TerroranschlÀge vom 11. September 2001

ï»ż
TerroranschlÀge vom 11. September 2001
Die brennenden TĂŒrme des World Trade Centers mit der Freiheitsstatue im Vordergrund
TrĂŒmmer des World Trade Centers
Skizze der TĂŒrme mit Lage der FlugzeugeinschlĂ€ge
Das beschÀdigte Pentagon am 14. September 2001

Die TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 waren vier Selbstmordattentate auf symboltrĂ€chtige zivile und militĂ€rische GebĂ€ude in den Vereinigten Staaten. Sie wurden von 19 Angehörigen der islamistischen Terrororganisation al-Qaida ausgefĂŒhrt. Je fĂŒnf bzw. einmal vier AttentĂ€ter entfĂŒhrten zwischen 8.10 Uhr und etwa 9.30 Uhr Ortszeit (EDT) vier Verkehrsflugzeuge auf InlandsflĂŒgen, lenkten zwei davon in die TĂŒrme des World Trade Centers (WTC) in New York City und eins in das Pentagon in Arlington, Virginia. Das vierte Flugzeug mit unbekanntem Anschlagsziel stĂŒrzte nach KĂ€mpfen zwischen EntfĂŒhrern, Besatzung und FluggĂ€sten bei Shanksville in Pennsylvania ab.

Bei den AnschlĂ€gen kamen mindestens 3.015 Personen, darunter die 19 AttentĂ€ter, ums Leben.[1] In New York wurden ĂŒber 15.000 Menschen rechtzeitig aus der Gefahrenzone evakuiert.

Die Ereignisse dieses Tages werden wegen ihrer weitreichenden Folgen weltweit als historische ZĂ€sur betrachtet,[2] da die USA den Nimbus der Unverwundbarkeit auf eigenem Territorium verloren. Der damalige PrĂ€sident der Vereinigten Staaten George W. Bush leitete daraufhin verschiedene Maßnahmen ein. Die USA fĂŒhrten den Krieg in Afghanistan 2001 und begrĂŒndeten auch den Irakkrieg 2003 als Reaktion auf die AnschlĂ€ge.

Das in den Vereinigten Staaten verwendete KĂŒrzel „9/11“ (nine-eleven) fĂŒr die „September 11 attacks“ erinnert an die Notrufnummer in den USA mit der Schreibweise 911 (nine-one-one). Oft werden die Angriffe auch kurz „die AnschlĂ€ge vom 11. September“ genannt.

Inhaltsverzeichnis

Ablauf

→ Hauptartikel: Ablauf der TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001

Zeitfolge der Ereignisse
Uhrzeit Ereignis
0846 8:46 Uhr Flug AA 11 schlÀgt im Nordturm des WTC ein
0903 9:03 Uhr Das zweite Flugzeug (Flug UA 175) im SĂŒdturm
0937 9:37 Uhr Flug AA 77 fliegt in das Pentagon
0959 9:59 Uhr Der SĂŒdturm stĂŒrzt ein
1003 10:03 Uhr Absturz von Flug UA 93 bei Pittsburgh
1028 10:28 Uhr Der Nordturm stĂŒrzt ein
1720 17:20 Uhr Das WTC 7 stĂŒrzt ein

Der Ausfall des Transpondersignals von American-Airlines-Flug 11 um 8:20 Uhr Ortszeit (EDT) war, im Nachhinein betrachtet, das erste Anzeichen der vier Flugzeug-EntfĂŒhrungen. Kurze Zeit spĂ€ter wurde durch einen Anruf der Stewardess dieses Fluges, Madeline Amy Sweeney, an die Bodenkontrolle bestĂ€tigt, dass es sich um eine EntfĂŒhrung handelte. SpĂ€tere Ermittlungen ergaben, dass diese erste EntfĂŒhrung gegen 8:15 Uhr begann. Zu diesem Zeitpunkt hob United-Airlines-Flug 175 von der Rollbahn ab. Ein Kontakt dieser EntfĂŒhrergruppen untereinander zu diesem Zeitpunkt ist nicht nachgewiesen worden.

Gegen 8:38 Uhr wurde NORAD, die zentrale Stelle der Luftverteidigung, von der zivilen Flugaufsicht ĂŒber den Vorfall informiert, verbunden mit der Bitte um eine visuelle ÜberprĂŒfung von Flug AA 11 durch MilitĂ€rflugzeuge. Um 8:45 Uhr, ungefĂ€hr zur selben Zeit, zu der auch Flug 175 der United Airlines entfĂŒhrt wurde, starteten zwei F-15. Der abgeschaltete Transponder hinderte die Fluglotsen jedoch daran, den F-15-Piloten sofort die aktuelle Position von Flug AA 11 mitzuteilen.

Um 8:46 Uhr Ortszeit flog American-Airlines-Flug AA 11 in den Nordturm des World Trade Centers. Zu diesem Zeitpunkt ging man noch von einem Unfall aus. Im SĂŒdturm wurden deshalb die Menschen durch Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Ruhe zu bewahren und an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben. 17 Minuten spĂ€ter, um 9:03 Uhr (13:03 UTC) flog das zweite Flugzeug, United-Airlines-Flug 175, in den SĂŒdturm des WTC.

Damit wurde den Behörden und vielen Zuschauern der Fernsehmeldungen klar, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern einen gezielten Angriff handelte.

Das dritte Flugzeug, American Airlines Flug 77, war zwischen 8:50 und 9:00 Uhr entfĂŒhrt worden. Um 9:37 Uhr Ortszeit flog der Jet in das Pentagon in Arlington bei Washington, schlug eine Bresche durch drei GebĂ€udeteile und löste einen Brand aus. Die SchĂ€den und das nachfolgende Feuer bewirkten dann gegen 10:10 Uhr den Einsturz eines der beschĂ€digten Abschnitte. Dort starben an Bord 64 Personen (6 Crewmitglieder, 53 Passagiere und 5 EntfĂŒhrer) und 125 Menschen im GebĂ€ude.

Als Reaktion auf diesen weiteren Angriff wurden gegen 9:45 Uhr alle Flugzeuge unter Androhung eines Abschusses aufgefordert, den nĂ€chstmöglichen Flughafen zur Landung anzusteuern. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das vierte Flugzeug, United-Airlines-Flug 93, allerdings schon in der Gewalt der EntfĂŒhrer. Als sein Anschlagsziel wurden spĂ€ter das Weiße Haus, das Kapitol in Washington oder der Landsitz des US-PrĂ€sidenten in Camp David vermutet. Seine exakte Flugroute zu diesem Zeitpunkt war und ist unbekannt. Um 10:03 Uhr stĂŒrzte es, möglicherweise infolge eines Kampfes zwischen EntfĂŒhrern und einzelnen Geiseln, in der NĂ€he von Pittsburgh ab. Dabei starben alle 44 Menschen an Bord (33 Passagiere, sieben Crewmitglieder und vier EntfĂŒhrer).

Mit zusammen rund 90 mÂł Treibstoff wirkten die in das WTC geflogenen Jets wie große Brandbomben. Der SĂŒdturm stĂŒrzte nach 56 Minuten um 9:59 Uhr, der Nordturm nach 102 Minuten um 10:28 Uhr komplett ein. Über zweitausend Menschen (2.123), darunter 343 FeuerwehrmĂ€nner, befanden sich noch in den TĂŒrmen und wurden beim Einsturz getötet. Dutzende waren bereits aus den oberen Stockwerken in den Tod gesprungen, da ihnen alle Fluchtwege abgeschnitten waren und sie im Feuer zu ersticken oder zu verbrennen drohten.

FĂŒnf weitere GebĂ€ude des WTC, darunter das benachbarte WTC 7, wurden ebenfalls zerstört, ebenso vier U-Bahnstationen. 23 weitere GebĂ€ude, die das WTC umgaben, wurden zum Teil so schwer beschĂ€digt, dass sie spĂ€ter aufgegeben werden mussten.

