Tornado

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Tornado
Tornado, 1949 in Kansas (USA)

Ein Tornado (spanisch tornar ‚Äěumkehren, wenden, drehen‚Äú, Partizip tornado; tornear ‚Äěwirbeln, drechseln‚Äú), auch Gro√ütrombe, Wind- oder Wasserhose, in den USA umgangssprachlich auch Twister genannt, ist ein kleinr√§umiger Luftwirbel in der Erdatmosph√§re, der eine ann√§hernd senkrechte Drehachse aufweist und im Zusammenhang mit konvektiver Bew√∂lkung (Cumulus und Cumulonimbus) steht, was dessen Unterschied zu Kleintromben (Staubteufeln) ausmacht. Der Wirbel erstreckt sich hierbei durchgehend vom Boden bis zur Wolkenuntergrenze. Diese Definition geht auf Alfred Wegener (1917) zur√ľck und ist in dieser Form heute noch allgemein anerkannt.

Die Benennungen Wind- und Wasserhose (engl.: Waterspout) bezeichnen im deutschen Sprachraum eine Gro√ütrombe (Tornado im weiteren Sinne) √ľber Land oder gr√∂√üeren Wasserfl√§chen (Meer, gro√üe Binnenseen). Windhose ist dabei ein Synonym f√ľr einen Tornado im engeren Sinne, also √ľber Land.

Die Benennung ‚ÄěWindhose‚Äú ‚Äď in der √§lteren Literatur noch wohldefiniert (Wegener) ‚Äď wurde in der j√ľngeren Vergangenheit vermehrt undifferenziert f√ľr verschiedene Ph√§nomene im Zusammenhang mit pl√∂tzlich auftretenden starken Winden verwendet (zum Beispiel Downburst) oder f√§lschlich auf Kleintromben bezogen. Zudem wurde der Eindruck eines Unterschieds zwischen ‚Äěgro√üen‚Äú Tornados in Nordamerika und ‚Äěkleinen‚Äú Windhosen in Europa erweckt. Ein Unterschied zwischen Windhosen und Tornados besteht jedoch weder bez√ľglich ihrer physikalischen Natur noch bez√ľglich ihrer St√§rke.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Ein junger Tornado. Der R√ľssel hat zwar noch nicht den Boden erreicht, die (schlecht erkennbare) Staubwolke am Boden zeigt aber an, dass der Luftwirbel schon bis nach unten reicht.

Die Entstehung von Tornados ist sehr komplex und bis heute ein aktueller Forschungsgegenstand. Trotz offener Fragen in Bezug auf Details sind die Voraussetzungen und die prinzipiellen Mechanismen der Tornadogenese recht gut bekannt. Unter den entsprechenden Bedingungen k√∂nnen sich Tornados an jedem Ort w√§hrend des ganzen Jahres bilden; die Atmosph√§re ‚Äěkennt‚Äú im Prinzip weder den Kalender noch die Geographie. Trotzdem gibt es sowohl r√§umliche als auch jahres- und tageszeitliche Schwerpunkte, welche unter ‚ÄěKlimatologie‚Äú weiter unten n√§her beschrieben sind.

Grundlagen

F√ľr die Entstehung eines Tornados m√ľssen zun√§chst die Voraussetzungen f√ľr hochreichende Feuchtekonvektion gegeben sein. Diese sind bedingte Labilit√§t, also eine hinreichend starke vertikale Temperaturabnahme, gen√ľgendes Feuchteangebot (latente W√§rme) in den unteren 1‚Äď2 km der Atmosph√§re sowie Hebung der Luftmasse, um die Feuchtekonvektion auszul√∂sen. Hebungsmechanismen k√∂nnen thermischer (Sonneneinstrahlung) oder dynamischer (Fronten) Natur sein. Wesentlicher Energielieferant solcher St√ľrme und Gewitter allgemein ist die im Wasserdampf der feuchten Luftmasse gespeicherte latente W√§rme, welche bei der Kondensation freigesetzt wird. Erst diese zus√§tzliche W√§rmemenge erm√∂glicht ein hochreichend freies Aufsteigen der Luft (Feuchtekonvektion), da die Atmosph√§re gegen√ľber trockener Konvektion, abgesehen von bodennaher √úberhitzung, stabil ist. Im letzteren Fall kann es lediglich zur Bildung von Kleintromben kommen. Eine Art √úbergangsform sind dynamisch ausgel√∂ste Kleintromben, so genannte B√∂enfrontwirbel (Gustnado) an der B√∂enfront eines Schauers oder Gewitters. Diese k√∂nnen sich aber zu einem Tornado entwickeln, sofern sie Kontakt zu dem feuchtkonvektiven Aufwind bekommen und so verst√§rkt werden.

