Tschad

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Tschad
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Dschumhƫriyyat Taschād
(arab.)

RĂ©publique du Tchad (frz.)
Republik Tschad

Flagge des Tschad
Wappen des Tschad
Flagge Wappen
Wahlspruch: «Unité, Travail, ProgrÚs»
frz., „Einigkeit, Arbeit, Fortschritt“
Amtssprache Arabisch und Französisch
Hauptstadt N'Djamena
Staatsform PrÀsidialrepublik
Staatsoberhaupt PrÀsident Idriss Déby
Regierungschef Premierminister Emmanuel Nadingar
FlĂ€che 1.284.000 kmÂČ
Einwohnerzahl 10.329.208 (Stand: Juli 2010)
Bevölkerungsdichte 5,9 Einwohner pro kmÂČ
Bruttoinlandsprodukt nominal (2007)[1] 7.095 Mio. US$ (127.)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 747 US$ (143.)
Human Development Index 0,392 (175.)
WĂ€hrung CFA-Franc BEAC
UnabhÀngigkeit 11. August 1960 (von Frankreich)
Nationalhymne La Tchadienne
Zeitzone UTC +1
Kfz-Kennzeichen TD
Internet-TLD .td
Telefonvorwahl + 235
Chad in its region.svg
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Die Republik Tschad [tʃat, tʃaːt] (arabisch â€ŰŹÙ…Ù‡ÙˆŰ±ÙŠÙ‘Ű© ŰȘۮۧۯ‎, französisch RĂ©publique du Tchad [tʃad]) ist ein Binnenstaat in Zentralafrika. Sie grenzt im Norden an Libyen, im Osten an den Sudan, im SĂŒden an die Zentralafrikanische Republik und im Westen an Kamerun, Niger und Nigeria.

Inhaltsverzeichnis

Landesname

Der Landesname „Tschad“ kann im Deutschen sowohl im sĂ€chlichen grammatischen Geschlecht („das heutige Tschad“, „in, nach Tschad“), als auch im mĂ€nnlichen Genus („der Tschad, im Tschad“) gebraucht werden.[2] Der Gebrauch des Staatsnamens im mĂ€nnlichen Geschlecht ĂŒberwiegt im allgemeinen Sprachgebrauch.

Geographie

Der Tschad ist in drei ausgeprĂ€gte Zonen unterteilt, von der Sudanesischen Savanne im SĂŒden bis zur Sahara im Norden.

Der Tschad schließt den östlichen Teil des Tschadbeckens mit dem grĂ¶ĂŸten Teil des Tschadsees ein. Das Becken (inkl. des Sees) nimmt einen Großteil der LandesflĂ€che ein. Über das Tschadbecken erheben sich im Osten das Hochland von Ennedi (1.450 m) und Wadai, im Norden das Tibestigebirge mit 3.415 m im Emi Koussi. HauptflĂŒsse sind Schari und Logone.

Der Tschad erstreckt sich von der trockenen WĂŒste Sahara im Norden (Tibesti, 3.415 m ĂŒber NN) ĂŒber die Klima- und Vegetationszonen (Dornstrauch- und Trockensavannen, an den FlĂŒssen auch Überschwemmungssavannen und GaleriewĂ€lder) des Sahels und des Sudans bis zum Bereich der TrockenwĂ€lder im Ă€ußersten SĂŒden (der sog. Tchad utile).

Im SĂŒden des Landes herrscht ein nahezu tropisches, wechselfeuchtes Klima mit bis ĂŒber 1.100 mm Niederschlag, wĂ€hrend im Norden WĂŒstenklima mit großen tĂ€glichen Temperaturunterschieden und extrem seltenen NiederschlĂ€gen mit 20–40 mm Niederschlag im Jahr vorherrscht. Der Niederschlag im Gebirge belĂ€uft sich auf etwa 1.000 mm jĂ€hrlich.

Im Tschad liegt eines der grĂ¶ĂŸten Naturschutzgebiete des Kontinents das 77.950 kmÂČ große Naturschutzgebiet Ouadi Rimé–Ouadi Achim. Weitere Schutzzonen der Flora und Fauna sind das Naturschutzgebiet Fada Archei, das Wildtierreservat Binder-LĂ©rĂ©, der Nationalpark Manda, der Fitri-See und der Nationalpark Zakouma.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung x1000

Die Bevölkerungszahl des Tschad hat sich seit der Vollendung der Kolonialisierung 1910–1912 etwa verzehnfacht. Unter französischer Herrschaft betrug sie 1930 973.600.[3] In der Hauptstadt Ft. Lamy lebten 1961 94.000 Menschen, im Lande 2,675 Mio. Menschen, die 4,5 Mio Schafe und 4 Mio. Rinder hielten.[4] Die Fortschreibung fĂŒr 2003 schĂ€tzte 8,58 Mio Einwohner (letzte ZĂ€hlung 1993: 6,28 Mio., davon in der Hauptstadt 530.000).[5]

Die SĂ€uglingssterblichkeit liegt bei 11,7 %, Kindersterblichkeit bei 20 %. Auf jeweils etwa 50.000 Menschen kommt ein Arzt. Insbesondere die medizinische Unterversorgung ist ein Grund dafĂŒr, dass vor allem Malaria, aber auch Meningitis-, Cholera- und Masern-Epidemien jĂ€hrlich tausende Todesopfer fordern. Hilfe leisten hier zu Beginn der 2000er Jahre insbesondere die Ärzte ohne Grenzen.