RettungseinsÀtze

→ Hauptartikel: RettungseinsĂ€tze nach den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001

Reste des zerstörten World Trade Centers

Mit dem Beginn des Rettungseinsatzes hatten die EinsatzkrĂ€fte ganz unterschiedliche Probleme zu bewĂ€ltigen. Zum großen Teil gleichzeitig liefen Aktionen verschiedener Organisationen:

  • Die BemĂŒhungen der Flugsicherung (lokal, regional und national – Federal Aviation Administration, FAA) zielten zunĂ€chst auf eine unblutige Beendigung von EntfĂŒhrungen ziviler Passagierflugzeuge. Erst in einer zweiten Phase gab es Versuche, Flugzeuge vor dem Erreichen eines vermuteten Ziels abzufangen und eventuell abzuschießen. Der militĂ€rische Ansprechpartner war der Northeast Air Defense Sector (NEADS) des North American Aerospace Defense Command (NORAD), dessen dortige Zentrale ihren Sitz in Rome, New York, hat.[3]
  • Die Hafenbehörde von New York, frĂŒhere Hausbesitzerin des WTC, ist eine quasi zwischenstaatliche Einrichtung mit eigenen Polizei- und Rettungseinheiten. Bei einem Schadensereignis in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung soll sie die Arbeit von stĂ€dtischer Feuerwehr und Polizei unterstĂŒtzen. Ein Teil ihrer internen Leitstellen war sehr frĂŒh durch die Explosion der beiden Flugzeuge in den TĂŒrmen zerstört worden und konnte auch nicht vor Ort ersetzt werden. 84 Mitarbeiter der Hafenbehörde starben bei den Evakuierungsarbeiten, an denen sie konsequent teilnahmen.
  • Die Feuerwehr von New York wollte nach der Explosion von Flug AA 11 den Nordturm von den dort tĂ€tigen Angestellten evakuieren und evtl. den Brand löschen. Relativ bald wurde das Ziel auf die Rettung der BeschĂ€ftigten und eine Evakuierung zurĂŒckgenommen. Mit TeileinstĂŒrzen der GebĂ€ude wurde spĂ€testens ab der Explosion von Flug UA 175 im SĂŒdturm gerechnet. Es wurden weitere HilfskrĂ€fte und Transportmittel fĂŒr Verletzte alarmiert und herangefĂŒhrt. Der RĂ€umungsbefehl an die Feuerwehreinheiten im Nordturm fĂŒhrte nur zum Teil zum Abbruch der dortigen Rettungsarbeiten. Nach dem Einsturz des SĂŒdturms musste die Bergung dort VerschĂŒtteter beginnen. Die Befehlsinfrastruktur der FDNY war nun bereits teilweise zerstört. Nach dem Einsturz des Nordturms musste die Bergung VerschĂŒtteter auch dort beginnen. Durch den Einsturz beider TĂŒrme waren weitere GebĂ€ude im Umkreis von 500 m zum Teil massiv gefĂ€hrdet. Die Befehlsinfrastruktur der FDNY war danach zum großen Teil zerstört und musste neu aufgebaut werden. Die 343 bei der Rettung getöteten Feuerwehrleute sind bereits in der oben genannten Opferzahl enthalten.
  • Die New Yorker Polizei wollte zunĂ€chst durch Absperrungen die Arbeiten der Feuerwehr erleichtern und insbesondere die Evakuierung der TĂŒrme unterstĂŒtzen. Erste Schritte zur AufklĂ€rung des Ablaufs der Angriffe wurden eingeleitet. SpĂ€ter waren weitrĂ€umige Absperrungen und Verkehrsumleitungen erforderlich. Die Helikopter lieferten der PolizeifĂŒhrung wichtige Informationen ĂŒber die Lage in den TĂŒrmen. Diese und weitere Informationen gelangten fast gar nicht bis zur Einsatzleitung der Feuerwehr. 23 Polizisten starben bei den Evakuierungsarbeiten am ersten Tag.
  • Stellen der Stadtverwaltung und der Mayor of New York City (BĂŒrgermeister) R. Giuliani mit seinem Stab
  • Weiter waren beteiligt: FBI, FEMA, Staat New York, die Bundesregierung und verschiedene weitere Bundesbehörden. US-MilitĂ€r sollte die Flugsicherung unterstĂŒtzen, u. a. das National Military Command Center (NMCC).

Die RĂ€umung der WTC-GebĂ€ude und des Pentagon rettete vielen tausend Menschen das Leben. Bei den weiteren Arbeiten ab 12. September konnten nur wenige Überlebende in der direkten Nachbarschaft geborgen werden. Aus den Flugzeugen gab es keine Überlebenden.

Seit 2005 werden in den USA vermehrt Diskussionen um gesundheitliche SpĂ€tfolgen bei RettungskrĂ€ften und Überlebenden der AnschlĂ€ge insbesondere in New York gefĂŒhrt. Bis Mai 2002 waren insgesamt etwa 40.000 Personen bei den Rettungs- und AufrĂ€umarbeiten an Ground Zero beteiligt. Sie und die Menschen, die in dieser Zeit in der Nachbarschaft gearbeitet und/oder gewohnt haben, waren in unterschiedlich hohem Ausmaß einer Atemluft ausgesetzt, die deutlich mit Schadstoffen belastet war. Die AbschĂ€tzung der Anzahl des möglicherweise (auf Langzeitfolgen zu beobachten) und des tatsĂ€chlich geschĂ€digten Personenkreises, auch der Anwohnerschaft, bis hin zu frĂŒhzeitigen TodesfĂ€llen durch Lungenkrebs u. a. hat erst begonnen.

Tote und Verletzte

Bei den AnschlÀgen starben insgesamt 3.015 bis 3.018 Menschen. Die Opferlisten der Medien weichen dabei etwas voneinander ab.[4]

Die amtlichen Zahlen vom 16. August 2002 gaben fĂŒr New York City die Gesamtzahl von 2.726 Toten an. Sie unterlagen Vorbehalten: Nicht alle Opferfamilien hatten Todesbescheinigungen beantragt, nicht alle Verfahren dazu waren abgeschlossen, einige Angaben von Familienmitgliedern konnten von denen anderer Familienangehöriger oder Behördenunterlagen abweichen.

Die Gesamtzahl der Todesopfer setzt sich (ohne BerĂŒcksichtigung von spĂ€teren Todesfolgen, z.B. durch AufrĂ€umarbeiten) insgesamt zusammen aus

  • 2.590 Toten in und an den beiden TĂŒrmen des WTC,
  • 24 dort vermissten Personen[5],
  • 125 Toten im Pentagon[6],
  • 14 Verletzten, die in den Folgetagen bzw. an SpĂ€tfolgen starben[7],
  • 246 Passagieren und Besatzungen der vier entfĂŒhrten Flugzeuge und
  • den 19 EntfĂŒhrern.

Die meisten Opfer waren BĂŒrger der Vereinigten Staaten, es verloren aber auch zahlreiche Menschen anderer NationalitĂ€ten ihr Leben:[8] Unter den Opfern jenes Tages befanden sich auch 10 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Das jĂŒngste Opfer war die erst zwei Jahre alte Christine Lee Hanson aus Groton (Massachusetts), die mit ihren Eltern an Bord von United-Airlines-Flug 175 reiste, der in den SĂŒdturm des World Trade Center gesteuert wurde.[9]

Die Anzahl der akut verletzten Personen wurde bisher nicht mitgeteilt. Als langfristige Folge der AnschlÀge und der Rettungsaktion wird mit weiteren TodesfÀllen bei den Helfern gerechnet.

Von den im und beim WTC getöteten Personen in New York waren 411 Helfer: 343 Feuerwehrangehörige, 60 Polizisten und 8 weiteres SanitĂ€tspersonal. Nur von etwa 1.600 Personen in New York konnten in den folgenden Jahren sterbliche Überreste durch Befunde identifiziert werden.[10]

Die Verteilung der Toten nach GebĂ€uden des WTC beruht auf SchĂ€tzungen der genannten Berichte: Etwas unter 1.400 Opfer gab es in den durch Flugzeugen zerstörten Etagen und den Stockwerken darĂŒber, davon ca. 800 Personen im Nordturm (zuerst getroffen) und 600 im SĂŒdturm. Dazu zĂ€hlen auch die etwa 200 Personen, die aus beiden brennenden GebĂ€uden stĂŒrzten.