Tornadotypen

Hinsichtlich der Entstehungsweise lassen sich zwei Klassen von Tornados unterscheiden:

Mesozyklonale Tornados

Schematische Darstellung einer Superzelle mit Tornado

Bei mesozyklonalen Tornados tritt zu den oben beschriebenen grundlegenden ‚ÄěZutaten‚Äú f√ľr Schauer- oder Gewitterwolken eine starke vertikale Windscherung, das hei√üt eine Zunahme der Windgeschwindigkeit und √Ąnderung der Windrichtung mit der H√∂he hinzu. Dieses Windprofil erm√∂glicht die Bildung von Gewitterzellen mit einem rotierenden Aufwind (Mesozyklone), so genannte Superzellen, welche sich durch Langlebigkeit bis zu mehreren Stunden und heftige Begleiterscheinungen, wie gro√üe Hagel, Sturzregen und Gewitterfallb√∂en bis √ľber 200 km/h auszeichnen. Bei ca. 10‚Äď20 % aller Superzellen kommt es zur Bildung von Tornados. Vielfach ist vor der Tornadoentstehung eine Absenkung der rotierenden Wolkenbasis, eine sogenannte Wallcloud (deutsch: Mauerwolke) zu beobachten. Durch die Aufw√§rtsbewegung im Zentrum str√∂mt im unteren Bereich Luft zur Drehachse hin, was aufgrund des Pirouetteneffekts zu einem enormen Zuwachs der Windgeschwindigkeit zur Achse hin f√ľhrt. Eine wesentliche Rolle scheint hier die Bodenreibung zu spielen; die Details der Intensivierung der Rotation bis hin zum Bodenkontakt sind aber noch nicht g√§nzlich verstanden. Die Drehrichtung von mesozyklonalen Tornados ist auf der Nordhalbkugel √ľberwiegend zyklonal, das hei√üt entgegen dem Uhrzeigersinn. Dies ist aber kein unmittelbarer Effekt der Corioliskraft, denn daf√ľr sind Tornados zu kleinr√§umig. Diese bestimmt vielmehr zusammen mit der Bodenreibung, welche stark orographisch beeinflusst ist, das gro√ür√§umige Windprofil von Tiefdruckgebieten, in deren Bereich Tornados entstehen k√∂nnen. In den meisten F√§llen dreht auf der Nordhalbkugel der Wind mit der H√∂he nach rechts, wobei die Luft aus s√ľdlicher Richtung in die Mesozyklone einstr√∂mt, was zu zyklonaler (d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn) Rotation f√ľhrt. Auf der S√ľdhalbkugel ergibt sich entsprechend ebenfalls zyklonale Rotation, dort aber im Uhrzeigersinn.

Nicht-mesozyklonale Tornados

Schematische Darstellung zur Entstehung nicht-mesozyklonaler Tornados

Dieser Entstehungsmechanismus setzt keine Mesozyklone voraus. Vielmehr zerf√§llt vorhandene bodennahe horizontale Windscherung, z. B. entlang einer Konvergenzlinie in einzelne Wirbel mit vertikaler Achse, welche durch einen dar√ľber befindlichen feuchtkonvektiven Aufwind einer Schauer- oder Gewitterwolke gestreckt und somit intensiviert werden (siehe nebenstehende Abbildung und Literatur). Dies geschieht in sonst eher windschwacher Umgebung bei gleichzeitig starker vertikaler Temperaturabnahme in den unteren Schichten. Im Gegensatz zu Mesozyklonen reicht hier die Rotation nicht weit √ľber die Wolkenbasis hinaus. Die Bindung an Linien mit horizontaler Windscherung, (Konvergenz), welche oft gleichzeitig den Hebungsantrieb f√ľr die Feuchtekonvektion darstellt, erzeugt nicht selten entlang der Linie angeordnete ‚ÄěFamilien‚Äú von Gro√ütromben (siehe Abbildung in den Weblinks). Zu diesem eher schw√§cheren nicht-mesozyklonalen Tornadotyp z√§hlen auch die meisten Wasserhosen, aber es k√∂nnen auf diese Weise auch Tornados √ľber Land entstehen ‚Äď im Englischen Landspout genannt. Der Drehsinn von nicht-mesozyklonalen Tornados zeigt eine weniger starke Pr√§ferenz f√ľr zyklonale Rotation.

Phänomenologie

Größe und Aussehen

Tornado auf dem Meer (Wasserhose)
Multivortex-Tornado √ľber Dallas, Texas, 1957

Im Anfangsstadium ist ein Tornado zun√§chst fast unsichtbar. Erst wenn im Inneren des Wirbels durch den Druckabfall und die damit einhergehende adiabatische Abk√ľhlung Wasserdampf kondensiert oder Staub, Tr√ľmmer, Wasser und dergleichen aufgewirbelt werden, tritt der Tornado auch optisch in Erscheinung. Eine durchgehende Kondensation von der Wolke bis zum Boden ist aber nicht in jedem Fall zu beobachten. Eine solche von der Mutterwolke ausgehende Kondensation wird als Trichterwolke (englisch: funnel cloud) bezeichnet. Erreicht der Luftwirbel den Boden nicht, so spricht man von einer Blindtrombe. F√ľr einen Tornado ist der Bodenkontakt des Luftwirbels entscheidend, nicht dessen durchgehende Sichtbarkeit. Sind zum Beispiel unter einer Trichterwolke Windwirkungen nachweisbar, also im Regelfall Sch√§den am Boden, so handelt es sich um einen Tornado. Die Gestalt des Luftwirbels ist sehr vielf√§ltig und reicht von d√ľnnen schlauchartigen Formen bis zu einem mehr oder weniger breiten, sich nach oben erweiternden Trichter (siehe nebenstehende Abbildungen und Weblinks). Dabei kann der Durchmesser einige Meter bis hin zu 500 m, sogar bis √ľber 1 km betragen. Nicht selten treten ‚Äď besonders bei gro√üen Durchmessern ‚Äď mehrere Wirbel auf, die um ein gemeinsames Zentrum kreisen, was als Multivortex-Tornado bezeichnet wird. Staub, Tr√ľmmer und kondensiertes Wasser k√∂nnen mitunter verhindern, dass ein Multivortex-Tornado als solcher erkannt wird, weil die Einzelwirbel nicht sichtbar sind.

