UNESCO-Weltkulturerbe

ÔĽŅ
UNESCO-Weltkulturerbe
Deutsche Version des Welterbe-Emblems

Das von der UNESCO erfasste Welterbe setzt sich aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe zusammen.

Inhaltsverzeichnis

Liste des Welterbes

Weltkulturerbe (World heritage ‚Äď cultural site)
Denkmaldichte je Staat
Kultur- und Naturerbe (World heritage ‚Äď mixed site)

Insgesamt umfasst die UNESCO-Liste des Welterbes 878 Denkm√§ler in 145 L√§ndern. Davon sind 679 als Kulturdenkm√§ler und 174 als Naturdenkm√§ler gelistet, weitere 25¬†Denkm√§ler werden sowohl als Kultur- als auch als Naturerbe gef√ľhrt.[1]

Der Liste des Welterbes liegt das √úbereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt[2] (Welterbekonvention) zugrunde. Es wurde am 16.¬†November 1972 auf der 17.¬†Generalkonferenz der UNESCO in Paris verabschiedet und trat am 17.¬†Dezember 1975 in Kraft. Leitidee der Welterbekonvention ist die ‚ÄěErw√§gung, dass Teile des Kultur- oder Naturerbes von au√üergew√∂hnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden m√ľssen.‚Äú [3]

Die UNESCO f√ľhrt auch eine Liste des Weltdokumentenerbes (Memory of the World), die weltweit bedeutende dokumentarische Zeugnisse in Archiven, Bibliotheken und Museen, darunter wertvolle Buchbest√§nde, Handschriften, Partituren, Unikate, Bild-, Ton- und Filmdokumente umfasst, sowie eine Liste der Meisterwerke des m√ľndlichen und immateriellen Erbes der Menschheit.

Die UNESCO f√ľgt akut gef√§hrdete Welterbest√§tten ihrer Roten Liste des gef√§hrdeten Welterbes hinzu. Dabei ist es nachrangig, ob mit der Aufnahme den Verantwortlichen ein Signal gegeben werden soll, sich mehr um die Erhaltung der G√ľter zu bem√ľhen, oder ob ein Staat um internationale Unterst√ľtzung bittet, weil er selbst mit den Schutzma√ünahmen √ľberfordert ist. Schwerpunkt der Aufnahme in die Rote Liste ist die Aufstellung von konkreten Ma√ünahmekatalogen zur Wiederherstellung desjenigen Wertes, der urspr√ľnglich zur Aufnahme in die Welterbeliste gef√ľhrt hatte.

Organisation

World Heritage Committee

F√ľr die Implementierung der Welterbekonvention ist ein zwischenstaatliches Gremium, das World Heritage Committee (‚ÄöWelterbekomitee‚Äė) verantwortlich. Seine 21 Mitglieder sind Staatenvertreter, die alle Kontinente und Kulturkreise repr√§sentieren. Sie werden von der Generalversammlung der Vertragsstaaten der Welterbekonvention gew√§hlt. Das Komitee entscheidet j√§hrlich √ľber die Aufnahme neuer Welterbest√§tten in die UNESCO-Liste und pr√ľft, ob die bereits gelisteten St√§tten den Kriterien der Welterbekonvention noch entsprechen. Es unterst√ľtzt die 185 Unterzeichnerstaaten beim Schutz und/oder der Restaurierung durch fachliche und materielle Hilfe.

Das Welterbezentrum ist das st√§ndige Sekretariat des Welterbekomitees und organisatorisch in den Kultursektor des UNESCO-Sekretariats in Paris integriert. Es hat die Aufgabe, die vom Welterbekomitee getroffenen Beschl√ľsse umzusetzen, zu protokollieren, zu dokumentieren und zu publizieren. Es organisiert die Tagungen der Generalversammlung und des Komitees, nimmt die Nominierungsantr√§ge f√ľr die Welterbeliste entgegen, koordiniert das Monitoring der Welterbest√§tten und organisiert die periodische Berichterstattung. Es betreut den Welterbefonds, koordiniert internationale Hilfsprojekte und unterst√ľtzt die Vertragsstaaten bei der Umsetzung der Ziele und Programme im Rahmen der Welterbekonvention.