TĂ€ter

FlugzeugentfĂŒhrer

Alle 19 FlugzeugentfĂŒhrer hatten ihre FlĂŒge mit Klarnamen gebucht. Das FBI[11] und der Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission nannten als ausfĂŒhrende AttentĂ€ter:[12]

  • American Airlines Flug 11: Mohammed Atta (Pilot), Abdul al Omari, Satam al Suquami, Wail al Shehri, Waleed al Sherhri
  • United Airlines Flug 175: Marwan al Schehi (Pilot), Fayez Banihammad, Mohand al Shehri, Ahmed al Ghamdi, Hamza al Ghamdi
  • American Airlines Flug 77: Hani Hanjour (Pilot), Khalid al Mihdhar, Majid Moqed, Nawaf al Hazmi, Salem al Hazmi
  • United Airlines Flug 93: Ziad Jarrah (Pilot), Saeed al Ghamdi, Ahmed al Nami, Ahmed al Haznawi

An den Tatorten gefundene DNS-Spuren bestĂ€tigten die IdentitĂ€t von 12 der 19 AttentĂ€ter,[13] 15 von ihnen waren StaatsbĂŒrger Saudi-Arabiens.[14]

Sie hatten die AnschlĂ€ge jahrelang vorbereitet. Nach ihrer Einreise in die USA hatten sich einige von ihnen in Florida zu Piloten fĂŒr Passagierlinienflugzeuge ausbilden lassen. Atta war Kopf einer Gruppe, die in Hamburg studiert hatte, und koordinierte alle AttentĂ€ter in den USA. Man fand am Bostoner Flughafen sein GepĂ€ck mit einer Kopie seines „Testaments“, das ihn und die ĂŒbrigen AttentĂ€ter als Islamisten auswies.[15] Seine Echtheit wurde im Oktober 2001 von Abdelghani Mzoudi bestĂ€tigt.[16]

Ramzi Binalshibh, ein Freund Attas in dessen Hamburger Studienzeit, war als 20. FlugzeugentfĂŒhrer vorgesehen. Er durfte jedoch nicht in die USA einreisen. Im Internet und ĂŒber den Sender Al Dschasira verbreitete VideobĂ€nder enthalten frĂŒhere Aufnahmen mit einigen der FlugzeugentfĂŒhrer in Trainingslagern der Al Qaida, wo sie ihren letzten Willen verkĂŒnden. [17]

Mutmaßliche Auftraggeber

Chalid Scheich Mohammed und Mohammed Atef gelten als Planer der AnschlĂ€ge. Muhammad Haidar Zammar gilt als Rekrutierer der AusfĂŒhrenden. Sie gelten als Mitglieder des Terrornetzwerks al-Qaida.

Die US-Regierung beschuldigt dessen Chef Osama bin Laden, die AnschlĂ€ge initiiert, in Auftrag gegeben und mitfinanziert zu haben. Dieser stritt in einem Interview anfangs jede Verbindung zu den AnschlĂ€gen ab. Im Verlauf des Afghanistankrieges wurde ein Videoband entdeckt, in dem er mit Mitgliedern seiner Gruppe ĂŒber die Planung der AnschlĂ€ge sprach und einige ausfĂŒhrende TĂ€ter namentlich nannte. In weiteren ErklĂ€rungen und Videobotschaften bekannte er sich zu seiner FĂŒhrungsrolle, zuletzt am 1. November 2004 wenige Tage vor der Wiederwahl von George W. Bush zum US-PrĂ€sidenten.[18]

Unmittelbare Reaktionen

US-Regierung

US-PrĂ€sident Bush befand sich zum Zeitpunkt der EinschlĂ€ge bei einer SchĂŒlervorlesung in Sarasota (Florida). Er wurde wenige Minuten nach dem Anschlag auf den SĂŒdturm mit den Worten informiert: "A second plane hit the second tower. America is under attack." (auf Deutsch etwa: „Ein zweites Flugzeug schlug im zweiten Turm ein. Amerika wird angegriffen.“) Zuvor hatte er bereits von der Kollision eines Flugzeugs mit dem Nordturm erfahren, auch dass es sich dabei nicht um eine Sportmaschine, sondern um ein großes Verkehrsflugzeug handelte. Er setzte seine Anwesenheit bei der Schulveranstaltung etwa 15 Minuten lang fort. Dann verließ er den Raum, besprach sich kurz mit seinem Stab und gab eine erste Stellungnahme ab. Dann wurde er zum Flugplatz gefahren und bestieg die bereitstehende Air Force One, auch um sich vor möglichen weiteren AnschlĂ€gen zu schĂŒtzen. Am Abend kam er nach Washington.


wird vermisst
WandgemÀlde: The human spirit

Angehörige der Opfer und Vermissten

Verzweifelte Angehörige brachten in den ersten Tagen an AbsperrzÀunen und WandflÀchen Vermisstenanzeigen an. Sehr schnell entwickelten sich diese Orte zu spontanen GedenkstÀtten, nachdem weitere Menschen mittels Fotos, Kerzen, Briefen und GegenstÀnden (z. B. Spielzeug von vermissten Kindern) Anteil nahmen.

Weltöffentlichkeit

Fast weltweit wurde Erschrecken und MitgefĂŒhl mit den Opfern, ihren Angehörigen und der US-Bevölkerung bekundet. Der damalige irakische Staatschef Saddam Hussein dagegen begrĂŒĂŸte die AnschlĂ€ge in einer öffentlichen Ansprache und rief zu Freudenfeiern auf. Auch in PalĂ€stina wurde an einigen Orten gefeiert[19]. Die dortigen radikal-islamistischen Organisationen wiesen jede Beteiligung an den AnschlĂ€gen zurĂŒck und PLO-Chef Jassir Arafat sprach gegenĂŒber Bush sein Bedauern aus.

Mit einer Schweigeminute und Trauerfeiern wurde am 12. September und den Folgetagen in zahlreichen LĂ€ndern der Opfer der AnschlĂ€ge gedacht. FĂŒhrende Politiker vieler Staaten verurteilten diese in Reden an ihre Bevölkerung und sandten Beileidsschreiben an die USA. Am 15. September 2001 kam es z. B. in Berlin zu einer SolidaritĂ€tsdemonstration mit etwa 200.000 Teilnehmern, darunter dem US-Botschafter Daniel Coats. Die Hauptrede hielt der damalige BundesprĂ€sident Johannes Rau.

Trauerfeiern

In einer großen, landesweit im Fernsehen ĂŒbertragenen Trauerfeier im Footballstadion von New York gedachten Vertreter aller in New York beheimateten Gruppen und Religionen gemeinsam der Toten und bekrĂ€ftigten gegenseitig ihre multikulturelle Toleranz als wesentliches Merkmal der Weltmetropole New York.

→ siehe auch: Ground Zero zu den verschiedenen Gedenkformen und -orten

WohltÀtigkeit, Gedenkstiftungen, Selbsthilfe

Bereits an den ersten Tagen nach den AnschlĂ€gen gab es vielfĂ€ltige Angebote den Opfern zu helfen: Blutspenden, kostenfreie Hotelbenutzung, medizinische Versorgung und Medikamente fĂŒr Menschen ohne legalen Aufenthaltsnachweis (Sans-Papiers) oder mietfreier BĂŒroraum fĂŒr GruppenzusammenkĂŒnfte usw. SpĂ€ter gab eine Vielzahl von Konzerten oder CDs, deren Einnahmen zum großen Teil an die Funds ging. Zum Teil entstanden neue Hilfsfonds oder es wurde innerhalb bestehender ein neuer Schwerpunkt fĂŒr betroffene Familien, Kinder gegrĂŒndet. Bekannt wurden z. B. die Coalition of 9/11 Families, Children of September 11th, der New York Police and Fire Widows' and Children's Benefit Fund oder der New York Times 9/11 Neediest Cases Fund. 2001 sind viele Selbsthilfegruppen entstanden, die spezielle Schwerpunkte haben, die sich aus der Gruppenzusammensetzung der Opfer und der Situation der Angehörigen ergeben.