Auswirkungen und Klassifizierung

Zerstörungen eines F3-Tornados

Die Klassifizierung erfolgt nach der Fujita-Skala, welche √ľber die Windgeschwindigkeit definiert ist. In der Praxis wird diese Skala aber mangels direkter Messungen anhand der vom Tornado verursachten Sch√§den gesch√§tzt. Diese reichen von leichten Sturmsch√§den bis zur v√∂lligen Zerst√∂rung massiver Geb√§ude. Bislang wurden Tornadost√§rken F0 bis F5 in der Realit√§t beobachtet; physikalische Absch√§tzungen ergeben aus energetischen Gr√ľnden die Intensit√§t F6 als Obergrenze. In Europa ist daneben z. B. bei TorDACH die gegen√ľber der Fujita-Skala doppelt so feine TORRO-Skala in Gebrauch. Die fr√ľhere Annahme, der starke Unterdruck innerhalb eines Tornados, der bis zu 100 hPa betragen kann, lasse Geb√§ude gleichsam explodieren, ist nicht mehr haltbar. Hauptursache der Sch√§den ist der Staudruck des Windes und oberhalb von circa 300 km/h auch zunehmend indirekte Sch√§den durch umherfliegende Tr√ľmmer. Auf Grund ihrer hohen und auf engem Raum wechselnden Windgeschwindigkeiten stellen Tornados prinzipiell eine Gefahr f√ľr den Flugverkehr dar; Unf√§lle sind aber auf Grund der Kleinr√§umigkeit dieser Wettererscheinung selten. Zu einem spektakul√§ren Fall kam es am 6. Oktober 1981, als eine Fokker F-28 der niederl√§ndischen KLM Cityhopper in einen Tornado geriet und nach Abriss der rechten Tragfl√§che abst√ľrzte. Alle 17 Personen an Bord starben.

Klimatologie

Dauer und Geschwindigkeiten

Die Dauer eines Tornados betr√§gt zwischen wenigen Sekunden und bis mehr als eine Stunde, durchschnittlich liegt sie unter zehn Minuten. Die Vorw√§rtsbewegung eines Tornados folgt der zugeh√∂rigen Mutterwolke und liegt im Schnitt bei 50 km/h, kann aber auch deutlich darunter (praktisch station√§r, nicht selten bei Wasserhosen) oder dar√ľber (bis √ľber 100 km/h bei starker H√∂henstr√∂mung) liegen. Dabei ist die Tornadospur im Wesentlichen linear mit kleineren Abweichungen, welche durch die Orographie und das lokale Windfeld in der Umgebung der Gewitterzelle bedingt sind.

Die interne Rotationsgeschwindigkeit des Windes ist jedoch meist wesentlich h√∂her als die der linearen Bewegung und f√ľr die schweren Verw√ľstungen verantwortlich, die ein Tornado hinterlassen kann. Die h√∂chste je registrierte Windgeschwindigkeit innerhalb eines Tornados wurde w√§hrend des Oklahoma Tornado Outbreak am 3. Mai 1999 bei Bridge Creek, Oklahoma (USA) mit einem Doppler-Radar bestimmt. Mit 496 ¬Ī 33 km/h lag sie im oberen Bereich der Klasse F5 der Fujita-Skala; die obere Fehlergrenze reicht sogar in den F6-Bereich. Dies ist damit die h√∂chste je gemessene Windgeschwindigkeit auf der Erdoberfl√§che √ľberhaupt. Oberhalb der Erdoberfl√§che erreichten nur Jetstreams h√∂here Windgeschwindigkeiten. In der offiziellen Statistik f√§llt dieser Tornado aber mit R√ľcksicht auf den wahrscheinlichsten Wert und die Unsicherheiten unter F5.

In den USA sind etwa 88 % der beobachteten Tornados schwach (F0, F1), 11 % stark (F2, F3) und unter 1 % verheerend (F4, F5). Diese Verteilungsfunktion ist weltweit sehr √§hnlich und in dieser Form von mesozyklonalen Tornados dominiert, welche das volle Intensit√§tsspektrum ausf√ľllen. Die Intensit√§t von nicht-mesozyklonalen Tornados geht dagegen kaum √ľber F2 hinaus.