Drei internationale Fachgremien beraten das Welterbekomitee: Im Bereich des Kulturerbes sind dies der Internationale Rat f√ľr Denkmalpflege ICOMOS und das Internationale Studienzentrum f√ľr die Erhaltung und Restaurierung von Kulturgut ICCROM, im Bereich des Naturerbes die Internationale Union zur Erhaltung der Natur IUCN. Sie nehmen beratend an den Tagungen des Welterbekomitees teil.

Rechtliche Basis

Grundlage ist das 1972 in Paris verabschiedete √úbereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt[4], das 1975 in Kraft trat. Die bisher 185 beigetretenen Staaten verpflichten sich, das auf ihrem Gebiet befindliche Welterbe selbst zu erfassen, zu sch√ľtzen und zu erhalten. Gleichzeitig sichern sie sich internationale Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe zu, um diese Aufgaben zu erf√ľllen.

Außerdem hat die UNESCO das Übereinkommen zum Schutz des Kulturerbes unter Wasser[5] (2001) verabschiedet. Bisher wurde es von 14 Staaten ratifiziert. Es tritt bei 20 ratifizierenden Staaten in Kraft. Bereits mit dem Übereinkommen zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten (Haager Konvention) wurden 1954 erstmals internationale Normen zur Erhaltung des Kulturerbes gesetzt.

Entstehen einer Idee

Großer Tempel von Abu Simbel

Der Begriff des ‚Äěkulturellen Erbes‚Äú (h√©ritage) geht auf Henri-Baptiste Gr√©goire, Bischof von Blois, aus dem 18.¬†Jahrhundert zur√ľck und wurde in der Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten vom 14.¬†Mai 1954 kodifiziert:

‚ÄúDamage to cultural property, belonging to any people whatsoever, means damage to the cultural heritage of all mankind, since each person makes its contribution to the culture of the world.‚ÄĚ

‚ÄěJede Sch√§digung von Kulturgut, gleichg√ľltig welchem Volke es geh√∂rt, bedeutet eine Sch√§digung des kulturellen Erbes der ganzen Menschheit, weil jedes Volk seinen Beitrag zur Kultur der Welt leistet.‚Äú

‚Äď Pr√§ambel

Den Ansto√ü zur Schaffung der Welterbekonvention gab der Aufruf der UNESCO vom 8.¬†M√§rz 1960, die durch den Bau des Assuan-Staudammes vom Nil bedrohten Denkmale in Nubien f√ľr die Nachwelt zu retten. Die Tempel von Abu Simbel und Philae wurden abgetragen und ca.¬†180¬†m landeinw√§rts an einer ca.¬†64¬†m h√∂her gelegenen Stelle wieder aufgebaut. Diese Kampagne kostete ca. 80¬†Millionen US-Dollar. Etwa die H√§lfte der Gelder kam aus Spenden von 50¬†L√§ndern. Obwohl es sich bei Abu Simbel um eine fassadierte Rekonstruktion handelt, wurde der Denkmalwert dieses Bauwerks ausdr√ľcklich betont.

Weitere Sicherungsmaßnahmen erfolgten zum Beispiel bei den Lagunen von Venedig oder den archäologischen Ruinen in Mohenjo-Daro. Zusammen mit ICOMOS und IUCN initiierte die UNESCO im Folgenden die Ausarbeitung der Welterbekonvention.

Daneben lebt hier auch die aus der Antike stammende Idee der Weltwunder weiter, die √ľber viele Jahrhunderte eine √§hnliche Funktion f√ľr den Tourismus erf√ľllte wie heute das UNESCO-Welterbe.

Vorgang der Festlegung des Denkmalwerts und der Aufnahme in die Liste

Einmal im Jahr, normalerweise Anfang Juli, trifft sich das World Heritage Committee, um √ľber die Aufnahmeantr√§ge (Tentativliste) der Staaten f√ľr die Welterbeliste zu entscheiden. Das Komitee kann Vorschl√§ge zur Aufnahme von St√§tten annehmen, ablehnen oder vertagen und weitere Informationen vom beantragenden Staat fordern. Die Welterbeliste der UNESCO wird fortlaufend publiziert.