Die US-Bundesregierung legte ein Acht-Milliarden-US-Dollar-Programm auf, sogenannte Liberty Bonds.[20]

Übergriffe

Neben den offiziellen Maßnahmen gab es kurz nach den AnschlĂ€gen in den USA auch durch RachegefĂŒhle motivierte Übergriffe gegen arabisch aussehende Menschen (oftmals auch Turban tragende Sikh) und islamische Einrichtungen. Diese reichten von Beleidigungen ĂŒber Todesdrohungen und BrandanschlĂ€ge bis hin zu vereinzelten Morden.[21]

Politische Konsequenzen

UNO

Am 12. September 2001 traten viele nationale sowie internationale Gremien rund um den Globus zu Krisensitzungen zusammen. Bedeutsam unter völkerrechtlicher Perspektive ist dabei die einstimmige Verurteilung des Geschehenen durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Rahmen der Resolution 1368 [22].

NATO

DarĂŒber hinaus rief die NATO ebenfalls am 12. September 2001 erstmals seit ihrem Bestehen den „BĂŒndnisfall“ aus.[23] Damit stellte sie fest, dass die TerroranschlĂ€ge ein kriegerischer Angriff auf das Staatsgebiet eines NATO-Mitgliedsstaates gewesen seien, der nach Artikel 5 des NATO-Vertrages als Angriff auf alle Vertragspartner zu werten sei und deren militĂ€rische Beistandspflicht erfordere.

US-Regierung

Neun Tage nach den AnschlĂ€gen, am 20. September 2001, hielt US-PrĂ€sident Bush eine Rede vor beiden Kammern des Kongresses. Das untermauert die Bedeutung der Ereignisse, da der PrĂ€sident der Vereinigten Staaten gewöhnlich nur zur jĂ€hrlichen Rede zur Lage der Nation vor den Kongress tritt. In seiner Rede bedankte sich Bush im Namen der Vereinigten Staaten fĂŒr die internationalen SolidaritĂ€tsbekundungen, wobei er die besonderen Beziehungen zu Großbritannien betonte.[24] DarĂŒber hinaus identifizierte er al-Qaida unter der geistigen FĂŒhrung von Osama bin Laden als fĂŒr die AnschlĂ€ge verantwortliche Organisation, deren Zentrale er in Afghanistan vermutet und seine unmittelbare Auslieferung verlangte. Andernfalls kĂŒndigte er einen „Krieg gegen den Terror“ („war on terror“) an.[25]

PrÀs. Bush bei seiner Rede am 20. Sept. 2001

Des Weiteren fĂŒhrte Bush in seiner Rede drei Gegensatzpaare als Leitlinie der amerikanischen Außenpolitik ein. ZunĂ€chst differenzierte er zwischen dem afghanischen Volk einerseits und ihrer Regierung der Taliban andererseits, wobei er deren Menschenrechtsverletzungen kritisierte und unter Androhung von Konsequenzen von ihnen die Auslieferung der Qaida-Angehörigen verlangte.[26] In der zweiten Unterscheidung forderte Bush die internationale Staatengemeinschaft auf, sich dem Krieg gegen den Terror anzuschließen. Diesen Gegensatz stellte er also so bedeutend fĂŒr die Vereinigten Staaten heraus, dass er aus einer eventuellen Verweigerungshaltung ankĂŒndigte, auf eine Komplizenschaft mit dem Terrorismus zu schließen: „Jede Nation muss sich nun entscheiden: Entweder seid ihr auf unserer Seite oder auf der der Terroristen.“.[27] DarĂŒber hinaus sprach er seinen Respekt vor dem Glauben der Muslime aus. Er sah in der Haltung der Qaida einen gotteslĂ€sterlichen Gegensatz zum Islam.[28] Der USA PATRIOT Act (fĂŒr Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act of 2001, dt. etwa: „Gesetz zur StĂ€rkung und Einigung Amerikas durch Bereitstellung geeigneter Werkzeuge, um Terrorismus aufzuhalten und zu blockieren“) ist ein amerikanisches Bundesgesetz, das am 25. Oktober 2001 neu vom Kongress im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedet wurde. Es dient dazu, die Ermittlungen der Bundesbehörden wie dem FBI zu vereinfachen.

Nach internen Streitigkeiten vor allem zwischen Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und Außenminister Colin Powell wurde Afghanistan ein Ultimatum zur Auslieferung bin Ladens gestellt. Das Angebot der Taliban, ihn nach islamischem Gastrecht an ein befreundetes islamisches Land auszuliefern, wurde als unzureichend zurĂŒckgewiesen. Die Kampfhandlungen begannen am 7. Oktober 2001 und fĂŒhrten am 13. November zur kampflosen Besetzung von Kabul und zur militĂ€rischen Einnahme von Kunduz am 25. November und von Kandahar am 7. Dezember. Bin Laden wurde nicht gefasst.

Im September 2002 leitete Bush aus dem Kampf gegen den Terror das Recht der USA auf PrĂ€ventivkriege ab, was als Bush-Doktrin bekannt wurde. Einerseits gab es verstĂ€rkte Zusammenarbeit verschiedener LĂ€nder, die zur Festnahme mutmaßlicher Terroristen und zur Zerstörung von angeblichen Terrorgruppen fĂŒhrte, andererseits – hauptsĂ€chlich von US-amerikanischer Seite – auch eine Abkehr von internationalen VertrĂ€gen und Abmachungen, die vor allem außerhalb der USA zu Irritationen fĂŒhrte. So prĂ€gte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld den Begriff des Alten Europas, womit er diejenigen europĂ€ischen Staaten meinte, deren Regierungen sich 2003 gegen den zweiten US-Krieg mit dem Irak wandten – insbesondere Deutschland, Frankreich und Russland.

Internationale Sicherheitsmaßnahmen

Inneramerikanisch, unter dem Begriff Disaster Preparedness, und weltweit wurden die Anstrengungen fĂŒr den Katastrophenschutz, die Flughafensicherheit und Luftsicherheit verstĂ€rkt.

Sturz der Taliban in Afghanistan

Einen Monat nach den AnschlĂ€gen begannen die StreitkrĂ€fte der Vereinigten Staaten die Bombardierung von Taliban-Stellungen und afghanischer Infrastruktur. Bis zum Jahresende wurde das Regime unter Mullah Omar im Krieg in Afghanistan gestĂŒrzt. Dabei arbeiteten die USA auch mit bewaffneten innerafghanischen Oppositionsgruppen zusammen, vor allem der sogenannten „Nordallianz“, eines gegen die Taliban gerichteten MilitĂ€rbĂŒndnisses verschiedener afghanischer Gruppierungen. Bin Laden konnte vermutlich aus einem unterirdischen Versteck in Tora Bora entkommen und im Grenzgebiet zu Pakistan untertauchen.

Die im weiteren Verlauf durchgefĂŒhrten Sicherheits- und Aufbau-Missionen OEF und ISAF werden seitdem auch durch die Bundesrepublik Deutschland mitgetragen und durch Entsendung von Soldaten der Bundeswehr unterstĂŒtzt[29][30].

Straf- und zivilrechtliche Schritte

Im Rahmen des Afghanistankrieges wurden aus der Umgebung der Taliban ĂŒber 1.000 VerdĂ€chtige gefangengenommen, von denen viele bis heute in Haft sind. Bei ihnen handelt es sich grĂ¶ĂŸtenteils um Personen arabischer oder asiatischer Herkunft. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Bedingungen, unter denen diese Menschen – die meisten von ihnen auf dem amerikanischen MilitĂ€rstĂŒtzpunkt GuantĂĄnamo Bay auf der Insel Kuba – gefangen gehalten werden. Im Einzelnen wird ihnen Kontakt nach außen verwehrt, sie werden ohne Anklage festgehalten und ihre IdentitĂ€t wird geheim gehalten. Dadurch werden unabhĂ€ngige Untersuchungen verhindert. Eine Klage auf öffentliche Verhandlung wurde in der Berufungsinstanz abgewiesen.[31][32]

Die US-Regierung definiert die in GuantĂĄnamo inhaftierten Personen nicht als Kriegsgefangene im Sinne von Artikel 4 des III. Genfer Abkommens ĂŒber die Behandlung von Kriegsgefangenen. Nach welchem Recht sie behandelt werden mĂŒssen, ist innerhalb der USA selbst und international stark umstritten. Ein Gerichtsspruch im Juni 2008 verpflichtet die US-Regierung diese Gefangenen nach US-amerikanischen Rechtsstandards zu behandeln.[33]

Die straf- und zivilrechtlichen Schritte wurden und werden von vielen Nationen mitgetragen. Dieser Kampf wurde in vielen westlichen LĂ€ndern zum Anlass genommen, Einreisebedingungen zu verschĂ€rfen, Überwachungsmaßnahmen auszuweiten und grundlegende Menschenrechte einzuschrĂ€nken. Die Volksrepublik China erklĂ€rte bereits einige Jahre zuvor einen Krieg gegen den Terror. Durch das Einschwenken der USA auf diesen Kurs wurde die Position der chinesischen FĂŒhrung gestĂ€rkt. Russland erklĂ€rte nachtrĂ€glich seinen Krieg in Tschetschenien als Kampf gegen den Terror, um die Kritik daran abzuschwĂ€chen.