Jahres- und tageszeitliches Auftreten

Tornados entstehen √ľber Land am h√§ufigsten im Fr√ľhsommer, wobei das Maximum mit zunehmenden Breitengraden sp√§ter auftritt. √úber Wasser wird das Maximum im Sp√§tsommer erreicht, weil dann die Wassertemperatur und folglich die Labilit√§t am h√∂chsten ist. √Ąhnliches gilt f√ľr den Tagesgang. Tornados √ľber Land treten am wahrscheinlichsten in den fr√ľhen Abendstunden auf, w√§hrend bei Wasserhosen das Maximum in den Morgenstunden liegt. Ferner zeigt sich bei Wasserhosen ein klimatologischer Unterschied im Jahresgang, je nach dem, ob diese an Land ziehen oder √ľber dem Wasser verbleiben. Die jahreszeitliche Verteilung f√ľr den ersten Fall gleicht der f√ľr Tornados √ľber Land, w√§hrend ‚Äěreine‚Äú Wasserhosen das besagte Sp√§tsommermaximum zeigen.

Verbreitung und Häufigkeit

Tornados werden weltweit √ľberall da beobachtet, wo es Gewitter gibt. Schwerpunkte sind Regionen mit fruchtbaren Ebenen in den Subtropen bis in die gem√§√üigten Breiten. An erster Stelle steht der H√§ufigkeit nach der Mittlere Westen der USA, wo die klimatischen Bedingungen f√ľr die Bildung von Schwergewittern und Superzellen aufgrund der weiten Ebenen (Great Plains) √∂stlich eines Hochgebirges (Rocky Mountains) und n√∂rdlich eines tropischen Meeres (Golf von Mexiko) sehr g√ľnstig sind. F√ľr Wetterlagen mit hohem Unwetterpotential bedingt das Gebirge relativ trockene und k√ľhle Luftmassen im mittleren bis oberen Bereich der Troposph√§re bei s√ľdwestlichen bis westlichen Winden, w√§hrend in den tieferen Schichten feuchtwarme Luftmassen aus der Golfregion ungehindert nach Norden transportiert werden k√∂nnen. Dadurch kommt eine labile Schichtung der Atmosph√§re bei einem gro√üen Angebot latenter W√§rme mit einer Richtungsscherung des Windes zusammen.

Weitere wichtige Regionen sind Argentinien, Mittel- und S√ľd- und Osteuropa, S√ľdafrika, Bengalen, Japan und Australien. Zahlreiche, wenn auch im Mittel schw√§chere, meist nicht-mesozyklonale Tornados treten im Bereich der Front Range (Ostrand der Rocky Mountains), in Florida und √ľber den Britischen Inseln auf.

J√§hrlich werden in den USA etwa 1200 Tornados registriert, die meisten entstehen in Texas, Oklahoma, Kansas und Nebraska entlang der ‚ÄěTornado Alley‚Äú mit etwa 500 bis 600 F√§llen pro Jahr. Dies ist durch die oben genannten besonderen klimatischen Bedingungen gegeben, welche die Voraussetzungen f√ľr die Entstehung speziell von mesozyklonalen Tornados weit h√§ufiger als in anderen Regionen bieten. Dar√ľber hinaus gibt es in den USA mehrere regionale H√§ufungen, z. B. in Neu-England und in Zentral-Florida.

In Europa liegt die jährliche Zahl der Tornadobeobachtungen bei 170, unter Einbeziehung der Dunkelziffer schätzungsweise 300. Hinzu kommen etwa 160 registrierte Wasserhosen, geschätzt 290. Wie in den USA sind auch die meisten europäischen Tornados schwach. Verheerende Tornados sind zwar selten, doch sind bisher acht F4- und zwei F5-Ereignisse aus Deutschland dokumentiert. Letztere wurden bereits von Alfred Wegener 1917 in einer Arbeit zur Tornadoklimatologie Europas beschrieben. Weitere verheerende Fälle sind aus Nordfrankreich, den Benelux-Staaten sowie aus Oberitalien bekannt.

Wasserhose vor Usedom

In Deutschland liegt die Zahl der j√§hrlich beobachteten Tornados bei mehreren Dutzend mit einer noch recht hohen Dunkelziffer vor allem schw√§cherer Ereignisse. Genaue Zahlen sind nicht verf√ľgbar, da es hierzu noch keine ausreichende Statistik gibt. Nach den derzeit vorliegenden Zahlen muss j√§hrlich mit etwa f√ľnf oder mehr F2, mit einem F3 alle zwei bis drei und alle 20 bis 30 Jahre mit einem F4 gerechnet werden. Ein F5 ist nach derzeitigen Erkenntnissen ein Jahrhundertereignis oder noch seltener.

Eine Übersicht zur räumlichen und zeitlichen Verteilung von Tornados in Deutschland und deren Intensität findet sich in den Weblinks. Generell ist festzustellen, dass das Tornadorisiko im Westen der Norddeutschen Tiefebene am höchsten ist.

In √Ėsterreich wurden im Schnitt der vergangenen 30 Jahre j√§hrlich etwa drei Tornados beobachtet. Allerdings ist seit 2002 durch die vermehrte Spotter- und Statistikt√§tigkeit v.a. ehrenamtlicher Helfer eine mittlere Anzahl von etwa f√ľnf Tornados/Jahr zu beobachten. Unter Einbezug einer m√∂glicherweise recht hohen Dunkelziffer sowie der nach wie vor sehr unterrepr√§sentierten F0-F√§lle, k√∂nnte die tats√§chliche, gemittelte, j√§hrliche Anzahl bei bis zu zehn Tornados liegen.