Volksgruppen

Die Bevölkerung des Tschad setzt sich aus fast 200 verschiedenen Ethnien zusammen, von denen die meisten auch eigene Sprachen oder Dialekte sprechen. Die grĂ¶ĂŸte Volksgruppe bilden die im SĂŒden lebenden Sara mit etwa 30 % der Bevölkerung, die traditionell Feldbau auf Rodungsinseln sowie Fischerei betreiben. Im SĂŒden und SĂŒdwesten leben zudem Bagirmi-Sprecher, im Grenzgebiet zu Nigeria auch Hausa. Im dĂŒnn besiedelten Norden lebten vor allem Nomaden und Halbnomaden wie die Tubu. Im Westen auch Kanembu und die Kanuri im Nordwesten.[6]

Etwa 9 % der Gesamtbevölkerung sind Sudanaraber, die zumeist von Handel und Viehhaltung leben. Arabisierte Gruppen stellen allerdings insgesamt 38 % der Bevölkerung.[7]

Die verschiedenen Völker des Landes lassen sich in zwei große Gruppen unterordnen: Die arabisierten und islamisierten Völker im Norden und die christlich-animistischen Gruppen im SĂŒden. Wie in vielen anderen zentralafrikanischen LĂ€ndern gibt es einen ausgeprĂ€gten Gegensatz zwischen Nord und SĂŒd. Im Laufe der Geschichte hat sich das politische Schwergewicht verlagert. Zur Zeit vor der Kolonisierung des Gebiets hatten fast ein Jahrtausend lang muslimische Nomaden und Halbnomaden aus dem Norden die Dominanz ĂŒber den SĂŒden, aus den hauptsĂ€chlich Nachschub fĂŒr den Sklavenhandel geholt wurde. In der Kolonialzeit kehrte sich das KrĂ€fteverhĂ€ltnis um: Die Eroberung des Landes durch Frankreich begann im SĂŒden und SĂŒdwesten, wodurch die sesshaft lebenden Sara als erste europĂ€ische Bildung erhielten. Dadurch entwickelte sich dort eine - teilweise christliche - Elite, der dann auch der erste PrĂ€sident N'Garta Tombalbaye entstammte. Im islamischen Norden empfand man es als Affront, dass nun schwarzafrikanische Verwaltungsbeamte wichtige regionale Posten ĂŒbernahmen. Es genĂŒgten daher wenige ZwischenfĂ€lle, welche Unruhen auslösten, die zum Tschadischen BĂŒrgerkrieg fĂŒhrten.[6]

Sprachen

Gesprochen werden ĂŒber 100 Sprachen und Dialekte.[8] Die wichtigsten Sprachen sind die Amtssprachen Arabisch (Tschadisch-Arabisch und Sudanarabisch), das von mindestens 26 % der Gesamtbevölkerung als Mutter- oder Zweitsprache gesprochen wird und Französisch, das nur von einer gebildeten Minderheit gesprochen wird. Etwa 62 % der Bevölkerung sprechen Sudansprachen (darunter 20 % Sara sowie 5 % Bagirmi und Kraish zusammen), etwa 14 % tschadische Sprachen (unter anderem Kotoko), 6,5 % Saharanische Sprachen (Dazaga, Tedaga, Zaghawa) und 1,6 % das M'Ăłum. Weitere Sprachen sind Maba (Wadai), Wabumba, Mbum, Matuszi und andere.

Religion

Über 56 % der Gesamtbevölkerung sind Muslime, hauptsĂ€chlich die der sunnitischen Richtung malekitischer Schule. 22 % der Bevölkerung hĂ€ngen traditionellen afrikanischen Naturreligionen und weitere 22 % dem Christentum an.[9] Die Muslime leben meist im Norden und im Zentrum des Landes, die Christen und Animisten leben hauptsĂ€chlich im SĂŒden des Tschad.

Bildungswesen

In N'Djamena gibt es eine 1971 gegrĂŒndete UniversitĂ€t, die UniversitĂ€t N'Djamena. Traditionell haben christliche Schulen vor allem im SĂŒden eine wichtige Funktion. Das staatliche Schulwesen leidet heute noch unter den Auswirkungen der jahrzehntelangen Kriegswirren. Zunehmend sind in letzter Zeit islamische Koranschulen und Madrasas, die mit auslĂ€ndischer Hilfe vor allem aus Nahost im Tschad errichtet werden.