Als Folge der TerroranschlĂ€ge fĂŒhrte die Bundesrepublik Deutschland die zu Zeiten der RAF verwendeten Fahndungsmaßnahmen der Rasterfahndung und der Kronzeugenregelung wieder ein und verabschiedete zwei Sammlungen juristischer Detailregelungen, die im politischen Raum als „Antiterrorpakete“ diskutiert wurden.

Ursachenforschung

Seit 2002 wurden alle relevanten Aspekte – vor allem das Vorwissen der Regierung, die Vorgeschichte und Ausbildung der TĂ€ter, der genaue Verlauf der AnschlĂ€ge, der Umgang der beteiligten US-Behörden damit und die technischen Ursachen der EinstĂŒrze – mehrmals sowohl von offiziell beauftragten Behörden wie auch von unabhĂ€ngigen wissenschaftlichen Institutionen, UniversitĂ€tsabteilungen und Einzelexperten untersucht.

Die technische Seite wurde 2002 erstmals von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) untersucht. Nachdem deren Erstbericht als unzureichend kritisiert wurde, erhielt das National Institute of Standards and Technology (NIST) einen genau definierten Forschungsauftrag, den es in eigener Regie in Einzelaufgaben unterteilte und an Fachexperten delegierte.[34].

FĂŒr die administrativen Aspekte setzte das ReprĂ€sentantenhaus gegen erhebliche WiderstĂ€nde der US-Regierung eine parlamentarische Untersuchungskommission durch („9/11 Commission“). Diese nahm ĂŒber ein Jahr nach den Ereignissen ihre Arbeit auf und hatte den Auftrag, Vorgeschichte, Verlauf und administrative BewĂ€ltigung der AnschlĂ€ge zu klĂ€ren, um mittelfristige politische Schlussfolgerungen zu ermöglichen. Dabei standen die technischen Aspekte nicht im Vordergrund. Einige ReprĂ€sentanten der Opfer wurden bei den öffentlichen Hearings angehört.

Folgen der Untersuchungen waren u. a. die Änderungen von Einsatzrichtlinien der New York Fire Department, der New York City Police Department, CIA und FBI, die GrĂŒndung des Heimatschutzministeriums und die StĂ€dte-Kampagne „Preparedness“.

2002

  • Der Gemeinsame Bericht der FeuerwehrfĂŒhrung und der Beratungsfirma McKinsey & Co ĂŒber FĂŒhrungsstrukturen und Einsatzrichtlinien wird publiziert.[35]
  • Die Katastrophenschutzbehörde (FEMA) publiziert im Mai 2002 ihren Bericht ĂŒber die GebĂ€udesicherheit bzw. die Probleme, die zum EinstĂŒrzen der WTC-GebĂ€ude fĂŒhrten.[37] Im August 2002 beginnt das National Institute of Standards and Technology (NIST) mit einer vertieften Untersuchung. [38]

2004 und 2005

  • Der 9/11 Commission Report ist der Untersuchungsbericht der Kommission, die – unter dem Vorsitz des frĂŒheren Gouverneurs von New Jersey Thomas Kean – aus je fĂŒnf Abgeordneten der Demokraten und Republikaner bestand. Die Kommission beruht auf einer „Congressional legislation“ (eine Form des US-Gesetzgebungsverfahrens, Ergebnis: bill – Gesetzentwurf) und wurde durch die Unterschrift des PrĂ€sidenten George W. Bush 2004 zum US-Gesetz.[39] Durch ihre Arbeit wurde u. a. bekannt, dass PrĂ€sident Bush wiederholt – zuletzt am 6. August 2001 – in allgemeiner Form vor einem bevorstehenden Anschlag von al-Qaida gewarnt worden war.
  • Die Untersuchungskommission kam zu dem Ergebnis, dass Abstimmungsprobleme zwischen verschiedenen Einzelbehörden und fehlende gemeinsame Entscheidungsplattformen die Terrorakte möglich gemacht haben. Zahlreiche MissverstĂ€ndnisse, InformationsmĂ€ngel, Nichtweitergabe von Befehlen, unklare Vorgaben und falsche Reaktionen auf allen Ebenen – besonders zwischen CIA und FBI bei der Überwachung möglicher TĂ€ter im Vorfeld, der Federal Aviation Administration (FAA, zivile Flugaufsicht) und der militĂ€rischen Luftabwehr NORAD im Verlauf sowie zwischen Verteidigungsminister und Weißem Haus in der Reaktion – wurden im Detail nachgewiesen und scharf kritisiert. SchlĂŒsse fĂŒr die Einrichtung effektiver Entscheidungswege und Kompetenzverteilung wurden gezogen und seitdem teilweise umgesetzt. Der Bericht wurde am 22. Juli 2004 herausgegeben.
  • Am 23. Februar 2005 gibt das Gerichtsmedizinische Institut NY die Einstellung seiner Arbeiten zur gentechnischen Identifizierung von Körperbestandteilen der Opfer bekannt. Von 1.600 der Opfer konnten Körperteile identifiziert werden. Noch etwas ĂŒber 10.000 Fragmente bleiben nach dem heutigen Wissensstand der Medizintechnik unidentifizierbar. Der Tod von 1.100 Personen in NY bleibt ohne Reste des Körpers, die beerdigt werden könnten.[40]
Der zweite Einsturz, der Nordturm
  • Das US-National Institute of Standards and Technology (NIST) veröffentlichte im September 2005 eine ausfĂŒhrliche Studie ĂŒber alle relevanten Aspekte der EinstĂŒrze von WTC 1–6.[41] An den dreijĂ€hrigen Untersuchungen waren insgesamt ĂŒber 300 Fachexperten und Wissenschaftler beteiligt. Die Leiter bzw. Projektleiter waren Shyam Sunder, William Grosshandler (Stv. Lt. und Project 4), H.S. Lew (Project 1), Fahim Sadek (Project 2), Frank Gayle (MSEL, Project 3), Richard Gann (Project 5), Jason Averill (Project 7) und Randy Lawson (Project 8). - Der angekĂŒndigte Abschlussbericht fĂŒr WTC 7 wurde mehrfach verschoben.

2006 – 2009

  • Die bisher detailliertesten HochprĂ€zisionssimulationen der Purdue University (Indiana) ergaben, dass im Nordturm nicht nur wie bisher vom NIST angenommen sechs, sondern 17 von 47 senkrechten TrĂ€gersĂ€ulen zerstört wurden, so dass der Kollaps nach knapp zweistĂŒndigem Feuer unausweichlich wurde.[42]
  • Das NIST ging mit zwei Fact Sheets vom August 2006 und Dezember 2007 auf die wichtigsten in der Öffentlichkeit diskutierten Fragen zum technischen Ablauf der EinstĂŒrze und deren ErklĂ€rung ein.[43]
  • Am 21. August 2008 stellt Shyam Sunder, der Untersuchungsleiter des NIST, den in drei Jahren erstellten Final Report zum Zusammensturz des GebĂ€udes WTC 7 vor.[44]
  • Am 2. April 2009 konnte als bisher letzte Person das 1624. Opfer beim WTC identifiziert werden.[45]