Bei seinen Sitzungen ber√§t das Komitee auch √ľber den Erhaltungszustand bereits aufgenommener Denkm√§ler. Zur fachlichen Beratung holt es Gutachten von ICOMOS, IUCN und ICCROM ein. Es pr√ľft, ob ein in der Liste gef√ľhrtes Denkmal bedroht oder derart gef√§hrdet ist, dass es den Kriterien der Welterbekonvention nicht mehr entspricht und so auf die Liste des Welterbes in Gefahr (sog. Rote Liste) gesetzt oder ganz aus der Liste gestrichen wird. Um eventuelle Ver√§nderungen des Erhaltungszustandes festzustellen, werden die St√§tten regelm√§√üig √ľberpr√ľft. Au√üerdem m√ľssen die Unterzeichnerstaaten das Welterbekomitee √ľber eventuelle Ver√§nderungen bez√ľglich der St√§tten informieren.

Mit dem Beitritt zur Konvention verpflichten sich die Vertragsstaaten, die Schutz- und Erhaltungsma√ünahmen der Welterbest√§tten auf ihrem Hoheitsgebiet eigenst√§ndig zu finanzieren. F√ľr Staaten, die nur √ľber begrenzte Mittel verf√ľgen, wurde im Rahmen der Konvention der Welterbefonds eingerichtet. Finanziert wird der Fonds aus den Pflichtbeitr√§gen der Vertragsstaaten, aus freiwilligen Beitr√§gen der Staaten, aus Spenden sowie aus Einnahmen durch Welterbekampagnen. Circa vier Millionen US-Dollar stehen so j√§hrlich f√ľr Erhaltungs- und Soforthilfema√ünahmen der St√§tten bereit. √úber die Vergabe von Mitteln aus dem Welterbefonds entscheidet das Welterbekomitee.

Zur Umsetzung der Welterbekonvention hat das Welterbekomitee die Richtlinien f√ľr die Durchf√ľhrung des √úbereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt [6] erarbeitet. Enthalten sind auch die Kriterien, nach denen eine St√§tte in die Liste aufgenommen werden kann.

Kriterien der Unterschutzstellung

Emei Shan, Kultur- und Naturerbe gleicherma√üen, das einen Gutteil aller Kriterien der UNESCO erf√ľllt
Die Reisterrassen in den philippinischen Kordilleren, ein Welterbe, das auf der Roten Liste steht: Die Kultur ist im Aussterben begriffen.

In die Welterbeliste werden nur St√§tten aufgenommen, die nach Meinung des Welterbekomitees herausragende universelle Bedeutung aus historischen, k√ľnstlerischen oder wissenschaftlichen Gr√ľnden haben. Bei der Entscheidung √ľber die Aufnahme werden die √ľbergreifenden Kriterien der Einzigartigkeit, der Authentizit√§t (historische Echtheit) und der Integrit√§t (Unversehrtheit) angewendet, in Verbindung mit einem oder mehreren von insgesamt zehn UNESCO-Kriterien.

Bis Anfang 2005 wurden Kriterien f√ľr Kultur- und Naturg√ľter getrennt gef√ľhrt. Seitdem werden sie f√ľr jedes Objekt gemeinsam gepr√ľft. So werden zwar weiterhin die Mehrheit der Welterbest√§tten nur als Kulturerbe (Nummern 1 bis 6) oder nur als Naturerbe (Nummern 7 bis 10) bezeichnet, aber 25 St√§tten erf√ľllen zurzeit schon Kriterien aus beiden Bereichen.