Das hohe, teils unkontrollierte Bevölkerungswachstum mit jĂ€hrlich 2,5 Prozent bildet eine Hemmschwelle fĂŒr die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht: Die Schulpflicht besteht nur noch formal, vor allem auf dem Land wird sie kaum eingehalten. Dementsprechend sind fast 50 Prozent der Einwohner Analphabeten.[6]

Geschichte

→ Hauptartikel: Geschichte des Tschad

Eine partielle Besiedlung des heutigen Tschad fand bereits in prÀhistorischer Zeit statt. Ab dem zweiten vorchristlichen Jahrhundert setzte hier die Eisenzeit ein.

Zentralafrikanische Monarchien

SpĂ€ter entstanden grĂ¶ĂŸere islamische Reiche am Tschadsee, im SĂŒden zudem der Staat Baguirmi, die Logone-Stadtstaaten und das Sultanat Wadai. Besonders trat das Reich Kanem-Bornu hervor, das fast das gesamte Gebiet des heutigen Tschad umfasste und eine Konföderation der beiden Staaten Kanem und Bornu darstellte, die auch in das Gebiet der heutigen Staaten Nigeria und Niger hineinreichten.

Erste genauere Kenntnisse der Region fĂŒr EuropĂ€er ĂŒbermittelten die Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts: Friedrich Konrad Hornemann (1800), Dixon Denham (1823), Johann Heinrich Barth, Adolf Overweg (1850), Eduard Vogel und Gustav Nachtigal (1855).

Französische Kolonialzeit

Vor allem Frankreich begann mit der Penetration der einzelnen Königreiche und Sultanate. Man versuchte zunĂ€chst durch ProtektoratsvertrĂ€ge mit den jeweiligen Monarchen eine lose französische Oberherrschaft ĂŒber diese Staaten zu erreichen. SpĂ€testens ab dem Ende des 19. Jahrhunderts jedoch begann man mit der gewaltsamen militĂ€rischen Besatzung und schließlich mit der Kolonialisierung des Wadai.

1900 errichtete Frankreich nach dem Sieg ĂŒber den afro-arabischen Usurpator Rabih ibn Fadlallah in der Schlacht bei Kusseri das MilitĂ€rterritorium der LĂ€nder und Protektorate des Tschad. 1908 ging dieses im Verwaltungsgebiet Französisch-Äquatorialafrika mit der Kolonie Tschad auf. 1911 wurde die Kolonie durch das deutsch-französische Marokko-Kongo-Abkommen (4. November 1911) um das Zwischenstromgebiet zwischen Schari und Ba-Ili mit dem Posten Bongor erweitert. Zwischen den Weltkriegen erhielt die Kolonie Tschad dann ihre heutigen Grenzen.

1934 wurde die Grenzziehung im Norden zur Kolonie Italienisch-Libyen von Italien nicht ratifiziert. Dies ist die Grundlage des spÀteren Konflikts um den Aouzou-Streifen.

1958 erhielt der Tschad seine erste Verfassung. Die Territoriale Versammlung billigte den autonomen Status des Landes als Mitglied der CommunautĂ© Française. Am 11. August 1960 erhielt das Land seine UnabhĂ€ngigkeit. François Tombalbaye aus dem SĂŒden wurde erster PrĂ€sident.

Die Republik Tschad

Von Libyen und VerbĂŒndeten kontrollierte Gebiete wĂ€hrend des Tschadischen BĂŒrgerkriegs

Seit 1962 war der Tschad ein Einparteienstaat mit der Parti Progressiste Tchadien (PPT) als Einheitspartei.

1966 wurde die muslimische FROLINAT – Front national de libĂ©ration du Tchad („Nationale Befreiungsfront des Tschad”) gegen die christlich-sudistische Dominanz gegrĂŒndet und es begann ein BĂŒrgerkrieg. 1969 intervenierte Frankreich auf Seiten Tombalbayes. Libyen, Algerien und Sudan dagegen unterstĂŒtzten die FROLINAT. 1973 besetzte Libyen den Aouzou-Streifen.

1975 stĂŒrzte General FĂ©lix Malloum Tombalbaye und wurde PrĂ€sident, Premierminister wurde HissĂšne HabrĂ©. 1976 kam es zum Bruch zwischen Muammar al-Gaddafi und HabrĂ©. Goukouni Weddeye kĂ€mpfte mit Gaddafi gegen die Zentralregierung.

1979 kam es zum Seitenwechsel HabrĂ©s zu Weddeye. N’Djamena wurde erobert und das Gouvernement d’Union Nationale de Transition (GUNT) unter Weddeye kam an die Regierung. 1980 kam es wiederum zum Bruch zwischen HabrĂ© und Weddeye („Zweite Schlacht um N’Djamena“). Daraufhin griff Libyen auf Bitten Weddeyes ein, Weddeye und Gaddafi kĂŒndigten 1981 die Vereinigung des Tschad mit Libyen an. Gaddafi zog seine Truppen auf französischen Druck hin allerdings wieder zurĂŒck. HabrĂ© konnte daraufhin mit Ă€gyptischer, sudanesischer und US-amerikanischer Hilfe Weddeye verdrĂ€ngen.

