taunus - Eine Zeitreise (2007)
  2. ‚ÜĎ Lexikon-Institut Bertelsmann: Das moderne Lexikon in zwanzig B√§nden - Band 18 (1972)
  3. ‚ÜĎ Reitz, E. et al. (1995): Ein erster Nachweis von Unterordovizium (Arenig) am S√ľdrand des Rheinischen Schiefergebirges im Vordertaunus: Der Bierstadt-Phyllit (Bl. 5915 Wiesbaden). Geologisches Jahrbuch Hessen 123, S. 25-38, Wiesbaden
  4. ‚ÜĎ Kl√ľgel, T. (1995): Geometrie und Kinematik einer variszischen Plattengrenze ‚Äď der S√ľdrand des Rhenoherzynikums im Taunus. Dissertation Universit√§t W√ľrzburg, 170 S.
  5. ‚ÜĎ Thews 1996
  6. ‚ÜĎ a b Kirnbauer, T. (1991): Geologie, Petrographie und Geochemie der Pyroklastika des Unteren Ems/Unter-Devon (Porphyroide) im s√ľdlichen Rheinischen Schiefergebirge. Geologische Abhandlungen Hessen 92, 228 S., Wiesbaden
  7. ‚ÜĎ Henningsen, D. (1963): Zur Herkunft und Unterscheidung der sandigen Gesteine am S√ľdostrand des Rheinischen Schiefergebirges. Neues Jahrbuch f√ľr Geologie und Pal√§ontologie, Monatshefte, S. 49-67,Stuttgart
  8. ‚ÜĎ De Chorographia 3,25; Zur √úberlieferungsgeschichte siehe Andreas Mengel: Gesucht: Der mons Taunus. In: Egon Schallmayer u.a. (Hrsg.): Die R√∂mer im Taunus. Frankfurt a. M. 2005, ISBN 3797309554, S. 15‚Äď19.
  9. ‚ÜĎ TZ vom 3. August 2010,: "Lobeshymnen auf den Taunus"

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Taunus ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen
 Commons: Galerie Taunus ‚Äď Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Commons: Kategorie Taunus ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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