Dabei treten jedes Jahr mehrere F0- und F1-F√§lle auf. Im Schnitt kann zudem mit einem F2 j√§hrlich, bzw. einmal in zwei Jahren, alle f√ľnf bis zehn Jahre auch mit einem F3 gerechnet werden. F4-Ereignisse oder h√∂her sind aus √Ėsterreich bislang nicht bekannt.

Die h√∂chste Tornadodichte ist dabei in der S√ľdost-Steiermark zu beobachten (um drei Tornados/10.000 km¬≤/Jahr), gefolgt von dem Gebiet um den Hausruck in Ober√∂sterreich, dem Wiener Becken, der Region um Linz, dem westlichen Weinviertel, dem Klagenfurter Becken, Bodensee-Region sowie dem Inntal im Bereich von Innsbruck.

Tornado bei Cala Ratjada (Mallorca)

Generell ist das Auftreten von Tornados starken Schwankungen unterworfen, was sich in H√§ufungen (‚ÄěAusbruch‚Äú genannt, englisch: Outbreak) innerhalb recht kurzer Zeitspannen ‚Äď oft an einem einzigen Tag ‚Äď √§u√üert, gefolgt von recht langen Abschnitten relativer Ruhe. Die Ausbr√ľche sind durch den engen Zusammenhang mit bestimmten Wetterlagen begr√ľndet, wo mehrere Faktoren f√ľr die Tornadoentstehung zusammen kommen (siehe oben unter ‚ÄěEntstehung‚Äú). Gr√∂√üere Ereignisse dieser Art mit verheerenden Tornados sind vor allem aus den USA bekannt (siehe folgenden Abschnitt). F√ľr West- und Mitteleuropa sind hier die Jahre 1925, 1927 und 1967 zu nennen mit dem Schwerpunkt Nordfrankreich/Benelux/Nordwestdeutschland. Diese Region kann auch als europ√§ische ‚Äětornado alley‚Äú angesehen werden. Der zahlenm√§√üig bedeutendste Ausbruch in Europa mit insgesamt 105, aber meist schw√§cheren Tornados (max. F2) traf am 23. November 1981 die Britischen Inseln.

Derzeit erlaubt die Datenbasis f√ľr Mitteleuropa keine Aussage, ob Tornados auf Grund der globalen Klimaerw√§rmung h√§ufiger auftreten, da der Anstieg der beobachteten F√§lle vor allem auf eine bessere Erfassung in den letzten Jahren zur√ľckzuf√ľhren ist. In den USA existiert dank systematischer Tornadoforschung seit den 1950er Jahren und bedingt durch die hohen Fallzahlen eine belastbare Statistik. Diese zeigt aber weder eine Tendenz zu vermehrtem Auftreten noch zu gr√∂√üerer Heftigkeit von Tornados, wie im IPCC-Bericht von 2001 dargelegt.

Bedeutende Tornadoereignisse

Beispielfälle aus den USA

  • 15. August 1787: Der Four-State Tornado Swarm, der erste in den Wetteraufzeichnungen von Neuengland registrierte Tornadoschwarm, t√∂tete zwei Personen, forderte zahlreiche Verletzte und verursachte schwere Sch√§den in den Bundesstaaten Connecticut, Rhode Island, Massachusetts und New Hampshire.
  • 18. M√§rz 1925: Der Tri-State Tornado (F5) forderte in 3 1/2 Stunden auf einer L√§nge von 352 km √ľber dem Gebiet dreier US-Bundesstaaten (Missouri, Illinois und Indiana) 695 Todesopfer. Mit circa 95 km/h wies er eine ungew√∂hnlich hohe Zuggeschwindigkeit auf.
  • 3./4. April 1974: Im Super Outbreak suchten insgesamt 148 Tornados in 13 Staaten den S√ľden und Mittleren Westen der USA heim, darunter 30 verheerende F√§lle (F4/F5). Sie hinterlie√üen 315 Todesopfer und einen Sachschaden von 600 Mio US-Dollar.
  • 27. Mai 1997: Der Jarrell-Tornado war in Jarrell (Texas) f√ľr den Tod von 27 Menschen verantwortlich.
  • 3. Mai 1999: √úber 70 Tornados des Oklahoma Tornado Outbreak zogen √ľber Texas, Oklahoma und Kansas. Am schlimmsten traf es die Region um Oklahoma City. 48 Personen kamen ums Leben, und mit einem gesamten Sachschaden von 1,2 Mrd. US-Dollar ist dies die bislang teuerste Naturkatastrophe dieser Art.
  • 25./27 April 2011: Mehr als 150 Tornados haben in einer √§u√üerst geringen Zeitspanne von wenigen Stunden in Alabama, Georgia, Mississippi und Tennessee mehr als 320 Menschenleben gefordert. Das Zentrum der Katastrophe war Tuscaloosa, wo ein 1,5 km breiter Tornado √ľber die Stadt hinwegzog. 228 Personen kamen alleine in Alabama ums Leben, die Anzahl der Tornados und der verursachte Schaden √ľbersteigen die Werte des Super Outbreak von 1974, welcher bis dahin als der gr√∂√üe Ausbruch galt.