1982 wurde N’Djamena durch HabrĂ© erobert, es begann die sogenannte Zweite Republik (1982 bis 1990), wĂ€hrend derer es zu schwersten Menschenrechtsverletzungen kam. 1983 wurde der Tschad de facto am 16. Breitengrad zweigeteilt. Libysches MilitĂ€r war im Norden prĂ€sent, insbesondere im Aouzou-Streifen.

1986 bis 1987 gingen die tschadischen Regierungstruppen in die Offensive. Es begann die französische MilitĂ€roperation Épervier. Die libyschen Truppen wurden, bis auf den Aouzou-Streifen, aus allen StĂŒtzpunkten verdrĂ€ngt. 1989 wurde der Vertrag von Algier ĂŒber die friedliche Regelung des Aouzou-Grenzkonflikts unterzeichnet.

1990 begann eine Verhandlung ĂŒber den Aouzou-Konflikt vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag. HabrĂ© wurde durch die bewaffnete Opposition des Mouvement Patriotique du Salut von Idriss DĂ©by gestĂŒrzt und in die Flucht getrieben, DĂ©by nimmt N’Djamena ein.

1993 verabschiedete die Nationalkonferenz Übergangsverfassung, -parlament und -regierung. 1994 wurde der Aouzou-Streifen durch den Internationalen Gerichtshof wieder dem Tschad zugesprochen.

Im Dezember 1994/Januar 1995 fand eine WĂ€hlerregistrierung statt, deren DurchfĂŒhrung und Ergebnisse beanstandet und vom Obersten Gerichtshof annulliert werden. Der bestehende Wahlkalender wurde wieder obsolet, die Transitionsphase um ein weiteres Jahr bis zum 8. April 1996 verlĂ€ngert. 1996 kam es zudem zu einem Verfassungsreferendum, woraufhin die neue Verfassung in Kraft trat.

Am 3. Juli 1996 fanden Stichwahlen zwischen DĂ©by und Wadel Abdelkader KamouguĂ© statt. Die Feststellung des offiziellen Endergebnisses durch die Cour d’Appel am 14. Juli 1996 bescheinigte DĂ©by 69 % und KamouguĂ© 31 % der Stimmen. In den Parlamentswahlen von Anfang 1997 wurde folgendes Endergebnis festgehalten: MPS 66 Sitze, URD 29, UNDR 14, UDR 4, RDP und PLD je 3, AND 2 sowie UNRT, CNDS, FAR, ACTUS je 1 Sitz.

BĂŒrgerkrieg

Ende 1998 begannen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen um Youssouf TogoĂŻmi (Tibesti-Konflikt).

PrÀsident Déby wurde im Mai 2001 wiedergewÀhlt. Im Dezember 2001 schlossen die Regierung und die Rebellen im Tibesti ein Friedensabkommen.

Seit 2003 fliehen sudanesische FlĂŒchtlinge vor dem Konflikt in Darfur in den Tschad. Der Konflikt greift zusehends auf den Tschad ĂŒber, die Dschandschawid-Reitermilizen aus Darfur sind mittlerweile auch in den tschadischen Grenzgebieten aktiv.

Am 23. Dezember 2005 stellte der Tschad aufgrund der Konflikte in der westsudanesischen Provinz Darfur offiziell einen „Zustand der Feindseligkeit“ („état de belligerence“) mit dem Sudan fest. Dem war ein Angriff tschadischer Rebellen auf die Grenzstadt AdrĂ© mit mehr als 100 Toten vorausgegangen. Der Tschad wirft dem Sudan vor, die Rebellen zu unterstĂŒtzen, legt jedoch Wert darauf, keine KriegserklĂ€rung abgegeben zu haben.[10]

Mitte April 2006 kam es erneut zum BĂŒrgerkrieg. Frankreich beteiligt sich in – vorerst – geringem Ausmaß daran auf der Seite der Regierung DĂ©by. Die Hauptstadt N'Djamena wurde von der Vorhut der Rebellen der Front fĂŒr den Wandel (FUC) erreicht. Dieser erste Angriff wurde jedoch von den regulĂ€ren Truppen mit Artillerie- und PanzerunterstĂŒtzung abgewehrt. Innerhalb weniger Tage waren Hunderte Tote zu beklagen. Am 14. April 2006 brach der Tschad seine diplomatischen Beziehungen zum Sudan ab. Zwei Tage spĂ€ter zog sich das Land aus den in Darfur unter der Leitung der Afrikanischen Union gefĂŒhrten GesprĂ€chen zurĂŒck. Gleichzeitig forderte N'Djamena, dass fĂŒr die mittlerweile rund 200.000 FlĂŒchtlinge aus Darfur im Tschad ein neues Gastland gefunden werden mĂŒsse.