Theorien zu sozialen, ökonomischen und politischen HintergrĂŒnden

Zu den lĂ€ngerfristigen und tiefergehenden Ursachen des islamistischen Terrors gibt es verschiedene Theorien: „Antiimperialistische“ ErklĂ€rungsmuster machen den Westen – hier wiederum besonders die USA und Israel – aufgrund ihrer angeblich verfehlten Nahostpolitik selbst fĂŒr den Hass verantwortlich. Die Tatsache, dass bin Laden ein ehemaliger VerbĂŒndeter der USA und speziell der CIA war, wird auch als Beweis fĂŒr eine fatale Außenpolitik gesehen, bei der die UnterstĂŒtzung militanter Gruppierungen wĂ€hrend des Kalten Krieges in den entsprechenden LĂ€ndern eine Situation geschaffen habe, die schließlich auf die USA selbst zurĂŒckgefallen sei. Dies wird als Blowback bezeichnet. Auch das Versagen der reichen westlichen Industriestaaten gegenĂŒber dem Problem der Armut durch eine einseitige Globalisierung habe dem Terror einen NĂ€hrboden geschaffen. Diese Sicht vertreten vielfach linke Intellektuelle wie Noam Chomsky oder Menschenrechtler wie die Inderin Arundhati Roy. Andere Analysen weisen darauf hin, dass bin Laden durch BaugeschĂ€fte seiner Familie in Mekka ein Milliardenvermögen erworben hat und nicht als Vertreter der Armen gelten könne. Auch fĂŒr die ökonomische Entwicklung PalĂ€stinas habe er seine Mittel nicht eingesetzt.

Aus kultursoziologischer Perspektive wird das PhĂ€nomen des so genannten islamischen Terrorismus auch als Frontbildung gegen kulturelle Modernisierung im jeweiligen Heimatland gedeutet. Die Verunsicherung, die mit dem BrĂŒchigwerden alter tradierter Strukturen und Ideologien einhergeht, wird demnach durch verstĂ€rkte Besinnung auf die eigenen Wurzeln (z. B. wird der Salafismus genannt) kompensiert und im terroristischen Kampf gegen die westlichen ReprĂ€sentanten jeglicher Modernisierung ausgelebt. Durch den spektakulĂ€ren Anschlag im Zentrum der westlichen Welt soll die Verletzlichkeit der „Juden und Kreuzfahrer“ demonstriert werden.

In diese kultursoziologische Perspektive fĂŒgt sich auch die gelegentliche geĂ€ußerte EinschĂ€tzung des Terrorismus als „Islamfaschismus“ ein, die im terroristischen Kampf gegen die Weltmacht USA sowie den „Erzfeind Israel“ primĂ€r eine Form des Antisemitismus erkennt, die mit Ă€hnlichen Stereotypen und ErklĂ€rungsmustern operiere wie der „klassische“ europĂ€ische Antisemitismus.

Vorgeschichte der al-Qaida

→ Hauptartikel: al-Qaida

Die Terrorgruppe al-Qaida hat sich etwa seit 1991 – dem Zweiten Golfkrieg der Vereinigten Staaten gegen den Irak und der anschließenden Stationierung von US-MilitĂ€r in Saudi-Arabien – auf den Kampf gegen „den Westen“ und seine Werte orientiert. Sie sehen die USA als den „großen Satan“, der den „kleinen Satan“ (den Staat Israel) decke, um die islamische Nation zu unterdrĂŒcken, zu spalten, ihre ReichtĂŒmer auszubeuten und sie an ihrer Einigung und Ausbreitung des Islam zu hindern. Sie sehen den Westen von „UnglĂ€ubigen“ und „KreuzzĂŒglern“ (Juden und Christen) beherrscht. Daraus leiten sie das Recht zum wahllosen Töten von Zivilisten und BĂŒrgern verschiedenster Nationen ab, darunter auch Muslimen in den USA. Einige der AttentĂ€ter des 11. September 2001 (die sogenannte Hamburger Zelle), darunter ihr mutmaßlicher AnfĂŒhrer Mohammed Atta, lebten zuvor als Studenten in Hamburg. Dort wurden die AnschlĂ€ge auf das WTC und das Pentagon angeblich geplant. Nach ihrer Einreise in die USA absolvierten sie dort eine verkĂŒrzte Pilotenausbildung. Sie waren dem FBI teilweise bis zu zwei Jahre vor den AnschlĂ€gen bekannt und wurden zeitweise ĂŒberwacht.

Den AnschlÀgen vom 11. September 2001 gingen AnschlÀge der al-Qaida gegen US-amerikanische Ziele voraus: darunter ein Selbstmordanschlag auf das Kriegsschiff USS Cole (DDG-67) im Jemen (2000), Bombenattentate auf US-Botschaften in Kenia und Tansania (1998) sowie ein Sprengstoffanschlag in der Tiefgarage des WTC (1993).

Die USA antworteten unter US-PrÀsident Bill Clinton bereits 1998 mit Raketenangriffen auf vermutete afghanische Ausbildungslager der al-Qaida und eine angenommene Chemiewaffenfabrik im Sudan, die sich als Asch-Schifa-Arzneimittelfabrik entpuppte.

In den 1980er Jahren hatten bin Laden und seine Mitstreiter als auslĂ€ndische Mudjahedin am Partisanenkrieg gegen die sowjetische Besetzung Afghanistans teilgenommen. Die CIA belieferte die „Gotteskrieger“ mit je zur HĂ€lfte von den USA und Saudi-Arabien finanzierten Waffen und Geheimdienstinformationen. Sie half auch bei deren Ausbildung in Pakistan.

Verschwörungstheorien

→ Hauptartikel: Verschwörungstheorien zum 11. September 2001

Die Ereignisse vom 11. September haben zu einer Vielzahl von Verschwörungstheorien gefĂŒhrt. Die sich als Skeptiker bezeichnenden Autoren und Gruppierungen fĂŒhren zahlreiche UmstĂ€nde an, die ihnen ungeklĂ€rt oder widersprĂŒchlich erscheinen, und schließen daraus auf andere Ursachen und TĂ€ter, meist die US-Regierung selbst und ihre Geheimdienste. Manche nehmen an, dass den US-Behörden absichtlich UntĂ€tigkeit verordnet wurde, andere behaupten eine direkte Vorbereitung und DurchfĂŒhrung der AnschlĂ€ge durch die CIA und andere Bundesbehörden.

Seit 2005 fordert das „9-11-Truth-Movement“ eine neue unabhĂ€ngige Untersuchung der Ereignisse. Dies wird mit angeblicher Voreingenommenheit, Auslassungen, Fehlern und Nichtbeachtung von anderen Hypothesen in den offiziellen Untersuchungsberichten begrĂŒndet. Zahlreiche an den bisherigen Untersuchungen beteiligte und nichtbeteiligte Wissenschaftler teilen diese Auffassung nicht und lehnen diese Forderung ab.

Hingegen schließt die US-amerikanische Bundespolizei (FBI) alternative Thesen zu den AnschlĂ€gen des 11. September 2001 nicht aus ihrer Untersuchung aus. So bezeichnete der Leiter der Abteilung TerrorismusbekĂ€mpfung des FBI die von Richard Gage vorgebrachte These, dass die GebĂ€ude des Welthandelszentrums durch kontrollierte Sprengung zum Einsturz gebracht wurden[46], als „eine interessante Theorie, gestĂŒtzt durch umfassende Forschung und Analyse“.[47]