Beispielfälle aus Deutschland

Diese Auswahl zeigt signifikante Ereignisse (F2 ‚Äď F5 auf der Fujita-Skala), die aufgrund von Erscheinung oder Jahreszeit von Interesse sind. Ein umfassendes Archiv findet sich bei TorDACH und in der Europ√§ischen Unwetterdatenbank (siehe Weblink).

F2 F3 F4 F5
13. Januar 2004 Assel (Gemeinde Drochtersen bei Stade) 23. Juni 2004 Micheln (Sachsen-Anhalt), mehrere Verletzte, etwa 300 Geb√§ude besch√§digt 10. Juli 1968 Pforzheim, 2 Tote, √ľber 200 zum Teil lebensgef√§hrlich Verletzte, 1750 H√§user besch√§digt 23. April 1800 Hainichen (Erzgebirge)
29. Juni 1997 Vier F2-Tornados in Niedersachsen mit bis zu 85 km Spurl√§nge. Am schwersten betroffen Bissendorf bei Osnabr√ľck. 5. Mai 1973 Kiel, ein Toter 1. Juni 1927 Auen-Holthaus (Emsland), verheerende Sch√§den, K√ľhe durch die Luft gewirbelt, weitere schwere/verheerende Tornados am gleichen Tag unter anderem in den Niederlanden. 29. Juni 1764 Woldegk (Mecklenburg), ausf√ľhrliche Dokumentation siehe Weblink

Weitere bedeutende F√§lle sind der Tornado auf einer Linie von Bad Liebenwerda bis in die N√§he von L√ľbben am 24. Mai 1979 (F4)[1], die Windhose von Uetersen 10. August 1926 (F3), der Wirbelsturm im Bergischen Land 14. August 1906, oder der Cyklon √∂stlich von M√ľnchen 14. Juli 1894, als Tornado der St√§rke F3 vermutet.[2]

Am 27. M√§rz 2006 um circa 19 Uhr zog ein Tornado (gesch√§tzte St√§rke F2) √ľber Hamburg hinweg. Dabei starben zwei Menschen durch den Umsturz dreier Baukr√§ne und mehr als 300.000 Menschen waren vor√ľbergehend ohne Strom.

Am 21. August 2006 starb ein Mann in Brohl-L√ľtzing, nachdem der Wohnwagen, in dem er sich aufgehalten hatte, von einem Tornado in ein Hafenbecken geschleudert worden war. Sein neunj√§hriger Sohn √ľberlebte schwerverletzt. Au√üerdem wurden einige H√§user schwer besch√§digt.

Am 10. Juni 2003 erfasste ein F3-Tornado die Gemeinde Acht in der Eifel. Aufgrund der geringen Größe des Ortes hielt sich der Gesamtschaden in Grenzen, es blieb bei zwei Verletzten.

Am 6. August 2001 fr√§ste ein F1/F2-Tornado mitten durchs Ortszentrum der Gemeinde Belm bei Osnabr√ľck eine sechs Kilometer lange und 50 Meter breite Schneise. Der Gesamtschaden lag bei √ľber 5 Millionen DM[3][4][5].

Am 12. August 2008 w√ľtete ein Tornado in der mittelhessischen Stadt Gie√üen. Obwohl es sich nur um einen F1-Tornado handelte, waren die Sch√§den erheblich. Zahlreiche B√§ume, Dachziegel und sogar ganze Dachgiebel wurden herumgewirbelt und einige H√§user, darunter auch eine Schule und Teile der Universit√§t, in Mitleidenschaft gezogen. Besonders stark betroffen war der Gie√üener Philosophenwald; Teile des mehrere hundert Jahre alten Stadtwalds, darunter zahlreiche Eichen, fielen dem Tornado zum Opfer.[6] Die Gro√ütrombe wirbelte lediglich wenige Minuten und l√∂ste sich √ľber einem Berg von der Erdoberfl√§che und zog sich in die Wolkenfront zur√ľck.[7]

‚Üí Hauptartikel: Tornado am Pfingstmontag

Am 24. Mai 2010 verw√ľstete eine st√§rkere Windhose (F2+ auf der Fujita-Skala) gro√üe Teile der Stadt Gro√üenhain und der angrenzenden Gemeinden. Ein Unwetter aus S√ľdwestbrandenburg nach S√ľdostsachsen ziehend, w√ľtete auf einer 80 bis 100 Kilometer langen Strecke als Windhose und Hagelsturm. Das Zentrum der Zerst√∂rung lag zwischen dem s√ľdbrandenburgischen M√ľhlberg/Elbe und Gro√üenhain. Allein in Gro√üenhain wurden ungef√§hr 40 Menschen teilweise schwer verletzt und ein Kind wurde durch einen umst√ľrzenden Baum get√∂tet. In dem Stadtteilen Walda und Kleinthiemig wurden 80 Prozent der Hausd√§cher zerst√∂rt. Es gab keine Vorwarnung durch die zust√§ndigen Beh√∂rden.[8]

Am 23. August 2010 w√ľtete ein Tornado √ľber den mittelhessischen Orten Gr√ľnberg-Reinhardshain und Gr√ľnberg-Lumda. Vermutlich handelte es sich um einen starken F2/T5-Tornado, der erhebliche Sch√§den an Geb√§uden und Waldst√ľcken verursachte. Mehr als 50 D√§cher wurden dabei abgedeckt und mehrere Geb√§ude und Fahrzeuge zum Teil schwer besch√§digt. In einem Waldst√ľck zwischen den beiden Ortschaften hinterlie√ü der Tornado eine Schneise der Verw√ľstung. Zahlreiche B√§ume wurden wie Streichh√∂lzer abgeknickt und entwurzelt. Gl√ľcklicherweise wurde kein Mensch verletzt, jedoch hinterlie√ü der Tornado einen hohen Sachschaden von ca. einer Million Euro.