Kinder in einem FlĂŒchtlingslager

Im November 2006 wurde fĂŒr weite Teile des Tschad der Ausnahmezustand ausgerufen. Zwar wurde kurz darauf ein Friedensvertrag mit der FUC erzielt, doch andere Rebellengruppen gewannen zunehmend die Kontrolle ĂŒber den Osten des Landes. Unter Vermittlung Libyens wurde am 26. Oktober 2007 ein Waffenstillstandsabkommen zwischen PrĂ€sident DĂ©by und vier Rebellengruppen unterzeichnet.[11] Zum Schutz der Zivilbevölkerung und insbesondere der FlĂŒchtlinge aus der Darfurregion wurde die Aufstellung einer Mission der Vereinten Nationen (MINURCAT) beschlossen, deren Aufgaben zunĂ€chst durch militĂ€rische Einheiten der EuropĂ€ischen Union wahrgenommen werden sollten.

Nur wenige Wochen nach der Unterzeichnung des Waffenstillstands brachen erneut KĂ€mpfe zwischen Regierungstruppen und den Rebellen in den östlichen Provinzen aus. Ende November 2007 erklĂ€rte die Rebellenorganisation UFDD den Kriegszustand gegen französische und sonstige auslĂ€ndische Einheiten. Ungeachtet dieser Warnung billigte Ende Januar 2008 die EU den Einsatz einer multinationalen MilitĂ€reinheit, der EUFOR Tchad/RCA, im Tschad. Die FederfĂŒhrung ĂŒbernahm Frankreich, das mehr als die HĂ€lfte aller Soldaten stellte; Österreich hatte ein Kontingent von 160 Soldaten zugesagt.[12]

Kurz vor dem geplanten Beginn der EU-Mission, deren Umsetzung daraufhin erst einmal ausgesetzt wurde, starteten Rebellen eine neue Offensive, bei der sie in die Hauptstadt N'Djamena eindrangen.[13] Die Kampfhandlungen haben tausende Menschen zur Flucht in das Nachbarland Kamerun gezwungen. Gleichzeitig begann die Evakuierung auslĂ€ndischer BĂŒrger; die Vereinigten Staaten haben ihre Botschaft in N'Djamena gerĂ€umt.[14] Nach einer ErklĂ€rung des VN-Sicherheitsrates erwog Frankreich 2008 ein Eingreifen zugunsten der Regierung.[15] Die Rebellen zogen sich aus der Hauptstadt vorlĂ€ufig weitgehend wieder zurĂŒck.

Am 15. MĂ€rz 2009 endete die ÜberbrĂŒckungsmission der EUFOR Tchad/RCA und die Verantwortung wurde MINURCAT ĂŒbergeben.

Politik

Der Tschad wurde am 11. August 1960 als unabhÀngige Republik aus französischer Kolonialherrschaft entlassen.

Politisches System

Nach der Verfassung vom 14. April 1996 ist der Tschad eine prĂ€sidiale Republik mit Mehrparteiensystem. Die Legislative liegt beim Zweikammerparlament, das aus Nationalversammlung und Senat besteht. Die Nationalversammlung hat 125 fĂŒr einen Zeitraum von vier Jahren gewĂ€hlte Abgeordnete, die Mitglieder des Senats sind fĂŒr sechs Jahre zu wĂ€hlen, der Senat ist allerdings bisher noch nicht etabliert. Zu den wichtigsten Parteien gehört die Patriotische Wohlfahrtsbewegung (MPS), die Union fĂŒr Erneuerung und Demokratie (URD) sowie die Nationale Union fĂŒr Demokratie und Erneuerung (UNDR).

Die Exekutive wird vom Ministerrat unter der Leitung des vom PrĂ€sidenten ernannten MinisterprĂ€sidenten ausgeĂŒbt. Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Armee ist der mit weitreichenden exekutiven Vollmachten ausgestattete PrĂ€sident, der auf fĂŒnf Jahre direkt gewĂ€hlt wird. 2005 veranlasste PrĂ€sident Idriss DĂ©by eine VerfassungsĂ€nderung, um dem PrĂ€sidenten anstelle der bisher möglichen zwei Amtszeiten eine dritte zu ermöglichen.

Bisherige PrÀsidenten:

Innenpolitik

Der Tschad gilt als ein instabiler Staat. Staatliche Einrichtungen wie Verwaltung, Bildungs- und Gesundheitswesen sind kaum entwickelt. Vor zusĂ€tzliche und fĂŒr das Land nicht ohne internationale Hilfe zu bewĂ€ltigende Probleme stellen den Tschad die seit 2003 aus der Region Darfur des östlichen Nachbarlandes Sudan kommenden FlĂŒchtlinge. Ihre Zahl betrug zu Beginn des Jahres 2004 bereits etwa 130.000.