KĂŒnstlerische Verarbeitung

Musik

  • Only Time von Enya, besonders in ihrer Version mit eingeblendeten Stimmen Betroffener, wurde zur inoffiziellen Hymne bei der emotionalen Verarbeitung der Ereignisse.
  • Das Studioalbum The Rising von Bruce Springsteen ist eine musikalische Aufarbeitung des Anschlags.
  • Der Saxophonist Sonny Rollins, der vier Tage vor dem Anschlag seinen 71. Geburtstag feierte, gab vier Tage nach dem Anschlag ein Konzert in Boston. Die Live-Aufnahme des Konzerts ist unter dem Titel Without a song: the 9/11 Concert dokumentiert.
  • Das Lied 11. September der deutschen Gruppe Mono fĂŒr Alle! setzt sich kritisch mit dem Gedenken an die AnschlĂ€ge auseinander.
  • Die Veröffentlichung Sept. 11, 2001 von American Hardcore Alliance gedenkt mit dem Hardcore-Techno-Lied We Will Never Forget der Opfer der TerroranschlĂ€ge.
  • Auch zahlreiche amerikanische Country-Musiker haben die AnschlĂ€ge zum Thema eines Songs gemacht; die bekanntesten sind das mit vielen Auszeichnungen bedachte „Where were you when the world stopped turning?“ von Alan Jackson und „Have you forgotten?“ von Darryl Worley.
  • Ex-Beatle Sir Paul McCartney weilte zum Zeitpunkt der AnschlĂ€ge in New York. Von den Ereignissen beeindruckt schrieb er den Song „Freedom“, den er auf einem Tribute-Konzert spielte und der dann als Maxi-CD veröffentlicht wurde.
  • Heads Will Roll von Pro-Pain beschreibt die GefĂŒhle der Bevölkerung nach den AnschlĂ€gen und kritisiert die anschließende politische Entwicklung bis hin zum Irakkrieg.
  • Der Song Let's Roll von Neil Young beschĂ€ftigt sich mit den Geschehnissen an Bord von United-Airlines-Flug 93.
  • When the Eagle Cries von Iced Earth bezieht sich auf die TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001. Der im Titel und Text erwĂ€hnte Adler ist der Weißkopfseeadler, der als Wappentier symbolisch fĂŒr die USA steht.
  • Die brasilianische Thrash/Death Metal Band Torture Squad bezieht sich mit dem Song Towers On Fire auf die Erlebnisse vom 11.September

Malerei und Bildhauerei

Nach den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001 gestaltete Eric Fischl die Werkreihe ten breaths mit Gouachen und Plastiken, die stĂŒrzende und abgestĂŒrzte Personen zeigen. Die Skulptur Tumbling Woman, die eine Frau im freien Fall darstellt, wurde in den USA kontrovers diskutiert. Die Werkreihe verarbeitet die Pressebilder von den Verzweifelten, die sich nach den AnschlĂ€gen aus den Fenstern der brennenden TĂŒrme vom World Trade Center in die Tiefe stĂŒrzten, um dem Feuertod zu entgehen.

Von Gerhard Richter wurde das Bild „September“ in Auseinandersetzung mit dem Ereignis angefertigt.[48]

Literatur

  • In seinem 2003 erschienenen Roman Windows on the World erzĂ€hlt FrĂ©dĂ©ric Beigbeder minutiös von einem Vater und seinen zwei Söhnen, die sich wĂ€hrend der AnschlĂ€ge im Restaurant Windows on the World im Nordturm des World Trade Centers befinden.
  • Jonathan Safran Foers 2005 erschienener Roman Extrem laut und unglaublich nah erzĂ€hlt die Geschichte eines traumatisierten 9-jĂ€hrigen Jungen, dessen Vater bei den AnschlĂ€gen ums Leben gekommen ist.
  • Der Protagonist von Don DeLillos 2007 erschienenem Roman Falling Man ist ein Überlebender der AnschlĂ€ge. Leitmotivisch ziehen sich durch den Roman die Auftritte eines PerformancekĂŒnstlers namens Falling Man, der an einem Seil hĂ€ngend die berĂŒhmt gewordene gleichnamige Fotografie von Richard Drew nachstellt.

Filme

Manhattan am 12. September, NASA-Satellitenbild

Es existieren zahlreiche weitere Filme – vor allem Dokumentarfilme in englischer Sprache – zu diesem Thema.[49]

Neubebauung

1 World Trade Center (ehemals Freedom Tower, deutsch: Freiheitsturm) wird als Nachfolgebebauung seit dem 27. April 2006 auf dem Ground Zero an der Stelle des zerstörten und abgetragenen World Trade Centers gebaut. Das HauptgebĂ€ude wurde von dem Architekten Daniel Libeskind sowie von David Childs aufgrund des Masterplans von Libeskind entworfen. Dem ging eine lange Diskussion um die Art der Neubebauung voraus. Im Jahr 2002 hatte die Stadt New York zunĂ€chst das angesehene BĂŒro Beyer Blinder Belle mit der Erstellung von sechs unterschiedlichen EntwĂŒrfen beauftragt. Diese fielen jedoch in der Meinung vieler New Yorker durch, da die darin geplanten HochhĂ€user auf dem GelĂ€nde niedriger waren als das frĂŒhere World Trade Center und vor allem nicht spektakulĂ€r genug seien[50]. Der nunmehr in Bau befindliche, von Libeskind entworfene Turm sollte mit 541 Metern (1776 Fuß) ursprĂŒnglich das höchste GebĂ€ude der Welt werden, diese Höhe wird jedoch bereits jetzt vom noch nicht fertiggestellten Burj Dubai ĂŒberschritten.

Gedenken: Tribute in Light, 2004

Siehe auch

Literatur

  • Stefan Aust und Cordt Schnibben (Hrsg.): 11. September 2001. Geschichte eines Terrorangriffs. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 2002, ISBN 3-421-05656-0
  • Noam Chomsky: 9-11, Seven Stories Press, New York 2002, ISBN 1-58322-489-0
  • Daniel Pohly und Khalid DurĂĄn: Osama bin Laden und der internationale Terrorismus. Ullstein, MĂŒnchen 2001, ISBN 3-548-36346-6
  • Lawrence Wright: Der Tod wird euch finden. al-Qaida und der Weg zum 11. September. Deutsche Verlags-Anstalt, 5. Auflage, MĂŒnchen 2007 (amerikan. Original 2006), ISBN 3-421-04303-5