Beispielf√§lle aus √Ėsterreich

Der heftigste registrierte Tornado ereignete sich am 10. Juli 1916 in Wiener Neustadt im s√ľdlichen Nieder√∂sterreich. Ein starker F3/T7-Tornado zog √ľber den Norden der Stadt, t√∂tete 32 Menschen und verletzte mehr als dreihundert. Zahlreiche massiv gebaute H√§user wurden zerst√∂rt, die Schneisenl√§nge der Gro√ütrombe betrug knapp 20 Kilometer.

Weitere ausgew√§hlte Tornadof√§lle aus √Ėsterreich (chronologisch):

  • Am 4. Juli 1929 fegt ein nur m√§√üig starker F1/T3-Tornado durch die Stadt Salzburg, t√∂tet aber dennoch drei Menschen.
  • Am 9. Mai 1961 stirbt bei einem F2/T5-Tornado in Kleinthal bei Graz ein Mann, drei weitere werden durch fallende Tr√ľmmer verletzt.
  • Am 27. Juli 1998 zerst√∂rt eine F3/T6-Trombe mehrere Wirtschaftsgeb√§ude im Bereich Vornholz (Bezirk Hartberg/Steiermark), die Schneise ist 8 km lang.
  • Am 13. Mai 2003 werden im Zuge einer Superzelle mit Hagel bis 6 cm Durchmesser zwei Tornados in Wien registriert; einer der beiden erreicht F1/T3-St√§rke; mehrere Menschen werden durch Sturm und Hagelschlossen verletzt.
  • Am 11. M√§rz 2006 hebt ein F2/T5-Tornado in Weitensfeld im Gurktal in K√§rnten einen Kleinbus rund 2 m hoch in die Luft und schleudert ihn gegen zwei PKW. Die Augenzeugen k√∂nnen gerade noch in ein angrenzendes Geb√§ude fl√ľchten.
  • Am 11. Mai 2009 gab es einen schwachen Tornado bei Atzenbrugg nahe Tulln.[9][10]
  • Am 13. Mai 2010 wurde ein kurzlebiger Tornado √ľber einem Wald bei Mogersdorf im Burgenland beobachtet.[11]
  • Am 26. Mai 2010 f√ľhrt ein F0/T1-Tornado √ľber dem Bezirk Tulln zu zahlreichen Sch√§den an Strommasten, B√§umen und auch Fahrzeugen.[12][13]

Von 1951 bis (Juni) 2009 hat die Zentralanstalt f√ľr Meteorologie und Geodynamik rund 90 Tornados in √Ėsterreich registriert.[14]

Tornadoforschung

Typisches Radarecho einer tornadischen Superzelle, hier am Beispiel des stärksten Tornados (F5) aus dem Oklahoma Tornado Outbreak von 1999

Obwohl Tornados in den USA eine lange bekannte Naturerscheinung sind, ist die Tornadoforschung dort noch recht jung. Die erste erfolgreiche Tornadovorhersage konnte 1948 auf der Tinker Air Force Base gemacht werden. Erst seit den 50er Jahren widmet man sich in den USA systematisch der Erfassung und Vorhersage. Wegen des kurzfristigen Auftretens von Tornados konzentriert sich letztere auf die fr√ľhzeitige Erkennung, wobei das Doppler-Radar ein wesentliches Instrument darstellt. Hiermit l√§sst sich bereits im Fr√ľhstadium verd√§chtige Rotation in Gewitterwolken nachweisen. Hinzu kommt ein dichtes Netzwerk ehrenamtlicher Beobachter, so genannte Spotter, welche aktuelle Warnmeldungen √ľber gesichtete Tornados und auch andere Wettergefahren, wie zum Beispiel Gewitterfallb√∂en, Hagel und Sturzfluten, in das Kurzfrist-Warnsystem einbringen. Die Spotter sind in dem Netzwerk Skywarn organisiert. Daneben besteht eine wachsende Zahl von storm chasers (privaten Sturmj√§gern), welche prim√§r aus Faszination an den Naturgewalten Gewitter und Tornados verfolgen, dabei aber auch wertvolle Informationen f√ľr die Unwetter- und Tornadoforschung liefern. Hauptquartier der Unwetterforschung in den USA ist das 1964 gegr√ľndete National Severe Storms Laboratory (NSSL) mit Sitz in Norman. Dank des Warnsystems konnte in den USA die Zahl an Tornadoopfern erheblich reduziert werden.