Korruption ist im Tschad verbreitet. Nach dem Korruptionsindex 2010 der Organisation Transparency International (TI) liegt der Tschad auf dem 171. Platz von 178 erfassten Staaten.[16] Allerdings dominiert auch der Nord-SĂŒd-Gegensatz die Innenpolitik: Der Norden des Landes, der von islamisch-arabisch-berberischen Ethnien bewohnt wird, fĂŒhlte sich benachteiligt gegenĂŒber dem schwarzafrikanisch-christlich-animistischen SĂŒden, der seit der Kolonialzeit eine Vormachtstellung besaß.

Menschenrechte

Laut Amnesty International und US-Außenministerium war auch 2009, obwohl dort eine UN-Friedensmission stationiert war, die Lage im Osten des Tschad von MenschenrechtsverstĂ¶ĂŸen und InstabilitĂ€t gekennzeichnet. Zivilpersonen und Mitarbeiter humanitĂ€rer Hilfsorganisationen wurden verschleppt und ermordet. Frauen und MĂ€dchen waren Vergewaltigungen und anderen Formen von Gewalt ausgesetzt. Die Behörden ergriffen keine geeigneten Maßnahmen, um die Zivilbevölkerung gegen Angriffe krimineller Banden und bewaffneter Gruppen zu schĂŒtzen. Vermeintliche politische Gegner wurden widerrechtlich festgenommen, willkĂŒrlich in Haft gehalten und gefoltert oder in anderer Weise misshandelt. Menschenrechtsverteidiger und Journalisten waren weiterhin EinschĂŒchterungen und Schikanen ausgesetzt. Tausende Menschen wurden obdachlos, da ihre HĂ€user abgerissen wurden.[17][18]

Kinder wurden im Tschad weiterhin als Soldaten eingesetzt. UNICEF geht davon aus, dass 53% aller 5-14 JĂ€hrigen Kinder des Landes Arbeit verrichten mĂŒssen. Der Tschad ist auch ein Ausgangsland des Kinderhandels nach Zentralafrikanische Republik, Nigeria, Kamerun und Saudi Arabien.[19][20]
Auch kam es immer wieder zu gewalttĂ€tigen Übergriffen und Diskriminierungen gegen Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen IdentitĂ€t (LGBT).[21]

Außenpolitik

Der Tschad hat weltweit nur wenig diplomatische PrĂ€senz. Diplomatische Vertretungen haben unter anderem alle Nachbarstaaten des Tschad. Das Land ist Mitglied der Vereinten Nationen (VN), der Afrikanischen Union (AU) und der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC). Die Regierungen des Tschad haben traditionell gute Beziehungen zur frĂŒheren Kolonialmacht Frankreich, das oft der jeweiligen Regierung bei bĂŒrgerkriegsĂ€hnlichen Situationen militĂ€rischen Beistand leistet.

Die Beziehungen zu den Nachbarstaaten sind oft belastet, da es mit Libyen einen jahrzehntelangen Konflikt um den Aouzou-Streifen im Norden gab. Zum Sudan sind die Beziehungen seit dem offenen Ausbruch des Darfur-Konflikts belastet (siehe im Abschnitt BĂŒrgerkrieg). Als im Tschad BĂŒrgerkrieg herrschte hat das benachbarte Kamerun zahlreiche BĂŒrgerkriegsflĂŒchtlinge aufgenommen.

Des Weiteren hat der Tschad diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zur USA. Am 10. Oktober 2003 begann die Förderung von Erdöl unter der FĂŒhrung von ExxonMobil und mit UnterstĂŒtzung der Weltbank im Doba-Becken im SĂŒden des Tschad. Über eine 1050 Kilometer lange Pipeline wird dieses an die AtlantikkĂŒste Kameruns befördert und dort verschifft. Dies wird vereinzelt als geopolitisch bedeutender Schachzug der USA gesehen und aus menschenrechtlicher und ökologischer Sicht kritisiert. Ebenfalls hat auch die Volksrepublik China aufgrund des Interesses an Erdöl die Beziehungen zum Tschad weiter aufgebaut.[22] Die Beziehungen mit China entwickeln sich seit 2006 dynamisch. Die Volksrepublik beliefert den Tschad unter anderem mit Waffen.

Verwaltungsgliederung

Regionen des Tschad

Seit 2008 ist der Tschad in 22 Regionen eingeteilt.

  1. Batha
  2. Chari-Baguirmi
  3. Hadjer-Lamis
  4. Wadi Fira
  5. Barh El Gazel
  6. Borkou
  7. Ennedi
  8. Guéra
  9. Kanem
  10. Lac
  11. Logone Occidental
  12. Logone Oriental
  13. Mandoul
  14. Mayo-Kebbi Est
  15. Mayo-Kebbi Ouest
  16. Moyen-Chari
  17. Wadai
  18. Salamat
  19. Sila
  20. Tandjilé
  21. Tibesti
  22. Ville de N’Djamena

Wirtschaft

Aufgrund des BĂŒrgerkriegs und wegen lĂ€ngerer DĂŒrreperioden gehört der Tschad zu den Ă€rmsten LĂ€ndern der Welt. 80 % der Bevölkerung leben in absoluter Armut. Die Bevölkerung kann nur durch Subsistenzwirtschaft ĂŒberleben – die wenigen wirtschaftlich entwickelten Elemente werden nur vom Staat organisiert.