  1. Die G√ľter stellen ein Meisterwerk der menschlichen Sch√∂pferkraft dar.
  2. Die G√ľter zeigen, f√ľr einen Zeitraum oder in einem Kulturgebiet der Erde, einen bedeutenden Schnittpunkt menschlicher Werte in Bezug auf die Entwicklung von Architektur oder Technologie, der Gro√üplastik, des St√§dtebaus oder der Landschaftsgestaltung auf.
  3. Die G√ľter stellen ein einzigartiges oder zumindest au√üergew√∂hnliches Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur dar.
  4. Die G√ľter stellen ein hervorragendes Beispiel eines Typus von Geb√§uden, architektonischen oder technologischen Ensembles oder Landschaften dar, die einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Geschichte der Menschheit versinnbildlichen.
  5. Die G√ľter stellen ein hervorragendes Beispiel einer √ľberlieferten menschlichen Siedlungsform, Boden- oder Meeresnutzung dar, die f√ľr eine oder mehrere bestimmte Kulturen typisch ist, oder der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt, insbesondere, wenn diese unter dem Druck unaufhaltsamen Wandels vom Untergang bedroht wird.
  6. Die G√ľter sind in unmittelbarer oder erkennbarer Weise mit Ereignissen oder √ľberlieferten Lebensformen, mit Ideen oder Glaubensbekenntnissen oder mit k√ľnstlerischen oder literarischen Werken von au√üergew√∂hnlicher universeller Bedeutung verkn√ľpft. (Das Komitee einigte sich, dass dieses Kriterium in der Regel nur in Verbindung mit anderen Kriterien angewandt werden sollte.)
  7. Die G√ľter weisen √ľberragende Naturerscheinungen oder Gebiete von au√üergew√∂hnlicher Natursch√∂nheit und √§sthetischer Bedeutung auf.
  8. Die G√ľter stellen au√üergew√∂hnliche Beispiele der Hauptstufen der Erdgeschichte dar, darunter der Entwicklung des Lebens, wesentlicher im Gang befindlicher geologischer Prozesse bei der Entwicklung von Landschaftsformen oder wesentlicher geomorphologischer oder physiogeografischer Merkmale.
  9. Die G√ľter stellen au√üergew√∂hnliche Beispiele bedeutender in Gang befindlicher √∂kologischer und biologischer Prozesse in der Evolution und Entwicklung von Land-, S√ľ√üwasser-, K√ľsten- und Meeres-√Ėkosystemen sowie Pflanzen- und Tiergemeinschaften dar.
  10. Die G√ľter enthalten die f√ľr die In-situ-Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Erde bedeutendsten und typischsten Lebensr√§ume, einschlie√ülich solcher, die bedrohte Arten enthalten, welche aus wissenschaftlichen Gr√ľnden oder ihrer Erhaltung wegen von au√üergew√∂hnlichem universellem Wert sind.

Zudem wird ein Schutz- und Erhaltungsplan verlangt, der ausreicht, um die Erhaltung sicherzustellen.[7]

Schutzwirkung des UNESCO-Welterbe-Status

Auch die Reste der bereits zerstörten Buddha-Statuen von Bamiyan sind weiterhin gefährdet und gehören daher zur roten Liste des gefährdeten Welterbes.

Freiwilligkeit

F√ľr die gelisteten St√§tten gibt es keine Schutzgarantie durch die Welterbekonvention, zumindest solange sich Unterzeichnerstaaten nicht entschieden haben, diese in nationales Recht zu transformieren. Die UNESCO besitzt keinerlei Sanktionsm√∂glichkeiten bei Verst√∂√üen (mit Ausnahme der Streichung von der Welterbeliste, womit aber das Schutzziel aufgegeben wird).

Konfliktfälle

Bisher wurde trotzdem in den allermeisten Konfliktf√§llen eine f√ľr die UNESCO akzeptable L√∂sung herbeigef√ľhrt. Die entsprechende Kompromissbereitschaft der regional Zust√§ndigen ist vor allem deshalb vorhanden, weil ihnen bewusst ist, dass der Titel ‚ÄěWelterbe‚Äú neben seiner eigentlichen (kultur- und naturbewahrenden) auch eine sekund√§re Funktion hat, n√§mlich die der Tourismus-F√∂rderung (s.u.). Jedoch konnte beispielsweise die Vernichtung der Buddha-Statuen von Bamiyan durch den UNESCO-Schutz ebenso wenig verhindert werden wie die 90%-ige Verkleinerung des Wildschutzgebiets der Arabischen Oryx (Streichung von der Welterbeliste 2007) zugunsten der Erdgas- und -√Ėlf√∂rderung.