Interessanterweise ist die Tornadoforschung in Europa √§lter als in den USA. Pionierarbeit leistete hier Alfred Wegener schon in der ersten H√§lfte des 20. Jahrhunderts. In den 30er Jahren unternahm der heute fast vergessene Meteorologe Johannes Peter Letzmann in Deutschland eine systematische Tornadoforschung, welche aber durch die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges stark eingeschr√§nkt und danach nicht weitergef√ľhrt wurde. Im Gegenteil sank das Interesse an Tornados in der Folgezeit praktisch zur Bedeutungslosigkeit herab und beschr√§nkte sich auf einige wenige spektakul√§re F√§lle wie zum Beispiel in Pforzheim 1968. Erst mit der Gr√ľndung des Netzwerkes TorDACH 1997 nahm die Tornadoforschung im deutschsprachigen Raum einen neuen Aufschwung. 2003 wurde in Deutschland, √Ėsterreich und der Schweiz Skywarn jeweils als Verband ehrenamtlicher Spotter zur Verbesserung der kurzfristigen Unwetterwarnungen im deutschsprachigen Raum gegr√ľndet. Auf europ√§ischer Ebene gibt es ein Pilotprojekt zum Aufbau eines European Severe Storms Laboratory, ESSL (siehe Weblink).

Die heutige Tornadoforschung konzentriert sich neben der Klimatologie und der Erstellung von Fallstudien auf die Mechanismen der Tornadogenese (siehe oben). Hierzu werden aufw√§ndige numerische Simulationsrechnungen durchgef√ľhrt, um ein besseres Verst√§ndnis der Entstehung von Tornados zu gewinnen.

Auch der Deutsche Wetterdienst plant den Aufbau eines Tornado-Fr√ľhwarnzentrums, vor allem wegen der zu Beginn des 21. Jahrhunderts geh√§uften Tornadomeldungen, die vor allem auf eine erh√∂hte Sensibilisierung in der Bev√∂lkerung zur√ľckzuf√ľhren sind.

Literatur

  • Gottlob Burchard Genzmer (1765): Beschreibung des Orcans, welcher den 29. Jun. 1764 einen Strich von etlichen Meilen im Stargardischen Kreise des Herzogthums Mecklenburg gewaltig verw√ľstet hat. Friedrich Nicolai, Berlin und Stettin 1765. Abschrift (PDF)
  • Alfred Wegener (1917): Wind- und Wasserhosen in Europa. Vieweg, Braunschweig, Digital-Version (PDF)
  • Johannes Peter Letzmann (1937): Richtlinien zur Erforschung von Tromben, Tornados, Wasserhosen und Kleintromben. Internationale Meteorologische Organisation, Klimatologische Kommission, Publ. 38, Salzburg, S. 91‚Äď110. Abschrift (PDF)
  • Thomas P. Grazulis (1993): Significant Tornadoes: 1860‚Äď1991. Environmental Films, ISBN 1-879362-00-7
  • Nikolai Dotzek (2003): An updated estimate of tornado occurrence in Europe. Atmos. Res. 67‚Äď68, 153‚Äď161 Artikel (PDF)
  • James M. Caruso and Jonathan M. Davies (2005) Tornadoes in Non-mesocyclone Environments with Pre-existing Vertical Vorticity along Convergence Boundaries. NWA Electronic Journal of Operational Meteorology 1 June 2005 Artikel

Medien

Weblinks

 Commons: Tornado ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Wasserhose ‚Äď Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary Wiktionary: Tornado ‚Äď Bedeutungserkl√§rungen, Wortherkunft, Synonyme, √úbersetzungen

Deutschsprachiger Raum:

Europa insgesamt:

USA/Nordamerika:

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ http://www.meteomedia.de/fileadmin/template/meteomedia/download/Pressemitteilungen/Tornado_Brandenburg_060310.pdf Pressemitteilung meteomedia vom 6. M√§rz 2010
  2. ‚ÜĎ Lars Lowinski, 2002
  3. ‚ÜĎ http://www.naturgewalten.de/010806belm.htm
  4. ‚ÜĎ http://www.noz.de/lokales/56221984/als-der-tornado-in-belm-wuetete--erinnerungen-zehn-jahre-nach-der-katastrophe
  5. ‚ÜĎ http://www.tornadoliste.de/tornadoliste2001.htm
  6. ‚ÜĎ Gie√üener Allgemeine Zeitung: Philosophenwald ¬Ľwie nach Flugzeugabsturz¬ę. Stand 29. August 2008.
  7. ‚ÜĎ n-tv: D√§cher in Gie√üen abgedeckt. Stand 29. August 2008.
  8. ‚ÜĎ Tornados in Ostdeutschland. Aufr√§umen nach dem Sturm - Trauer um totes M√§dchen. In: Hamburger Abendblatt. 25. Mai 2010 (bei abendblatt.de, abgerufen am 25. Mai 2010).
  9. ‚ÜĎ Bildbericht im Skywarn Austria-Forum
  10. ‚ÜĎ ESWD-Eintrag vom 11. Mai 2009
  11. ‚ÜĎ ESWD-Eintrag vom 13. Mai 2010
  12. ‚ÜĎ Tornado hinterl√§sst Spur der Verw√ľstung auf ORF Nieder√∂sterreich vom 26. Mai 2010 abgerufen am 26. Mai 2010
  13. ‚ÜĎ Tornado am Mittwoch erreichte 120 km/h auf ORF Nieder√∂sterreich vom 26. Mai 2010 abgerufen am 27. Mai 2010
  14. ‚ÜĎ [1]

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