Auf dem Human Development Index der UNO liegt der Tschad unter insgesamt 169 Staaten an 163. Stelle (Liste des Jahres 2010). 55 Prozent der Bevölkerung in den StÀdten und 87 Prozent der Bevölkerung auf dem Land leben unter dem Existenzminimum.

WĂ€hrung

Afrikanische Staaten mit dem CFA-Franc als WĂ€hrung.

Der Tschad ist Mitglied der CFA-Franc-Zone und hat als WĂ€hrung den CFA-Franc (FCFA, auf Französisch: Franc de la CommunautĂ© FinanciĂšre d'Afrique), speziell den CFA-Franc BEAC. Ein Euro entspricht 655,957 FCFA, 1.000 FCFA entsprechen hingegen 1,5244 EUR. Die Inflationsrate liegt derzeit bei ĂŒber 9 %, 2007 lag sie noch bei etwa 4 %.[23]

Landwirtschaft

Rund 90 % der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft, also dem Ackerbau und der Viehzucht. Man betreibt hauptsĂ€chlich Subsistenzwirtschaft. Allerdings ist der Tschad auch auf internationale UnterstĂŒtzung (zum Beispiel in Form von Lebensmitteln) angewiesen. Es werden auch ErdnĂŒsse, Getreide und anderes GemĂŒse angebaut. Dies reicht zur Eigenversorgung kaum aus. Aufgrund der sich nach SĂŒden ausbreitenden WĂŒste und den damit verbundenen ErnteausfĂ€llen dĂŒrfte sich diese Entwicklung noch weiter verschĂ€rfen. Einige weitere Anbauprodukte sind Baumwolle, Reis und Tabak.

Rohstoffe

Das Land galt lange als arm an BodenschĂ€tzen, abgebaut wurden vor allem Stein- und Natronsalz. Im Jahr 2003 konnte mit der Förderung von Erdöl aus einem erst Ende der 1990er Jahre entdeckten Ölfeld bei Doba begonnen werden. Die Einnahmen aus der Förderung des Erdöls sollen, gemĂ€ĂŸ einer Vereinbarung der Regierung mit der Weltbank, zu 80 % fĂŒr Projekte im Bereich des Sozialen und der Infrastruktur verwendet werden und somit der gesamten Bevölkerung zugutekommen.[24] DafĂŒr wurden im Juli 2004 zum ersten Mal 31 Millionen Euro an die Weltbank ĂŒberwiesen, die diese Gelder wiederum fĂŒr konkrete Projekte im Land ausschĂŒttet. 10 % der Einnahmen sollen in einen Fonds fĂŒr zukĂŒnftige Generationen eingezahlt werden. Insgesamt werden bis 2023 (20 Jahre) Einnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro prognostiziert. Ende Dezember 2005 beschloss jedoch das tschadische Parlament die Auflösung des Fonds fĂŒr zukĂŒnftige Generationen, um ausstehende BeamtengehĂ€lter zu bezahlen. Außerdem wurde durch eine GesetzesĂ€nderung ermöglicht, dass auch die Bereiche Sicherheit und Justiz Geld aus den Öleinnahmen erhalten können.[25] Der Einsatz der Gelder wird durch ein eigens hierfĂŒr geschaffenes Komitee aus Parlamentariern, Juristen und Vertretern der Zivilgesellschaft ĂŒberwacht. Allerdings ist dieses Komitee nicht mit Sanktionsgewalt ausgestattet, so dass aufgrund von Korruption große Teile der Investitionsmittel versickern und eine effiziente BekĂ€mpfung der Armut bisher ausbleibt. [26]

Außenhandel

Haupthandelspartner sind Frankreich, Kamerun und Nigeria. Wichtigste ExportgĂŒter sind Baumwolle (mit einem Exportanteil von 40 %) und seit 2003 Erdöl. ImportgĂŒter sind unter anderem Brennstoffe, Fahrzeuge, Zucker, Getreide und Textilien. Die ErdnĂŒsse machen etwa 1–2 % des Welthandels aus.

Staatshaushalt

Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 1,482 Mrd. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 726 Mio. US-Dollar gegenĂŒber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 10,7 % des BIP.[27]
Die Staatsverschuldung betrug 2007 1,7 Mrd. US-Dollar oder 24,5 % des BIP.[28]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Infrastruktur

Die Infrastruktur ist nur wenig entwickelt. Bei einer GrĂ¶ĂŸe von 1.284.000 kmÂČ â€“ der GrĂ¶ĂŸe nach liegt der Tschad weltweit an 20. Stelle, ist etwa 3,5 mal so groß wie Deutschland – gibt es nur 267 km befestigte Straßen.[30] Nach offiziellen Zahlen aus dem Jahr 2006 hat das Öl-Konsortium um die Firma ExxonMobil seit 2003 537 Millionen US-Dollar als Lizenzen und GebĂŒhren an die Regierung des Tschad ĂŒberwiesen. Davon wurden etwa 300 Millionen Dollar oder 55 % fĂŒr die Verbesserung der Infrastruktur ausgegeben.