Weblinks

Allgemein

Bilddokumente

Ablauf

Gedenken

Einzelnachweise

  1. ↑ Opferliste zum 11. September mit verschiedenen Einschlusskriterien
  2. ↑ Interview mit Prof. Manfred Berg von der UniversitĂ€t Heidelberg (Netzeitung 11. September 2006, Zugriff: 2. September 2007
  3. ↑ Im Abschlussbericht der 9/11-Untersuchungskommission heißt es spĂ€ter dazu: „Die Verteidigung des Luftraums wurde am 11. September nicht in Übereinstimmung mit den vorhandenen PlĂ€nen und den Ausbildungsrichtlinien vollzogen. Es wurde von Zivilisten improvisiert, die noch nie mit einem entfĂŒhrten Flugzeug zu tun hatten, das zu verschwinden versucht, und von MilitĂ€rangehörigen, die völlig unvorbereitet darauf waren, dass Zivilflugzeuge in Massenvernichtungswaffen umgewandelt werden.“
  4. ↑ Opferliste nach cdc.gov, Stand 16. August 2002
  5. ↑ September 11, 2001 Victims: 24 Remain Missing (12. August 2006)
  6. ↑ CNN.com: First video of Pentagon 9/11 attack released (16. Mai 2006)
  7. ↑ New York: 9/11 toxins caused death. CNN. Abgerufen am 10. Juli 2007.
  8. ↑ CNN.com: September 11 - A Memorial (2001)
  9. ↑ CNN.com: September 11 - A Memorial (2001)
  10. ↑ CBS News: Ground Zero Forensic Work Ends (23. Februar 2005)
  11. ↑ Der Spiegel 14. September 2001: FBI: Die Liste der 19 AttentĂ€ter
  12. ↑ 9/11 Commission Report S. 2-4 (pdf)
  13. ↑ CBS News, 17. August 2002: Remains Of 9 Sept. 11 Hijackers Held; Richard Willing, USA Today, 11. September 2006: About half of New York remains have been identified
  14. ↑ USA today, 6. Februar 2002: Official: 15 of 19 Sept. 11 hijackers were Saudi
  15. ↑ Debunk 911 myths: Mohamed Atta
  16. ↑ 06.10.2001 SPIEGEL online, 6. Oktober 2001: Interview mit Mzoudi: „Atta war so weich“
  17. ↑ Debunking 9/11 Myths: The Hijackers
  18. ↑ Washington Post, 1. November 2004: Transcript: Translation of Bin Laden's Videotaped Message
  19. ↑ spiegel.de: Die Macht der TV-Bilder - Was ist die Wahrheit? (2001)
  20. ↑ Bloomberg.com: News
  21. ↑ amnesty.org: The backlash - human rights at risk throughout the world
  22. ↑ Pressemitteilung der Vereinten Nationen: UN Security Council Condemns ‚In Strongest Terms‘ Terrorist Attacks On United States, 12. September 2001. Zugriff am 7. Juni 2008
  23. ↑ „...The Council agreed that if it is determined that this attack was directed from abroad against the United States, it shall be regarded as an action covered by Article 5 of the Washington Treaty, which states that an armed attack against one or more of the Allies in Europe or North America shall be considered an attack against them all...“, Pressemitteilung 124/2001 vom 12. September 2001 der NATO ĂŒber die Sitzung des Nordatlantikrates vom 12. September 2001
  24. ↑ „America has no truer friend than Great Britain.“ aus: Address to a Joint Session of Congress and the American People, Rede George Bushs vor dem Kongress am 20. September 2001. Zugriff am 7. Juni 2008
  25. ↑ „The leadership of al Qaeda has great influence in Afghanistan and supports the Taliban regime in controlling most of that country. In Afghanistan, we see al Qaeda's vision for the world. [...] Deliver to United States authorities all the leaders of al Qaeda who hide in your land. [...] These demands are not open to negotiation or discussion. [Applause.] The Taliban must act, and act immediately. They will hand over the terrorists, or they will share in their fate.“ aus: Address to a Joint Session of Congress and the American People, Rede George Bushs vor dem Kongress am 20. September 2001. Zugriff am 7. Juni 2008
  26. ↑ „The evidence we have gathered all points to a collection of loosely affiliated terrorist organizations known as al Qaeda. [...] This group and its leader -- a person named Osama bin Laden -- are linked to many other organizations in different countries [...]“ aus: Address to a Joint Session of Congress and the American People, Rede George Bushs vor dem Kongress am 20. September 2001. Zugriff am 7. Juni 2008
  27. ↑ „Every nation, in every region, now has a decision to make. Either you are with us, or you are with the terrorists.“ aus: Address to a Joint Session of Congress and the American People, Rede George Bushs vor dem Kongress am 20. September 2001. Zugriff am 7. Juni 2008
  28. ↑ „I also want to speak tonight directly to Muslims throughout the world. We respect your faith. It's practiced freely by many millions of Americans, and by millions more in countries that America counts as friends. Its teachings are good and peaceful, and those who commit evil in the name of Allah blaspheme the name of Allah.“ aus: Address to a Joint Session of Congress and the American People, Rede George Bushs vor dem Kongress am 20. September 2001. Zugriff am 7. Juni 2008
  29. ↑ Bundestagsdrucksache 14/7296 vom 7. November 2001
  30. ↑ Bundestagsdrucksache 14/7913 vom 21. Dezember 2001
  31. ↑ aclu.org: Federal Court to Hear Arguments May 29 in Battle Over Government Secrecy About Sept. 11 Detainees
  32. ↑ Amnesty.de: Jahresbericht 2003: VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA
  33. ↑ - Quellennachweis dazu noch erforderlich
  34. ↑ NIST Untersuchungskonzept 2002
  35. ↑ McKinsey and Co., Report ĂŒber die EinsatzfĂŒhrung am 11. Sept. 2001 (PDF-Dateien von 2002, amerikan.)
  36. ↑ Online-Fassung des Berichts der UnterausschĂŒsse des Senats bzw. ReprĂ€sentantenhauses, 2002)
  37. ↑ Fema Report 403 / May 2002
  38. ↑ NIST WTC Investigation website National Institute of Standards and Technology, 2002
  39. ↑ Thomas H. Kean et al.: 9-11 Commission Report. Final Report of the National Commission on Terrorist Attacks Upon the United States. 22. Juli 2004 (PDF)
  40. ↑ Ground Zero Forensic Work Ends. CBS News, 23. Februar 2005.
  41. ↑ NIST: Final Reports of the Federal Building and Fire Investigation of the World Trade Center Disaster (Teile NCSTAR 1-1 bis 1-8)
  42. ↑ Markus Becker (Spiegel, 18. Juni 2007): SpektakulĂ€re Videos. Simulation zeigt das Ende des World Trade Centers
  43. ↑ NIST: Investigation of the World Trade Center Disaster FAQ
  44. ↑ NIST-Inhaltsangabe der Seiten, Final Report on the Collapse of World Trade Center Building 7 ((PDF-Datei, 7.5 MB)
  45. ↑ Siebeneinhalb Jahre nach 9/11WTC-Fensterputzer identifiziert. (n-tv.de, 2. April 2009), wie: Bild: Weiteres WTC-Opfer identifiziert, Agenturmeldung vom 2. April 2009 nach dem Stadtsender NY1.
  46. ↑ Architects & Engineers for 9/11 Truth
  47. ↑ Brief von Michael J. Heimbach, Assistant Director, Counterterrorism Division, National Security Branch, an Harold Saive (22.12.2008)
  48. ↑ Zu Gerhard Richters Bild „September“ 4. Juni 2008, Kölner Stadtanzeiger
  49. ↑ 2008 nennt die IMDB 158 Titel zu diesem Thema (Zugriff am 2. Juli 2008).
  50. ↑ Die Welt v. 19. Juli 2002: „Baut die Twin Towers wieder auf“


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen WörterbĂŒchern nach:

  • TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 — Brennende TĂŒrme des World Trade Centers. Vorn links: Freiheitsstatue (um 9:30 Uhr EDT) Die TerroranschlĂ€ge oder AnschlĂ€ge am (vom) 11. September 2001 (auch im Singular oder kurz 11. September[1]; englisch September 11 attack 
   Deutsch Wikipedia

  • TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 in den USA — Die brennenden TĂŒrme des World Trade Centers mit der Freiheitsstatue im Vordergrund TrĂŒmmer des World Trade 
   Deutsch Wikipedia

  • Ablauf der TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 — Chronologische Darstellung der TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Arlington (Virginia) bei der US Hauptstadt Washington D.C.. ZunĂ€chst wird eine Schilderung im Minutentakt am 11.… 
   Deutsch Wikipedia

  • September 2001 — Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender ◄ | 20. Jahrhundert | 21. Jahrhundert     ◄ | 1970er | 1980er | 1990er | 2000er | 2010er       ◄ | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |… 
   Deutsch Wikipedia

  • Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 — (auch: 9/11 Verschwörungstheorien, englisch: 9/11 conspiracy theories) gehen meist davon aus, dass die TerroranschlĂ€ge dieses Tages von Regierungs und Geheimdienst Vertretern der USA absichtlich zugelassen oder geplant und durchgefĂŒhrt wurden.… 
   Deutsch Wikipedia

  • 11. September 2001 — Die brennenden TĂŒrme des World Trade Centers mit der Freiheitsstatue im Vordergrund TrĂŒmmer des World Trade C 
   Deutsch Wikipedia

  • Die RettungseinsĂ€tze nach den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001 — Die RettungseinsĂ€tze am 11. September 2001 in den USA nach den TerroranschlĂ€gen sind in der Fachsprache der Rettungsdienste Großschadensereignisse. Sie betreffen nicht nur hunderte Opfer und EinsatzkrĂ€fte, sondern sind vom großrĂ€umigen Einsatz… 
   Deutsch Wikipedia

  • RettungseinsĂ€tze nach den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001 — Die RettungseinsĂ€tze am 11. September 2001 in den USA nach den TerroranschlĂ€gen sind in der Fachsprache der Rettungsdienste Großschadensereignisse. Sie betreffen nicht nur hunderte Opfer und EinsatzkrĂ€fte, sondern sind vom großrĂ€umigen Einsatz… 
   Deutsch Wikipedia

  • Gemeinsame Untersuchung der AktivitĂ€ten der Geheimdienste vor und nach den TerroranschlĂ€gen am 11. September 2001 — Die Untersuchung Joint Inquiry into Intelligence Community Activities before and after the Terrorist Attacks of September 11, 2001 (amerikanische Original Bezeichnung, zu deutsch : Gemeinsame Untersuchung der AktivitĂ€ten der Geheimdienste vor und 
   Deutsch Wikipedia

  • September 2004 — Portal Geschichte | Portal Biografien | Aktuelle Ereignisse | Jahreskalender ◄ | 20. Jahrhundert | 21. Jahrhundert     ◄ | 1970er | 1980er | 1990er | 2000er | 2010er       ◄ | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 |… 
   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link

 Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.