Andererseits wird mitunter die internationale Aufmerksamkeit f√ľr Welterbest√§tten missbr√§uchlich instrumentalisiert, weil man dadurch Vorteile in anderen Konflikten erhofft.

Klöster im Kosovo

2006 beantragte etwa Serbien-Montenegro, die 2004 ernannte Welterbest√§tte des Klosters Deńćani um drei weitere, im nach Unabh√§ngigkeit strebenden Kosovo gelegene serbisch-orthodoxe Kl√∂ster zu erweitern und f√ľr die St√§tte zuk√ľnftig den Titel Serbische mittelalterliche Denkm√§ler im Kosovo und in Metochien zu verwenden. Zur Begr√ľndung wurde unter anderem angef√ľhrt, dass das Territorium von Kosovo und Metochien ‚Äědas Zentrum des mittelalterlichen serbischen Staates‚Äú darstellten. Sie seien dessen ‚ÄěHerz ‚ąí sowohl territorial als auch spirituell ‚ąí‚Äú gewesen. Trotz der Bewachung durch die Friedenstruppen der KFOR wurde 2004 auf die Kirche der Jungfrau von LjeviŇ°a ein Brandanschlag ver√ľbt.[8] Das Welterbekomitee stimmte der Erweiterung zu, setzte die St√§tte jedoch sofort auf die Rote Liste und verabschiedete den neutraleren Namen Mittelalterliche Denkm√§ler im Kosovo.[9] Die Verantwortung f√ľr den Schutz liegt inzwischen bei der UNMIK.

Prasat Preah Vihear

2008 wurde der an der Grenze zwischen Kambodscha und Thailand gelegene Tempel Preah Vihear in die Welterbeliste aufgenommen. Nach einem Urteil des Internationalen Gerichtshofes von 1962 liegt der Tempel auf dem Gebiet von Kambodscha. Die urspr√ľnglich von Thailand gegebene Zustimmung zur Ernennung als kambodschanisches Welterbe musste nach Protesten der Opposition im thail√§ndischen Parlament zur√ľckgezogen werden.[10] Wenige Tage sp√§ter zogen Soldaten beider Staaten an der Grenze auf, ein bewaffneter Konflikt ist jedoch bisher ausgeblieben.[11]

Welterbetag

Weltweit werden World Heritage Days an unterschiedlichen Tagen von verschiedenen Organisationen veranstaltet. So begeht die Denkmalschutzorganisation ICOMOS seit 1982 den 18. April.[12] In Deutschland wurde der UNESCO-Welterbetag auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) und des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V. ins Leben gerufen. Er findet seit 2005 alljährlich am ersten Sonntag im Juni an allen Welterbestätten statt.[13]

Siehe auch

Weblinks

  • Datenbank der UNESCO mit umfangreichen Beschreibungen der einzelnen St√§tten (englisch, franz√∂sisch)
  • Sammlung der UNEP-WCMC mit einheitlichen Datenbl√§ttern zu allen St√§tten des Weltnaturerbes bzw. gemischten St√§tten
  • Sch√§tze der Welt ‚Äď Hier kann man sich Dokumentationsfilme √ľber die meisten Kultur- und Naturdenkm√§ler mit dem UNESCO-Pr√§dikat als viertelst√ľndige RealPlayer-Videos ansehen und -h√∂ren

Nationales:

Einzelnachweise

  1. ‚ÜĎ Liste des Welterbes ‚Äď Deutsche UNESCO-Kommission
  2. ‚ÜĎ Text der Welterbekonvention ‚Äď Deutsche UNESCO-Kommission
  3. ‚ÜĎ Text der Welterbekonvention Pr√§ambel
  4. ‚ÜĎ Immaterielles Kulturerbe - Deutsche UNESCO-Kommission
  5. ‚ÜĎ Kulturerbe unter Wasser ‚Äď Deutsche UNESCO-Kommission
  6. ‚ÜĎ Richtlinien f√ľr die Durchf√ľhrung des √úbereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt - Deutsche UNESCO-Kommission
  7. ‚ÜĎ Kriterien zitiert nach den Richtlinien f√ľr die Durchf√ľhrung des √úbereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt in der √úbersetzung der Deutschen UNESCO-Kommission, Abschnitt II.D., Nummern 77 und 78
  8. ‚ÜĎ Bewerbungsunterlagen (englisch) f√ľr die Aufnahme in das Welterbe, Abschnitt Proposal for Extension 2006, Zitate im Original in Englisch.
  9. ‚ÜĎ Entscheidung 30COM 8B.54 des Welterbekomitee (englisch)
  10. ‚ÜĎ Judges rule 8-1 that communique with Cambodia unconstitutional
  11. ‚ÜĎ Troops 'to leave border temple'
  12. ‚ÜĎ 18th April: International Day for Monuments and Sites (englisch)
  13. ‚ÜĎ ‚ÄěAm Sonntag, den 1. Juni 2008 findet der 4. Welterbetag statt.‚Äú (Welterbezentrum Dresden)


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • UNESCO Weltkulturerbe ‚ÄĒ Deutsche Version des Welterbe Emblems Das von der UNESCO erfasste Welterbe setzt sich aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe zusammen. Inhaltsverzeichnis 1 Liste des Welterbes ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • UNESCO-Welterbe ‚ÄĒ Deutsche Version des Welterbe Emblems Die UNESCO verleiht den Titel Welterbe (Weltkulturerbe und Weltnaturerbe) an St√§tten, die sich aufgrund ihrer Einzigartigkeit und ihrer Authentizit√§t daf√ľr qualifizieren und die von den Staaten f√ľr diesen… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Weltkulturerbe der UNESCO ‚ÄĒ Blockausgabe Limes (Michel Nummer: 2623 bzw. Block 72) Weltkulturerbe der UNESCO ist eine Briefmarkenserie die seit 1990 in der Bundesrepublik Deutschland erscheint. Die Serie zeigt in lockerer Folge UNESCO Welterbest√§tten. Der Michel Katalog… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Weltkulturerbe Dresdner Elbtal ‚ÄĒ Schautafel zum Welterbe Dresdner Elbtal an der Sandsteinmauer der Pillnitzer Landstra√üe unweit der Talstation der Schwebebahn ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Weltkulturerbe in China ‚ÄĒ 27 St√§tten wurden bisher von der UNESCO zum Weltkulturerbe in China gez√§hlt; darunter sind vier St√§tten, die gleichzeitig zum Weltkulturerbe und Weltnaturerbe geh√∂ren. Liste Chronologische Liste der der Weltkulturerbe St√§tten in China nach Datum… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Weltkulturerbe ‚ÄĒ Deutsche Version des Welterbe Emblems Das von der UNESCO erfasste Welterbe setzt sich aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe zusammen. Inhaltsverzeichnis 1 Liste des Welterbes ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Weltkulturerbe V√∂lklinger H√ľtte ‚ÄĒ Ansicht von der Autobahn A620 aus gesehen ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • UNESCO-Liste des Welterbes ‚ÄĒ Deutsche Version des Welterbe Emblems Das von der UNESCO erfasste Welterbe setzt sich aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe zusammen. Inhaltsverzeichnis 1 Liste des Welterbes ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • UNESCO-Weltnaturerbe ‚ÄĒ Deutsche Version des Welterbe Emblems Das von der UNESCO erfasste Welterbe setzt sich aus dem Weltkulturerbe und dem Weltnaturerbe zusammen. Inhaltsverzeichnis 1 Liste des Welterbes ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal ‚ÄĒ Blick auf Burg Katz, im Hintergrund die Loreley Karte des Rheins ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.