Wasserversorgung

Die Wasserversorgung Tschads ist nicht annÀhernd ausreichend. Zugang zu sauberem Trinkwasser, seit 2010 ein Menschenrecht der UNO, besitzt laut WHO und Unicef nicht einmal jeder zweite Bewohner des Landes.[31]

Kultur

Im Großen lĂ€sst sich das Land kulturell in einen vorwiegend arabisch-islamischen Bereich im Norden und einen schwarzafrikanisch-animistischen, teils auch christlichen, im SĂŒden einteilen. WĂ€hrend die arabische Bevölkerung meist halbnomadische Viehzucht betreibt, betreiben die Bewohner des SĂŒdens ĂŒberwiegend Ackerbau.

Film

Der Tschad hat nur eine sehr kleine Filmindustrie. Es gibt nur wenige Kinos und keine professionellen Schauspieler. Aufmerksamkeit hat Mahamat-Saleh Haroun mit seinen beiden auf mehreren internationalen Filmfestivals und in Programmkinos gezeigten Filmen Abouna – Der Vater (2002) und Daratt (2006) erregt. Darin beschreibt er das Leben im Tschad in den 2000ern. WĂ€hrend Abouna – Der Vater von zwei Jugendlichen handelt, die ihren plötzlich verschwundenen Vater suchen, beschreibt Daratt einen Sohn, der den Mörder seines Vaters sucht.

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Tschad â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Tschad â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Einzelnachweise

  1. ↑ International Monetary Fund, World Economic Outlook Database, April 2008
  2. ↑ Nach dem Duden kann fĂŒr den Staat Tschad wahlweise ein Artikel verwendet werden oder nicht: www.duden.de zur Schreibung von Sudan
  3. ↑ Von A-Z: Das Konversationslexikon; Berlin 1932; Sp. 670
  4. ↑ Meyer's Duden Weltatlas; Mannheim 1962; S 64, 86
  5. ↑ Fischer Weltalmanach 2006; Frankfurt 2005, ISBN 3-596-72006-0; S 454
  6. ↑ a b c Meyers Großes LĂ€nderlexikon. Meyers Lexikonverlag, Mannheim 2004.
  7. ↑ Brockhaus in fĂŒnf BĂ€nden. FAB, Leipzig, Mannheim 2003.
  8. ↑ Artikel mit einer detaillierten Karte der Sprachen im Tschad und in Darfur
  9. ↑ AuswĂ€rtiges Amt – Tschad
  10. ↑ Thomas Schmidinger: Tschad vs. Sudan: PlĂŒndern und Herrschen. BlĂ€tter fĂŒr deutsche und internationale Politik 3/2006, S. 285–288, Schmidinger PDF
  11. ↑ BBC News: Libya seals peace deal for Chad vom 26. Oktober 2007.
  12. ↑ Die Presse: „Österreichs Soldaten mĂŒssen im Tschad neutral bleiben“ vom 17. Januar 2008.
  13. ↑ Die Presse: Rebellen im Tschad starten Offensive vom 31. Januar 2008.
  14. ↑ Die Presse: Tschad: Massenflucht aus N'Djamena vom 5. Februar 2008.
  15. ↑ : „Frankreich könnte im Tschad intervenieren“, Handelsblatt 5. Februar 2008
  16. ↑ Transparency International's Annual Report 2010
  17. ↑ AMNESTY REPORT 2010 Tschad
  18. ↑ Menschenrechtsbericht 2010 des US-Außenministeriums
  19. ↑ Bericht 2007 FINDINGS ON THE WORSTFORMS OF CHILD LABOR (in englischer Sprache)
  20. ↑ http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/welt/afrika/tschad#fn__5
  21. ↑ BUREAU OF DEMOCRACY, HUMAN RIGHTS, AND LABOR 2009 Human Rights Report: Chad
  22. ↑ AuswĂ€rtiges Amt: Außenpolitik des Tschad
  23. ↑ AuswĂ€rtiges Amt: volkswirtschaftliche Grundlagen des Tschad
  24. ↑ Weltbank: Verteilung der Öleinnahmen (engl.)
  25. ↑ Bericht der Neuen ZĂŒrcher Zeitung zur Neuverteilung der Öleinnahmen, 31. Dezember 2005
  26. ↑ Publik-Forum Nr. 6 v. 23. MĂ€rz 2007, S. 16
  27. ↑ a b c The World Factbook
  28. ↑ IWF: Debt Sustainability Analysis
  29. ↑ Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4
  30. ↑ CIA The World Fact Book: Chad/Transportation
  31. ↑ Weltkarte: Anteil der Bevölkerung mit Zugang zu sauberem Trinkwasser - FR/Galanty; Quelle: Unicef/WHO/Progress on Drinking Water and Sanitation, 2008

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